DE3237371C2 - Vorrichtung zur Ermittlung von Fehlerorten an einem Riemchenstreckwerk einer Spinnmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Ermittlung von Fehlerorten an einem Riemchenstreckwerk einer SpinnmaschineInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung der Fa dengleichmäßigkeit bei einer Textilmaschine, insbesondere Spinnmaschine, bei dem ein Analogsignal für die Fadenungleichmäßigkeit unter Zuhilfenahme eines Detektors (6) erzielt wird, welches anschließend in einem Analog/Digital-Wandler digitalisiert wird und zur Analyse zyklischer und nicht zyklischer Fadenungleichmäßigkeiten in einem Rechner (10) ausgewertet und das Ergebnis in Anzeigegeräten (21, 26) angezeigt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bei einer derartigen aus »Textil-Rundschau« Januar 1955, Seite 6 bekannten Vorrichtung wird eine Fehlerortsbestimmung
in Form von Spektrogrammen, in denen Querschniusschwankungen nach den Wellenlängen,
d. h. nach ihren Abständen a· / Faden aufgetragen sind, gewonnen. Dabei wird unterschieden nach streng
periodischen Querschnittsschwanl tilgen, die auf unrund laufende Zylinder zurückzuzführen sind, und
Querschnittsschwankungen variabler Wellenlängen, die auf falsch eingestellte Streckwerke zurückzuführen
sind.
Die Spektrogramme werden dabei unabhängig vom Betrieb der Spinnmaschine und getrennt voneinander
erzeugt Bis zur Erzielung des endgültigen Prüfergebnisses wird daher die Spinnmaschine weiterbetrieben,
ohne daß Fehler an der Spinnmaschine behoben werden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der sowohl Fehler an den Walzen (zyklische Fehler) als auch am Riemchen des Riemchenstreckwerks (nicht
zyklische Fehler) bei Betrieb der Spinnmaschine ermittelt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
In vorteilhafter Weise ist es durch die Erfindung möglhh, während des Betriebs der Spinnmaschine in
relativ kurzer Zeit eine Ermittlung der Fehlerorte, welche zu den Fadenungleichförmigkeiten führen, zu erzielen.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Sie dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung. Es
zeigt
Fig. 1 schematisch ein Streckwerk und einen Spinndüsenteil einer Spinnmaschine mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Schaltung
für einen Detektor bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 ein Blockschaltbild für ein Ausführungsbei
spiel der Erfindung;
Fig. 4 ein Beispiel für ein elektrisches Signal, das von
einem Detektor bei einem Ausführungsbcispiel der
Erfindung erzeugt wird;
Fig. 5 ein Beispiel für ein frequenzabhängiges Spektrum eines Signals, das vom Detektor erzeugt wird;
Fig. 6 das Prinzip einer Integralanalyse des vom Detektor erzeugten Signals;
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels, das bei mehreren Spinnstellen der Spinnmaschine gleichzeitig zur Anwendung kommt und Fig. 8 ein Schaltbild, das einen Teil der in Fig. 7
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels, das bei mehreren Spinnstellen der Spinnmaschine gleichzeitig zur Anwendung kommt und Fig. 8 ein Schaltbild, das einen Teil der in Fig. 7
gezeigten Anordnung näher darstellt.
In Fig. 1 ist eine Spinndüse 1 dargestellt, welche ein Faserband in Drehung versetzt. Das Faserband wird
gestreckt durch Hinterwalzen 2, Laufriemchen 3 und Vorderwalzen 4. Der gesponnene Faden Y wird, nachdem
er die Spinndüse 1 durchlaufen hat, auf eine nicht näher dargestellte Spule aufgewickelt und vorher über
Ablaufwalzen 5 geführt. Nach den Ablaufwalzen 5 ist ein als Dickstellenfänger 6 ausgebildeter Detektor vorgesehen.
Dieser besitzt eine lichtemittierende Diode 7 und einen Fototransistor 8, welche im einzelnen in
Fig. 2 dargestellt sind. Bei dieser Ausffihrungsform
wird ein analoges elektrisches Signal (Fig. 4) vom Dickstellenfänger 6 ausgesendet. Dieser Dickstellenfängcr
wird verwendet für die Überprüfung der Fadenunregelmäßigkeit.
Der Dickstellenfänger 6 ist ausgebildet als Detektor mit hoher EmpfindEichkeit und einem hohen Ansprechverhalten bezüglich der Lichtmenge, welche ausgesendet wird von der Diode 7. Dieses von der Diode 7 ausgesendete Licht wird empfangen von dem Fototransistor 8 und in das elektrische Signal S umgewandelt.
Der Dickstellenfänger 6 ist ausgebildet als Detektor mit hoher EmpfindEichkeit und einem hohen Ansprechverhalten bezüglich der Lichtmenge, welche ausgesendet wird von der Diode 7. Dieses von der Diode 7 ausgesendete Licht wird empfangen von dem Fototransistor 8 und in das elektrische Signal S umgewandelt.
Wenn ein großer Fadenfehler erfaßt wird, wird eine nicht näher dargestellte Fadenschneideinrichtung betätigt,
durch die der fehlerhafte Teil des Fadens Y herausgeschnitten wird. Das elektrische Signal S, welches von
dem Dickestellenfänger 6 ausgesendet wird, wird in einen Rechner 10 weitergeleitet. Vorher wird das elektrische
Signal in folgender Weise digitalisiert:
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, gelangt das analoge elektrische Signal S durch ein Tiefpaßfilter 11 (- 60 dB/
OCT), in welchem das Signal geglättet wird und durch welches ein Umfalteffekt oder eine unzureichende
Abtastung analoger Daten durch eine entsprechende Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters verhindert wird. Die
Vermeidung des Umfalteffekts durch Verwendung des Tiefpaßfilters wird erzielt bevorzugt mit Hilfe des
Nyquist-Theorems. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 11 wird durch einen Verstärker 12 (mit einem
Verstärkungsgrad von bevorzugt 50) auf eine elektrische Spannung verstärkt, die für die Analog/Digital-Umwandlung
geeignet ist. Im Analog/Digital-Wandier 13 wird dann das Signal in ein Digitalsignal umgewandelt.
Der Analog/Digital-Wandier 13 tastet die zu digitalisierenden Eingangssignal mit Hilfe eines Oszillators
14 ab. Dieser bestimmt eine Abtastzeit bzw. -frequenz in Abhängigkeit von der Frequenzbandbreite, die
gemäß bekannter Techniken analysiert werden soll. Die
; -Frequenzbandbreite, welche analysiert werden soll,
beträgt 0-50 Hz für einen gesponnenen Faden bei einer Spinngeschwindigkeit von etwa 150 m/min.
Das auf diese Weise digitalisierte Signal wird in den Rechner eingegeben. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Signal einer Spektralanalyse und einer Integralanalyse unterzogen.
Bei der Spektralanalyse wird das vom Analog/Digitnl-
Das auf diese Weise digitalisierte Signal wird in den Rechner eingegeben. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Signal einer Spektralanalyse und einer Integralanalyse unterzogen.
Bei der Spektralanalyse wird das vom Analog/Digitnl-
Wandler 13 kommende Signal durch ein Fenster 15 bewertet und einem Fourier-Transformatoj 16 zur
Berechnung weitergeleitet. Das Rechenergebnis wird vektoriell zusammengesetzt in einer Aufbereitungseinrichtung
17 zu einem Spektrum für alle Frequenzkomponenten.
Durch eine Aufbereitungsschaltung 18 wird das Spektrum aller Frequenzkomponenten aufbereitet, so daß es
zur Analyse geeignet ist derart, daß ein Signal, das eine feste Frequenz (beispielsweise 50 Hz) überschreitet,
abgetrennt wird (eine Analyse der Frequenzen > 50 Hz ist nicht erforderlich, um Ungleichmäßigkeiten im
Faden, der mit einer Geschwindigkeit von 150 m/min transportiert wird, zu finden). Während des Rechenvorgangs
kann die Amplitude des Spektrums erhöht oder erniedrigt werden. Das aufbereitete Signal wird aus
dem P.echner 10 in einen Digital/Analog-Wandler 20 eingebracht und in ein Analogsignal umgewandelt, das
graphisch an einem Wiedergabegerät 21 wiedergegeben werden kann (Fig. 5). Das auf dem Wiedergabegerät
21 dargesteiite Spektrum eriaubt eine Beurteilung der zyklischen Fadenunregelmäßigkeiten. Mit der Bezugsziffer 22 ist eine Alarmschaltung bezeichnet, die weiter
unten noch beschrieben wird. Das Sammeln und Aufbereiten der Daten zur Gewinnung der in der Fig. 5
dargestellten Information erfordert etwa 40 Sekunden Echtzeit.
Bei der Integralanalyse wird das Signa! für die Fadenungleichmäßigkeit durch den Analog/Digital-Wandler
13 digitalisiert und in den Rechner 10 eingebracht und einem Integrator 23 zugeleitet. Wie aus Fig. 6 zu ersehen
ist, wird der Absolutwert der Abweichung von einem festgelegten Wert E über eine bestimmte Strecke
1 (Fadenlänge, entlang welcher die Fadengleichmäßigkeit überwacht wird, normalerweise etwa 25 m) integriert.
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jeden Fadentyp. Der Integralwert kann aufgefaßt werden als Prozentwert U% in Relation zu E, wobei U die
Uster-Fadenungleichmäßigkeitsmeßnummer ist, welche in der Textilindustrie allgemein bekannt ist.
Der Integralwert wird an eine Rechnerschaltung 24
weitergeleitet. Diese Rechnerschaltung 24 rechnet Zählgruppen von 5 als eine Einheit und berücksichtigt
den Rest zum Ausgleich von Zifferneinheiten nicht. Die Rechnerschaltung sendet ein Signal pin eine Alarmschaltung
25, wenn der errechnete Integraiwert einen vorgegebenen
Integralwert überschreitet. Der errechnete Integralwert kann digital als numerischer Wert an
einem Wiedergabegerät 26 wiedergegeben werden. Die vom Wiedergabegerät 26 wiedergegebene Ablesung
stellt die Standardabweichung vom Durchschnittswert E dar. Das Sammeln und Aufbereiten der Daten zur
Gewinnung der auf dem Wiedergabegerät 26 wiedergegebenen Information beansprucht etwa 61 Sekunden
Echtzeit.
Wenn der Faden Y zyklische Ungleichmäßigkeiten aufweist, wie es übertrieben in Fig. 2 dargestellt ist,
und die Spinngeschwindigkeit 152 m/min beträgt, erfaßt der Dickstellenfänger 6 die Ungleichmäßigkeiten und
sendet, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, ein elektrisches ^Signal 5 aus. Dieses Signal S wird, wie im vorstehenden
^beschrieben, digitalisiert und in Echtzeit durch den Rechner 10 verarbeitet. Das Signal wird zu einem frequenzabhängigeni
Spektrum und einen Integralwert aufbereitet, und das Spektrum wird im Wiedergabegerät 21
und der Integralwert auf dem Wiedergabegerät 26 wiedergegeben.
Durch Beurteilung dieser Angaben in der im folgenden beschriebenen Weise ist eine mathematische
Überprüfung des Fadens und eine Abschätzung eines fehlerhaften Teils an der Spinnmaschine möglich.
In Fig. 5 kann beispielsweise von den beiden Spitzen
bei den Frequenzen 28,6 und 32,6 Hz geschlossen werden, daß diese Ungleichmäßigkeit resultiert aus den
Vorderwalzen aufgrund der Tatsache, daß der Zyklus Xt der oberen Vorderwalze gleich 32,3 Umdrehungen/
see ist. Dieser Wert errechnet sich aus (152 χ 100/60)/ (2,5 x π). Der Zyklus XB entspricht dem der unteren
Vorderwalze und beträgt 28,8 Umdrehungen/sec und errechnet sich aus (152 x 100/60)/2,8 x π). Hierbei
beträgt die Fadengeschwindigkeit 152 m/min, besitzt die obere Vorderwalze einen Durchmesser D, von 28 mm
und die untere Vorderwalze einen Durchmesser Db von
25 mm.
Wenn bei anderen Frequenzen Spitzen in der Aufzeichnung des Spektrums auftreten, sind die Fadenungleichmäßigkeiten
zurückzuführen auf Fehler an anderen Walzen oder am Antriebssystem. Die genaue Fehlerortung
kann dann in ähnlicher W .-,e, wie vorstehend
beschrieben, durchgeführi werden.
Der Integralwert, der am Wiedergabegerät 26 angezeigt wird, gibt die Abweichung der Fadendicke auf
einer bestimmten Fadenstrecke 1 wieder. Dieser Wert kann erfaßt werden, wenn die Messung in der vorstehend
beschriebenen Weise durchgeführt wird. Die Gesamtsumme der Abweichung auf der Garnstrecke
von beispielsweise 152 m kann auf diese Weise ermittelt werden. Wenn die Gesamtsumme der Abweichungen
250 U% beträgt und einen Bereich überschreitet, der in bekannter Weise als zulässig erachtet wird (beispielsweise
um 50 gegenüber 200 U%), kann daraus geschlossen werden, daß mit hoher Wahrscheinlichkeit für diesen
hohen Grad der Fadenungleichmäßigkeit die verschlissene Oberfläche der Laufriemchen verantwortlich
ist.
Die Beurteilung der Fadenurlgleichmäßigkeit, wie sie durch die Wiedergabegeräte 21 und 26 angegeben wird,
kann durch eine Bedienungsperson erfolgen. Eine Aus-Wertung kann jedoch auch derart sein, daß durch eine
Auiomatenanordnung ein Stopsignal für die Spinnmaschine und ein Alarmsignal 22 abgegeben wird. Dieses
wird auf dem Wiedergabegerät 21 angezeigt wenn die Amplitude einer bestimmten Komponente des Spektrums
eine vorgegebene Höhe L in den Rechneischalrungen
18 und 24 überschreitet. In gleicher Weise kann ein Stopsignal für jede Spinnnstelle der Spinnmaschine
sowie ein Alarmsignal 25 abgegeben werden und auf dem Wiedergabegerät 26 angezeigt werden. Diese
erfolgt dann, wenn der Integralwert eine bestimmte vorgegebene Höhe überschreitet.
Die Fehler, welche auf diese Weise in der Spinnmaschine
ermittelt wurden, können sofort beseitigt werden, beispielsweise durch Entfernen der Walzen, so daß
einwandfreie Betnebsbedingungen rasch wiederhergestellt werden.
Da bei der Vorrichtung nach der Erfindung das vom Detektor abgegebene Analogsignal digitalisiert wird
und unter Echtzeit oder nahezu Echtzeit in der vorbeschriebenen Weise verarbeitet wird, benötigt man eine
äußerst kurze Zeitdauer für die Analyse (in -?iner Größenordnung
Millisekunden bei der Errechnung in der Praxis) im Vergleich zu der Aufbereitung und Verarbeitung
von Analogsignjlen ohne Umwandlung. Die Zeitdauer, welche für die Prüfung und Analyse der Information
über die Garnungleichmäßigkeit benötigt wird, ist etwa gleich lang wie die Zeit, die erforderlich ist, daß
eine bestimmte zu messende Garnstrecke durch den
Gamungleichförmigkeitsdetektor hindurchgelangt. Dies entspricht der Zeit, die benötigt wird zur Abtastung
der Daten. Die Genauigkeit der Analyse ist bedeutend höher als bei einer Analogauswertung. Beispielsweise
läßt sich eine Unterscheidung erzielen zwisehen den fast gleichen Werten der Frequenzen der
Fadenungleichmäßigkeiten, welche hervorgerufen werden durch die obere und untere Vorderwalze obgleich
diese fast die gleichen Durchmesser haben. Eine derartige Unterscheidung ist bei einer Analoganalyse unmöglieh.
Durch Digitalisierung des Analogsignals läßt sich jedoch diese Unterscheidung ohne weiteres erzielen.
Hierdurch ist eine rasche Erfassung und Überwachung des fehlerhaften Fadens möglich. Einzelheiten des Fehlers
können mit hoher Genauigkeit überwacht werden, is Dies ermöglicht eine genaue Bestimmung des fehlerhaften
Teils an der Spinnmaschine, der den Fadenfehler bewirkt Dss «is^ituüsivrte Sini.sl weiches die FwuSnungleichmäßigkeit
angibt, läßt sich in vorteilhafter Weise auch noch dahingehend auswerten, daß es mit höherer
Genauigkeit aufbereitet und ausgewertet werden kann als ein Analogsignal, welches verglichen wird mit vorbestimmten
Größen in der Ausgangsstufe, die sich an den Rechnerteil anschließt.
Die Ermittlung von Fehlerorten kann an mehreren Spinnstellen unter Verwendung eines einzigen Rechners
10 durchgeführt werden. Wegen der Kürze der Zeit, die zur Durchführung jeder Analyse benötigt
wird, und da eine Beschädigung an den Walzen oder ein Verschleißen der Laufriemchen nicht so häufig auftritt,
können Fadenungleichmäßigkeiten an einer Spinnstelle innerhalb kurzer und regelmäßiger Abstände durchgeführt
werden. Dies ermöglicht die sorgfältige Überwachung einer großen Anzahl von Spinnstellen.
In den Fig. 7 und 8 ist eine kombinierte Anordnung von Detektoren 6 gezeigt, die an allen Spinnstellen der
Spinnmaschine 30 befestigt sind. Diese Detektoren sind mit dem Rechner 10 über einen Miltiplexer 31 herkömmlicher
Art verbunden. Der Multiplexer 31 verbindet den jeweiligen Detektor an einer Spinnstelle der
Spinnmaschine 30 für einen kurzen Zeitraum mit dem Rechner 10. Wenn beispielsweise 60 Spinnstellen vorgesehen
sind, wird eine Meßzeit für jede Spinnstelle von beispielsweise 60 Sekunden vorgesehen. Die Fadenungleichmäßigkeitsprüfung
wird dabei jede Stunde an jeder Spindel wiederholt.
Die Bezugsziffern 32 und 33 bezeichnen eine Übertragungsleitung für das Fadengleichmäßigkeitssignal
sowie für ein Steuersignal.
Das Zeitintervall Tor die Messung kann in Abhängigkeit
von der Fadengeschwindigkeit und der zu messenden Länge des Fadens auch verkürzt werden. Eine
weitere Verkürzung der Meßzeit kann auch dann durchgeführt werden, wenn die Anzahl der Spinnstellen, die
zu messen sind, gering ist.
Dadurch, daß man an den Analog/Digital-Wandler 13
einen Rechner 10 anschließt, läßt sich die Prüfung der Fadengleichmäßigkeit mit Hilfe des Rechners 10 unter
Anwendung der Fourier-Analyse ohne weiteres durchführen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Ermittlung von Fehlerorten an einem Riemchenstreckwerk einer Spinnmaschine durch Auswerten eines mit einem Detektor an einem laufenden Faden gewonnenen analogen Fadenungleichfönnigkeitssignals in Form von Spektren für eine bestimmte Fadenlänge, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (6) über einen Ana-Iog/Digital-Wandler (13) mit einem Rechner (10) verbunden ist, der aus dem Fadenungleichförmigkeitssignal durch einen Fourier-Transformator (16) ein frequenzabhängiges Spektrum und durch einen numerischen Integrator (23) einen Integralwert bildet, wobei bei Überschreiten eines durch die höchstzulässige Fadenungleichförmigkeit vorgegebenen Amplitudenwerts des frequenzabhängigen Spektrums und/oder eines für die bestimmte Fadenlänge vorgegebenen Integralwerts ein Alarmsignal ausgelöst oder die Spinnmaschine stillgesetzt wird.
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