DE3238687C2 - Motorgetriebener elektrischer Zeitgeber - Google Patents

Motorgetriebener elektrischer Zeitgeber

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Masayoshi Okayama Okayama Hirose
Kanji Kawasaki
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Abstract

Ein motorgetriebener elektrischer Zeitgeber besteht aus einem Motor (3), einer Untersetzungsgetriebeanordnung (5) zur Untersetzung der Drehgeschwindigkeit des Motors auf eine bestimmte Geschwindigkeit, einem von außen betätigbaren Schieber (10), welcher an einer seiner Seitenwände eine Zahnstange (10a) aufweist, einem Kupplungsmechanismus (9), welcher aus einem durch die Untersetzungsgetriebeanordnung angetriebenen Ritzel (7) zum Antreiben der Zahnstange und einem Federdraht (8) zur lösbaren Belastung des Ritzel in Eingriff mit der Zahnstange besteht, einem einer Seitenwand des Schiebers folgenden Schalthebelelement (12, 13), einem durch das Schalthebelelement betätigten Kontaktelement (14, 15) und einem flach ausgebildeten, den Zeitgeber umschließenden Gehäuse (1, 2).

Description

Rg. 1 zeigt eine Ausführungsform des motorgetriebenen Zeitgebers gemäß der Erfindung. Der Zeitgeber umfaßt eine Gehäusebasis 1, einen auf der Basis 1 angebrachten Motor bzw. Synchronmotor 3, >;-ine Untersetzungsgetriebeanordnung 5, ein die Drehung vom Motor 3 auf die Getriebeanordnung 5 übertragendes Zahnrad 4, einen Frequenzauswahlmechanismus 6, einen Kupplungsmechanismus 9, welcher ein Ritzel 7 und einen das Ritzel 7 belastenden Federdraht 8 aufweist einen Schieber 10, eine Nockenplatte 11, Schalthebel 12 und 13, ein Motorkontaktelement 14, ein Zeitkontaktelement 15 und eine Abdeckung 2.
Die Gehäusebasis 1 ist ein Kunststofformteil und enthält einen kastenförmigen Schieberkasten id. Die Abdeckung 2 ist auf der Gehäusebasis 1 so angebracht, daß von der Abdeckung abragende Klauen 2a in Löcher eingreifen, die in Seitenwänden der Gehäusebasis mit dem Schieberkasten id ausgebildet sind. Die Basis 1 enthält einen den Motor umschließenden Abschnitt id, in welchen der Motor 3, der eine flache zylindrische Form hat, von der Unterseite der Basis 1 her eingesetzt ist
Wie in Fig. 3 zu sehen, ist der den Motor umschließende Abschnitt id ein zurückgesetzter Abschnitt der Gehäusebasis 1, dessen Tiefe gleich der Höhe des Körpers des Motors 3 ist, wobei eine obere Wand im des den Motor umschließenden Abschnitts ib ein Loch In aufweist, durch das sich ein Antriebszahnrad 3a des Motors 3 erstreckt. Wie in Fig. 4 dargestellt, sind am Rand des den Motor umschließenden Abschnitts ib mehrere Klauen lcauf elastischen Zungen lrund auf einer Randwand Ip vorgesehen, wobei der im Abschnitt ib untergebrachte Motor 3 durch diese Klauen Ic befestigt wird. Da der Motor 3 im Abschnitt ib zur Außenseite der Basis 1 hin angebracht ist, kann die durch den Motor 3 erzeugte Wärme ausreichend nach außen hin abgestrahlt werden.
Die Getriebeanordnung 5 besteht, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, aus acht Untersetzungszahnrädern 5/4 bis 5&Lgr;, womit die Drehgeschwindigkeit des Antriebszahnrads 3a des Motors 3 über das Zahnrad 4 auf eine vorgegebene Geschwindigkeit zur Aufgabe auf ein mit dem Ritzel 7 verbundenes Eingangszahnrad Tb untersetzt wird. Die Untersetzungsgetriebeanordnung 5 ist so neben dem den Motor umschließenden Ab schnitt ib angeordnet, daß die einzelnen Untersetzungszahnräder 5a bis 5&Lgr; parallel zum Antriebszahnrad 3a angeordnet sind. Das erste Zahnrad 5a als oberstes Zehnrad der Getriebeanordnung 5 liegt koplanar mit dem Zahnrad 3a, wodurch die Untersetzungsgetriebeanordnung 5 innerhalb der Höhe von Motor 3 und Zahnrad 3a angeordnet ist. Da die am schnellsten drehenden Zahnräder 3a, 4 und 5a koplanar angeordnet sind, liegen sie vorteilhaft für eine Schmierung mit Fett, so daß Zahnradgeräusche vermindert sind. Das Zahnrad 4 ist auf einer auf der Basis 1 stehenden Welle 4a montiert und soll die Drehung des Zahnrades 3a auf das Zahnrad 5a übertragen.
Wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, ist auf der Rückseite des Schiebergehäuses id eine Ausnehmung ij ausgebildet, in welcher zwei Drähte 3b vom Motor 3 zu w> Anschlüssen &Idigr;7/4 und 26 verlaufen, mit denen sie verbunden sind. An der Seitenwand der Ausnehmung Iy ist ein offener Bereich \k ausgebildet, durch welchen sich die Drähte 3b erstrecken können. Auf diese Weise ist verhindert, daß sich die Drähte 3b in unerwünschter Weise aus dem Zeitgeber herauserstrecken, so daß sich dieser ohne Störung durch die Drähte an einem gewünschten Platz anbringen läßt. Gegebenenfalls kann in der Ausnehmung ij eine Klaue ausgebildet sein, die sicherstellen soll, daß die Drähte 36 festgelegt in der Ausnehmung Iy eingeschlossen sind.
Mit dem folgenden wird nun wieder auf die Flg. 1 bis 3 Bezug genommen. Der Frequenzauswahlmechanismus 6 ist so eingerichtet, daß er von außen mittels eines Hebels 6d entsprechend der Frequenz einer auf den Motor 3 gegebenen Wechselspannung eingestellt werden kann. Frequenzzahnräder 6b und 6c sind für 50 Hz bzw. 60 Hz ausgelegt und auf einer Basis 6a montiert, die bezüglich einer Welle der Zahnräder 5a, 5c und 5e schwenkbar ist. Das Zahnrad 6c weist ein Zahnradteil 6co auf, das im Verhältnis 50/60 reduziert ist. Beide Zahnräder 6b und 6c stehen mit dem Zahnrad 5e im Eingriff, das Zahnrad 5/ist jedoch so eingerichtet, daß es über eine Betätigung des Hebels 6d von außen nur mit einem der beiden Zahnräder 6b und 6c in Eingriff steht Die Drehgeschwindigkeit von 5e wird also nach der auf den Synchronmotor 3 gegebenen Frequenz auf eine vorbestimmte Geschwindigkeit eingestellt.
Der Kupplungsmechanismus 9 enthält das Ritzel 7, das mit der auf der Seitenwand des Schiebers 10 ausgebildeten Zahnstange 10a in Eingriff steht, und den Federdraht 8, der das Ritzel 7 in Richtung auf die Zahnstange 10a belastet. Das Ritzel 7 ist, wie in Fig. 3 gezeigt, auf der aus Federdraht bestehenden drehbaren Welle 7a befestigt, und wird durch das Ausgangszahnrad 5&Lgr; der Untersetzungsgetriebeanordnung 5 über das Eingangszahnrad 7b, das arn unteren Ende der Welle 7a befestigt ist, angetrieben. Das obere Ende der Ritzelwelle 7a wird, wie im einzelnen in Fig. 7 dargestellt, innerhalb eines in der Abdeckung 2 ausgebildeten Führungsfenster 2b beweglich gehalten und durch den Federdraht 8 auf die Zahnstange 10a hin belastet. Der Federdraht 8 ist mit seinem einen Ende in ein in der Gehäusebasis 1 ausgebildetes Halteloch 30 eingesetzt. Das andere Ende des Drahtes 8 wird zwischen dem Schiebergehäuse id und einer Welle 1/gehalten, die auf einer Bodenfläche der Basis 1 steht. Der Draht 8 wird also so unterstützt, daß er die Welle 7a im Sinne eines Erfassens der Zahnstange 10a belastet, wodurch das durch den Motor 3 angetriebene Ritzel 7 mit der längs der Schieberichtung des Schiebers 10 ausgebildeten Zahnradstange 10a in Eingriff kommt und den Schieber 10 in seine Ausgangsstellung bewegt. Wenn der Schieber 10 durch Betätigung von außen über einen Knopf 10i> zwangsweise bewegt wird, wird das Ritzel 7 durch Biegen der Federwelle 7a von der Zahnstange 10a gelöst, so daß sich der Schieber 10 frei bewegen kann, wobei die Welle 7e wegen des Eingriffs des Zahnrades Tb in die Untersetzungsgetriebeanordnung 5 nicht gedreht wird und die Bewegung des oberen Endes der Welle 7a innerhalb der durch das Führungsfenster 2b gegebenen Grenzen ei folgt.
Mit dem folgenden wird ebenfalls auf die Fig. 1,2 und 3 Bezug genommen. Der Schieber 10 ist verschiebbar im Schiebergehäuse id angebracht, wobei sich der Knopf 106 durch einen in der Abdeckung 2 ausgebildeten Schlitz 2c nach außen erstreckt und von außen zur Einstellung des Zeitgebers auf eine gewünschte Zeit bzw. Arbeitsstellung betätigt werden kann. Der Schieber 10 weist an seinem einen Ende einen verjüngend zulaufenden Abschnitt 10c auf, so daß Finger 12a und 13a der Schalthebel 12 und 13 glatt und stoßfrei der Seitenwand des Schiebers 10 folgen. Auf der Unterseite des Schiebers 10 ist ein Vorsprung iOd vorgesehen, der gleitend in eine im Boden des Schiebergehäuses id ausgebildete lineare Nut eingreift, wodurch der Schieber 10 glatt und stoßfrei verschiebbar im Schiebergehäuse lc/abeestützt
wird.
Die Nockenplatte 11 weist ein Loch 11a auf, in welches der Vorsprung iOd eingreift, wobei ein Spiel in Gleitrichtung verbleibt, und ist so zwischen dem Schieber 10 und dem Schiebergehäuse id angeordnet, daß sie bezüglich des Schiebers 10 um eine bestimmte Strecke frei beweglich ist, und bewegt sich gleitend zusammen mit dem Schieber 10 im Gehäuse Id.
Fig. 6 zeigt im Detail das Motorkontaktelement 14 und das Zeitkontaktelement 15. Das Motorkontaktelement 14 enthält eine bewegliche Kontaktfeder 17 sowie eine stationäre Kontaktfeder 16, die biegsam und parallel in im Randabschnitt ig des Gehäusekörpers 1 ausgebildete Schlitze 22 und 21 eingesetzt sind. Ein freies Ende der stationären Kontaktfeder 16 wird durch deren eigene Federkraft in Richtung auf die bewegliche Kontaktfeder 17 hin belastet und gelangt normalerweise in Kontakt mit einem auf der Basis 1 stehenden rechteckigen Pföstchen 26, so daß sich zwischen diesen ein offener Kreis ergibt Das Zeitkontaktelement 15 enthält eine biegsame Kontaktfeder 19, eine biegsame stationäre Kontaktfeder 18 und eine starre stationäre Kontaktfeder 20, die in parallel zu den Schlitzen 21 und 22 im Randabschnitt ig ausgebildete Schlitze 24, 23 bzw. 25 eingesetzt sind.
Ein freies Ende der stationären Kontaktfeder 18 kommt normalerweise in Kontakt mit einem auf der Basis 1 stehenden dreieckigen Pföstchen 27, so daß sie außer Kontakt mit der beweglichen Kontaktfeder 19 ist und sich ein unterbrochener Kreis zwischen diesen ergibt Die im Schlitz 25 befestigte stationäre Kontaktfeder 20 kommt normalerweise in Kontakt mit der beweglichen Kontaktfeder 19, so daß sich zwischen diesen ein geschlossener Kreis ergibt. Die einzelnen Kontaktfedern 16 bis 20 weisen Anschlußabschnitte 16a bis 20a auf, die von einer Rückwand der Gehäusebasis 1 nach unten ragen und für ein Einsetzen in in einer (nicht gezeigten) Leiterplatte ausgebildete Löcher eingerichtet sind, womit sich der Zeitgeber auf der Leiterplatte ohne Schwierigkeiten anbringen läßt
Die Anschlußabschnitte 16a, 18 a und 20a erstrecken sich, wie in Fig. 5 dargestellt durch eine Rückfläche des Randabschnitts ig so nach außen, daß eine elektrische isolation zwischen ihnen gegeben ist Der Anschluß 26 ist in den Randabschnitt ig als Motorverdrahtungsanschluß eingesetzt und weist einen nach unten verlaufenden Vorsprung auf. In die Rückfläche der Gehäusebasis 1 in der Nähe des den Motor umschließenden Abschnitts ib ist, wie in Fig. 4 dargestellt ein Metallstift 1/ eingesetzt Bei Anbringung des Zeitgebers auf einer Leiterplatte wird dieser durch den Stift 1/zusammen mit den Anschlüssen 16a bis 20a und 26, die sich durch die Leiterplatte erstrecken und verlötet werden, sicher festgelegt
Wie in Fig. 6 dargestellt weisen die Schalthebel 12 und 13 gleich große Hebelabschnitte 12c und 13c sowie ringförmige Fußabschnitte Hd und 13c/ auf, die drehbar auf der auf der Basis 1 stehenden Welle if angebracht sind Der Hebel 12 enthält ferner an seinem freien Ende einen Finger 12a und ein Stellteil 126, das sich so nach unten erstreckt daß es mit der beweglichen Kontaktfeder 19 in Berührung kommt Der Hebel 13 enthält an seinem freien Ende einen Finger 13a. Der Hebel 13 enthält ferner einen L-förmigen Arm 13e, der sich in der Mitte vom Hebelabschnitt 13e so nach unten erstreckt daß es mit der beweglichen Kontaktfeder 17 in Berührung kommt Die beiden Hebel 12 und 13 können also die Kontaktelemente 14 und 15 in einer Weise koplanarer Anordnung betätigen, so daß der Zeitgeber in der Höhe reduziert werden kann. Die Hebelabschnitte 12c und 13c werden durch die belastenden Kontaktfedern 19 und 17 in Berührung mit einer Seitenwand 1&Lgr; des Schiebergehäuses id gedrückt, so daß die Finger 12a und 13a, wie in Fig. 6 gezeigt, in das Schiebergehäuse id eintreten. Fig. 6 zeigt die Ausgangsstellungen von Schieber 10, den Hebeln 12 und 13 und den Kontaktelementen 14 und 15, wobei das Kontaktelement 14 in &iacgr;&ogr; Öffnungsstellung ist und die Kontaktelemente 19 und 20 einen geschlossenen Kreis bilden.
Mit dem folgenden wird wieder auf Fig. 8A Bezug genommen. In die Nockenplatte bzw. das Nockenteil 11 greift der nach unten gerichtete Vorsprung iOd unter Einhaltung eines Spiels ein. Wenn der Schieber 10 aus seiner Anfangsstellung in eine Zeiteinstellstellung in Richtung des Pfeiles A bewegt wird, wird die Nockenplatte 11 an ihrem Loch Ha durch den Vorsprung 1Oe des Schiebers 10 geschoben, so daß sie sich zusammen mit diesem bewegt. Der Vorderabschnitt 116 der Nokkenplatte liegt dann hinter dem verjüngend zulaufenden Abschnitt 10c, so daß die Finger 12a und 13a dem verjüngend zulaufenden Abschnitt 10c des Schiebers 10 an seiner Seitenwand folgen und sich in Richtung des Pfeiles B bewegen und damit die Kontaktfedern 19 und 17 in ihre Setzstellungen drücken. Der Zeitgeber ist dann gesetzt und der Motor 3 beginnt den Schieber 10 in seine Ausgangsstellung zu bewegen.
Wie in Fig. 8B dargestellt, wird, wenn der Schieber 10 nach Einstellen des Zeitgebers durch das Ritzel 7 in seine Ausgangsstellung (nach rechts in 8B bewegt wird, die Nockenplatte 11 durch den Vorsprung 10c/ geschoben, so daß sie sich zusammen mit Schieber 10 bewegt, wobei der Vorderabschnitt 116 bei dieser Bewegung auf die Spitze des verjüngend zulaufenden Abschnitts 10c ausgerichtet ist Auch wenn sich der Schieber 10 seiner Ausgangsstellung nähert und die Finger 12a und 13a den verjüngend zulaufenden Abschnitt 10c erreichen, ist der Finger 13a immer noch in Berührung mit der Seitenwand der Nockenplatte 11, so daß der Hebel 13 nicht schwenkt, und ebenso ist ein Schwenken des Hebels 12 durch das Angreifen eines seitlichen Teils des Hebelabschnitts 13c am Stellteil 126 verhindert, wobei der Finger 12a nicht am Schieber 10 angreift
In Fig. 8C wird mit Erreichen seiner Ausgangsstellung durch den Schieber 10 und mit Erreichen des Vorderabschnitts 116 der Nockenplatte 11 durch den Finger 13a diese Platte durch den vorbelasteten Finger 13a rasch in Richtung des Pfeiles C gedrückt so daß der
so Hebel 13 rasch in seine Ausgangsstellung zurückschwenkt Gleichzeitig folgt auch der Hebel 12 der Bewegung des Hebels 13, so daß auch er rasch in seine Ausgangsstellung zurückkehrt Damit kehren auch die Kontaktelemente 14 und 15 rasch in ihre Ausgangs stellungen zurück und der Zeitgeber hält an.
Die Nockenplatte verhindert daß die Schalthebel 12 und 13 längs des verjüngend zulaufenden Abschnitts 10c allmählich in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren, wenn sich der Schieber seiner Ausgangsstellung nähert Vielmehr läßt sie die Hebel 12 und 13 rasch in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren, wodurch die betreffenden beweglichen Kontakte mit einem großen Hub rasch in ihre Ausgangsstellung bewegt werden. Damit läßt sich ein Verbrennen der Kontaktelemente 14 und 15 durch Lichtbögen vermeiden, und dementsprechend wird die Kontaktlebensdauer erhöht
Aus den vorstehenden Darlegungen ergibt sich, daß der motorgetriebene elektrische Zeitgeber nach dieser
Ausführungsform einen Zeiteinstellmechanismus eines Schiebetyps, Schalthebel, Kontaktelemente, eine Untersel/.ungsgetriebeanordnung und einen Motor, die alle koplanar angeordnet sind, enthält, womit der Zeitgeber auf geringe und flache Abmessungen reduziert wird und einen verbesserten Kontaktschaltvorgang liefert. Eine Anfangsjustierung des Zeitgebers ist nicht notwendig, weil nur der Schieber in den Schieberkasten eingesetzt zu werden braucht, womit schon die Anfangsstellung festliegt.
Weitere Merkmale der Erfindung werden nun anhand einer in Fig. 9 und den Fig. 1OA bis IOC dargestellten geringfügig abgewandelten Ausführungsform erläutert.
Auf einer Seitenwand des rückwärtigen Teils des Schiebers 10 sind eine erste Stufe 10/ und eine zweite Stufe 1Oe ausgebildet, wie sie in den Fig. 9 und 10A gezeigt sind. Die aus schrägen und geraden Flächen bestehende erste Stufe 1Oi ist in einer tieferen Position auf dem Schieber 10 ausgebildet und ihr folgt der Finger 13a des Hebels 13 zur Betätigung des Motorkontaktelements 14. Die ebenfalls aus schrägen und geraden Flächen bestehende zweite Stufe 1Oe ist in einer oberen Position auf dem Schieber 10 ausgebildet und ihr folgt der Finger 12a des Hebels 12 zur Betätigung des Zeitkontaktelements 15.
Mit dem folgenden wird auf Fig. 1OA Bezug genommen. Die betreffenden Finger 13a und 12a sind in Berührung mit den Seitenwänden der Nockenplatte 11 und des Schiebers 10, an denen die Kontaktelemente 14 und 15 betätigt werden. Wenn der Schieber 10 in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1OA von Hand weiterbewegt wird, kommt der Finger 13a in Berührung mit der ersten Stufe 10/, wodurch das Motorkontaktelement 14 abgeschaltet wird. Wenn der Schieber 10 weiterbewegt wird, kommt der Finger 12a in Berührung mit der zweiten Stufe 1Oe, wodurch das Zeitkontaktelement 15 zurückgesetzt wird.
Der Motorzeitgeber in der Stellung der Fig. 1OA ist gesetzt und schreitet mit seinem Arbeiten auf seine Ausgangsstellung zu, indem er den Schieber 10 zurückbewegt. Wie oben in der Beschreibung zu Fig. 1OA erläutert, wird jedoch durch von außen erfolgendes Schieben des Schiebers in eine weiter vorne liegende Stellung der Motor 3 entregt, so daß der Schieber 10 nicht mehr durch den Motor 3 angetrieben wird und das Zeitkontaktelement 15 in einer gesetzten Stellung, nämlich in einem kontinuierlichen Betrieb einer mit dem Zeitkontaktelement 15 verbundenen Last verbleibt. Indem der Schieber 10 noch weiter nach vorne bewegt wird, wird das Zeitkontaktelement 15 ebenfalls zurückgesetzt.
In der Verlängerung der Zahnstange 10a in einer oberen Position auf dem Schieber 10 sind hintereinander angeordnet ein ebener vorspringender Abschnitt 10/; eine erste zähneförmige Zurücksetzung iOgfür den Eingriff mit dem Ritzel 7 in der Stellung der Fig. 1OB, ein ebener vorspringender Abschnitt 10&Lgr; und eine zweite zähneförmige Zurücksetzung 10/. Die Zurücksetzungen 1&thgr;£· und 10/ sowie die Stufen 10/ und 1Oe sind so angeordnet, daß das Ritzel 7 mit der ersten Zurücksetzung iOg, unmittelbar bevor der Finger 13a in die Stufe 10 / fällt, in Berührung kommt, wie dies in Fig. 1OB dargstellt ist, daß das Ritzel 7 auf den ebenen Abschnitt 10&Lgr; aufreitet, bevor der Finger 12a in Berührung mit der Zurücksetzung 1Oe kommt, wie dies in Fig. IOC dargestellt ist, und daß das Ritzel 7, unmittelbar bevor der Finger 12a in die Stufe 1Oe fällt rasch in die Zurücksetzung 10/fällt Obige Vorgänge können mit dem Zeitgeber der Flg. 1 durchgeführt werden, weil der Schieber 10 einen ähnlichen Aufbau hat, wobei aber die Zurücksetzungen tOg und 10/ bei dieser Ausführungsform als Zahnstangentrieb ausgebildet sind, wodurch verhindert wird, daß der Schieber 10 rattert, weil das Ritzel 7 nicht durch den Motor 3 angetrieben wird und in die Zurücksetzungen lOg'bzw. 10/eingreift.
Wenn also der Motor oder das Zeitkontaktelement auf seine Ausgangsstellung geschaltet wird, kommt das gegen den Schieber 10 belastete Ritzel 7 mit der Zurücksetzung 10£- oder 10/ in Berührung, was ein Einrasten mit Klick ergibt. Der Zeitgeber bietet daher ein gutes Bedienungsgefühl bei Einstellung auf kontinuierlichen oder Rücksetzbetrieb. Da die Rücksetzstellung (iOi), nämlich diejenige, in der beide Kontaktelemente 14 und 15 zurückgesetzt sind, benachbart zu der Stellung {iOg) liegt, in der nur das Motorkontaktelement 14 zurückgesetzt ist, muß der Schieber 10 nicht in seine Ausgangsstellung (Fig. 8C) zurückbewegt werden, wenn von der Stellung kontinuierlichen Betriebs (lOgj auf die Gesamtrücksetzstellung übergegangen wird, so daß ein überflüssiges Bedienen des Schiebers 10 vermindert ist.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

1 2 Patentansprüche Gehäusebasis (1) und einer Abdeckung (2) bestehendes flachkastenförmiges Gehäuse aufweist, wo-
1. Motorgetriebener elektrischer Zeitgeber mit ei- bei die Gehäusebasis einen den Motor (5) umschlienem Kontaktbetätigungselement zur Einwirkung ßenden Abschnitt (Ib) aufweist, in welchem der auf bewegliche Kontakte und einem über einen 5 Motor von der Unterseite der Basis her so ange-Motor und ein Untersetzungsgetriebe linear be- bracht ist, daß er nach außen freiliegt
wegten Schieber, welcher im Zuge seiner Bewegung
das Kontaktbetätigungselement gegen die Beschreibung
Kontakte bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktbetätigungselement durch io Die Erfindung bezieht sich auf einen motorgetriebemindestens einen stationär schwenkbar angebrach- nen elektrischen Zeitgeber gemäß Oberbegriff des Paten Schalthebel (12,13) gebildet ist, daß der in einer tentanspruchs 1.
Bewegungsrichtung sich verjüngende Schieber (10) Bei einem aus der US-Patentschrift 32 49 931 bekannan dem mindestens einen Schalthebel angreift und ten Zeitgeber dieser Art wird der Schieber nach Art bei seiner Bewegung eine Verschwenkung des 15 einer Mutter durch Drehen einer Gewindestange verSchalthebels, an dem er angreift, bewirkt, und daß schoben, wobei das Kontaktbetätigungselement Teil ein zwischen Motor ( 3) und Schieber wirksamer des Schiebers ist und mit diesem wandert. Eine solche Kupplungsmechanismus (9) zur Ermöglichung ei- Anordnung hat den Nachteil, daß die durch das Konner freien Verschiebung des Schiebers vorgesehen taktbetätigungselement bewirkte Kontaktauslenkung ist 20 in direktem Zusammenhang mit der Bewegung des
2. Zeitgeber nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Schiebers steht, so daß der Schieber definiert zum erzeichnet, daß der Schieber (10) ein relativ dazu ver- sten Berührpunkt des Kontaktbetätigungselements mit schiebliches Nockenplattenelement (U) trägt, wel- den Kontakten angehalten werden muß, damit sich die ches eine von der Bewegungsrichtung des Schie- gewünschte Kontaktauslenkung ergibt Ferner bietet bers abhängige Lage in bezug auf diesen einnimmt 25 die bekannte Anordnung ohne Zerlegung der Appara- und in einer Relativlage eine gegenüber dem Schie- tür keine Möglichkeit die Ausgangslage des Schiebers ber geänderte Anlagefläche für einen daran angrei- bezüglich der zu betätigenden Kontakte von Hand einfenden Schalthebel bietet stellen zu können.
3. Zeitgeber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- Aus der US-Patentschrift 32 36 107 ist bei einem gatkennzeichnet, daß der Schieber (10) eine Zahn- 30 tungsfremd aufgebauten Zeitgeber das Zusammenwirschiene (iOa) aufweist und daß als Kupplungsme- ken einer Zahnschiene mit einem Ritzel für sich bechanismus (9) zwischen Zahnschiene und Unterset- kannt
zungsgetriebe ein einschaltbares Ritzel (7) vorgese- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zeitgeber der
hen ist. eingangs genannten Art so zu gestalten, daß er von
4. Zeitgeber nach Anspruch 3, dadurch gekenn- 35 Hand eingestellt werden kann und eine ausreichend hozeichnet, daß ein Belastungselement vorgesehen he Kontaktauslenkung möglich ist, die nicht direkt an ist, welches zur Bewirkung der Kupplung das Ritzel die Lage des Schiebers geknüpft ist.
(7) zur Zahnschiene (1Oa^ in Eingriffstellung mit die- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
ser belastet. Zeitgeber gelöst, wie er in Anspruch 1 gekennzeichnet
5. Zeitgeber nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da- 40 ist.
durch gekennzeichnet, daß die Kontakte einen Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Ge-
Zeitkontaktschalter (15) und einen Motorkontakt- genstand der Unteransprüche.
schalter (14) umfassen und daß das Kontaktbetäti- Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgen-
gungselement aus einem mit dem Nockenplatten- den in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Auf
element (11) in Berührung kommenden ersten 45 dieser ist bzw. sind
Schalthebel (13) zur Betätigung des Motorkontakt- Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer
schalters und einem mit dem Schieber (10) in Be- Ausführungsform eines motorgetriebenen elektrischen
rührung kommenden zweiten Schalthebel (12) zur Zeitgebers gemäß der Erfindung,
Betätigung des Zeitkontaktschalters besteht. Fig. 2 eine Draufsicht des Zeitgebers der Fig. 1 mit
6. Zeitgeber nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 50 abgenommener Abdeckung,
zeichnet, daß der Schieber (10) eine zurückgesetzte Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linien A-A und
Stufe (1Of und/oder \0e) enthält, welcher der erste B-Bder Fig. 2, mit Abdeckung,
(13) und/oder zweite Schalthebel (12) folgt derart, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Zeitgebers
daß der betreffende der beiden Schalthebel in seine der Fig. 2 von unten, wobei der Motor zur besseren
Ausgangsstellung zurückbewegt wird, wenn der 55 Erläuterung abgenommen ist,
Schieber über die maximale Zeiteinstellposition des Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Zeitgebers
Zeitgebers hinaus bewegt wird. der Fig. 2 von unten,
7. Zeitgeber nach eine:n der vorstehenden Ansprü- Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht eines Kontaktche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (3) mechanismus-Abschnitts des Zeitgebers der Fig. 2,
und die Untersetzungsgetriebeanordnung (5) in &kgr;&eegr; Fig. 7 ein? perspektivische Teilansicht eines Kupp-Nebeneinanderanordnung vorgesehen sind. lungsmechanismus des Zeitgebers der Fig. 2,
8. Zeitgeber nach einem der vorstehenden Ansprü- Fig. 8A bis 8C schematische Darstellungen zur Verche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (3), die anschaulichung der Bewegung eines Schiebers des Zeit-Untersetzungsgetriebeanordnung (5), der Schieber gebers der Fig. 2,
(10) und die Kontakte in koplanarer Anordnung 65 Fig. 9 eine Seitenansicht eines modifizierten Schicvorgesehen sind. bers des Zeitgebers der Fig. 2, und
9. Zeitgeber nach einem der vorstehenden Ansprü- Fig. 10A bis IOC schematische Darstellung /ur Verche, dadurch gekennzeichnet, daß er ein aus einer anschaulichung der Bewegung des Schiebers der Fig. 9.
DE3238687A 1981-10-19 1982-10-19 Motorgetriebener elektrischer Zeitgeber Expired DE3238687C2 (de)

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JP15531881U JPS5860839U (ja) 1981-10-19 1981-10-19 タイムスイツチ
JP16697781A JPS5868828A (ja) 1981-10-19 1981-10-19 タイムスイツチ
JP16834181A JPS5868825A (ja) 1981-10-21 1981-10-21 タイムスイツチ

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Publication Number Publication Date
DE3238687A1 DE3238687A1 (de) 1983-05-05
DE3238687C2 true DE3238687C2 (de) 1987-01-02

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DE3238687A Expired DE3238687C2 (de) 1981-10-19 1982-10-19 Motorgetriebener elektrischer Zeitgeber

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US (1) US4524252A (de)
DE (1) DE3238687C2 (de)
GB (1) GB2113007B (de)

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Publication number Publication date
GB2113007B (en) 1985-02-06
DE3238687A1 (de) 1983-05-05
US4524252A (en) 1985-06-18
GB2113007A (en) 1983-07-27

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