DE3313111C2 - Projektionsvorrichtung und Verfahren zur Projektion eines Negativs - Google Patents
Projektionsvorrichtung und Verfahren zur Projektion eines NegativsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Projektionsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie auf ein Verfahren zur
Projektion eines Negativs gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9.
In den letzten Jahren wurden die Schaltkreismuster von
Halbleiterelementen wie z. B. IC, LSI und VLSI (integrierte
Schaltkreise bzw. hoch- und höchstintegrierte Schaltkrei
se) immer kleiner, höhere Integration immer auffälliger,
wobei die erforderliche Musterlinienbreite 1 bis 2 µm
wird. Um diese Tendenz zu fördern, ist es erforderlich,
eine Projektions- bzw. Aufnahmevorrichtung mit einer Druckfunktion zum
Drucken kleiner Muster von 1 bis 2 µm und einer Abgleich
funktion zum genauen Abgleich jedes Musters in einer Viel
zahl von Verfahrensschritten zu schaffen; ebenso ist es
erforderlich, weniger Fehler auf einem Plättchen hervor
zurufen.
Um diesen Erfordernissen gerecht zu werden, wurden ver
schiedene Projektionsaufnahmevorrichtungen (das Reduktions
projektionsobjektiv, das 1 : 1 Vergrößerungsprojektions
objektiv, das Spiegelprojektionsobjektiv usw.) entwickelt.
Die Auflöseleistung eines Projektionsaufnahmegeräts, das
kleine Muster von 1 bis 2 µm drucken kann, wird durch die
tatsächliche Blendenzahl seines optischen Projektions
systems und die Wellenlänge λ des beim Drucken ver
wendeten Lichts bestimmt, wobei seine Schärfentiefe durch
ΔZ = ± 2λFe² bestimmt ist.
Bei gegenwärtig vorgestellten Reduktions-Projektionsauf
nahmegeräten mit einer Druckfunktion von 1 µm hat das zum
Drucken verwendete Licht eine Wellenlänge von 0,436 µm
und das optische System eine Blendenzahl in der Größenord
nung 1,4, wobei die Schärfentiefe in der Größenordnung
± 1,7 µm liegt. Deshalb ist es bei diesen Projektionsauf
nahmevorrichtungen unerläßlich, daß sie eine Einstellvor
richtung für den Brennpunkt haben, um ein Photomaskenmuster
zuverlässig auf die Oberfläche eines Plättchens abzubilden;
verschiedene Methoden wurden bisher dafür vorgesehen.
Die gegenwärtig vorhandenen Brennpunkteinstellvorrichtungen
können allgemein in zwei Klassen unterteilt werden. Zur
ersten Klasse gehört der T.T.L.-Typ, bei welchem die Posi
tion eines Plättchens durch ein optisches Projektionssystem
ermittelt wird und das Plättchen immer in die beste Abbil
dungsstellung gebracht wird; zur zweiten Klasse gehört der
Typ mit konstanter Entfernung, bei welchem ein Plättchen
immer in konstanter Entfernung relativ zu einem optischen
Projektionssystem eingestellt wird. Der T.T.L.-Typ erfor
dert ein kompliziertes optisches System und findet seine
Grenzen durch verschiedenste Beschränkungen bei der Konstruk
tion des optischen Projektionssystems, so daß zur Zeit die
meisten Projektionsaufnahmevorrichtungen den mit konstanter
Entfernung arbeitenden Typ verwenden.
Die Ermittlungsverfahren dieses Typs für die Plättchen
position arbeiten entweder mit einem Luftmikrometer oder
einem elektrischen berührungslosen Mikrometer oder einem
optischen System, wobei jedes dieser Verfahren eine Ermitt
lungsgenauigkeit für die Plättchenposition in der Größen
ordnung von ± 0,3 µm hat und mit einer Brennpunkteinstellvor
richtung verknüpft ist, um zufriedenstellend das Plättchen
immer in eine konstante Entfernung zu bringen, die für die
dem optischen Projektionssystem eigene Schärfentiefe aus
reichend ist.
Der mit konstantem Abstand arbeitende Typ hat jedoch die
folgenden Nachteile. Da ein Plättchen hier immer in konstan
tem Abstand zum optischen Projektionssystem gehalten wird,
ist es für die beste Abbildungsposition des Plättchens
Voraussetzung, daß sich die beste Abbildungsposition des
optischen Projektionssystems nicht ändert.
Es ist jedoch allgemein bekannt, daß sich die beste Ab
bildungsposition des optischen Projektionsobjektivs ändert.
Im Oberbegriff des anliegenden Patentanspruchs 1 und 2 wird
von einer Projektionsvorrichtung ausgegangen, wie sie in der
FR-OS 23 71 716 gezeigt ist.
Eine derartige Projektionsvorrichtung dient der Projektion
eines Negativs auf eine photoempfindlichen Fläche und weist
eine Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung des Negativs,
ein optisches Projektionssystem zur Abbildung des Negativs
auf der photoempfindlichen Fläche und eine Abstandsmeßvor
richtung auf, mittels der ein Abstand zwischen einer Be
zugsebene des Projektionssystems und der photoempfindli
chen Fläche gemessen werden kann. Gemäß dieser Projek
tionsvorrichtung soll die photoempfindliche Fläche immer
in der Brennebene des Projektionssystems liegen. Um dies
zu gewährleisten, wird gemäß dem offenbarten Verfahren
der Abstand zwischen dem Projek
tionssystem und der photoempfindlichen Fläche gemessen und
in Abhängigkeit von dem Meßergebnis so variiert, daß der
Abstand einen vorbestimmten konstanten Wert beträgt. Al
lerdings ist festgestellt worden, daß trotz eines konstan
ten Abstands zwischen den Projektionssystemen und der
photoempfindlichen Fläche Abweichungen der Brennebene des
Projektionssystems von der photoempfindlichen Fläche auf
treten.
Dem Erfindungsgegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Projektionsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Projektion
zu schaffen, bei der mit großer
Genauigkeit gewährleistet ist, daß die photoempfindliche
Fläche in der Brennebene des Projektionssystems angeordnet
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 bzw. 9 gelöst.
Es wurde festgestellt, daß die Änderungen der Brennpunkts
lage des optischen Projektionssystems auf dessen Erwärmung
infolge des absorbierten Lichtes zurückgehen. Anmeldungs
gemäß wird deshalb ein Meßsystem vorgesehen, mittels des
sen unter anderem die das Projektionssystem durchlaufende
Lichtmenge bestimmt wird, wobei aus den erhaltenen Meß
signalen die Änderung der Brennpunktslage bestimmt und die
photoempfindliche Fläche um ein entsprechendes Maß in die
Brennebene des Projektionssystems nachgeführt wird. Auf
diese Weise kann gewährleistet werden, daß die Änderung
der Brennpunktslage des Projektionssystems infolge dessen
Erwärmung zuverlässig kompensiert werden kann, so daß das
Negativ mit hoher Genauigkeit auf der photoempfindlichen
Fläche abgebildet werden kann.
Die Veröffentlichung "Optik, Zeitschrift für Licht- und
Elektronenoptik, 33. Band 1971" befaßt sich mit dem
Verschmieren eines Brennpunkts, d. h. mit dem Unterschied
der Fokussierung zwischen Hauptstrahl und anderen
Lichtstrahlen insbesondere der Änderung der spärischen
Aberation einer Linse.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand schema
tischer Zeichnungen nachstehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines Signalverarbeitungs
systems.
In Fig. 1 ist eine Gehäusegrundplatte 1 und eine XY-Bühne
dargestellt, die durch einen bekannten, auf der Gehäuse
grundplatte angebrachten Mechanismus in einer gewünschten
Ebene beweglich ist. Ein zu bedruckendes Plättchen 3 mit
einer photoempfindlichen Schicht ist auf der XY-Bühne 2
durch eine Ansaugspannvorrichtung (nicht gezeigt) befestigt.
Eine Fassung 4 für ein Projektionsobjektiv enthält ein
Reduktionsprojektionsobjektiv 5. Eine Photomaske 6 ist
mit einem Halbleiter-Schaltkreismuster versehen. Eine
Photomaskenbühne 7 ist am oberen Abschnitt der Fassung 4
befestigt und dient zur Befestigung der Photomaske 6.
Am Gehäuse 1 ist eine Strebe 8 angebracht, deren oberer
Abschnitt mit dem festen Teil eines Schafteinstellmechanis
mus 9 versehen ist, der z. B. eine Zahnstange und Ritzel
bzw. Schnecke umfaßt und dessen beweglicher Teil mit der
Fassung 4 verbunden ist. Wenn der Mechanismus 9 betätigt
wird, bewegt sich die Fassung 4 entlang des optischen
Projektionswegs. Anstelle einer Verschiebung des gesamten
Projektionsobjektivs kann auch ein bestimmtes Element von
diesem bewegt werden. Eine Beleuchtungseinheit 10 ist am
oberen Abschnitt der Strebe 8 durch eine weitere Strebe be
festigt und umfaßt eine Lichtquelle 11, wie z. B. eine Queck
silberlampe, eine Verschlußplatte 12, einen Kondensor 13
und einen den optischen Weg knickenden Spiegel 14. Der Ver
schluß 12 ist durch die Wirkung einer Drehspule beweglich,
die durch ein Antriebssignal betätigt wird und dadurch den
optischen Beleuchtungsweg öffnet oder schließt. Ist dieser
geöffnet, wird der aus der Lichtquelle 11 ausgesandte Strahl
durch den Kondensor 13 konvergiert und am Spiegel 14 reflek
tiert, und bestrahlt anschließend die Photomaske 6. Eine
Luftdüse 17 ist am unteren Ende der Fassung 4 angebracht
und am Grenzrand des optischen Projektionswegs angeordnet
bzw. in und aus dem optischen Weg beweglich. Die Luftdüse
17 ist mit einem Luftmikrometergehäuse (nicht gezeigt) ver
bunden und dient zur genauen Messung des Abstands zwischen
der oberen Fläche des Plättchens 3 und der letzten Fläche
des Projektionsobjektivs 5. Alternativ kann die Messung
des Abstands durch ein berührungsloses elektrisches Mikro
meter oder ein optisches Längenmeßgerät durchgeführt werden.
Ein Photodetektor 18 ist fest oder wegnehmbar auf der
XY-Bühne 2 befestigt und kann durch Betätigung dieser in den
Beleuchtungsbereich gebracht werden. Der Photodetektor 18
dient zur photometrischen Messung des durch die Photomaske
6 übertragenen Projektionslicht für das Muster und zur Mes
sung des Übertragungsfaktors bzw. Transmissionsfaktors
der Photomaske. Was eine Photomaske, deren Transmissions
faktor bereits bekannt ist, oder eine Photomaske, deren
Transmissionsfaktor durch ein anderes Meßgerät herausge
funden wurde, betrifft, kann deren Zustandseigenschaft
durch einen den Transmissionsfaktor festsetzenden Schalter 21 in
einem Steuergerät (Steuerungseinheit) 20 festgelegt werden. Dieser Schalter
sollte wünschenswert beim Photodetektor angeordnet sein.
Ein Kabel 22 dient zur Übertragung des Signals vom Steuer
gerät 20 zum Gehäuse eines Halbleiter-Druckgeräts.
Bei einem Gerät der oben beschriebenen Art wird, wenn der
Druckvorgang wiederholt wird, der Brennpunkt des Projek
tionsobjektivs 5 wie oben beschrieben bewegt, und die Größe
der Veränderung des Brennpunkts der Projektionslinse durch
die Anwendung von Licht beim Druckvorgang über der Zeit
kann empirisch ausgedrückt werden durch Δl = K·τ·E·to/t;
hierin ist Δl die Größe der Brennpunktveränderung, K der
dem Projektionsobjektiv eigene Brennpunktveränderungskoeffi
zient, τ der Transmissionsfaktor der Photomaske, E die Menge
des von der Beleuchtungseinheit abgegebenen Lichts pro Zeit
einheit, to die gesamte Öffnungszeit des Verschlusses, t die
Zeit des gesamten Aufnahmeintervalls.
Falls der Brennpunktveränderungskoeffizient K aus einem
Versuch bestimmt wird, kann das gleiche K bei einem Gerät
verwendet werden, das das gleiche Projektionsobjektiv auf
weist.
In Fig. 2 ist ein Mikroprozessor 20′ dargestellt, der
das Kernstück des Steuergeräts 20 ist und die zuvor erwähnte
Bedingung bezüglich Δl sowie den Brennpunktveränderungs
koeffizienten K in einem Speicher M speichert. Die Art
und Weise der Speicherung ist nicht auf elektrische Ein
richtungen begrenzt, sondern kann auch mechanische Ein
richtungen, wie z. B. einen Nocken, umfassen.
Folglich wird die in diesem Verfahren verwendete Photo
maske 6 auf die Maskenbühne 7 gebracht, die XY-Bühne 2
bewegt, der Photodetektor 18 im optischen Projektionsweg
angeordnet, der Verschluß 12 geöffnet, das zum Drucken
verwendete Licht durch die Photomaske 6 photometrisch durch
den Photodetektor 18 gemessen und ein der Menge des übertra
genen Lichts τ·E entsprechendes Signal von einem Ermittlungs
schaltkreis 18′ an den Mikroprozessor 20′ angelegt. Anschlie
ßend wird der Verschluß 12 geschlossen, das Plättchen 3
durch die XY-Bühne 2 in die Druckstellung bewegt, der Ver
schluß 12 wieder geöffnet und das Schaltkreismuster auf das
Plättchen gedruckt. In diesem Fall ist die Größe der Brenn
punktveränderung Δl während dem ersten Drucken 0 und des
halb stimmt der Abstand zwischen dem Projektionsobjektiv
und dem Plättchen, der durch die ausgestoßene Luft aus der
Luftdüse 17 gemessen wurde, mit dem Konstruktionswert über
ein; es ist offensichtlich, daß der Scharfeinstellmechanis
mus 9 so betätigt wird, daß die Scharfeinstellung dem Kon
struktionswert entspricht.
Nach der Beendigung des Druckens des Plättchens 3 wird die
XY-Bühne 2 bewegt und dieses Plättchen durch ein anderes Plätt
chen ersetzt, die XY-Bühne 2 wiederum bewegt und somit das
neue Plättchen in die Druckstellung gebracht. Andererseits
steuert der Verschlußantriebsschaltkreis 12′ das Öffnen des
Verschlusses und gibt in den Mikroprozessor 20 den Beleuch
tungshergang, der durch die Verschlußöffnungszeit to und
die Zeit t für das Aufnahmeintervall bestimmt ist, ein.
Der Mikroprozessor 20′ integriert jedes Mal, wenn das
Verschlußöffnungs- und Aufnahmeintervall eingegeben werden,
und speichert diese dann als Aufnahmevorgang to/t im
Speicher M und führt vor der laufenden Aufnahme eine Betä
tigung auf der Grundlage von K, τ·E und to/t durch und
berechnet den Wert Δl. Der Wert Δl wird als Eingangs
signal in den Scharfeinstellsteuerschaltkreis 9′ einge
geben, worauf der Scharfeinstellmechanismus 9 betätigt
wird und dadurch die Objektivfassung 4 geringfügig bewegt
und seinen Einstellvorgang fortsetzt, bis die Größe der
durch das Luftmikrometer (nicht gezeigt) ermittelten Ände
rung gleich dem berechneten Wert der Brennpunktänderung
wird. Somit wird das Plättchen automatisch immer in der
besten Abbildungsstellung des Objektivs 5 angeordnet. Bei
diesem Ausführungsbeispiel wurde aus Gründen der Einfach
heit für den des gesamten Mechanismus die Fassung des
Projektionsobjektivs bewegt; alternativ kann jedoch die
Bühne 2 des Plättchens vertikal bewegt werden. In Fig. 1
ist die Bühne 7 für die Photomaske auf der Fassung 4 vorge
sehen, sie kann jedoch alternativ zur vertikalen Bewegung
selbständig an der Strebe 8 angebracht sein und die Photo
maske 6 kann zur Einstellung der Abbildungsstellung bewegt
werden. Ferner kann ein Lichtübertragungselement, das in
der Lage ist, die Länge des optischen Wegs zu verändern,
im optischen Projektionsweg angeordnet werden und dadurch
die Abbildungsposition einstellen.
Claims (9)
1. Projektionsvorrichtung zur Projektion eines Nega
tivs auf eine photoempfindliche Fläche, mit
einem optischen Projektionssystem (5), das zwischen dem Negativ (6) und der photoempfindlichen Fläche (3) angeord net ist,
einer Beleuchtungseinrichtung (10) zur Beleuchtung des Negativs (6) und
einer Abstandsmeßvorrichtung (17) zur Ermittlung des Abstands zwischen einer Bezugsebene des Projektionssystems und der photoempfindlichen Fläche,
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung (18, 18′), die die auf das optische Projektionssystem (5) auftreffende Lichtmenge (τE) ermittelt und ein dieser entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (12′), die die Verschlußöff nungszeit (to) und die Aufnahmeintervallzeit (t) steuert und ein dem Aufnahmevorgang (to/T) entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuerungseinheit (20, 20′), die aus den Aus gangssignalen der Detektoreinrichtung (18, 18′) und der Steu ereinrichtung (12′) und einem projektionssystemspezifischen Brennpunktveränderungs-Koeffizienten (K) die Änderung der Brennpunktslage berechnet und ein dieser Änderung entsprechen des Ausgangssignal erzeugt, und
einen Scharfeinstellungssystemkreis (9′), der abhän gig von den Signalen der Abstandsmeßvorrichtung (17) und der Steuerungseinheit (20, 20′) einen Scharfeinstellmechanismus (9) betätigt, bis die Oberfläche der photoempfindlichen Flä che (3) in der geänderten Brennpunktslage positioniert ist.
einem optischen Projektionssystem (5), das zwischen dem Negativ (6) und der photoempfindlichen Fläche (3) angeord net ist,
einer Beleuchtungseinrichtung (10) zur Beleuchtung des Negativs (6) und
einer Abstandsmeßvorrichtung (17) zur Ermittlung des Abstands zwischen einer Bezugsebene des Projektionssystems und der photoempfindlichen Fläche,
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung (18, 18′), die die auf das optische Projektionssystem (5) auftreffende Lichtmenge (τE) ermittelt und ein dieser entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (12′), die die Verschlußöff nungszeit (to) und die Aufnahmeintervallzeit (t) steuert und ein dem Aufnahmevorgang (to/T) entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuerungseinheit (20, 20′), die aus den Aus gangssignalen der Detektoreinrichtung (18, 18′) und der Steu ereinrichtung (12′) und einem projektionssystemspezifischen Brennpunktveränderungs-Koeffizienten (K) die Änderung der Brennpunktslage berechnet und ein dieser Änderung entsprechen des Ausgangssignal erzeugt, und
einen Scharfeinstellungssystemkreis (9′), der abhän gig von den Signalen der Abstandsmeßvorrichtung (17) und der Steuerungseinheit (20, 20′) einen Scharfeinstellmechanismus (9) betätigt, bis die Oberfläche der photoempfindlichen Flä che (3) in der geänderten Brennpunktslage positioniert ist.
2. Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandsänderung durch Verschieben des Projektionssystems
(5) entlang der optischen Achse erfolgt.
3. Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandsänderung durch Verschieben der photoempfindlichen
Fläche (3) entlang der optischen Achse erfolgt.
4. Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Projektionssystem (5) ein Projektionsobjektiv ist.
5. Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die photoempfindliche Fläche (3) von einem Wafer gebildet ist,
der auf einer bewegbaren Bühne (2) gelagert ist.
6. Projektionsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Detektoreinrichtung (18, 18′) auf der bewegbaren Bühne (2)
angeordnet ist.
7. Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Negativ (6) eine Photomaske ist, die ein Schaltungsmuster
trägt.
8. Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandsmeßvorrichtung (17) ein Luftmikrometer umfaßt, das
eine Düse aufweist, über die ein Gasstrom auf das Wafer ge
richtet ist.
9. Verfahren zur Projektion eines Negativs auf eine
photoempfindliche Fläche, wobei eine Projektionsvorrichtung
umfaßt:
ein optisches Projektionssystem (5), das zwischen dem Negativ (6) und der photoempfindlichen Fläche (3) angeordnet ist,
eine Beleuchtungseinrichtung (10) zur Beleuchtung des Negativs (6) und
eine Abstandsmeßvorrichtung (17) zur Ermittlung des Abstandes zwischen einer Bezugebene des Projektionssystems und der photoempfindlichen Fläche,
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung (18, 18′), die die auf das optische Projektionssystem (5) auftreffende Lichtmenge (τE) ermittelt und ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (12′), die die Verschlußöff nungszeit (to) und die Aufnahmeintervallzeit (t) steuert und ein dem Aufnahmevorgang (to/T) entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuerungseinheit (20, 20′), die aus den Aus gangssignalen der Detektor- und Steuereinrichtung (18, 18′), (12′) und einem projektionssystemspezifischen Brennpunktverän derungs-Koeffizienten (K) die Änderung der Brennpunktslage be rechnet und ein dieser Änderung entsprechendes Ausgangssignal erzeugt, und
einen Scharfeinstellungssystemkreis (9′), der abhän gig von den Signalen der Abstandsmeßvorrichtung (17) und der Steuerungseinheit (20, 20′) einen Scharfeinstellmechanismus (9) betätigt, bis die Oberfläche der photoempfindlichen Fläche (3) in der geänderten Brennpunktslage positioniert ist.
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eine Beleuchtungseinrichtung (10) zur Beleuchtung des Negativs (6) und
eine Abstandsmeßvorrichtung (17) zur Ermittlung des Abstandes zwischen einer Bezugebene des Projektionssystems und der photoempfindlichen Fläche,
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung (18, 18′), die die auf das optische Projektionssystem (5) auftreffende Lichtmenge (τE) ermittelt und ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuereinrichtung (12′), die die Verschlußöff nungszeit (to) und die Aufnahmeintervallzeit (t) steuert und ein dem Aufnahmevorgang (to/T) entsprechendes Ausgangssignal erzeugt,
eine Steuerungseinheit (20, 20′), die aus den Aus gangssignalen der Detektor- und Steuereinrichtung (18, 18′), (12′) und einem projektionssystemspezifischen Brennpunktverän derungs-Koeffizienten (K) die Änderung der Brennpunktslage be rechnet und ein dieser Änderung entsprechendes Ausgangssignal erzeugt, und
einen Scharfeinstellungssystemkreis (9′), der abhän gig von den Signalen der Abstandsmeßvorrichtung (17) und der Steuerungseinheit (20, 20′) einen Scharfeinstellmechanismus (9) betätigt, bis die Oberfläche der photoempfindlichen Fläche (3) in der geänderten Brennpunktslage positioniert ist.
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