DE3317603C2 - Aufklappbares Verdeck für Personenkraftwagen - Google Patents
Aufklappbares Verdeck für PersonenkraftwagenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen (1) mit einem Klappdach (9). Das Klappdach (9) ist hier im Gegensatz zu den üblichen Cabriolet-Konstruktionen als festes Teil ausgebildet und kann um eine durch Lager (19) gebildete Drehachse hinter die Vordersitze geklappt werden. Die Drehachse liegt dabei etwa im Bereich der Fensterbrüstung hinter den Fronttüren. In einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist eine Abdeckklappe (14) vorgeschlagen, die einen Stauraum (12) für das Klappdach (9) von oben her abdeckt und die beim Abklappen des Klappdaches (9) zur Vergrößerung der Einklappöffnung geöffnet werden kann. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Lager (19) auf Führungsschienen verschiebbar oder mit Koppelstangen an weiteren Drehpunkten am Klappdach (16) verbunden sein, so daß bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen das Klappdach (9) in einen geeigneten Stauraum (12) gebracht werden kann. Mit der Klappung eines festen Dachteils wird erreicht, daß bei einem Roadster die Nachteile einer üblichen Klappdachkonstruktion mit Gestänge, Plane und Faltfenster, wie schneller Verschleiß, Undichtigkeiten, Geräuschbildung etc., entfallen.
Description
in Höhe der Fensterbrüstung, klappbaren Verdeckteils müssen beide Verdeckteile im
;ä dadurch gekennzeichnet, geschlossenen Zustand über Dichtungen wasser-, staub-
f" daß das Verdeck als einheitliches, festes und stabiles und zugdicht aneinandergefügt werden, was zum einen
'; Klappdach (9) ausgebildet ist und aus einem im ge- ίο aufwendige Konstruktionen erfordert und zum anderen
schiossenen Zustand etwa waagrechten Dachbe- problembehaftete und schnell verschleißende An-
; reich (16) und einem zur Rückseite des Pkws hin schlußstellen schafft Eine feste Verbindung zwischen
."' abfallenden, das Rückfenster enthaltenden Dachbe- dem waagrechten Verdeckteil und dem klappbaren, hin-
-j reich (17) besteht und komplett unter die Fenster- teren Verdeckteil ist nicht möglich, da bei der vorge-
£ brüstung gedreht werden kann. is schlagenen Klappung von ca. 90° der sonst waagrechte
2. Aufklappbares Verdeck für Personenkraftwa- Verdeckteil wie ein Schild senkrecht nach oben stehen
'J gen mit Einrichtungen zu dessen Arretierung und und dabei als Windfang wirken und die Sicht nach hin-
! mit Drehlagern etwa in Höhe der Fensterbrüstung, ten versperren würde.
tä Seitenwänden des Pkws und Lager an dem Klapp- 20 klappbares Verdeck für Personenkraftwagen nach dem
fj* dach (9) mit Koppelstangen verbunden werden, so Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. 2 zu schaffen, das
Ί* daß das Verdeck sowohl um die durch die gegen- stabil, fest und einfach handhabbar ist wobei im aufge-
·■£■' durch die gegenüberliegenden Lagerpunkte am hend erhalten bleibt und die Sicht nach hinten gewähr-
; * Klappdach gebildeten beiden Achsen drehbar ist 25 leistet ist
|; 3. Verdeck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen, auf-
{ tenwänden des Pkw verbundenen Führungsschienen als einheitliches, festes und stabiles Klappdach ausgebil-
■;■' verschiebbar sind. det ist und aus einem im geschlossenen Zustand etwa
' ',J M
waagrechten Dachbereich und einem zur Rückseite des
^ Dachbereich besteht und komplett unter die Fensterbrüstung gedreht werden kann.
f" Die bekannteste und am häufigsten verwendete Aus- Lager an dem Klappdach mit Koppelstangen verbun-
''A führung für ein aufklappbares Verdeck vesteht darin, den werden, so daß das Verdeck sowohl um die durch
v; daß eine Stoffplane über ein klappbares Scherengestän- die gegenüberliegenden Lager an den Seitenwänden, als
(ä$ ge gespannt ist und das Gestänge den Dachraum am 40 auch durch die gegenüberliegenden Lagerpunkte am
II
Reihe von erheblichen Nachteilen: Meist sind sie weder Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der
L s dicht gegenüber Regen noch gegenüber Zugluft. Bei waagrechte Dachbereich und der hintere, das Rückfen-
> H höheren Geschwindigkeiten flattert bei geschlossenem ster enthaltende, etwa senkrechte Dachbereich einen
, Verdeck die Stoffbespannung, was zu störenden Ge- 45 Winkelhebel bilden. Durch eine relativ weite Drehung
i, rauschen führt. Die Stoffbespannung des Faltverdecks dieses Winkelhebels um Lager, die etwa in Höhe der
ist ein Verschleißteil, das schon nach relativ kurzer Zeit Fensterbrüstung angebracht sind, ist der anfangs waag-
erneuert werden muß. rechte Dachbereich in eine tief liegende Position etwa
; Konstruktion (DE-AS 1063 911) weitgehend behoben. 50 wird das gesamte, feste Fahrzeugdach ohne Teilung in
über eine Gestängeführung etwa schräg nach hinten im fenbar und verstaubar. Durch die Drehung des anson-
dabei im wesentlichen parallel, d. h. das komplette, feste stung ist die Sicht nach hinten nicht behindert. Das Dach
es auf das Dach aufgesetzt ist, ohne daß eine Drehung gedreht, so daß der Kofferraum weitgehend unberührt
oder Klappung des Daches durchgeführt wird. Nachtei- bleibt und für die übliche Benutzung erhalten bleibt
' Hg an dieser Ausführung ist, daß ein ziemlich großer Gemäß Anspruch 3 wird vorgeschlagen, die Drehla-
weiteren Gebrauch nicht mehr zur Verfügung steht. wird es möglich, das abgeklappte Verdeck in eine geeig-
rung (DE-PS 2 82 519) besteht das Wagenverdeck aus Platzproblemen führen würde.
einem relativ langen, waagrechten Verdeckteil und ei- Zusammenfassend wird festgestellt, daß mit der Erfinnem abklappbaren, hinteren Verdeckteil. Das hintere 65 dung eine Dachkonstruktion für einen Roadster vorge-Verdeckteil ist um eine Drehachse etwa in Wagenbord- schlagen wird, die nahezu verschleißfest und geräuschhöhe um einen Winkel von ca. 90° abklappbar. Das arm ist, gut abdichtet und dabei leicht, einfach und
waaerechte Verdeckteil bleibt dabei entweder in seiner schnell zu bedienen ist.
Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen
und Vorteilen näher beschrieben.
Die einzige Figur stellt schematisch einen Personenkraftwagen mit einem klappbaren, festen Verdeck dar,
wobei strichliert die Klappstellunger wiedergegeben sind.
In Fig. 1 ist ein Personenkraftwagen 1 dargestellt,
der aus seiner Karosserie 2, Vorderrädern 3 und Hintsrrädern 4 beE'.cht Die Karosserie 2 enthält einen vorderen
Motorraum 5, an den sich ein Fahrgastraum 6 anschließt Der Fahrgastraum 6 wird seitlich von Türen 7
und im oberen Bereich von einer Frontscheibe 8, einem festen Klappdach 9 mit einer eingebauten (nicht dargestellten)
Heckscheibe und seitlichen Türfenstern 10 und
11 begrenzt
Im rückwärtigen Bereich des Pkw liegt ein Stauraum
12 für das geöffnete Klappdach 9, an den sich nach rückwärts zu ein (nicht explizit dargestellter) Kofferraum
13 anschließt Eine Abdeckklappe 14 ist an einer rückwärtigen Achse 15 gelagert und deckt den Stauraum
12 und den Kofferraum 13 von oben her ab. Das Klappdach 9 besteht aus einem etwa waagrecht verlaufenden
Oberteil 16 und einem rückwärtigen Teil 17, dessen seitliche Wangen nach unten zu Ansätzen 18 verlängert
sind. Die Ansätze 18 und damit das Klappdach 9 sind über Lager 19 mit der Karosserie 2 verbunden. Die
Lager 19 sind an beiden Seitenwänden der Karosserie 2 gegenüberliegend angebracht, etwas unterhalb der Fensterbrüstung
und hinter den Türen 7.
Das obere Rahmenteil 20 der Frontscheibe 8 ist in waagrechter Richtung etwas weitergeführt, so daß es
noch einen Teil des Daches bildet. Dadurch kann das waagrechte Oberteil 16 des Klappdaches 9 etwas kürzer
ausgeführt sein, wodurch es weniger Platz im Stauraum 12 beansprucht.
Die Abdeckklappe 14 (siehe auch Abdeckklappe 14a im geöffneten Zustand) ist entsprechend dem Pfeil 21
aufklappbar. Die Abdeckklappe 14 bzw. 14a besteht aus einem waagrechten flachen Teil 22 und nach unten gezogenen
Seitenteilen 23, die nach vorne zu in Verlängerungen 24 auslaufen. Die vordere Kante 25 des waagrechten,
flachen Teils 22 liegt bei geschlossenem Klappdach und geschlossener Abdeckklappe 14 an der Rückseite
des Klappdaches 9 an, und die Verlängerungen 24 liegen seitlich am Klappdach 9 an. Zur Abdichtung sind
(nicht dargestellte) Dichtungen an diesen Anlagekanten und Anlageflächen angebracht, ebenso zwischen dem
oberen Rahmenteil 20 und dem waagrechten Dachoberteil 16.
Das Klappdach 9 ist entlang des Pfeiles 26 in den Stauraum 12 einklappbar und dort als strichliert gezeichnetes
Klappdach 9a dargestellt.
Die dargestellte Dachkonstruktion hat folgende Funktion:
Zum öffnen des Klappdaches 9 werden die (nicht
dargestellten) Arretierungen für die Abdeckklappe 14 und das Klappdach 9 geöffnet. Zweckmäßig wird zur
weiteren Bedienung ein Standort neben dem Fahrzeug eingenommen. Die Abdeckklappe 14 wird dann mit ei eo
ner Hand geöffnet und entlang des Pfeiles 21 in die strichliert gezeichnete Position angehoben. Dadurch
wird von oben her der Stauraum 12 geöffnet. Anschließend wird mit der anderen Hand das Klappdach 9 an
dessen waagrechten Oberteil 16 gefaßt und um die durch die Lager 19 gebildete Drehachse entlang des
Pfeiles 26 nach hinten geschwenkt. Das Klappdach 9 nimmt dabei die strichlierte Stellung 9a ein. Die Prinzipzeichnung
in der Figur entspricht in ihren relativen Abmessungen maßstäblich (Höhe, Länge, Radstand etc.) in
etwa einer Reihe von gängigen Autotypen. Es ist zu erkennen, daß bei Ausnutzung de« Platzes hinter den
Vordersitzen, d. h. bei geeigneter Position des Lagers 19, tatsächlich das ganze Dach als klappbare und feste Konstruktion
hinter den Frontsitzen Platz findet
Lediglich bei heckgetriebenen Fahrzeugen mit Kardantunnel können möglicherweise Platzprobleme auftreten,
die aber durch ein Nachobenversetzen der Lager 19, eine Anhebung der Heckpartie ggfs. in Verbindung
mit einer Verkürzung des waagrechten Dachbereichs (Oberteil 16), gelöst werden können.
Nach dem öffnen des Klappdaches 9 wird die Abdeckklappe
14 bzw. 14a wieder geschlossen und arretiert wodurch das Klappdach 9 verdeckt und geschützt
ist.
Zum Schließen des Klappdaches wird die Abdeckklappe 14 wieder geöffnet, das Klappdach 9 nach vorne
geschwenkt, die Abdeckklappe 14 wieder geschlossen und beide Teile werden arretiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- I 33 17 603I * 2g Position oder wird getrennt abgenommen und verstautI Patentansprüche: Durch die Abklappung des hinteren Verdeckteils wirdg somit nicht durch eine Handlung das gesamte Verdeckδ 1. Aufklappbares Verdeck für Petsonenkraftwa- geöffnet; dazu ist es erforderlich, auch das waagrechteI gen mit Einrichtungen zu dessen Arretierung und s Verdeckteil separat zu entfernen. Durch die Aufteilung P mit Drehlagern an den Seitenwänden des Pkw etwa eines waagrechten Verdeckteils und eines hinteren,
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833317603 DE3317603C2 (de) | 1983-05-14 | 1983-05-14 | Aufklappbares Verdeck für Personenkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833317603 DE3317603C2 (de) | 1983-05-14 | 1983-05-14 | Aufklappbares Verdeck für Personenkraftwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3317603A1 DE3317603A1 (de) | 1984-11-15 |
| DE3317603C2 true DE3317603C2 (de) | 1986-01-30 |
Family
ID=6198988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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1983
- 1983-05-14 DE DE19833317603 patent/DE3317603C2/de not_active Expired
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