DE3322013A1 - Einrichtung zum entfernen von emissionen an werkzeugmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum entfernen von emissionen an werkzeugmaschinen

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DE3322013A1
DE3322013A1 DE19833322013 DE3322013A DE3322013A1 DE 3322013 A1 DE3322013 A1 DE 3322013A1 DE 19833322013 DE19833322013 DE 19833322013 DE 3322013 A DE3322013 A DE 3322013A DE 3322013 A1 DE3322013 A1 DE 3322013A1
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DE
Germany
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work table
cutting tool
bristles
brush system
profiled
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Withdrawn
Application number
DE19833322013
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz DDR 4500 Dessau Müller
Bernd Dipl.-Ing. Pester
Rudolf Puschmann
Dieter Schneider
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BAU DESSAU VEB
Original Assignee
BAU DESSAU VEB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/06Dust extraction equipment on grinding or polishing machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D59/00Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
    • B23D59/006Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices for removing or collecting chips
    • B23D59/0064Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices for removing or collecting chips by suction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/0866Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards using covering means adaptable to the workpieces, e.g. curtains or bristles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entfernen von Emissionen an Werkmeug-
  • maschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entfernen von Emission an insbesondere mobilen Werkzuegmaschinen mit rotierendem Schneidwerkzeug2 die vornehnlich um Trennen von, schadstoffhaltigen Werkstoffen, insbesondere in der Bauindustrie bzw. Baumaterialienindustrie zur Anwendung kommen.
  • Zum Trennen von schadstoffhaltigen Materialien sind besondere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen Beim Trennvorgang anfallende Emissionen, wie Spe, staub Spritzkörner und derleichen, sind mittels entsprechender Binrichtungen aus dem Arbeitsbereich des Schneidwerkzeuges so zu entfernen, daß sie nicht in die Umgebung entweichen und gesundheitsschädigend auf die dort arbeitenden einwirken. Das trifft sowohl für ortsfeste als auch für mobile und tragbare Werkzeugmaschinen zu.
  • Mobile Werkzeugmaschinen bestehen im wesentlichen aus einem Arbeitstisch mit Schlitz, durch den das rotierende Schneidwerkzeug hindurchtritt. Das Schneidwerkzeug ist unterhalb des Arbeitatisches um eine horizontale Achse drehbar und höhenverstellbar angeordnet, von einer mit einer Absaugvorrichtung verbundenen Abdeckiiaube vollständig umgeben und mit einem Antriebstotor versehen.
  • Der durch den Schlitz im Arbeitstisch nach oben herausragende Teil des Schneidwerkzeuges taucht in eine im Abstand vom Arbeitstisch angeordnete Schutzhube ein, die an einem Spaltteil, ensprechend der Materialdicke des zu trennenden Materials, höhenverstellbar angeordnet ist.
  • beim Trennen von schadstoffhaltigen Materialien in der fallende Emissionen unterhalb des Arneitstisches in der Abdeckhaube aufgefangen und zum Teil abgesaugt. Bedingt durch den Freischnitt und die Lufteinwirkung das Schneid-Werkzueges wird ein Teil der Emissionen über das zu trennende Material hochgefördert beziehungsweise in den spanräumen anhaftendes Material löst sich und lagert sich auf dem Material und auf dels Arbeitstisch ab. Dies tritt verstärkt beia Ein- und Auslaufen der Platte auf. Um auch dieses Material beseitigen zu können, kann die Schutzhaube, analog zur Lösung nach DE-OS 2404 872, an eine Ansaugvorrichtung angeschlossen werden.
  • Diese Lösung gewährleistet jedoch keine sichere Beseitigung der oberhalb des Arbeitstisches entstehenden Emissionen.
  • Zur Gewährleistung eines sicheren Absauges müssen, in Abstimmung mit der Saugleistung der Absaugvorrichtung, der Leitungsquerschnitt der an die Schutzhaube angeschlossenen Absaugleitung und der freie Querschnitt, der in jedem Moment des Trennvorganges zwischen Material und unterem Rand der Schutzhaube besteht, gleich groß sein. Letzterer ist zu Beginn und Ende (Ein- und Auslauf) größer und während des Trennvorganges, bedingt durch Unebenheiten des Materials, meist kleiner, so daß in jedem Fall/Emissionen durch diesen Spalt austreten. Starke Luftbewegungen um die Werkzeugmaschine herum unterstützten diesen Vorgang. Mit letzterem muß gerachnet werden, weil derartige mobile Werkzeugmaschinen für Zuschnitt- und Anpassungsarbeiten auf Baustellen verwendet und dort häufig im Freien aufgestellt werden, Obwohl der durch den notwendigen Spalt zwischen Material und Schnutzhaube austretende Teil der Emission LL' Verhältnis zur Gesamtemission gering ist, ist er doch schadstoffhaltig und würde .u schwerwiegenden und dauerhaften Gesundheitsschäden führen, wenn zusätzliche Schutzbekleidung, mindestens jedoch Atemsdchutz, nicht getragen wird.
  • Ziel der Erfindung ist es, schadstoffhaltige Werkstoffe, beispielsweise Asbetzementwerkstoffe, emissionsfrei zu trennen, so daß schwerwiegende und dauerhafte Gesundheitsschäden nicht entstehen und die Arbeiten olive zusätzliche Schutzmaßnahmen durchgeführt werden können Aufgabe der Erfindung ist es, an Werkzeugnaschinen f;lit rotierendem Schneidwerkzeug eine Einrichtung zurd Entfernen von Emissionen zu schaffen, die beitu Trennen von scltaclstoffhaltigen Materialien ein Entweichen der Emission in das Umfeld sicher verhindert.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem an einem hinter dem Schneidwerkzeug angeordneten Spaltkeil ein Rahman parallel zum Arbeitstisch befestigt ist. Dieser tragt vorzugsweise ein Bürstensystem aus mehreren Reihen Dorsten, die im gleichmäßigen Abstand rings um das Schweidwerkzeug angeordnet sind und bis dicht an das Schneidwerkzeug heranreichen. Die Borsten sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie bis auf den Arbeitstisch oder bis auf eine darauf autliegende, entsprechend der Form des zu trennenden Materials profilierten Arbeitsplatte herabreichen. Um einen sichere Schutz auch beim Ein- und Auslaufen der zu trennenden Materialtafeln beziehungsweise bei schmalen Materialstreifen zu gewährleisten, nimmt die iaänge der borsten Mit der Entfernung vom Schneidwerkzeug stufenweise oder kontinuierlich zu0 Die größte Längendifferenz entspricht hierbei der Dicke des zu trennenden Materials, wobei die äußeren und längsten Borsten mit geringer Vorspannung auf den Arbeitstisch aufliegen0Über den Bereich des aus Schlitz im Arbeitstisch auftauchenden Schneidwerkzeuges ist in den Bürstensystem undim Rahmen ein Durchbruch mit Stutzen vorhanden zum Anschluß an eine Absaugvorrichtung.
  • Die aus schadstoffhaltigem Material, beispielsweise Asbest, bestehende Matzerialtafel wird auf dem Arbeitstisch auflieend in den Bereich des rotierenden Schneidwerkzeuges geschoben. bevor Jedoch das Schneidwerkzeug erreicht wird, wird die Laterialtafel unter den Borstenvorhang geschoben.
  • Alle Borsten gleiten mit mehr oder weniger Vorspannung auf der Materialtafel, wobei die inneren Borsten im Bereich des Schneidwerkzeuges genug in den entstandenen Freischnitt und hinter deu Schneidwerkzeug in den Schnittspalt hineinragen Sie verhindern dadurch, daß durch den rireischnitt und den Schnittspalt Emission von Schneidwerkzeug mit hochgerissen werden. Sollte dies doch geschehen, so werden diese über den Durchbruch im Bürstensystem und Rahmen abgesaugt.
  • Ue sichere Absaugung ist durch das Bürstensystem ständig gewährleistet, .eil durch die Borstenreihen bei jeder Materialdicke förderluft in ausreichenden Mengen angesaugt erde kann. Spritzkörner werden durch die Borsten abgesaufit, so an seitlichen Austreten behindert und vom Förderluftstrom der Absaugvorrichtung erfaßt und abtransportiert.
  • Die längeren äußeren Borsten dienen als zusätzlichen Schutz, vornehmlich beim Ein- und Auslaufen der Materialtafel.
  • Das Bürstensystem ist mit dem Spaltkeil entsprechend der Dicke des zu trennenden Materials höhenverstellbar. Dies Jedoch nur soweit, daß die äußeren Sorstenreihen noch mit Vorspannung auf den Arbeitstisch aufliegen0 Bei größeren Materialdicken ist das Bürstensystem auszutauschen.
  • Lit dieter Einrichtung ist es auch möglich, mehr oder weniger stark profilierte Materialtafeln, beispielsweise Wellasbesttafeln, zu trennen. Hierfür ist das Bürstensystem so gesteltet, daß die Borsten selbst an der tiefsten Stelle des Profils noch mit Vorspannung aufliegen, Die Abdichtung der auf den Arbeitstisch aufliegenden profilierten Tafelseite erfolgt durch ein entsprechend profilierte Arbeitsplatte. Diese Arbeitsplatte wird auf den Arbeitstisch aufgelegt und hier in führungsschienen oder dergleichen geführt. Die profilierte Oberseite der Arbeitsplatte besteht aus einem weichen, flexiblen und luftdurchlässigem Material, beispielsweise borsten oder Schaumstoff.
  • Zur eindeutigen Lagerfixierung sind Führungen angeordnet, die niedriger als die Profilhöhe und stark luftdurchlä55i sind, Besteht die Materialtafel aus einem regelmäßigen Profil, kann die profilierte Auflage auf die Arbeitsplatte auch aus einem weniger flexiblen oder härteren aterial bestehen.
  • Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird das Austreten von Emissionen in das Umfeld arbeitender Menschen vollständig beseitigt, so daß der Umgang mit schadstoffhaltigem Material ohne Gefahr für die Gesundheit und ohne zusätzliche, belastende Schutzmaßnahmen mäglich ist.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die zugehörigen Zeichungen zeigen als Schema: Fig. 1 eine mobile Werkzeugmaschine mit rotierendem Schneidwerkzeug in der Vorderansicht (in Arbeitsrichtung); Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig l ini Schnitt entlang der Linie I - I; Fig- 3 den Bereich des Schneidwerkzeuges im Schnitt entlang der Linie II - II nach Fig. 2; Fig. 4 die Gestaltung des Bereiches des Schneidwerkzeuges bei gewelltem Material; Fig. 5 einen Schnitt der Fig. 4 entlang der Linie III - II ic in Sig. 1 und 2 dargestellte Werkzeugmaschine zum Trennen von insbesondere Schadstoffhaltigem Material besteht aus einem auf Stützen 1 oder dergleichen befestigten, horizontalen Arbeitstisch 2. Druch einen Schlitz in Arbeitstisch 2ragt das runde Schneidwerkzeug 3, welches unterhalb des Arbeitatisches 2 drehbar gelagert ist und angetrieben wird. Unterhalb des Arbeitstisches 2 ist das Schneidwerkzeug 3 von einer Abdeckhaube 4 vollstandig umgeben. Diese mündet in einen Sammelbehälter 5, ist außerdem über einen Stutzen 6 an eine Absaugsvorrichtung angeschlossen.
  • Ooerhalb des Arbeitatisches 2 ist hinter den Schneidwerk zeug 3 ein Spaltkeil 8 angeordnet. An diesen ist ein Rahmen 10 befestigt, der im Abstand parallel zum Arheitstisch 2 den gesamten Arbeitsbereich des Schneidwerkzeuges 3 überdeckt. Am Rahmen 13 ist in Richtung Arbeitstisch 2 ein Bürstensystem niit unterschiedlich langen Bürsten 11; 12 befestigt. Die kürzeren Borsten 12 befinden sich in umittelbarer Nähe des Schneidwerkzeuges 3, während sich die langen Borsten 11 am äußeren Rand des Bürstensystems befinden.
  • Die Borstenlänge ist is Beispiel abgestuft, kann aber auch von innen nach außen kontinuierlich zunehmen. Die Länge der Borsten 11; 12 ist so bemessen, daß die langen orten ii bis auf den Arbeitstisch 2 herabreichen und auf diesen mit geringer Vorspannung aufliegen, Die kurzen borsten 12 enden im Abstand über den Arbeitstisch 2, wobei der kürzeste Abstand geringer ist als die Dicke des zu trennenden Materials. Im Bereich des aus dem Schlitz im Arbeirstisch aufstrebenden Schneidwerkzeuges ist ein Durchbruch 7 in das Bürstensystem und den Rahmen 10 einbearbeitet über den ein Stutzen 9 befestigt ist zum Ånschluß an eine Absaugvorrichtung.
  • Die Werkzeugmaschine nach Sig; , 1 und 2 ist geeignet zur.
  • Trennen von ebenen Tafelmaterial 13. Dieses wird auf (lel.
  • Arbeitstisch 2 vor das Schneidwerkzeug ausgelegt und in Pfeilrichtung gegen das Schneidwerkzeug 3 geschoben, durch das es in zwei Teile getrennt wird. Beim Eix-ldri lgen des Tafelmaterials 13 in den Arbeitsbereich schiebt diese sich unter das Bürstensystem und drückt die Bor sten 11; 12 nach oben. Die äußeren Langen :orsten 11 liegen dann schräg auf das Tafelmaterial auf. Die inneren kurzen Borsten 12 liegen nur mit leichter Vorspannung auf das Tafelmaterial 13 auf, wobei die sich in unmittelbarer Nähe des Schneidwerkzeuges 3 befindlichen borsten 12 während des Schneidvorganges in den Freischnitt im Bereich des Schneidwerkzeuges 3 und in den Schnittapalt hinter dem Schneidwerkzeug 3 eindringen.
  • Die beim Trennvorgang anfallenden Späne und Stäube gelangen in die Abdeckhaube 4 unter dem Arbeitstisch 2. Während die Staubteile über den Stutzen 6 abgesaugt werden, gelangen die größeren Teile in den Sammelbehälter 5. Durch die Ventilatoreinwirkung reißt das Schneidwerkzeug Teile mit durch den Schlitz im Arbeitstisch 2 nach oben. Diese werden durch die in den Freischnitt und in den Schnittspalt hineinragenden Borsten 12 zurückgehalten. Am Schneidwerkzeug 3 anhaftende Materialteile, die doch mit in den oberen Bereich gelangen und Spritzkörper werden durch das Bürstensystem zurückgehalten und über den Durchbruch 7 und Stutzen 9 abgesaugt. Beim Ein- und Auslaufen entstehende Spritzkörner oder ähnliches werden durch die langen äußeren Borsten 11 am Entweichen gehindert.
  • Fig. 3 zeigt das Zusammenwirken von Bürstensystem und zu trennendes Material.
  • Das Trennen von profilierten, beispielsweise wellenförmien I¢Laterial 18 ist mit der erfindungsgemäßen Einrichtung auch emissinonsfrei möglich. Hierzu ist aber eine weitere Ausgestaltung notwendig, die in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Hierbei besteht das Borstensystem nur aus langen Borsten 11. Um die Unterseite des wellenförmigen Materials 16 gegenüber dem Arbeitstisch 2 abzudichten, ist zwischen beiden eine Arbeitsplatte 14 angeordnet. Diese ist mittels Gleitschienen 15 oder Rollen in Führungabahnen im Arbeitstisch 2 in Arbeitsrichtung geführt. Die Oberseite der Arbeitaplatte 14 ist mit einer profilierten Auflage 16 versehen, die entsprechend dem zu trennenden Material ausgebildet ist. Die profilierte Auflage 16 besteht aus einem welchen, flexiblen und luftdurchlässigem Material mit seitlicheiA luftdurchlässigen Führungen 17 zur eindeutigen Lagefixierung.
  • Die profilierte Auflage 16 kann bei einfachem Profil jedoch auch aus einem festen Laterial sein. Dann entfallen die seitlichen Führungen. Diese feste Auflage kann jedoch nur darin verwendet werden, wein Auflage und Material fest aufeinanderliegen, so daß Emissionen zwischen beiden nicht hindurchtreten können.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin daß durch die erfindungsgemäße Einrichtung eine vollständige Abdichtung des Schnittbereiches von Werkzeugmaschinen mit rotierendem Schneidwerkzeug gegenüber der Umwelt erfolgt.
  • Hierdruch ist es möglich, schadstoffhaltige Materialien zu trennen ohne das nachhaltige gesundheitliche Schäden ei Menschen entstehen, die sich im Umfeld der maschine aufhalten bzw. an ihr tätig sind. Gleichzeitig tritt eine wesentliche Arbeitserleichterung ein, weil zusätzliche Arbeitsschutzbekleidung und Atemschutzmasken nicht getragen werden brauchen.
  • Durch das Bürstensystem wird darüberhinaus eine erhebliche Minderung des Lärms erreicht, die bei ca. 60 % liegt.
  • Einrichtung zum Entfernen von Emissionen an Werkzeugmaschinen Aufstellung der verwendeten Bezugzeichen 1 Stütze 2 Arbeitstisch 3 Schneidwerkzeug 4 Abde ckhaube 5 Sammelbehälter 6 Stutzen 7 Durchbruch 8 Spaltkeil 9 stutzen 10 Rahmen 11 lange Borsten 12 kurze Borsten 13 Tefelmaterial 14 Arbeitsplatte 15 Gleitschiene 16 profilierte Auflage 17 seitliche Führung 18 wellenförmiges material

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zum Entfernen von Emissionen an Werkzeugmaschinen mit rotierendem Schneidwerkzeug die aus einen Arbeitstisch besteht, durch den das Schneidwerkzeug von unten hindurchtritt, welches unterhalb des Arbeitstisches von einer Absaughaube vollständig umgeben ist und oberhalb des Arbeitstisches in eine zweite Absauhaube eintaucht, die an einem hinter dem Schneidwerlczeug angeordneten Spaltkeil befestigt und entsprechend dem zu trennenden Material höhenverstellbar ist, , gekennzeichnet dadurch, daß am Spaltkeil (i) ein Rahmen ( mit sehr weichem, flexiblem und luftduchlässigen Material, vorzugsweise ein Bürstensystem, angeordnet ist und dieses Bürstensystem aus mehreren Reihen Borsten (11; 12) besteht, die nebeneinander um das durch den Arbeitstisch (2) hindurchtretende rotierende Schneidwerkzeug (3) herum allseitig gleichmäßig und seitlich bis dicht an das Schneidwerkzeug angeordnet sind und bis auf den Arbeitstisch (2) herabreichen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge der Borsten Cli; 12) zum äußeren Rand des Rahmens (10) hin stufenweise und/oder kontinuierlich zunimmt wobei die größte Längendifferenz der größten Dicke des zu trennenden Materials entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge der borsten (11; 12) abhängig ist von Oberflächenprofil des zu trennenden Materials und zwischen Material und Arbeitstisch (2) eine Arbeitaplatte (14) auf den Arbeitstisch (2) aufliegend in Arbeitsrichtung in Laufschiehen beispielsweise ute verschiebbar angeordnet ist, die auf ihrer Ober-Seite entsprechend dem Profil des zu trennenden Materials profiliert ausgebildet ist beziehungsweise eine profilierte Auflage (16) trägt und Arbeitsplatte (14) und profilierte Auflage (16) bis dicht an das Schneidwerkezug (3) heranreichen
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß die prof-i.lierte Auflage .(16) der Arbeitsplatte (14) beispielsweise aus weichen, flexiblen und luftdurchlässigen Material besteht und an die Arbeitsplatte (14) seitliche Führungen (17) angeordnet sind, die niedriger als die profilierte Auflage (16) sind.
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