DE3439904C2 - - Google Patents
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
- G11B7/08—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers
- G11B7/09—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam or focus plane for the purpose of maintaining alignment of the light beam relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
- G11B7/0945—Methods for initialising servos, start-up sequences
Landscapes
- Moving Of The Head For Recording And Reproducing By Optical Means (AREA)
- Optical Recording Or Reproduction (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Einrichtung zum Steuern der Bewegung einer Fokussierlinse
in einer Vorrichtung zum optischen Abtasten
einer Signalaufzeichnungsplatte gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Einrichtung ist aus der DE-OS 26 49 688 bekannt.
Bei einem Gerät zur Wiedergabe von Informationen
durch optische Abtastung einer rotierenden Platte
wird die Plattenoberfläche mittels eines punktförmigen
Abtastlichtstrahls beleuchtet und der von
der Platte reflektierte oder durch sie durchgelassene
Strahl wird aufgenommen und ausgewertet.
Da es notwendig ist, den Lichtstrahl genau auf
die Plattenoberfläche zu fokussieren, ist ein
solches Wiedergabegerät mit einer Fokussiereinheit
versehen, mit der die Einstellung einer den
Lichtstrahl fokussierenden Linse beeinflußt wird.
In einer Fokussiereinheit wird kein Fokusfehlersignal
erzeugt, wenn die Fokussierlinse auf eine
Distanz D 0 zur Plattenoberfläche eingestellt ist,
in der der Lichtstrahl exakt auf die Plattenoberfläche
fokussiert ist. Weicht die Distanz von dieser
Solldistanz D 0 jedoch ab, dann wird ein Fehlersignal
erzeugt, das eine von dem Grad der Abweichung
abhängige Größe aufweist und dessen Polarität von
der Richtung der Abweichung abhängt. Das Fokusfehlersignal,
aufgetragen über die Distanz der Fokussierlinse
zur Plattenoberfläche, hat daher eine sogenannte
S-Kurven-Charakteristik. Ein Motor zum Einstellen
der Fokussierlinse wird von dem Fokusfehlersignal
gesteuert und sorgt dafür, daß die Fokussierbedingung
des Lichtstrahls eingehalten wird, auch
wenn die Plattenoberfläche Verwerfungen aufweist.
Vor dem Auslesen der aufgezeichneten Information wird die
Fokussierlinse normalerweise in einen größtmöglichen Abstand
zur Plattenoberfläche gebracht. Wenn die Fokusservoschleife
in diesem Zustand betätigt würde, dann könnte man
jedoch kein brauchbares Fokusfehlersignal erhalten. Die
Fokusservoschleife wird daher zunächst ausgeschaltet (geöffnet)
und es wird von einer externen Quelle ein Startsignal
zugeführt, damit der Linseneinstellmotor,
die Fokussierlinse in eine Position bringt, die ungefähr
der Distanz D 0 zur Plattenoberfläche entspricht.
Sodann wird die Fokusservoschleife eingeschaltet, um die
Fokusservosteuerung in Betrieb zu setzen.
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt ein Blockdiagramm einer üblichen
Anordnung einer solchen Fokusservoeinheit und eine Vorrichtung
zum Steuern der Bewegung einer Fokussierlinie. Ein
Fokusfehlersignal der oben erwähnten Art wird über einen
Servoschleifenschalter 1 und einen Addierer 2 einem positiven
Eingangsanschluß eines Antriebsverstärkers 3 zugeführt,
der ein Ausgangssignal über einen Pufferverstärker
4 als Antriebssignal einem Motor M zuführt, um eine Fokussierlinse
(nicht dargestellt) einzustellen. Vor dem Einschalten
des Servosteuerbetriebes wird dem Addierer 2 von
einem Steuerkreis (nicht dargestellt) über einen Widerstand
R 1 für eine gewisse Zeitperiode ein Startsignal zugeführt.
Der Motor M und die Widerstände R 2 bis R 4 bilden zusammen
einen Brückenkreis mit einem Paar Anschlüssen a und b,
zwischen die das Antriebssignal vom Antriebsverstärker 3
angelegt wird, und ein anderes Paar Anschlüsse c und d,
zwischen denen eine Spannung abgegriffen wird, die als
Eingangssignal einem Differenzverstärker 5 zugeführt wird.
Der Differenzverstärker 5 gibt über einen Schalter 6 und
einen Widerstand R 5 ein Ausgangssignal an einen negativen
Eingangsanschluß des Antriebsverstärkers 3. Widerstände R 6
und R 7 bilden einen Gegenkopplungskreis für den
Treiberverstärker 4.
Wenn im Betrieb ein Fokus-EIN-Signal von dem Steuerkreis
erzeugt wird, dann wird der Schalter 6 eingeschaltet, und
ein Startsignal eines im wesentlichen konstanten Pegels
wird über den Addierer 2 zum positiven Eingangsanschluß
des Antriebsverstärkers 3 geleitet, der hierdurch den Motor
M erregt. Wenn der Brückenkreis, der den Motor M einschließt,
sich zu diesem Zeitpunkt in einem Gleichgewichtszustand
befindet, dann wird dem Differenzeingangsanschluß
des Differenzverstärkers 5 eine Spannung zugeführt, die von
der Gegen-EMK abhängt, die über der Wicklung des Motors M
erzeugt wird. Wenn der Schalter 6 geschlossen ist, wird
eine Servoschleife, bestehend aus dem Brückenkreis einschließlich
dem Motor M, dem Differenzverstärker 5 und dem
Antriebsverstärker 3 gebildet, und dieser wirkt in der Weise,
daß die Drehgeschwindigkeit des Motors M konstant gehalten
wird. Es wird auf diese Weise ein
Servokreis zur Einstellung der Fokussierlinse mit
konstanter Geschwindigkeit gebildet. Wenn die Fokussierlinse
sich der Plattenoberfläche auf die Nähe der Solldistanz
D 0 nähert, dann wird die Präsenz der S-Kurven-Charakteristik
des Fokusfehlersignals detektiert und es
wird der Servoschleifenschalter 1 eingeschaltet und der
Schalter 6 ausgeschaltet. Die Fokusservoschleife wird daher
in Betrieb gesetzt und steuert nun den Motor M mit dem
Fokusfehlersignal im normalen Fokusservosteuerbetrieb.
Wenn jedoch die Fokusservosteuerung instabil ist oder wenn
der Motor M sich außerhalb des Fokusservosteuerbereiches
aufgrund irgendwelcher Störungen befindet, dann wird der
Motor M durch das von dem Steuerkreis für eine gewisse
Zeitperiode zugeführte Stratsignal erregt, wodurch es
manchmal geschehen kann, daß die Fokussierlinse sich der
Plattenoberfläche zu weit nähert oder diese gar berührt.
Bei der aus der eingangs genannten DE-OS 26 49 688
bekannten Einrichtung wird nach jedem Außertrittfallen
der Regelung, was durch das Abreißen der von
dem Abtaster gelieferten HF-Schwingung registriert
wird, die Änderungsrichtung der Spannung am Ausgang
eines Treiberverstärkers für den Fokusservomotor
umgekehrt. Beispielsweise wird beim ersten Außertrittfallen
die Linse von der Platte wegbewegt, beim
zweiten Außertrittfallen aber in Richtung auf die
Platte hinbewegt. Es kann bei der bekannten Einrichtung
daher der Fall eintreten, daß die Fokussierlinse
zu dicht an die Platte heran bewegt wird und schließlich
die Platte berührt, beispielsweise wenn aufgrund
eines Stoßes oder dergleichen die Linse aus ihrer
Fokussierstellung in einer dichter an der Platte
liegenden Stellung heran gebracht worden ist. Eine
Beschädigung der Linse oder Platte ist somit nicht
ausgeschlossen. Die bekannte Vorrichtung ist lediglich
in der Lage, dem Außertrittfallen der Regelung,
die durch übergroße Plattenverwerfungen verursacht
wird, Rechnung zu tragen. Sie nutzt die Tatsache aus,
daß solche Plattenverwerfungen aus "Bergen" und
"Tälern" bestehen, die einander folgen, weil somit
die notwendige Nachstellrichtung im allgemeinen
umgekehrt zur notwendigen Nachstellrichtung des unmittelbar
vorangehenden Außertrittfallens ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wiederfinden
des Fokussierbereiches nach dem Außertrittfallen
der Fokusregelung unter absolut sicherer
Vermeidung einer gegenseitigen Berührung von Fokussierlinse
und Plattenoberfläche zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung
der Erfindung ist Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Fokussierlinse
nach einem Außertrittfallen der Fokusregelung
zunächst von der Platte wegbewegt, um den
Schutz der Fokussierlinse und der Platte zu gewährleisten,
und anschließend wird die Fokussierlinse
wieder in Nähe der normalen Betriebsposition gebracht.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer bekannten
Fokussiereinrichtung;
Fig. 2 ein Schaltbild einer Fokussiervorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 3 ein Zeitdiagramm der Signalformen zur Erläuterung
der Betriebsweise der Vorrichtung nach Fig. 2.
Gleiche oder einander entsprechende Teile in Fig. 2 sind
mit gleichen oder korrespondierenden Bezugszeichen und
Buchstaben, die in Fig. 1 verwendet worden sind, bezeichnet.
Ein Fokusfehlersignal wird über einen Servoschleifenschalter
1 einem Eingangsanschluß eines Addierers 2 zugeführt
und ebenfalls über eine Diode D 1 einem Inverter 10,
um einen Eingangsanschluß eines Flipflops 11 zu setzen.
Das Flipflop 11 erzeugt ein Ausgangssignal, das dem einen
Eingangsanschluß eines NAND-Gliedes 12 zugeführt wird.
Dieses Signal dient auch als ein Ein/Aus-Steuersignal für
den Servoschleifenschalter 1. Das Ein/Aus-Steuersignal
schaltet den Schalter 1 ein, wenn es einen niedrigen Pegel
aufweist. Ein UND-Glied 9 wird mit einem Spurfehlersignal
und mit einem Fokus-EIN-Signal versorgt, das von einem
Steuerkreis (nicht dargestellt) zugeführt wird und gibt
ein Ausgangssignal an einen Rücksetzeingangsanschluß des
Flipflops 11 ab. Das Fokus-EIN-Signal wird auch dem anderen
Eingangsanschluß des NAND-Gliedes 12 zugeführt.
Transistoren Q 1 und Q 2 bilden zusammen ein Differenzpaar
mit zusammengeschalteten Emittern, die über einen Schalter
13 mit dem negativen Anschluß -V einer geregelten Konstantstromquelle
14 verbunden sind. Der Transistor Q 1 ist an
seiner Basis mit einem Verbindungspunkt A zwischen Widerständen
R 10 und R 11 verbunden, die zwischen den positiven
Anschluß +V und den negativen Anschluß -V einer Stromquelle
in Serie geschaltet sind. Der Kollektor des Transistors
Q 1 ist über einen Transistor Q 3, der als Diode arbeitet,
mit dem Anschluß +V der Stromquelle verbunden. Der
Transistor Q 3 und ein Transistor Q 4, der zwischen den Anschluß
+V der Stromquelle und einen Verbindungspunkt B
geschaltet ist, bilden zusammen einen Stromspiegelkreis
20. Ein Transistor Q 5 arbeitet als Diode und ist zwischen
den Transistor Q 2 und den Anschluß +V der Stromquelle
geschaltet, und Transistoren Q 6, Q 7 und Q 8 bilden zusammen
einen Stromspiegelkreis 21. Der Transistor Q 7 ist mit seinem
Kollektor mit dem negativen Anschluß -V über einen als
Diode arbeitenden Transistor Q 12 verbunden. Der Transistor
Q 7 ist mit seinem Kollektor über einen Widerstand R 12 mit
dem negativen Anschluß -V der Stromquelle verbunden.
Der Kollektor des Transistors Q 8 ist über einen Widerstand
R 13 mit Masse verbunden. Der Transistor Q 9 und ein Transistor
Q 10 der zwischen den Verbindungspunkt b und den
negativen Anschluß -V der Stromquelle geschaltet ist, bilden
zusammen einen Stromspiegelkreis 22.
An den Verbindungspunkt B sind die Basis des Transistors
Q 2 und die Basis eines Transistors Q 11 angeschlossen, dessen
Emitter über Dioden D 2 und D 3 geerdet und dessen Kollektor
über einen Widerstand R 14 mit dem Anschluß -V der
Stromquelle verbunden sind. Ein Transistor Q 12 ist mit
seinem Kollektor mit dem Kollektor des Transistors Q 7 und
mit seinem Emitter mit dem Anschluß -V der Stromquelle verbunden.
An den Kollektor des Transistors Q 12 ist die Basis
eines Transistors Q 13 angeschlossen, dessen Kollektor über
einen Widerstand R 15 mit dem Verbindungspunkt A und über
einen Schalter 15 mit dem Anschluß - V und mit seinem Emitter
mit dem Anschluß -V der Stromquelle verbunden ist.
Das NAND-Glied 12 erzeugt ein Ausgangssignal, das über
einen Inverter 16 einem Setzeingangsanschluß des Flipflops
17 und als Ein/Aus-Steuersignal auch dem Schalter 13 zugeführt
ist. Das Ein/Aus-Steuersignal schaltet den Schalter
13 ein, wenn es niedrigen Pegel hat. Ein Ausgangssignal
vom Kollektor des Transistors Q 8 wird über einen Inverter
18 einem Rücksetzeingangsanschluß des Flipflops 17 zugeführt.
Das Flipflop 17 gibt ein Ausgangssignal als Ein/
Aus-Steuersignal zum Schalter 15. Das Ein/Aus-Steuersignal
schaltet den Schalter 15 ein, wenn es einen hohen Pegel
hat. Der Verbindungspunkt B ist über einen Parallelkreis
aus einem Kondensator C und einem Widerstand R 16 geerdet.
Eine Spannung vom Verbindungspunkt B wird über einen Widerstand
R 17 dem anderen Eingangsanschluß des Addierers 2
zugeführt.
Die Betriebsweise des so aufgebauten Schaltkreises nach
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf
das Zeitdiagramm nach Fig. 3 erläutert.
Wenn sich ein Fokus-EIN-Signal (a) vom Steuerkreis auf
niedrigem Pegel befindet, gibt das NAND-Glied 12 ein Ausgangssignal
(b) mit hohem Pegel ab, das den Schalter 13
ausschaltet. Die Stromspiegelkreise 20, 21 und 22 werden
dadurch ausgeschaltet und das Flipflop 17 gibt ein Ausgangssignal
(e) mit hohem Pegel ab, das den Schalter 15
einschaltet. Daher hat der Verbindungspunkt A ein Potential,
das niedriger liegt, als eine Spannung (f) am Verbindungspunkt
B, die um den Spannungsabfall über die drei
Dioden (0,6 × 3 = 1,8 Volt) niedriger ist, als der Massepegel.
Wenn das Fokus-EIN-Signal (a) auf einen hohen Pegel übergeht,
um zu einem Zeitpunkt t 1 ein Fokus-EIN-Kommando zu
geben, dann nimmt das Ausgangssignal (b) des NAND-Gliedes
12 einen niedrigen Pegel an und schaltet den Schalter 13
ein. Die Stromspiegelkreise 21 und 22 werden nun eingeschaltet
und erregen den Transistor Q 10, so daß die Spannung
(f) am Verbindungspunkt b einen zeitlich abfallenden
Verlauf zeigt. Sobald dies der Fall ist, geht der Pegel
des Ausgangssignals (e) des Flipflops 17 nach unten, da
sein Eingangssignal umgeschaltet wird, wodurch der Schalter
15 ausgeschaltet wird. Wenn der Schatler 15 ausgeschaltet
ist, wird der Transistor Q 13 erregt, wie mit (g)
gezeigt ist, so daß das Potential am Verbindungspunkt A
unverändert bleibt, d. h. es ist niedriger, als der Vergleichspegel
(f) am Verbindungspunkt B.
Wenn der Vergleichspegel (f) am Verbindungspunkt B niedriger
ist, als -1,8 Volt (entsprechend dem Spannungsabfall
über die drei Dioden), dann wird der Transistor Q 11 leitfähig.
der Transistor Q 12 wird auch leitfähig, wie durch
(h) gezeigt ist, und der Transistor Q 13 wird gesperrt,
wie sich aus (g) ersehen läßt. Das Potential am Verbindungspunkt
A wird daher höher als der Vergleichspegel am Verbindungspunkt
B. Zu diesem Zeitpunkt (t 2) wird der Transistor
Q 13 ausgeschaltet und der Transistor Q 4 wird eingeschaltet,
war zur Folge hat, daß die Spannung (f) am
Verbindungspunkt B einen zeitlich ansteigenden Verlauf
bekommt. Wenn die Spannung (f) steigt und den Motor M erregt,
um die Fokussierlinse in Richtung auf eine Fokussierposition
zu bewegen, geht bei Erreichen des Fokusregelbereiches das
Spurfehlersignal (c) auf
hohen Pegel. Wenn das Fokusfehlersignal (d) höher wird,
als ein Schwellenwert (Vergleichspegel) des Inverters 10
zu einem Zeitpunkt T 3, dann wird das Flipflop 11 umgeschaltet
und es wird der Servoschleifenschalter 1 eingeschaltet,
was zur Folge hat, daß das Ausgangssignal (b)
des NAND-Gliedes 12 hohen Pegel annimmt. Die Stromspiegelkreise
20 bis 22 werden ausgeschaltet und das Ausgangssignal
(e) des Flipflops 17 wird dann invertiert, um in
seinen Anfangszustand zurückzukehren, um den Schalter 15
einzuschalten. Die Fokusservoschleife ist dann in Betrieb.
Wenn die Servosteuerung aufgrund einer Störung instabil
wird oder der Motor zu einem Zeitpunkt t 4 aus der Servosteuerung
gedrängt wird, dann geht das Spurfehlersignal (c)
auf niedrigen Pegel und invertiert das Flipflop 11. Die
Flipflops 11 und 17 befinden sich nun in ihrem Anfangszustand
und das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 12 fällt
und der Schalter 15 wird ausgeschaltet, so daß die Spannung
(f) am Verbindungspunkt B einen nach unten gerichteten
Verlauf bekommt. Die Fokussierlinse wird dann von der
Spannung (f) am Verbindungspunkt B in einer Richtung von
der Platte weg bewegt. Während des Intervalls zwischen
den Zeitpunkten t 3 uns t 4 nimmt die Spannung (f) am
Verbindungspunkt B wegen der Entladung über den Widerstand
R 16, der einen hohen Widerstandswert hat, allmählich ab.
Diese Ablauffolge fährt solange fort, wie das Spurfehlersignal
(c) und das Fokuksfehlersignal (d) in der fokussierten
Position nach der Abgabe des Fokus-EIN-Kommandos vorhanden
sind. Dementsprechend wird die Fokussierlinse daran
gehindert, sich der Platte zu nähern.
Da das Flipflop 17 von dem Ausgangssignal (b) des NAND-Gliedes
12 und den Ein/Aus-Betrieb des Transistors Q 10
gesteuert wird, um den Ein/Aus-Zeitpunkt des Schalters 15
zu bestimmen, kann die anfängliche schräge Kurvenform des
Ausgangssignales (f) am Verbindungspunkt B nach unten gerichtet
werden, um die Fokussierlinse in einer von der
Platte weg weisenden Richtung zu bewegen. Als Folge davon
wird die Fokussierlinse zuverlässig daran gehindert, auf
die Platte aufzutreffen.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Steuern der Bewegung einer Fokussierlinse
in einer Vorrichtung zum optischen Abtasten
einer Signalaufzeichnungsplatte, enthaltend einen Servoschleifenschalter,
der geöffnet ist, wenn kein Fokusservosteuerbetrieb
eingerichtet ist, und geschlossen
ist, wenn der Fokusservosteuerbetrieb eingerichtet ist,
eine Addierstufe, der über den Servoschleifenschalter
ein Fokusfehlersignal für die Fokusservosteuerung und
weiterhin ein Antriebssignal zum Bewegen der Fokussierlinse
aus einer Position fern der Platte in eine im Fokussierregelbereich
liegende Position bei geöffneter Fokusservoschleife
zugeführt sind, einen Treiberverstärker,
der an seinem Eingang einen Ausgang der Addierstufe
empfängt, und einen Motor, der in Abhängigkeit vom Ausgang
des Treiberverstärkers erregt wird, um die Fokussierlinse
zu bewegen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung enthält: eine Logikschaltung
(12), der ein Fokus-EIN-Signal (a) zugeführt ist,
das befiehlt, die Fokussierlinse in die im Fokussierregelbereich
liegende Position zu bringen, ein Integrierglied
(C), das das Antriebssignal (f) erzeugt, das einen
ansteigenden oder einen abfallenden Verlauf hat, wobei
die Fokussierlinse bei ansteigendem Verlauf des Antriebssignals
(f) in eine erste Fokussierregelstellung
und bei abfallendem Verlauf in eine zweite Fokussierregelstellung
bewegt wird, eine Steuereinrichtung (17) zum
Steuern des Integriergliedes (C) derart, daß das Antriebssignal
(f) entweder ansteigenden oder abfallenden
Verlauf hat, wobei die Logikschaltung (12) bei Anliegen
des Fokus-EIN-Signal (a) ein erstes Ausgangssignal an
die Steuereinrichtung (17) liefert, womit das Antriebssignal
(f) ansteigenden Verlaufs erzeugt wird, und die
Logikschaltung (12) bei Anliegen des Fokus-EIN-Signals
(a) und des Fokusfehlersignals (d) ein zweites Ausgangssignal
an die Steuereinrichtung (17) liefert, womit das
Antriebssignals (f) abfallenden Verlaufs erzeugt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine logische Verknüpfungsschaltung
(9, 11) vorgesehen ist, der das Fokusfehlersignal
(d), ein bei fokussiertem Zustand vorhandenes, von einem
Spurfehlersignalgenerator erzeugtes Signal (c) und das
Fokus-EIN-Signal (a) zugeführt sind, bestehend aus einem
Flipflop (11), dessen Setzeingang über einen Inverter
(10) das Fokusfehlersignal (d) erhält, dessen Rücksetzeingang
mit dem Ausgang einer UND-Schaltung (9) verbunden
ist, die an ihren Eingängen das vom Spurfehlersignalgenerator
stammende Signal (c) und das Fokus-EIN-Signal
(a) erhält und dessen Ausgang mit der Logikschaltung
(12) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Country Status (4)
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