DE3884509T2 - Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Gerät für optische Karten. - Google Patents
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Gerät für optische Karten.Info
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Description
- Die Vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungs- /Wiedergabe-Gerät für eine optische Karte, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Gerät für eine optische Karte dieser Art ist aus der GB 2 174 531 A1 bekannt. Dieses bekannte Gerät umfaßt eine Kartenhaltevorrichtung zum Halten einer optischen Karte, welche einen Datenabschnitt in einem mittigen Bereich Ihrer Oberfläche aufweist. Die Oberfläche dieser optischen Karte wird von einem optischen Kopf beleuchtet, der einen Lichtstrahl auf die Oberfläche der Karte projeziert. Um den Datenabschnitt mit dem Lichtstrahl abzutasten, ist weiterhin eine Bewegungsrichtung vorgesehen, um eine Relativbewegung zwischen der Kartenhaltevorrichtung und dem optischen Kopf zu schaffen. Schließlich zeigt dieses Dokument eine erste Erkennungsvorrichtung zum Erkennen des Vorhandenseins des Datenabschnitts.
- Irgendwelche Steuervorrichtungen zum Steuern der Bewegungsvorrichtungen derart, daß die Relativgeschwindigkeit zwischen der Kartenhaltevorrichtung und dem optischen Kopf konstant zumindest im Bereich der Datenfläche ist, sind jedoch in der GB 2 174 531 A1 nicht offenbart.
- Eine Druckschrift, welche der vorliegenden Erfindung diesbezüglich näher koinmt, ist die JP 61-178 876 A1; diese Druckschrift ist jedoch nicht vorveröffentlicht. Der grundlegende Aufbau des Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes, welches in dieser Druckschrift offenbart ist, ist in den Figuren 1 bis 3 der beigefügten Zeichnungen dargestellt. Hieraus läßt sich erkennen, daß eine optische Karte 11 an ihrer einen Oberfläche mit einem Aufzeichnungsabschnitt 13 für optische Daten ausgestattet ist, welcher in eine Mehrzahl von parallelen Spuren 12 in Längsrichtung der Karte unterteilt ist. Eine Bewegung der optischen Karte 11 bezüglich eines festen optischen Kopfes oder eine Bewegung eines beweglichen optischen Kopfes bezüglich der optischen Karte 11, wenn diese vom festgelegten Typ ist, bewirkt, daß die Spuren 12 mit einem Laserstrahl zur Datenaufzeichnung/-wiedergabe abgetastet werden.
- Jede Spur 12 hat einen Mittelbereich, der als Datenabschnitt 15 dient und zwei Identifikationsabschnitte 14a und 14b (ID), auf welchen die Spuradresse aufgezeichnet ist, sind benachbart den beiden Enden des Datenabschnittes 15 vorgesehen. Diese ID-Abschnitte gestatten ein Adressenauslesen in beiden Längsbewegungen der Karte 11 gegenüber dem optischen Kopf. Um einen Fehler beim Datenauslesen aufgrund von Kratzern, Flecken oder dergleichen an den Kantenbereichen der optischen Karte 11 zu verhindern und um die Bewegungsgeschwindigkeit der Karte 11 gegenüber dem optischen Kopf ausreichend zu stabilisieren, sind die ID-Abschnitte 14a und 14b mit einer gewissen Distanz Von den Kantenbereichen der Karte angeordnet.
- Figur 2 ist ein Blockdiagramm des Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Gerätes für optische Karten gemäß der oben erwähnten JP 61- 178 876 A1. Bei diesem Gerät tastet ein fester optischer Kopf 21 eine Spur mit einem Laserstrahl ab, während die optische Karte 11 in Spurrichtung bewegt wird, so daß ein Zugriff auf den Datenabschnitt für eine Datenaufzeichnung/- wiedergabe erfolgt. Wenn die Aufzeichnung/Wiedergabe einer Spur abgeschlossen ist, bewegt sich der optische Kopf 21 in eine Richtung senkrecht zu den Spuren, um für eine Aufzeichnung/Wiedergabe in der nächsten Spur bereit zu sein.
- Ein Schiffchen 24 ist an einer bestimmten Stelle eines endlosen Förderbandes 23 angeordnet, welches zwischen Treibrädern 22a und 22b verläuft. Die optische Karte 11 wird in das Schiffchen 24 eingelegt, wobei die Längsrichtung der Karte mit der Bewegungsrichtung des Schiffchens 24 übereinstimmt.
- Wenn demzufolge das Förderband 23 bewegt wird, wird die optische Karte 11 in ihrer Längsrichtung bewegt. Das Förderband 23 wird von einem Motor 26 betrieben, der mit dem Treibrad 23a gekoppelt ist. Wenn das Schiffchen 24 um eine Distanz entsprechend der Kartenlänge bewegt wird, wird der Motor 26 in umgekehrte Richtung gedreht.
- Der Motor 26 ist mit einem Dreh-Encoder 27 versehen zur Erfassung von Betrag und Richtung seiner Drehung und das Erkennungssignal von diesem Dreh-Encoder 27 wird auf einen Motorservoschaltkreis 25 zurückgeführt.
- Der optische Kopf 21, der in einer Stelle oberhalb des Pfades des Schiffchens 24 angeordnet ist, welches von dem Förderband 23 gefördert wird, umfaßt eine Laserdiode 21a, ein Halbprisma 21b, einen Detektor 21c, ein Objektiv 21d und einen Linsenbetätiger 21e. Ein Laserstrahl von der Diode 21a wird auf die optische Karte 11, welche sich im Schiffchen 24 befindet, durch das Halbprisma 21b und Objektiv 21d abgestrahlt. Von daher wird die sich in dem Schiffchen 24 befindliche optische Karte 11 um den Laserstrahl-Beleuchtungspunkt hin- und herbewegt. Der an der optischen Karte 11 reflektierte Laserstrahl wird in seiner optischen Pfadrichtung durch das Halbprisma 21b um 90º abgelenkt und tritt in den Detektor 21c ein.
- Der Ausgang des Detektors 21c wird über einen Demodulator 29 einer Steuerung 28 als Wiedergabedaten zugeführt. Aufgezeichnete Daten werden in einem vorherbestimmten System unter Verwendung eines Eigentaktes moduliert und das Demodulationssystem des Demodulators 29 ist dem Modulationssystem zugeordnet.
- Der Ausgang des Detektors 21c wird weiterhin einem Fokus/Spur-Servoschaltkreis 30 zugeführt, der den Linsenbetätiger 21e abhängig von einem Befehl von der Steuerung 28 betreibt, um die Fokussierung und Spurhaltungen des Objektivs 21d so zu steuern, daß ein Laserstrahl auf die optische Karte 11 immer im fokussierten Zustand auftrifft.
- Die Steuerung 28 steuert die Laserdiode 21a über einen Lasertreiber 31, um einen Laserstrahl abzugeben, dessen Intensität von den Pegeln "0" oder "1" von Aufzeichnungsdaten zum Zeitpunkt der Datenaufzeichnung moduliert ist und einen Laserstrahl abzugeben mit einem konstanten Pegel (normalerweise "0"-Pegel bei der Datenaufzeichnung) zum Zeitpunkt der Datenwiedergabe. Die Steuerung 28 steuert auch den Motorservoschaltkreis 25, den Demodulator 29 und den Fokus/Spur-Servoschaltkreis 30, um eine gewünschte Spur abzusuchen auf der Grundlage von Spurdaten, welche vom Demodulator 29 demoduliert wurden.
- In Antwort auf einen Befehl von der Steuerung 28 steuert der Motorservoschaltkreis 25 den Motor 26 auf der Grundlage des Erkennungssignales vom Dreh-Encoder 27, so daß die ID-Abschnitte 14a und 14b und der Datenabschnitt 15 der optischen Karte 11 den Strahlbeleuchtungspunkt mit einer konstanten Geschwindigkeit durchlaufen. Diese konstante Geschwindigkeit gegenüber dem Laserstrahl zum Zeitpunkt der Datenaufzeichnung/-wiedergabe ist notwendig aufgrund der Verwendung des Modulationssystems, welches den Eigentakt hat.
- Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Motorservoschaltkreises 25 darstellt. Dieser Motorservoschaltkreis 25 umfaßt einen Lesespeicher (ROM) 25a, einen Digital/Analog-Wandler (D/A) 25b, einen Leistungsverstärker 25c, einen Richtungsdiskriminator 25d, einen Auf/Ab-Zähler 25e, einen Frequenz-Spannungs-Wandler (F/V) 25f und einen Subtrahierer 25g.
- Das ROM 25a hat Adressen entsprechend den einzelnen Punkten innerhalb des Hin- und Herbewegungsbereiches der Karte 11 und hat Zieldaten der Fördergeschwindigkeit des Schiffchens 24 an diesen Punkten, welche in den jeweiligen Adressen gespeichert sind. Das Schiffchen 24 wird vor Beginn des Betriebsablaufes in einer Ausgangsposition festgehalten, so daß beispielsweise eine Kante des Schiffchens 24 an dem Beleuchtungspunkt des Strahles ist. Das ROM 25a enthält daher Daten, welche das Schiffchen 24 während der Bewegungen des Schiffchens allmählich beschleunigen, das Schiffchen auf eine konstante Geschwindigkeit halten, wenn der Kopf des ID- Abschnittes 14a den Strahlbeleuchtungspunkt erreicht und allmählich das Schiffchen 24 verzögern, wenn das Ende des ID-Abschnittes 14b den Strahlbeleuchtungspunkt durchläuft.
- Wenn Steuersignale wie ein Antriebsrichtungssignal DIRC und ein Treibersignal DRIV von der Steuerung 28 dem ROM 25a zugeführt werden, wird die Adresse entsprechend der oben erwähnten Ausgangsposition im ROM 25a gesetzt.
- Die Zielgeschwindigkeitsdaten, welche aus dem ROM 25a ausgelesen werden, werden dem Motor durch den D/A-Wandler 25b, dem Subtrahierer 25g und dem Leistungsverstärker 25c zugeführt. Der Subtrahierer 25g wird auch mit einem Signal von dem Dreh-Encoder 27 versorgt, um eine Rückkoppelungssteuerung zu erzielen, um die Drehzahl des Motors 26 auf den Zielpegel zu setzen.
- Der Ausgang vom D/A-Wandler 25b wird einem +Anschluß des Subtrahierers 25g zugeführt. Der Dreh-Encoder 27, der direkt mit der Welle des Motors 26 gekoppelt ist, gibt ein Phasen- A-Pulssignal und ein Phasen-B-Pulssignal aus, wobei die Reihenfolge, in der diese Pulse erzeugt werden, abhängig von den Drehrichtungen des Motors 26 umgekehrt wird und sie werden dem Richtungsdiskriminator 25d zugeführt. Auf der Grundlage, welche Phase Von Phase A und Phase B voranstehend ist, unterscheidet der Richtungsdiskriminator 25d die Bewegungsrichtung des Schiffchens 24.
- Der Richtungsdiskriminator 25d fügt ein Plus- oder Minus-Signal abhängig von der erkannten Bewegungsrichtung des Schiffchens entweder dem Phasen-A-Signal oder B-Signal zu und gibt das sich ergebende Signal an den F/V-Wandler 25f, wo es in ein Spannungssignal entsprechend der Fördergeschwindigkeit mit der entsprechenden Richtung umgewandelt wird. Dieses Spannungssignal wird einem Minusanschluß des Subtrahierers 25g zugeführt.
- Der Richtungsdiskriminator schickt eines der oben erwähnten Phasen-A- und -B-Signale an einen Hochzählanschluß oder einen Herunterzählanschluß des Auf/Ab-Zählers 25e abhängig von der erkannten Bewegungsrichtung des Schiffchens. Infolgedessen wird der Zählwert des Auf/Ab-Zählers 25e um einen Betrag entsprechend des Drehbetrags des Motors 26 erhöht oder erniedrigt. Demzufolge wird die Adresse des ROM 25a erneuert, so daß sie immer der momentanen Position des Schiffchens 24 von der Ausgangsposition aus gemessen entspricht.
- Mit dieser obigen Auslegung wird das Schiffchen 24 aus der Anfangsposition allmählich beschleunigt und mit einer konstanten Geschwindigkeit von dem Punkt an bewegt, wo der Kopf des ID-Abschnittes 14a den Strahlbeleuchtungspunkt erreicht bis zu einem Punkt, wo das Ende des ID-Abschnittes 14b den Strahlbeleuchtungspunkt durchläuft und wird danach allmählich verzögert, um die Bewegung anzuhalten, wenn das Treibrad 22b erreicht wird.
- Wenn bei dem obigen Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät das Modulationssystem zum Zeitpunkt der Aufzeichnung einen Eigentakt verwendet, beispielsweise im Fall eines modifizierten Frequenzmodulationssystems (MFM) oder eines 2-7-Modulationssystems, sollte die relative Bewegungsgeschwindigkeit der optischen Karte und des Laserstrahls zwischen den ID-Abschnitten 14a und 14b konstant sein.
- Bei dem obigen Aufbau bewegt sich jedoch die optische Karte 11 in dem Schiffchen 24 hin und her, welches mit dem Förderband 23 verbunden ist, so daß der Dreh-Encoder 27 die Lagebeziehung zwischen Schiffchen 24 und optischem Kopf 21 und nicht die Lagebeziehung zwischen optischer Karte 11 und optischem Kopf 21 erkennt.
- Da der Motor 26 auf der Grundlage der Position des Schiffchens 24 gesteuert wird, werden, wenn die Position der optischen Karte 11 in Spurrichtung verschoben wird, wenn diese in dem Schiffchen 24 angeordnet ist, oder wenn die Position der ID-Abschnitte 14a und l4b auf der Karte 11 aufgrund eines Herstellungsfehlers verschoben wird, Teile der ID-Abschnitte 14a und 14b und schlimmstenfalls der Datenabschnitt 15 Beschleunigungs- und Verzögerungsbereiche, was zu einem inkorrekten Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten führt.
- Eine übliche Lösung dieses Problems ist, einen größeren Bereich konstanter Bewegung (Distanz) für das Schiffchen 24 bereitzustellen, um Abweichungen der optischen Karte zu erlauben, welche bei deren Laden in das Schiffchen oder bei deren Herstellung verursacht werden können.
- Diese Maßnahme benötigt jedoch eine längere Zeitbewegung für die Hin- und Herbewegung des Schiffchens 24, so daß die Zugriffszeit verlängert wird.
- Es ist die Aufgabe dieser Erfindung, ein Aufzeichnungs- /Wiedergabegerät für optische Karten derart zu verbessern, daß ein korrektes Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten möglich ist, ohne den nötigen Bewegungsbereich mit konstanter Geschwindigkeit zu erhöhen.
- Diese Aufgabe wird die im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
- Diese Erfindung läßt sich besser aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenschau mit der beigefügten Zeichnung verstehen, in der:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine typische optische Karte ist;
- Fig. 2 ein Blockdiagramm eines herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes für optische Karten ist;
- Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild eines MotorserVoschaltkreises aus Fig. 2 ist;
- Fig. 4 ein detailliertes Blockdiagramm eines Motorservoschaltkreises ist, der in einem Aufzeichnungs- /Wiedergabegerät für optische Karten gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung verwendet wird;
- Fig. 5 ein detailliertes Blockdiagramm eines Datenabschnittsdetektors aus Fig. 4 ist; und
- Fig. 6A bis 6E Zeitdiagramme sind zur Darstellung der Arbeitsweise der Ausführungsform.
- Ein Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät für optische Karten gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
- Da diese Ausführungsform im wesentlichen den gleichen Aufbau wie das herkömmliche Gerät gemäß Fig. 2 hat, wird die Anordnung dieser Ausführungsform daher nicht beschrieben. Die Ausführungsform ist gekennzeichnet durch den Motorservoschaltkreis gemäß des Blockdiagramms von Fig. 4. Bezugszeichen, welche Bauteile in Fig. 4 bezeichnen sind die gleichen wie diejenigen Bezugszeichen, welche entsprechende oder identische Bauteile in Fig. 3 bezeichnen, so daß eine detaillierte Beschreibung hiervon nicht erfolgt.
- Der Motorservoschaltkreis 25 gemäß dieser Ausführungsform unterscheidet sich von demjenigen in Fig. 3 dahingehend, daß er weiterhin mit einem Datenabschnittsdetektor 41 und einem Speicher 42 für vorab festgesetzte Daten versehen ist.
- Der Speicher 42 für vorab festgesetzte Daten speichert ein Adressendatum des ROM 25a entsprechend der Position des Kopfes der Identifikationsabschnitte 14a oder 14b von der Anfangsposition aus gemessen. Dieses vorab festgesetzte Datum entspricht der Länge, die nötig ist, das Schiffchen auf die gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen.
- Binäre Daten entsprechend dem Reflexionslicht der optischen Karte 11 werden von der Steuerung 28 (Fig. 2) dem Datenabschnittsdetektor 41 zugeführt, der wiederum bestimmt, von welchem Abschnitt innerhalb des von dem Laserstrahl beleuchteten Bereiches der optischen Karte 11 das Licht reflektiert wird: ID-Abschnitt 14a, ID-Abschnitt 14b oder Datenabschnitt 15. Durch Erfassen, von welchem der Abschnitte 14a, 14b oder 15 des vom Strahl beleuchteten Bereichs das Licht reflektiert wird, schickt der Datenabschnittsdetektor 41 sein Detektionssignal an einen Preset-Anschluß des Auf/Ab-Zählers 25e. In Antwort auf die steigende Flanke des Detektionssignals übernimmt der Auf/Ab-Zähler 25e die Daten von dem Speicher 42 für die vorab festgesetzten Daten als Voreinstellwert.
- Selbst wenn daher die Karte 11 fehlerhaft im Schiffchen 24 geladen wird oder die Position der ID-Abschnitte 14a und 14b der Karte 11 während der Herstellung verschoben werden, wird der Zählwert des Auf/Ab-Zählers 25e zu dem Zeitpunkt korrigiert, zu dem der Datenabschnitt erfaßt wird, so daß die korrekte Lage der optischen Karte 11 gegenüber dem Lichtstrahl erhalten wird. Eine Steuerung des Motors 26 auf der Grundlage der Daten, welche abhängig von dem Zählwert aus dem ROM 25a ausgelesen werden, erlaubt es, daß der ID-Abschnitt 14a, der Datenabschnitt 15 und der ID-Abschnitt 14b der optischen Karte 11 den Beleuchtungspunkt des Laserstrahls vom optischen Kopf 21 mit einer korrekten konstanten Geschwindigkeit durchlaufen. Somit ist es nicht notwendig, daß die Kartenzugriffszeit verlängert wird und die Aufzeichnungs-/Wiedergabegeschwindigkeit Verringert wird.
- Fig. 5 zeigt eine detaillierte Darstellung des Datenabschnittsdetektores 41. Dieser Detektor 41 besteht im wesentlichen aus triggerbaren one-shot-Multivibratoren 51 und 52 und einem NAND-Gatter 53. Die binären Daten von der Steuerung 28 werden einem Eingangsanschluß B des Multivibrators 51 zugeführt und der Ausgang Q des Multivibrators 51 wird einem Eingangsanschluß B des Multivibrators 52 zugeführt. Der Ausgang Q des Multivibrators 51 und der Ausgang des Multivibrators 52 werden durch das NAND-Gatter 53 dem Auf/Ab-Zähler 25e zugeführt. Hierbei wird der Ausgang des Multivibrators 51 dem NAND-Gatter 53 durch einen Integrationsschaltkreis zugeführt, der durch einen Widerstand R2 und einen Kondensator C2 gebildet wird. Als Multivibratoren 51 und 52 können beispielsweise die Typen 74LS123 von Texas Instruments verwendet werden.
- Die Multivibratoren 51 und 52 sind jeweils extern mit einem Widerstand und einem Kondensator zum Festsetzen ihrer Zeitkonstanten beschaltet. Diese Multivibratoren 51 und 52 verwenden den gleichen Kondensator C1, aber unterschiedliche Widerstände: R1 für den ersten Multivibrator 51 und 8R1 für den letzteren, dessen Widerstandswert acht mal größer als derjenige von R1 ist. Die durch C1 und R1 bestimmte Zeitkonstante wird so gesetzt, daß sie einer Zeit tw entspricht, welche etwas größer ist, als die Datendauer eines binären Datenbits.
- Der Multivibrator 51 gibt einen einzelnen Impuls (positiver Impuls) mit einer Pulsbreite tw am Ausgangsanschluß Q aus, wenn der Pegel an seinem Eingangsanschluß B von "1" nach "0" umspringt und der Multivibrator 52 gibt einen einzelnen Impuls (negativer Impuls) an seinem invbertierten Ausgangsanschluß mit einer Pulsbreite 8tw aus, wenn der Pegel an seinem Eingangsanschluß B von "1" nach "0" umspringt.
- Unter Bezug auf die Zeitdiagramme in den Figuren 6A bis 6E wird die Arbeitsweise dieser Ausführungsform beschrieben. Wenn das Treiberrichtungssignal DIRC und das Treibersigual DRIV von der Steuerung 28 dem ROM 25a zugeführt werden, wird ein Datum von dem ROM 25a an der Adresse entsprechend der Anfangsposition des Schiffchens ausgelesen und der Motor 26 wird betrieben. Dies bewirkt, daß das Schiffchen 24 in eine sich beschleunigende Bewegung versetzt wird.
- Wenn der ID-Abschnitt 14a oder 14b der optischen Karte an einen Punkt gelangt, auf den der Laserstrahl vom optischen Kopf 21 auftrifft, erkennt der Datenabschnittsdetektor 41 den Kopf des ID-Abschnittes 14a oder 14b auf der Grundlage eines Auslesesignales (binäres Datum). Um eine fehlerhafte Erkennung des ID-Abschnittes aufgrund eines Lesens eines Signals zu verhindern, welches durch Staub oder dergleichen erzeugt wird, wird bei dieser Ausführungsform der erkannte Bereich nicht so betrachtet, als ob er Daten beinhalten würde, so lange nicht mehr als ein Byte sequentieller Daten hiervon ausgelesen wird.
- Wenn das binäre Datum gemäß Fig. 6A dem Multivibrator 51 zugeführt wird, wird der Ausgang Q des Multivibrators 51 auf den Pegel "1" gesetzt (siehe Fig. 6B), um synchron mit dem Ansteigen des ersten Impulses zu sein. Synchron mit dein Ansteigen des Ausgangs Q des Multivibrators 51 springt der invertierte Ausgang des Multivibrators 52 auf den Pegel "0" wie in Fig. 6C dargestellt.
- Wenn der Multivibrator 51 mehr als 1 Byte (8 Bit) Eingangsdaten in Reihe empfängt, verbleibt er in einem getriggerten Zustand, so daß der Ausgang Q auf dem Pegel "1" bleibt. Der invertierte Ausgang des Multivibrators 52 kehrt jedoch vom Pegel "0" zum Pegel "1" nach dem Verstreichen einer Zeit 8tw zurück, wie in Fig. 6C dargestellt.
- Der Ausgang des Integrationschaltkreises, dem der Ausgang Q des Multivibrators 51 gemäß Fig. 6B zugeführt wird, wird zu "1" mit einer geringen Verzögerung, nachdem der Ausgang Q des Multivibrators 51 den Pegel "1" angenommen hat, wie in Fig. 6D dargestellt.
- Wenn der invertierte Ausgang des Multivibrators 52 gemäß Fig. 6C den Pegel "1" annimmt, d. h. zu einer Zeit 8tw nach dem Ansteigen des ersten Impulses des binären Datums, ändert sich der Ausgang des NAND-Gatters 53 von "1" zu "0", wie in Fig. 6E dargestellt, um ein Datenabschnitts-Detektionssignal zu werden.
- Wenn keine binären Daten mehr empfangen werden, ändert sich der Ausgang Q des Multivibrators 51 von "0" zu "1" zu einer Zeit tw nach dem Ansteigen des letzten Impulses, wie in Fig. 6A dargestellt. Gemäß Fig 6D nimmt der Ausgang des Integrationsschaltkreises den Wert "0" mit einer kleinen Verzögerung nach dem Auftreten des obigen Vorfalls ein, so daß der Ausgang des NAND-Gatters 53 zu "1" wird, wie in Fig. 6E dargestellt, so daß die Erzeugung des Datenabschnitts-Detektionssignales gestoppt wird.
- Wie sich aus obigem ergibt, ändert sich der Ausgang Q des Multivibrators 52 nicht von "0" zu "1", solange nicht mehr als ein Byte eines kontinuierlichen binären Datums auftritt. Ohne die Erfassung von mehr als einem Byte von kontinuierlichen binären Daten wird daher der Datenabschnitt nicht detektiert, so daß eine irrtümliche Detektion des Datenabschnittes verhindert wird, selbst wenn ein binäres Datum alleine ausgegeben wird aufgrund der Erkennung von Staub oder dergleichen.
- Wie beschrieben, kann bei dieser Ausführungsform die Lagebeziehung des Datenabschnittes einer optischen Karte bezüglich des optischen Kopfes erkannt werden und die Datenausleseadresse im ROM 25a, welche die Motorgeschwindigkeit 26 steuert, kann abhängig von der erkannten Beziehung kompensiert werden. Selbst wenn die Lage der optischen Karte, welche in dem Schiffchen geladen ist, abweicht, oder Datenabschnitte der Karte während der Herstellung verschoben werden, können von daher Daten korrekt und mit hoher Geschwindigkeit aufgezeichnet und wiedergegeben werden.
- Der Datenabschnitt kann erkannt werden durch Aufzeichnung eines Musters, welches sich von einer Adresse unterscheidet Vorderhalb der ID-Abschnitte 14a und 14b und durch Erkennen des Musters. In diesem Falle sollten die in dem Speicher für vorab festgesetzte Daten gespeicherten Daten die Aufzeichnungsposition des Musters repräsentieren. Der Drehbetrag des Motors kann anstelle des Dreh-Encoders durch einen Linear-Encoder detektiert werden. Zusätzlich müssen die ID-Abschnitte nicht auf beiden Endabschnitten der optischen Karte Vorgesehen sein und der optische Kopf kann anstelle des Schiffchens entlang der Spuren auf der optischen Karte bewegt werden.
Claims (11)
1. Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät für optische Karten,
mit:
[a] einer Karten-Halteeinrichtung (24) zum Halten einer
optischen Karte (12), die in einem zentralen Abschnitt
ihrer Oberfläche einen Datenbereich (24a, 15, 14b)
aufweist;
[b] einen optischen Kopf (21), zum Projizieren eines
Lichtstrahls auf die Oberfläche der optischen Karte
(11);
[c] einer Bewegungseinrichtung (26) zum Herbeiführen
einer relativen Bewegung zwischen der Karten-
Halteeinrichtung (24) und dem optischen Kopf (21), um
den Datenbereich (24a, 25, 24b) mit dem Lichtstrahl
abzutasten; und
[d] einer ersten Erfassungseinrichtung (42) zum
Erfassen der Anwesenheit des Datenbereichs (14a, 15,
14b);
gekennzeichnet durch
[e] eine zweite Erfassungseinrichtung (27, 25e) zum
Erfassen einer relativen Position der Karten-
Halteeinrichtung (24) bezüglich des optischen Kopfs
(21);
[f] eine Einrichtung (42) zum Voreinstellen der zweiten
Erfassungseinrichtung (27, 25e) in der Weise, daß diese
beim Auftreten des Datenbereichs (14a, 15, 14b) einen
vorbestimmten Positions-Datenwert ausgibt; und
[g] eine Steuereinrichtung (25, 28), die unter
Zugrundelegung eines Ausgangssignals der zweiten
Erfassungseinrichtung (27, 25e) die
Bewegungseinrichtung (26) derart steuert, daß die
relative Geschwindigkeit zwischen der Karten-
Halteeinrichtung (24) und dem optischen Kopf (22)
zumindest im Abschnitt des Datenbereichs (14a, 15, 14b)
konstant ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Erfassungseinrichtung (41) die Anwesenheit
des Datenbereichs (14a, 15, 14b) durch einen
wiedergegebenen binären Ausgangs-Datenwert des
optischen Kopfs (21) erfaßt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Erfassungseinrichung
(41) das Auftreten des Datenbereichs (14a, 15, 14b)
durch Erfassen eines im Datenbereich (14a, 15, 14b)
aufgezeicheten Datenmusters erfaßt.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Erfassungseinrichtung
einen Codierer (27), der Impulse erzeugt, die einen
jeweiligen Bewegungsvorgang der Bewegungseinrichtung
(26) anzeigen, sowie einen voreinstellbaren Zähler
(25e) zum Zählen dieser Impulse aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung (25, 28) unter Zugrundelegung
eines Ausgangssignals der ersten Erfassungseinrichtung
(41) einen Zählwert des Zählers (25e) voreinstellt.
6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch
einen Speicher (25a) zum Speichern von
Geschwindigkeitsdaten, die individuellen relativen
Positionen der Karten-Halteeinrichtung (24) bezüglich
des Optischen Kopfs (21) entsprechen, wobei eine
Ausleseadresse durch den Zählstand des Zählers (25e)
bestimmt wird und wobei die Bewegungseinrichtung (26)
mit einer den Ausgangsdaten des Speichers (25a)
entsprechenden Geschwindigkeit betrieben wird.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zählwert des Zählers (25e) in
Abhängigkeit von der Richtung der relativen Bewegung
entweder erhöht oder erniedrigt wird.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zählwert des Zählers (25e) mit
Daten voreinstellbar ist, welche die Position des
Datenbereichs (14a, 15, 14b) angeben.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Datenbereich (14a, 15, 14b)
eine Anzahl von sich in der Richtung der relativen
Bewegung erstreckenden parallelen Spuren (12) aufweist.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Randgebiet des Datenbereichs
(14a, 15, 14b) einen Identifikationsabschnitt (14a,
14b) aufweist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der optische Kopf (21) einen
Laserstrahl erzeugt.
Applications Claiming Priority (1)
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