DE3442000A1 - Koerper fuer verbrennbare oder halbverbrennbare huelsen und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Koerper fuer verbrennbare oder halbverbrennbare huelsen und verfahren zu dessen herstellungInfo
- Publication number
- DE3442000A1 DE3442000A1 DE19843442000 DE3442000A DE3442000A1 DE 3442000 A1 DE3442000 A1 DE 3442000A1 DE 19843442000 DE19843442000 DE 19843442000 DE 3442000 A DE3442000 A DE 3442000A DE 3442000 A1 DE3442000 A1 DE 3442000A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- combustible
- paper
- band
- calendered
- calendered paper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06B—EXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
- C06B45/00—Compositions or products which are defined by structure or arrangement of component of product
- C06B45/12—Compositions or products which are defined by structure or arrangement of component of product having contiguous layers or zones
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
- F42B5/18—Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
- F42B5/188—Manufacturing processes therefor
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S102/00—Ammunition and explosives
- Y10S102/70—Combustilbe cartridge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Paper (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)
- Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
- Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
Description
_5_ 3AA2000
Die Erfindung betrifft verbrennbare oder halb verbrennbare Hülsen insbesondere für Artilleriemunition. Die Erfindung betrifft
im einzelnen verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsenkörper, die durch mehrere Bänder aus verbrennbarem Papier
gebildet sind. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung von derartigen Hülsenkörpern.
Für gewöhnlich besteht eine Munitionshülse aus einem Körper in Form eines zylindrischen oder konischen Rohrs und
durch einen Boden oder Geschoßboden, der ein Zündsystem trägt und eines der Enden des Körpers abschließt. Die auf diese
Weise gebildete Hülse enthält eine Pulverfüllung und ist meistens zur Bildung einer Munition auf ein Geschoß gebördelt.
Es gibt auch Waffensysteme, insbesondere Artilleriekanonen, bei denen die Munition aus einem Geschoß und einer davon unabhängigen,
nicht an das Geschoß gebördelten Hülse besteht. Das Geschoß und die Hülse werden voneinander unabhängig in der
Waffe plaziert. Diese Munitionsart, bei der die Hülse vom Geschoß unabhängig ist, hat den Vorteil, im Gelände und in
Abhängigkeit vom Bedarf unmittelbar vor dem Schuß eine Anpassung der in der Hülse zu verwendenden Pulvermenge zu ermöglichen.
Derartige Hülsen weisen einen Körper, der an einem seiner Enden durch einen Boden geschlossen
ist, eine innerhalb des Körpers angeordnete Pulverladung und einen das andere Ende des Körpers schließenden
Deckel auf. Meistens befindet sich auch eine Verkeilungsscheibe im Körper, die die Pulverladung festlegt und jegliche
Verschiebung hiervon innerhalb des Körpers verhindert.
Bei den herkömmlichen Munitionen besteht die Hülse, die auf das Geschoß gebördelt oder hiervon unabhängig ist, aus einem
nichtverbrennbareη metallischen Material, im allgemeinen aus Messing.Eine derartige Hülse hat zwei Hauptnachteile/einerseits
einen hohen Preis, insbesondere im Fall von Munition
3A4200Q
für Waffen von mittlerem und großem Kaliber, und andererseits weil sie wegen ihrer Nichtverbrennbarkeit nach dem Schuß
vollständig aus dem Verschluß der Waffe herausgezogen werden muß, was nicht ohne eine gewisse Anzahl von Schwierigkeiten
geschieht, insbesondere bei Waffen mit großer Schußfolge oder bei mit Hochdruck schießenden Waffen.
Der Fachmann hat somit nach Munitionen mit einer vollständig oder wenigstens zur Hälfte verbrennbaren Hülse gesucht, die
die oben angegebenen Nachteile nicht aufweisen und vor allem durch ihre Verbrennung zusätzliche Energie liefern.
Unter einer halbverbrennbaren Hülse versteht man eine Hülse, bei der wenigstens der Körper vollständig verbrennbar ist,
während lediglich der Geschoßboden unverbrennbar ist.
Auf diesem Gebiet wurden verschiedene Lösungsansätze vorgeschlagen.
So wurden verbrennbare Hülsen vorgeschlagen, die aus einem mit Explosivstoff versetzten Schaum bestehen. Eine
derartige Lösung ist zum Beispiel in der FR-PS 2 294 421 beschrieben. Diese Lösungsart ist jedoch in der Benutzung schwierig
und gefährlich, weil sie auf Explosivstoffe zurückgreift und sich überdies für Munitionen mit großen Abmessungen schlecht
eignet.
Der Fachmann hat sich somit Lösungen zugewandt, die Gebrauch von verbrennbaren Fasermaterialien, wie Cellulose, machen,
die von sich aus leicht zu benutzen sind.
Damit eine Hülse auf der Basis von Fasermaterial vollständig verbrennbar ist, genügt es im allgemeinen nicht, daß sie kohlenwasserstoff
haltige organische Fasern, wie Cellulosefasern, enthält. Es wurde vielmehr festgestellt, daß wenigstens ein
Teil dieser Fasern nitriert sein muß, um eine vollständige und ausreichend schnelle Verbrennung zu gewährleisten, die
keine Spuren von unverbrannten Produkten in der Waffe zurückläßt.
344200Q
Im Hinblick auf die Herstellung von verbrennbaren Hülsen wurden bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen. So wurde
vorgeschlagen, verbrennbare Hülsen aus Textilfasern herzustellen
durch kontinuierliches Nitrieren der Textilfasern und Anordnen der auf diese Weise nitrierten Fasern zu Bändern,
die durch Wickeln auf einen Dorn Hülsen aus nitrierten Fasern ergaben. Diese Technik ist zum Beispiel in der FR-PS 2 074 8
beschrieben, ist aber kompliziert und schwierig durchzuführen, was ihre Bedeutung für die Großserienherstellung von preiswerten
verbrennbaren Hülsen beträchtlich begrenzt.
Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, Papierblätter mit Nitrocellulose
enthaltendem Latex zu imprägnieren und verbrennbare Hülsen aus den auf diese Weise imprägnierten Papierblättern
herzustellen. Eine derartige Technik ist zum Beispiel in der FR-PS 1 552 875 beschrieben, ermöglicht jedoch nicht die Herstellung
von vollständig gleichmäßigen Hülsen, da die Imprägnierung des Papiers nicht gleichmäßig erfolgt und überdies
die Verbrennung derartiger Hülsen, wie in den Beispielen dieser Patentschrift beschrieben, Aschenreste zurückläßt, die
eine Waffe sehr schnell verrußen.
Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, verbrennbare Hülsen durch Gießen von nitrocellulosehaltigen energiefreisetzenden Zusammensetzungen
herzustellen. Diese Technik ist zum Beispiel in den FR-PS 2 24 0 258 und 2 278 6 60 der Anmelderin beschrieben. Wenn diese
Technik auch bezüglich der technischen Qualität der hergestellten verbrennbaren Hülsen zufriedenstellend ist, so eignet sie
sich doch schlecht für die Großserienherstellung auf Grund der jeder Gießtechnik eigenen Einschränkungen wegen der Festlegung
der Formen bei jedem Gießvorgang. Man hat ebenfalls versucht, verbrennbare Hülsen durch Verfilzen einer wäßrigen
Suspension herzustellen, die Nitrocellulose gemischt mit CeI-lulosefasern
enthält. Diese Technik ist zum Beispiel in der FR-PS 2 234 113 der Anmelderin beschrieben. Diese Technik ergibt
hervorragende Ergebnisse bei der Herstellung von Hülsen,
344200Q
die für Waffen mit großem Kaliber bestimmt sind und in verhältnismäßig
geringen Mengen hergestellt werden müssen. Diese Technik eignet sich aber schlecht für die Großserienherstellung
einerseits wegen der Abmessungen der Geräte für ihre Durchführung und andererseits wegen ihrer Einschränkungen bezüglich
der Herstellungsmenge.
Diese verschiedenen Techniken sind somit für den Fachmann kein Mittel, in einfacher Weise sehr große Mengen von verbrennbaren
oder halbverbrennbaren Hülsen von unterschiedlichem Kaliber herzustellen, die ohne jegliche Zurücklassung von festen Rückständen
verbrennen.
Man kann außerdem feststellen, daß es bis heute nur sehr selten vorgeschlagen wurde, verbrennbare Hülsen mit Hilfe von
Papiertechniken herzustellen. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich im Vorurteil, gemäß welchem die Nitrocellulosefasern
schlecht zusammenbacken und sich somit nicht zur Durchführung dieser Techniken eigenen. Unter Papiertechnik
versteht man bei der vorliegenden Anmeldung jede Technik, die die Herstellung von ebenen Blättern aus einer wäßrigen
Suspension von Fasermaterialien durch Anwendung einer Maschine der Papiermaschinenbauart gestattet. Eine ziemlich
alte Druckschrift gibt die Verwendung einer wäßrigen Suspension mit Nitrocellulosefasern gemäß einer Papierverarbeitungstechnik
an. Es handelt sich dabei um die US-PS 1 896 64 2, die jedoch ausschließlich auf die Herstellung von Pulver aus
Granulat oder von zylindrischen Treibblöcken gemäß einer Papierverarbeitungstechnik gerichtet ist, jedoch in keiner
Weise die Herstellung von verbrennbaren Hülsen in Betracht zieht.
In jüngerer Zeit wurden von der Anmelderin in der FR-PS 2 485 182 verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsen vorgeschlagen,
deren Körper aus einem verbrennbaren Rohr besteht, das durch Wickeln von Blättern aus nitrocellulosehaltigen
_9_ 344200Q
verbrennbaren Papierblättern auf einen Dorn und Verkleben hergestellt ist. Diese Papierblätter sind ihrerseits durch
eine Papierverarbeitungstechnik aus einer wäßrigen Suspension hergestellt, die Nitrocellulosefasern, Cellulosefasern,
ein Harz und gegebenenfalls einen Stabilisator enthält. Bei ihrem Austritt aus der Papiermaschine werden die Blätter
vor dem Wickeln und Kleben auf dem Dorn gegebenenfalls heiß kalandriert und bilden das verbrennbare Rohr.
Die auf diese Weise hergestellten verbrennbaren oder halbverbrennbaren
Hülsen können leicht in Großserie hergestellt werden. Es wurde jedoch festgestellt, daß sie nicht immer
die geforderten Eigenschaften der Verbrennbarkeit und des mechanischen Verhaltens aufweisen. Insbesondere wenn man
sie als verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsen in großen Kanonen oder Haubitzen verwendet. So wurde festgestellt, daß
der Körper derartiger Hülsen dazu neigt, im Augenblick des mechanischen Einsetzens in die Kanone zu zerreißen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Körpers für verbrennbare
oder halbverbrennbare Hülsen, die aus mehreren Bändern aus verbrennbarem nitrocellulosehaltigem Papier bestehen
und die oben angegebenen Nachteile nicht aufweisen. Bei der Erfindung versteht man unter Papier jedes durch eine im
obigen Sinn definierte Papierverarbeitungstechnik hergestellte Material, bei dem es sich je nach seinem Gewicht je Flächeneinheit
um ein Papier im herkömmlichen Sinn des Begriffs oder um einen Karton handelt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die
Gegenstände der Ansprüche 1 bzw. 7.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
344200Q
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Körpers einer verbrennbaren
oder halbverbrennbaren Hülse nach der Erf indung;
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt AA des Hülsenkörpers; Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt des Bereichs B;
Fig. 4 bis 6 Prinzipschemata für die Durchführung des Verfahrens
nach der Erfindung.
Die Hülsenkörper (vgl. Fig. 1), bestehen aus mehreren Bändern 2 aus verbrennbarem Papier, die aufeinandergeklebt
und kontinuierlich in Form von koaxialen Wendeln gewickelt sind. Ein Hülsenkörper 1 nach der Erfindung kann
zylindrisch oder konisch sein. Die Bänder aus verbrennbarem Papier werden durch Schneiden von Blättern aus verbrennbarem
Papier auf die gewünschte Breite hergestellt.
Die Herstellung der Blätter erfolgt ausgehend von einer wäßrigen Suspension, die Nitrocellulose, Cellulosefasern, ein Harz
und gegebenenfalls einen Stabilisator, wie Diphenylamin, enthält.
Die Anwesenheit eines Harzes ist unerläßlich für die Verbesserung des Zusammenhalts der Fasern untereinander und die
Stabilität des Papierblatts. Das Harz kann in die Suspension eingeführt und darin ausgeflockt werden, kann aber auch zusammen
mit einem Ausflockungsmittel kontinuierlich in die Suspension stromauf des Stoffauflaufkastens der Papiermaschine
eingeführt werden. Bei der Erfindung kann als Harz jedes organische Harz verwendet werden, das die Eigenschaft hat, auf
344200Q
den Nitrocellulose- oder Cellulosefasern auszuflocken, und
das einen Durchlauf an der Papiermaschine aushält. Die bevorzugten Harze bei der Erfindung sind Acrylharze, Vinylharze,
Latex auf Butadienbasis, wie Butadien-Styrol-Latex oder Butadien-Acrylnitril-Latex. Als Cellulose wird vorteilhaft
Kraftzellstoff \erwendet. Es eigenen sich aber ebenso gut
andere natürliche oder regenerierte Cellulosefasern, einschließlich Fasern aus mechanischem Holzstoff, halbchemische
Fasern oder Viskose. Als Nitrocellulose kann jede industrielle Nitrocellulose mit einem Stickstoffgehalt von weniger als
13,8 % verwendet werden, sobald der Stickstoffgehalt des
aus der Papiermaschine austretenden Papiers 12 % nicht übersteigt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
wird ein derartiger Nitrocellulosegehalt verwendet, daß der Stickstoffgehalt des aus der Papiermaschine austretenden Papiers
in der Nähe von 9 % liegt.
Die Verhältnisse der verschiedenen Bestandteile untereinander in der wäßrigen Suspension können in großem Ausmaß variieren
je nach der Art der vom Fachmann gewünschten verbrennbaren Materialien. Trotzdem können gewisse Regeln bezüglich der
Zusammensetzung der Suspension angegeben werden. Vor allem ist eine minimale Harzmenge erforderlich, um eine ausreichende
Zusammenballung von Fasern zu ermöglichen. Wie beobachtet, ist es erforderlich, daß die Gewichtsmenge an Harz wenigstens
2 % der Gewichtsmenge an verwendeter trockener Nitrocellulose und Cellulose ist, wobei vorzugsweise eine Gewichtsmenge von
etwa 5 % verwendet wird. Die Gewichtsverhältnisse von trockener Nitrocellulose zu trockener Cellulose können von 8 0 : 10 bis
10 : 80, vorzugsweise von 70 : 20 bis 20 : 70, variieren.
Die Konzentration der Feststoffe in der wäßrigen Suspension hängt im wesentlichen ab von der verwendeten Papiermaschine,
der von ihrem Konstrukteur empfohlenen Gebrauchsanweisung und den Eigenschaften des angestrebten Produkts.
344200Q
Die Bestandteile werden im allgemeinen in Anwesenheit von Wasser gemischt und werden nach dem Ausflocken des Harzes und
der Reifung des Holzstoffs, einem im allgemeinen 12 Stunden dauerndem Vorgang, in einer Papiermaschine behandelt. Man
kann jede beliebige im Handel befindliche Papiermaschine
oder jede ähnliche Maschine verwenden, die für die Herstellung von Faservliesen verwendet wird. Am Austritt der Papiermaschine
kann das erhaltene Blatt heiß kalandriert und getrocknet werden entweder in einem Papiertrockner, wenn das
Blatt auf Grund seiner Zusammensetzung die Trocknungsbedingungen aushalten kann, oder durch einen zweiten Durchgang
an Heißkalandern.
Die auf diese Weise gebildeten Bänder aus verbrennbarem Papier werden auf ihrer ganzen Länge aufeinandergeklebt und kontinuierlich
als koaxiale Wendel zur Bildung des Hülsenkörpers gewickelt. Als Klebstoffe werden Vinyl- oder Acrylklebstoffe
in wäßriger Emulsion verwendet oder warmschmelzbare Klebstoffe ("hot-melt") auf der Basis von Ethy!vinylacetat (E.V.A.),
von Polyolefinen oder Polyamiden, oder auch Klebstoffe mit Lösungsmittel auf der Basis von Nitrocellulose,
Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung besteht die
Wand 3 des Hülsenkörpers 1 in ihrem Aufbau aus drei gesonderten koaxialen Lagen, vgl. Fig. 2 und 3.
Die Wand 3 eines Hülsenkörpers 1 nach der Erfindung hat eine innere Lage 4 aus einem Band aus verbrennbarem nichtkalandriertem
Papier, d. h. aus einem verbrennbaren Papier, wie es sich am Austritt der Papiermaschine ohne Kalandrierung befindet.
Das spezifische Gewicht eines derartigen Papiers beträgt im allgemeinen 0,5 g/cm3. Die Windungen der durch dieses Band
aus verbrennbarem nichtkalandeirtem Papier gebildeten Wendel stoßen nicht aneinander an. Es befinden sich somit zwischen
den Windungen der die innere Lage 4 des Hülsenkörpers 1 bildenden Wendelinnere Nuten 7.
Die Wand 3 eines Hülsenkörpers 1 hat dann eine Zwischenlage 5, aus wenigstens einem Blatt aus verbrennbarem kalandriertem
Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3. Die Ränder der Windungen jeder durch ein derartiges
Band gebildeten Wendel sind gegenüber den Rändern der Windungen jeder benachbarten Wendel so versetzt, daß für die
Wand 3 ein stetiger Materialverlauf gewährleistet ist. Die Zwischen/läge 5 kann bei gewissen Ausführungsformen nur aus
einem Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier bestehen. Die Zwischenlage 5 besteht aber vorzugsweise aus mehreren Bändern
aus verbrennbarem kalandriertem Papier. Für die Zwischenlage 5 sind im allgemeinen fünf bis sieben, vorzugsweise
sechs Bänder vorgesehen. Das die Bänder bildende verbrennbare Papier wurde beim Austritt aus der Papiermaschine derart kalandriert,
daß es ein spezifisches Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3 besitzt. Der Wert 1,2 g/cm3 ist eine obere Grenze,
die nicht überschritten werden darf, wenn unverbrannte Rückstände bei Schüssen mit Niederdruck vermieden werden sollen.
Der Wert 0,9 g/cm3 entspricht einer unteren Grenze, unter welcher der Hülsenkörper 1 Gefahr läuft, ein unzureichendes mechanisches
Verhalten beim Einbringen in die Waffe zu haben, insbesondere je nach dem Greifsystern für die Hülse Bruchstellen
aufzuweisen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt das spezifische Gewicht des für die Zwischenlage
5 verwendeten verbrennbaren Papiers 0,95 bis 1,10 g/cm3. Die Windungen der Wendel, die durch die die Zwischenlage
5 bildenden Bänder aus verbrennbarem Papier gebildet sind, können aneinanderstoßen oder nicht. Im letzteren Fall
können sich die Ränder der Windungen derselben Wendel sogar überdecken. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
stoßen trotzdem die Windungen der verschiedenen Wendel der Zwischenlage 5 nicht aneinanderan. ^D.iese Ausführungsform
wird unter der Annahme empfohlen, daß der Hülsenkörper 1 für eine nicht an das Geschoß gebördelte Hülse bestimmt
ist, wenn ein gutes Haften der Verkeilungsscheibe gewährleistet werden soll.
344200Q
Fig. 3 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der die Zwischenlage 5 aus sechs Bändern 11
bis 16 aus verbrennbarem kalandriertem Papier besteht, deren
Windungen nicht aneinanderstoßen, wobei bei dieser Darstellung die Breiten- und Dickenanteile der Bänder der Klarheit
der Zeichnung wegen nicht beachtet wurden. Die Ränder 21 zweier nichtaneinanderstoßender Windungen des Bands 11 sind
gegenüber den Rändern zweier nichtaneinanderstoßender Windungen der Lage 4 und gegenüber den Rändern 22 zweier nichtaneinanderstoßender
Windungen des Bands 12 versetzt.
Die Wand 3 eines Hülsenkörpers 1 enthält erfindungsgemäß
schließlich eine äußere Lage 6, die aus einem Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht
von 1,15 bis 1,3 g/cm3 besteht. Die Ränder 8 der Windungen der durch dieses verbrennbare Papierband gebildeten Wendel
überdecken sich gemäß Fig. 3. Dieses Merkmal ist unabhängig von der für die Zwischenlage 5 verwendeten Ausführungsform
unbedingt erforderlich, wenn man einen Hülsenkörper wünscht, der keinerlei Bruchgefahren beim Einsetzen in die Waffe und
eine vorschriftsmäßige Verklebung der verschiedenen die Wand des Hülsenkörpers 1 bildenden Bänder hat.
Die auf diese Weise hergestellten Hülsenkörper dienen hauptsächlich
zur Herstellung von verbrennbaren Hülsen durch Hinzufügen eines verbrennbaren oder halbverbrennbaren Bodens oder
eines metallischen Bodens. Die auf diese Weise hergestellten Hülsen werden mit Schießpulver gefüllt und entweder an das
Geschoß gebördelt oder ungebördelt gehalten, wobei sie dann mit einer verbrennbaren Verkeilungsscheibe oder einem verbrennbaren
Deckel versehen werden. Zur Verbesserung des Widerstands des Hülsenkörpers gegen Witterungseinfluß, insbesondere
Feuchtigkeit, ist es vorteilhaft, ihn mit einem dem Fachmann bekannten Schutzlack zu überziehen. Ferner können selbstverständlich
die Hülsenkörper für andere Zwecke verwendet werden, insbesondere als verbrennbare Kartuschen oder Vorratsbehälter,
344200Q
ohne daß hierbei der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Die Erfindung betrifft auch ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung der oben beschriebenen zylindrischen Hülsenkörper.
Dieses Verfahren wird im folgenden in Verbindung mit Fig. 4 bis 6 beschrieben.
Gemäß der Erfindung wird eine Schicht hergestellt, die durch ein Band aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier und durch
wenigstens ein Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0.9 bis 1,2 g/cm3 gebildet
ist, wobei die Bänder aus verbrennbarem Papier auf einer mit Klebstoff versehenen Seite derart gegeneinander versetzt angeordnet
werden, daß sie sich nur teilweise überdecken, wobei die mit Klebstoff versehene Seite jedes Bands mit der nicht
mit Klebstoff versehenen Seite eines der benachbarten Bänder in Berührung kommt.
Fig. 4 zeigt das Prinzip für den Aufbau einer derartigen Schicht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
bei der die Zwischenlage des Hülsenkörpers sechs Bänder aus verbrennbarem kalandriertem Papier hat.
Eine Abwickelvorrichtung 30 trägt sieben Rollen 31 bis 37 aus verbrennbarem Papier. Die Rolle 31 besteht aus verbrennbarem
nichtkalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von etwa 0,5 g/cm3, während die Rollen 32, bis 37 aus verbrennbarem
kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3 bestehen. Die Rollen 31 bis 37 befinden
sich in zueinander parallelen Ebenen, wobei die Mitte jeder Rolle gegenüber der Mitte der vorhergehenden Rollen leicht
versetzt ist.
Die Rolle 31 gibt ein rechteckiges Band 41 ab, das nach dem Lauf auf Achsen 511 bis 513 das erste Band einer Bahn 7 0
bildet. Die Rolle 32 gibt ein rechteckiges Band 42 ab, das nach dem Lauf auf Achsen 520 bis 523 sich unter dem Band 41
in Berührung hiermit plaziert, jedoch demgegenüber leicht versetzt ist. Zwischen den Achsen 522 und 523 läuft das Band
42 in einem Klebekamm 62, der die Oberseite des Bands 4 2 auf seiner gesamten Breite mit Klebstoff versieht. Auf diese
Weise klebt der Teil der Oberseite des Bands 42, der in Berührung mit der Unterseite des Bands 41 kommt, an dieser
letzteren.
In gleicher Weise kommen die rechteckigen Bänder 4 3 bis 4 7 von den jeweiligen Rollen 33 bis 37, durchlaufen die Klebekämme
6 3 bis 67 und plazieren sich sowie kleben leicht versetzt untereinander zur Bildung der gesamten Bahn 70, . von
der in Fig. 5 ein Bruchstück dargestellt ist.
Fig. 5 zeigt das Band 41 aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier, unter welches die Bänder 42 bis 47 aus verbrennbarem
kalandriertem Papier mit dem spezifischen Gewicht 0,9 bis 1,2 g/cm3 gegeneinander versetzt geklebt sind.
Im folgenden werden anhand der Fig. 6 die Verfahrensschritte nach der Erfindung beschrieben.
Die auf diese Weise gebildete . Bahn 70 wird auf einen zylindrischen
Dorn 80 schraubenförmig gewickelt, der mittels eines nicht dargestellten Riemens gedreht wird und dessen Durchmesser
D den Innendurchmesser des Hülsenkörpers bildet. Die Bahn 70 wird auf diesen Dorn gemäß Fig. 6 so gewickelt,
daß ein Rohr gebildet wird, in dem die nicht mit Klebstoff versehene Seite des Bands 41 aus verbrennbarem nichtkalandriertem
Papier die Innenfläche dieses Rohr bildet. Wie oben ausgeführt, ist der Dorn praktisch zylindrisch. Um jedoch
einen leichten Vorschub des durch Wickeln der Bahn 70 gebildeten Rohrs zu ermöglichen, ist der Dorn vorzugsweise
sehr leicht konisch, im allgemeinen in der Größenordnung von
344200Q
0,02 %. Der durch die Symmetrieachse M des Bands 41 und die Senkrechte N zur Achse des Doms 80 gebildeten Wendelwinkel α
ist so groß, daß die Wicklungsganghöhe P größer als die Breite £,.. des Bands 41 aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier
ist. Diese Bedingung ist zwingend, damit die Windungen der durch das Band 41 gebildeten inneren Wendel nicht aneinanderstoßen.
Damit jedes Band der Bahn 70 beim Aufwickeln am vorhergehenden Band haftet, ist es zweckmäßig, daß die Wicklungsganghöhe
P kleiner als die Breite £,_ der durch die Bänder
41 und 42 gebildeten Anordnung ist. Die Windungen der Wendel, die durch die Bänder 42 bis 47 gebildet sind und die
Zwischenlage des Hülsenkörpers bilden, können aneinanderstossen oder nicht, wobei die Bänder 42 bis 47 eine von der Breite
£,.. des Bands 41 abweichende Breite haben können. Wenn man
die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung herstellen will, bei der die Windungen der die Zwischenlage bildenden Wendel
nicht aneinanderstoßen, gibt man jedenfalls vorzugsweise den Bändern 42 bis 47 aus verbrennbarem kalandriertem Papier eine
Breite, die gleich der Breite &.. des Bands 41 aus verbrennbarem
nichtkalandriertem Papier ist. Auf diese Weise ist man sicher, daß diese Bänder Wendeln mit nichtaneinanderstoßenden
Windungen bilden. Diese Ausführungsform ist in Fig. 6 dargestellt, in der die Windungen der durch das Band 47 gebildeten
Wendel nicht aneinanderstoßen und eine Nut 91 bilden.
Schließlich wickelt man schraubenförmig auf das auf diese
Weise gebildete Rohr ein Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3
derart, daß die Ränder der Windungen der durch dieses Band gebildeten Wendel sich überdecken. Dieses Band mit dem spezifischen
Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 wird gegebenenfalls auf einer seiner Seiten mit Klebstoff versehen, um an diesem
Rohr in dem Ausmaß zu haften, in dem dessen Außenfläche keinen Klebstoff trägt. Dieses letztere Band kann gemeinsam mit
der Bahn 70 gewickelt werden. In diesem letzteren Fall muß die Breite dieses Bands größer als die Wicklungsganghöhe P
_18_ 344200Q
des Rohrs sein, so daß die Ränder der Windungen der durch dieses Band gebildeten Wendel sich überdecken.
Gemäß einer in Fig. 6 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Band 71 aus verbrennbarem kalandriertem
Papier mit dem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 in unterschiedlicher Weise um das bereits durch
Wickeln der Bahn 7 0 gebildete Rohr gewickelt. Das vorher auf seiner Oberseite mit Klebstoff versehene Band 71 wird
in unterschiedlicher Weise unter einem Wendelwinkel β derart gewickelt, daß die Wicklungsgangshöhe des Bands 71 größer
als die Breite JL· des Bands 71 ist. Diese Ausführungsform
ermöglicht insbesondere eine Breite I2 ^es Bands 71, die
gleich der Breite I. des Bands 41 ist.
Nach dem Wickeln des Bands 71 genügt es, das auf diese Weise auf dem Dorn gebildete Rohr auf die für den Hülsenkörper
gewünschte Länge abzuschneiden.
Es wurde das Verfahren beschrieben, das die kontinuierliche Herstellung von zylindrischen Hülsenkörpern ermöglicht. Der
Fachmann kann kleinere Ausführungsvarianten, insbesondere beim Aufbringen von Klebstoff auf die Bänder, vorsehen, ohne
hierbei den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Man kann ebenfalls durch schraubenförmiges Wickeln auf einem konischen Dorn
kegelstumpfförmige, verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsenkörper
herstellen. In diesem letzteren Fall ist das Herstellungsverfahren,
intermittierend und müssen die Hülsenkörper einzeln hergestellt werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Ausführung der Erfindung, Beispiele
Es wurde ein verbrennbares Papier aus einer wäßrigen Suspension mit der folgenden Gewichtszusammensetzung hergestellt,
die durch die Gesamtheit der dem Wasser zugesetzten Zusätze ausgedrückt ist:
344200Q
Raffinierte Nitrocellulose (Stickstoffgehalt
13,2 %) =68 Gew.%
Kraftzellstoff (Cellulosefasern) = 26 Gew.%
Acrylharz (Methyl- und Ethylpoly-
acrylat) = 5 Gew.%
Diphenylamin (Stabilisator) = 1 Gew.%
Ausflockungsmittel (Tonerdesulfat) = 2 Gew.% des
Gemischs A
Nach einer Ausflockung und Reifung während 12 Stunden wird der Stoff in einen Trog gegeben, wo er auf eine Konzentration
von 25 g/l gebracht und 2 Stunden lang homogenisiert wird. Der Stoff wird dann zur Papiermaschine gebracht. Gewisse
Blätter werden dann einfach in der Trockenmaschine getrocknet und so wie sie sind verwendet, d. h. nicht kalandriert.
Diese Blätter wiegen 250 g/m2 bei einer mittleren Dicke von 0,5 mm, was einem spezifischen Gewicht von 0,5 g/cm3 entspricht.
Das auf diese Weise hergestellte verbrennbare Papier hat einen Stickstoffgehalt von 9 %.
Weitere Blätter werden dann kalandriert durch einen Durchgang zwischen zwei auf 65 0C erhitzten Walzen, wobei die Verarbeitungsgeschwindigkeit
12 m/min beträgt.
Die auf diese Weise hergestellten Blätter werden zu rechteckigen Bändern geschnitten, aus denen die oben beschriebenen
Hülsenkörper hergestellt werden.
Es wurde ein zylindrischer Hülsenkörper mit einem Durchmesser von 155 mm und einer Länge von 709 mm hergestellt aus einem
rechteckigen inneren Band aus nichtkalandriertem Papier (wie oben beschrieben) und mit einer Breite von 170 mm, aus
sechs rechteckigen kalandrierten Zwischenbändern mit einem spezifischen Gewicht von 1,15 g/cm3 (d. h. einer mittleren
Dicke von 0,4 mm bei einem 460 g/m2 wiegenden Blatt) und aus
344200Q
einem rechteckigen kalandrierten äußeren Band mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 g/cm3 (d. h. einer mittleren
Dicke von 0,21 mm bei einem 250 g/m2 wiegenden Blatt).
Der Hülsenkörper wurde hergestellt durch Wickeln einer Schicht, die durch das innere nichtkalandrierte Band und die sechs
kalandrierten Zwischenbänder gebildet ist, und durch unterschliedliches Wickeln des äußeren kalandrierten Bands. Die
Zwischenbänder hatten eine Breite von 170 mm, während das äußere Band eine Breite von 178 mm hatte. Der verwendete
Klebstoff war ein Acrylklebstoff in wäßriger Emulsion. Die Wendelwinkel α und β , wie oben definiert, waren gleich groß
und betrugen 34°. "Die Zwischenbänder waren regelmäßig gegeneinander
derart versetzt, daß die Gesamtbreite der Schicht 34 0 mm betrug.
Auf diese Weise wurde ein Hülsenkörper hergestellt, dessen Breite 3,07 mm und dessen Masse 1132 g betrugen. Bei diesem
Hülsenkörper stoßen die Windungen der die innere Lage und die Zwischenlage bildenden Wendeln nicht aneinander an, während
die Ränder der Windungen der die äußere Lage bildenden Wendel sich überdecken.
Dieser Hülsenkörper hat einen Zusammendrückungswiderstand von 585 N, wobei der Widerstand gegen die Zusammendrückung
die Kraft ist, die für die radiale Zusammendrückung eines Hülsenkörpers von 250 mm um 20 mm auszuüben ist. Dieser Hülsenkörper
wurde mit einem Schutzlack überzogen.
Dieser Hülsenkörper wurde zur Herstellung einer vollständig verbrennbaren Hülse für eine Munition von 155 mm verwendet
durch Hinzufügen eines verbrennbaren Bodens, eines verbrennbaren Deckels und einer verbrennbaren Verkeilungsscheibe. Die
auf diese Weise hergestellte Hülse wurde in einem Waffensystem abgeschossen, das mit einem nicht an die Hülse gebördelten
Geschoß arbeitete. Die Hülse war mit 1,47 kg Pulver aus rohrförmigen
34A200Q
Körnern mit doppelter Basis (Nitrocellulose und Nitroglycerin) gefüllt.
Das Geschoß wog 4 3 kg. Die Positionierung der Hülse erfolgte
automatisch, ohne daß der Hülsenkörper nicht den mindesten Riß zeigte.
Abgeschossen bei Umgebungstemperatur und unter diesen Bedingungen hatte das Geschoß eine Geschwindigkeit von 4 23 m/sec
in einem Abstand von 40 m von der Kanonenmündung, wobei der in der Waffe entwickelte maximale Druck 129 0 bar betrug.
In ähnlicher Weise wie beim Beispiel 1 beschrieben wurde ein zylindrischer Hülsenkörper hergestellt aus einem demjenigen
von Beispiel 1 ähnlichen nichtkalandrierten inneren Band, aus sechs kalandrierten Zwischenbändern mit einem spezifischen
Gewicht von 1,08 g/cm3 (das ist eine mittlere Dicke von 0,39 mm bei einem 420 g/m2 wiegenden Blatt) und aus einem
demjenigen von Beispiel 1 verwendeten ähnlichen äußeren Band.
Auf diese Weise wurde ein Hülsenkörper mit einer Dicke von 3 mm bei einer Länge von 709 mm und einem Gewicht von 1108 g
hergestellt. Der Widerstand gegen Zusammendrückung dieses Hülsenkörpers beträgt 555 N.
Nach dem Überziehen mit einem Schutzlack wurde dieser Hülsenkörper
verwendet zur Herstellung einer vollständig verbrennbaren Hülse für eine Munition von 155 mm durch Hinzufügen eines
verbrennbaren Bodens, eines verbrennbaren Deckels und einer verbrennbaren Verkeilungsscheibe. Die auf diese Weise hergestellte
Hülse wurde in einem Waffensystem abgeschossen, das mit einem nicht an die Hülse gebördelten Geschoß arbeitete.
Die Hülse war mit 1,47 kg Pulver aus rohrförmigen Körnern
auf doppelter Basis (Nitrocellulose und Nitroglycerin) gefüllt.
344200Q
Das Geschoß wog 4 3 kg. Die automatische Positionierung der Hülse erfolgte, ohne daß der Hülsenkörper den mindesten Riß
aufwies.
Abgeschossen bei +51 0C hatte das Geschoß eine Geschwindigkeit
von 4 23 m/sec in einem Abstand von 40 m von der Kanonenmündung, wobei der in der Waffe entwickelte maximale Druck
1230 bar war und die Verbrennung der Hülse ohne Zurücklassung von Rückständen vollständig erfolgte.
In ähnlicher Weise wie beim Beispiel 1 beschrieben, wurde ein zylindrischer Hülsenkörper hergestellt aus einem inneren
nichtkalandrierten Band mit einer Dicke von 0,64 mm (das ist ein spezifisches Gewicht von 0,5 g/cm3 bei einem 320 g/m2
wiegenden Blatt), aus sechs Zwischenbändern mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 g/cm3 (das ist eine mittlere Dicke
von 0,41 mm bei einem 500 g/m2 wiegenden Blatt) und aus einem dem in Beispiel 1 verwendeten ähnlichen äußeren Band.
Auf diese Weise wurde ein Hülsenkörper mit einer Dicke von 3,25 mm bei einer Länge von 709 mm und einem Gewicht von
1236 g hergestellt. Der Widerstand gegen Zusammendrückung dieses Hülsenkörpers beträgt 790 N.
Nach dem Überziehen mit einem Schutzlack wurde dieser Hülsenkörper
verwendet zur Herstellung einer vollständig verbrennbaren Hülse für eine Munition von 155 mm durch Hinzufügen
eines verbrennbaren Bodens, eines verbrennbaren Deckels und einer verbrennbaren Verkeilungsscheibe.
Die auf diese Weise hergestellte Hülse wurde in einem Waffensystem
abgefeuert, das mit einem nicht an die Hülse gebördelten Geschoß arbeitete. Die Hülse wurde mit 1,47 kg Pulver aus
rohrförmigen Körnern auf doppelter Basis (Nitrocellulose und Nitroglycerin) gefüllt.
344200Q
Das Geschoß wog 43 kg. Die automatische Positionierung der Hülse erfolgte, ohne daß der Hülsenkörper den mindesten Riß
zeigte.
Abgeschossen bei +51 0C hatte das Geschoß eine Geschwindigkeit
von 422 m/sec in einem Abstand von 40 m von der Kanonenmündung, wobei der in der Waffe entwickelte Maximaldruck 1140 bar betrug.
Beim öffnen der Waffe wurden Rückstände festgestellt, die
sich erneut entflammen können. Dies beweist, daß bei einem spezifischen Gewicht von 1,2 g/cm3 für die die Zwischenlage
bildenden Bänder eine obere Grenze erreicht ist, über welcher bei einer geringen Pulverladung eine vollständige Verbrennung
des Hülsenkörpers nicht mehr gewährleistet werden kann.
In ähnlicher Weise wie beim Beispiel 1 wurde ein zylindrischer Hülsenkörper hergestellt aus einem demjenigen von Beispiel 1
ähnlichen inneren nichtkalandrierten Band, aus sechs Zwischenbändern mit einem spezifischen Gewicht von 1,0 g/cm3 (das ist
eine mittlere Dicke von 0,45 mm bei einem 450 g/m2 wiegenden Blatt) und aus einem dem im Beispiel 1 verwendeten ähnlichen
äußeren Band.
Auf diese Weise wurde ein Hülsenkörper hergestellt mit einer Dicke von 3,4 mm bei einer Länge von 709 mm und einem Gewicht
von 1135 g. Der Widerstand gegen Zusammendrücken dieses Hülsenkörpers
beträgt 490 N.
Der mit einem Schutzlack überzogene Hülsenkörper wurde verwendet zur Herstellung einer vollständig verbrennbaren Hülse für
eine Munition von 155 mm durch Hinzufügen einer verbrennbaren
Bodens, eines verbrennbaren Deckels und einer verbrennbaren Verkeidlungsscheibe.
344200Q
Die auf diese Weise hergestellte Hülse wurde in einem Waffensystem
abgefeuert, das mit einem nicht an die Hülse gebördelten Geschoß arbeitet. Die Hülse wurde mit 0,850 kg Pulver aus
rohrförmigen Körnern auf doppelter Basis (Nitrocellulose und Nitroglycerin) gefüllt.
Das Geschoß wog 4 3 kg. Das automatische Positionieren der Hülse erfolgte, ohne daß der Hülsenkörper den mindesten Riß
aufwies.
Abgeschossen bei -31 0C hatte das Geschoß eine Geschwindigkeit
von 361 m/sec in einem Abstand von" 40 m von der Kanonenmündung, wobei der in der Waffe entwickelte maximale Druck 936 bar betrug
und die Verbrennung der Hülse ohne Zurücklassung von Rückstängen vollständig erfolgte.
In ähnlicher Weise wie bei Beispiel 1 wurde ein zylindrischer Hülsenkörper hergestellt aus einem demjenigen von Beispiel 1
ähnlichen inneren nichtkalandrierten Band, aus sieben Zwischenbändern mit einem spezifischen Gewicht von 0,95 g/cm3
(das ist eine mittlere Dicke von 0,48 mm bei einem 460 g/m2 wiegenden Blatt ) und aus einem äußeren Band mit einem spezifischen
Gewicht von 1,2 g/cm3 (das ist eine mittlere Dicke von 0,38 mm bei einem 4 50 g/m2 wiegenden Blatt).
Auf diese Weise wurde ein Hülsenkörper mit einer Dicke von 4,2 mm bei einer Länge von 709 mm und einem Gewicht von
1342 g hergestellt.
Der mit einem Schutzlack überzogene Hülsenkörper wurde zur Herstellung einer vollständig verbrennbaren Hülse für eine
Munition von 155 mm verwendet durch Hinzufügen eines verbrennbaren Bodens, eines verbrennbaren Deckels und einer verbrennbaren
Verkeilungsscheibe.
Die auf diese Weise hergestellte Hülse wurde in einem Waffensystern
abgefeuert, das mit einem nicht an die Hülse gebördelten Geschoß arbeitete. Die Hülse wurde mit 1,47 kg Pulver aus
rohrförmigen Körnern auf doppelter Basis (Nitrocellulose und Nitroglycerin) gefüllt.
Das Geschoß wog 4 3 kg. Das automatische Positionieren der Hülse erfolgte, ohne daß der Hülsenkörper den mindesten Riß
zeigte.
Abgeschossen bei Umgebungstemperatur hatte das Geschoß eine Geschwindigkeit von 4 34 m/sec in einem Abstand von 4 0 m von
der Kanonenmündung, wobei der in der Waffe entwickelte maximale Druck 1354 bar betrug.
Ii
- Leerseite -
Claims (1)
- Ansprüche1. Körper für verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsen,- die durch mehrere Bänder aus verbrennbarem Papier gebildet sind, die auf ihrer gesamten Länge aufeinander geklebt und als koaxiale Wendel kontinuierlich aufgewickelt sind,- wobei das verbrennbare papier papierverarbeitungstechnisch aus einer wäßrigen Suspension hergestellt ist, die aus Nitrocellulosefasern, Cellulosefasern, einem Harz und gegebenenfalls einem Stabilisator besteht,dadurch gekennzeichnet ,- daß die Bänder (2) aus verbrennbarem Papier drei koaxiale Lagen bilden:a) eine innere Lage (4), die durch ein Band aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier gebildet ist, wobei die Windungen der durch dieses Band gebildete Wendel nicht aneinanderstoßen,b) eine Zwischenlage (5), die durch wenigstens ein Band (11-16) aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3 ge-550-B. 774bildet ist, wobei die Ränder der Windungen jeder durch ein derartiges Band (11-16) gebildeten Wendel gegenüber den Rändern der Windungen jeder benachbarten Wendel versetzt sind, undc) eine äußere Lage (6), die durch ein Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 gebildet ist, wobei die Ränder der Windungen der durch dieses Band gebildeten Wendel sich überdecken.2. Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß das spezifische Gewicht des die innere Lage (4) bildenden Bands aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier etwa 0,5 g/cm3 beträgt.3. Körper nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet- durch 5 bis 7 Bänder (11-16) aus verbrennbarem kalandriertem Papier für die Zwischenlage (5).4. Körper nach Anspruch 3, gekennzeichnet- durch sechs Bänder (11-16) aus verbrennbarem kalandriertem Papier für die Zwischenlage (5).5. Körper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,- daß das spezifische Gewicht der die Zwischenlage (5) bildenden Bänder (11-16) aus verbrennbarem kalandriertem Papier 0,95 bis 1,10 g/cm3 beträgt.6. Körper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,- daß die Windungen der verschiedenen die Zwischenlage (5) bildenden Wendeln nicht aneinanderstoßen.344200QKontinuierliches Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Körpern für verbrennbare oder halbverbrennbare Hülsen,- die durch mehrere Bänder aus verbrennbarem Papier gebildet sind, die aufeinandergeklebt und als koaxiale Wendel kontinuierlich gewickelt werden,- wobei das verbrennbare Papier papierverarbeitungstechnisch aus einer wäßrigen Suspension hergestellt wird, die aus Nitrocellulosefasern, Cellulosefasern, einem Harz und gegebenenfalls einem Stabilisator besteht,gekennzeichnet- a) durch Herstellen einer Bahn, die durch einrechteckiges Band aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier und durch wenigstens ein rechteckiges Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3 gebildet ist, wobei die Bänder aus verbrennbarem Papier auf einer Seite mit Klebstoff versehen und derart gegeneinander versetzt angeordnet werden, daß sie sich nur teilweise überdecken, wobei die mit Klebstoff versehene Seite jedes Bands mit der nicht mit Klebstoff versehenen Seite eines der benachbarten Bänder in Berührung kommt,b) durch schraubenförmiges Wickeln der auf diese Weise gebildeten Bahn . auf einen zylindrischen Dorn zur Bildung eines Rohrs, bei dem die nicht mit Klebstoff versehene Seite des Bands aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier die Innenfläche des Rohrs bildet, wobei die Wicklungsganghöhe größer als die Breite des Bands aus brennbarem nichtkalandriertem Papier ist,c) durch schraubenförmiges Wickeln eines gegebenenfalls auf einer Seite mit Klebstoff versehenen rechteckigen Bands aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 auf das auf diese Weise gebildete Rohr derart, daß die Ränder der Windungender durch das Band gebildeten Wendel sich überdecken, undd) durch Abschneiden des auf diese Weise fertiggestellten Rohrs auf die für den Hülsenkörper gewünschte Länge.8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,- daß die Breite der rechteckigen Bänder aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,2 g/cm3 gleich der Breite des Bands aus verbrennbarem nichtkalandriertem Papier ist,9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,- daß das rechteckige Band aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit dem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 in unterschiedlicher Weise auf das bereits durch Wickeln der Lage gebildete Rohr gewickelt wird.10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,- daß die Breite des rechteckigen Bands aus verbrennbarem kalandriertem Papier mit dem spezifischen Gewicht von 1,15 bis 1,3 g/cm3 gleich der Breite des Bands aus verbrenribarem nichtkalandriertem Papier ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8318351A FR2555302B1 (fr) | 1983-11-18 | 1983-11-18 | Corps de douilles combustibles ou semi-combustibles constitues par une pluralite de bandes en papier combustible et leur procede de fabrication |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3442000A1 true DE3442000A1 (de) | 1985-06-13 |
| DE3442000C2 DE3442000C2 (de) | 1988-02-04 |
Family
ID=9294256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843442000 Granted DE3442000A1 (de) | 1983-11-18 | 1984-11-16 | Koerper fuer verbrennbare oder halbverbrennbare huelsen und verfahren zu dessen herstellung |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4649827A (de) |
| JP (1) | JPS60122899A (de) |
| BE (1) | BE901070A (de) |
| CA (1) | CA1273241A (de) |
| DE (1) | DE3442000A1 (de) |
| FR (1) | FR2555302B1 (de) |
| GB (1) | GB2149892B (de) |
| IT (1) | IT1179822B (de) |
| SE (1) | SE462302B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3825581C1 (en) * | 1988-07-28 | 1993-05-13 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf, De | Combustible or consumable cartridge cases for ammunition - made of wrapping(s) of fibres of polyester, polyamide, polyolefin. polyacrylate, polyurethane, metal glass, coal etc. |
| DE10013686B4 (de) * | 2000-03-21 | 2009-11-26 | Ruag Ammotec Gmbh | Teleskoppatrone mit verbrennbarer oder verzehrbarer Hülse |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2596145B1 (fr) * | 1986-03-21 | 1990-03-09 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Procede de fabrication d'objets combustibles par emboutissage de disques de papier combustible au moyen d'un poincon souple |
| JPS63135798A (ja) * | 1986-11-28 | 1988-06-08 | 日本油脂株式会社 | 燃焼ケ−ス |
| US5237928A (en) * | 1988-07-28 | 1993-08-24 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Combustible cartridge case |
| US5237927A (en) * | 1991-10-21 | 1993-08-24 | Olin Corporation | Energetic consumable cartridge case |
| US5230726A (en) * | 1992-04-30 | 1993-07-27 | Morton International, Inc. | Spiral wrapped gas generator filter |
| DE10038751A1 (de) * | 2000-05-26 | 2001-11-29 | Dynamit Nobel Ag | Wickelkörper als Hülse für Munition |
| JP5199002B2 (ja) * | 2008-09-25 | 2013-05-15 | 旭化成ケミカルズ株式会社 | 少なくとも2層から構成された焼尽性容器 |
| US10107054B2 (en) * | 2014-08-25 | 2018-10-23 | Diamondback Industries, Inc. | Power charge having a combustible sleeve |
| RU2654758C2 (ru) * | 2016-11-08 | 2018-05-22 | Федеральное казенное предприятие "Государственный научно-исследовательский институт химических продуктов" (ФКП "ГосНИИХП") | Материал имитатора жесткого сгорающего картуза |
| RU2684785C1 (ru) * | 2018-03-29 | 2019-04-15 | Федеральное казенное предприятие "Государственный научно-исследовательский институт химических продуктов" (ФКП "ГосНИИХП") | Материал жесткого сгорающего картуза |
| RU2712867C1 (ru) * | 2019-02-20 | 2020-01-31 | Федеральное государственное бюджетное учреждение "Центральный научно-исследовательский испытательный институт инженерных войск" Министерства обороны Российской Федерации | Заряд для проделывания проломов в элементах строительных конструкций |
| DE102020001052A1 (de) | 2020-02-19 | 2021-08-19 | Nitrochemie Aschau Gmbh | Hülsenmantel |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2785700A (en) * | 1955-09-27 | 1957-03-19 | Pennsylvania Papyrus Corp | Paper tube and method of making the same |
| GB829982A (en) * | 1958-05-12 | 1960-03-09 | Sonoco Products Co | Paper tubes for moulding concrete columns and the like |
| DE1578082A1 (de) * | 1967-03-25 | 1971-07-15 | Curt Berger | Munitionshuelle,insbesondere Kartusche,sowie Verfahren zu deren Herstellung |
| FR2485182A1 (fr) * | 1980-06-20 | 1981-12-24 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Tubes combustibles contenant de la nitrocellulose fabriques par des techniques papetieres, leur procede de fabrication et douilles combustibles ou semi-combustibles contenant de tels tubes |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US622994A (en) * | 1899-04-11 | Shell for high explosives | ||
| US2751936A (en) * | 1953-01-08 | 1956-06-26 | Sonoco Products Co | Textile carrier and means for forming same |
| US3098444A (en) * | 1960-10-12 | 1963-07-23 | Lockheed Aircraft Corp | Expendable propellant casing |
| US3515038A (en) * | 1965-12-16 | 1970-06-02 | Wiremold Co | Helically ribbed tubing and method and apparatus for making the same |
| FR1563024A (de) * | 1968-02-07 | 1969-04-11 | ||
| US3538817A (en) * | 1968-10-28 | 1970-11-10 | Brown Products Inc | Apparatus for forming spiral tubing |
| US3901153A (en) * | 1972-10-04 | 1975-08-26 | Us Air Force | Wrapped laminated felted monolithic combustible cartridge case |
| US3823668A (en) * | 1972-10-19 | 1974-07-16 | Us Air Force | Duplex combustible cartridge case |
| US3987731A (en) * | 1976-01-16 | 1976-10-26 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Composite protective coating for combustible cartridge cases |
| US4026690A (en) * | 1976-06-22 | 1977-05-31 | J.C. Baxter Co. | Forming tube for winding glass fibers and method for using same |
| JPS5841195B2 (ja) * | 1979-09-17 | 1983-09-10 | 七之助 生田 | スパイラル紙管製造装置 |
-
1983
- 1983-11-18 FR FR8318351A patent/FR2555302B1/fr not_active Expired
-
1984
- 1984-10-26 GB GB08427092A patent/GB2149892B/en not_active Expired
- 1984-11-06 US US06/668,637 patent/US4649827A/en not_active Expired - Lifetime
- 1984-11-14 SE SE8405712A patent/SE462302B/sv not_active IP Right Cessation
- 1984-11-16 DE DE19843442000 patent/DE3442000A1/de active Granted
- 1984-11-16 CA CA000468084A patent/CA1273241A/en not_active Expired - Lifetime
- 1984-11-16 BE BE0/214016A patent/BE901070A/fr not_active IP Right Cessation
- 1984-11-16 IT IT68152/84A patent/IT1179822B/it active
- 1984-11-17 JP JP59241631A patent/JPS60122899A/ja active Granted
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2785700A (en) * | 1955-09-27 | 1957-03-19 | Pennsylvania Papyrus Corp | Paper tube and method of making the same |
| GB829982A (en) * | 1958-05-12 | 1960-03-09 | Sonoco Products Co | Paper tubes for moulding concrete columns and the like |
| DE1578082A1 (de) * | 1967-03-25 | 1971-07-15 | Curt Berger | Munitionshuelle,insbesondere Kartusche,sowie Verfahren zu deren Herstellung |
| FR2485182A1 (fr) * | 1980-06-20 | 1981-12-24 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Tubes combustibles contenant de la nitrocellulose fabriques par des techniques papetieres, leur procede de fabrication et douilles combustibles ou semi-combustibles contenant de tels tubes |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3825581C1 (en) * | 1988-07-28 | 1993-05-13 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf, De | Combustible or consumable cartridge cases for ammunition - made of wrapping(s) of fibres of polyester, polyamide, polyolefin. polyacrylate, polyurethane, metal glass, coal etc. |
| DE10013686B4 (de) * | 2000-03-21 | 2009-11-26 | Ruag Ammotec Gmbh | Teleskoppatrone mit verbrennbarer oder verzehrbarer Hülse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE901070A (fr) | 1985-05-17 |
| GB2149892A (en) | 1985-06-19 |
| IT1179822B (it) | 1987-09-16 |
| SE8405712D0 (sv) | 1984-11-14 |
| IT8468152A0 (it) | 1984-11-16 |
| JPS60122899A (ja) | 1985-07-01 |
| SE462302B (sv) | 1990-05-28 |
| IT8468152A1 (it) | 1986-05-16 |
| FR2555302B1 (fr) | 1986-02-21 |
| GB8427092D0 (en) | 1984-12-05 |
| SE8405712L (sv) | 1985-05-19 |
| US4649827A (en) | 1987-03-17 |
| DE3442000C2 (de) | 1988-02-04 |
| CA1273241A (en) | 1990-08-28 |
| JPH0217799B2 (de) | 1990-04-23 |
| FR2555302A1 (fr) | 1985-05-24 |
| GB2149892B (en) | 1987-10-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3442000A1 (de) | Koerper fuer verbrennbare oder halbverbrennbare huelsen und verfahren zu dessen herstellung | |
| EP1123482B1 (de) | Munition mit einer hülse, deren wand aus einem verbrennbaren oder verzehrbaren wickelkörper besteht | |
| DE3871653T2 (de) | Verfahren zum herstellen von treibladungen und mittels eines solchen verfahrens hergestellte treibladungen. | |
| DE1158427B (de) | Patrone, Kartusche od. ae. fuer Feuerwaffen | |
| DE3500784A1 (de) | Verfahren zur herstellung von progressiv brennendem artillerietreibladungspulver und hierfuer geeignetes agens | |
| DE3534021C2 (de) | ||
| DE3534972C1 (de) | Huelsenlose Munition | |
| EP2227526B1 (de) | Anzündhilfe | |
| DE6600550U (de) | Verfahren und vorrichtung zum auftragen von fluessigkeiten auf fadengut | |
| EP2462401A1 (de) | Hülse zur aufnahme von treibladungspulver | |
| DE69517421T2 (de) | Verfahren wobei eine munition mit einem verschleiss reduzierende addition versehen wird und munition die mittels eines solchen verfahrens hergestellt wird | |
| DE1428680A1 (de) | Verbesserungen an Huelsen fuer Feuerwaffenmunition | |
| DE3812644A1 (de) | Brennbare gegenstaende in blindhuelsenform | |
| DE10013686B4 (de) | Teleskoppatrone mit verbrennbarer oder verzehrbarer Hülse | |
| DE2150161C3 (de) | Treibladung | |
| CH658714A5 (de) | Kanone mit zugehoeriger munition und mit einem kanonenrohr. | |
| DE3104234A1 (de) | Geschoss fuer handfeuerwaffen | |
| DE1942440A1 (de) | Ausklappbare Leitflaechen zur Erzeugung einer stabilen Flugbahn bei Geschossen ohne Drall | |
| DE3020957C2 (de) | Wasserfeste Sprengschnur | |
| DE2209459A1 (de) | Patronenmantel zur aufnahme von treibladung und geschoss | |
| DE60007799T2 (de) | Treibladungshülse aus Metall, die mit einer inneren Erosionsschutzschicht versehen ist | |
| DE102010013268A1 (de) | Anzünder und dessen Verwendung | |
| DE4142537C2 (de) | ||
| AT85124B (de) | Papierschlauch. | |
| AT205383B (de) | Geschoßführung in einem gezogenen Rohr bzw. Lauf und dafür geeignetes Geschoß |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8105 | Search report available | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |