DE3521993C2 - - Google Patents

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DE3521993C2
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Masanori Kai
Satoshi Hachiouji Tokio/Tokyo Jp Hisabayashi
Seiichi Hino Tokio/Tokyo Jp Homma
Yousuke Tachikawa Tokio/Tokyo Jp Igarashi
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IWATSU ELECTRIC CO Ltd TOKIO/TOKYO JP
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IWATSU ELECTRIC CO Ltd TOKIO/TOKYO JP
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F9/00Registration or positioning of originals, masks, frames, photographic sheets or textured or patterned surfaces, e.g. automatically
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/41Servomotor, servo controller till figures
    • G05B2219/41092References, calibration positions for correction of value position counter
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 2.
Druckplatten werden bekanntlich am Druckzylinder einer Druckmaschine so ausgerichtet, daß z. B. bei einem Mehrfarbendruck die einzelnen aufeinanderfolgenden Drucke genau übereinstimmen. Die Justierung in Zylinderumfangsrichtung ist, da sich der Umfang als endlos darstellt, unproblematisch. Aber in Axialrichtung des Druckzylinders liegt die Grenze des Justierbereichs an der endlichen Breite des Druckzylinders. Um größere Fehler bei der Druckplattenherstellung auszugleichen, muß der Druckzylinder um ein entsprechendes Übermaß nach beiden Seiten breiter als die größtmögliche Länge einer Druckplatte sein. Daher wird jeder einzelne Zylinder, das Farbwerk etc., entsprechend breit, so daß die ganze Druckmaschine größer, schwerer und teurer wird. Die Fehler resultieren aus toleranzbedingten Längenunterschieden der einzelnen Druckplatten und aus Montagefehlern und Abnutzungserscheinungen von Positionierhilfen. Auch können Irrtümer bei der Belichtungspositionierung auftreten, insbesondere dann, wenn aufeinanderfolgend nur wenig unterschiedliche Formatlängen zu verarbeiten sind.
Ein gattungsgemäßes Verfahren, wenngleich die Druckplatte nicht mittels eines Förderbands, sondern mittels seitlich angreifenden Transportrollen auf einen Belichtungstisch gebracht wird, ist aus der DE 30 12 761 A1 bekannt. Dabei wird die Druckplatte bis zum Anschlag an einen Anschlagstift transportiert, belichtet und, nachdem der Anschlagstift zurückgezogen wurde, zu einer Entwicklungsstation weiter­ befördert.
Es erfolgt also stets eine Ausrichtung an der Randkante der Druckplatte, womit also Längentoleranzen unberücksichtigt bleiben. Ein Formatwechsel ist kontruktiv nur mit großem Aufwand zulässig - es müssen verschieden plazierte Anschlagstifte vorgesehen werden - und beim manuellen Umstellen können Fehler gemacht werden. Auch ist man auf die konstruktiv berücksichtigten Formate beschränkt.
Anstelle eines als mechanischer Endanschlag wirkenden Anschlagstiftes könnte auch das Eintreffen der Randkante der Druckplatte in der gewünschten Endposition mittels eines Sensors erfaßt werden, der dann den Transportmechanismus stoppt, wie es etwa in der DE-AS 12 33 263 gezeigt wird. Damit wäre allerdings nur eine weitere Fehlerquelle installiert, denn wenn sich im Lauf der Zeit die Sensibilität des Sensors verändert, wirkt dies so, als ob er in Vorschubrichtung zurückrutschen würde. Eine exakte Positionierung ist dann nur nach umständlichen Nachjustierungen für begrenzte Zeit einzuhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der gattungsgemäßen Art so weiter­ zubilden, daß die damit hergestellten Druckplatten trotz der im Rahmen üblicher Toleranzen liegenden unterschiedlichen Längen auf Druckzylindern mit reduziertem Übermaß eingesetzt werden können, wobei Montagefehler und Abnutzungserschei­ nungen von Positionierhilfen einfach zu korrigieren sind und Bedienungsfehler ver­ mieden werden.
Die Lösung dieser Aufgabe für eine Einzelbelichtung ergibt sich aus den kenn­ zeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und für eine Doppelbelichtung aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2.
Diese Lösung läuft auf eine automatische Ausrichtung der Druckplattenmitte zur optischen Mittelachse hinaus unabhängig von der jeweiligen Länge der Druckplatte. Und als Folge dieser automatischen Mittenausrichtung, im Gegensatz zur Verwendung einer Randkante als Bezugslinie, können Druckzylinder mit geringerer Überbreite vorgesehen werden. Über den Korrekturwert lassen sich auf einfachste Art Montage­ fehler als auch zeitliche Sensibilitätsänderungen des für die Positionierung entschei­ denden zweiten Sensors ausgleichen, so daß der Systemvorteil der Mittenausrichtung optimal erhalten bleibt.
Die für die exakte Positionierung wichtigen Daten werden bevorzugt gemäß Anspruch 3 korrigiert.
Damit bei der allerersten Herstellung einer Druckplatte vernünftig auswertbare Daten erzielt werden, verwendet man gemäß Anspruch 4 typspezifische Durch­ schnittsdaten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines Druckplattenherstell­ gerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 2A und 2B Seitenansichten der Belichtungseinheit gemäß Fig. 1 in unterschiedlichen Betriebszuständen,
Fig. 3A und 3B schematische Darstellungen, welche die Beziehung zwischen Vorlage und Druckplatte zeigen bei Einfachbelichtung,
Fig. 4A bis 4C schematische Darstellungen, welche die Beziehung zwischen Vorlage und Druckplatte zeigen bei Doppelbelichtung,
Fig. 5 ein Blockdiagramm einer Steuervorrichtung,
Fig. 6A und 6B ein Flußdiagramm der Funktion der Steuervorrichtung,
Fig. 7 ein Flußdiagramm zur Berechnung von SA,
Fig. 8 ein Flußdiagramm zur Berechnung von LM,
Fig. 9 ein Flußdiagramm eines Korrekturbetriebs.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Vorrichtung einen Papierzuführtisch 1, auf dem Druck­ platten 2 (unbelichtete Urbogen) gestapelt sind. Diese werden durch einen Sauger 3 einzeln abgehoben und über Rollen 14 A und 14 durch einen Lader 4, wo sie mit hoher Spannung aufgeladen werden, zu einer Belichtungseinheit 5 gebracht.
Auf einen Vorlagenhalter 6 wird eine Vorlage 7 gelegt, die durch eine Lampe 8 beleuchtet wird. Das Abbild von der Vorlage wird über einen Spiegel 9 und eine Linse 10 auf die Belichtungsebene der Belichtungseinheit 5 projiziert, um dort eine Druckplatte zu belichten.
Die belichtete Druckplatte wird über Rollen einer Entwicklungseinheit 11 und dann einer Fixiereinheit 12 zugeführt. Die dann fertig fixierte und getrocknete Druck­ platte wird schließlich auf einen Ausgabetisch 13 abgelegt.
Ein erster fotoelektrischer Sensor 31 (nachfolgend Längensensor genannt) ist zwischen dem Papierzuführtisch 1 und der Belichtungseinheit 5 angeordnet. Aus der Umdrehung der Rollen 14 und 14 A während der durch den Längensensor 31 angezeigten Passage einer Druckplatte 2 kann deren Länge ermittelt werden. Ein zweiter fotoelektrischer Sensor 32 (nachfolgend Stop-Sensor genannt) ist im Schnittpunkt der optischen Achse 15 des optischen Projektionssystems mit der Bildebene angeordnet und erfaßt somit die Vorderkante einer zugeführten Druckplatte 2 in dieser Position.
Ein Schrittmotor 41 (nachfolgend Motor genannt) ist zum Antrieb der Rollen 14, 14 A, von Förderbändern 17 mit einer Anzahl von Entlüftungslöchern und von Ketten 18 vor­ gesehen. Die Förderbänder 17 und die Ketten 18 sind in der Belichtungseinheit 5 montiert. Motore 42 und 43 sind vorgesehen, um einen oberen und unteren Abdeck­ vorhang 19 a und 19 b über Seile 20 a bzw. 20 b zu betätigen.
Die Fig. 2A und 2B sind Ansichten zur Erläuterung einer Doppelbelichtung, wobei eine Vorlage auf unterschiedlichen Bereichen einer gemeinsamen Druckplatte ab­ gebildet wird. Wie in Fig. 2A dargestellt, wird die Vorlage 7 auf dem Vorlagentisch 6 so angeordnet, daß deren Mitte mit der optischen Achse 15 übereinstimmt. Zur gleichen Zeit wird die Mitte der Belichtungszone für die erste Belichtung gleich­ falls mit der optischen Achse 15 ausgerichtet. Der Abdeckvorhang 19 a wird durch den Motor 42 auf eine Länge SAE 1 von einer Wickelwelle 21 a abgezogen, welche oberhalb der Belichtungseinheit 5 angeordnet ist, wobei er die nicht zu be­ lichtende Zone der Druckplatte 2 abdeckt. Unter dieser Voraussetzung wird die erste Belichtung durchgeführt, womit das Bild der Vorlage 7 in einem vorderen Bereich der Druckplatte 2 aufbelichtet wird.
Wie die Fig. 2B zeigt, wird daraufhin die Druckplatte 2 durch den Motor 41 abwärts bewegt, bis die Mitte der Belichtungszone für die zweite Belichtung mit der optischen Achse 15 ausgerichtet ist, während die Vorlage 7 unverändert bleibt. Zur gleichen Zeit wird der Abdeckvorhang 19 b durch den Motor 43 mit einer Länge SBE 1 von der Wickelwelle 21 b am unteren Ende der Belichtungszeit 5 hochgezogen. In diesem Zustand wird die zweite Belichtung ausgeführt, um eine zweite Abbildung der Vorlage in einem rückwärtigen Bereich der Druckplatte 2 aufzubelichten.
Die Abdeckvorhänge 19 a und 19 b bestehen aus einem flexiblen, Licht abschirmenden Material. Sie sind über die Wickelwellen 21 a und 21 b gewickelt und durch entsprechende Federn vorgespannt. Die gegenüberliegenden Enden sind über Seile 20 a und 20 b ver­ bunden. Sie werden durch die Motoren 42 und 43 ausgezogen und gestoppt, wenn diese Motoren an Gleichstrom gelegt sind. Sobald sie freigegeben werden, werden die Abdeckvorhänge auf den jeweiligen Wickelwellen 21 a und 21 b aufgewickelt.
Ohne die Vorlage 7 zu bewegen, können Vervielfachungen ausgeführt werden. Gleich­ zeitig kann eine unnötige Lichtstreuung durch die Abdeckvorhänge 19 a und 19 b verhindert werden.
Die Fig. 3A und 3B zeigen Beziehungen zwischen einer Vorlage 7 und dem Material einer Druckplatte 2, wenn eine Einfachbelichtung ausgeführt wird unter der Bedingung, wo­ nach die optische Achse 15 mit dem Zentrum der Druckplatte 2 übereinstimmt. Gemäß Fig. 3A wird die optische Achse 15 mit dem Zentrum der Vorlage ausgerichtet. Zur gleichen Zeit wird gemäß Fig. 3B die Gesamtlänge LM der Druckplatte 2 gemessen. Wenn die Vorderkante 2 a der in Pfeilrichtung zugeführten Druckplatte 2 mit der optischen Achse der Belichtungseinheit 5 ausgerichtet ist, wird die Druckplatte 2 nochmals um den Abstand LM/2 weiterbewegt und dann gestoppt. Wenn daraufhin die Druckplatte 2 der Belichtung ausgesetzt wird, kann das Abbild 51 genau in einer Mittelposition mit Bezug auf die tatsächliche Gesamtlänge LM übertragen werden.
Wenn die Transportstrecke der von der Antriebsrolle 14 gemäß einem dem Motor 41 zugeführten Impuls bewegten Druckplatte 2 als LSR definiert wird, und die Anzahl der Impulse, welche dem Motor 41 zugeführt werden, während der Längen­ sensor 31 ein Ausgangssignal abgibt, als N bezeichnet werden, ergibt sich die Gesamt­ länge LM der Druckplatte wie folgt:
LM = N × LSR (1)
Wenn der Förderweg der Druckplatte 2, wenn sie durch die Förderbänder 17 ent­ sprechend einem dem Motor 41 zugeführten Impuls bewegt wird, als LPS definiert wird, ein Korrekturwert zur Korrektur eines Fehlers, der durch Montagebedingungen und Empfindlichkeitsschwankungen des Stop-Sensors 32 verursacht wird, als OFS bezeichnet wird, und ein weiterer Förderabstand, nachdem die Vorderkante 2 a der Druckplatte 2 mit der optischen Achse 15 übereinstimmte, mit Z 1 bezeichnet wird, und M 1 die Anzahl der an den Motor 41 angelegten Impulse ist, um die Druckplatte 2 um den Förderabstand Z 1 zu transportieren, gilt folgendes:
Z 1 = LM/2 + OFS (2)
M 1 = Z 1/LPS (3)
Wie sich aus den vorstehenden Gleichungen ergibt, werden die aus Gleichung (3) ab­ geleiteten Impulse dem Motor 41 zugeführt, nachdem die Vorderkante 2 a der Druck­ platte 2 vom Stop-Sensor 32 erkannt wird, worauf dann der Motor 41 gestoppt wird.
Die Fig. 4A bis 4C zeigen dieselbe Belichtung gemäß Fig. 2A und 2B, wobei die Mitte 52, 53 der Druckplatte 2 als Bezugsposition benutzt wird und ein identisches Abbild wiederholt hergestellt wird in Bereichen, welche symmetrisch zur Bezugsposition liegen. Gemäß Fig. 4A wird die Mitte der Vorlage 7 mit der optischen Achse 15 ausgerichtet. Zugleich wird gemäß Fig. 4B, nachdem der Abdeckvorhang 19 a über eine Strecke SAE 1 mit Bezug zu seiner Wickelwelle 21 a ausgezogen ist, die Druck­ platte 2 zugeführt, bis die Mitte einer ersten Abbildung 51 a mit der optischen Achse 15 ausgerichtet ist. Hier wird die Druckplatte 2 gestoppt und einem ersten Belichtungsvorgang ausgesetzt, wobei das erste Abbild 51 a erstellt wird.
Wie in Fig. 4B und C gezeigt, sind ein Abstand zwischen dem ersten Abbild 51 a und dem zweiten Abbild 51 b, eine überlappende Abdeckschutzweite, zur Verhinderung von Farb­ streifen an der entwickelten Druckplatte 2, eine Auszugsweite des Abdeckvorhangs 19 a gemäß einem dem Motor 42 zugeführten Impuls und ein Abstand zwischen der Wickel­ welle 21 a und der optischen Achse 15 definiert als FIG, DEF, LPA und SAD, womit sich der Abstand BCK zwischen der Vorderkante des Abdeckvorhangs 19 a und der optischen Achse 15 und die Anzahl SA der Impulse, welche dem Motor 42 zugeführt werden, wie folgt ergibt:
BCK = FIG/2 + DEF (4)
SA = (SAD - BCK)/LPA (5)
Ein Abstand Z 0 zwischen der Vorderkante 2 a nach dem Abstoppen der Druckplatte 2 und der optischen Achse 15 und die Anzahl M 1 der Impulse, welche dem Motor 41 nach der Erfassung der Vorderkante 2 a durch den Stop-Sensor 32 zugeführt werden, ergeben sich wie folgt:
Z 0 = LM/2 - FIG/2 + OFS
= (LM - FIG)/2 + OFS (6)
M 1 = Z 0/LPS (7)
Wie in Fig. 4C gezeigt, kehrt der Abdeckvorhang 19 a in seine Ausgangsposition zurück, und zur gleichen Zeit wird der Abdeckvorhang 19 b um die Auszugsweite SBE 1 mit Bezug zu seiner Wickelwelle 21 b ausgezogen. Die Druckplatte 2 wird weiterhin um den Abstand FIG transportiert und wird dann der zweiten Belichtung ausgesetzt. Als Folge davon wird die zweite Abbildung 51 b hergestellt.
Der Abstand BCK ergibt sich aus der Gleichung (4) und die Anzahl SB der Impulse, welche dem Motor 43 zugeführt werden, ergibt sich wie folgt:
SB = (SBD - BCK)/LPB (8)
worin SBD der Abstand zwischen der Wickelwelle 21 b und der optischen Achse 15 ist, und LPD die Auszugsweite des Abdeckvorhangs 19 b gemäß einem dem Motor 43 zugeführten Impuls darstellt.
Weiterhin ergibt sich die Anzahl M 2 der dem Motor 41 zuzuführenden Impulse, um die Druckplatte 2 um den Abstand FIG zu bewegen, wie folgt:
M 2 = FIG/LPS (9)
Fehler in LPS, SAD und SBD ergeben sich aufgrund von Dimensionsschwankungen und Montagefehlern der Förderbänder 17, der die För­ derbänder 17 umlenkenden Rollen und der Wickelwellen 21 a und 21 b. Ebenfalls ist auch die Position des Stop-Sensors 32 nicht immer vollständig mit der optischen Achse 15 ausgerichtet. Wenn die Motoren 41, 42 und 43 die beweglichen Elemente, die Druckplatte 2 und die Abdeckvorhänge 19 a und 19 b bewegen, müssen diese Fehler korrigiert werden.
Um diese Fehler zu korrigieren, muß zunächst ein Testbetrieb durchgeführt werden. Die Druckplattenherstellung wird unter bestimmten Bedingungen ausgeführt, um tatsächliche Werte zu erzielen, wobei die Berechnung gemäß den Gleichungen (2) bis (3) korrigiert wird. Sogar wenn spezielle Mechanismuskorrekturen nicht ausge­ führt werden, können Steuerfehler abgeglichen werden.
Da der Wert LPS die Grundlage der Berechnung ist, ist es zweckmäßig, diesen zuerst zu korrigieren. Es wird dazu eine Doppelbelichtung erstellt, wobei das erste und zweite Abbild 51 a und 51 b auf einer Druck­ platte 2 belichtet und entwickelt werden. Der Abstand zwischen den Abbildern 51 a und 51 b wird gemessen, um den tatsächlichen Wert STI zu erhalten, wobei man einen korrigierten Wert LPS wie folgt erhält:
LPS = STI/M 2 (10)
wobei M 2 die Anzahl der Impulse ist, welche dem Motor 41 zugeführt werden, um die Druckplatte um den Abstand FIG zu bewegen.
Weiterhin ist eine Korrektur mit Bezug auf die Position des Stop-Sensors 32 notwendig. Dazu wird eine Probe-Druckplatte gemäß der Fig. 4A bis 4C erstellt und der Abstand zwischen der Mitte des ersten Ab­ bildes 51 a und der Vorderkante 2 a wird gemessen, um den tatsächlichen Wert SCI zu erhalten, wobei sich der neue Korrekturwert OFS wie folgt berechnet:
OFS = Z 0 - SCI (11)
mit Z 0 gemäß Formel (6), wobei in dieser Formel als OFS der für die Herstellung der Probe-Druckplatte verwendete alte Korrekturwert eingesetzt wird.
Um den Wert SAD des Abdeckvorhangs 19 a zu korrigieren, wird nur der Teil der Druckplatte belichtet, welcher dem ersten Abbild 51 a entspricht. Die belichtete Ist-Weite SAI von der Vorderkante 2 a wird gemessen und ein korrigierter Abstand SAD unter Verwendung der Soll-Weite SAS = LM/2 + DEF wird abgeleitet:
SAD = SADS + (SAI - SAS) (12)
worin SADS der Wert SAD vor der Korrektur ist.
Um den Wert SBD des Abdeckvorhangs 19 b zu korrigieren, wird die dem zweiten Abbild 51 b ent­ sprechende Zone der Druckplatte belichtet. Die nicht belichtete Ist-Weite SBI von der Vorderkante 2 a wird gemessen und ein korrigierter Wert SBD wird berechnet unter Verwendung der Soll-Weite SBS = LM/2 - DEF und des Wertes SBDS, der dem Wert SBD vor der Korrektur entspricht:
SBD = SBDS + (SBS - SBI) (13)
Die Fig. 5 ist ein Blockdiagramm einer Steuervorrichtung des Druckplattenherstellgeräts. Eine Zentraleinheit 61 (nachfolgend als CPU angesprochen), wie beispiels­ weise ein Mikroprozessor, ist mit mehreren Schnittstellen 62 bis 64 (nachfolgend als I/F angesprochen), einem Festspeicher 65, einem Schreib-/Lese-Speicher 66, Frequenzteiler aufweisenden Impulsgeneratoren 67 und 68 und einstellbaren Zählern 71 bis 75 über Bus-Systeme 76 und 78 verbunden. Die I/F 62 ist mit einer Tastatur 79 und einer Anzeige 80 verbunden.
Die I/F 63 ist mit dem Längensensor 31, dem Stop-Sensor 32 und einem Schalter 33 zur Feineinstellung verbunden. Der Schalter 33 stellt die Belichtungsvorrichtung auf den Korrekturbetrieb ein. Wenn die Korrektur beendet ist, wird der Korrekturbetrieb automatisch abgestellt. Wenn der Korrekturbetrieb nicht durch den Schalter 33 ein­ gestellt ist, können die Eingangswerte nicht verändert werden. Die I/F 64 ist mit Treibern 81 bis 84 verbunden, welche jeweils die Beleuchtungslampe 8 während der Belichtung einschalten und die Motoren 41, 42 und 43 antreiben.
Die Impulsgeneratoren 67 und 68 teilen die Frequenz eines Taktimpulses unter der Kontrolle der CPU 61 und geben Antriebsimpulse an die Motoren 41, 42 und 43 über die Treiber 82, 83 und 84 mit einer vorgegebenen Periode. Zur gleichen Zeit werden die Impulse den Zählern 71, 72, 73 und 74 zugeführt, welche diese zählen.
Die CPU 61 als die Kontrolleinheit gibt die im Festspeicher 65 gespeicherten In­ struktionen aus und führt arithmetische und logische Operationen durch, wofür die notwendigen Daten im Schreib-/Lese-Speicher 66 enthalten sind, entsprechend der diesbezüglichen Eingangsdaten über die I/F 62 und 63. Die CPU 61 gibt über die I/F 64 Kontrollsignale an die Treiber 81, 82, 83 und 84. Die CPU 61 empfängt auch Tasten-Eingangssignale von der Tastatur 79 über die I/F 62 und gibt über diesen Weg auch Anzeigedaten an die Anzeige 80.
Die CPU 61 bewirkt auch die Voreinstellung der Zähler 71 bis 74 nach Maßgabe der Eingangsdaten von der Tastatur 79 und überwacht den Rückwärts- und Vorwärts­ betrieb des Zählers 75. Die CPU 61 kontrolliert auch den Start, Stop und das Löschen der Zähler 71 bis 75. Eine Batterie 85 ist mit dem Schreib-/Lese-Speicher 66 verbunden, um dessen Inhalt zu sichern, wenn die Betriebsspannung ausfällt.
Die Fig. 6A und 6B zeigen ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Kontrollfunktion der CPU 61. Im Schritt 101 löscht die CPU 61 die Zähler 71 bis 75. Wenn Daten (z. B. SADS und SBDS) vor einer Korrektur benötigt werden, werden die Musterdaten im Fest-Speicher 65 gespeichert und die Daten vor der Korrektur müssen zum Schreib-/Lese-Speicher 66 während der Initialisierung übertragen werden. Es ist anzu­ merken, daß die vorstehende Operation nur dann ausgeführt werden muß, wenn der Schreib-/Lese-Speicher 66 das erstemal gesetzt wird, weil er gegen Datenausfall geschützt ist.
Im Schritt 102 erwartet die CPU 61 ein Startkommando von der Tastatur 79. Wenn dieses Kommando eintrifft, schreitet das Programm weiter zum Schritt 103. Hier wird veranlaßt, daß der Treiber 82 einen Impuls an den Motor 41 abgibt, welcher somit startet. Wenn im Schritt 111 die CPU 61 bestimmt, daß eine Doppelbelichtung erforderlich ist, geht das Programm weiter zum Schritt 112. Ist jedoch die Entschei­ dung im Schritt 111 NEIN, springt das Programm zum Schritt 121. Im Schritt 112 berechnet die CPU 61 den Wert SA des Abdeckvorhangs 19 a. Im Schritt 113 wird der Wert SA zum Einstellen des Zählers 71 verwendet und das Programm geht weiter zum Schritt 114. Hier veranlaßt die CPU 61 den Treiber 83, daß er Impulse an den Motor 42 abgibt, welcher daraufhin startet. Im Schritt 115 wird der Zähler 71 vermindert nach Maßgabe der dem Motor 42 zugeführten Impulse. Wenn die CPU 61 fest­ stellt, daß der Zählerstand des Zählers 71 NULL ist, veranlaßt die CPU 61 den Treiber 83, eine Gleichspannung an den Motor 42 im Schritt 116 anzulegen, damit dieser gebremst und abgestoppt wird. Auf diese Weise wird die Auszugsoperation des Ab­ deckvorhangs 19 a abgeschlossen.
Im Schritt 121 prüft die CPU 61 einen Eingang von der Tastatur 79. Wenn die CPU 61 bestimmt, daß dieser Eingang eine Mittenbelichtung (Fig. 3B) bedeutet, wird die Gesamtlänge LM der Druckplatte 2 im Schritt 122 berechnet, und danach im Schritt 123 der Wert M 1. Wenn die CPU 61 im Schritt 124 feststellt, daß der Stop-Sensor 32 die Vorderkante 2 a der Druckplatte 2 erfaßt hat, wird der Wert von M 1 in den Zähler 72 im Schritt 125 eingegeben. Im Schritt 126 überwacht die CPU 61 den Zählerstand des Zählers 72 und bestimmt, wenn dieser den Wert NULL erreicht hat. Unter dieser Bedingung veranlaßt die CPU 61 im Schritt 127 den Treiber 82, daß keine Impulse an den Motor 41 weiterhin abgegeben werden, so daß dieser stoppt. Als Ergebnis wird die Druckplatte 2 in ihrer vorgegebenen Position gestoppt.
Die CPU 61 prüft im Schritt 131, ob durch den Schalter 33 und die Tastatur 79 ein erstes Belichtungskommando gesperrt ist. Wenn JA, schreitet das Programm fort zum Schritt 141. Ist jedoch das Ergebnis im Schritt 131 NEIN, geht es weiter mit dem Schritt 132. Hier veranlaßt die CPU 61 einen internen Belichtungszeitgeber zu starten. Im Schritt 133 wird der Treiber 81 veranlaßt, die Lampe 8 einzuschalten. Im Schritt 134 wird die Belichtung ausgeführt. Sobald eine vorgegebene Belichtungs­ zeit erreicht ist, veranlaßt die CPU 61 den Treiber 81, die Lampe 8 im Schritt 135 abzustellen.
Die CPU 61 prüft nochmals im Schritt 141, ob ein Doppelbelichtungskommando eingegeben wurde. Bei NEIN im Schritt 141 springt das Programm zum Schritt 172. Bei JA hingegen kontrolliert die CPU 61 den Treiber 83, so daß dieser die Gleich­ spannung für den Motor 42 im Schritt 142 unterbricht, wodurch der Abdeckvorhang 19 a in seine Ausgangslage zurückkehrt. Im Schritt 143 berechnet die CPU 61 den Wert SB für den Abdeckvorhang 19 b. Der Wert SB wird in den Zähler 73 im Schritt 144 eingegeben. Im Schritt 145 kontrolliert daraufhin die CPU 61 den Treiber 84, so daß dieser einen Impuls an den Motor 43 abgibt, womit dieser anläuft. Im Schritt 146 wird der Zählerstand des Zählers 73 vermindert. Wenn die CPU 61 feststellt, daß der Zählerstand des Zählers 73 NULL ist, stoppt die CPU 61 den Motor 43 im Schritt 147. Als Folge davon ist der Abdeckvorhang 19 b ausgezogen.
Das Programm geht weiter zum Schritt 151 und die CPU 61 berechnet den Wert M 2 mit FIG und LPS, welche über die Tastatur 79 eingegeben und im Schreib-/Lese-Speicher 66 ge­ speichert sind. Im Schritt 152 wird der Wert M 2 in den Zähler 74 eingegeben. Im Schritt 153 wird der Motor 41 erneut gestartet. Nachdem die CPU 61 im Schritt 154 erfaßt hat, daß der Zählerstand des Zählers 74 NULL ist, wird der Motor 41 im Schritt 155 gestoppt. Die Druckplatte 2 wird dadurch in ihrer zweiten Belichtungs­ position angehalten.
Die gleiche Belichtungsoperation wie im Schritt 131 bis 135 wird nunmehr in den Schritten 161 bis 165 ausgeführt. Nachdem im Schritt 171 der Abdeckvorhang 19 b in seine Ausgangslage zurückgestellt wird, geht das Programm weiter bis zum Schritt 172, wonach die CPU 61 den Treiber 82 veranlaßt, den Motor 41 einzuschalten. Nach­ dem die CPU 61 die auf die Belichtung folgenden Operationen, wie Entwicklung und Fixierung kontrollierte, kehrt das Programm zurück zum Schritt 102 und die vorstehen­ den Schritte werden wiederholt.
Die Fig. 7 ist ein Flußdiagramm zur detaillierten Erklärung der Funktionen des Schrittes 112, das heißt, die Berechnung des Wertes SA für den Abdeckvorhang 19 a. Im Schritt 201 vergleicht die CPU 61 die alten, tatsächlich gemessenen Werte SAI mit den neuen Daten davon, welche im Schreib-/Lese-Speicher 66 enthalten sind, um so eine Änderung festzustellen. Falls das Ergebnis JA ist, geht es weiter mit Schritt 202, wo der Wert SAD gemäß der Gleichung (12) unter Verwendung der neuen gemessenen Werte SAI berechnet wird. Die CPU 61 prüft im Schritt 203, ob eine Mittenbelichtung stattfinden soll oder nicht. Bei JA geht das Programm weiter im Schritt 211 bis 212 mit der Berechnung der Werte SA gemäß Gleichung (4) und (5).
Es ist zu beachten, daß die Werte SADS und LPA vorgespeichert werden im Schreib-/ Lese-Speicher 66, die Werte SAS, DEF vorgespeichert sind im Fest-Speicher 65 und die Werte SAI und FIG eingegeben werden über die Tastatur 79 und gespeichert werden im Schreib-/Lese-Speicher 66.
Die Fig. 8 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung des Schritts 122, nämlich der Berechnung der Gesamtlänge LM der Druckplatte. Im Schritt 301 erfaßt der Längen­ sensor 31 die Vorderkante 2 a der Druckplatte und wird dadurch eingeschaltet. Ent­ sprechend seiner EIN-Stellung veranlaßt die CPU 61 den Zähler 75, im Schritt 302 zu starten. Wenn die CPU 61 im Schritt 303 feststellt, daß die Druckplatte 2 den Längensensor 31 passiert hat, wird dieser Zähler abgeschaltet im Schritt 304. Im Schritt 311 wird der Zählerstand übernommen. Im Schritt 312 wird der Wert LM gemäß der Gleichung (1) berechnet. Der resultierende Wert LM wird im Schreib-/Lese-Speicher 66 gespeichert.
Es ist zu bemerken, daß LSR im Schreib-/Lese-Speicher 66 enthalten ist.
Anstelle einer Erläuterung des Schritts 143, nämlich der Be­ rechnung des Wertes SB für den Abdeckvorhang 19 b, wird auf die analoge Fig. 7 verwiesen.
Schließlich zeigt die Fig. 9 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Korrektur von Fehlern anhand der tatsächlich gemessenen Werte. Wenn der Schalter 33 eingeschaltet wird, wird der Korrekturbetrieb aktiviert. Im Schritt 601, wenn ein Posten ausgewählt wurde durch eine Auswahltaste in der Tastatur 79, wird der eingegebene Posten in Form eines Codes im Schritt 602 auf der Anzeige 80 angezeigt. Im Schritt 603 wird der vor­ eingestellte Wert entsprechend dieses Postens vom Speicher 66 ausgelesen und an der Anzeige 80 gezeigt.
Im Schritt 611 wird eine Probe-Druckplatte hergestellt, wobei die tatsächlich zu messenden Werte gemessen und über numerische Schalter in die Tastatur 79 gemäß Schritt 621 eingegeben werden, die dann im Schritt 622 verglichen werden mit den entsprechenden im Speicher 66 gespeicherten Daten. Wenn die CPU 61 feststellt, daß die Eingangsdaten mit den gespeicherten Daten übereinstimmen, wird keine Korrektur ausgeführt und das Programm geht weiter zum Schritt 631. Ist das Ergebnis im Schritt 622 jedoch NEIN, geht es weiter zum Schritt 623. In diesem Fall werden die tatsächlich ge­ messenen Werte in den Speicher 66 eingegeben (Schritt 624) und an der Anzeige 80 angezeigt. Wenn die CPU 61 im Schritt 631 feststellt, daß der Schal­ ter 33 nicht ausgeschaltet ist, kehrt das Programm zurück zum Schritt 601 und die vorstehenden Operationen werden wiederholt.

Claims (4)

1. Verfahren zur Kontrolle der Position einer Druckplatte in einem Druck­ plattenhergestellgerät, wobei eine Druckplatte mittels eines Förderbands in eine Belichtungszone gebracht wird, um darauf eine Bildvorlage als Einzel-Mittenbelichtung zu übertragen, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Einstellen einer Einzel-Mittenbelichtung an einem Schaltpult (79);
  • b) ein erster Sensor (31) erfaßt, daß ihn eine durch eine Transportrolle (14) zur Belichtungszone (5) geförderte Druckplatte (2) passiert;
  • c) Berechnen der Gesamtlänge LM der zugeführten Druckplatte (2) gemäß der Anzahl N der einem Schrittmotor (2) zum Antrieb der Transportrolle (14) zugeführten Impulse während der erste Sensor (31) ein Ausgangssignal erzeugt, entsprechend der Beziehung: LM = N × LRSwobei LSR die Strecke ist, um die die Druckplatte (2) durch einen Impuls von der Transportrolle (14) bewegt wird;
  • d) ein zweiter Sensor (32) erfaßt die Vorderkante (2 a) einer in die Belichtungszone (5) transportierten Druckplatte (2), wobei dieser so angeordnet ist, daß seine Mitte mit der optischen Achse (15) des optischen Systems (9, 10) ausgerichtet ist;
  • e) Berechnen einer ersten Anzahl M 1 von Impulsen nach der Beziehung: Z 1 = LM/2 + OFS und
    M 1 = Z 1 : LPSwobei OFS ein Korrekturwert ist, zum Ausgleich von Empfindlichkeits­ schwankungen und Montagefehlern des zweiten Sensors (32) und
    LPS die Strecke ist, um die die Druckplatte (2) durch einen einem Schrittmotor (41) zum Antrieb des Förderbandes (17) zugeführten Impuls bewegt wird;
  • f) Zuführen der ersten Anzahl M 1 von Impulsen an den Schrittmotor (41) zum Antrieb des Förderbandes (17), nachdem der zweite Sensor (32) ein Ausgangssignal abgegeben hat und anschließendes Anhalten zwecks Belichtung.
2. Verfahren zur Kontrolle der Position einer Druckplatte in einem Druck­ plattenherstellgerät, wobei eine Druckplatte mittels eines Förderbandes in eine Belichtungszone gebracht wird, um darauf eine Bildvorlage als Doppel-Mittenbelichtung zu übertragen, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Einstellen einer Doppel-Mittenbelichtung an einem Schaltpunkt (79);
  • b) Einstellen eines Abstandes FIG zwischen den Mitten eines ersten und zweiten Abbildes (51 a, 51 b) am Schaltpult (79);
  • c) ein erster Sensor (31) erfaßt, daß ihn eine durch eine Transport­ rolle (14) zur Belichtungszone (5) geförderte Druckplatte (2) passiert;
  • d) Berechnen der Gesamtlänge LM der zugeführten Druckplatte (2) gemäß der Anzahl N der einem Schrittmotor (41) zum Antrieb der Transportrolle (14) zugeführten Impulse während der erste Sensor (31) ein Ausgangssignal erzeugt, entsprechend der Beziehung: LM = N × LSRwobei LSR die Strecke ist, um die die Druckplatte (2) durch einen Impuls von der Transportrolle (14) bewegt wird;
  • e) ein zweiter Sensor (32) erfaßt die Vorderkante (2 a) einer in die Belichtungszone (5) transportierten Druckplatte (2), wobei dieser so angeordnet ist, daß seine Mitte mit der optischen Achse (15) des optischen Systems (9, 10) ausgerichtet ist;
  • f) Berechnen einer ersten Anzahl M 1 von Impulsen nach der Beziehung: Z 0 = LM/2 -FIG/2 + OFS und
    M 1 = Z 0 : LPSwobei OFS ein Korrekturwert ist, zum Augleich von Empfindlichkeitsschwan­ kungen und Montagefehlern des zweiten Sensors (32) und LPS die Strecke ist, um die die Druckplatte (2) durch einen einem Schrittmotor (41) zum Antrieb des Förderbandes (17) zugeführten Impuls bewegt wird;
  • g) Berechnen einer zweiten Anzahl M 2 von Impulsen nach der Beziehung: M 2 = FIG : LPS
  • h) Zuführen der ersten Anzahl M 1 von Impulsen an einen Schrittmotor (41) zum Antrieb des Förderbandes (17), nachdem der zweite Sensor (32) ein Ausgangssignal abgegeben hat und anschließendes Anhalten zwecks Belichtung des ersten Abbildes (51 a);
  • i) nach der Belichtung des ersten Abbildes (51 a) Zuführen der zweiten Anzahl M 2 von Impulsen an den Schrittmotor (41) und anschließendes Anhalten zwecks Belichtung des zweiten Abbildes (51 b).
3. Verfahren zur Korrektur von mechanischen Fehlern bei den Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Halten von Bereichen für Daten von OFS und LPS in einem Aushilfs- Schreib-Lese-Speicher (backuped RAM) des Druckplattenherstellgerätes;
  • b) Einschreiben von Daten für OFS und LPS in die genannten Bereiche des RAM (66);
  • c) Herstellen einer Druckplatte mit Doppel-Mittenbelichtung unter Verwendung der im RAM (66) gespeicherten Daten für OFS und LPS und Gewinnung tatsächlich gemessener Werte wie folgt: STI =Abstand zwischen den Mitten des ersten und zweiten Abbildes, SCI =Abstand zwischen der Mitte des ersten Abbildes und der Vorder­ kante (2 a) der Druckplatte;
  • d) Eingabe dieser tatsächlich gemessenen Werte an einem Schaltpunkt (79);
  • e) Berechnen neuer Daten für OFS und LPS gemäß folgender Beziehung: LPS = STI : M 2
    OFS = Z 0 - SCIund Einschreiben dieser Daten anstelle der bisherigen in den RAM.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten für OFS und LPS für die allererste Inbetriebnahme des Gerätes aus einem Festspeicher (ROM) in die genannten Bereiche des RAM eingeschrieben werden.
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