DE353696C - Oktavkupplung fuer Klaviere - Google Patents
Oktavkupplung fuer KlaviereInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/30—Couplers, e.g. for playing octaves
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Description
- Oktavkupplung für Klaviere. Die Erfindung erstreckt sich auf eine Oktavenkupplung für Klaviere mit über einem zweiten Tasternbod'en, diagona'1 verlaufend gelagerten Kupplungshebeln, die auf gelenkig am hinteren Tastenteil angebrachte Verlängerungshebel wirken. Unterschiedlich von bekannten derartigen Oktavenkupplungen sind 'hei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung die auf d'ie Verlängerungshebel wirkenden Stoßstangen unabhängig von diesen. und! den Kupplungshebeln in einem besonderen, senkrecht schwingbaren Rahmen so gelagert, d'aß die Köpfe Wer Stoßstangen beim Bewegen des Rahmens einen Bogenausschlag ausführen, der sie zum Aus- oder Einschalten der Kupplungsvorrichtung am Ende der Verlängerungshebel vorbeiführt oder auf diese auftreffen läßt.
- Der idie Stoßstangen. tragende Rahmen ist mit einem Winkelhebelarm versehen, auf welchen einerseits ein Zug- oder Druckmittel (Fed'er o. dgl.) und anderseits eine bei Oktavkupplungen bekannte (Pedalzug o. dgl.) einwirkt. Für gewöhnlich wird die- Vorrichtung durch die Feder im ausgeschalteten Zustande gehalten.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in .einem Ausführungsbeispiel und in schematischer Darstellung, und zwar: Abb. i @in einem Querschnitt, Abb. z in einer Ansicht von vorn, m i@d Abb. 3 im Grundriß.
- a, ist d'ie sich! um den Waagesbift a1 bewegende Taste, die an ihrem hinteren Teile den gelenkig gelagerten Verlängerungshebel b trägt, der zwei Regelschrauben c un.d c' hat für die Hammermechanik, :die Tastatur und den Kupplungsmechanismus. Das hintere Ende des Verlängerungshebels b ist abgeschrägt, iim die Ein- und Ausschaltung :der Kupplungsmechanik zti erleichtern. In (dem zwischen den fest gelagerten Tastenböden d und' dlgebildeten Hohlraum sind' die Kupplungshebel e sich um einen Waagestift ei bewegend gelagert. Sie verlaufen wie üblich diagonal und sind so angeordnet, :daß in bekannter Weise eine Kupplung der Tasten j e:d'er Oktave mit den entsprechenden Tasten der nächsten Oktave erfolgen kann. Am vorderen Ende der Kupplungshebel e sind bis unter die Taste a reichende Druckstangen h angebracht. Am hinteren Ende führen sich die Kupplungshebel an festen Stiften. s des Bodens d1. Auf diesem ist bei m drehbar der senkrechte Schwingrahmen f mit den in seinen: Leisten l und' v geführten Stoßstangen g gelagert.
- Die Stoßstangen g erstrecken sich zwischen Verlängerungshebel b und Kupplungshebel e, ohne .mit einem derselben in Verbindlung zu stehen.' In eingeschalteter Stellung der Kupplungsvorrichtung sind die Köpfe der Stoßstangen auf @die Regelschrauben cl gerichtet und in ausgeschalteter Stellung hinter das Ende,d'er Verlängerungshebel. Der Schwingrahmen f besitzt einen Winkelhebelarm h, an welchem einerseits eine Feder y und anderseits eine Schaltvorrichtung i (Pedalzug o. d'gl.) angreift. Die Feder y hat das Bestreben, den Schwingrahmen f mit den Stoßstangen g in! der Ausschaltstellung zu erhalten, und' die Einschältwng muß unter Überwinden der Federwirkung :durch Zug an dem Pedal i vorgenommen werden.
- Für gewöhnlich hält die Feder y den Schwingrahmen f mit den Stoßstangen g in Ausschaltstelhmg, so :d'aß eine Oktavenkupplu:ng nicht erfolgt, obwohl beim Tastenanschlag die Kupplungshebel samt den Stoßstangen bewegt werden. Die Stöße gehen infolge der rückwärts geneigten Lage der Stoßstangen am Ende der Verlängerungshebel b vorbei, wirken also nicht auf die Hammermechanik.
- Soll mit Oktavenkupphing gespielt werden, so ist unter Überwindung der Federwirkung der Schwingrahmen f mit den Stoßstangen g durch Zug am Hebelarm h -mittels des Pedals i in die aus Abb. i ersichtliche Einschaltstellung zu bringen. In dieser stehen die Stoßstangenköpfe unter den Regelschrauben cl der Verlängerungshebel, und der jetzt durch Tastenanschlag erzeugte Druck oder Stoß pflanzt sich über die Kupplungshebel e, die Stoßstangen g und die Verlängerungshebel b fort auf d 'ie Hammermechanik, und es wird gleichzeitig mit der angeschlagenen Saite auch diejenige der Oktave zum Ertönen gebracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Oktavenkupplun:g für Klaviere mit über einem zweiten Tastenboden, @diagonal verlaufend gelagerten Kupplungshebeln, .die auf gelenkig am hinteren Tastenteil .angebrachte Verlängerungshebel wirken, :dadurch gekennzeichnet, daß dlie auf die Verlängerungshebel (b) wirkenden Stoßstangen (g) unabhängig von den Tastenböden und den Kupplungshebeln (e) in einem .besonderen, auf dem unteren Tastenboden (dl) hei -na gelenkig gelagerten Schwingrahmen (f) angeordhet sind, so @daß bei Bewegung des zweckmäßig wie bei anderen Oktavkupplungen bekannt für Baß und! Diskant geteilten Rahmens (f) die Köpfe der Stoßstangen (g) einen Bogenausschlag ausführen, der sie je nach Stellung des Rahmens (f) und zum Aus- oder Einschalten der Kupplungsvorrichtung an den Enden -der Verlängerungshebel (b) vorbeiführt oder auf diese auftreffen läßt. a. Oktavenkupplung nach: Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stoßstangen (g) tragenden Schwingrahmen (f) mit je einem Winkelhebelarm (h) versehen sind, der einerseits unter der Wirkung einer Feder (y) und anderseits unter derjenigen einer an sich bekannten Schaltvorrichtung (i) (Pedfalzuig o. (dgl.) steht, so daß die Feder (y) Rahmen und Stoßstangen für gewöhnlich in Auslösestellung hält und sie durch. die Schaltvorrichtung in die Arbeitsstellung einschaltbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353696T | 1921-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353696C true DE353696C (de) | 1922-05-23 |
Family
ID=6283772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921353696D Expired DE353696C (de) | 1921-02-15 | 1921-02-15 | Oktavkupplung fuer Klaviere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE353696C (de) |
-
1921
- 1921-02-15 DE DE1921353696D patent/DE353696C/de not_active Expired
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