DE3603884C2 - - Google Patents

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DE3603884C2
DE3603884C2 DE19863603884 DE3603884A DE3603884C2 DE 3603884 C2 DE3603884 C2 DE 3603884C2 DE 19863603884 DE19863603884 DE 19863603884 DE 3603884 A DE3603884 A DE 3603884A DE 3603884 C2 DE3603884 C2 DE 3603884C2
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DE
Germany
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tilting
collar
tilting table
weight
axis
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Expired
Application number
DE19863603884
Other languages
English (en)
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DE3603884A1 (de
Inventor
Mladen 5870 Hemer De Kavran
Wilfried 4712 Werne De Koepe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sundwig GmbH
Original Assignee
Sundwiger Eisenhuette Maschinenfabrik Grah & Co 5870 Hemer De
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles
    • B65G47/248Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles by turning over or inverting them
    • B65G47/252Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles by turning over or inverting them about an axis substantially perpendicular to the conveying direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kippstuhl für Bunde, dessen um etwa 90° schwenkbarer Kipptisch in seitlichen zapfenförmigen Schwenklagern gelagert ist.
Kippstühle dienen dazu, den beispielsweise von einer Transportvorrichtung mit liegender Achse angelieferten Bund um 90° zu kippen und dann mit stehender Achse an eine nachgeordnete Transportvorrichtung oder umgekehrt zu übergeben. Für solche Kippstühle gibt es zwei unterschiedliche Konstruktionsprinzipien.
Beim ersten Konstruktionsprinzip wird der Kipptisch von mehreren parallel angeordneten, ringförmigen Kastenträgern getragen, die auf Stützrollen gelagert sind. Als Antrieb dient in der Regel eine Triebstockverzahnung.
Beim zweiten Konstruktionsprinzip, von dem die Erfindung ausgeht, ist der Kipptisch in seitlichen zapfenförmigen Schwenklagern gelagert. Als Schwenkantrieb dient eine Zylinderkolbenanordnung. Die Schwenkachse liegt weit außerhalb der gemeinsamen Schwerachse von Bund und Kipptisch. Bezogen auf diese Schwenkachse etwa diametral gegenüber der gemeinsamen Schwerachse greift die Zylinderkolbenanordnung an einem Hebelarm des Kipptisches an. Um einen solchen mit einem schweren Bund beladenen Kipptisch verschwenken zu können, sind große Zylinderkolbenanordnungen notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kippstuhl der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er bei kompaktem Aufbau mit geringerer Antriebsleistung als bekannte gleichartige Kippstühle auskommt. Darüber hinaus soll erreicht werden, den Bund zwischen zwei vorgegebenen Ebenen zu kippen, wobei die eine Ebene die Ebene eines nachgeordneten Rollgangs sein kann.
Diese beiden Forderungen werden erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß die Schwenkachse auf der Senkrechten der Winkelhalbierenden der Kipptischebenen in Vertikal- und Horizontallage im Schnittpunkt dieser beiden Ebenen und möglichst nah an den gemeinsamen Schwerachsen von Kipptisch und Bund mit maximalem und minimalem Gewicht liegt. Insbesondere sollte die Schwenkachse näher an der gemeinsamen Schwerachse von Kipptisch und Bund mit maximalem Gewicht als an der gemeinsamen Schwerachse von Kipptisch und Bund mit minimalem Gewicht liegen. Die optimale Lage für die Schwenkachse ist die, bei der das wirksame Moment bei einem Bund mit maximalem Gewicht und bei Horizontallage des Kipptisches gleich dem wirksamen Moment bei einem Bund mit minimalem Gewicht und bei Vertikallage des Kipptisches ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen Kippstuhl mit in Vertikallage befindlichem Kipptisch und nachgeordnetem Rollgang in schematischer Darstellung in Seitenansicht und
Fig. 2 den Kippstuhl gemäß Fig. 1 mit in Horizontallage befindlichem Kipptisch und
Fig. 3 die Beziehungen zwischen Schwenkachse und Schwerachsen für Bunde mit maximalem und minimalem Gewicht.
Ein Kipptisch 1, der einen Rollgang 2 und einen insbesondere absenkbaren Zentrierdorn 3 aufweist, ist beidseitig mit zapfenförmigen Schwenklagern 4 in Lagerböcken 5 eines Traggestells 6 verschwenkbar gelagert. Zum Verschwenken dient eine im Traggestell 6 abgestützte Zylinderkolbenanordnung 7, deren Angriffspunkt 8 nur wenig von der Schwenkachse entfernt liegt. Die Nähe des Angriffpunktes 8 an der Schwenkachse 4 macht bei einer 90°-Kippbewegung des Kipptisches 1 nur kurze Stellwege der Zylinderkolbenanordnung 7, 8 notwendig.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, liegt die Schwenkachse 4 vor der Ebene des Kipptisches 1. Die genaue Position ergibt sich aus Fig. 3. Der auf dem Dorn 3 sitzende Bund 9 hat den Durchmesser D B . Die Dornachse 10 hat von der Flurebene 11 einen Abstand H₁, während die Kipptischebene 12 in der Horizontallage von der Flurebene 11 einen Abstand H₂ hat. Der gemeinsame Schwerpunkt von Kipptisch 1 und Bund 9 mit schwerem Gewicht ist SR₁ und mit leichtem Gewicht SR₂. Die Schwenkachse K liegt auf der Senkrechten SW der Winkelhalbierenden der Tischebenen in Horizontal- und Vertikallage im Schnittpunkt SP dieser beiden Ebenen. In Abhängigkeit von der Schwenklage des Kipptisches 1 ergeben sich bei Beladung des Kipptisches 1 sowohl mit einem schweren Bund als auch mit einem leichten Bund jeweils zwei verschieden große Momente. Für einen schweren Bund mit der gemeinsamen Schwerachse SR₁ ergibt sich bei liegender Bundachse ein Moment M₁×a₂ und bei stehender Achse ein Moment M₁×a₁, was wegen des größeren Hebelarms größer als das erstgenannte Moment ist. Für einen leichten Bund ergibt sich bei stehender Bundachse ein Moment M₂×b₂ und bei liegender Bundachse wegen des größeren Hebelarms b₁ ein größeres Moment M₂×b₁. Unter Berücksichtigung der Gewichte von Bund und Kipptisch erfolgt die Positionierung für die Kippachse K derart, daß für maximales Bundgewicht bei Horizontallage und minimales Bundgewicht bei Vertikallage die Momente gleich sind. Beim Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen, daß für einen schweren Bund das Gesamtgewicht von Bund und Kippstuhl etwa doppelt so groß wie für einen leichten Bund ist. Die Hebelarmlängen sind deshalb dazu umgekehrt proportional. Durch Verlagern der Kippachse K auf der Geraden SW läßt sich zu jedem Gewichtsverhältnis das passende Hebelarmverhältnis wählen. Da die Kippachse K auf der Geraden SW liegt, ist nicht nur gewährleistet, daß zum Kippen nur geringe Kippkräfte benötigt werden, sondern auch, daß die Ebene des Kipptisches 12 in der Horizontallage mit der Ebene eines nachgeordneten Rollgangs 13 identisch ist.

Claims (3)

1. Kippstuhl für Bunde, dessen um etwa 90° schwenkbarer Kipptisch in seitlichen zapfenförmigen Schwenklagern gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (K) auf der Senkrechten (SW) der Winkelhalbierenden der Kipptischebenen in Vertikal- und Horizontallage im Schnittpunkt (SP) dieser beiden Ebenen und möglichst nah an den gemeinsamen Schwerachsen (SR₁, SR) von Kipptisch (1) und Bund (9), mit maximalem und minimalem Gewicht liegt.
2. Kippstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (K) näher an der gemeinsamen Schwerachse (SR) von Kipptisch (1) und Bund (9) mit maximalem Gewicht als an der gemeinsamen Schwerachse (SR) von Kipptisch (1) und Bund (9) mit minimalem Gewicht liegt.
3. Kippstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (K) derart positioniert ist, daß das wirksame Moment bei einem Bund (9) mit maximalem Gewicht und bei Horizontallage des Kipptisches (1) gleich dem wirksamen Moment bei einem Bund (9) mit minimalem Gewicht und bei Vertikallage des Kipptisches (1) ist.
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