DE3617151C2 - - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H67/00—Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fadenendesuchvorrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen, aus der
DE-OS 15 60 367 bekannten Art.
Eine von einer Spinnmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine,
hergestellte Spinnspule weist an einem Endteil
einer in der Mitte der Spule vorgesehenen Aufnahmehülse ein
Fadengebinde auf. Wird diese Spinnspule zu einem Spulautomaten
für einen Umspulschritt transportiert, so wird die
Spinnspule in einem Zustand zugeführt, bei dem dieses Fadengebinde
abgewickelt d. h. das Fadenende zum Umspulen der Spinnspule vorbereitet
ist. Für diesen Zweck wird in der Nähe des
Spulautomaten eine Fadenendesuchvorrichtung vorgesehen.
In der nachveröffentlichten DE 36 02 002 A1 wird zum Beispiel
bei einer Fadenendesuchvorrichtung ein Fadenendesuchelement
verwendet, das von einem Saugluftstrom Gebrauch macht, der
von einem Saugmund erzeugt wird. Dieser Saugluftstrom wirkt
auf die Oberfläche der auf der Spule befindlichen Fadenschicht
und somit auf ein auf der Oberfläche dieser Fadenschicht
befindliches Fadenende ein, wodurch das Fadenende
aufgenommen werden kann. Ist die Anzahl der Arten der zu
bearbeitenden Spinnspulen gering und die Anzahl der Spulen
pro Los groß, so kann der Fadenendesuchvorgang ohne Probleme
dadurch ausgeführt werden, daß man die Spinnspule an einer
vorbestimmten Stelle nahe dem ortsfest angeordneten Saugmund
in Stellung bringt. Bei einem System, das viele Arten
von Spulen bearbeitet und bei dem die Anzahl der Spulen pro
Spulenart gering ist und die Spulenarten beliebig zugeführt
werden, ändert sich der Abstand zwischen dem Öffnungsabschnitt
des Saugmunds und der Oberfläche der auf der Spule befindlichen
Fadenschicht in Abhängigkeit vom Durchmesser der
Fadenschicht, wodurch sich die auf die Oberfläche der Fadenschicht
einwirkende Saugkraft ändert, was zu einem Fehlschlagen
des Fadenendesuchvorganges führen kann.
Aus der DE 29 08 731 B1 ist ferner eine Vorrichtung zum Absaugen
des Fadenendes von einer Spule bei Spulmaschinen bekannt,
bei der ein Saugrohr vorgesehen ist, das ein flaches
Mundstück mit einem Saugschlitz aufweist, das sich über die
gesamte axiale Länge der Spule erstreckt, wobei die Unterseite
dieses Saugschlitzes sich dicht über der Oberfläche der
die Spule antreibenden Trommel befindet. An der Oberseite des
Mundstücks befindet sich ein Führungsgehäuse mit einer oberen
und einer unteren Führungsfläche. Zwischen den beiden Führungsflächen
ist dabei eine Lippe in Richtung auf die Spule
verschiebbar gelagert. Im Saugbetrieb wird zwischen der
Stirnfläche der Lippe und der Spule ein Unterdruck erzeugt,
durch den die Lippe in Richtung auf diese Spule verschiebbar
ist. Auf diese Weise befindet sich die Lippe, unabhängig vom
Spulendurchmesser, stets in unmittelbarer Nähe der Außenseite
der Fadenschicht, so daß ein reduzierter Luftverbrauch,
sowie eine erhöhte Saugleistung auftritt. Diese Vorrichtung
findet jedoch während der Herstellung von Kreuzspulen in
Spulautomaten Anwendung.
Aus der eingangs erwähnten DE-OS 15 60 367 ist eine Vorrichtung
zum Suchen des Fadenendes auf einer Spule bekannt, bei
der während des Spulvorganges der sich bildenden, mittels
einer Fadenführungstrommel angetriebenen Spule deren Durchmesser
an der Fadenendesuchstation dadurch erfaßt wird, daß
der Spulenhalter bei anwachsendem Spulendurchmesser eine
Schwenkbewegung ausführt. Diese Schwenkbewegung wird über ein
entsprechendes Hebelsystem auf den Saugmund übertragen, so
daß sich der Saugmund stets in konstanter Entfernung von
der sich bildenden Spule befindet. Es erfolgt somit eine
kontinuierliche Einstellung des Saugmundes bezüglich der
Fadenschicht der Spule. Findet diese Fadenendesuchvorrichtung
bei bereits fertig gewickelten Spulen mit unterschiedlichem
Druchmesser Anwendung, die der Reihe nach der Fadenendesuchvorrichtung
zugeführt werden, so muß an der Fadenendesuchstation
zuerst der Durchmesser der eingetroffenen
Spule bestimmt und anschließend der Saugmund an die Oberfläche
der Fadenschicht der Spule entsprechend heranbewegt
werden. Demzufolge ist für den in der Fadenendesuchstation
durchzuführenden Arbeitsvorgang relativ viel Zeit erforderlich.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß bei in einer
Reihe angeordneten Spulen innerhalb einer relativ kurzen
Zeitspanne die jeweiligen Fadenenden aufgefunden werden
können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche 2 bis 7.
Da gemäß der Erfindung die Durchmesserbestimmung der Spulen
bereits in einer vor der eigentlichen Fadenendesuchstation
angeordneten Station erfolgt und der jeweilige Durchmesser
der Spulen abgespeichert wird, während bei der jeweiligen
vorangehenden Spule das Fadenende in der Fadenendesuchstation
gesucht wird, ist beim Eintreffen einer neuen Spule
in der Fadenendesuchstation der Saugmund entsprechend deren
Durchmesser bereits eingestellt, so daß sofort mit dem Fadenendesuchvorgang
begonnen werden kann. Da die Durchmessererfassung
und der Fadenendesuchvorgang parallel ablaufen
können, ergibt sich insgesamt eine kurze Bearbeitungszeit
für die Spulen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Fadenendesuchvorrichtung
in Draufsicht und
Fig. 2 in Vorderansicht;
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in einer allgemeinen
Konstruktionsansicht;
Fig. 4 ein Beispiel der Fadenendesuchvorrichtung in einer
allgemeinen perspektivischen Konstruktionansicht
und
Fig. 5 in Draufsicht;
Fig. 6 die Beziehung zwischen der Fadenendesuchstation und
der Fadenendeeinführeinrichtung; und
Fig. 7 ein Beispiel eines Spulentransportmediums in Querschnittsansicht.
In den Fig. 4 und 5 ist der allgemeine Mechanismus der
Suchvorrichtung dargestellt. Die bei einem Feinspinnschritt
fertiggestellte Spule 1 wird längs eines Förderwegs 2 in
Richtung des Pfeils 3 in einem Zustand transportiert, bei dem
diese auf einem Teller T aufgesetzt ist, und erreicht eine
Abnahmestation A der Suchvorrichtung. Durch intermittierendes
Drehen einer Drehplatte 4 der Sucheinrichtung in Richtung des
Pfeiles 6 wird die in die Telleraufnahmeteile 5 aufgenommene
Spule 1 a über die Behandlungsstationen B, C, D und E zu einer
Abgabestation F transportiert, wo die Spule 1 f, bei der der
Fadenendesuchvorgang Erfolg hatte, längs eines Transportwegs
7 in Richtung des Pfeils 8 einer Spulmaschine zugeführt wird.
Die Telleraufnahmeteile 5 sind in festgelegten Abständen in
der Drehplatte 4 vorgesehen.
An der Station B ist eine Schneideinrichtung 10 zum Abspulen
und Abschneiden des Fadengebindes 9 vorgesehen, das sich an
einem unteren Endteil der Spule befindet. An der Station C
ist eine Walze 11 zum Abziehen des sich zwischen der Spule 1 c
und der Schneideinrichtung 10 erstreckenden Fadens und zum
leichten Wickeln des Fadens um die Oberfläche der Fadenschicht
vorgesehen. An der Station B wird die Spule 1 b mittels
einer Friktionswalze in die Richtung 12 zum Abwickeln
des darauf aufgespulten Fadens gedreht, und an der Station C
wird die Spule durch die Walze 11 in die Richtung 13 zum
Aufwickeln des Fadens gedreht. Ferner ist an der Station D
eine Fadenendesuchvorrichtung 14 zum Ansaugen und Abwickeln
des sich in einem freien Zustand befindlichen Fadenendes
vorgesehen. Die Vorrichtung 14 besteht z. B.aus einem Saugmund
16, der einen Fadenende-Saugöffnungsabschnitt 15 in Form
eines Schlitzes aufweist. An dieser Stelle wird die Spule 1 d
durch eine Friktionswalze 17 in die Richtung 12 zum Abwickeln
des Fadens gedreht. An der Station E sind eine Fadenerfassungs-
und Schneideinrichtung 34 und ein Fadenendeeinführmechanismus
19 zum Schneiden des von der Spule abgezogenen
Fadens auf eine vorbestimmte Länge bzw. zum Einführen des Fadenendes
in eine zentrale Öffnung 18 der Spule 1 e vorgesehen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, weist der bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendete Spulenteller T ein Aufsatzteil 21
und einen Spulenaufsetzzapfen 22 auf, die einstückig auf
einem scheibenförmigen Grundkörper 20 vorgesehen sind. Der
Teller T weist innen einen Hohlraum 23 auf, der an der Bodenfläche
der Tellers T offen ist. Der Zapfen 22 ist mit
einer Luftdurchlaßöffnung 24 ausgestattet. Wird ein Saugluftstrom
in Richtung des Pfeils 25 erzeugt, der auf das Innere
des Tellers einwirkt, so wird über die Luftdurchlaßöffnung 24
in der zentralen Öffnung 18 der Spule eine Saugkraft 26 erzeugt.
Fig. 5 zeigt die Spulenbehandlungsstationen in Draufsicht.
Der Teller Ta, auf dem eine Spule aufgesetzt ist und der die
Abnahmestation A erreicht, wird über die Behandlungsstationen
B bis E längs eines Weges L 1 durch intermittierendes Drehen
der Drehplatte 4 um jeweils 45° in Richtung des Pfeils 6
transportiert. An der Abgabestation F wird die Spule, bei der
der Fadenendesuchvorgang Erfolg hatte, dann auf den Transportweg
7 ausgestoßen. Die Spule, bei der der Fadenendesuchvorgang
ohne Erfolg blieb, wird mittels einer beweglichen
Führung 27 gesperrt und anschließend wieder der Abnahmestation
A über einen Rückführungsweg L 2 zur Ausführung eines
Suchvorganges zugeführt, worauf die gleichen Vorgänge wie
oben folgen. Hierzu ist an der Behandlungsstation E ein Sensor
zum Erfassen des aufgenommenen Fadenendes vorgesehen.
Wird das Fehlen des Fadenendes vom Sensor festgestellt, so
wird die in Fig. 5 gezeigte bewegliche Führung 27 mit Hilfe
eines Drehsolenoids o. dgl. in eine Position 27 a gebracht, wodurch
der Ausstoß des die Abgabestation F erreichenden Tellers
Tf gesperrt wird.
Die Fig. 5 zeigt ferner Walzen 29, 11 und 17 sowie eine Antriebsquelle
bzw. einen Motor 30 zum Drehen der Spulen an den
entsprechenden Stellen der Bearbeitungsstationen B, C und D.
Ein schleifenförmiger Riemen 32 verläuft über eine Ausgangsriemenscheibe
31 des Motors 30 und die Walzen 29, 11 und
17. Wird der Riemen 32 in Richtung des Pfeils 33 bewegt, so
werden die Walzen 29, 11 und 17 in vorbestimmte Richtungen
gedreht. Die Walzen 29 und 17 drehen die mit ihnen in Berührung
stehenden Teller Tb, Td in eine Richtung, die ein Abwickeln
des auf die Spule aufgewickelten Fadens bewirkt, während
die Walze 11 den Teller Tc in eine Richtung dreht, die
ein Aufwickeln des Fadens bewirkt.
Mit Bezug auf Fig. 6 wird eine Einrichtung zum Anordnen des
aufgenommenen Fadens an einer vorbestimmten Stelle der Spule
erläutert. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Typ verdeutlicht,
bei dem die Spule nach der Station E in einem Zustand
transportiert wird, bei dem das abgewickelte Fadenende
in die zentrale Öffnung 18 der Spule von oben eingesetzt ist.
Die obenerwähnte Fadenendeeinführeinrichtung erstreckt sich
über die Bearbeitungsstationen D und E. Die Einführeinrichtung
umfaßt im wesentlichen den an der Station D vorgesehenen Saugmund, die
an der Station E vorgesehene Fadenerfassungs- und Schneideinrichtung
34 zum Erfassen des Vorliegens und des Fehlens
des abgezogenen Fadens und zum Schneiden des Fadens an einer
vorbestimmten Stelle, so daß der der Spule zugehörige Faden
eine feste Länge aufweist, einen Fadenendesaugmechanismus 35
zum Einsaugen des durch das Schneiden erzeugten Endes des
Fadens in die zentrale Öffnung 18 der Spule.
Der Saugmund 16 besteht aus einem im allgemeinen L-förmigen
Saugrohr, das einen schlitzförmigen Öffnungsabschnitt 15, der
sich über die Länge der Fadenschicht der Spule an der Stelle
der Station D erstreckt, sowie einen Schlitz 36 aufweist, der
sich an dem Öffnungsabschnitt 15 anschließt und bis über die
kombinierte Fadenerfassungs- und Schneideinrichtung 34 an der
Stelle der Station E erstreckt. Durch einen Mechanismus, der
später beschrieben wird, kann der Öffnungsabschnitt 15 zur
Oberfläche der Fadenschicht hin oder von dieser weg bewegt
werden, so daß, selbst wenn die zu behandelnden Spulen unterschiedliche
Fadenschichtdurchmesser aufweisen, der Abstand
zwischen der Oberfläche der Fadenschicht und dem Öffnungsabschnitt
15 automatisch eingestellt werden kann. Auf diese
Weise wirkt eine konstant festgelegte Saugkraft auf die Oberfläche
der Fadenschicht ein. Das Saugrohr 16 steht ferner mit
einem Sauggebläse (nicht dargestellt) in Verbindung.
An der Station E sind oberhalb der an dieser Bearbeitungsstation
angeordneten Spule 1 e Führungsplatten 37, 37 zum Führen
des sich zwischen der Spule 1 e und dem Schlitz 36 des
Saugmunds 16 der kombinierten Fadenerfassung- und Schneideinrichtung
34 erstreckenden Fadens Y 1 vorgesehen. Diese Führungsplatten
37, 37 sind einstückig mit der Schneideinrichtung
34 auf einem festen Abstütztelement 38 vorgesehen. Das
Bezugszeichen 39 kennzeichnet ein Führungselement, durch das
ein Kopfteil 40 der transportierten Spule zu einer festgelegten
Stelle geführt und dort positioniert wird und das an dem
Abstützelement 38 befestigt ist.
Nachfolgend wird ein Beispiel eines Lagesteuermechanismus für
den Saugmund 16 mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
Der Lagesteuermechanismus umfaßt eine Spulendurchmesser-
Erfassungseinrichtung 41 zum Erfassen des Durchmessers d 1 der
Fadenschicht auf der Spule X 1, die an der Station C auf der
stromaufwärts gelegenen Seite der Fadenendesuchstation D angeordnet
ist, und eine variable Stoppeinrichtung 42 für den
Saugmund 16, der aufgrund der Erfassungseinrichtung 41
verlagert wird, usw.
Die Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung 41 umfaßt einen
plattenförmigen Fühler 44, der an einer senkrechten Welle 43
befestigt ist, einen Hebel 45, der an einem unteren Endteil
der Welle 43 befestigt ist, und einen Hebel 46 sowie eine damit
verbundene Stange 47, die der Übertragung eines Bewegungsbetrags
für den Saugmund 16 zur Seite der Station D dienen,
und zwar aufgrund der Versetzung des Fühlers 44. Der Hebel 45,
der über die Welle 43 einstückig mit dem Fühler 44 gedreht
wird, steht über eine Feder 49 mit einer festgelegten Welle 48
in Verbindung, wodurch der Fühler 44 zur Spule X 1 hin bewegt
wird. Ferner ist der andere Hebel 46 drehbar und lose an der
Welle 43 befestigt. Ein Endteil 50, der der Seite des Hebels
46, auf der die Verbindung mit der Stange 47 vorliegt, gegenüberliegt,
steht mit dem Hebel 45 über eine Feder 51 in Verbindung.
Außerdem ist auf dem Hebel 50 ein Haltestift 52 so
befestigt, daß dieser an einer Seitenkante 53 des Hebels 45
anliegt. Normalerweise wird der Hebel 46 gedreht, indem
dieser dem Hebel 45 folgt. Das Bezugszeichen 54 kennzeichnet
einen Stopper für den Hebel 45. Die Zugkraft f 1 der Feder 51
und die Zugkraft F 1 der Feder 49 sind dabei so eingestellt,
daß gilt: F 1<f 1.
Der Saugmund 16 an der Station D ist einerseits über einen
Arm 56 an einer Welle 55 abgestützt und steht andererseits
durch einen Stift 59 über einen Hebel 58 mit einer anderen
senkrechten Welle 57 in Verbindung, so daß der Saugmund 16
um die Wellen 55 und 57 bewegt werden kann. Der Öffnungsabschnitt
15 des Saugmunds 16 ist nahe der Oberfläche X 11 der
Fadenschicht der an der Station D in Stellung gebrachten Spule
X 1 angeordnet, wobei ein Abstand S zwischen der Oberfläche
X 11 und dem Öffnungsabschnitt 15 ausgebildet wird. Der Abstand
S wird dabei mittels eines beweglichen Stoppers 60 gesteuert.
An dem unteren Teil der senkrechten Welle 55 ist ein
Hebel 61 befestigt. Ferner ist zwischen dem Hebel 61 und
einem ortsfesten Stift 62 eine Feder 63 angebracht. Über den
Hebel 61 wird der Saugmund 16 konstant gegen die Oberfläche
der Fadenschicht bewegt, wobei die Stellung des Saugmunds 16
durch den Kontakt einer Seitenkante 64 des Hebels 61 mit dem
beweglichen Stopper 60 bestimmt wird. Demnach wird die Position
des Öffnungsabschnitts 15 dadurch geändert, daß man die
Kontaktstelle des Hebels 61 mit dem Stopper 60 entsprechend
dem Spulendurchmesser ändert.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Stopper 60 an seinem
Mittelabschnitt eine konische Oberfläche 65 auf und steht
mittels eines Stiftes 68 mit einem Endteil eines Hebels 67 in
Verbindung, so daß der Stopper 60 in einer Gleitführung 66 in
senkrechter Richtung bewegt werden kann. Der Hebel 67 ist
durch eine horizontale Welle 69 schwenkbar abgestützt, auf
der außerdem ein anderer Hebel 70 schwenkbar gelagert ist.
Die beiden Hebel 67 und 70 stehen über eine Zugfeder 71 in
Verbindung. Ferner ist auf dem Hebel 70 ein Haltestift 72
gegenüber einer Seitenkante 73 des Hebels 67 befestigt, so
daß die Hebel 67 und 70 zusammen gedreht werden können oder
daß im anderen Fall nur der Hebel 70 gegen die Kraft der Feder
71 gedreht werden kann.
Die konische Oberfläche 65 des Stoppers 60 ist, wie aus Fig. 2
ersichtlich, so ausgerichtet, daß der Durchmesser des Stoppers
nach obenhin abnimmt. Gleitet somit der Stopper 60 von
der gezeigten Position nach oben, so kommt eine Seitenkante
des Hebels 61 mit dem einen großen Druchmesser aufweisenden
Abschnitt 74 des Stoppers 60 in Berührung, wodurch der in
Fig. 1 gezeigte Saugmund 16 aus der dargestellten Position um
die Welle 55 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, steht außerdem ein Endteil des
Hebels 61, der im wesentlichen integral mit dem Saugmund 16
ist, durch eine Stange 77 mit einem Ende eines Nockenhebel 76
in Verbindung, der mittels eines Nockens 75 versetzt wird. Der
Nockenhebel 76 kann um eine Welle 78 verschwenkt werden. An
dem Nockenhebel 76 ist mittels einer Welle eine Exzenterrolle
79 abgestützt. Der Nocken 75 wird synchron mit der Drehplatte
(4 in Fig. 5) der Sucheinrichtung mittels einer Antriebseinrichtung
(nicht gezeigt) gedreht und der Nockenhebel 76 wird
kurzzeitig durch eine Nockenfläche 75 a im Gegenuhrzeigersinn
um die Welle 78 gedreht.
Nachfolgend werden die Funktionen des obenerwähnten Mechanismus
erläutert.
In den Fig. 1 und 2 wird davon ausgegangen, daß zwei Arten
von zu behandelnden Spulen vorliegen und daß der Fadenschichtdurchmesser
d 2 der Spulen X 2 größer der Fadenschichtdurchmesser
d 1 der Spulen X 1 ist. Erreicht die Spule X 1 die
Station D und die Spule X 2 die Station C, so wurde vorher der
Spulen- bzw. Fadenschichtdurchmesser der Spule X 1 an der Station
C erfaßt und der Saugmund 16 an eine Position gebracht,
die mit dem Durchmesser der Spule X 1 in Einklang steht, so
daß der Vorgang des Suchens des Fadens der Spule X 1 durch die
über den Öffnungsabschnitt 15 ausgeübte Saugkraft unmittelbar
nach dem Eintreffen der Spule X 1 an der Station D gestartet
wird.
Nach dem Eintreffen der Spule X 2 an der Station C drückt die
Fadenschicht der Spule X 2 gegen den Fühler 44, wodurch der
Fühler im Uhrzeigersinn um die Welle 43 gegen die Feder 49 in
eine Position 44 a gedreht wird, die durch eine zwei-punktierte
Linie verdeutlicht ist. Der einstückig mit dem Fühler 44 ausgebildete
Hebel 45 und der über die Feder 51 mit dem Hebel 45
in Verbindung stehende Hebel 46 werden ebenso gleichzeitig in
die Positionen 45 a bzw. 46 a gedreht, die durch die zwei-punktierten
Linien verdeutlicht sind.
Zu diesem Zeitpunkt wird der mit dem Hebel 46 verbundene Stab
47 in Richtung des Pfeils 80 gezogen, wodurch sich der Hebel
70 in Fig. 2 um die Welle 69 zu der durch eine zwei-punktierte
Linie dargestellten Position 70 a dreht. In diesem Fall kann
der Hebel 67 nicht gedreht werden, obwohl die beiden Hebel
67, 70 durch die Feder 71 verbunden sind, da der Hebel 61,
der einstückig mit dem Saugmund 16 ausgebildet ist, durch die
Feder 63 gegen den mit dem Hebel 67 in Verbindung stehenden
Stopper 60 gedrückt wird. Demzufolge wird lediglich der Hebel
70 gegen die Feder 71 gedreht, und der Stift 72 wird zu einer
Position 72 a verlagert, die von der Seitenkante 73 des Hebels
67 versetzt ist. Dieser Zustand kann als ein Zustand bezeichnet
werden, bei dem der Spulendurchmesser der an der Stelle
der Station angeordneten Spule gespeichert und der Saugmund
16 entsprechend dem gespeicherten Spulendurchmesser zum
Zeitpunkt der nachfolgenden Bewegung der Spulen um einen Abstand
bewegt wird.
Wird der Nocken 75 in Richtung des Pfeils 81 in Verbindung
mit der Bewegung der Spulen X 1 und X 2 um einen Abstand bewegt,
nachdem der Fadenendesuchvorgang für die Spule X 1 an
der Station D beendet ist, so dreht ein vorstehender Teil 75 a
des Nockens 75 den Nockenhebel 76 kurzzeitig zu der durch
eine zwei-punktierte Linie dargestellten Position 76 a, und
zwar über die Exzenterrolle 79. Demzufolge wird der Hebel 61
über den Stab 77 zusammen mit der Welle 55 gegen die Feder 63
im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß dieser von dem Stopper
60 getrennt wird. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der mit dem Stopper
60 verbundene Hebel 67, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die
Druckkraft des Hebels 61 nicht mehr auf, so daß der Hebel 67
infolge der Zugkraft der gespannten Feder 71 zu einer Position
bewegt wird, wo dieser mit dem an der mit einer zweipunktierten
Linie verdeutlichen Position 72 a angeordneten
Stift 72 in Berührung kommt, wodurch der Stopper 60 nach oben
bewegt wird. Infolgedessen wird ein Teil des Stoppers, der
auf der Seite der konischen Fläche 65 liegt, die den großen
Durchmesser aufweist, bis zum Niveau des Hebels 61 nach oben
bewegt. Bewegt sich anschließend der vorstehende Teil 75 a des
in Fig. 1 gezeigten Nockens 75 von der Exzenterrolle 79 weg,
so werden der Nockenhebel 76 und der Stab 77 infolge der
Kraft der Feder 63 in Richtung des Pfeils 82 bewegt, und der
Hebel 61 kommt mit dem einen großen Durchmesser aufweisenden
Teil 74 des Stoppers 60 in Berührung, wodurch der Öffnungsabschnitt
15 des Saugmunds 16 von der Stelle zurückgezogen
wird, bei der dieser auf die Spule X 1 eingewirkt hat, und an
einer Stelle positioniert wird, die von der Oberfläche der
Fadenschicht der Spule X 2 um den Abstand S abgesetzt ist.
Wird die Spule X 2 von der Station C zur Station D und die
nächste Spule X 3 zur Station C bewegt und ist der Spulendurchmesser
d 1 der Spule X 3 kleiner als der der Spule X 2, so
wird der in der durch die Strich-punktierte Linie dargestellten
Position 44 a (Fig. 1) befindliche Fühler 44 infolge der Kraft
der Feder 49 gegen die Oberfläche der auf der Spule X 3 befindlichen
Fadenschicht gedrückt, und der sich an der durch
die zwei-punktierte Linie dargestellten Stellung 45 a befindende
Hebel 45 wird im Gegenuhrzeigersinn zu einer Position
gedreht, die durch den Fühler 44 und die Spule bestimmt ist.
Obwohl der mit dem Hebel 46 verbundene Stab 47 über die Feder
51 eine Kraft in Richtung des Pfeils 83 aufnimmt, da der sich
am anderen Ende des Stabes 47 befindende Hebel 70 auf der
Seite der Station D vorher an der durch die zwei-punktierte
Linie dargestellten Position 70 a positioniert wurde und der
Hebel 61 durch die Kraft der Feder 63 gegen den Stopper 60
gedrückt wird, wird ein Drehen des Hebels 70 verhindert und
demzufolge lediglich ein Spannen der Feder 51 auf der Seite
der Station C bewirkt. Somit kann der Fühler 44 dem Durchmesser
der an der Stelle der Station angeordneten Spulen
folgen, um den Spulendurchmesser zu bestimmen, und der erfaßte
Spulendurchmesser wird durch die Feder 51 und den Hebel 45
gespeichert.
Nachdem der Fadenendesuchvorgang für die Spule X 2 an der
Stelle der Station D beendet ist, werden die sich an den jeweiligen
Stationen befindenden Spulen um einen Abstand (d. h.
einen Winkelabstand von 45°) bewegt, und falls der Hebel 61
einmal über den Nockenhebel 76 infolge des sich synchron mit
der Bewegung drehenden Nockens 75 vom Stopper 60 zwangsläufig gelöst
wird, verschwindet die Bremskraft des Hebels
70 a und die sich auf der Seite der Station C in gespanntem
Zustand befindende Feder 51 zieht sich zusammen, wodurch der
Stab 47 in Richtung des Pfeils 83 in Fig. 1 bewegt wird.
Demzufolge wird der Stopper 60 über den Stab 47 und die in
Fig. 2 gezeigten Hebel 70 und 67 abgesenkt und der einen
kleinen Durchmesser aufweisende Teil 84 des Stoppers 60 in
eine Stellung gebracht, die dem Hebel 61 gegenüberliegt, und
falls der vorstehende Teil 75 a des Nockens 75 sich über die
Position der Exzenterrolle 79 hinausbewegt und der Hebel 61
wieder durch die Kraft der Feder 63 gegen den Stopper 60 gedrückt
wird, wird der an dem Hebel 61 befestigte
Saugmund 16, und zwar dessen Öffnungsabschnitt 15, an einer
Stelle positioniert, die von der Oberfläche der auf der Spule
X 3 befindlichen Fadenschicht einen Abstand S aufweist.
Wird die Versetzung bzw. Verlagerung des Öffnungsabschnitts
15 des Saugmunds 16 so eingestellt, daß diese gleich der
Differenz des Spulenradius ist, so wird der Abstand zwischen
der Oberfläche der Fadenschicht und dem Öffnungsabschnitt 15
konstant festgelegt und die auf das Fadenende einwirkende
Saugkraft wird stabil.
Werden somit die von den entsprechenden Drehachsen gemessenen
Längen der verschiedenen Hebel für die Übertragung der Verlagerung
des Fühlers 44 auf der Grundlage der Verlagerung des
Fühlers 44 festgesetzt, so kann der Bewegungsbetrag des Öffnungsabschnitts
15 des Saugmunds 16 mit der Verlagerung des
Fühlers 44 in Übereinstimmung gebracht werden.
Nebenbei bemerkt ist es erforderlich, daß die Achsen der Spulen
an den Stationen C und D auf dem Bogen 86 eines Kreises
liegen, dessen Mittelpunkt die in Fig. 1 gezeigte Achse 85 der
Drehplatte ist. Im Hinblick darauf ist es üblich, z. B.
Elemente vorzusehen, mit denen das obere und das untere Ende
der Spule an jeder Station positioniert werden kann, wodurch
die Verlagerung des Fühlers 44 und der Abstand S zwischen dem
Öffnungsabschnitt 15 des Saugmunds 16 und der Oberfläche der
Fadenschicht exakt dem Spulendurchmesser entspricht.
Ferner kann der Fühler 44 zur Vermeidung von unerwarteten Bewegungen
während der Bewegung der Spulen festgelegt werden.
So kann z. B. auf der unteren Seite des Hebels 45 ein Bauelement,
wie z. B. eine Bremsbacke, vorgesehen werden, die den in
Fig. 2 gezeigten Hebel 45 durch Federkraft nach oben treibt,
so daß dieser in senkrechter Richtung bewegt werden kann,
wobei die Preßstelle und die abgesetzte Position des Bauteils
mittels eines Nockens und eines Nockenhebels bewegt werden
können und der Nocken synchron mit dem Antrieb der Drehplatte
4 angetrieben werden kann, wodurch der Fühler für entsprechende
Zeitperioden festgelegt oder freigegeben werden kann.
Obwohl bei dem obigen Ausführungsbeispiel die Erfassung des
Spulendurchmessers mit Hilfe eines mechanischen Fühlers erfolgt,
können auch andere Einrichtungen Verwendung finden.
So zeigt Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
Saugmund 16 derart abgestützt, daß dieser mit den Wellen 55
und 57 als Drehachse bewegt werden kann, und ein an der Welle
55 befestigter Hebel 61 wird durch eine Feder 63 im Uhrzeigersinn
bewegt, und zwar wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird der Durchmesser
der Spule, die sich an der Station C befindet, die unmittelbar
stromaufwärts von der Fadenendesuchstation D liegt,
mit Hilfe eines Bildsensors 87 optisch erfaßt, wobei der Bewegungsbetrag
des Öffnungsabschnitts 15 des Saugmunds entsprechend
dem erfaßten Signal eingestellt oder gesteuert
wird. Das von dem Bildsensor 87 erhaltene elektrische Signal
wird einmal in einem Speicher gespeichert, der in einem Steuergerät
88 vorgesehen ist, und synchron mit der Bewegung der
Spule in Richtung des Pfeiles 89 werden eine Antriebseinrichtung
90 von dem gespeicherten Signal angesteuert und ein in
Form eines exzentrischen Nockens ausgebildeter Stopper 91 mit
Hilfe eines Servomotors 92 um einen vorbestimmten Winkel gedreht,
wodurch die Berührungsstelle des Hebels 61 und des
Stoppers 91 und somit die Position des Saugmunds 16 geändert
wird. Demzufolge kann der Abstand S ungeachtet der Änderungen
des Spulendurchmessers konstant gehalten werden. Auf
jeden Fall beträgt der Abstand S mehrere Millimeter.
Obwohl bei den obigen Ausführungsbeispielen ein System erläutert
wurde, bei dem der Saugmund als Ganzes bewegt wird, kann
auch ein anderes System in Erwägung gezogen werden, bei dem
nur der Fadenendesaugöffnungsabschnitt getrennt vom Hauptkörper
des Saugmunds ausgebildet ist, so daß lediglich der Öffnungsabschnitt
relativ zum Hauptkörper in radialer Richtung
der Fadenschicht gleiten kann und nur der Öffnungsabschnitt
entsprechend der Art der Spule durch einen Bewegungsmechanismus
bewegt wird, der dem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele
entspricht. Mit Hilfe des letztgenannten Systems
kann die Vorrichtung noch kompakter ausgebildet werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird gemäß der Erfindung der
Fadenendesaugöffnungsabschnitt des Saugmundes, der zum Abziehen
des auf der Oberfläche der Fadenschicht einer Spule befindlichen
Fadenendes durch einen Saugluftstrom dient, aufgrund
des Unterschieds des Fadenschichtdurchmessers der zu
behandelnden Spule bewegt, so daß demzufolge der Abstand zwischen
dem Öffnungsabschnitt und der Oberfläche der Fadenschicht
konstant gehalten werden kann. Auf diese Weise kann
eine stabile Saugkraft auf das Fadenende ausgeübt werden.
Dieses System ist insbesondere von Vorteil, falls verschiedenartige
Spulen mit Hilfe einer einzigen Fadenendesuchvorrichtung
behandelt werden sollen.
Claims (8)
1. Fadenendesuchvorrichtung mit
- - einem an einer Fadenendesuchstation angeordneten Saugmund,
- - einer Einrichtung zum Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule, von der das Fadenende aufgenommen werden soll, und
- - einer Einrichtung zum Bewegen des Saugmundes entsprechend dem erfaßten Durchmesser der Fadenschicht der Spinnspule,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Einrichtung (41) zum Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule an einer an der stromaufwärts gelegenen Seite der Fadenendesuchstation (D) vorgesehenen Station (C) angeordnet ist und
- - daß eine Einrichtung (45, 51) zum Speichern des in der Durchmessererfassungsstation (C) erfaßten Durchmessers vorgesehen ist, wobei während des Transports der Spinnspule von der Durchmessererfassungsstation (C) zur Fadenendesuchstation (D) die Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds diesen entsprechend dem in der Durchmessererfassungsstation (C) erfaßten Durchmesser bewegt.
2. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulendurchmesser-
Erfassungseinrichtung (41) aufweist:
einen an einer ersten senkrechten Welle (43) befestigten Fühler (44), eine Einrichtung (49) zum Drücken des Fühlers (44) gegen die Fadenschicht der Spinnspule und einen ersten Hebel (46) und eine daran befestigte Stange (47), die der Übertragung eines Bewegungsbetrags für den Saugmund (16) zu einer mit Hilfe der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung versetzbaren Stoppeinrichtung (42) der Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds auf der Grundlage der Versetzung des Fühlers (44) dienen.
einen an einer ersten senkrechten Welle (43) befestigten Fühler (44), eine Einrichtung (49) zum Drücken des Fühlers (44) gegen die Fadenschicht der Spinnspule und einen ersten Hebel (46) und eine daran befestigte Stange (47), die der Übertragung eines Bewegungsbetrags für den Saugmund (16) zu einer mit Hilfe der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung versetzbaren Stoppeinrichtung (42) der Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds auf der Grundlage der Versetzung des Fühlers (44) dienen.
3. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die variable Stoppeinrichtung
(42) aufweist:
einen beweglichen Stopper (60), der an seinem mittleren Teil eine konische Fläche hat und in einer Gleitführung (66) senkrecht bewegbar ist, und einen zweiten Hebel (67), der mit dem unteren Teil des Stoppers (60) mittels eines Stifts (68) verbunden und dessen anderer Endteil mittels einer zweiten Welle (69) drehbar gelagert ist, wobei der zweite Hebel (67) mit der Stange (47) der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung (41) verbunden ist, so daß der Stopper (60) entsprechend der Versetzung des Fühlers (44) in senkrechter Richtung bewegt wird.
einen beweglichen Stopper (60), der an seinem mittleren Teil eine konische Fläche hat und in einer Gleitführung (66) senkrecht bewegbar ist, und einen zweiten Hebel (67), der mit dem unteren Teil des Stoppers (60) mittels eines Stifts (68) verbunden und dessen anderer Endteil mittels einer zweiten Welle (69) drehbar gelagert ist, wobei der zweite Hebel (67) mit der Stange (47) der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung (41) verbunden ist, so daß der Stopper (60) entsprechend der Versetzung des Fühlers (44) in senkrechter Richtung bewegt wird.
4. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum
Bewegen des Saugmunds (16) ferner aufweist:
eine dritte und eine vierte Welle (55, 57) zur beweglichen Abstützung des Saugmunds (16), einen dritten Hebel (61), der an dem unteren Teil der dritten Welle (55) befestigt ist, und eine mit dem dritten Hebel (61) verbundene Feder (63) zum Treiben des Saugmunds (16) zur Fadenschicht über den dritten Hebel (61), wobei der bewegliche Stopper (60) zwischen dem Saugmund und dem dritten Hebel (61) angeordnet ist und an der Seitenkante des dritten Hebels (61) anliegt, so daß die Position des Fadenende-Saugöffnungsabschnitts (15) des Saugmunds (16) entsprechend der Anlagestelle des dritten Hebels (61) am beweglichen Stopper (60) relativ zur Fadenschicht geändert wird.
eine dritte und eine vierte Welle (55, 57) zur beweglichen Abstützung des Saugmunds (16), einen dritten Hebel (61), der an dem unteren Teil der dritten Welle (55) befestigt ist, und eine mit dem dritten Hebel (61) verbundene Feder (63) zum Treiben des Saugmunds (16) zur Fadenschicht über den dritten Hebel (61), wobei der bewegliche Stopper (60) zwischen dem Saugmund und dem dritten Hebel (61) angeordnet ist und an der Seitenkante des dritten Hebels (61) anliegt, so daß die Position des Fadenende-Saugöffnungsabschnitts (15) des Saugmunds (16) entsprechend der Anlagestelle des dritten Hebels (61) am beweglichen Stopper (60) relativ zur Fadenschicht geändert wird.
5. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endabschnitt des mit
dem Saugmund (16) verbundenen dritten Hebels (61) mit einer
zweiten Stange (77) in Eingriff steht, deren anderes Ende mit
einem Nockenhebel (76) verbunden ist, der mittels eines
Nocken (75) versetzt wird, so daß der dritte Hebel (61)
zwangsläufig vom beweglichen Stopper (60) getrennt wird,
während die Spinnspule nach Beendigung des Fadenendesuchvorganges
zum nächsten Schritt transportiert und eine nachfolgende
Spinnspule zur Fadenendesuchstation (D) befördert wird.
6. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Saugmund (16) mittels
zwei Wellen (55 bzw. 57) (s. Fig. 3) beweglich
gelagert ist, und daß ein Hebel (61) (s. Fig. 3), der an der fünften
näher an dem Fadenende-Saugöffnungsabschnitt (15) angeordneten
Welle (55) befestigt ist, mittels einer Feder (63)
zur Fadenschicht der Spinnspule hin getrieben wird, wobei der
vierte Hebel (61) an einem aus einem exzentrischen Nocken gebildeten
Stopper (91) anliegt (s. Fig. 3).
7. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41) zum
Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule ein
Bildsensor (87) ist und daß die Position des Saugrohres (16)
durch Drehen des aus einem exzentrischen Nocken bestehenden
Stoppers (91) um einen vorbestimmten Winkel mit Hilfe eines
Servomotors (92) entsprechend einem vom Bildsensor (87) erhaltenen
elektrischen Signal geändert wird (s. Fig. 3).
Applications Claiming Priority (1)
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| JP60111123A JPS61267670A (ja) | 1985-05-22 | 1985-05-22 | 糸端の口出し装置 |
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|---|---|---|---|
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- 1986-05-22 DE DE19863617151 patent/DE3617151A1/de active Granted
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