DE3617151C2 - - Google Patents

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DE3617151C2
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lever
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Isamu Kyoto Jp Matsui
Shuzo Joyo Kyoto Jp Kawamura
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Murata Machinery Ltd
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenendesuchvorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen, aus der DE-OS 15 60 367 bekannten Art.
Eine von einer Spinnmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine, hergestellte Spinnspule weist an einem Endteil einer in der Mitte der Spule vorgesehenen Aufnahmehülse ein Fadengebinde auf. Wird diese Spinnspule zu einem Spulautomaten für einen Umspulschritt transportiert, so wird die Spinnspule in einem Zustand zugeführt, bei dem dieses Fadengebinde abgewickelt d. h. das Fadenende zum Umspulen der Spinnspule vorbereitet ist. Für diesen Zweck wird in der Nähe des Spulautomaten eine Fadenendesuchvorrichtung vorgesehen.
In der nachveröffentlichten DE 36 02 002 A1 wird zum Beispiel bei einer Fadenendesuchvorrichtung ein Fadenendesuchelement verwendet, das von einem Saugluftstrom Gebrauch macht, der von einem Saugmund erzeugt wird. Dieser Saugluftstrom wirkt auf die Oberfläche der auf der Spule befindlichen Fadenschicht und somit auf ein auf der Oberfläche dieser Fadenschicht befindliches Fadenende ein, wodurch das Fadenende aufgenommen werden kann. Ist die Anzahl der Arten der zu bearbeitenden Spinnspulen gering und die Anzahl der Spulen pro Los groß, so kann der Fadenendesuchvorgang ohne Probleme dadurch ausgeführt werden, daß man die Spinnspule an einer vorbestimmten Stelle nahe dem ortsfest angeordneten Saugmund in Stellung bringt. Bei einem System, das viele Arten von Spulen bearbeitet und bei dem die Anzahl der Spulen pro Spulenart gering ist und die Spulenarten beliebig zugeführt werden, ändert sich der Abstand zwischen dem Öffnungsabschnitt des Saugmunds und der Oberfläche der auf der Spule befindlichen Fadenschicht in Abhängigkeit vom Durchmesser der Fadenschicht, wodurch sich die auf die Oberfläche der Fadenschicht einwirkende Saugkraft ändert, was zu einem Fehlschlagen des Fadenendesuchvorganges führen kann.
Aus der DE 29 08 731 B1 ist ferner eine Vorrichtung zum Absaugen des Fadenendes von einer Spule bei Spulmaschinen bekannt, bei der ein Saugrohr vorgesehen ist, das ein flaches Mundstück mit einem Saugschlitz aufweist, das sich über die gesamte axiale Länge der Spule erstreckt, wobei die Unterseite dieses Saugschlitzes sich dicht über der Oberfläche der die Spule antreibenden Trommel befindet. An der Oberseite des Mundstücks befindet sich ein Führungsgehäuse mit einer oberen und einer unteren Führungsfläche. Zwischen den beiden Führungsflächen ist dabei eine Lippe in Richtung auf die Spule verschiebbar gelagert. Im Saugbetrieb wird zwischen der Stirnfläche der Lippe und der Spule ein Unterdruck erzeugt, durch den die Lippe in Richtung auf diese Spule verschiebbar ist. Auf diese Weise befindet sich die Lippe, unabhängig vom Spulendurchmesser, stets in unmittelbarer Nähe der Außenseite der Fadenschicht, so daß ein reduzierter Luftverbrauch, sowie eine erhöhte Saugleistung auftritt. Diese Vorrichtung findet jedoch während der Herstellung von Kreuzspulen in Spulautomaten Anwendung.
Aus der eingangs erwähnten DE-OS 15 60 367 ist eine Vorrichtung zum Suchen des Fadenendes auf einer Spule bekannt, bei der während des Spulvorganges der sich bildenden, mittels einer Fadenführungstrommel angetriebenen Spule deren Durchmesser an der Fadenendesuchstation dadurch erfaßt wird, daß der Spulenhalter bei anwachsendem Spulendurchmesser eine Schwenkbewegung ausführt. Diese Schwenkbewegung wird über ein entsprechendes Hebelsystem auf den Saugmund übertragen, so daß sich der Saugmund stets in konstanter Entfernung von der sich bildenden Spule befindet. Es erfolgt somit eine kontinuierliche Einstellung des Saugmundes bezüglich der Fadenschicht der Spule. Findet diese Fadenendesuchvorrichtung bei bereits fertig gewickelten Spulen mit unterschiedlichem Druchmesser Anwendung, die der Reihe nach der Fadenendesuchvorrichtung zugeführt werden, so muß an der Fadenendesuchstation zuerst der Durchmesser der eingetroffenen Spule bestimmt und anschließend der Saugmund an die Oberfläche der Fadenschicht der Spule entsprechend heranbewegt werden. Demzufolge ist für den in der Fadenendesuchstation durchzuführenden Arbeitsvorgang relativ viel Zeit erforderlich.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß bei in einer Reihe angeordneten Spulen innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne die jeweiligen Fadenenden aufgefunden werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 7.
Da gemäß der Erfindung die Durchmesserbestimmung der Spulen bereits in einer vor der eigentlichen Fadenendesuchstation angeordneten Station erfolgt und der jeweilige Durchmesser der Spulen abgespeichert wird, während bei der jeweiligen vorangehenden Spule das Fadenende in der Fadenendesuchstation gesucht wird, ist beim Eintreffen einer neuen Spule in der Fadenendesuchstation der Saugmund entsprechend deren Durchmesser bereits eingestellt, so daß sofort mit dem Fadenendesuchvorgang begonnen werden kann. Da die Durchmessererfassung und der Fadenendesuchvorgang parallel ablaufen können, ergibt sich insgesamt eine kurze Bearbeitungszeit für die Spulen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Fadenendesuchvorrichtung in Draufsicht und
Fig. 2 in Vorderansicht;
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in einer allgemeinen Konstruktionsansicht;
Fig. 4 ein Beispiel der Fadenendesuchvorrichtung in einer allgemeinen perspektivischen Konstruktionansicht und
Fig. 5 in Draufsicht;
Fig. 6 die Beziehung zwischen der Fadenendesuchstation und der Fadenendeeinführeinrichtung; und
Fig. 7 ein Beispiel eines Spulentransportmediums in Querschnittsansicht.
In den Fig. 4 und 5 ist der allgemeine Mechanismus der Suchvorrichtung dargestellt. Die bei einem Feinspinnschritt fertiggestellte Spule 1 wird längs eines Förderwegs 2 in Richtung des Pfeils 3 in einem Zustand transportiert, bei dem diese auf einem Teller T aufgesetzt ist, und erreicht eine Abnahmestation A der Suchvorrichtung. Durch intermittierendes Drehen einer Drehplatte 4 der Sucheinrichtung in Richtung des Pfeiles 6 wird die in die Telleraufnahmeteile 5 aufgenommene Spule 1 a über die Behandlungsstationen B, C, D und E zu einer Abgabestation F transportiert, wo die Spule 1 f, bei der der Fadenendesuchvorgang Erfolg hatte, längs eines Transportwegs 7 in Richtung des Pfeils 8 einer Spulmaschine zugeführt wird. Die Telleraufnahmeteile 5 sind in festgelegten Abständen in der Drehplatte 4 vorgesehen.
An der Station B ist eine Schneideinrichtung 10 zum Abspulen und Abschneiden des Fadengebindes 9 vorgesehen, das sich an einem unteren Endteil der Spule befindet. An der Station C ist eine Walze 11 zum Abziehen des sich zwischen der Spule 1 c und der Schneideinrichtung 10 erstreckenden Fadens und zum leichten Wickeln des Fadens um die Oberfläche der Fadenschicht vorgesehen. An der Station B wird die Spule 1 b mittels einer Friktionswalze in die Richtung 12 zum Abwickeln des darauf aufgespulten Fadens gedreht, und an der Station C wird die Spule durch die Walze 11 in die Richtung 13 zum Aufwickeln des Fadens gedreht. Ferner ist an der Station D eine Fadenendesuchvorrichtung 14 zum Ansaugen und Abwickeln des sich in einem freien Zustand befindlichen Fadenendes vorgesehen. Die Vorrichtung 14 besteht z. B.aus einem Saugmund 16, der einen Fadenende-Saugöffnungsabschnitt 15 in Form eines Schlitzes aufweist. An dieser Stelle wird die Spule 1 d durch eine Friktionswalze 17 in die Richtung 12 zum Abwickeln des Fadens gedreht. An der Station E sind eine Fadenerfassungs- und Schneideinrichtung 34 und ein Fadenendeeinführmechanismus 19 zum Schneiden des von der Spule abgezogenen Fadens auf eine vorbestimmte Länge bzw. zum Einführen des Fadenendes in eine zentrale Öffnung 18 der Spule 1 e vorgesehen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, weist der bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Spulenteller T ein Aufsatzteil 21 und einen Spulenaufsetzzapfen 22 auf, die einstückig auf einem scheibenförmigen Grundkörper 20 vorgesehen sind. Der Teller T weist innen einen Hohlraum 23 auf, der an der Bodenfläche der Tellers T offen ist. Der Zapfen 22 ist mit einer Luftdurchlaßöffnung 24 ausgestattet. Wird ein Saugluftstrom in Richtung des Pfeils 25 erzeugt, der auf das Innere des Tellers einwirkt, so wird über die Luftdurchlaßöffnung 24 in der zentralen Öffnung 18 der Spule eine Saugkraft 26 erzeugt.
Fig. 5 zeigt die Spulenbehandlungsstationen in Draufsicht. Der Teller Ta, auf dem eine Spule aufgesetzt ist und der die Abnahmestation A erreicht, wird über die Behandlungsstationen B bis E längs eines Weges L 1 durch intermittierendes Drehen der Drehplatte 4 um jeweils 45° in Richtung des Pfeils 6 transportiert. An der Abgabestation F wird die Spule, bei der der Fadenendesuchvorgang Erfolg hatte, dann auf den Transportweg 7 ausgestoßen. Die Spule, bei der der Fadenendesuchvorgang ohne Erfolg blieb, wird mittels einer beweglichen Führung 27 gesperrt und anschließend wieder der Abnahmestation A über einen Rückführungsweg L 2 zur Ausführung eines Suchvorganges zugeführt, worauf die gleichen Vorgänge wie oben folgen. Hierzu ist an der Behandlungsstation E ein Sensor zum Erfassen des aufgenommenen Fadenendes vorgesehen. Wird das Fehlen des Fadenendes vom Sensor festgestellt, so wird die in Fig. 5 gezeigte bewegliche Führung 27 mit Hilfe eines Drehsolenoids o. dgl. in eine Position 27 a gebracht, wodurch der Ausstoß des die Abgabestation F erreichenden Tellers Tf gesperrt wird.
Die Fig. 5 zeigt ferner Walzen 29, 11 und 17 sowie eine Antriebsquelle bzw. einen Motor 30 zum Drehen der Spulen an den entsprechenden Stellen der Bearbeitungsstationen B, C und D. Ein schleifenförmiger Riemen 32 verläuft über eine Ausgangsriemenscheibe 31 des Motors 30 und die Walzen 29, 11 und 17. Wird der Riemen 32 in Richtung des Pfeils 33 bewegt, so werden die Walzen 29, 11 und 17 in vorbestimmte Richtungen gedreht. Die Walzen 29 und 17 drehen die mit ihnen in Berührung stehenden Teller Tb, Td in eine Richtung, die ein Abwickeln des auf die Spule aufgewickelten Fadens bewirkt, während die Walze 11 den Teller Tc in eine Richtung dreht, die ein Aufwickeln des Fadens bewirkt.
Mit Bezug auf Fig. 6 wird eine Einrichtung zum Anordnen des aufgenommenen Fadens an einer vorbestimmten Stelle der Spule erläutert. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Typ verdeutlicht, bei dem die Spule nach der Station E in einem Zustand transportiert wird, bei dem das abgewickelte Fadenende in die zentrale Öffnung 18 der Spule von oben eingesetzt ist.
Die obenerwähnte Fadenendeeinführeinrichtung erstreckt sich über die Bearbeitungsstationen D und E. Die Einführeinrichtung umfaßt im wesentlichen den an der Station D vorgesehenen Saugmund, die an der Station E vorgesehene Fadenerfassungs- und Schneideinrichtung 34 zum Erfassen des Vorliegens und des Fehlens des abgezogenen Fadens und zum Schneiden des Fadens an einer vorbestimmten Stelle, so daß der der Spule zugehörige Faden eine feste Länge aufweist, einen Fadenendesaugmechanismus 35 zum Einsaugen des durch das Schneiden erzeugten Endes des Fadens in die zentrale Öffnung 18 der Spule.
Der Saugmund 16 besteht aus einem im allgemeinen L-förmigen Saugrohr, das einen schlitzförmigen Öffnungsabschnitt 15, der sich über die Länge der Fadenschicht der Spule an der Stelle der Station D erstreckt, sowie einen Schlitz 36 aufweist, der sich an dem Öffnungsabschnitt 15 anschließt und bis über die kombinierte Fadenerfassungs- und Schneideinrichtung 34 an der Stelle der Station E erstreckt. Durch einen Mechanismus, der später beschrieben wird, kann der Öffnungsabschnitt 15 zur Oberfläche der Fadenschicht hin oder von dieser weg bewegt werden, so daß, selbst wenn die zu behandelnden Spulen unterschiedliche Fadenschichtdurchmesser aufweisen, der Abstand zwischen der Oberfläche der Fadenschicht und dem Öffnungsabschnitt 15 automatisch eingestellt werden kann. Auf diese Weise wirkt eine konstant festgelegte Saugkraft auf die Oberfläche der Fadenschicht ein. Das Saugrohr 16 steht ferner mit einem Sauggebläse (nicht dargestellt) in Verbindung.
An der Station E sind oberhalb der an dieser Bearbeitungsstation angeordneten Spule 1 e Führungsplatten 37, 37 zum Führen des sich zwischen der Spule 1 e und dem Schlitz 36 des Saugmunds 16 der kombinierten Fadenerfassung- und Schneideinrichtung 34 erstreckenden Fadens Y 1 vorgesehen. Diese Führungsplatten 37, 37 sind einstückig mit der Schneideinrichtung 34 auf einem festen Abstütztelement 38 vorgesehen. Das Bezugszeichen 39 kennzeichnet ein Führungselement, durch das ein Kopfteil 40 der transportierten Spule zu einer festgelegten Stelle geführt und dort positioniert wird und das an dem Abstützelement 38 befestigt ist.
Nachfolgend wird ein Beispiel eines Lagesteuermechanismus für den Saugmund 16 mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben. Der Lagesteuermechanismus umfaßt eine Spulendurchmesser- Erfassungseinrichtung 41 zum Erfassen des Durchmessers d 1 der Fadenschicht auf der Spule X 1, die an der Station C auf der stromaufwärts gelegenen Seite der Fadenendesuchstation D angeordnet ist, und eine variable Stoppeinrichtung 42 für den Saugmund 16, der aufgrund der Erfassungseinrichtung 41 verlagert wird, usw.
Die Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung 41 umfaßt einen plattenförmigen Fühler 44, der an einer senkrechten Welle 43 befestigt ist, einen Hebel 45, der an einem unteren Endteil der Welle 43 befestigt ist, und einen Hebel 46 sowie eine damit verbundene Stange 47, die der Übertragung eines Bewegungsbetrags für den Saugmund 16 zur Seite der Station D dienen, und zwar aufgrund der Versetzung des Fühlers 44. Der Hebel 45, der über die Welle 43 einstückig mit dem Fühler 44 gedreht wird, steht über eine Feder 49 mit einer festgelegten Welle 48 in Verbindung, wodurch der Fühler 44 zur Spule X 1 hin bewegt wird. Ferner ist der andere Hebel 46 drehbar und lose an der Welle 43 befestigt. Ein Endteil 50, der der Seite des Hebels 46, auf der die Verbindung mit der Stange 47 vorliegt, gegenüberliegt, steht mit dem Hebel 45 über eine Feder 51 in Verbindung. Außerdem ist auf dem Hebel 50 ein Haltestift 52 so befestigt, daß dieser an einer Seitenkante 53 des Hebels 45 anliegt. Normalerweise wird der Hebel 46 gedreht, indem dieser dem Hebel 45 folgt. Das Bezugszeichen 54 kennzeichnet einen Stopper für den Hebel 45. Die Zugkraft f 1 der Feder 51 und die Zugkraft F 1 der Feder 49 sind dabei so eingestellt, daß gilt: F 1<f 1.
Der Saugmund 16 an der Station D ist einerseits über einen Arm 56 an einer Welle 55 abgestützt und steht andererseits durch einen Stift 59 über einen Hebel 58 mit einer anderen senkrechten Welle 57 in Verbindung, so daß der Saugmund 16 um die Wellen 55 und 57 bewegt werden kann. Der Öffnungsabschnitt 15 des Saugmunds 16 ist nahe der Oberfläche X 11 der Fadenschicht der an der Station D in Stellung gebrachten Spule X 1 angeordnet, wobei ein Abstand S zwischen der Oberfläche X 11 und dem Öffnungsabschnitt 15 ausgebildet wird. Der Abstand S wird dabei mittels eines beweglichen Stoppers 60 gesteuert. An dem unteren Teil der senkrechten Welle 55 ist ein Hebel 61 befestigt. Ferner ist zwischen dem Hebel 61 und einem ortsfesten Stift 62 eine Feder 63 angebracht. Über den Hebel 61 wird der Saugmund 16 konstant gegen die Oberfläche der Fadenschicht bewegt, wobei die Stellung des Saugmunds 16 durch den Kontakt einer Seitenkante 64 des Hebels 61 mit dem beweglichen Stopper 60 bestimmt wird. Demnach wird die Position des Öffnungsabschnitts 15 dadurch geändert, daß man die Kontaktstelle des Hebels 61 mit dem Stopper 60 entsprechend dem Spulendurchmesser ändert.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Stopper 60 an seinem Mittelabschnitt eine konische Oberfläche 65 auf und steht mittels eines Stiftes 68 mit einem Endteil eines Hebels 67 in Verbindung, so daß der Stopper 60 in einer Gleitführung 66 in senkrechter Richtung bewegt werden kann. Der Hebel 67 ist durch eine horizontale Welle 69 schwenkbar abgestützt, auf der außerdem ein anderer Hebel 70 schwenkbar gelagert ist. Die beiden Hebel 67 und 70 stehen über eine Zugfeder 71 in Verbindung. Ferner ist auf dem Hebel 70 ein Haltestift 72 gegenüber einer Seitenkante 73 des Hebels 67 befestigt, so daß die Hebel 67 und 70 zusammen gedreht werden können oder daß im anderen Fall nur der Hebel 70 gegen die Kraft der Feder 71 gedreht werden kann.
Die konische Oberfläche 65 des Stoppers 60 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so ausgerichtet, daß der Durchmesser des Stoppers nach obenhin abnimmt. Gleitet somit der Stopper 60 von der gezeigten Position nach oben, so kommt eine Seitenkante des Hebels 61 mit dem einen großen Druchmesser aufweisenden Abschnitt 74 des Stoppers 60 in Berührung, wodurch der in Fig. 1 gezeigte Saugmund 16 aus der dargestellten Position um die Welle 55 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, steht außerdem ein Endteil des Hebels 61, der im wesentlichen integral mit dem Saugmund 16 ist, durch eine Stange 77 mit einem Ende eines Nockenhebel 76 in Verbindung, der mittels eines Nockens 75 versetzt wird. Der Nockenhebel 76 kann um eine Welle 78 verschwenkt werden. An dem Nockenhebel 76 ist mittels einer Welle eine Exzenterrolle 79 abgestützt. Der Nocken 75 wird synchron mit der Drehplatte (4 in Fig. 5) der Sucheinrichtung mittels einer Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) gedreht und der Nockenhebel 76 wird kurzzeitig durch eine Nockenfläche 75 a im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 78 gedreht.
Nachfolgend werden die Funktionen des obenerwähnten Mechanismus erläutert.
In den Fig. 1 und 2 wird davon ausgegangen, daß zwei Arten von zu behandelnden Spulen vorliegen und daß der Fadenschichtdurchmesser d 2 der Spulen X 2 größer der Fadenschichtdurchmesser d 1 der Spulen X 1 ist. Erreicht die Spule X 1 die Station D und die Spule X 2 die Station C, so wurde vorher der Spulen- bzw. Fadenschichtdurchmesser der Spule X 1 an der Station C erfaßt und der Saugmund 16 an eine Position gebracht, die mit dem Durchmesser der Spule X 1 in Einklang steht, so daß der Vorgang des Suchens des Fadens der Spule X 1 durch die über den Öffnungsabschnitt 15 ausgeübte Saugkraft unmittelbar nach dem Eintreffen der Spule X 1 an der Station D gestartet wird.
Nach dem Eintreffen der Spule X 2 an der Station C drückt die Fadenschicht der Spule X 2 gegen den Fühler 44, wodurch der Fühler im Uhrzeigersinn um die Welle 43 gegen die Feder 49 in eine Position 44 a gedreht wird, die durch eine zwei-punktierte Linie verdeutlicht ist. Der einstückig mit dem Fühler 44 ausgebildete Hebel 45 und der über die Feder 51 mit dem Hebel 45 in Verbindung stehende Hebel 46 werden ebenso gleichzeitig in die Positionen 45 a bzw. 46 a gedreht, die durch die zwei-punktierten Linien verdeutlicht sind.
Zu diesem Zeitpunkt wird der mit dem Hebel 46 verbundene Stab 47 in Richtung des Pfeils 80 gezogen, wodurch sich der Hebel 70 in Fig. 2 um die Welle 69 zu der durch eine zwei-punktierte Linie dargestellten Position 70 a dreht. In diesem Fall kann der Hebel 67 nicht gedreht werden, obwohl die beiden Hebel 67, 70 durch die Feder 71 verbunden sind, da der Hebel 61, der einstückig mit dem Saugmund 16 ausgebildet ist, durch die Feder 63 gegen den mit dem Hebel 67 in Verbindung stehenden Stopper 60 gedrückt wird. Demzufolge wird lediglich der Hebel 70 gegen die Feder 71 gedreht, und der Stift 72 wird zu einer Position 72 a verlagert, die von der Seitenkante 73 des Hebels 67 versetzt ist. Dieser Zustand kann als ein Zustand bezeichnet werden, bei dem der Spulendurchmesser der an der Stelle der Station angeordneten Spule gespeichert und der Saugmund 16 entsprechend dem gespeicherten Spulendurchmesser zum Zeitpunkt der nachfolgenden Bewegung der Spulen um einen Abstand bewegt wird.
Wird der Nocken 75 in Richtung des Pfeils 81 in Verbindung mit der Bewegung der Spulen X 1 und X 2 um einen Abstand bewegt, nachdem der Fadenendesuchvorgang für die Spule X 1 an der Station D beendet ist, so dreht ein vorstehender Teil 75 a des Nockens 75 den Nockenhebel 76 kurzzeitig zu der durch eine zwei-punktierte Linie dargestellten Position 76 a, und zwar über die Exzenterrolle 79. Demzufolge wird der Hebel 61 über den Stab 77 zusammen mit der Welle 55 gegen die Feder 63 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß dieser von dem Stopper 60 getrennt wird. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der mit dem Stopper 60 verbundene Hebel 67, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die Druckkraft des Hebels 61 nicht mehr auf, so daß der Hebel 67 infolge der Zugkraft der gespannten Feder 71 zu einer Position bewegt wird, wo dieser mit dem an der mit einer zweipunktierten Linie verdeutlichen Position 72 a angeordneten Stift 72 in Berührung kommt, wodurch der Stopper 60 nach oben bewegt wird. Infolgedessen wird ein Teil des Stoppers, der auf der Seite der konischen Fläche 65 liegt, die den großen Durchmesser aufweist, bis zum Niveau des Hebels 61 nach oben bewegt. Bewegt sich anschließend der vorstehende Teil 75 a des in Fig. 1 gezeigten Nockens 75 von der Exzenterrolle 79 weg, so werden der Nockenhebel 76 und der Stab 77 infolge der Kraft der Feder 63 in Richtung des Pfeils 82 bewegt, und der Hebel 61 kommt mit dem einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 74 des Stoppers 60 in Berührung, wodurch der Öffnungsabschnitt 15 des Saugmunds 16 von der Stelle zurückgezogen wird, bei der dieser auf die Spule X 1 eingewirkt hat, und an einer Stelle positioniert wird, die von der Oberfläche der Fadenschicht der Spule X 2 um den Abstand S abgesetzt ist.
Wird die Spule X 2 von der Station C zur Station D und die nächste Spule X 3 zur Station C bewegt und ist der Spulendurchmesser d 1 der Spule X 3 kleiner als der der Spule X 2, so wird der in der durch die Strich-punktierte Linie dargestellten Position 44 a (Fig. 1) befindliche Fühler 44 infolge der Kraft der Feder 49 gegen die Oberfläche der auf der Spule X 3 befindlichen Fadenschicht gedrückt, und der sich an der durch die zwei-punktierte Linie dargestellten Stellung 45 a befindende Hebel 45 wird im Gegenuhrzeigersinn zu einer Position gedreht, die durch den Fühler 44 und die Spule bestimmt ist. Obwohl der mit dem Hebel 46 verbundene Stab 47 über die Feder 51 eine Kraft in Richtung des Pfeils 83 aufnimmt, da der sich am anderen Ende des Stabes 47 befindende Hebel 70 auf der Seite der Station D vorher an der durch die zwei-punktierte Linie dargestellten Position 70 a positioniert wurde und der Hebel 61 durch die Kraft der Feder 63 gegen den Stopper 60 gedrückt wird, wird ein Drehen des Hebels 70 verhindert und demzufolge lediglich ein Spannen der Feder 51 auf der Seite der Station C bewirkt. Somit kann der Fühler 44 dem Durchmesser der an der Stelle der Station angeordneten Spulen folgen, um den Spulendurchmesser zu bestimmen, und der erfaßte Spulendurchmesser wird durch die Feder 51 und den Hebel 45 gespeichert.
Nachdem der Fadenendesuchvorgang für die Spule X 2 an der Stelle der Station D beendet ist, werden die sich an den jeweiligen Stationen befindenden Spulen um einen Abstand (d. h. einen Winkelabstand von 45°) bewegt, und falls der Hebel 61 einmal über den Nockenhebel 76 infolge des sich synchron mit der Bewegung drehenden Nockens 75 vom Stopper 60 zwangsläufig gelöst wird, verschwindet die Bremskraft des Hebels 70 a und die sich auf der Seite der Station C in gespanntem Zustand befindende Feder 51 zieht sich zusammen, wodurch der Stab 47 in Richtung des Pfeils 83 in Fig. 1 bewegt wird.
Demzufolge wird der Stopper 60 über den Stab 47 und die in Fig. 2 gezeigten Hebel 70 und 67 abgesenkt und der einen kleinen Durchmesser aufweisende Teil 84 des Stoppers 60 in eine Stellung gebracht, die dem Hebel 61 gegenüberliegt, und falls der vorstehende Teil 75 a des Nockens 75 sich über die Position der Exzenterrolle 79 hinausbewegt und der Hebel 61 wieder durch die Kraft der Feder 63 gegen den Stopper 60 gedrückt wird, wird der an dem Hebel 61 befestigte Saugmund 16, und zwar dessen Öffnungsabschnitt 15, an einer Stelle positioniert, die von der Oberfläche der auf der Spule X 3 befindlichen Fadenschicht einen Abstand S aufweist.
Wird die Versetzung bzw. Verlagerung des Öffnungsabschnitts 15 des Saugmunds 16 so eingestellt, daß diese gleich der Differenz des Spulenradius ist, so wird der Abstand zwischen der Oberfläche der Fadenschicht und dem Öffnungsabschnitt 15 konstant festgelegt und die auf das Fadenende einwirkende Saugkraft wird stabil.
Werden somit die von den entsprechenden Drehachsen gemessenen Längen der verschiedenen Hebel für die Übertragung der Verlagerung des Fühlers 44 auf der Grundlage der Verlagerung des Fühlers 44 festgesetzt, so kann der Bewegungsbetrag des Öffnungsabschnitts 15 des Saugmunds 16 mit der Verlagerung des Fühlers 44 in Übereinstimmung gebracht werden.
Nebenbei bemerkt ist es erforderlich, daß die Achsen der Spulen an den Stationen C und D auf dem Bogen 86 eines Kreises liegen, dessen Mittelpunkt die in Fig. 1 gezeigte Achse 85 der Drehplatte ist. Im Hinblick darauf ist es üblich, z. B. Elemente vorzusehen, mit denen das obere und das untere Ende der Spule an jeder Station positioniert werden kann, wodurch die Verlagerung des Fühlers 44 und der Abstand S zwischen dem Öffnungsabschnitt 15 des Saugmunds 16 und der Oberfläche der Fadenschicht exakt dem Spulendurchmesser entspricht.
Ferner kann der Fühler 44 zur Vermeidung von unerwarteten Bewegungen während der Bewegung der Spulen festgelegt werden. So kann z. B. auf der unteren Seite des Hebels 45 ein Bauelement, wie z. B. eine Bremsbacke, vorgesehen werden, die den in Fig. 2 gezeigten Hebel 45 durch Federkraft nach oben treibt, so daß dieser in senkrechter Richtung bewegt werden kann, wobei die Preßstelle und die abgesetzte Position des Bauteils mittels eines Nockens und eines Nockenhebels bewegt werden können und der Nocken synchron mit dem Antrieb der Drehplatte 4 angetrieben werden kann, wodurch der Fühler für entsprechende Zeitperioden festgelegt oder freigegeben werden kann.
Obwohl bei dem obigen Ausführungsbeispiel die Erfassung des Spulendurchmessers mit Hilfe eines mechanischen Fühlers erfolgt, können auch andere Einrichtungen Verwendung finden. So zeigt Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Saugmund 16 derart abgestützt, daß dieser mit den Wellen 55 und 57 als Drehachse bewegt werden kann, und ein an der Welle 55 befestigter Hebel 61 wird durch eine Feder 63 im Uhrzeigersinn bewegt, und zwar wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird der Durchmesser der Spule, die sich an der Station C befindet, die unmittelbar stromaufwärts von der Fadenendesuchstation D liegt, mit Hilfe eines Bildsensors 87 optisch erfaßt, wobei der Bewegungsbetrag des Öffnungsabschnitts 15 des Saugmunds entsprechend dem erfaßten Signal eingestellt oder gesteuert wird. Das von dem Bildsensor 87 erhaltene elektrische Signal wird einmal in einem Speicher gespeichert, der in einem Steuergerät 88 vorgesehen ist, und synchron mit der Bewegung der Spule in Richtung des Pfeiles 89 werden eine Antriebseinrichtung 90 von dem gespeicherten Signal angesteuert und ein in Form eines exzentrischen Nockens ausgebildeter Stopper 91 mit Hilfe eines Servomotors 92 um einen vorbestimmten Winkel gedreht, wodurch die Berührungsstelle des Hebels 61 und des Stoppers 91 und somit die Position des Saugmunds 16 geändert wird. Demzufolge kann der Abstand S ungeachtet der Änderungen des Spulendurchmessers konstant gehalten werden. Auf jeden Fall beträgt der Abstand S mehrere Millimeter.
Obwohl bei den obigen Ausführungsbeispielen ein System erläutert wurde, bei dem der Saugmund als Ganzes bewegt wird, kann auch ein anderes System in Erwägung gezogen werden, bei dem nur der Fadenendesaugöffnungsabschnitt getrennt vom Hauptkörper des Saugmunds ausgebildet ist, so daß lediglich der Öffnungsabschnitt relativ zum Hauptkörper in radialer Richtung der Fadenschicht gleiten kann und nur der Öffnungsabschnitt entsprechend der Art der Spule durch einen Bewegungsmechanismus bewegt wird, der dem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele entspricht. Mit Hilfe des letztgenannten Systems kann die Vorrichtung noch kompakter ausgebildet werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird gemäß der Erfindung der Fadenendesaugöffnungsabschnitt des Saugmundes, der zum Abziehen des auf der Oberfläche der Fadenschicht einer Spule befindlichen Fadenendes durch einen Saugluftstrom dient, aufgrund des Unterschieds des Fadenschichtdurchmessers der zu behandelnden Spule bewegt, so daß demzufolge der Abstand zwischen dem Öffnungsabschnitt und der Oberfläche der Fadenschicht konstant gehalten werden kann. Auf diese Weise kann eine stabile Saugkraft auf das Fadenende ausgeübt werden. Dieses System ist insbesondere von Vorteil, falls verschiedenartige Spulen mit Hilfe einer einzigen Fadenendesuchvorrichtung behandelt werden sollen.

Claims (8)

1. Fadenendesuchvorrichtung mit
  • - einem an einer Fadenendesuchstation angeordneten Saugmund,
  • - einer Einrichtung zum Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule, von der das Fadenende aufgenommen werden soll, und
  • - einer Einrichtung zum Bewegen des Saugmundes entsprechend dem erfaßten Durchmesser der Fadenschicht der Spinnspule,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Einrichtung (41) zum Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule an einer an der stromaufwärts gelegenen Seite der Fadenendesuchstation (D) vorgesehenen Station (C) angeordnet ist und
  • - daß eine Einrichtung (45, 51) zum Speichern des in der Durchmessererfassungsstation (C) erfaßten Durchmessers vorgesehen ist, wobei während des Transports der Spinnspule von der Durchmessererfassungsstation (C) zur Fadenendesuchstation (D) die Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds diesen entsprechend dem in der Durchmessererfassungsstation (C) erfaßten Durchmesser bewegt.
2. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulendurchmesser- Erfassungseinrichtung (41) aufweist:
einen an einer ersten senkrechten Welle (43) befestigten Fühler (44), eine Einrichtung (49) zum Drücken des Fühlers (44) gegen die Fadenschicht der Spinnspule und einen ersten Hebel (46) und eine daran befestigte Stange (47), die der Übertragung eines Bewegungsbetrags für den Saugmund (16) zu einer mit Hilfe der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung versetzbaren Stoppeinrichtung (42) der Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds auf der Grundlage der Versetzung des Fühlers (44) dienen.
3. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die variable Stoppeinrichtung (42) aufweist:
einen beweglichen Stopper (60), der an seinem mittleren Teil eine konische Fläche hat und in einer Gleitführung (66) senkrecht bewegbar ist, und einen zweiten Hebel (67), der mit dem unteren Teil des Stoppers (60) mittels eines Stifts (68) verbunden und dessen anderer Endteil mittels einer zweiten Welle (69) drehbar gelagert ist, wobei der zweite Hebel (67) mit der Stange (47) der Spulendurchmesser-Erfassungseinrichtung (41) verbunden ist, so daß der Stopper (60) entsprechend der Versetzung des Fühlers (44) in senkrechter Richtung bewegt wird.
4. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Bewegen des Saugmunds (16) ferner aufweist:
eine dritte und eine vierte Welle (55, 57) zur beweglichen Abstützung des Saugmunds (16), einen dritten Hebel (61), der an dem unteren Teil der dritten Welle (55) befestigt ist, und eine mit dem dritten Hebel (61) verbundene Feder (63) zum Treiben des Saugmunds (16) zur Fadenschicht über den dritten Hebel (61), wobei der bewegliche Stopper (60) zwischen dem Saugmund und dem dritten Hebel (61) angeordnet ist und an der Seitenkante des dritten Hebels (61) anliegt, so daß die Position des Fadenende-Saugöffnungsabschnitts (15) des Saugmunds (16) entsprechend der Anlagestelle des dritten Hebels (61) am beweglichen Stopper (60) relativ zur Fadenschicht geändert wird.
5. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt des mit dem Saugmund (16) verbundenen dritten Hebels (61) mit einer zweiten Stange (77) in Eingriff steht, deren anderes Ende mit einem Nockenhebel (76) verbunden ist, der mittels eines Nocken (75) versetzt wird, so daß der dritte Hebel (61) zwangsläufig vom beweglichen Stopper (60) getrennt wird, während die Spinnspule nach Beendigung des Fadenendesuchvorganges zum nächsten Schritt transportiert und eine nachfolgende Spinnspule zur Fadenendesuchstation (D) befördert wird.
6. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugmund (16) mittels zwei Wellen (55 bzw. 57) (s. Fig. 3) beweglich gelagert ist, und daß ein Hebel (61) (s. Fig. 3), der an der fünften näher an dem Fadenende-Saugöffnungsabschnitt (15) angeordneten Welle (55) befestigt ist, mittels einer Feder (63) zur Fadenschicht der Spinnspule hin getrieben wird, wobei der vierte Hebel (61) an einem aus einem exzentrischen Nocken gebildeten Stopper (91) anliegt (s. Fig. 3).
7. Fadenendesuchvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41) zum Erfassen des Durchmessers der Fadenschicht der Spinnspule ein Bildsensor (87) ist und daß die Position des Saugrohres (16) durch Drehen des aus einem exzentrischen Nocken bestehenden Stoppers (91) um einen vorbestimmten Winkel mit Hilfe eines Servomotors (92) entsprechend einem vom Bildsensor (87) erhaltenen elektrischen Signal geändert wird (s. Fig. 3).
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