DE3621402A1 - Hydraulisch betaetigter stoessel - Google Patents

Hydraulisch betaetigter stoessel

Info

Publication number
DE3621402A1
DE3621402A1 DE19863621402 DE3621402A DE3621402A1 DE 3621402 A1 DE3621402 A1 DE 3621402A1 DE 19863621402 DE19863621402 DE 19863621402 DE 3621402 A DE3621402 A DE 3621402A DE 3621402 A1 DE3621402 A1 DE 3621402A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camshaft
pressure
tappet
gas exchange
pressure chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863621402
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Hilker
Albert Dipl Ing Nolte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19863621402 priority Critical patent/DE3621402A1/de
Publication of DE3621402A1 publication Critical patent/DE3621402A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L9/00Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/10Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic
    • F01L9/11Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic in which the action of a cam is being transmitted to a valve by a liquid column
    • F01L9/12Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic in which the action of a cam is being transmitted to a valve by a liquid column with a liquid chamber between a piston actuated by a cam and a piston acting on a valve stem

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen hydraulisch betätig­ ten Stößel, insbesondere zur Steuerung der Gaswechselven­ tile von Brennkraftmaschinen mit im Zylinderkopf angeord­ neter Nockenwelle, die mit je einem Nocken für jedes Gas­ wechselventil versehen ist, wobei jeder Nocken ein Geber­ organ betätigt, das hydraulisch über eine Steuerflüssig­ keit mit einem Betätigungsorgan verbunden ist, welches auf einen Tassenstößel wirkt.
Die Forderungen, die an heutige Brennkraftmaschinen ge­ stellt werden, wie Veringerung des Wartungsaufwandes und Reduzierung der Geräuschemission werden durch eine hydrau­ lische Stößelbetätigung weitestgehend erfüllt.
Es ist bekannt (DE-OS 28 40 445), die Gaswechselventile für Brennkraftmaschinen hydraulisch zu betätigen, indem jedem Gaswechselventil ein Betätigungskolben zugeordnet ist und dieser durch eine Steuerleitung mit einem Geber­ kolben in Verbindung steht. Durch eine Nockenwelle erfährt der Geberkolben eine oszillierende Hubbewegung. Der im Ge­ berkolben erzeugte Druck wird durch eine Verbindungslei­ tung auf den Betätigungskolben übertragen, der unmittelbar auf das Gaswechselventil wirkt. Die Rückstellung des Gas­ wechselventils erfolgt durch eine das Gaswechselventil be­ aufschlagende Druckfeder. Die hydraulische Betätigung ist mit regelbaren Entlüftungsdrosseln verbunden. Der Aufbau und die Funktion eines hydraulischen Tassenstößels wird in der Zeitschrift MTZ 41 (1980) 12 auf den Seiten 539 ff. vorgestellt und im einzelnen näher erläutert. Das Bauteil ist zwischen Gaswechselventil und Nockenwelle im Oberteil des Tassenstößels angebracht. Beim hydraulischen Tassen­ stößel wirkt ein Kolben mit zwischengeschaltetem veränder­ lichem Ölvolumen auf das Ventilschaftende und legt mit der Gegenkraft die Tasse kontinuierlich und spielfrei an den Grundkreis des Nockens der Nockenwelle.
Beiden Lösungen ist gemeinsam, daß der Betätigungszylinder wie auch der Spielausgleich oberhalb des Gaswechselventils auf gleicher Achse mit den Gaswechselventilen angebracht sind. Damit haben diese Einrichtungen Einfluß auf die Bau­ höhe des Zylinderkopfes und damit auch auf die Bauhöhe der Brennkraftmaschine. Die hydraulische Betätigung der Gas­ wechselventile entsprechend der DE-OS 28 40 445 mit einer Verbindungsleitung zwischen Geber- und Betätigungskolben ist insbesondere geeignet für zylinderkopffern, im Kurbel­ gehäuse angeordnete Nockenwellen. Eine Verbindungsleitung besitzt dazu den Nachteil, daß das System elastisch und damit schwingungsanfällig wird durch die periodisch auf­ tretenden Druckstöße zur Betätigung der Gaswechselventile. Damit ist eine solche Lösung nur anwendbar für langsam laufende Brennkraftmaschinen.
Der hydraulische Spielausgleich, wie in der Zeitschrift MTZ vorgestellt ist nur in Kombination mit Tassenstößel und einer direkt auf den Tassenstößel wirkenden Nockenwelle darstellbar, die oberhalb des Tassenstößels auf einer Achse mit dem Gaswechselventil anliegend angeordnet ist und den erforderlichen Bauraum, insbesondere Bauhöhe, er­ heblich vergrößert.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungs­ gemäße hydraulische Stößelbetätigung der eingangs genann­ ten Art dahingehend zu verbessern, daß die Bauhöhe des Zy­ linderkopfes verringert werden kann und für eine schwin­ gungsfreie und steife Stößelbetätigung zu sorgen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen­ den Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, daß Geber- wie auch Betätigungsorgan im Zylinderkopf ange­ ordnet sind.
Die gemeinsame Anordnung im Zylinderkopf bewirkt vorteil­ haft eine kurze Verbindung zwischen beiden Bauteilen und stellt eine schwingungsfreie und steife Übertragung der Hubbewegung des Geberorgans auf das Betätigungsorgan dar. Damit wird eine drehzahlfeste und für alle mit Gaswechsel­ ventilen versehenen Brennkraftmaschinen einsetzbare hy­ draulische Stößelbetätigung vorgestellt, die auch für ei­ nen Spielausgleich sorgt.
Die Ausbildung der Erfindung sieht weiter vor, daß das Ge­ berorgan zwischen Nockenwelle und dem Gaswechselventil den Abstand überbrückend eingesetzt ist. Das Geberorgan stützt sich dabei über eine Laufrolle auf der Nockenwelle ab. Der Druckraum des Geberorgans geht unmittelbar über in die kreisringförmige Druckzone, die um den Tassenstößel ge­ führt ist. Dieses Konstruktionsprinzip bewirkt eine direk­ te Druckbeaufschlagung des Tassenstößels mit dem Vorteil einer Verminderung der Bauhöhe des Zylinderkopfes, da oberhalb des Tassenstößels lediglich der in diesem Bereich als Abdeckung dienende Führungszylinder angebracht ist. Diese Zylinderkopfausbildung wirkt sich weiter nicht nach­ teilig auf heute übliche Gestaltungsformen der Gaswechsel­ ventilkanäle aus. Außerdem kann auf eine separate Ventil­ haube verzichtet werden.
Der Achs- und Lageversatz zwischen dem Gaswechselventil und der Nockenwelle bewirkt die vorteilhafte flache Zylin­ derkopfgestaltung und damit die Verringerung der Bauhöhe der Brennkraftmaschine. Dieser Vorteil wirkt sich insbe­ sondere auf Nockenwellenantriebe positiv aus, die mittels Zahnriemen oder Ketten angetrieben werden und relativ große Antriebsräder an der Nockenwelle aufweisen. Durch die seitliche erfindungsgemäße Anordnung der Nockenwelle kann vielfach erreicht werden, daß das Nockenwellenan­ triebsrad einschließlich der Abdeckung der Kontur der Zy­ linderkopfoberkante, die sich durch die Nockenwellenkammer bzw. den Führungszylinder um den Tassenstößel ergibt, nicht überschritten wird. Insbesondere im Vergleich zu ei­ ner Nockenwellenanordnung oberhalb der Gaswechselventile ergibt eine vorteilhafte Verringerung der Bauhöhe.
Das Betätigungsorgan ist nach Anspruch 4 mit einer Druck­ mittelquelle verbunden, die einen nahezu konstanten Druck für den gesamten Drehzahlbereich der Brennkraftmaschine fördert. Vorteilhaft kommt insbesondere die Druckumlauf­ schmierung der Brennkraftmaschine zur Anwendung, die über eine Druckversorgungsleitung mit dem Betätigungsorgan ver­ bunden ist. Bei der hydraulischen Umsetzung des Hubes kann vorteilhaft durch Variationen zwischen dem Druck der Steuerflüssigkeit und den Druckflächen im Druckraum sowie der Druckzone erreicht werden, daß nicht unbedingt die Nockenerhebungskurve das alleinige Maß für den Hub des Gaswechselventils darstellt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist eine permanente Entlüf­ tung der Druckversorgungsleitung vorgesehen. Die durch ei­ ne Drosselbohrung ständig abgeleitete Teilmenge bewirkt vorteilhaft, daß Gaseinschlüsse in der Steuerflüssigkeit nicht in den Druckraum des Geberorgans gelangen. Gasein­ schlüsse, z.B. hoher Luftanteil im Öl, macht die Steuer­ flüssigkeit kompressibel und ist für die hydraulische Stößelbetätigung unzulässig, da hierdurch eine einwand­ freie Betätigung der Gaswechselventile nicht mehr gewähr­ leistet ist. Um auch den Druckraum periodisch zu entlüf­ ten, ist vorgesehen, daß der Plunger in der Ausgangslage, d.h. die Laufrolle des Plungers liegt am Nockengrundkreis des Nockens an, der Plunger im Druckraumbereich während dieser Stellung eine Verbindung zu einem Stichkanal frei­ gibt, durch den ebenfalls Steuerflüssigkeit abfließen kann und so falls vorhanden Gaseinschlüsse entweichen können. Außerdem dient die Absteuerung dazu, daß ein kontinuierli­ cher Austausch der Steuerflüssigkeit aus Druckraum und Druckzone erreicht wird. Diese Möglichkeit bietet den Vor­ teil, daß die Bauteile in der Druckzone durch die sich austauschende Steuerflüssigkeit gezielt gekühlt werden.
Der Anspruch 6 sieht vor, daß die Druckzone über einen Drosselspalt mit einer Rücklaufbohrung und der Druckraum mit einer Sammelbohrung in Verbindung steht. Der Drossel­ spalt wird gebildet durch das Spiel zwischen dem Ansatz am Tassenstößel und der entsprechenden Bohrung im Zylinder­ kopf. Dagegen wird der Druckraum mit der Sammelbohrung periodisch in Verbindung gebracht. Auftretende Leckagen bei Betrieb wie auch bei Stillstand der Brennkraftmaschine können damit in einen drucklosen Bereich abgeführt werden. Und weiter wird eine gewollte, kontinuierliche Entlüftung des Druckkreises erreicht.
Erfindungsgemäß ist zwischen der Druckversorgungleitung und dem Druckraum im Plunger ein Rückschlagventil angeord­ net. Mit Hilfe dieses Ventils wird ein Nachströmen von Steuerflüssigkeit in den Druckraum und die Druckzone er­ möglicht, die aufgrund von Leckagen entweichen konnte oder gewollt als Spül- oder Kühlmenge durch die Stichleitung in eine Sammelleitung abgesteuert wird. Das Druckventil kann dabei sowohl in der Stichleitung zwischen Druckversor­ gungsleitung und Plunger als auch direkt im Plunger ange­ ordnet werden.
Der besondere Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der Führungszylinder oberhalb des Tassenstößels und damt auch oberhalb des Betätigungsorgans angeordnet ist und den Abschluß des Zylinderkopfes bildet. Damit wird ein erheblicher Gewinn an Bauhöhe erzielt, da sich ober­ halb des Schaftendes vom Gaswechselventil lediglich das Betätigungsorgan sowie daran anschließend der Führungszy­ linder für den Tassenstößel befindet. Die der hydrauli­ schen Stößelbetätigung eigenen Vorteile, wie Geräuschver­ minderung und Wartungsfreiheit, werden auch von der er­ findunggemäßen Konstruktion erfüllt. Diese Konstruktion bietet weiter den Vorteil, daß auf eine gesonderte Ventil­ haube verzichtet werden kann. Bei bisher bekannten Gas­ wechselventilbetätigungen an Brennkraftmaschinen war eine solche Ventilhaube notwendig, um die auf dem Zylinderkopf angeordnete Nockenwelle bzw. Kipphebelwelle vor Schmutz zu schützen bzw. Spritzöl zur Schmierung der Gaswechselven­ tilbetätigung wieder in das Kurbelgehäuse der Brennkraft­ maschine zu leiten.
In einer Weiterbildung der Erfindung (Anspruch 9) ist vor­ gesehen, daß mit der vorgestellten hydraulischen Stößelbe­ tätigung auch Einfluß auf die Steuerzeiten und den Hub des Gaswechselventile genommen wird. Durch eine beispielsweise veränderlich ausgebildete Nockenform der Nockenwelle oder mit Hilfe eines elektrischen ansteuerbaren Magnetventils, welches zwischen den beiden Stichleitungen eingesetzt ist, können eine in Grenzen variable Steuerzeit sowie eine Hub­ änderung der Gaswechselventile erreicht werden. Auch ist gedacht an eine Beeinflussung der Steuerzeiten und des Hu­ bes der Gaswechselventile durch mechanische Komponenten. Hier bieten sich z.B. Zylinder für den Plunger und für den Tassenstößel an, die mit Absteuerbohrungen versehen sind und jeweils an ihren Umfangsflächen Steuerkanten aufwei­ sen. Durch Verdrehen des Zylinders können die Bohrungen früher oder später den Druckraum bzw. die Druckzone öffnen oder schließen und damit den Druckaufbau bzw. Druckabbau in Abhängigkeit vom Kurbelwinkel Einfluß auf die Steuer­ zeiten und den Hub der Gaswechselventile nehmen. Verdrehen der Zylinder kann durch in Längsrichtung der Brennkraft­ maschine verlaufende Zahnstangen unabhängig voneinander erfolgen.
Die Erfindung sieht weiter vor, daß die Beeinflussung der Steuerzeiten und des Hubes auch vorteilhaft genutzt werden kann, um eine bedarfsgesteuerte Bremswirkung der Brenn­ kraftmaschine zu erreichen, wie dies insbesondere für Fahrzeugeinsätze benötigt wird, und damit weitestgehend auf den Einsatz einer Betätigungsklappe in der Abgaslei­ tung (Auspuffbremse) verzichten zu können..
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Zeich­ nungsbeschreibung, in der ein dargestelltes Ausführungs­ beispiel der Erfindung beschrieben ist. Es zeigt:
Fig. 1 in einem Axialschnitt eine erfindungsgemäße hydrau­ lische Stößelbetätigung für Gaswechselventile im Zy­ linderkopf einer Brennkraftmaschine,
Fig. 2 in einer Gegenüberstellung verschiedene Betätigungen von Gaswechselventilen.
Das Gaswechselventil 8 wird von der Nockenwelle 1 ge­ steuert und mit Hilfe hydraulischer Zwischenglieder, dem Geber 21 und dem Betätigungsorgan 22 betätigt. Alle Bau­ teile sind im oberen Bereich des Zylinderkopfs 20 über dem Gaswechselkanel 19 angeordnet. Die wesentliche Aufgabe der Erfindung, Verringerung der Bauhöhe des Zylinderkopfes 20, wurde durch eine stark achsversetzte Anordnung von Nocken­ welle 1 zum Gaswechselventil 8 erreicht. Das Schaftende des Gaswechselventils 8 befindet sich dabei nahezu auf gleichem Niveau mit dem Kopfkreisdurchmesser der Nocken­ welle 1. Die hydraulische Stößelbetätigung ist in einem flüssigkeitsgekühlten Zylinderkopf 20 dargestellt, jedoch auch übertragbar auf luftgekühlte Zylinderköpfe. An die Unterseite 29 schließt sich der Zylinder einer Brennkraft­ maschine an, der in der Fig. 1 nicht dargestellt ist. Durch das Gaswechselventil 8 in Verbindung mit einem wei­ teren Gaswechselventil, das in der Schnittdarstellung nicht sichtbar ist, wird ein zum Betrieb der Brennkraft­ maschine notwendiger Gaswechsel erreicht. Durch den Gas­ wechselkanal 19 erfolgt die Gasführung für das Gaswechsel­ ventil 8. Die Steuerung der Gaswechselventile erfolgt aus­ gehend von der Nockenwelle 1, die in der Nockenwellen­ kammer 26 angeordnet ist. Die Erhebungskurve des Nockens 30 wird von der anliegenden Laufrolle 25 auf das Geberor­ gan 21 übertragen und in eine axiale Hubbewegung umge­ setzt. Die Verschiebung des Geberorgans 21 - hervorgerufen durch das Anlaufen der Laufrolle 25 auf die Nockenflanke des Nockens 30 - bewirkt eine Druckerhöhung, die sich auf das Betätigungsorgan 22 überträgt und das Gaswechselventil 8 öffnet.
Funktionsbeschreibung der hydraulischen Stößelbetätigung.
In der in Fig. 1 dargestellten Lage der Bauteile ergeben sich folgende Zusammenhänge. Die Stellung der Nockenwelle 1 mit einer Stellung des Nockens 30, der den Anlagepunkt der Laufrolle 25 am Übergang vom Nockengrundkreis zur an­ laufenden Nockenflanke zeigt, entspricht der Grundstellung des Geberorgans 21. In dieser Lage kommt es zu einer Über­ einstimmung des Stichkanals 12 mit dem Zulauf 31 im Plun­ ger 2 befindlich sowie zwischen dem Druckraum 24 mit der Stichleitung 14. lm Plunger 2, der zylindrisch ausgeführt ist, befindet sich am Ende zur Nockenwelle 1 gerichtet die Laufrolle 25. Der Laufrolle gegenüberliegend 25 ist der Plunger 2 hohlzylindrisch ausgeführt, bildet teilweise den Druckraum 24 des Geberorgans 21 und stellt darüber hinaus eine Führung der Druckfeder 3 dar. Zwischen dem Zulauf 31 und dem Druckraum 24 ist ein Rückschlagventil 6 einge­ setzt. Der Federdruck des Rückschlagventils 6 ist kleiner als der in der Stichleitung 12 anstehende Druck der Steuerflüssigkeit. Somit ist sichergestellt, daß bei Neu­ tralstellung des Plungers Steuerflüssigkeit ungehindert das Geberorgan 21 durchströmen kann. Bei Drehung des Nockens 30 wird der Plunger 2 axial in Richtung des Gas­ wechselventils 8 verschoben. Durch die Verlagerung des Plungers 2 werden die Übergänge zu den Stichleitungen 12, 14 gesperrt. Auf die im Druckraum 24 eingeflossene, in­ kompressible Steuerflüssigkeit wird ein Druck ausgeübt, der sich ebenfalls auf die Druckzone 7 überträgt, die mit dem Druckraum 24 in Verbindung steht und den Tassenstößel 4 kreisringförmig umschließt. Entsprechend der Nockener­ hebungskurve wird das Gaswechselventil 8 geöffnet, unter­ stützt durch die hydraulische Übertragung durch das Geber­ organ 21 und das Betätigungsorgan 22. Bei Erreichen der ablaufenden Nockenflanke und dem damit verbundenen Druck­ abbau wird der Plunger 2 entgegengesetzt in Richtung Nockenwelle 1 verschoben.
Diese Verschiebung wird durch die Druckfeder 9 erreicht, die unmittelbar auf den Tassenstößel 4 und damit auf das Gaswechselventil 8 wirkt und in Richtung Schließung des Gaswechselventils 8 eingesetzt ist.
Die Federkraft wird durch eine das Geberorgan 21 mit dem Betätigungsorgan 22 verbundene Hydraulikflüssigkeit, ins­ besondere Öl auf den im Geberorgan 21 befindlichen Plunger 2 übertragen, der folglich die mit dem Plunger 2 verbun­ dene Laufrolle 25 auf den Nocken 30 drückt.
Die Druckfeder 3 ist im Vergleich zur Druckfeder 9 relativ schwach und hat lediglich die Aufgabe, den Plunger 2 auf den Nocken 30 zu drücken, wenn der Druckraum 24 bzw. die Druckzone 7 nicht mit der Hydraulikflüssigkeit aufgefüllt sind. Diese Einrichtung ist notwendig, um auszuschließen, daß nach Stop und Stillstand der Brennkraftmaschine bei geöffnetem Gaswechselventil der Plunger 2 mit der Lauf­ rolle 25 bei erneut gestarteter Brennkraftmaschine immer der Nockenbahn des Nockens 30 folgen kann, auch wenn ein Druckabfall der Hydraulikflüssigkeit bei stillstehender Brennkraftmaschine erfolgte und so keine Rückstellung des Plungers 2 durch die Druckfeder 9 erfolgen kann.
Das Gaswechselventil 8 geführt in der Führung 18, wird am Schaftende von dem Tassenstößel 4 umgeben. Der Tassen­ stößel 4 ist an dem zum Gaswechselkanal 19 zeigenden Ende mit einem Ansatz 32 versehen, der einmal als Führung im Zylinderkopf 20 dient und weiter eine Kolbenfläche für die kreisringförmige Druckzone 7 bildet. Der Tassenstößel 4 mit dem gleichbleibenden Außendurchmesser oberhalb des An­ satzes 32 wird über die Druckzone 7 im Führungszylinder 10 geführt, der wiederum im Zylinderkopf 20 eingesetzt ist und durch die Dichtung 23 den Stößelraum abdichtend bildet gleichzeitig zusammen mit einer Wandung, die sich über der Nockenwellenkammer 26 befindet, der Oberseite 28 des Zy­ linderkopfes 20. Die Ausbildung hat den Vorteil, daß sich oberhalb des Schaftendes vom Gaswechselventil 8 lediglich der Tassenstößel 4 und der Führungszylinder 10 befinden und damit ein großer Bauraumgewinn ermöglicht wird im Ver­ gleich zu den bisher bekannten mechanischen Gasventil­ steuerungen wie auch den vorbekannten hydraulischen Steue­ rungen. Zur Bauraumeinsparung ist mittig in den Führungs­ zylinder 10 ein Innensechskant 27 eingebracht, in den ein geeignetes Werkzeug greift, mit Hilfe dessen der Führungs­ zylinder 10 in den Zylinder 20 eingedreht werden kann.
Um Gaseinschlüsse, die in der Steuerflüssigkeit enthalten sein können, abzusteuern, ist an der höchsten Stelle der Stichleitung 12 liegend eine Drosselbohrung 16 angebracht, die permanent eine Teilmenge der durch die Druckversor­ gungsleitung 5 zugeführten Steuerflüssigkeit drucklos in die Nockenwellenkammer 26 absteuert. Darüber hinaus können Gaseinschlüsse, die in die Druckzone 7 bzw. in den Druck­ raum 24 gelangt sind, über die Drosselnut 13 bei Freigabe der Stichleitung 14 durch den Plunger 2 entweichen. Diese Plungerstellung bewirkt weiter einen gewollten Austausch der Steuerflüssigkeit aus dem Geber- und Betätigungsorgan 21, 22, die eine Bauteilkühlung bewirken. Die Stichleitung 14 ist verbunden mit der Sammelleitung 15, die wie die Druckversorgungsleitung 5 längsseits durch alle Zylinder­ köpfe der Brennkraftmaschine geführt ist. Auch auftretende Leckagen an der Druckzone 7, die durch die Führung zwi­ schen Ansatz 32 des Tassenstößels 4 und dem Zylinderkopf 20 auftreten können, sammeln sich auf dem Boden 33 der Tassenstößelbohrung im Zylinderkopf 20. Steuerflüssigkeit, die von der Druckzone 7 zwischen Tassenstößel 4 und Füh­ rungszylinder 10 austritt, wird durch die Rücklaufbohrung 17 ebenfalls auf den Boden 33 geleitet. Auf dem Boden 33 angesammelte Steuerflüssigkeit kann drucklos durch die Rücklaufbohrung 11 in die Nockenwellenkammer 26 abfließen.
Diese hydraulische Stößelbetätigung in Verbindung mit ge­ eigneten Komponenten, durch die der Druckabbau an dem Druckraum 24 unabhängig von der Stellung des Nockens 30 veränderlich ist, kann die Steuerzeit und der Hub des Gas­ wechselventils 8 beeinflußt werden.
Die Fig. 2 zeigt bei gleicher Gasventilanordnung ver­ schiedenartige Gasventilbetätigungen und den dazu unter­ schiedlichen, erforderlichen Bauraum. Folgende Varianten sind in Fig. 2 dargestellt:
  • a) Eine im Zylinderkopf angeordnete Nockenwelle, die auf gleicher Achse mit dem Gaswechselventil liegt und auf einen Tassenstößel wirkt, der mit einem hy­ draulischen Ventilspielausgleich versehen ist. Zwi­ schen der Betätigung a) und der erfindungsgemäßen Steuerung e) ergeben sich die größten Bauraumunter­ schiede. Der Bauraumunterschied entspricht nahezu dem der vom Nocken der Nockenwelle umschriebenen Kreisbahn.
  • b) Ebenfalls eine obenliegende Nockenwelle, die auf einen Schlepphebel wirkt. Der Bauhöhengewinn zur Lösung a) entspricht der Differenz zwischen dem hy­ draulischen Spielausgleichselement und dem Schlepp­ hebel.
  • Der bewegliche Festlagerpunkt des Schlepphebels am Zylinderkopf kann auch mit einem hydraulischen Spielausgleichselement versehen sein, dies hat kei­ ne Auswirkung auf die Bauhöhe.
  • c) Es ist eine direkt auf einen Tassenstößel wirkende obenliegende Nockenwelle dargestellt. Die erforder­ liche Bauhöhe entspricht weitestgehend Beispiel b).
  • d) Dargestellt ist eine Gasventilbetätigung mit einer untenliegenden Nockenwelle und Kipphebelbetätigung. Benötigt wird erheblich weniger Bauraum als bei den zuvorgenannten Beispielen a) bis c).
  • e) Die Darstellung zeigt die erfindungsgemäße hydrau­ lische Stößelbetätigung. Die Lösung vereinigt die Vorteile einer obenliegenden Nockenwelle und die einer hydraulischen Steuerung. Sie ist geeignet für alle Drehzahlbereiche einer Brennkraftmaschine, wirkt geräuschmindernd und ist wartungsfrei. Darüber hinaus stellt sich ein weiterer Vorteil ein, die erforderliche Bauhöhe kann wesentlich eingeschränkt werden.

Claims (9)

1. Hydraulisch betätigter Stößel, insbesondere zur Steuerung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen mit im Zylinderkopf angeordneter Nockenwelle, die mit je einem Nocken für jedes Gaswechselventil versehen ist, wo­ bei jeder Nocken ein Geberorgan (21) betätigt, das hydrau­ lisch über eine Steuerflüssigkeit mit einem Betätigungsor­ gan (22) verbunden ist, welches auf einen Tassenstößel (4) wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Geberorgan (21) und das Betätigungsorgan (22) im Zylinderkopf (20) angeordnet sind und beide Bauteile unmittelbar in Verbindung stehen.
2. Hydraulisch betätigter Stößel nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß sich das Geberorgan (21) über eine Laufrolle (25) auf der Nockenwelle (1) abstützt und den Abstand zwischen Nockenwelle (1) und Gaswechselventil (8) überbrückt sowie ein Druckraum (24) am Geberorgan (21) mit der Druckzone (7) am Betätigungsorgan (22) unmittelbar in Verbindung stehen.
3. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (1) und das Gaswechselventil (8) achs- und lageversetzt im Zylinder­ kopf (20) eingebracht sind.
4. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (24) des Geber­ organs (21) mit einer Druckmittelquelle mit einem nahezu konstanten Druck verbunden ist.
5. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckversorgungsleitung (5) eine permanente Entlüftung durch eine Drosselbohrung (16) aufweist und der Druckraum (24) periodisch entlüftet ist.
6. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzone (7) über einen Drosselspalt mit einer Rücklaufbohrung (11) und der Druck­ raum (24) mit einer Sammelbohrung (15) in Verbindung steht.
7. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Druckversorgungs­ leitung (5) und dem Druckraum (24) ein Rückschlagventil (6) eingebracht ist.
8. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Tassenstößels (4) ein Führungszylinder (10) angeordnet ist.
9. Hydraulisch betätigter Stößel nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verwendung einer ge­ eigneten Nockenwelle (1) in Verbindung mit geeigneten Steuerkomponenten, die mit der Druckzone (7) und dem Druckraum (24) in Verbindung stehen, die Steuerzeiten wie auch der Hub des Gaswechselventils (8) beeinflußbar sind.
DE19863621402 1986-06-26 1986-06-26 Hydraulisch betaetigter stoessel Withdrawn DE3621402A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863621402 DE3621402A1 (de) 1986-06-26 1986-06-26 Hydraulisch betaetigter stoessel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863621402 DE3621402A1 (de) 1986-06-26 1986-06-26 Hydraulisch betaetigter stoessel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3621402A1 true DE3621402A1 (de) 1988-01-14

Family

ID=6303747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863621402 Withdrawn DE3621402A1 (de) 1986-06-26 1986-06-26 Hydraulisch betaetigter stoessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3621402A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809953C1 (de) * 1988-03-24 1989-08-24 Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen, De
WO1990003499A1 (en) * 1988-09-28 1990-04-05 Siemens Aktiengesellschaft Modular, self-contained hydraulic valve timing systems for internal combustion engines

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE467440C (de) * 1927-05-08 1928-10-25 Waggon Und Maschb Akt Ges Goer Druckfluessigkeitssteuerung fuer Ventile von Brennkraftmaschinen
DE2840445A1 (de) * 1978-09-16 1980-04-17 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulische einrichtung zum betaetigen von gaswechselventilen
DE3135650A1 (de) * 1981-09-09 1983-03-17 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart "ventilsteuerung fuer hubkolben-brennkraftmaschinen mit mechanisch-hydraulischen bewegungsuebertragungsmitteln"

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE467440C (de) * 1927-05-08 1928-10-25 Waggon Und Maschb Akt Ges Goer Druckfluessigkeitssteuerung fuer Ventile von Brennkraftmaschinen
DE2840445A1 (de) * 1978-09-16 1980-04-17 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulische einrichtung zum betaetigen von gaswechselventilen
DE3135650A1 (de) * 1981-09-09 1983-03-17 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart "ventilsteuerung fuer hubkolben-brennkraftmaschinen mit mechanisch-hydraulischen bewegungsuebertragungsmitteln"

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809953C1 (de) * 1988-03-24 1989-08-24 Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen, De
EP0334272A1 (de) * 1988-03-24 1989-09-27 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 Hydraulische Ventilöffnungseinheit im Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine
WO1990003499A1 (en) * 1988-09-28 1990-04-05 Siemens Aktiengesellschaft Modular, self-contained hydraulic valve timing systems for internal combustion engines

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0736672B1 (de) Verfahren zur Motorbremsung mit einem 4-Takt-Verbrennungsmotor
EP3418513B1 (de) Kraftübertragungsvorrichtung
DE69611916T2 (de) Ein motorbremssystem durch dekompression für eine brennkraftmaschine
EP0033372B1 (de) Bremsvorrichtung für eine ventilgesteuerte Brennkraftmaschine
DE3939934A1 (de) Ventilsteuerung fuer gaswechselventile von brennkraftmaschinen
DE4301453C2 (de) Variable Ventilsteuerung von Brennkraftmaschinen
EP1596040A2 (de) Nockenwellenversteller
DE202005008264U1 (de) Vorrichtung zur variablen Einstellung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine
DE3922962A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer eine nockenwelle einer brennkraftmaschine
DE2343269A1 (de) Hydraulisches spielausgleichselement fuer die ventilsteuerung von brennkraftmaschinen
DE102004038160A1 (de) Nockenwellenversteller
DE4111610A1 (de) Vorrichtung zur veraenderung der steuerzeiten eines gaswechselventils
DE4232848A1 (de) Ventilbetätigungsmechanismus
DE4202506B4 (de) Variabler Ventiltrieb für ein Hubventil
EP0370215B1 (de) Motorbremsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE3621402A1 (de) Hydraulisch betaetigter stoessel
DE60200525T2 (de) Brennkraftmaschine mit variabler hydraulischer Ventilsteuerung
DE102005024241A1 (de) Vorrichtung zur variablen Einstellung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine
DE4117566A1 (de) Ventilsteuerung fuer eine brennkraftmaschine
DE4113663C1 (de)
EP0323591A2 (de) Zweipunkt-Spritzversteller
DE102022117873B3 (de) Ventilanordnung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine
DE19758372C2 (de) Druckmittelversorgung für ein Motorbremssystem eines mehrzylindrischen 4-Takt-Hubkolbenverbrennungsmotors
DE112005002543B4 (de) Brennkraftmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
DE19723261C2 (de) Ventilsteuerung

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8130 Withdrawal