DE3626843C2 - Filterstabzuführung für eine Filteransetzmaschine - Google Patents

Filterstabzuführung für eine Filteransetzmaschine

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    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/322Transporting cigarettes during manufacturing
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Filterstabzuführung für eine Filteransetzmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Filterstabzuführung dieser Gattung ist aus der GB 2 068 875 bekannt. Wie insbesondere aus Fig. 4 dieser Entge­ genhaltung hervorgeht, wird die Oberseite des Trichters im Bereich der seitlichen Filterstab-Abgabeeinrichtungen von einer Membran begrenzt, auf der ein Fühler ruht. Das Innere des Trichters unterhalb der Membran ist praktisch immer mit Filterstäben gefüllt. Dies hat den Vorteil, daß die Gefahr von Schrägstellungen der Filterstäbe gering ist, so daß die Nuten der Trommel mit ausreichender Sicherheit mit den Fil­ terstäben gefüllt werden können. Allerdings ist bei der vorbekannten Filterstabzuführung keine Puffermöglichkeit für die Filterstäbe vorgesehen, so daß die Zuführrate der Abgabeeinrichtungen sehr genau auf die Abführrate der genu­ teten Trommel abgestimmt sein muß. Wenn also beispielsweise die genutete Trommel kurzzeitig anhält, müssen auch die Ab­ gabeeinrichtungen angehalten werden, oder wenn die Filter­ stababgabe unterbrochen wird, muß auch die genutete Trommel angehalten werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filterstabzuführung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 an­ gegebenen Gattung so weiterzubilden, daß die Stabzuführung kurzfristig als Pufferspeicher genutzt werden kann, wobei dennoch eine gleichmäßige Zuführung der Filterstäbe im Trichter zu den Nuten der Trommeln sichergestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekenn­ zeichneten Merkmale gelöst.
Aus der DE 27 16 188 ist die Verwendung von Rüttlerstäben in einem Trichter zum Vergleichmäßigen eines Stromes aus Zigaretten oder Filterstäben bekannt. Bei dieser Anordnung werden jedoch die stabförmigen Gegenstände aus einem Schra­ gen lediglich nach unten gefördert und von einem horizon­ talen Bandförderer seitlich abgezogen.
Im Gegensatz hierzu sorgen die im Trichter auf Höhe oder oberhalb der seitlichen Filterstababgabe angeordneten Rütt­ lerstangen für einen gleichmäßigen Strom der Stäbe nicht nur nach unten, sondern auch nach oben, und zwar nach oben in einen oberen Raum des Trichters, der somit als Puffer­ speicher genutzt werden kann. Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung einsetzen bei einer Anordnung, bei der der obere Raum des Trichters von einem Schragen gebildet wird. Bei der normalen pneumatischen Filterstabzuführung dient der Schragen dann lediglich als Trichterraum. Wenn jedoch die pneumatische Filterstabzuführung aus irgendwel­ chen Gründen unterbrochen wird, kann die Beaufschlagung der genuteten Trommel aus dem Schrageninhalt oder einer anderen Form des Pufferspeichers weitergeführt werden. Die Rüttler­ stangen sorgen hierbei dafür, daß die Oberseite der Filter­ stabmasse im Trichter immer im wesentlichen eben bleibt, gleichgültig, ob die Filterstäbe durch die Stangen hindurch nach unten oder nach oben gefördert werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un­ teransprüchen definiert.
Ein Ausführungsbeispiel einer Filterstabzuführung gemäß der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung darge­ stellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht im Schnitt und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung enthält eine genutete Trommel 10, deren Nuten 12 Filterstäbe aus einem Trichter 14 erhalten, der im allgemeinen oberhalb der Trommel 10 angeordnet ist. Filterstäbe 15 werden in den Trichter normalerweise als ein mehrlagiger Strom durch Förderer 16 und 18 aus einer Empfangsvor­ richtung abgegeben, die Teil einer (nicht gezeigten) pneumatischen Zuführvorrichtung ist; die pneumatische Zuführvorrichtung kann im wesentlichen wie in der GB-PS 15 61 560 beschrieben ausgelegt sein.
Die Zwischenräume zwischen den Stangen 20 sind erheb­ lich größer als der Durchmesser der Filterstäbe.
Der Trichter enthält Räume 14A und 14B, die oberhalb bzw. unterhalb einer waagrechten Reihe von Rüttlerstan­ gen 20 liegen. Die Stangen werden von einem waagrechten Teil 22 freitragend getragen, der hinter einer hinteren Wand 23 des Trichters liegt, wobei die Stangen 20 durch einen Schlitz 24 in der hinteren Wand ragen. Die Stangen haben einen im Querschnitt kreisförmigen Durchmesser, der etwas kleiner als der Durchmesser der Filterstäbe ist. Zwischen den Stangen ist der Teil 22 mit Rippen 25 versehen, die in den Schlitz verlaufen und Außen­ flächen 25A haben, die mit der Innenfläche der Wand 23 des Trichters fluchten. Die Rippen 25 verhindern, daß Filterstäbe durch den Schlitz 24 gelangen. Schmalere Endrippen 27 haben eine ähnliche Funktion, wobei die Enden des Schlitzes 24 in der Wand 23 entsprechend schmaler als der restliche Schlitz sind.
Geeignete Längslager (nicht gezeigt) sind für das Teil 22 zu seiner horizontalen Hin- und Herbewegung vorge­ sehen. Ein langsamer hin- und hergehender Antrieb wird für das Teil 22 durch eine Antriebsvorrichtung 26 bereit­ gestellt, z. B. ungefähr 1 Arbeitstakt pro Sekunde. Der Hub kann ungefähr 6 cm betragen; er kann aber auch auf einen niedrigeren Wert eingestellt sein.
Die linke und rechte Seite des unteren Abschnitts des Trichters sind durch Wände 28 bzw. 30 gebildet. Die Wand 28 ist im wesentlichen gerade und verläuft schräg nach unten von dem stromabwärtigen Ende des Förderers 16 zu einem Punkt 28A, der auf einer Höhe liegt, die sich etwas oberhalb derjenigen der Mittellinie der Trommel 10 befindet. Am unteren Ende der Wand 30 neben der Trommel 10 befindet sich eine Sperrwalze 32, die sich im Uhrzeigersinn dreht, um jeden Filterstab zu­ rückzuzudrängen, der bestrebt ist, sich mit der Trommel 10 vorwärtszubewegen, ohne in einer Nut zu sein; die Wirkung der Sperrwalze wird durch den von den Rüttler­ stangen herrührenden Zustand der Filterstäbe erleichtert.
Ein unterer Abschnitt des oberen Raums 14B im Trichter ist durch feststehende Seitenwände 33 und 34 definiert. An den oberen Enden dieser Wände befinden sich Teile 36 und 38 zum Abstützen eines Schragens 40, dessen Inneres einen oberen Abschnitt des Trichterraums 14B bildet. Während Normalbetriebs der Maschine mit pneumatischer Zuführung der Filterstäbe wird die Höhe der Filter­ stäbe ungefähr im Bereich von Öffnungen 42 und 44 im Schragen gehalten, d. h. der Schragen wird nahezu ge­ füllt gehalten. Ein Lichtstrahl aus einer Lichtquelle 46 wird durch die Öffnungen auf eine lichtempfindliche Vorrichtung 48 gerichtet. Die Anordnung ist so getrof­ fen, daß pneumatisch zugeführte Filterstäbe durch die Förderer 16 und 18 in den Trichter gefördert werden, solange der Lichtstrahl aus der Quelle 46 die Vorrichtung 48 erreicht, d. h. nicht von den Filterstäben unterbrochen wird.
Falls die pneumatische Zuführung aufhört, während die Filteransetzmaschine weiterarbeitet, so strömen Filterstäbe aus dem Schragen, wobei der Strom (und folg­ lich die Oberfläche der Stäbe) durch die Rüttlerstangen 20 im wesentlichen gleichförmig gehalten wird. Wenn der Schragen völlig leer ist, zeigt ein Detektor (nicht gezeigt) dies an, worauf dann die Bedienungsperson den leeren Schragen gegen einen vollen austauschen muß. Wenn jedoch die pneumatische Zuführung vor dem völligen Entleeren des Schragens einsetzt, ist die Rate, mit der Filter von der pneumatischen Zuführung in den Trichter gelangen ausreichend, um den Schragen allmäh­ lich zu füllen, selbst wenn die Filteransetzmaschine im Betrieb ist.
Die senkrechte Mittellinie 50 des Schragens 40 ist un­ gefähr mit dem Punkt 28A ausgerichtet, an dem die meisten Filter in die Nuten der Trommel gelangen. Da­ durch wird mit sichergestellt, daß Filter nicht schneller von einer Seite des Schragens als von der anderen Seite strömen.
Jeder von der Trommel 10 getragene Filterstab wird von einer Messerscheibe 52 in der Mitte durchgeschnitten; wahl­ weise können zwei derartige Messer zum Durchschneiden des Filterstabs in drei gleiche Abschnitte vorgesehen sein. Zusätzlich zu Unterdrucköffnungen, die die Filter­ stäbe in den Nuten der Trommel halten, sind ein oder mehr stationäre "Haltefinger" bzw. "Antispinfinger" 54 vorgesehen, um ein Drehen der Filterstäbe in den Nuten während des Schnei­ dens zu unterbinden; Unterdruck wird an die Enden der Stäbe nicht vor ihrem ordentlichen Einsitzen in den Nuten angelegt, da diese dazu führen kann, das ein Filterstab an einem Ende in einer schrägen Lage fest­ gehalten wird.
Bisher war es üblich, daß die Nuten eine Tiefe haben, die gleich dem oder etwas größer als der Filterstabdurchmesser ist und der Trommelumfang mit Ausnehmungen versehen ist, damit die Haltefinger die Filterstäbe an beiden Seiten des Messers erfassen können. Es hat sich nun gezeigt, daß es besser ist, flachere Nuten zu verwenden, so daß die Filterstäbe etwas aus den Nuten vorstehen und von den Haltefingern erfaßbar sind, was einen Trommelumfang ohne Ausnehmungen ermöglicht.

Claims (9)

1. Filterstabzuführung für eine Filteransetzmaschine, mit einer genuteten Trommel (10), einem oberhalb der Trom­ mel (10) angeordneten Trichter (14), aus dem Filterstäbe den Nuten (12) der Trommel (10) zuführbar sind, und einer Abgabeeinrichtung (16, 18), die insbesondere pneumatisch zugeführte Filterstäbe seitlich in den Trichter (14) ab­ gibt, gekennzeichnet durch einen Rüttler (20, 22) mit einer im Trichter angeordneten, im wesentlichen waagrechten Reihe seitlich beabstandeter Stangen (20), die parallel zu den Filterstäben angeordnet sind und sich auf oder oberhalb der Höhe befinden, auf der die Filterstäbe in den Trichter (10) abgegeben werden, so daß die Bewegung der Stangen (20) einen im wesentlichen gleichmäßigen Strom der Filterstäbe zwischen den Stangen (20) nach unten in Richtung auf die Trommel (10) und nach oben in Richtung auf einen oberen Raum (14B) des Trichters bewirken.
2. Zuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Rüttler (20, 22) in einer im wesent­ lichen horizontalen Richtung hin- und herbewegt.
3. Zuführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler ungefähr 1 Arbeitstakt pro Sekunde hin- und hergehend ausführt.
4. Zuführung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung zum Abgeben von Filterstäben in den Trichter beab­ standete Förderer (16, 18) zum Abgeben eines mehr­ lagigen Stroms (15) von Filterstäben in den Trich­ ter umfaßt, wobei der Rüttler (20, 22) ungefähr auf Höhe des oberen Förderers (18) angeordnet ist.
5. Zuführung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (20) von einem Balken (22) freitragend getragen sind und in den Trichter durch einen Schlitz (24) ragen, der in einer Wand (23) des Trichters gebildet ist.
6. Zuführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Stangen (20) des Rüttlers erheblich größer als der Durchmesser der Filterstäbe (15) sind.
7. Zuführung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Teil des Trichterraums (14B) oberhalb des Rüttlers (20, 22) durch einen austausch­ baren Schragen gebildet ist, wodurch Filterstäbe weiterhin zugeführbar sind, während die pneumatische Zuführung außer Betrieb ist.
8. Zuführung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch photoelektrische Mittel (46, 48) zum Lenken eines Lichtstrahls durch Öffnungen (42, 44) in dem Schra­ gen, um die Höhe der Filterstabmasse in dem Schra­ gen festzustellen und die Filterstababgabeeinrich­ tung (16, 18) in Abhängigkeit davon zu steuern.
9. Zuführung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Trichter eine schräge Wand (28) auf­ weist, die die Filterstäbe zu einer Stelle (28A) hin­ führt, wo Filterstäbe zuerst in die Nuten der Trom­ mel (10) eintreten können, wobei diese Stelle un­ gefähr mit der senkrechten Mittellinie (50) des Schragens ausgerichtet ist.
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