DE3628480A1 - Verfahren und vorrichtung zur kompensation einer bewegung eines bildes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur kompensation einer bewegung eines bildesInfo
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Description
Die Einrichtung bezieht sich auf ein Verfahren sowie eine
Vorrichtung zur Kompensation einer Bewegung eines von einem
optischen System erzeugten Bildes, d. h. auf ein bildstabilisiertes
optisches oder ein optisches schwingungsfreies
System.
Der Bedarf für ein optisches vibrationsgeschütztes System
ist sehr hoch. Eine Vibration eines Bildschirms wird üblicherweise
durch Befestigen einer Kamera an einem Automobil
oder durch Bewegen der Kamera, während sie von den
Händen gehalten wird, bei einem Fotografieren von Sport-
oder Nachrichtenszenen hervorgerufen. In den meisten Fällen
werden das Sport- und Nachrichtenprogramm durch eine
Video- oder Kinokamera (Filmkamera) aufgenommen. Bei
einer Fotokamera wird die Vibration des Bildes hervorgerufen,
wenn eine Kamera mit einem Objektiv an dieser in
der Hand gehalten wird. Üblicherweise wird ein Stativ verwendet,
jedoch wird dadurch die Bedienbarkeit verschlechtert.
Bei einem bekannten optischen vibrationsgeschützten System
wird in einem Abbildungssystem ein Neutralkeil vorgesehen,
um eine Achsversetzung eines Strahlenganges auf Grund
eines Signals durch eine Prismafunktion mittels einer Änderung
eines Winkels des Keils zu korrigieren. Bei einem
anderen System wird ein Umlenkspiegel, der durch eine
Gyroskopeinrichtung mit Bezug zu einer Raumkoordinate befestigt
ist, in einem Abbildungssystem angeordnet, wobei
eine Abbildung unter Anwendung einer Ablenkung eines Strahlenganges
durch den Umlenkspiegel stabilisiert wird. Beide
Systeme weisen jedoch eine erhebliche Größenabmessung auf
und sind für ein Fotografieren, wobei das Gerät über längere
Zeit von den Händen gehalten wird, ungeeignet.
Gemäß einer anderen Methode wird ein Hilfsobjektiv aufgehängt,
so daß eine optische Achse des Hilfsobjektivs in
einer zur optischen Achse dieses Aufnahmesystems parallelen
Richtung bewegbar ist, z. B. mit Hilfe einer Flüssigkeit,
wobei das Hilfsobjektiv in seiner Lage mit Bezug zu einer
Raumkoordinate durch die Viskosität der Flüssigkeit auch
dann gehalten wird, wenn auf das System eine äußere Kraft
einwirkt.
Derartige Systeme können nicht nur in einer Kamera,
sondern auch in einem herkömmlichen Fernglas und einem
instrumentellen Fernglas zur Anwendung kommen.
Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Kompensation für eine
Bewegung einer Objektabbildung zu erreichen, wenn eine
unerwartete äußere Kraft auf einen Apparat oder ein Gerät
einwirkt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, wirksam
und leistungsfähig eine Kompensation einer Bewegung einer
Objektabbildung zu bewerkstelligen.
Eine Verschiebung der optischen Achse eines fokussierenden
optischen Systems auf Grund einer Vibration einer Kamera
ruft eine Bewegung eines Bildes hervor und verschlechtert
die Bildqualität. Um das zu verhindern oder zu vermindern,
ist es notwendig, die Verschiebung der optischen
Achse zu ermitteln. Es ist festzuhalten, daß die Einflüsse
der Verschiebung der optischen Achse für eine Bewegung
der Abbildung einen Einfluß durch eine Drehung um einen
Hauptpunkt und einen Einfluß durch eine Parallelbewegung
des Hauptpunkts, wenn eine Entfernung zu einem Objekt innerhalb
der 30-fachen Brennweite liegt, einschließen und
daß eine Bildvergrößerung auf diese Einflüsse mit unterschiedlichen
Quoten einwirkt. Eine Bildvibration Δ durch
die Drehung um den Hauptpunkt und eine Bildvibration Δ′
durch die parallele Bewegung des Hauptpunkts werden ausgedrückt
durch
Δ = f (1 - β) R
Δ′ = t β
Δ′ = t β
worin f eine Brennweite des Abbildungsobjektivs, β eine
Lateralvergrößerung, R ein Drehwinkel der optischen
Achse und t eine Parallelbewegungsstrecke des Hauptpunkts
sind.
Gemäß der Erfindung werden Beschleunigungen, die unterschiedliche
Arten von Bildvibrationen hervorrufen, ermittelt,
und es wird eine Beschleunigung für eine korrekte
Bildvibration bestimmt, um eine Kompensation auszuführen.
Ein Beschleunigungsfühler, insbesondere ein solcher der
Servobauart, der die Vibration der Kamera erfaßt, ist vom
Gesichtspunkt der Größe, des Ansprechvermögens und der
Kosten besonders geeignet. Um ein Verschiebungssignal vom
Ausgangsbild des Beschleunigungsfühlers dieser Art zu
erhalten, sollte eine zweifache Integration durchgeführt
werden. Die Kamera muß zum Zeitpunkt des Beginns der Integration
stationär sein.
Um die Korrekturoptik zur Kompensation der Kameravibration
durch das auf diese Weise erhaltene Verschiebungssignal
anzutreiben, ist es notwendig, einen korrigierbaren Hubweg
der Korrekturoptik zu vergrößern. Die Korrektur kann nicht
ausgeführt werden, wenn der Hubweg während des offenen
Zustandes des Verschlusses aufgebraucht ist.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben festgestellt,
daß
(A) die Integration bezüglich der Geschwindigkeit und der
Verschiebung in dem zweifachen Integrationsvorgang nur
während der Zeitspanne, in der die Kompensation der Vibration
erforderlich ist, ausgeführt zu werden braucht und
daß
(B) in der Fotokamera die Kompensation der Vibration
nur während des Fokussiervorgangs und des offenen Zustands
des Verschlusses erforderlich ist.
Durch den Erfindungsgegenstand werden die oben genannten
Probleme gelöst. Um das zu erreichen, werden erfindungsgemäß
eine Signalerzeugungeinrichtung, die ein auf die
Geschwindigkeit der Kameravibration bezogenes Geschwindigkeitssignal
erzeugt, eine das Geschwindigkeitssignal integrierende
Integriereinrichtung und eine Steuereinrichtung,
die das Integrieren der Integriereinrichtung steuert,
vorgesehen, wobei die Steuereinrichtung das Arbeiten der
Integriereinrichtung in Übereinstimmung mit einem Signal
des Kamerabetriebsablaufs ermöglicht.
Andererseits kann eine Abbildung an einer Bildebene bewegt
werden, indem man eine Fläche in einem optischen System,
die rechtwinklig zu einer optischen Achse verschiebbar ist,
vorsieht und diese Fläche verschiebt. Demzufolge kann ein
Abbildungsobjektiv, das von einer Kameravibration frei
ist, erhalten werden, indem man die Verschiebung bestimmt,
um die durch die Kameravibration hervorgerufene Bewegung
des Bildes zu annulieren.
An einen Aufhängemechanismus werden die folgenden
Anforderungen gestellt:
(1) keine Neigung der optischen Achse während der Verschiebung;
(2) keine Reibung und kein Verlust an Antriebskraft;
(3) das verschobene Objektiv ist zweidimensional
bewegbar.
Um die oben genannten Anforderungen zu erfüllen, kann der
verschiebbare Teil und der andere Teil des optischen Systems
in paralleler Anordnung konstruiert und der verschiebbare
Teil angetrieben werden, jedoch muß der Abstand
zwischen den parallelen Ebenen und deren Parallelität
präzis eingehalten werden, um die optische Charakteristik
zu gewährleisten. Vom Gesichtspunkt der Reibung und Anwendbarkeit
der zweidimensionalen Bewegung ist es jedoch nicht
ratsam, den Abstand durch ein Bau- oder Befestigungsteil
einzustellen oder das optische System mechanisch außerhalb
eines Aufhänge- oder Tragrohres zu lagern.
Ein noch zu beschreibender Aufhängemechanismus löst die
oben genannten Probleme. Es ist festgestellt worden, daß
durch Konstruieren des verschiebbaren Teils in Parallelität
zu einem Frontteil und zu einem Rückteil beide Abstände
einen symmetrischen Aufbau aufweisen und daß, wenn die
Vibration kompensiert wird, ein strikter Abstand erforderlich
ist sowie der verschiebbare Teil zu dieser Zeit
eine Bewegung ausführt.
Ein Teil des optischen Systems wird durch eine Flüssigkeit
gelagert oder aufgehängt, wobei der aufgehängte Teil
und der andere Teil so ausgestaltet sind, daß sie parallele
Ebenen bilden. Ein Teil, dessen Abstand zur gegenüberliegenden
Ebene längs der optischen Achse veränderbar ist,
wird an der parallelen Ebene vorgesehen, oder es wird ein
Element, das die parallele Ebene hält, vorgesehen. Eine
dynamische Druckwirkung der Flüssigkeit, die durch eine
Versetzung zwischen der den veränderlichen Teil aufweisenden
Ebene und der gegenüberliegenden Ebene hervorgerufen
wird, wird symmetrisch vor und hinter dem aufgehängten
Teil erzeugt, so daß die Parallelität und der Abstand eingehalten
werden.
Eine Dichtungskonstruktion eines Betätigungselements, ob
es sich linear bewegt oder dreht, ist mit einer erheblichen
Reibung behaftet, und mit einem Dichtungsglied einer
Objektivantriebseinrichtung sowie mit einem Koppelbauteil
des Objektivs sind eine hohe Reibung verbunden. Dadurch
kann der Vorteil der flüssigen Lagerung oder Aufhängung
aufgehoben werden. Bei einer Ausführungsform gemäß der
Erfindung wird ein Verlust durch Reibung ausgeschaltet.
Die Erfindung ist auch auf ein anderes System als ein
hinter einem afokalen optischen System angeordnetes Konvergenzsystem
anwendbar.
Um das oben genannte Problem zu lösen, wird ein verschiebbares
optisches Glied einer vibrationsgeschützten Vorrichtung
in einem Korrektur-Rohrkörper mit luftdichter Bauweise
und mit einer im wesentlichen planen Einfalls-/
Austrittsebene angeordnet, wird der Korrektur-Rohrkörper
in die in einem Tragrohr mit einer im wesentlichen
planen, lichtdurchlässigen, der Einfalls-/Austrittsebene
gegenüberliegenden Ebene enthaltene Flüssigkeit eingetaucht
und wird am Tragrohr eine flexible Wand vorgesehen,
so daß der Korrektur-Rohrkörper ohne eine Schädigung der
Luftdichtheit des Tragrohres angetrieben wird.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine optische Schnittdarstellung einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 ein Blockbild eines Systems zur Vibrationskompensation;
Fig. 3 eine Schrägansicht einer optischen Korrektureineinheit
(Korrekturoptik);
Fig. 4A und 4B Abwandlungen eines Details gegenüber der
in Fig. 3 gezeigten Ausbildung.
Die Fig. 1 ist eine Schnittdarstellung der Anordnung der
Hauptbauteile in einem Rohrkörper L. Mit den Bezugszeichen
1 a bis 1 j sind die Linsen eines afokalen optischen
Systems eines Teleskopobjektivs bezeichnet. Kittglieder
1 f und 1 g sind Fokussierlinsen, die zur Scharfeinstellung
vor- oder zurückbewegt werden. Eine Korrekturoptik 2 umfaßt
ein optisches Korrektursystem, das einen parallelen Lichtstrahl
fokussiert und ein Bild durch eine Verschiebung
senkrecht zu einer optischen Achse bewegt. Das optische
Korrektursystem ist luftdicht in einem weiteren Rohrkörper
untergebracht. Das Verhältnis der Verschiebung der
Korrekturoptik und der Verschiebung eines Bildes auf einer
Bildebene ist Eins. Mit der Korrekturoptik 2 sind über
Zwischenglieder 3 d und 3 d′ Drücker (Antriebe) 3
und 3′ gekoppelt, die bewegbare Magnete 3 a und 3 a′, Spulen 3 b
und 3 b′ sowie Blattfedern 3 c und
3 c′, welche die bewegbaren
Magnete 3 a, 3 a′ inihrer Lage halten, wenn sie entregt
sind, umfassen. Nahe einem Hauptpunkt des Objektivs ist
ein Beschleunigungsfühler S 1 angeordnet, der eine zur optischen
Achse senkrechte sowie zur Zeichnungsebene parallele
Beschleunigung erfaßt. Nahe der Bildebene befindet
sich ein Beschleunigungsfühler S 2, der eine Beschleunigung
in derselben Richtung wie der Fühler S 1 erfaßt. Die Drücker
und Beschleunigungsfühler sind auch in einer Ebene angeordnet,
die die optische Achse enthält und senkrecht zu
der in Fig. 1 gezeigten ist. Es sind eine Bildantriebssteuerung
4 und ein Fokuseinstellantrieb 5, der die Fokussierlinsen
1 f, 1 g längs der optischen Achse bewegt, vorhanden.
Mit P ist ein Kontakt bezeichnet, durch den eine
Fokusinformation, Blendeninformation und Auslöseinformation
einem (nicht gezeigten) Kameragehäuse zugeführt werden.
Die Bildebene F wird durch einen Silberhalogenidfilm
oder eine Festkörper-Abbildungsvorrichtung gebildet. Ein
Halte/Antrieb-Mechanismus der Korrekturoptik wird im Zusammenhang
mit der Fig. 3 erläutert werden.
Die Fig. 2 zeigt in einem Blockbild das gesamte System
der in Rede stehenden Ausführungsform eines Schwingungskompensationssystem
gemäß der Erfindung. Ein Fokustreiber
5 a dient dem Antrieb der Fokussierlinsen 1 f und 1 g
in Übereinstimmung mit einem an einen Kontakt P 1 gelegten
bekannten Scharfeinstell-Steuersignal der Kamera. Ein
Brennpunktlagefühler 5 b erfaßt die axiale Stellung des
Einstellobjektivs. Mit 10 ist ein Beschleunigungsberechnungskreis
für die Abbildung, die auf Grund einer Verschiebung
einer optischen Abbildungsachse hervorgerufen wird,
bezeichnet. Dieser Kreis berechnet einen Abbildungsmaßstab
oder eine Lateralvergrößerung β, der bzw. die auf der
Grundlage eine Ausgangssignals des Brennpunktlagefühlers
5 b bestimmt wird, und multipliziert diesen bzw. diese mit
einem Ausgang des Beschleunigungsfühlers S 1. Mit 20 ist
ein Beschleunigungsberechnungskreis einer Abbildung bezeichnet,
wobei die Beschleunigung auf eine Drehung der
optischen Achse um den Hauptpunkt zurückzuführen ist. Dieser
Kreis erzeugt eine Wertigkeit, die durch das Brennpunktlagesignal
und die durch einen Divisionskreis 30 erzeugte
Differenz zwischen den Beschleunigungsfühlern S 2
und S 1 bestimmt ist. Diese Signale werden in einem Addierwerk
40 addiert, um eine Beschleunigung des Bildes zu liefern.
Die Beschleunigung wird in der folgenden Weise berechnet.
(10) Der Abbildungsmaßstab β = -x/f und die auf der
Verschiebung der optischen Achse beruhende Beschleunigung
a 10 = -(x/f)a 1, worin a 1 der Ausgang des
Beschleunigungsfühlers S 1 ist, x der Ausgang (Treiberstrecke) des
Brennpunktlagefühlers 5 b und a 10 der Ausgang bei der
Brennweite f des gesamten Abbildungsobjektivs ist.
(20) Die Neigung der optischen Achse R = (-a 1 + a 2)/l und
die auf die Drehung um den Hauptpunkt zurückzuführende
Bildbeschleunigung a 20 = (x′ + f)(-a 1 + a 2)/l,
worin a 1
der Ausgang des BeschleunigungsfühlersS 1 ist, a 2 der Ausgang
des Beschleunigungsfühlers S 2 ist, l der Abstand
zwischen den Beschleunigungsfühlern S 1 und S 2 ist, x die
angetriebene Wegstrecke und f die Brennweite
ist.
Ein Integrierkreis 45 erzeugt ein Geschwindigkeitssignal
auf der Grundlage des Beschleunigungssignals während des
Arbeitens des Systems. Ein Integrierkreis 50 integriert
über die Zeit vom Zeitpunkt des Anlegens einer Spannung
an einen Rückstelleingang, um eine Verschiebung des Bildes
zu einem von der Rückstellzeit verflossenen Zeitpunkt zu
erzeugen.
Ein Integrier-Startsignal wird von einem ODER-Gatter 90
geliefert. Ein von einem Mikroprozessor MP der Kamera an
einen Kontakt P 2 gelegtes Verschlußöffnungssignal
(hoch → niedrig) oder ein von einer selbstfokussierenden
Fokuserfassungsvorrichtung AF in Abhängigkeit vom Grad
des Niederdrückens eines Auslöseschalters RS an einen
Kontakt P 3 gelegtes Integrier-Startsignal (niedrig → hoch)
wird dem ODER-Gatter 90 zugeführt. Das Integrier-Startsiganl
wird gehalten, indem es in den Fühler der Erfassungsvorrichtung
AF eingespeichert wird. Das Auslösen des
Integrierkreises wird auch einem Umschalter 100 zugeführt.
Das Bildverschiebungssignal wird während des offenen Zustandes
des Verschlusses oder während der Speicherperiode
des Fühlers der Fokuserfassungsvorrichtung AF über einen
Inverter 110 dem Treiber 60 des Drückers 3 zugeführt.
Mit PG ist ein Erdungsanschluß (GNO) des Objektivs und
der Kamera bezeichnet.
Der Treiber 60 für den Antrieb (Drücker) vergleicht den
Ausgang des Lagefühlers 3 e der Korrekturoptik 2 mit dem
Ausgang des Inverters 110 und erregt die Spulen 3 b sowie
3 b′ des Antriebs, um die Differenz auf Null zu bringen.
Als Ergebnis dessen wird die Korrekturoptik 2 entgegengesetzt
zum Verschiebungssignal bewegt, und die Bewegung
des Bildes an der Bildebene F wird angehalten, weil das
Verhältnis der Verschiebung der Korrekturoptik zur Veschiebung
des Bildes an der Bildebene F Eins ist, wie oben
gesagt wurde. Das Bildbeschleunigungssignal wird dem Treiber
60 zugeführt, der eine Voraussagesteuerung ausführt
und den Antrieb im Zusammenhang mit einem Charakteristik-
oder Kenngrößeneingabekreis 70 des Antriebs betreibt.
Die Arbeitsweise des Systems wird in Übereinstimmung mit
dem Betriebsablauf der Kamera beschrieben.
Während die Kamera stationär ist, wird der Betrieb des
Systems ausgelöst, und der Auslöseschalter RS wird zu einem
ersten Anschlag niedergedrückt, so daß der Selbstfokussierablauf
gestartet wird. Während des Einspeicherns in den
Fühler der Fokuserfassungsvorrichtung AF wird die Korrekturoptik
2 aktiviert, um das Vibrieren oder Schwingen des
Bildes zu verhindern. Wenn der Auslöseschalter zu einem
zweiten Anschlag niedergedrückt und der Verschluß freigegeben
wird, dann wird der Verschluß geöffnet und das Vibrieren
des Bildes während dieser Periode wiederum verhindert.
Mit der oben beschriebenen Anordnung kann die Verschiebung
der Korrekturoptik im wesentlichen begrenzt werden und
eine vorgegebene Bewegung der optischen Kompensationsvorrichtung
kann einer großen Amplitude einer Kameravibration
oder -schwingung entsprechen. Das wird im folgenden erläutert.
Die Bildvibration Y ist gegeben durch Y = A sin2π ft, worin
A eine Amplitude der Bildvibration und f eine Frequenzder Bildvibration sind. Demzufolge ist
Y = 2π fA · cos2π ft
Der für die Korrekturoptik erforderliche Hubweg ist gegeben
durch
worin T die Verschlußöffnungszeit ist.
Wenn beispielsweise f = 1 Hz und T = 25 · 10-3 sec
sind, dann ist α = 0,16 A. Dieses Ergebnis zeigt, daß die
vibrationsgeschützte Vorrichtung in geeigneter Weise eine Vibration
mit einer großen Amplitude beherrschen kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 wird der Aufbau der Korrekturoptik
erläutert, deren inneren Aufbau diese Figur zeigt.
Ein Rohrkörper 2 b eines Verstellobjektivs enthält durch
C-Ringe W und W′ festgehaltene Linsen G 1-G 4,
wobei an beiden Enden des Rohrkörpers parallele Plangläser G 0 und
G 0′ luftdicht befestigt sind. An den einander gegenüberliegenden
Enden eines Tragrohres 2 a sind durch die Ringe 2 c und
2 c′ sowie Dichtungs- oder Packungselemente P und P′
parallele
Plangläser G und G′ fest angebracht. Objektivantriebsbalge
oder -membranen R und R″ werden durch Druckglieder 2 d
und 2 d″ an die Seite angepreßt. Die Objektivantriebsbalge
bestehen aus einem flexiblen Folien- oder Filmmaterial,
z. B. aus Gummi, und sind trichterförmig ausgestaltet, wobei
sich am Trichterboden ein Schaft R 2 befindet. Ein weiteres
Paar von Objektivantriebsbalgen und Druckgliedern ist symmetrisch
zur optischen Achse angeordnet, so daß insgesamt
vier solche Sätze vorhanden sind. Die Objektivantriebsbalge
sind am einen Ende des Schafts R 2 mit dem Drücker 3
verbunden, während sie am anderen Ende R 3 des Schafts
mit dem Rohrkörper 2 b verbunden sind. Die Antriebsbalge
R und R″ dienen auch dazu, die Korrekturoptik in ihrer
Lage zu halten. Sie haben eine hohe Steifigkeit in der
Antriebsrichtung rechtwinkligen Richtung. Beispielsweise
entfaltet der Antriebsbalg R wenig Widerstand
gegen die Antriebskraft auf das Objektiv durch den Antriebsbalg
R″. Eine ungefärbte, transparente sowie homogene
Flüssigkeit, wie Silikonöl, wird zwischen den luftdichten
Rohrkörper und das luftdichte Tragrohr eingefüllt, um
einen auf den Rohrkörper wirkenden Schwerkrafteinfluß herabzusetzen
oder ganz auszuschalten, wobei diese Flüssigkeit
auch der Schmierung dient. Der Objektiv-Rohrkörper ist
so ausgelegt, daß eine relative Dichte des Objektivs annähernd
gleich einer relativen Dichte der Flüssigkeit ist.
Die Abstände zwischen den parallelen Plangläsern G, G 0
und G′, G 0′ werden so gewählt, daß die optische Achse des
Rohrkörpers keine Neigung hat und kein optischer Einfluß
der Flüssigkeit vorhanden ist. Die Stirnflächen der parallelen
Plangläser G 0 und G 0′ sind unter einem kleinen Winkel
verjüngt, so daß sie leicht von den Flächen der Gläser
G und G′ durch die dynamische Druckwirkung der Flüssigkeit,
wenn der Objektiv-Rohrkörper einem Antrieb unterliegt,
wegschwimmen können.
Bei der obigen Anordnung kann die eine Ebene des parallelen
Planglases die eine Ebene einer Linse sein.
Wenn auf die Korrekturoptik 2 die Antriebskraft einwirkt
und die Optik momentan zum Tragrohr hinbewegt wird, dann
werden zwischen den parallelen Plangläsern G 0, G 0′ und
G, G′ jeweils dynamische Drücke hervorgerufen, womit eine
automatische Zentrierung und Parallelbewegung einhergeht.
Die Fig. 4 zeigt eine Abwandlung eines Neigungs- oder
Schrägstellungsteils. Wenngleich in Fig. 4 nur eine Seite
gezeigt ist, so ist dieses Teil vor und hinter der Korrekturoptik
angeordnet.
Gemäß Fig. 4A wird an einer Kante des Rohrkörpers 2 b, an
dem das parallele Planglas G 0 gehalten ist, eine Neigung
mit einem zur obigen Ausführungsform entgegengesetzten
Gradienten erzeugt. Die Fig. 4B zeigt einen Vorsprung am
Rohrkörper 2 b und die Neigung des parallelen Planglases G 0.
Anstelle der geneigten Fläche kann eine sanft gekrümmte
Fläche zur Anwendung kommen.
Gemäß der Erfindung wird im Hinblick auf die Tatsache,
daß die Bildvibration mittels einer komplexen Erscheinung
durch unterschiedliche Beschleunigungen hervorgerufen wird,
die Vibration für jede Beschleunigungskomponente bestimmt
und die Korrekturoptik dementsprechend betrieben. Deshalb
kann die Bildvibration sehr präzis kompensiert werden,
und es wird eine kompakte sowie praktische Vorrichtung
geschaffen.
Da erfindungsgemäß die Einrichtung zum Antrieb der optischen
Glieder, die die Bildvibration korrigieren, keine
große Reibung erzeugt, wird die Funktion der flüssigen
Aufhängung nicht schädigend beeinflußt und eine praktische,
nützliche, erschütterungsfreie Funktion erreicht.
Weil das Trag- oder Aufhängerohr und die Korrekturoptik
die parallelen ebenen Flächen bilden, ist das Auslösen
oder der Beginn der Bewegung der Korrekturoptik in der
vertikalen sowie horizontalen Ebene ruhig, erschütterungsfrei
und schnell.
Die dem Verfahren der flüssigen Aufhängung zugehörige Flüssigkeit
ist besonders hervorgehoben worden, so daß erfindungsgemäß
die Korrekturoptik parallel an die korrekte
Stelle durch den dynamischen, von der fließenden Flüssigkeit
erzeugten Druck bewegt wird. Auf diese Weise wird
mit einer einfachen Konstruktion der optische Vibrationsschutz
erzielt.
Claims (16)
1. Verfahren zur Kompensation eines von einem optischen
System gebildeten Bildes durch eine Bewegung einer optischen
Kompensationseinrichtung zur einer Vorrichtung,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Erfassen einer Beschleunigung der Vorrichtung an einer ersten sowie zweiten, längs der optischen Achse des optischen Systems zueinander beabstandeten Stelle,
- Berechnen eines Kompensationswerts der optischen Kompensationseinrichtung an wenigstens einer aus der ersten sowie zweiten Stelle mit Bezug auf eine parallele Bewegungskomponente der Bewegung der Vorrichtung und Berechnen der Beschleunigungen an der ersten sowie zweiten Stelle mit bezug auf eine Drehungskomponente der Bewegung der Vorrichtung und
- Bewegen der optischen Kompensationseinrichtung um den Kompensationswert.
- Erfassen einer Beschleunigung der Vorrichtung an einer ersten sowie zweiten, längs der optischen Achse des optischen Systems zueinander beabstandeten Stelle,
- Berechnen eines Kompensationswerts der optischen Kompensationseinrichtung an wenigstens einer aus der ersten sowie zweiten Stelle mit Bezug auf eine parallele Bewegungskomponente der Bewegung der Vorrichtung und Berechnen der Beschleunigungen an der ersten sowie zweiten Stelle mit bezug auf eine Drehungskomponente der Bewegung der Vorrichtung und
- Bewegen der optischen Kompensationseinrichtung um den Kompensationswert.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
im Berechnungsschritt der Kompensationswert ferner auf
der Grundlage einer Lageinformation auf der optischen
Achse einer bewegbaren Linsengruppe des optischen Systems
berechnet wird.
3. Vorrichtung zur Kompensation eines durch ein optisches
System gebildeten Bidles, gekennzeichnet
- durch eine erste sowie zweite Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1, S 2), die an zueinander beabstandeten Stellen auf der optischen Achse des optischen Systems (1) zur Ermittlung von Beschleunigungen der Vorrichtung angeordnet sind,
- durch eine auf einem Strahlengang des optischen Systems angeordnete und mit Bezug zu der Vorrichtung beweglich gelagerte optische Kompensationseinrichtung (2),
- durch eine die optische Kompensationseinrichtung antreibende Antriebseinrichtung (3, 3′, 60) und
- durch eine eine Verschiebung der optischen Kompensationseinrichtung auf der Grundlage der Ausgänge der ersten sowie zweiten Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1, S 2) berechnende Einrichtung (40, 45, 50), die eine auf die Verschiebung bezogene Information der Antriebseinrichtung (3, 3′, 60) zuführt.
- durch eine erste sowie zweite Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1, S 2), die an zueinander beabstandeten Stellen auf der optischen Achse des optischen Systems (1) zur Ermittlung von Beschleunigungen der Vorrichtung angeordnet sind,
- durch eine auf einem Strahlengang des optischen Systems angeordnete und mit Bezug zu der Vorrichtung beweglich gelagerte optische Kompensationseinrichtung (2),
- durch eine die optische Kompensationseinrichtung antreibende Antriebseinrichtung (3, 3′, 60) und
- durch eine eine Verschiebung der optischen Kompensationseinrichtung auf der Grundlage der Ausgänge der ersten sowie zweiten Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1, S 2) berechnende Einrichtung (40, 45, 50), die eine auf die Verschiebung bezogene Information der Antriebseinrichtung (3, 3′, 60) zuführt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1) nahe
der Hauptebene des optischen Systems (1) und die zweite
Beschleunigungsfühleinrichtung (S 2) nahe einer voraussichtlichen
Fokalebene (F) des optischen Systems angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste sowie zweite Beschleunigungsfühleinrichtung
ein Horizontalkomponentenfühler und ein Vertikalkomponentenfühler
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine
längs der optischen Achse des optischen Systems (1)
bewegbare Linsengruppe (1 f, 1 g) und durch einen eine
Lage der bewegbaren Linsengruppe auf der optischen Achse
erfassenden erfassenden Lagefühler (5 b), der die Lageinformation
der Recheneinrichtung zuführt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare Linsengruppe längs der optischen Achse
zur Fokussierung bewegt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das optische System (1) ein afokales optisches System
ist und hinter dem afokalen optischen System eine
fokussierende optische Vorkompensationseinrichtung angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Recheneinrichtung die Verschiebung auf der Grundlage
einer Parallelbewegungskomponenteninformation von
einer der beiden Beschleunigungsfühleinrichtungen und
einer Drehkomponenteninformation von der ersten sowie
zweiten Beschleunigungsfühleinrichtung (S 1, S 2)
berechnet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Recheneinrichtung eine Integriereinrichtung
(45, 50) zur elektrischen Integration der Ausgänge der
ersten sowie zweiten Beschleunigungsfühleinrichtung
(S 1, S 2) und die Vorrichtung eine Steuereinrichtung
(MP, 90) zur Aktivierung der Integriereinrichtung im
Ansprechen auf ein vorbestimmtes Signal umfaßt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das vorbestimmte Signal ein Verschlußauslösesignal
einer Kamera ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das vorbestimmte Signal ein Signal einer einen
Scharfeinstellzustand des optischen Systems ermittelnden
Erfassungseinrichtung ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das vorbestimmte Signal aus einem Verschlußauslösesignal
einer Kamera und einem Signal einer einen Scharfeinstellzustand
des optischen Systems ermittelnden
Erfassungseinrichtung zusammengesetzt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Integriereinrichtung (45, 50) ein zweistufiger
Integrierkreis ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine
einen luftdichten Korrektur-Rohrkörper (2 b) mit einer
im wesentlichen planen Einfalls-/Austrittsebene (G 0, G 0′)
umfassende Trageeinrichtung, durch ein mit Flüssigkeit,
in die der Korrektur-Rohrkörper eintaucht, gefülltes
Tragrohr (2 a) mit einer der Einfalls-/Austrittsebene
gegenüberliegenden, im wesentlichen ebenen Fläche
(G, G′) und durch eine mit dem Tragrohr gekoppelte flexible
Wand (R, R″), die eine Berührung der Antriebseinrichtung
(3, 3′) mit dem Korrektur-Rohrkörper ohne Schädigung
der Luftdichtheit des Tragrohres zuläßt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer der Zwischenräume zwischen den einander
gegenüberliegenden Ebenen des Tragrohres sowie
des Korrektur-Rohrkörpers veränderlich ist.
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