DE3632603A1 - Verfahren und vorrichtung zur druckersteuerung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur druckersteuerung

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eines Druckers, der aus Zeichencodes zum Drucken geeignete Zeichenmuster erzeugt und der verschieden große Zeichen drucken kann.
Herkömmliche Druckersteuerungen, die verschieden große Zeichen drucken können, verwenden die Speicherung der senkrechten Abmessungen der Zeilen der Zeichen (nachfolgend als Zeilenmaß bezeichnet). Die gespeicherten Zeilen der Zeichen werden in dem spezifizierten Zeilenmaß durch Vergrößerung oder Verringerung der Original-Zeichenmuster, die von dem Zeichenmusterspeicher gewonnen werden, und durch Schreiben der umgeformten Zeichenmuster in einen Zeichenspeicher 8, der einer Seite eines Druckpapiers entspricht, gedruckt. Dies ist in Fig. 1 dargestellt. Der Ausdruck "Zeichen" umfaßt in dieser Beschreibung Kanji-Zeichen, alphanumerische Zeichen und symbolische Zeichen usw.
Um die Zeichenmuster schnell in den Seitenspeicher 8 in Entsprechung zu einem Eingabezeichencode zu setzen, ist ein Zeilenpufferspeicher nötig, der aus einem verhältnismäßig teuren Speicherbaustein mit schnellem Zugriff besteht.
Ein Zeichenmuster wird einerseits in dem Zeilenpufferspeicher gespeichert, dessen Inhalte nach Ausrichtung der Zeichenposition in den Seitenspeicher überführt werden. Der Zeilenpufferspeicher muß ein Zeilenmaß haben, das das größtmögliche Zeilenmaß umfaßt (z. B. wie durch Q in Fig. 1 dargestellt), weshalb der Zeilenpufferspeicher erhöhte Kapazität haben muß. Dies bedeutet, sobald Zeichen in einem größeren Zeilenmaß gedruckt werden, erhöhte Kosten. Diese Art Drucksteuerung ist beispielsweise aus der JP-A 55 34 725 bekannt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eines Druckers so zu ermöglichen, daß das Zeilenmaß des Zeilenpufferspeichers kleiner als das maximale Zeilenmaß der zu druckenden Zeichenzeilen werden kann.
Die obige Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst.
Dazu wird bei der erfindungsgemäßen Druckersteuerung eine Zeichenzeile, deren Zeilenmaß größer ist, als das vom Zeilenpufferspeicher abhängende Grenzzeilenmaß, in mehrere kleinere Zeilen unterteilt, deren Zeichenmuster geteilt in den Seitenspeicher über den Zeilenpufferspeicher gesetzt werden, wodurch der Zeilenpufferspeicher ein im Vergleich mit der maximalen Zeilenabmessung der zu druckenden Zeichen verkleinertes Zeilenmaß und damit eine geringere Speicherkapazität haben kann.
Die Erfindung wird im folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein bei der herkömmlichen Druckersteuerung für den Seitenspeicher verwendetes Verfahren zur Vergrößerung der Zeichengröße;
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Druckersteuerung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 ein Diagramm, das die Inhalte des Zeilenmaßpuffers 1 gemäß Fig. 2 erläutert;
Fig. 4 ein Diagramm, das die Inhalte des in Fig. 2 dargestellten Seitenpuffers 2 erläutert;
Fig. 5 ein Diagramm, das die Inhalte des Arbeitspuffers 4 in Fig. 2 erläutert;
die Fig. 6a, 6b, 7a und 7b Diagramme, die die Zeichendehnung für den Zeilenpufferspeicher gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren erläutern;
Fig. 8 ein Diagramm, das die Zeichendehnung für den Seitenspeicher gemäß der Erfindung erläutert;
Fig. 9a ein Blockschaltbild, das Einzelheiten der in Fig. 2 dargestellten Aufbereitungssteuerschaltung 3 zeigt;
Fig. 9b ein Flußdiagramm, das die Arbeitsprozedur der Aufbereitungssteuerschaltung 3 zeigt;
Fig. 10a ein Blockschaltbild, das Einzelheiten der Dehnungssteuerschaltung 6 von Fig. 2 zeigt; und
Fig. 10b ein Flußdiagramm der Arbeitsprozedur der Dehnungssteuerschaltung 6.
In Fig. 2, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung als Blockschaltbild zeigt, speichert ein Zeilenmaßpuffer 1 Information über die Zeilenabmessungen aller Zeilen innerhalb einer Druckseite, und ein Seitenpuffer 2 speichert Zeilen zu druckender Zeichen in Form von Zeichencodes. Eine Aufbereitungssteuerschaltung 3 kombiniert die Zeilenmaßinformation mit Zeichencodes der entsprechenden Zeile aufgrund der vom Zeilenmaßpuffer 1 und vom Seitenpuffer 2 gewonnenen Information. Die Aufbereitungssteuerschaltung 3 führt auch den Zeilenteilungsvorgang für eine Zeichenzeile, deren Zeilenmaß über den Zeilenmaßpuffer hinausgeht, aus. Ein Arbeitspuffer 4 hält das Kombinationsergebnis und das Ergebnis des von der Aufbereitungssteuerschaltung 3 durchgeführten Zeilenteilungsvorgangs. Ein Zeichenmusterspeicher 5 speichert die Originalmuster des gesamten Zeichens in Form eines Punktmatrixmusters und erzeugt ein Originalzeichenmuster auf den Eingang des entsprechenden Zeichencodes hin. Eine Dehnungssteuerschaltung 6 empfängt einen Zeichencode in der vom Arbeitspuffer 4 gewonnenen kombinierten Information und leitet ihn zum Zeichenmusterspeicher 5, um ein entsprechendes Zeichenmuster zu gewinnen. Die Dehnungssteuerschaltung 6 schreibt Zeichenmuster in Form einer Bit-Tabelle in den Speicher (dieser Vorgang wird Zeichendehnungsvorgang genannt). Ein Zeilenpufferspeicher 7 dient als Zwischenspeicher für den durch die Dehnungssteuerschaltung 6 durchgeführten Zeichendehnungsvorgang. Ein Seitenspeicher 8 weist das Fassungsvermögen einer Druckseite auf, wobei ein Bit dieses Speichers einem auf das Druckpapier gedruckten Punkt entspricht.
Der Inhalt des Zeilenpufferspeichers wird dem Seitenspeicher 8 nach Beendigung jeder durch die Dehnungssteuerschaltung 6 für den Zeilenpufferspeicher 7 durchgeführten Zeichendehnung übertragen. Die Inhalte des Seitenspeichers 8 werden von einer Druckvorrichtung 9 wie einem Laser-Drucker ausgelesen und auf ein Druckmedium 10, das ein Druckpapier sein kann, gedruckt.
Fig. 3 erläutert den Zeilenmaßpuffer 1 von Fig. 2. Der Zeilenmaßpuffer 1 speichert das Zeilenmaß sämtlicher Zeichenzeilen innerhalb einer Seite als Zeilenmaß P für die M te Zeile, Zeilenmaß Q für die M + 1te Zeile und Zeilenmaß R für die M + 2te Zeile. Das Zeilenmaß kann beispielsweise als die in Vertikalrichtung der Zeile verwendete Punktanzahl dargestellt sein.
Fig. 4 erläutert den in Fig. 2 dargestellten Seitenpuffer 2. Dieser speichert Zeichencodes der in eine Seite zu druckenden Zeichenzeilen, und zwar als Zeichencode XA für ein Zeichen "A", Zeichencode XB für ein Zeichen "B" und Zeichencode XC für ein Zeichen "C". In diesem Ausführungsbeispiel ist der Zeichencode zwei Byte lang. Bei dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel speichert der Seitenpuffer 2 Zeichen "A" und "B" in der M-ten Zeile, das Zeichen "C" in der M + 1-ten Zeile und die Zeichen "D", "E" und "F" in der M + 2-ten Zeile.
Die Aufbereitungssteuerschaltung 3 in Fig. 2 prüft das Zeilenmaß sämtlicher Zeilen innerhalb einer Druckseite und führt die Zeilenteilung für die Zeilen durch, deren Zeilenmaß größer als das Grenzzeilenmaß ist, so daß eine übermäßig große Zeile in mehrere kleinere Zeilen unterteilt wird. Die Aufbereitungssteuerschaltung 3 kombiniert die Zeilenmaßinformatino mit Zeichencodes und führt den Teilungsvorgang aus und schreibt das Ergebnis in den Arbeitspuffer 4.
In Fig. 9a, die in Form eines Blockschaltbilds die Anordnung der Aufbereitungssteuerschaltung 3 zeigt, halten allgemeine Register 31 verschiedene Daten. Eine Befehlsausführungssteuerung 32 interpretiert ein von der Aufbereitungssteuerschaltung 3 ausgeführtes Programm und erzeugt verschiedene Steuersignale.
Ein interner Datenbus 33 dient zur Übertragung von Daten innerhalb der Aufbereitungssteuerschaltung 3. Eine Arithmetik- und Logikeinheit (ALU) 35 führt arithmetische und logische Operationen für die Inhalte der allgemeinen Register 31 aus. Ein Adressenregister 36 und Datenregister 37 werden verwendet, sobald ein Speicherzugriff stattfindet. Eine Speicherzugriffssteuerung 38 steuert die Schnittstelle zwischen der Aufbereitungssteuerschaltung 3 und den Speichern 1, 2 und 4.
Nachfolgend wird die Funktion der Aufbereitungssteuerschaltung 3 anhand des in Fig. 9b dargestellten Flußdiagramms beschrieben. Die Aufbereitungssteuerschaltung 3 liest das im Zeilenmaßpuffer 1 gespeicherte Zeilenmaß in das Datenregister 37 über den externen Bus 39 (Schritt 90 in Fig. 9b) und die ALU 35 vergleicht dieses mit dem Grenzzeilenmaß (Schritt 91). Falls das Zeilenmaß kleiner oder gleich dem Grenzzeilenmaß ist, wird es im Datenregister 37 belassen und gleichzeitig dem Arbeitspuffer 4 über den externen Bus 39 übertragen (Schritt 92). Danach werden die Zeichencodes der entsprechenden Zeile aus dem Seitenspeicher 2 in den Arbeitspuffer 4 gelesen (Schritt 93). Auf diese Weise hat die Aufbereitungssteuerschaltung 3 die erste aus der in dem Arbeitspuffer 4 gesetzten Zeilenmaßinformation in Schritt 92 und den im Arbeitspuffer 4 in Schritt 93 gesetzten Zeichencodes zusammengesetzte Kombinationsinformation erzeugt.
Wenn andernfalls das Zeilenmaß größer als das Grenzzeilenmaß ist, wird die Zeile in mehrere kleinere Zeilen unterteilt. Anfänglich wird das Zeilenmaß der ersten Zeile nach der Zeilenteilung in den Arbeitspuffer 4 (Schritt 93) gesetzt. Als nächstes wird ein Zeichencode der Zeile vor der Zeilenteilung aus dem Seitenpuffer 2 in das Datenregister 37 über den externen Bus 39 gelesen (Schritt 95), und die ALU 35 setzt den Zeichencode in einen anderen Zeichencode um (der "Teilzeichencode" genannt wird) und der den in der geteilten Zeile des Zeichenmusters befindlichen Teil des Zeichencodes vor der Teilung angibt (Schritt 96). Teilzeichencodes können zuvor nach Maßgabe der Teile jedes Zeichens gesetzt werden, oder wie bei diesem Ausführungsbeispiel durch Hinzufügung von Steuercodes, dei die Teile des Zeichens im Hinblick auf den ungeteilten Zeichencode darstellen. Wenn zum Beispiel ein umzusetzendes Zeichen vor der Teilung durch $1D3F ($ gibt die Hexadezimaldarstellung an) dargestellt wird, und dessen Steuercode, der die obere Hälfte des Zeichens angibt als $000A dargestellt wird, kann der Teilchencode als $000A1D3F dargestellt werden. Der umgesetzte Teilungszeichencode wird in das Datenregister 37 gesetzt und dann in den Arbeitspuffer 4 über den externen Bus 39 eingeschrieben (Schritt 97). Diese Operationen werden für alle Teilzeilen wiederholt (Schritt 98). Die Aufbereitungssteuerschaltung 3 hat auf diese Weise die zweite zusammengesetzte Information aus der im Arbeitspuffer 4 gesetzten Zeilenmaßinformation in Schritt 94 und den Teilzeichencodes im Arbeitspuffer 4 im Schritt 97 erzeugt.
Fig. 5 erläutert den Arbeitspuffer 4. Der Arbeitspuffer 4 speichert das Ergebnis des Kombinationsvorgangs und des von der Aufbereitungssteuerschaltung 3 durchgeführten Zeilenteilungsvorgangs, in dem Bezug auf den Zeilenmaßpuffer 4 von Fig. 3 und den Seitenpuffer 2 entsprechend Fig. 4 genommen wird. In Fig. 5 hat die N-te Zeile das Zeilenmaß S und in dieser Weise die N + 1-te, N + 2-te und N + 3-te Zeile jeweils die Zeilenmaße T, U und V. Der Zeichencode XA stellt das Zeichen "A" und genauso stellen die Zeichencodes XB, XD, XE und XF jeweils Zeichen "B", "D", "E" und "F" dar.
Das Zeichen "C" wird gleichmäßig in ein oberes und unteres Punktmuster unterteilt, die durch die Teilzeichencodes XC-1/2 in der N + 1-ten Zeilen und XC-2/2 in der N + 2-ten Zeile dargestellt sind. Somit ist die M + 1-te Zeile in die N + 1-te und N + 2-te Zeile im Arbeitspuffer 4 unterteilt, der in diesen Zeilen die zweite Kombinationsinformation, die die Aufbereitungssteuerschaltung 3 erzeugt, enthält. Die M-te und M + 2-te Zeile im Arbeitspuffer 2 treten unverändert in der N-ten und N + 3-ten Zeile im Arbeitspuffer 4 auf, der in diesen Zeilen die erste Kombinationsinformation, die die Aufbereitungssteuerschaltung 3 erzeugt, enthält. Die in diesen Puffern stehenden Zeilenmaße haben die Korrespondenzen S = P, T = U = Q/2 und V = R. Das Zeichen "C", das den ungeteilten Zeichencode XC hat, wird in die Teilzeichencodes XC-1/2 und XC2/2 unterteilt.
Die Dehnungssteuerschaltung 6 in Fig. 2 führt den Zeichendehnungsvorgang entsprechend den Inhalten des Arbeitspuffers 4 aus. Aufgrund des Zeilenmaßes und des Zeichencodes oder der Teilzeichencodes für eine im Arbeitspuffer 4 gespeicherte Zeile liest die Dehnungssteuerschaltung 6 ein Zeichenmuster aus dem Zeichenmusterspeicher 5 in den Zeilenpufferspeicher 7. Weil die Inhalte des Arbeitspuffers 4 durch den oben beschriebenen Zeilenteilungsvorgang ein kleineres Zeilenmaß als das Grenzzeilenmaß haben, hat der Zeilenpufferspeicher ein Zeilenmaß, das höchstens gleich dem Grenzzeilenmaß ist. Der Zeichenpufferspeicher 7 hat, wenn man die Horizontalabmessungen des Druckpapiers in Betracht zieht ("Breite genannt), eine Kapazität, die gleich der Anzahl der parallelen Bits beim Lesen oder Schreiben des Seitenspeichers 8 ist.
Wenn zum Beispiel der Seitenspeicher 8 einen 32-Bit-parallelen Zugriff hat, hat der Zeilenpufferspeicher auch eine Breite von 32 Bit.
Fig. 6a zeigt die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7 nachdem die Dehnungssteuerschaltung 6 ein Zeichenmuster "A" in den Zeilenpufferspeicher 7 in Übereinstimmung mit der N-ten Zeile des Pufferspeichers 4 geschrieben hat.
Fig. 6b stellt die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7 dar, nachdem die Dehnungssteuerschaltung 6 die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7, wie sie in Fig. 6a gezeigt sind, ausgelesen hat, und nachdem diese nach der Kombination mit einem von dem Zeichenmusterspeicher 5 wiedergewonnenen Zeichenmuster "B" in den Zeilenpufferspeicher 7 zurückgespeichert wurden.
Nach Beendigung des Schreibvorgangs für die eine Zeile durch die Dehnungssteuerschaltung 6 in den Zeilenpufferspeicher 7, werden die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7 dem Seitenspeicher 8 übertragen.
In Fig. 10a, die als Blockschaltbild eine Ausführung der Dehnungssteuerschaltung 6 zeigt, dienen ein Satz erster Adressregister und Datenregister 61 der Dehnungssteuerschaltung 6 zum Lesen des Arbeitspuffers 4 über den externen Bus 39. Ein Satz zweiter Adressregister und Datenregister 62 dient der Dehnungssteuerschaltung 6 zum Auslesen des Zeichenmusterspeichers 5 über den externen Bus 80. Ein Satz dritter Adress- und Datenregister dient der Dehnungssteuerschaltung 6 zum Schreiben von Zeichenmuster in den Seitenspeicher 8 über den externen Bus 81. Ein Zeilenpufferadressregister 64 gibt die Adresse des Zeilenpufferspeichers 7 für die Lese- und Schreiboperation an.
Die Bezugsziffer 65 weist auf allgemeine Register, 67 auf eine Arithmetik- und Logikeinheit (ALU) und 68 auf eine Befehlsausführungssteuerung. Die externen Bussysteme 80 und 81 dienen für den Datentransfer zwischen der Dehnungssteuerschaltung 6 und den Speichern 5 und 8. Eine Vergrößerungs/Verkleinerungs-Schaltung 82 führt eine Vergrößerung oder Verkleinerung eines von dem Zeichenmusterspeicher 5 gewonnenen Zeichenmusters durch die Expansionssteuerschaltung 6 aus. Eine Verschiebe/Verschmelzungs- Schaltung 83 verschiebt ein von der Vergrößerungs/Verkleinerungs- Schaltung 82 vergrößertes oder verkleinertes Zeichenmuster und verschmilzt ein im Zeilenpufferspeicher 7 gespeichertes Zeichenmuster mit einem vergrößerten oder verkleinerten Zeichenmuster.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Dehnungssteuerschaltung 6 anhand des Flußdiagramms in Fig. 10b beschrieben. Die Dehnungssteuerschaltung 6 liest das Zeilenmaß in der Kombinationsinformation für eine Zeile im Arbeitspuffer 4 über den externen Bus 39 in das Datenregister 61 und stellt es außerdem im allgemeinen Register 65 sicher. Danach liest die Dehnungssteuerschaltung 6 einen Zeichencode in der Kombinationsinformation im Arbeitspuffer 4 in das Datenregister 61 über den externen Bus 39 (Schritt 101). Falls der Zeichencode ein Teilzeichencode ist, berechnet die ALU 67 die Zeichengröße und die Position des Zeichenmusters in der Zeile, so daß der Teil (beispielsweise die obere oder die untere Hälfte) des durch den Teilzeichencode dargestellten Zeichens im Zeilenpufferspeicher 7 enthalten ist; andererseits berechnet die ALU 67 die Zeichengröße, wenn der Zeichencode kein Teilzeichencode ist, in Übereinstimmung mit dem Zeilenmaß (Schritt 102). Danach wird die Vergrößerungs/ Verkleinerungs-Schaltung 82 für ihren Betrieb initialisiert (Schritt 103). Die Schiebe/Verschmelzungs-Schaltung 83 und das Pufferadressregister 64 werden ebenfalls initialisiert, so daß sie zum Schreiben des Zeichenmusters in den Zeilenpufferspeicher 7 bereitstehen (Schritt 104). Danach wird das Zeichenmuster im Zeichenmusterspeicher 5 in das Datenregister 62 über den externen Bus 80 eingelesen, und abhängig vom Zeilenmaß von der Vergrößerungs/ Verkleinerungs-Schaltung 62 vergrößert oder verkleinert (Schritt 105), abhängig von dessen Position innerhalb der Zeile von der Schiebe/Verschmelzungs-Schaltung 83 verschoben und mit den bereits geschriebenen Inhalten des Zeilenpufferspeichers 7 verschmolzen (Schritt 106) und dann in den Zeilenpufferspeicher 7 geschrieben (Schritt 107). Dann wird geprüft, ob der Zeilenpufferspeicher 7 mit Zeichenmustern gefüllt ist (Schritt 108). Wenn er als voll erkannt wird, werden seine Inhalte zum Seitenspeicher 8 übertragen (Schritt 110). Diese Operationen werden solange wiederholt, bis alle Zeichenmuster einer vollständigen Zeile in den Seitenspeicher 8 geschrieben wurden (Schritt 111). Falls der Zeilenpufferspeicher 7 noch nicht mit Zeichenmustern gefüllt ist, wird der Zeichenmusterschreibvorgang wiederholt, bis der Zeilenpufferspeicher 7 voll ist (Schritt 109). Am Ende einer Zeile werden, auch wenn der Zeilenpufferspeicher 7 nicht voll ist, seine Inhalte zum Zeichenmusterspeicher 8 übertragen (Schritt 112).
Fig. 7a zeigt die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7, nachdem die Dehnungssteuerschaltung 6 ein Originalzeichenmuster nach Maßgabe des Inhalts der N + 1-ten Zeile des Arbeitspuffers 4 in Fig. 5 aus dem Zeichenmusterspeicher 5 in den Zeilenpufferspeicher 7 gelesen hat. Genauso zeigt Fig. 7b das Ergebnis des Einschreibens eines Zeichenmusters in den Zeilenpufferspeicher 7 nach Maßgabe der Inhalte der N + 2-ten Zeile des Arbeitspuffers 4 in Fig. 5. Nach der Beendigung des Einschreibens des Zeilenpufferspeichers 7 durch die Dehnungssteuerschaltung 6 werden die Inhalte des Zeilenpufferspeichers 7 in den Seitenspeicher 8 übertragen.
Fig. 8 zeigt das Ergebnis, wenn Zeichenmuster in den Seitenspeicher 8 in Übereinstimmung mit den Inhalten des Arbeitspuffers 4 in Fig. 5 eingeschrieben werden. In Fig. 8 werden die Zeichenmuster "A" und "B" in die N-te Zeile, die obere Hälfte des Zeichenmusters "C" in die N + 1-te Zeile, dessen untere Hälfte in die N + 2-te Zeile und die Zeichenmuster "D", "E" und "F" in die N + 3-te Zeile geschrieben. Der Seitenspeicher 8, in dem in Übereinstimmung mit dem Arbeitspuffer 4 Zeichenmuster nach dem Zeilenteilungsvorgang eingeschrieben wurden, hat genau dieselben Inhalte, wie Fig. 8 zeigt, wie der in Fig. 1 dargestellte herkömmliche Seitenspeicher 8, in dem Zeichenmuster in Übereinstimmung mit dem Zeilenmaßpuffer 1 in Fig. 3 und dem Seitenpuffer 4 in Fig. 4 ohne den Zeilenteilungsvorgang eingeschrieben wurden.
Erfindungsgemäß werden, wie oben beschrieben, Zeichenmuster in den Seitenspeicher auf den Zeilenteilungsvorgang hin eingeschrieben, wodurch der Zeilenpufferspeicher mit verringertem Zeilenmaß und Kapazität ausgeführt werden kann.

Claims (7)

1. Steuerverfahren für einen Drucker, der Zeichen auf ein Druckmedium druckt, indem er Muster des Zeichens in Übereinstimmung mit einem entsprechenden Zeichencode erzeugt, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Speichern von Informationen über das Zeilenmaß von eine Seite des Druckmediums bildenden Zeichenzeilen;
- Speichern von Zeichencodes einer in einer Seite des Druckmediums zu druckenden Zeichenzeile auf Zeilenbasis;
- Vergleich eines gespeicherten Zeilenmaßes mit einem Zeilenmaßgrenzwert;
- Erzeugen einer ersten Kombinationsinformation durch Kombination der Zeilenmaßinformation mit Zeichencodes einer entsprechenden Zeile, falls sich beim Vergleichsschritt das Zeilenmaß kleiner als der Zeilenmaßgrenzwert herausstellt;
- Teilen der Zeile in mehrere Zeilen, deren Zeilenmaß kleiner als der Grenzwert ist, falls das Zeilenmaß größer als der betreffende Grenzwert ist;
- Erzeugen einer zweiten Kombinationsinformation durch Kombinieren von Zeilenmaßinformation geteilter Zeilen mit geteilten Zeichencodes, die Teilstücke von Zeichen in den geteilten Zeilen der Seite darstellen;
- Dehnen von Zeichenmustern der Zeichencodes in der ersten Kombinationsinformation und Speichern der gedehnten Zeichenmuster;
- Dehnen von geteilten Stücken der Zeichenmuster der geteilten Zeichencodes in der zweiten Kombinationsinformation und Speichern des Ergebnisses; und
- Drucken der so gespeicherten und gedehnten Zeichenmuster auf das Druckmedium.
2. Vorrichtung zur Drucksteuerung, die einen Drucker, der Zeichen auf ein Druckmedium druckt, steuert, indem sie Muster von Zeichen in Übereinstimmung mit Zeichencodes der entsprechenden Zeichen erzeugt, gekennzeichnet durch
- einen Zeilenmaßpuffer (1), der ein Zeilenmaß für Zeichenzeilen, die eine Seite auf dem Druckmedium bilden, auf Zeichenbasis speichert;
- einen Seitenpuffer (2), der Zeichencodes von in eine Seite des Druckmediums zu druckenden Zeichenzeilen speichert;
- eine Aufbereitungssteuereinrichtung (3), die mit dem Zeilenmaßpuffer und dem Seitenpuffer verbunden ist und aus der Information über das Zeilenmaß und aus den Zeichencodes eine Kombinationsinformation bildet, ein im Zeilenmaßpuffer (1) gespeichertes Zeilenmaß mit einem Zeilenmaßgrenzwert vergleicht, durch Kombination der Zeilenmaßinformation mit Zeichencodes einer entsprechenden Zeile im Seitenpuffer (2) eine erste Kombinationsinformation erzeugt, falls sich beim Vergleichsvorgang ein Zeilenmaß ergibt, das kleiner als der Grenzwert ist, die Zeile in mehrere Zeilen mit kleinerem Zeilenmaß als der Grenzwert angibt unterteilt, falls sich beim Vergleichsvorgang ergibt, daß das Zeilenmaß größer als der Grenzwert ist, und eine zweite Kombinationsinformation durch Kombination von Zeilenmaßinformation der geteilten Zeilen mit geteilten Zeichencodes erzeugt, die Teilzeichencodes in den unterteilten Zeichenzeilen im Seitenpuffer (2) darstellen;
- einen Zeichenmusterspeicher (5), der Muster von für den Druck vorgesehenen Zeichen speichert;
- einen Seitenspeicher (8), der innerhalb einer Seite des Druckmediums zu druckende Zeichenmuster speichert;
- einen Zeilenpufferspeicher (7), der als Zwischenspeicher zum Schreiben von Zeichenmustern in den Seitenspeicher (8) dient und ein Zeilenmaß hat, das gleich oder größer als der Zeilenmaßgrenzwert ist; und
- eine Dehnungssteuereinrichtung (6), die mit der Aufbereitungssteuereinrichtung (3) und dem Zeichenmusterspeicher (5) verbunden ist und die Muster für Zeichencodes in der ersten Kombinationsinformation in den Zeilenpufferspeicher (7) unter Verwendung von Zeichenmustern in dem Zeichenmusterspeicher (5) nach Maßgabe der ersten Kombinationsinformation dehnt, Teilstücke von Zeichenmustern geteilter Zeichencodes in der zweiten Kombinationsinformation in den Zeilenpufferspeicher (7) unter Verwendung von Zeichenmustern in dem Zeichenmusterspeicher (5) entsprechend der zweiten Kombinationsinformation dehnt und darauf die gedehnten Zeichenmuster in den Seitenspeicher (8) schreibt.
3. Druckersteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Arbeitspuffer (4), der zwischen der Aufbereitungssteuereinrichtung (3) und der Dehnungssteuereinrichtung (6) vorgesehen ist, um die erste und die zweite von der Aufbereitungssteuereinrichtung erzeugte Kombinationsinformation zu speichern.,
4. Druckersteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehnungssteuereinrichtung (6) das Zeilenmaß der in den Zeilenpufferspeicher (7) gedehnten Zeichenmuster nach Maßgabe der Zeilenmaßinformation in der ersten und der zweiten Kombinationsinformation einstellt.
5. Druckersteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der zweiten Kombinationsinformation enthaltener Teilzeichencode aus einem Zeichencode eines der Teilung zu unterwerfenden Zeichens und aus einem Steuercode besteht, der ein Teilstück des Zeichens angibt.
6. Druckersteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungssteuereinrichtung (3) zur Erzeugung der zweiten Kombinationsinformation eine Zeile in gleichem Maß in mehrere Zeilen unterteilt.
7. Druckersteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenmusterspeicher (5) einen Satz von Punktmatrixmustern der zum Druck vorgesehenen Zeichen enthält.
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