DE539111C - Asynchronmaschine, die nach erfolgtem Anlauf mittels Gleichstrom synchronisiert wird - Google Patents

Asynchronmaschine, die nach erfolgtem Anlauf mittels Gleichstrom synchronisiert wird

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DE539111C
DE539111C DE1930539111D DE539111DD DE539111C DE 539111 C DE539111 C DE 539111C DE 1930539111 D DE1930539111 D DE 1930539111D DE 539111D D DE539111D D DE 539111DD DE 539111 C DE539111 C DE 539111C
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winding
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asynchronous machine
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DE1930539111D
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/26Asynchronous induction motors having rotors or stators designed to permit synchronous operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Es ist bekannt, Asynchronmaschinen dadurch zu Synchronmaschinen zu machen, daß man die Rotorwicklung nach erfolgtem Anlauf mit Gleichstrom erregt, wodurch die Maschine von selbst in den Synchronismus gerissen wird. Da die Rotorwicklung im allgemeinen einen kleinen Ohmschen Widerstand hat (ihre Windungszahl ist gegenüber derjenigen der Polräder normaler Synchronmaschinen klein, der Leiterquerschnitt hingegen groß), so benötigen solche Maschinen einen verhältnismäßig hohen Erregerstrom bei sehr kleiner Spannung, was natürlich zu Erregermaschinen von abnormalen Abmessungen führt.
Man kann nun den Erregerstrom verkleinern, wenn man die Stabzahl der Rotor leiter erhöht; doch gelangt man hier bald an eine praktische Grenze, indem mit der Stabzahl auch die Anlaufspannung des Rotors wächst, die aus Gründen der Sicherheit nicht zu hoch gesteigert werden darf. Insbesondere sind es die blanken Schleifringe, deren Isolation bei zu hoher Anlaufspannung Schwierigkeiten bereitet.
In Abb. ι der Zeichnung, in der 1 den Rotor, 2 die Erregermaschine und 3 den Anlasser bedeutet, ist diejenige Schaltung dargestellt, die heute fast allgemein für derartige synchronisierbare Asynchronmotoren angewendet wird. Man erkennt ohne weiteres, daß die zwischen den Schleifringen A, E, I herrschende Anlaufspannung gleich ist der vollen verketteten Spannung des Rotors i.
Gemäß der Erfindung kann nun bei gleichbleibender Größe des Erregerstromes sowohl die maximale Wicklungs- als insbesondere auch die Schleifringspannung sehr wesentlich • herabgesetzt werden. Wird nämlich, wie das in Abb. 2a geschehen ist, jede Rotorphase halbiert und werden diese Hälften je zu zwei neuen spiegelbildlichen Dreiphasensystemen zusammengesetzt, wobei der Erregerstrom gemäß den eingetragenen Pfeilen fließt und somit den Rotor genau wie in Abb. 1 und 2a magnetisiert, so erhält man die Schaltung Abb. 2b, deren Potentialdiagramm in Abb. 3 dargestellt ist. Mit den Buchstaben A bis M sind die Enden der umgeschalteten sechs Teilphasen bezeichnet. Unter Vernachlässigung des kleinen Spannungsabfalles in der Erregermaschine fallen aus Symmetriegründen die Potentiale der beiden Sternpunkte zusammen. Man erkennt leicht, daß durch diese Umschaltung bei unveränderter Stabzahl des Rotors die maximale Spannung zwischen zwei Punkten der Wicklung |/3mal kleiner ist als bei der Schaltung gemäß Abb. 1 und 2a. Die Spannung aber zwischen zwei benachbarten Punkten des Spannungssechseckes (Abb. 3) ist sogar 2· Vernal kleiner
als die maximale Wicklungsspannung der alten Schaltung. Man wird deshalb zweckmäßigerweise die sechs Schleifringe in an sich bekannter Weise räumlich so anordnen (Abb. 4), daß ihre Reihenfolge derjenigen im Potentialdiagramm (Abb. 3) entspricht. Man erreicht dadurch, daß die Differenzspannung zwischen zwei Schleifringen bei der neuen Anordnung 2 · ]/3~=3,47mal kleiner ist als bei der alten Schaltweise.
Durch Vergrößerung der Leiterzahl im Rotor kann der Erregerstrom wesentlich verkleinert werden, ohne daß die Anlaufspannung zu hohe Werte annimmt.
Die Erregermaschinen selbst können daher für normale Spannungen und Ströme gebaut werden, d. h. es können gangbare Gleichstrommaschinen verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Asynchronmaschine, die nach erfolgtem Anlauf mittels Gleichstrom synchronisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Phasen der dreiphasigen Läuferwicklung je halbiert sind und die so entstehenden sechs Teilphasen je zu zwei getrennten Wicklungssystemen zusammengeschaltet sind, und zwar derart, daß zwei normale Dreiphasensysteme entstehen, deren Potentialdiagramme zueinander spiegelbildlich sind (so daß beim Zusammenlegen ihrer Sternpunkte das Potentialdiagramm der sechs Wicklungsenden ein reguläres Sechseck ergibt), und von denen jeweils die freien Enden gleichphasiger Wicklungsteile über die Anlaßwiderstände und die Erregermaschine miteinander verbunden sind.
  2. 2. Asynchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliehe Anordnung der sechs Schleifringe der zeitlichen Folge der Spannungen der freien Phasenenden im Potentialdiagramm entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DEB
DE1930539111D 1930-01-11 1930-02-20 Asynchronmaschine, die nach erfolgtem Anlauf mittels Gleichstrom synchronisiert wird Expired DE539111C (de)

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CH539111X 1930-01-11

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DE539111C true DE539111C (de) 1931-11-23

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972027C (de) * 1951-12-23 1959-05-06 Siemens Ag Synchronisierter Asynchronmotor
DE1100794B (de) * 1953-03-25 1961-03-02 Licentia Gmbh Synchronisierte Asynchronmaschine
DE1162942B (de) * 1955-06-15 1964-02-13 Licentia Gmbh Synchronisierte Asynchronmaschine mit in zwei oder mehrere Gruppen unterteilter Sekundaerwicklung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972027C (de) * 1951-12-23 1959-05-06 Siemens Ag Synchronisierter Asynchronmotor
DE1100794B (de) * 1953-03-25 1961-03-02 Licentia Gmbh Synchronisierte Asynchronmaschine
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