DE3686100T2 - Apparat zur pruefung von objekten. - Google Patents

Apparat zur pruefung von objekten.

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DE3686100T2 DE8686303693T DE3686100T DE3686100T2 DE 3686100 T2 DE3686100 T2 DE 3686100T2 DE 8686303693 T DE8686303693 T DE 8686303693T DE 3686100 T DE3686100 T DE 3686100T DE 3686100 T2 DE3686100 T2 DE 3686100T2
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/024Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness by means of diode-array scanning

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen der Form und/oder Abinessungen von Objekten, umfassend
  • - eine Fördereinrichtung zum Fördern der Objekte entlang einer Bewegungsbahn,
  • - eine Teststation, die in der Bewegungsbahn angeordnet ist,
  • - eine elektronische Kameraeinrichtung in der Teststation zum Abtasten der ihr dargebotenen gtirnflächen der Objekte und zum Erzeugen von Ausgangssignalen,
  • - eine elektronische Schaltungsanordnung für die Steuerung des Kamerabetriebes und zum Verarbeiten der Kameraausgangssignale, um entsprechende Meßsignale, die die Form und/oder Abmessungen der Objekte darstellen, zu erzeugen, und
  • - eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen der Meßsignale mit Referenzdatensignalen.
  • In der Konservendosenindustrie werden leere Dosen auf einen Förderer geladen, der sie zu einem Füllsystem transportiert.
  • Wenn eine Dose verformt ist, kann sie sich in dem Füllsystem verklemmen und/oder eine Beschädigung des letzteren verursachen. Daher ist es in dem Fall von nominell runden Dosen erwünscht, zu überprüfen, daß Dosen mit einer Unrundverformung nicht zu dem Füllsystem gelangen.
  • Ein weiterer üblicher Fehler, der bei Dosen vorhanden ist, ist Verbeulen, d.h. eine Verformung der Dosenlippe. Übermäßiges Verbeulen kann ebenfalls Probleme hervorrufen, wenn die Dose zu dem Füllsystem gelangt, insbesondere, weil die Dose dann nicht korrekt verschlossen werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung ist zwar insbesondere für die Vorprüfung von Dosen geeignet, insbesondere von runden Dosen, die als Konservendosen benutzt werden, sie ist jedoch nicht darauf beschränkt und kann bei dem abschließenden Testen von gefüllten und verschlossenen Dosen, z.B. auf Eindrücke, und bei dem Testen von anderen Objekten allgemein, wie z.B. Flaschen und geformten Verpackungen, Anwendung finden.
  • Eine Vorrichtung des oben erwähnten Typs ist in der DE-A-29 16 361 beschrieben worden zum Prüfen des Randes von transparenten Behältern. Gemäß dieser Druckschrift ist eine elektronische Kamera vorgesehen, die die Objekte in einer Richtung kontinuierlich abtastet. Aus den Kamerasignalen werden Signale, die die Länge von Sehnen des Objekts längs der Abtastlinien angeben, gewonnen, jedoch mit schlechter Genauigkeit am Beginn und am Ende eines abgetasteten, z.B. kreisförmigen oder ovalen Objekts. Meßsignale, welche Abmessungen in einer Richtung repräsentieren, die zu der Abtastrichtung rechtwinkelig ist, können erzeugt werden durch Verarbeiten einer Reihe von aufeinanderfolgenden Zeilensignalen, was jedoch Datenspeicher von beträchtlicher Kapazität und eine speziell angepaßte Rechenschaltungsanordnung und Software verlangt.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine Modifizierung dieser Vorrichtung zum Gegenstand, um die Prüfung von Objekten mit hoher Geschwindigkeit zu vereinfachen und zu verbessern. Gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Kameraeinrichtung eine erste und zweite Zeilenkamera umfaßt, die in Richtung der Förderbewegung bzw. in dazu rechtwinkeliger Richtung abtasten, und daß die elektronische Schaltungsanordnung so ausgelegt ist, daß die Ausgangssignale der ersten Kamera, die für die Relativbewegung der Objekte repräsentativ sind, ein Abtastsynchronisiersignal für die zweite Kamera ergeben. Durch diese Einrichtung werden Meßsignale, die in Beziehung zu zwei rechtwinkeligen Richtungen der Objekte stehen, direkt aus der Kameraeinrichtung und unabhängig von der Förderergeschwindigkeit erzielt.
  • Die Fördereinrichtung kann so arbeiten, daß die Objekte kontinuierlich oder halbkontinuierlich (die Objekte berühren sich oder sind vorzugsweise beabstandet), vorzugsweise letzteres, durch die Teststation gefördert werden.
  • Die Zeilenkameraeinrichtung weist zwar vorzugsweise eine oder mehrere ladungsgekoppelte Vorrichtungen auf, es ist jedoch alternativ möglich, andere Kameraarten zu verwenden, wie z.B. den Typ mit lineare Photodiodenmatrix.
  • Die Vergleichseinrichtung liefert vorzugsweise ein Ausgangsssignal, das angibt, ob oder ob nicht die Form und/oder die Abmessungen eines Objekts vorgewählte Grenzwerte einhalten. Ein solches Ausgangssignal kann z.B. eine Alarmvorrichtung oder eine Fördererstopvorrichtung oder einen Objektausstoßmechanismus betätigen.
  • Eine bevorzugte Verarbeitungsschaltungsanordnung für die Kameraausgangssignale beinhaltet eine Einrichtung, die einen ersten Meßimpuls liefert, der die Vorderflanke in der Abtastrichtung des Objekts repräsentiert, und einen zweiten Meßimpuls, der die Hinterflanke desselben repräsentiert. Der Abstand zwischen diesen Impulsen kann, wenn notwendig hinsichtlich der Objektbewegung während der Abtastperiode korrigiert, einen Meßwert der Objektgröße in einer Richtung liefern. Das andere Kamerasignal (falls notwendig wieder hinsichtlich der Bewegung korrigiert) ist in der Lage, einen Meßwert der Objektgröße in Querrichtung zu liefern. Somit können z.B. im Falle einer Dose zwei Durchmessermeßwerte unter rechten Winkeln erzielt werden, und ein Vergleich zwischen den beiden liefert einen Meßwert einfacher Unrundheit. Die Analogverarbeitung der Videosignale, die aus der Kameraeinrichtung erhalten werden, kann Meßwerte der Breite des Randes der Dose in verschiedenen Punkten auf ihrem Umfang liefern, was ermöglicht, die Dose auf Verbeulen zu testen. Andere Fehler und Deformationen von Objekten können auf ähnliche Weise erkannt und ausgewertet werden.
  • Zur zuverlässigen und wiederholbaren Erfassung und Messung ist es wichtig zu gewährleisten, daß die Ausgangssignale aus der Kameraeinrichtung wesentliche Veränderungen in der Amplitude aufweisen, wenn Merkmale des Objekts abgetastet werden. Vorzugsweise weist deshalb die Teststation eine Einrichtung auf, die eine im wesentlichen gleichmäßige Beleuchtung der Stirnfläche des der Kameraeinrichtung dargebotenen Objekts bewirkt.
  • In einer bevorzugten Vorrichtung ist die Vergleichseinrichtung in einem Computer vorgesehen, der zweckbestimmt ausgebildet oder geeignet programmiert ist und in welchem die Referenzdatensignale gespeichert sind, vorzugsweise mit einer Einrichtung zur Einstellung und Veränderung derselben durch den Benutzer. Ein solcher Computer ist in der Lage, die aus der primären Verarbeitungsschaltungsanordnung empfangenen Rohdaten (Meßsignale) weiterzuverarbeiten und die während und anschließend an die Verarbeitung erzielten Signale zu analysieren und zu vergleichen, z.B. unter Verwendung sowohl von Referenzdaten als auch von Algorithmen, bevor ein Ausgangssignal zum Steuern einer Vorrichtung, z.B. eines Ausstoßmechanismus, erzeugt wird.
  • Darüber hinaus liegt es auch im Rahmen der Erfindung, Meßsignale innerhalb des Computers zu bilden, der in diesem Falle ein digitalisiertes Ausgangsvideosignal empfangen würde, indem die Ausgangssignale der Kameraeinrichtung durch einen Analog/Digital-Wandler hindurchgeleitet werden.
  • Schutz wird nur für die Ausführungsformen gesucht, die der Patentanspruch umfaßt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielshalber beschrieben, wobei: -
  • Fig. 1 schematisch eine Objekttestvorrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht;
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild ist; und
  • Fig. 3 eine Schar von Signalwellenformen umfaßt.
  • Beschreibung einer Ausführungsform.
  • Gemäß Fig. 1 weist die Vorrichtung nach der Erfindung ein Gestell 10 auf, das eine Hülle 12 trägt und dafür vorgesehen ist, einen Förderer 14 rittlings zu überdecken, auf dem Dosen 16 gefördert werden, z.B. leere Dosen beim Transport zu einem Füll- und Verschließsystem.
  • An der Hülle 12 sind zwei CCD-Zeilenkameras 18, 20 zusammen mit einer Lichtquelle 22 befestigt, die eine diffuse Lichtquelle aus mehreren Wolframlampen, Leuchtstofflampen oder eine Laserlichtquelle wie z.B. ein Helium-Neon-Laser sein kann, der eine Lichtebene in einer Zylinderlinse erzeugt. Die Kameras 18, 20 sind vertikal oberhalb des Weges der sich bewegenden Dosen, die zu testen sind, der durch die Hülle 12 hindurch führt, abgestützt, so daß sie die obere, nominell runde Stirnfläche 24 derselben sehen, die durch die Lichtquelle 22 beleuchtet ist. Eine Kamera ist mit ihrer Abtastrichtung auf und längs des geometrischen Ortes der Bewegung des Mittelpunkts der Stirnfläche 24 ausgerichtet; die andere Kamera ist rechtwinkelig dazu ausgerichtet und führt aufeinanderfolgende Messungen normal zu der Bewegungsrichtung aus, wenn die Dose unter ihr hindurchgeht.
  • Außerdem ist in der Zeichnung ein elektronischer Steuerkasten 26 gezeigt, in welchem eine primäre Logikschaltungsanordnung und ein Mikrocomputer untergebracht sind, die über eine elektronische Steuertafel 28 zugänglich sind. Die Hülle 12 hat außerdem eine entfernbare Inspektionstafel 30, damit Dosen, die durch die Teststation hindurchgehen, visuell inspiziert werden können, und um außerdem das Einführen von Teststücken für Ausricht- und Eichzwecke zu ermöglichen.
  • Die erste Kamera 18 liefert z.B. einen Meßwert der maximalen Breite (Durchmesser) der Dose von Rand zu Rand und der Breite des Flankenrandes sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterkante. Darüber hinaus wird die Relativbewegung der Dose, die durch diese erste Kamera erfaßt wird, benutzt, um eine Abtastsynchronisation für die zweite Kamera 20 zu bewirken.
  • Die elektronische Steuerschaltungsanordnung 26, die weiter unten beschrieben ist, enthält eine Zeitsteueruhr zum Steuern des Kamerabetriebes und der Datenverarbeitung, bei Bedarf begleitet von einer Datenauslesung in eine Datenregistriereinrichtung. Ein Zeilenabtastsynchronisiersignal wird geliefert, um den Beginn einer neuen Zeile anzuzeigen.
  • Die Kameravideosignale werden in bezug auf den eingestellten Wert eines Diskriminators digitalisiert, und die digitalisierten Signale werden verarbeitet und die Meßsignale durch den Computer analysiert. Um Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit der Messungen zu gewährleisten, wird die Quelle 22 durch eine Gleichstromversorgung (nicht gezeigt) gespeist, um eine konstante und gleichmäßige Beleuchtung der Stirnfläche der durch die Kameras betrachteten Dose zu erzielen.
  • Stromabwärts der Teststation wird ein Auswerfmechanismus (nicht gezeigt) durch ein Signal gesteuert, das von dem Computer geliefert wird, um Dosen auszuwerfen, die die gesetzten Standards der Form und der Abmessung, die voreingestellt oder in den Computer einprogrammiert sind, nicht einhalten.
  • Gemäß Fig. 2, auf die nun Bezug genommen wird, enthält die Steuerelektronik einen Taktgeber 31, der für die Erzeugung von Steuersignalen innerhalb der CCD-Kamera 20 sorgt, welche rechtwinkelig zu der Linie des Förderers abtastet. Eine insgesamt analoge Schaltungsanordnung, die demselben Mikrocomputer 32 zugeordnet ist, kann für die Kamera 18 vorgesehen sein. Die Schnittstelle zwischen der Kamera 20 und dem Computer 32 umfaßt zusätzlich zu dem Taktgeber 30 eine integrierte Schaltungslogik, die nun beschrieben wird.
  • Ein Starte-neues-Zeile-Signal (SNL) wird erzeugt als ein Untervielfaches des Abtasttaktes entweder durch eine externe Steuerung (z.B. eine weitere Kamera, wie die Kamera 18) oder durch den Computer oder die Kamera kann wiederum freilaufend sein. Der SNL-Generator 40 (oder der Steuersignalgenerator in der Kamera) setzt den Neue-Zeile-erfaßt- Zwischenspeicher (NLD) 42. Das Videosignal aus der Kamera 18 wird in ein Digitalsignal in dem Diskriminator (DISC) 44 durch Vergleich mit einem voreingestellten Referenzsignal umgewandelt. Das digitalisierte Signal wird auf fehlende oder marginale Impulse durch den Fehlender-Impuls-Detektor (MPD) 46 geprüft und liefert ein Freigabesignal, das einen Rand oder ein anderes interessierendes Merkmal an der Dose angibt. Die Vorderflanke des MPD-Signals setzt den Start- Impuls-Detektor-Zwischenspeicher (SPD) 48, und die Hinterflanke setzt den Ende-Impuls-Detektor-Zwischenspeicher (EPD) 50. Der Neue-Zeile-Detektor 42, der durch den SNL 40 eingestellt wird, zeigt den Start einer neuen Abtastzeile an und wird durch den EPD 50 am Ende der ersten erfaßten Flanke rückgesetzt. Ein Zähler 51 wird durch die Vorderflanke des NLD 42 auf null rückgesetzt und zählt anschließend die CCD-Kameradiodenabtastposition für diese Zeile. Die Inhalte des Zählers werden in den Zwischenspeicher 54 durch den SPD-Zwischenspeicher 48 in Verbindung mit dem NLD-Zwischenspeicher 42 übertragen, wodurch die Vorderflankenkoordinate der Dose übertragen wird. Anschließend überträgt mit dem NLD-Zwischenspeicher-Rücksetzen der EPD-Zwischenspeicher 50 aufeinanderfolgende Hinterflankenkoordinaten in den Zwischenspeicher 56, bis am Ende der Zeilenabtastung der Zwischenspeicher 56 die Koordinate für die hintere Flanke der Dose enthält. Ebenso enthalten die Zähler 57 und 58 die Breite der ersten und letzten Flanke der erfaßten Dose. Beide Zähler werden durch den MPD 46 und Zähltaktimpulse freigegeben, während der MPD aktiv ist. Der Zähler 57 zählt die Breite der Vorderflanke, während der NLD aktiv ist und der Zähler 58 aufeinanderfolgende Ereignisse zählt, wenn der NLD rückgesetzt wird, bis die Breite der entfernten Flanke am Ende der Abtastzeile verbleibt: jedes folgende Ereignis in der Zeile bewirkt, daß der Zähler 58 durch den SPD-Zwischenspeicher 48 rückgesetzt wird, obgleich nur dem ersten und dem letzten Ereignis in der Zeile brauchbare Daten zugeordnet sind, wogegen dazwischen gelegene Ereignisse im allgemeinen störend sind. Im Falle einer einzelnen Flanke, die erfaßt wird, wird der Zähler 58 null enthalten.
  • Daten werden zu dem Mikrocomputer 32 unter der Steuerung des NLD-Zwischenspeichers 42 übertragen. Wenn der NLD 42 rücksetzt, zeigt eine Unterbrechung an, daß Daten in dem Zwischenspeicher 54 und dem Zähler 57 bereit zum übertragen sind. Am Ende der Abtastzeile oder, wenn NLD 42 in der folgenden Abtastzeile aktiv wird, zeigt eine weitere Unterbrechung an, daß Daten in dem Zwischenspeicher 56 und dem Zähler 58 zum übertragen bereit sind. In dem Falle einer einzelnen Flanke, die erfaßt wird, wird die einzige Unterbrechung am Ende der Abtastzeile sein; wenn der Inhalt des Zwischenspeichers 54 null ist, ist keine Flanke erfaßt worden.
  • Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen. Der obere Teil der Darstellung zeigt eine Abtastzeile 70 über einer Dosenoberseite, die einen Fehler 72 hat, und die Wellenformen darunter zeigen die resultierenden Signale, welche in den verschiedenen logischen Schaltungskomponenten erzeugt werden, die oben mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben worden sind. Jede Wellenform ist markiert, um die relevante Komponente anzugeben, zu der sie gehört. Die erzeugten Meßsignale sind :a) die Vorderflankenposition in dem Zwischenspeicher 54; b) die Hinterflankenposition in dem Zwischenspeicher 56; c) die Breite des Randes an der Vorderflanke in dem Zähler 57; d) die Breiten des Fehlers und des Randes an der Hinterflanke in dem Zähler 58.
  • In dem Computer 32 sind Referenzwerte gespeichert, welche die Grenzwerte zum Akzeptieren der Dose in bezug auf Verzerrungen der Form und Abmessungsveränderungen festlegen. Wenn die Meßsignale die gesetzten Grenzen nicht einhalten, kann eine Dosenausstoßvorrichtung unter der Steuerung des Computers automatisch betätigt werden.
  • Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf das Erfassen von einfacher Unrundheit und Verbeulung. Es ist jedoch klar, daß zwei Kameras vorhanden sein können (oder eine zweidimensionale Kamera oder ein anderes Äquivalent), welche die Dose in gegenseitig quer angeordneten Richtungen abtasten, und daß während des Durchgangs durch die Teststation eine große Vielzahl von Abtastungen in der Lage ist, eine große Anzahl von Meßsignalen dem Computer zu liefern. Der Computer kann voreingestellt oder programmiert sein, um diese Signale kumulativ zu verarbeiten und die Form sowie die Abmessungen der Dose genauer hinsichtlich Fehlern der Form und der Abmessungen auszuwerten, z.B. mit Hilfe von Algorithmen, die in seinem Speicher abgespeichert sind.
  • Daher können Fehler in dem Flankenrand der Dose erfaßt werden durch a) Vergleichen der Breite des Randes an der Vorder- und Hinterflanke; b) Vergleichen der Änderung in den Randbreiten zwischen aufeinanderfolgenden parallelen Abtastungen c) Integrieren der Randbreitenmeßwerte über einem Bogen um die Dose und Durchführen eines Vergleiches der integrierten Werte. Analog ist es durch überwachen der Änderung in der Vorder- und Hinteflankenposition durch aufeinanderfolgende Abtastungen möglich, auf komplizierte Unrundheiten und andere Abweichungen von der Rundheit zu prüfen, die durch einen einfachen Vergleich der maximalen Durchmesser in zwei Koordinatenrichtungen nicht hervorgehen. Allgemein kann Unrundheit geprüft werden durch:- a) Vergleichen der Durchmesser in zueinander rechtwinkeligen Richtungen, wie oben erwähnt; b) Prüfen, daß der maximale Durchmesser in dem Mittelpunkt der rechtwinkeligen Achse ist; c) Prüfen, daß der Median der Dose, gemessen auf der geeigneten Achse, eine konstante Position hat.
  • Allgemeiner ausgedrückt, die oben beschriebene Vorrichtung, die einen geeignet zugeordneten oder programmierten Computer enthält, ist in der Lage:-
  • (a) die Deformation eines Objekts zu bestimmen durch Vergleichen der Maximalmeßwerte in zwei rechtwinkeligen Achsen unter Verwendung von zwei Zeilanabtastkameras, während Gegenstände in kontinuierlicher Bewegung auf einem Förderer sind;
  • (b) die Deformation eines Gegenstands zu erfassen, der um die Bewegungsachse symmetrisch ist, durch Messen der Breite rechtwinkelig zu der Bewegungsachse, den Median des Objekts zu bestimmen durch Bestimmen der Position der beiden äußeren Flanken für aufeinanderfolgende Abtastungen und damit die Abweichung des Medians in bezug auf die Bewegungsachse;
  • (c) die Unrundheit eines Objekts zu erfassen, das den abtastenden Kameras eine runde Stirnfläche darbietet;
  • (d) die Breite von einer (mehreren) Flanke(n) des Objekts zu bestimmen durch Abtasten in einer Richtung, Speichern der Breite der Vorderflanke, dann Speichern der Breite von aufeinanderfolgenden Ereignissen, Rücksetzen der Breite jedes Ereignisses bei der Erfassung eines weiteren Merkmals, bis am Ende der Abtastung das letzte Ereignis die Breite der Hinterflanke repräsentiert;
  • (e) nachdem die Aufeinanderfolge von Flankenbreiten eines Gegenstands bestimmt worden ist, Abweichungen in der Gleichmäßigkeit der gesamten Flankenoberfläche für den gesamten Gegenstand zu berechnen;
  • (f) die Abtastung in der Achse parallel zu der Bewegungsachs zu benutzen, um gleiche beabstandete Abtastungen in der anderen Achse rechtwinkelig zu der Bewegungsachse zu erzeugen und dadurch eine intermittierende oder variable Geschwindigkeit des Gegenstands längs der Förderers zu gestatten;
  • (g) runde Gegenstände (insbesondere Dosen) auf Unrundheit zu prüfen;
  • (h) mit Lippen versehene Gegenstände (insbesondere Dosen) auf eine Deformation der Lippe zu prüfen.
  • Eine mögliche Modifikation in Verbindung mit den obigen Merkmalen (g) besteht darin, zwei Kameras zu benutzen, die parallel abtasten, eine zum Erfassen des Beginns und eine zum Erfassen des Endes eines Dosenrandes.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Prüfen der Form und/oder Abmessungen von Objekten, umfassend
    - eine Fördereinrichtung (14) zum Fördern der Objekte (16) entlang einer Bewegungsbahn,
    - eine Teststation (12), die in der Bewegungsbahn angeordnet ist,
    - eine elektronische Kameraeinrichtung (18, 20) in der Teststation zum Abtasten der ihr dargebotenen Stirnflächen (24) der Objekte (16) und zum Erzeugen von Ausgangssignalen,
    - eine elektronische Schaltungsanordnung (26) für die Steuerung des Kamerabetriebes und zum Verarbeiten der Kameraausgangssignale, um entsprechende Meßsignale, die die Form und/oder Abmessungen der Objekte (16) darstellen, zu erzeugen, und
    - eine Vergleichseinrichtung (32) zum Vergleichen der Meßsignale mit Referenzdatensignalen,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kameraeinrichtung (18, 20) eine erste (18) und zweite (20) Zeilenkamera umfaßt, die in Richtung der Förderbewegung bzw. in dazu rechtwinkeliger Richtung abtasten,
    und daß die elektronische Schaltungsanordnung (26) so ausgelegt ist, daß die Ausgangssignale der ersten Kamera (18), die für die Relativbewegung der Objekte (16) repräsentativ sind, ein Abtastsynchronisiersignal für die zweite Kamera (20) ergeben.
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