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Die Erfindung betrifft den Bereich der Elektrographie,
insbesondere Verbesserungen an
Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtungen und Systemen zum Entwickeln elektrostatischer
Bilder.
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Das US-Patent 4 473 027 beschreibt ein elektrographisches
Entwicklungssystem mit einer
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung und einem Zwei-Komponenten-Entwickler. Die
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung umfaßt eine zylindrische Hülse mit
einem darin konzentrisch angeordneten zylinderförmigen,
mehrpoligen Magnetkern. Der Magnetkern ist mittels
geeigneter Einrichtungen mit relativ hoher Geschwindigkeit (z. B.
1000 bis 3000 U/min.) und wahlweise mit einer geringeren
Geschwindigkeit (z. B. 50-100 U/min.) drehbar. Der Entwickler
besteht aus einer Mischung thermoplastischer Tonerteilchen
und "harter" magnetischer Trägerteilchen mit hoher
Koerzitivkraft (> 0,05 Tesla) und einem induzierten magnetischen
Moment (> 5 E.M.E./g in einem Feld von 0,1 Tesla). Die
Tonerteilchen haften durch reibungselektrische Kräfte an den
Trägerteilchen. Bei Drehung des Magnetkerns wird der
Entwickler entlang der Außenfläche der Hülse von einem Behälter
zu einer Entwicklungszone transportiert. Hier kommt der
Entwickler mit einer latenten elektrostatischen Abbildung in
Berührung, und von den Tonerteilchen gelöster Toner bewirkt
die Entwicklung. Nach der Bildentwicklung werden die
teilweise entblößten Trägerteilchen von der Hülse gelöst und zur
Wiederaufnahme von Toner in den Entwicklungsbehälter
zurückgeführt.
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Bei elektrographischen Entwicklungssystemen der im
vorstehenden Patent beschriebenen Art ist jedes Trägerteilchen des
Entwicklers an sich ein winziger Permanentmagnet und verhält
sich auch so auf der Oberfläche der Bürstenhülse. Wenn daher
der Magnetkern mit hoher Geschwindigkeit innerhalb der Hülse
rotiert, pendelt jedes Trägerteilchen auf der Außenfläche in
dem Versuch, sich dem schnell wechselnden Magnetfeld
anzupassen, ständig zwischen zwei Endlagen hin und her. Das sich
schnell ändernde magnetische Feld und die sich daraus
ergebende Pendelbewegung der Trägerteilchen führen einerseits zu
ausgezeichneten Transport- und Mischungsbedingungen im
Entwickler auf der Bürstenhülsenoberfläche, bringen aber
andererseits den Nachteil mit sich, daß die Entwicklertemperatur
in unerwünschter Weise ansteigt. Wenn der Entwickler einen
Toner mit relativ niedriger Glasumwandlungstemperatur
enthält, wie dies zum schnellen Aufschmelzen des Toners auf die
Kopie bei Hochleistungskopiergeräten erforderlich ist,
können sich Toneransammlungen bilden, die nachteilige
Auswirkungen auf das Auffüllen des Toners und letztlich auf die
Bildqualität haben.
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Das oben angesprochene Problem des Aufheizens des
Entwicklers verschlimmert sich mit steigender Länge der Zeit, in
der der Entwickler dem vom rotierenden Magnetkern erzeugten
hohen Feldgradienten ausgesetzt ist. Wenn es möglich wäre,
der Bürstenhülse den Entwickler an einem Punkt unmittelbar
vor der Entwicklungszone zuzuführen und ihn unmittelbar nach
der Entwicklung wieder von der Bürste zu entfernen, wären
die Probleme des Aufheizens des Entwicklers weitgehend
überwunden. Leider ist es aus verschiedenen Gründen oftmals
unmöglich, der Bürstenhülse Entwickler an einem um weniger als
600 vor der Entwicklungszone liegenden Punkt zuzuführen und
ihn früher als etwa 60º hinter der Entwicklungszone wieder
zu entfernen. Während dieses Winkelbereichs von 120º (oder
mehr), in dem der Entwickler dem für eine gute Entwicklung
in der Entwicklungszone erforderlichen hohen Feldgradienten
ausgesetzt ist, ergibt sich leider der Problematische
Temperaturanstieg des Entwicklers.
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Weitere technische Probleme bei Entwicklungssystemen, die
einen rotierenden Magnetkern und harte Magnetträger
verwenden, liegen in dem erforderlichen hohen Drehmoment und
Schwierigkeiten beim Abstreifen des Entwicklers. Das hohe
Drehmoment ist erforderlich, weil der Magnetkern mit hoher
Geschwindigkeit in der Masse des magnetischen Entwicklers
rotieren muß und diese sich, wie oben erwähnt, in einem
Winkelbereich der Kernumdrehung von mindestens 120º relativ
nahe am Magnetkern befindet. Das Magnetfeld zwischen dem
Magnetkern und dem Entwickler wirkt auf den Magnetkern als
dynamischer Widerstand und erhöht die zum Drehen des Kerns
erforderliche Kraft und damit die Gesamtleistungsaufnahme des
Kopiergeräts. Das Abstreifen des Entwicklers (zum
Wiederauffüllen des Toners) kann deshalb schwierig sein, weil der
Entwickler von der Bürstenhülse körperlich entfernt werden
muß, und dies bei Anliegen desselben hohen
Magnetfeldgradienten, der für die gute Bildentwicklung erforderlich ist.
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Nachdem alle vorgenannten Probleme in ihrem Ausmaß in enger
Beziehung zu der vom rotierenden Magnetkern erzeugten
Magnetfeldstärke stehen, wurde es naheliegen, einfach die
Feldstärke der Kernmagneten zu reduzieren. Bei höherer
Kopierleistung stellt man jedoch fest, daß dieser Versuch zu
einem anderen technischen Problem führt, nämlich der
"Anlagerung von Trägerteilchen", d. h. einer unerwünschten
Ablagerung von Trägerteilchen auf dem entwickelten Bild. Dieser
Umstand kann verheerende Auswirkungen haben, zum Beispiel
den Bildträger oder andere Kopierer-Komponenten (wie
Schmelz- und/oder Übertragungswalzen) verkratzen. Im
Hinblick auf die Minimierung der Ablagerung von Trägerteilchen
ist es wünschenswert, in der Entwicklungszone ein
magnetisches Feld von mindestens 0,01 Tesla aufrechtzuerhalten. Bei
dieser Feldstärke stellen sich jedoch die weiter oben
beschriebenen Nachteile wieder ein.
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EP-A-132 932 beschreibt ein
Magnetbürsten-Entwicklungssystem, bei dem ein rohrförmiges Element zwei getrennte
Polstücke, nämlich ein raumfestes Polstück und ein drehend
angetriebenes Polstück, besitzt. Das rohrförmige Element wird
in Rotation versetzt, wobei das raumfeste Polstück
Entwickler aus einem Entwicklersumpf anzieht und auf die Oberfläche
des rohrförmigen Elementes aufbringt, auf der es dann zur
Entwicklungszone transportiert werden kann. In der
Entwicklungszone hat der rotierende Kern dann die Aufgabe, den
Entwickler zu bewegen und ihn über eine kurze Strecke aus der
Entwicklungszone hinaus zu transportieren. Nach dem
Verlassen der Entwicklungszone kann der Entwickler insofern frei
vom rohrförmigen Element abfallen, als er dann nur noch
durch geringe oder gar keine Magnetkräfte an dem Element
gehalten wird.
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Angesichts des vorstehend Gesagten sollen mit der Erfindung
bekannte Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtungen der
beschriebenen Art verbessert werden. Diese Aufgabe wird gelöst
durch eine Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung gemäß
Anspruch 1. Da die Magnetkernachse näher an der
Entwicklungszone liegt als die Mittelachse der Hülse, liegt ein starkes
magnetisches Feld außerhalb der Hülse nur in dem Bereich
vor, in dem dies besonders kritisch ist, nämlich in der Nähe
der Entwicklungszone in einem Bereich etwas hinter der
Entwicklungszone,
in Bewegungsrichtung des Bildträgers
betrachtet. An allen anderen Punkten außerhalb der Hülse ist das
vom Magnetkern erzeugte Feld wesentlich verringert, wodurch
das Abstreifen des Entwicklers erleichtert und zum Rotieren
des Kerns ein geringeres Drehmoment benötigt wird. Und da
der Entwickler sowohl vor als auch hinter der
Entwicklungszone einem geringeren magnetischen Feld ausgesetzt ist, wird
auch der Masse des Entwicklers weniger Wärmeenergie
zugeführt.
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Die Erfindung und ihre verschiedenen Vorteile werden dem
Fachmann in der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen weiter verdeutlicht.
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Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes elektrographisches
Entwicklungssystem im Querschnitt;
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Fig. 2 zeigt ein Feldliniendiagramm einer
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung mit nicht konzentrisch angeordnetem
Magnetkern;
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Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausbildung des Magnetkerns und
der Hülse;
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Fig. 4 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer Vorrichtung
zum Drehen der äußeren Hülse der Bürste und des
inneren Magnetkerns um parallele Raumachsen.
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In Fig. 1 ist ein elektrographisches Entwicklungssystem 10
dargestellt, das einen Zwei-Komponenten-Entwickler D und
eine Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung 12 zum Aufbringen des
Entwicklers auf die elektrostatische Bildträgerfläche eines
elektrographischen Bildträgers E besitzt. Der Bildträger
kann zum Beispiel ein leitfähiges Substrat 14 mit einer
darauf aufgebrachten photoelektrischen oder dielektrischen
Schicht 16 sein. Das auf dem Bildträger befindliche
Ladungsmuster kann durch beliebige herkömmliche elektrographische
oder elektrophotographische Techniken erzeugt werden. Bei
Vorwärtsbewegung des Bildträgers in Pfeilrichtung und an der
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung 12 vorbei wird das als
negative Ladung auf der Schicht 16 dargestellte Ladungsabbild
durch eine Entwicklungszone Z bewegt, in der die obere
Fläche der Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung mit dem
Ladungsbild in Berührung gelangt und Entwickler darauf aufbringt.
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Der Zwei-Komponenten-Entwickler D befindet sich in einem
Sumpfgehäuse H und wird der
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung über einen in Pfeilrichtung rotierenden
Becherkettenförderer B zugeführt. Während der Umdrehung des
Becherkettenförderers wird der Entwickler von Paddeln 18 aus dem
Sumpf aufgenommen und einer Zuführzone L zugeführt, in der
er - wie nachstehend noch im einzelnen erläutert wird -
durch magnetische Kräfte auf die
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung übertragen wird. Die Schichtstärke des auf die
Auftragsvorrichtung in der Entwicklungszone transportierten
Entwicklers wird durch einen Abstreifer 19 bestimmt. Nach
dem Durchlaufen der Entwicklungszone fließt der Entwickler
zurück in den Sumpf, wo er - zum Beispiel durch den
Bandmischer R nach der US--Auslegeschrift Nr. 4 887 132,
eingereicht am 6. April 1984 und gemeinsam abgetreten - mit
frischem Entwickler vermischt wird.
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Der Entwickler D ist von einer Art, wie sie am besten in
US-A-4 546 060, eingereicht am 8. November 1982 von Miskinis
und Jadwin unter der Bezeichnung "Trockene,
elektrographische,
Zwei-Komponenten-Entwickler mit harten magnetischen
Trägerteilchen und Verfahren für deren Anwendung" und
gemeinsam abgetreten, beschrieben sind. Der Entwickler enthält
eine Mischung aus pigmentierten, thermoplastischen Teilchen
(üblicherweise Toner genannt) und Trägerteilchen, an denen
die Tonerteilchen durch reibungselektrische Kräfte haften.
Jedes der Trägerteilchen ist an sich ein winziger Magnet mit
einer relativ rechteckigen Hystereseschleife. Die
Trägerteilchen weisen bei magnetischer Sättigung vorzugsweise eine
Koerzitivkraft von mindestens 0,05 Tesla und ein
magnetisches Moment von mindestens 5 E.M.E./g auf, wenn sie einem
Magnetfeld von 0,1 Tesla ausgesetzt werden. Die Teilchen
können vor der Verwendung vormagnetisiert oder auch im
Einsatz magnetisiert werden, wenn sie dem von der
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung erzeugten Magnetfeld ausgesetzt
werden. Wichtig für die Ausführung der Erfindung ist jedoch,
daß der Entwickler von der Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung
stark angezogen wird, so daß er auch noch bei Anliegen eines
Magnetfeldes angezogen wird, das wesentlich schwächer ist
als jenes, das für die Erzielung einer guten Vermischung des
Entwicklers und zur Verhinderung des Anlagerns von
Trägerteilchen am Bildträger in der Entwicklungszone erwünscht
ist.
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Die Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung 12 besteht im
wesentlichen aus einer zylindrischen Hülse 20 mit einem darin
angeordneten, drehend angetriebenen Magnetkern 22. Wie in der
Zeichnung dargestellt, weist die Hülse 20 einen
kreisförmigen Querschnitt und eine Mittellängsachse A auf.
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Die Hülse besteht aus einem nicht magnetischen Material,
vorzugsweise Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff. Der
Magnetkern 22 ist in üblicher Weise ausgebildet und besitzt
eine Vielzahl langgestreckter Magnetstreifen 23, die mit
ihren freiliegenden Polen in abwechselnder Richtung (d. h. Nord
- Süd - Nord - usw.) um den Kernumfang herum angeordnet
sind. Der Kern wird - wie in Fig. 1 zu erkennen - im
Uhrzeigersinn um die Längsachse A' rotierend angetrieben. Durch
die Drehbewegung des Magnetkerns im Uhrzeigersinn bewegt
sich der Entwickler entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h.
gleichläufig zu der (durch den Pfeil angedeuteten) Drehbewegung
des Bildträgers. Wahlweise kann die zylindrische Hülse 20
ebenfalls um ihre Achse A rotierend angetrieben werden. Die
Hülse 20 dreht sich vorzugsweise gegenläufig zur
Drehbewegung des Magnetkerns, d. h. in der Darstellung der Fig. 1 im
Gegenuhrzeigersinn.
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Wie bereits erwähnt, ist die Gestaltung der
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung 12 ein wesentlicher Aspekt dieser
Erfindung. Anders als herkömmliche
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtungen der Art, die mit rotierendem Magnetkern arbeiten,
besitzt die erfindungsgemaße Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung
eine Einrichtung, mittels derer der Magnetkern um eine
parallel zu der Mittelachse A der umgebenden Hülse, jedoch in
einem Abstand zu dieser angeordneten Achse in Drehbewegung
versetzt werden kann. Wegen dieser nicht konzentrischen
Anordnung der Achsen des Magnetkerns und der Hülse und
aufgrund der Tatsache, daß die Magnetkernachse A' gegenüber der
Achse A in Richtung zur Entwicklungszone Z hin versetzt ist,
ist das vom Magnetkern erzeugte Magnetfeld in der
Entwicklungszone am stärksten und schwächt sich von dieser Zone
ausgehend in beiden Richtungen entlang des Umfangs der Hülse
ab. Der zulässige Versatz zwischen den Achsen A und A'
bestimmt sich nach den magnetischen Eigenschaften der
Magnetkerne und der Trägerteilchen, den relativen Durchmessern des
Kernstücks 22 und der Hülse 20, der Anzahl der das Kernstück
ausbildenden Magnetstreifen und der
Umdrehungsgeschwindigkeit des Magnetkerns. Aus funktioneller Sicht sollte die
Ausbildung des Kernstücks/der Hülse so getroffen werden, daß
die magnetische Feldstärke in der Entwicklungszone
ausreicht, um die Trägerteilchen durch die Entwicklungszone zu
transportieren und das Anlagern der Trägerteilchen an dem
Bildträger während der Entwicklung zu minimieren. Wie
bereits erwähnt, reicht eine Feldstärke von etwa 0,1 Tesla im
allgemeinen aus, um diese Kriterien bei den in der
vorgenannten Anmeldung für Miskinis et al. beschriebenen
magnetischen Teilchen zu erfüllen. Außerdem muß die Feldstärke im
Zuführbereich L, in dem die Becherkette B Entwickler auf die
Auftragshülse transportiert, ausreichend groß sein, um den
Entwickler über den die Hülse und die Becherkette trennenden
Spalt hinweg anzuziehen. Andererseits sollte die magnetische
Anziehungskraft zwischen dem Kernstück und dem Entwickler
schwach genug sein, damit die teilweise entblößten
Trägerteilchen nach Gebrauch durch ihr eigenes Gewicht von der
Hülsenoberfläche abfallen oder alternativ durch eine
Abstreiferstange 40 leicht von der Hülse abgestreift werden
können.
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Das in Fig. 2 dargestellte Feldliniendiagramm läßt die
relative Stärke des um den Umfang der Hülse 2 bestehenden
Magnetfeldes erkennen. Wegen der nicht konzentrischen
Anordnung des Magnetkerns und der Hülse ist das Magnetfeld in der
Entwicklungszone Z wesentlich stärker, wie dies durch die
Anzahl der die Hülse durchdringenden und in die
Entwicklungszone eintretenden Flußlinien wiedergegeben ist. In der
Entwickler-Zuführzone L ist das Magnetfeld bereits relativ
schwach, jedoch noch stark genug, um den Entwickler zu
veranlassen, von dem Becherkettenförderer auf die äußere
Oberfläche der Auftragshülse überzutreten und dort haften zu
bleiben. Auch in der Entwickler-Abstreifzone S ist das
Magnetfeld wesentlich schwächer als in der Entwicklungszone,
so daß der Entwickler aufgrund geringerer Feldstärke leicht
von der Hülse entfernt werden kann. Neben der Verringerung
der Arbeit, die für die Entfernung des Entwicklers nach
Gebrauch von der Auftragshülse erforderlich ist, bietet die
nicht konzentrische Anordnung von Kernstück und Hülse den
weiteren Vorteil, daß im Kernstück stärkere Magnete
verwendet werden können. Bei konzentrischen Anordnungen stellt die
Feldstärke des Magnetkerns oftmals einen Kompromiß zwischen
einem Magneten, der ausreichend stark ist, um die Anlagerung
von Trägerteilchen zu minimieren und für einen guten
Transport und eine gute Bewegung des Entwicklers zu sorgen, und
einem Magneten dar, der schwach genug ist, damit der
Entwickler sich zum Auffüllen des Toners leicht von der
Auftragshülse abstreifen läßt. Bei der erfindungsgemäßen
Auftragsvorrichtung wird dieser Kompromiß durch den Versatz der
Kernachse A' in Richtung zur Entwicklungszone unnötig.
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Fig. 3 zeigt eine andere bevorzugte Ausbildung der Hülse und
des Magnetkerns, bei der die Kernachse A' in Richtung zur
Entwicklungszone versetzt, jedoch um einen kleinen Winkel u
gegenüber dem oberen Totpunkt (OTP), d. h. gegenüber der
Linie des geringsten Abstandes zwischen der Hülse 20 und dem
Bildträger, entgegen der Bewegungsrichtung gedreht ist,
wobei die Richtung "entgegen der Bewegungsrichtung" durch die
Rotationsrichtung des Magnetkerns bestimmt wird. Der Winkel
o liegt bevorzugt im Bereich zwischen 0 und 20º. Durch diese
Ausbildung verringert das vom rotierenden Magnetkern
erzeugte Feld die Tendenz, daß sich Trägerteilchen während des
Entwicklungsprozesses am Bildträger anlagern.
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In Fig. 4 ist eine Vorrichtung zu erkennen, in der die Hülse
20 und der Magnetkern 22 um die beabstandeten parallelen
Achsen A bzw. A' drehbar gelagert sind. Wie zu erkennen ist,
sitzt die Hülse 20 auf einer mit einem Flansch versehenen
Endkappe 32, die ihrerseits mittels eines Paars
beabstandeter Lager 36 auf einem zylindrischen Element 34 gelagert
ist. Die Längsmittelachse des Elements 34 fällt mit der
Längsachse A der Hülse 20 zusammen. Im Element 34 ist eine
Bohrung 38 zur Aufnahme der Antriebswelle 40 des Magnetkerns
22 ausgebildet. Die Achse der Bohrung 38 ist gegenüber der
Achse A um einen Abstand d versetzt, wobei dieser Abstand
dem gewünschten Versatz der Achsen A und A' entspricht. Die
nicht konzentrisch angeordnete Bohrung 38 weist ein
Lagerpaar 42 auf, das die Antriebswelle 40 des Magnetkerns 22
drehbar lagert. Über eine (nicht dargestellte)
Antriebseinrichtung wird die Welle 40 in den Lagern 42 in Rotation
versetzt, wobei wahlweise weitere Antriebseinrichtungen
vorgesehen werden können, die die Hülse 20 über eine
Riemenscheibe 44 oder dergleichen in eine gleichgerichtete oder
gegenläufige Drehbewegung um die Lager 34 antreiben.
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In Versuchen wurde der Temperaturanstieg bei der oben
beschriebenen Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung nicht
konzentrischer Anordnung mit dem einer herkömmlichen
konzentrischen Konstruktion verglichen. Beide Auftragsvorrichtungen
besaßen feststehende (d. h. nicht rotierende) Edelstahlhülsen
mit darin angeordneten gleichen, rotierend angetriebenen
Magnetkernen. Nach einer Betriebsstunde mit auf der Hülse
vorhandenem Entwickler stieg die Temperatur der Hülse der nicht
konzentrisch angeordneten Auftragsvorrichtung um nur 2,8ºC
(5ºF), die der Hülse der herkömmlichen konzentrischen
Auftragsvorrichtung um 19,4ºC (35ºF). Der Versuch zeigte, daß
bei nicht konzentrischer Anordnung der Auftragsvorrichtung
wesentlich weniger Wärme erzeugt wird als bei der
herkömmlichen konzentrischen Ausführung.
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In einem zweiten Versuch wurde das Drehmoment verglichen,
das einerseits zum Antrieb des Magnetkerns der
erfindungsgemäßen Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung und andererseits zum
Antrieb des Magnetkerns der herkömmlichen konzentrischen
Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung erforderlich ist. Beide
Auftragsvorrichtungen besaßen feststehende Hülsen und gleiche
Magnetkerne, die mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben
wurden. Ohne Entwickler auf den Hülsen war zum Antrieb der
Magnetkerne jeweils das gleiche Drehmoment, etwa 18-36 g/cm,
erforderlich. Als 20 g nackter Trägerteilchen auf die
herkömmliche konzentrische Auftragsbürste aufgebracht
wurden, stieg das Drehmoment um etwa den Faktor 7 an. Als 20 g
nackter Trägerteilchen auf die erfindungsgemäße nicht
konzentrische Auftragsbürste aufgebracht wurden, fielen die
Trägerteilchen am Apogäum (d. h. dem von der Entwicklungszone
entferntesten Punkt der Hülse) von der Bürste ab, so daß das
Drehmoment nicht gemessen werden konnte. Um eine
aussagekräftige Messung zu erhalten, wurde die nicht konzentrische
Vorrichtung in einer Entwicklungsstation so angeordnet, daß
der Bürste kontinuierlich Entwickler zugeführt werden
konnte. Das zum Antreiben des Magnetkerns erforderliche
Drehmoment war dabei etwa mit dem identisch, das zuvor ohne
Entwickler gemessen worden war. Die Ergebnisse dieser
Drehmoment-Messungen zeigen, daß die erfindungsgemäße nicht
konzentrische Magnetbürsten-Auftragsvorrichtung das zum
Antreiben des Magnetkerns erforderliche Drehmoment um eine
Größenordnung reduziert.
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Vorstehend wurden die Einzelheiten der Erfindung unter
besonderer Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung beschrieben; es versteht sich jedoch, daß
Abweichungen und Abänderungen möglich sind, ohne den Umfang der
Erfindung zu verlassen.