DE36875C - Rotirende elektrische Batterie - Google Patents

Rotirende elektrische Batterie

Info

Publication number
DE36875C
DE36875C DENDAT36875D DE36875DA DE36875C DE 36875 C DE36875 C DE 36875C DE NDAT36875 D DENDAT36875 D DE NDAT36875D DE 36875D A DE36875D A DE 36875DA DE 36875 C DE36875 C DE 36875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
elements
container
battery
electric battery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36875D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE36875C publication Critical patent/DE36875C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Primary Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Zusatz-Patent zu No. 36167 vom 7. October 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1885 ab. Längste Dauer: 6. October igoo.
In dem Haupt-Patente wurde eine rotirende elektrische Batterie beschrieben, bei welcher die um eine rotirende Welle gruppirten Elemente nach einander in den darunter befindlichen, mit Flüssigkeit gefüllten Behälter tauchten. Diese Disposition, bei welcher die Flüssigkeit sozusagen beständig erneuert wurde, hat sich ausgezeichnet bewährt.
Bei der neuen Batterie, welche den Gegenstand dieses Zusatzes bildet, sind die Elemente unbeweglich, der mit Flüssigkeit angefüllte Behälter ist ebenfalls fest; um denselben Zweck wie bei dem Haupt-Patente zu erreichen, wird an einer verticalen rotirenden Scheibe eine gewisse Anzahl Becher angebracht, welche in die Flüssigkeit des Behälters eintauchen und dieselbe in die Elemente der Batterie ausschütten.
In der beiliegenden Zeichnung ist das W.esen der neuen rotirenden elektrischen Batterie dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufrifs der Batterie; das die Elemente enthaltende Gefäfs, sowie dasjenige, welches die Flüssigkeit enthält, ist nur theilweise dargestellt.
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch die Achse der Scheibe.
A ist eine Welle, welche durch irgend einen geeigneten Motor in Rotation versetzt wird und an deren Ende eine Scheibe B angebracht ist. An dieser Scheibe B sind Becher D von passender Form befestigt.
E ist ein Behälter, in welchen über eine schräg liegende Fläche F die Flüssigkeit gegossen wird. Der Behälter E ist mit einer gewissen Anzahl von Röhren G versehen, durch welche die Flüssigkeit in die verschiedenen Elemente geleitet wird.
/ ist ein in Abtheilungen H getheilter Behälter. In jeder Abtheilung H befinden sich zwei Platten aus Kohle und eine Zinkplatte, welche die nämliche Gestalt wie die ersteren hat.
J endlich ist der Behälter, in welchen der Reihe nach die Becher D eintauchen.
Mit Ausnahme von der Welle A, welche aus Metall gefertigt ist, aber zum Schutz gegen die Säure mit einem Ueberzug aus Gummi oder Ebonit versehen wird, bestehen alle übrigen Organe der Batterie aus Gummi, Ebonit oder irgend einer anderen durch die Säure nicht angegriffenen Masse.
In jede der Abtheilungen H des Behälters / sind zwei Platten aus Kohle eingetaucht, zwischen denen sich die Zinkplatte befindet. Jede dieser drei passend geformten Platten taucht in einen kleinen, mit Quecksilber gefüllten Napf.
Diese verschiedenen Näpfe stehen unter einander in passender Verbindung, um die Elektricität, welche sich entwickelt hat, aufzufangen; um zu verhindern, dafs das in den Näpfen enthaltene Quecksilber von der Flüssigkeit be-
netzt werde, sind erstere noch mit einem kleinen Deckel b versehen.
In der Zeichnung ist das Gefäfs / aus Ebonit auf einer Seite mit einem Ansatz versehen, mit welchem es an der Wandung des Behälters J angehakt werden kann; man könnte aber auch einfach das Gefäfs auf einem Träger, der auf den Boden des Behälters / gestellt wird, anbringen.
Die Abtheilungen H sind an ihrem unteren Theile mit einer oder zwei Oeifnungen versehen und befinden sich so mit einer Röhre d in Verbindung, die an ihren beiden Enden mit Stopfen versehen ist, durch welche Steigrohre e e hindurchgeführt sind.
Die Flüssigkeit in dem Gefäfs I wird somit auf constanter Höhe, nämlich derjenigen der Rohre e e erhalten, durch welch letztere die überschüssige Flüssigkeit in den Behälter / abfliefst. Die Höhe der Flüssigkeit kann leicht modificirt werden, je nachdem man die Rohre e mehr oder weniger neigt; will man die Thätigkeit der Batterie schnell unterbrechen, so neigt man die Rohre e e vollständig und stellt die Scheibe B fest; die Flüssigkeit fliefst dann schnell aus dem Gefäfs I aus und die Ab-. nutzung des Zinks hört alsbald auf.
Die Wirkungsweise der Batterie ist höchst einfach.
Die Scheibe B wird durch irgend einen geeigneten Motor in Umdrehung versetzt; die Becher D füllen sich mit Flüssigkeit und entleeren ihren Inhalt in das Gefäfs E. Von hier fliefst die Flüssigkeit durch die über jeder Abtheilung H befindliche Oeffnung in letztere. Damit die Flüssigkeit nicht direct auf die Zinkplatten falle, sind die Röhren G etwas gegen die Platten von Kohle hingeneigt angebracht. Das Gefäfs E bietet den Vortheil, dafs die Flüssigkeit sich gleichmäfsig in alle Abtheilungen vertheilen kann.
Will man die Thätigkeit des Apparates unterbrechen, so braucht man die Röhren e« einfach nur nach unten zu richten, wodurch das Gefäfs / schnell entleert wird; gleichzeitig wird die Scheibe B angehalten. Anstatt die Becher fest anzubringen, könnte man sie. auch am Ende eines Armes aufhängen, ähnlich wie bei dem Haupt-Patente. In diesem Falle würden die Becher an ihrem unteren Ende mit einer Oeffnung zu versehen sein, durch welche die Flüssigkeit abfliefsen könnte.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei der im Haupt-Patente geschützten elektrischen Batterie die Verlegung der Elemente aus den rotirenden Bechern in einen feststehenden Behälter /, so dafs die an der rotirenden Scheibe B angebrachten Schöpfbecher D continuirlich die Säure den Elementen der Batterie zuführen.
  2. 2. Bei dieser abgeänderten Construction:
    a) die Anwendung eines Zwischenbehälters E, um die Flüssigkeit gleichmäfsig in die verschiedenen Elemente zu vertheilen;
    b) die Anordnung der am unteren Theil von / drehbaren Rohre ee, um die Flüssigkeit aus den Abtheilungen H abzuleiten und gleichzeitig den Höhestand der Flüssigkeit in den Abtheilungen zu reguliren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36875D Rotirende elektrische Batterie Expired - Lifetime DE36875C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE36875C true DE36875C (de)

Family

ID=312663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT36875D Expired - Lifetime DE36875C (de) Rotirende elektrische Batterie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE36875C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE702942C (de) Vorrichtung zur Behandlung von Fluessigkeitstrueber gelagerten Ruehrern oder Kratzern
DE818929C (de) Behaelter zum Aufbewahren von OEl
DE173052C (de)
DE4228C (de) Apparat zum Messen von Flüssigkeiten
DE243819C (de)
DE288953C (de)
DE36167C (de) Rotirende elektrische Batterie
AT119734B (de) Lade mit Einrichtung zur Entleerung des Ladeinhaltes.
DE2308702B1 (de) Vorrichtung an schuettgutsilos mit ablauftrichter zur gleichmaessigen entleerung des silos
DE363621C (de) Fluessigkeitsverteiler, insbesondere fuer Geschirrspuelmaschinen
DE186877C (de)
DE1808865A1 (de) Verfahren und Anwendungstechnik zum Hartverchromen von geschlossenen Polymerisationsbehaeltern jedwelcher Groesse mit den hoechstzulaessigen Betriebsdruecken
DE857020C (de) Selbsttaetige Wasserzumessvorrichtung fuer Mischmaschinen, insbesondere Betonmischer
DE888467C (de) Serienabmessgeraet
DE668240C (de) Waeschepresse mit abnehmbarem Aufnahmebehaelter fuer die Waesche
DE894847C (de) Geschlossener Elektroofen mit Bodenkanal
DE37283C (de) Spülvorrichtung mit Kippheber
DE256020C (de)
DE25631C (de) Ableitungsvorrichtungen an Schleudertrommeln für die durch Centrifugalkraft geschiedenen Theile zusammengesetzter Flüssigkeiten
AT230278B (de) Verladbares Umladegerät für schüttbares Baumaterial
AT63510B (de) Teigmisch- und Knetmaschine.
DE2515724A1 (de) Vorrichtung zum halten eines schoepfgeraetes ueber einem behaelter, vornehmlich eines loeffels ueber einer honig- oder marmeladendose
DE1459250C (de) Vorrichtung zum Beschicken eines Auf fangbehalters mit kornigen Bestandteilen einer Betonmischung oder anderen verschie denkornigen Stoffen
DE1542298C3 (de) Gerät zur kontinuierlich gleichmäßigen Abgabe pulverförmiger Stoffe, insbesondere zur Herstellung einer Lösung gleichmäßiger Konzentration durch Zusatz zu einer Lösungsftüssigkeit
DE409215C (de) Vorrichtung zum Verteilen und Messen von Fluessigkeiten mit mehreren Kippgefaessen