DE3733242A1 - Korrekturschaltung fuer codefehler - Google Patents
Korrekturschaltung fuer codefehlerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein eine Korrekturschaltung für
Codefehler und insbesondere eine derartige Schaltung, die
bei einem digitalen Drehkopf-Tonbandsystem verwendbar ist.
Digitale Drehkopf-Tonband-Aufzeichnungs- und Wiedergabesyste
me (R-DAT = Rotary-Head Digital Audio Tape) benutzen Drehköp
fe zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Digitalsignalen auf
bzw. von Magnetbändern. Die wiedergegebenen Digitalsignale
werden Fehlererfassungs- und Korrekturvorgängen unterworfen.
In einigen Fällen sind bekannte Codefehler-Korrekturschaltun
gen von R-DAT-Systemen nicht in der Lage, auf bestimmte Ab
folgen von Audiodaten einzuwirken.
Es ist deshalb ein Ziel der Erfindung, eine zuverlässige und
in jedem Fall einsetzbare Codefehler-Korrekturschaltung zu
schaffen.
Die erfindungsgemäße Codefehler-Korrekturschaltung kann bei
einem Drehkopf-Digital-Tonbandsystem oder R-DAT-System einge
setzt werden, bei dem das wiedergegebene Digitalsignal Audio
daten, Paritäts-Signale P für die Audiodaten und Paritäts-
Signale Q für die Paritäts-Signale P und die Audiodaten ent
hält. Das wiedergegebene Digitalsignal wird sequentiell in
einen Speicher eingeschrieben. Die Codefehler-Korrekturschal
tung liest die Digitalsignale aus dem Speicher aus und führt
eine Codefehler-Korrektur des Digitalsignals durch Verwen
dung der Paritätssignale P und Q durch. Die Codefehler-Kor
rekturschaltung enthält ein Bauteil, das während der Codefeh
ler-Korrektur unter Verwendung der Paritätssignale P das gan
ze eingeschriebene Digitalsignal aus dem Speicher ausliest.
Die Codefehler-Korrekturschaltung enthält ein Bauteil, das
während der Codefehler-Korrektur unter Benutzung der Pari
tätssignale Q nur die Audiosignale und die den aus dem Spei
cher ausgelesenen Audiodaten entsprechenden Paritätssignale
Q ausliest. Die Paritätssignale P bzw. Q werden nachfolgend
als "Paritäten" bezeichnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei
spielsweise näher erläutert; in dieser zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Teils eines R-DAT-Systems
mit einer erfindungsgemäßen Codefehler-Korrektur
schaltung,
Fig. 2 ein Zeitdiagramm der Signalfolge bei der Codefeh
ler-Korrekturschaltung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Schaubild eines in den Speichern der Fig. 1 ein
geschriebenen wiedergegebenen Digitalsignals,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Korrekturschaltung aus Fig.
1,
Fig. 5 ein Blockschaltbild der Adreß-Generatorschaltung
aus Fig. 1, und
Fig. 6 ein Schaubild der Beziehung zwischen den in die
Adreßgeneratorschaltung aus Fig. 1 und 5 eingegebe
nen Werten und den von dieser Schaltung ausgegebenen
Werten.
Nach Fig. 1 sind bei einem R-DAT-System ein Magnetband 51
und eine Drehtrommel 52 vorhanden. Zwei Magnetköpfe 53 und
54 sind an der Trommel so befestigt, daß sie mit der Trommel
52 zusammen umlaufen. Die beiden Magnetköpfe 53 und 54
liegen einander an der Trommel 52 diametral gegenüber. Das
Band 51 ist schräg über die Umfangsfläche der sich drehenden
Trommel 52, und zwar etwa über einen Bogen von 90°, gezogen.
Mit einem üblichen Bauelement wird die Drehung der Trommel
52 entsprechend einem Impulssignal gesteuert, dessen Form in
Zeile A in Fig. 2 dargestellt ist. Beispielsweise beträgt
die Frequenz der Trommelsteuer-Impulssignale ca. 33 Hz. Wenn
die Trommel 52 sich während eines Ablaufes des Trommelsteu
er-Impulssignales um 360° dreht, wird ein wiedergegebenes Di
gitalsignal I, wie es in Zeile B in Fig. 2 dargestellt ist,
durch den ersten Magnetkopf 53 vom Magnetband 51 abgenommen,
und ein wiedergegebenes Digitalsignal II, ebenfalls in Zeile
B der Fig. 2, wird durch den zweiten Magnetkopf 54 abgenom
men.
Die beiden wiedergegebenen Digitalsignale I und II werden zu
einem einzigen wiedergegebenen Digitalsignal kombiniert, das
über eine an sich bekannte (hier nicht dargestellte) Schal
tung, die einen Dreh-Transformator, einen Kopfverstärker und
einen Demodulator enthält, an eine Klemme 10 angelegt wird.
Das wiedergegebene Digitalsignal wird von der Klemme 10 zu
einem Speicher 11 mit wahlfreiem Zugriff (RAM) übermittelt
und dort eingeschrieben. Eine Komponente des durch den Ma
gnetkopf 53 oder 54 von einer Spur des Magnetbandes 51 erzeug
ten Digitalsignals besitzt 128 Blöcke, wie sie in Fig. 3 dar
gestellt sind (wobei angenommen ist, daß die Blockadresse
mit einer Größe von sieben Bit die obere Adresse ist und die
Symboladresse von fünf Bit die untere Adresse) und diese wer
den sequentiell in den Speicher 11 eingeschrieben. Ein Si
gnalblock besteht aus 32 Symbolen (Bytes), wobei ein Symbol
acht Bit enthält.
Komponenten des wiedergegebenen Digitalsignales, die in je
weiligen Segmenten des Speichers 11 sitzen, werden sequen
tiell ausgelesen und einer Korrekturschaltung 12 zugeführt.
Die Digitalsignalkomponenten werden einem Fehlerkorrekturvor
gang in der Korrekturschaltung 12 unterworfen und dann in
einer bestimmten Sequenz zu den Segmenten des Speichers 11
zurückgeführt. Die aufeinanderfolgenden Übertragungen der Di
gitalsignal-Komponenten zwischen dem Speicher 11 und der Kor
rekturschaltung 12 werden durch eine Adreßgeneratorschal
tung 13 gesteuert. Nach Beendigung des Fehlerkorrekturvorgan
ges werden nur Komponenten des Audiodaten repräsentierenden
wiedergegebenen Digitalsignals sequentiell aus dem Speicher
11 ausgelesen und an einen (nicht dargestellten) Digital/Ana
log-Wandler über eine Klemme 14 angelegt.
Wie in Fig. 3 in den Bereichen zu sehen, die durch Block
adressen 0 bis 51 und 76 bis 127 bezeichnet sind, stellen
alle Symbole von geradzahligen Blöcken und von ungeradzahli
gen Blöcken mit Symboladressen 0 bis 23 Audio- oder Schall-
Daten W dar. Symbole von jedem ungeradzahligen Block mit Sym
boladressen 24 bis 31 stellen Paritäten (Paritäts-Prüfcoden)
P von Reed-Solomon-Coden dar, die entsprechend den Audioda
ten W des ungeradzahligen Blocks und des vorhergehenden ge
radzahligen Blocks erzeugt werden. Die restlichen Symbole
der Blockadressen 52 bis 75 stellen Paritäten (Paritäts-Prüf
coden) Q von Reed-Solomon-Coden dar, die entsprechend den Au
diodaten W und den Paritäten P der Blockadressen 0 bis 51
und 76 bis 127 erzeugt werden. Bei den jeweiligen Symbolad
ressen wurde jede Parität Q aus den Daten jeder vierten
Blockadresse, beginnend mit Blockadresse 0, 1, 2 oder 3, er
zeugt.
Die Symbole der Audiodaten W und der Paritäten P und Q wer
den in jeweiligen Segmenten des Speichers 11 gespeichert,
die entsprechend den Blockadressen (sieben Bit) und Symbolad
ressen (fünf Bit) bezeichnet sind, welche als obere Adressen
(Adressen höherer Ordnung) bzw. untere Adressen (Adressen
niederer Ordnung) dienen. Das wiedergegebene Digitalsignal
wird aus dem Speicher 11 in Symboleinheiten ausgelesen, um
einer Codefehler-Korrektur unter Benutzung der Paritäten P
und Q unterzogen zu werden.
Eine Korrekturschaltung 12 greift zum Speicher 11 zu und
liest jeweilige Symbole aus dem Speicher 11, wobei Codefeh
ler entsprechend den Paritäten P korrigiert werden und dann
Codefehler entsprechend den Paritäten Q korrigiert werden.
Die Korrekturschaltung 12 enthält einen Symbolzähler mit
Fünf-Bit-Ausgang und einen Blockadreß-Zähler mit Sieben-
Bit-Ausgang, um zum Speicher 11 zuzugreifen. Der Block
adreß-Zähler ist kaskadenförmig an der Seite höherer Ord
nung des Symbolzählers angeschlossen. Ausgangssignale von
den beiden Zählern bilden ein Zwölf-Bit-Zählsignal, das
durch die Korrekturschaltung 12 an eine Adreßgeneratorschal
tung 13 ausgegeben wird. Die Korrekturschaltung 12 versorgt
die Adreßgeneratorschaltung 13 auch mit einem Ein-Bit-
Schaltsignal, das die Zugriffsequenz für die Codefehler-Kor
rektur unter Benutzung der Paritäten P oder der Paritäten Q
steuert.
Zu einem Zeitpunkt, der annähernd 3,79 ms nach dem Abtast-
oder Spurlaufbeginn jeder Spur liegt, stellt die Korrektur
schaltung 12 das Schaltsignal auf den Wert "0", wodurch die
Zugriffsequenz für Codefehler-Korrektur unter Benutzung der
Paritäten P gesteuert wird, und stellt auch den Symboladreß
zähler und den Blockadreßzähler jeweils auf Null zurück.
Dann zählen die beiden Zähler mit feststehenden Zeitabstän
den auftretende Taktimpulse. Wenn der Zählwert des Block
adreßzählers eine Zahl erreicht, die in dezimaler Schreib
weise 128 entspricht, ändert die Korrekturschaltung 12 das
Schaltsignal auf einen Wert "1", der die Zugriffsequenz für
Codefehler-Korrektur unter Benutzung der Paritäten Q ansteu
ert und die beiden Zähler auf Null zurückstellt. Dann zählen
die beiden Zähler wieder die mit festen Zeitabständen auftre
tenden Taktimpulse. Wenn der Zählwert des Blockadreßzählers
beim Wiederzählen eine in dezimaler Schreibart 112 entspre
chende Zahl erreicht, werden die Zählvorgänge der beiden
Zähler angehalten.
Wie in Fig. 4 zu sehen, enthält die Korrekturschaltung 12
einen Zeitgabe-Generator 40, der Festfrequenz-Taktimpulse er
hält und verschiedene Zeitgabesignale auf Grundlage der Takt
impulse erzeugt. Die Zeitgabesignale werden an einen Ad
reßzähler 26, bzw. eine Galois-Logikeinheit 27 (GLU), eine
Syndrom-Prüfschaltung 28 oder ein Arbeitsregister 29 ausgege
ben. Die GLU 27 und die Syndrom-Prüfschaltung 28 sind über
einen Datenbus 32 an den Speicher 11 angeschlossen. Die Syn
drom-Prüfschaltung 28 führt eine Syndromberechnung bezüglich
Daten aus, die aus dem Speicher 11 ausgelesen werden, um zu
prüfen, ob sich in den ausgelesenen Daten Fehler befinden.
Die GLU 27 führt eine Berechnung im Galois-Feld bezüglich
fehlerhaften Daten aus, um diese wenn möglich zu korrigie
ren. Ein Arbeitsregister 29, das an die GLU 27 und die Syn
drom-Prüfschaltung 28 angeschlossen ist, hält die Ergebnisse
der durch die GLU 27 und die Schaltung 28 ausgeführten Rech
nungen fest. Die Strukturen und Tätigkeiten der GLU 27, der
Syndrom-Prüfschaltung 28 und des Arbeitsregisters 29 sind be
kannt und brauchen nicht weiter erläutert zu werden. Der
Adreßzähler 26 und ein Adreßdecoder 33 sind über einen
Adreßbus 30 und eine Signalleitung 31 mit der Adreßgenera
torschaltung 13 verbunden. Das Schaltsignal wird über die
Signalleitung 31 übertragen. Der Adreßzähler 26 enthält den
Symboladreßzähler und den Blockadreßzähler, wie sie vorher
beschrieben wurden. Der Adreßdecoder 33 erzeugt ein Zeitga
begenerator-Steuersignal entsprechend dem Ausgangssignal vom
Adreßzähler 26 und liefert das Zeitgabegenerator-Steuersi
gnal an den Zeitgabegenerator 40. Wenn der Codekorrekturvor
gang abgelaufen ist, wird der Zeitgabegenerator 40 durch das
Zeitgabegenerator-Steuersignal abgeschaltet. Der Zeitgabege
nerator 40 ist so ausgelegt, daß er bei jeder 180°-Umdrehung
der Trommel 52 zurückgestellt wird.
Wie in Fig. 5 dargestellt, enthält die Adreßgeneratorschal
tung 13 Klemmen 20 a bis 20 e, an die ein Fünf-Bit-Signal ange
legt ist, welches den Zählwert des Symboladreßzählers in
der Korrekturschaltung 12 repräsentiert, Klemmen 20 f bis
20 l, die ein Sieben-Bit-Signal empfangen, das den Zählwert
des Blockadreßzählers in der Korrekturschaltung 12 repräsen
tiert, und eine Klemme 21, an die das Schaltsignal angelegt
ist.
Die Klemme 20 a ist mit einer Klemme 2 A eines Selektors 22
und einer Klemme 4 B eines Selektors 23 verbunden. Die Klemme
20 b ist mit einer Klemme 3 A des Selektors 22 und einer
Klemme 1 B eines Selektors 24 verbunden. Die Klemme 20 c ist
mit einer Klemme 4 A des Selektors 22 und eine Klemme 2 B des
Selektors 24 verbunden. Die Klemme 20 d ist mit einer Klemme
1 A des Selektors 23 und einer Klemme 3 B des Selektors 24 ver
bunden. Die Klemme 20 e ist mit einer Klemme 2 A des Selektors
23 und einer Klemme 4 B des Selektors 24 verbunden.
Die Klemme 20 f ist einer Klemme 1 A des Selektors 22 und
einer Klemme 3 B des Selektors 23 verbunden. Die Klemme 20 g
ist mit einer Klemme 1 B des Selektors 22 und einer Klemme 3 A
des Selektors 23 verbunden. Die Klemme 20 h ist mit einer
Klemme 2 B des Selektors 22 und einer Klemme 4 A des Selektors
23 verbunden. Die Klemme 20 i ist mit einer Klemme 3 B des Se
lektors 22 und einer Klemme 1 A des Selektors 24 verbunden.
Die Klemme 20 j ist mit einer Klemme 4 B des Selektors 22 und
einer Klemme 2 A des Selektors 24 verbunden. Die Klemme 20 k
ist mit einer Klemme 1 B des Selektors 23 und einer Klemme 3 A
des Selektors 24 verbunden. Die Klemme 20 l ist mit einer
Klemme 2 B des Selektors 23 und einer Klemme 4 A des Selektors
24 verbunden.
Die Klemme 21 ist mit den Selektoren 22 bis 24 verbunden.
Jeder Selektor 22 bis 24 besitzt Klemmen 1 Y, 2 Y, 3 Y und 4 Y.
Bei jedem Selektor 22 bis 24 werden, wenn das Schaltsignal
"0" ist, an den Klemmen 1 A, 2 A, 3 A und 4 A anliegende Signale
ausgewählt und über die Klemmen 1 Y, 2 Y, 3 Y bzw. 4 Y ausgege
ben. Wenn das Schaltsignal "1" ist, werden an den Klemmen
1 B, 2 B, 3 B und 4 B anliegende Signale ausgewählt und über die
Klemmen 1 Y, 2 Y, 3 Y bzw. 4 Y ausgegeben.
Die Adreßgeneratorschaltung 13 enthält auch Klemmen 25 a bis
25 d, die jeweils mit den Klemmen 1 Y bis 4 Y des Selektors 22
verbunden sind, Klemmen 25 e bis 25 h, die jeweils mit den
Klemmen 1 Y bis 4 Y des Selektors 23 verbunden sind, und Klem
men 25 i bis 25 l, die jeweils mit Klemmen 1 Y bis 4 Y des Selek
tors 24 verbunden sind. Die Klemmen 25 a bis 25 l sind mit Ad
reßleitungen des Speichers 11 so verbunden, daß die Klemme
25 a dem Bit geringster Mächtigkeit (LSB) und die Klemme 25 l
dem Bit höchster Mächtigkeit (MSB) entspricht. Dementspre
chend stellt ein über die Klemmen 25 a bis 25 e ausgegebenes
Fünf-Bit-Signal eine Symboladresse (siehe Fig. 3) dar. Zu
sätzlich stellt ein über die Klemmen 25 f bis 25 l ausgegebe
nes Sieben-Bit-Signal eine Blockadresse (siehe Fig. 3) dar.
Falls der Zählwert des Blockadreßzählers und der Zählwert
des Symboladreßzählers sich wie in den Spalten BAC bzw. SAC
der Fig. 6 dargestellt ändern, wird, wenn das Schaltsignal
"0" ist und damit die Codefehler-Korrektur unter Benutzung
der Paritäten P ausgeführt wird, eine Blockadresse und eine
Symboladresse für den Zugriff zum Speicher 11 entsprechend
den Spalten PBA bzw. PSA der Fig. 6 erzeugt. Wenn sich in
gleicher Weise die Zählwerte der Blockadreßzähler und Sym
boladreßzähler ändern und das Schaltsignal "1" ist, so daß
Codefehler-Korrektur unter Benutzung von Paritäten Q ausge
führt wird, ändern sich eine Blockadresse und eine Symbol
adresse für den Zugriff zum Speicher 11 so, wie es durch die
Spalten QBA bzw. QSA in Fig. 6 gezeigt ist. Es ist zu bemer
ken, daß die Zahlen in Fig. 6 dezimal dargestellt sind.
Wie man aus Fig. 6 versteht, wird während der Codefehler-Kor
rektur unter Benutzung der Paritäten P die Symboladresse PSA
jeweils um Zwei erhöht und die Blockadresse PBA um Eins,
wobei immer zwei Blockadressen zweimal dargestellt werden.
Während der Codefehler-Korrektur unter Benutzung der Paritä
ten Q wird die Blockadresse QBA von 0, 2, 1 oder 3 um je
weils Vier erhöht. Solange der Wert des Blockadreßzählers
BAC kleiner oder gleich 63 ist, ändert sich der Anfangswert
der Blockadresse QBA zyklisch wie: 0-2-0-2- . . . , während die
Symboladresse QSA sich von 0 bis 31 mit einem Zuwachs von
Eins ändert. Liegt der Wert des Blockadreßzählers BAC zwi
schen 64 und 111 (jeweils einschließlich), dann ändert sich
der Anfangswert der Blockadresse QPA zyklisch wie: 1-3-1-
3- . . . , während die Symboladresse sich von 0 bis 23 jeweils
mit einem Zuwachs Eins ändert. In dem letzteren Fall werden,
wie man aus Fig. 3 ersieht, Symbole in den Bereichen von
Blöcken ungerader Adresse, die durch Symboladressen gleich
oder größer 24 bezeichnet werden, nicht aus dem Speicher 11
ausgelesen, so daß Codefehler-Korrektur von Symbolen von Pa
ritäten P unter Benutzung der Paritäten Q verhindert wird.
Während der Codefehler-Korrektur unter Benutzung der Paritä
ten Q werden nur die Audiodaten W und die Paritäten Q, die
den Audiodaten W entsprechen, aus dem Speicher 11 ausgelesen
und dann dem Fehlerkorrekturvorgang in der Korrekturschal
tung 12 unterworfen.
Der Grund, warum der Zählwert des Blockadreßzählers nicht
111 überschreitet (d. h. der Zählwert der Symboladresse QSA
23 nicht überschreitet), während die Blockadresse QBA mit 1
oder 3 beginnt und 127 erreicht, während die Fehlerkor
rektur unter Benutzung der Paritäten P ausgeführt wird, ist
folgender:
Wenn der Adreßdecoder 33 in der Korrekturschaltung 12 er
faßt, daß der Zählwert des Blockadreßzählers im Adreßzäh
ler 26 112 erreicht, während das Schaltsignal den Wert "0"
annimmt (d. h. die Fehlerkorrektur unter Benutzung der Paritä
ten Q ausgeführt wird), stellt der Adreßdecoder 23 den Ad
reßzähler 26 zurück und schaltet ihn ab. Wenn andererseits
das Schaltsignal den Wert "1" annimmt (d. h. dann, wenn die
Fehlerkorrektur unter Benutzung der Paritäten P ausgeführt
wird), erfaßt der Decoder 33 den Zählwert 112 nicht, sondern
erfaßt den Zählwert 128 des Blockadreßzählers und gibt
einen Rückstellimpuls für den Adreßzähler 26 dann aus, wenn
der Wert des Schaltsignals auf "1" geändert wird.
Da nur die Audiodaten aus dem Speicher 11 ausgelesen und dem
Analog/Digital-Wandler über die Klemme 14 angelegt werden,
nachdem der Fehlerkorrekturvorgang abgelaufen ist, ergibt
das Weglassen der Fehlerkorrektur von Symbolen der Paritäten
P keine Probleme für die Genauigkeit der Wiedergabe von Au
diodaten. Das Weglassen von Fehlerkorrektur von Symbolen der
Paritäten P kann die zum Lesen von Symbolen aus dem Speicher
11 notwendige Zeit beträchtlich reduzieren, so daß die zur
Codefehler-Korrektur der Daten einer Datenspur benötigte
Zeit verkürzt wird. Dementsprechend können während einer Kor
rekturzeit (C in Fig. 2) von annähernd gleich 5,68 ms alle
Audiodaten in einer Spur der Codefehler-Korrektur unterwor
fen werden.
Claims (2)
1. Codefehler-Korrekturschaltung bei einem Drehkopf-Digital
tonbandsystem (R-DAT), bei dem ein wiedergegebenes Digi
talsignal Audiodaten, Paritäten P für die Audiodaten und
Paritäten Q für die Paritäten P und die Audiodaten ent
hält und das wiedergegebene Digitalsignal sequentiell in
einen Speicher eingeschrieben wird, wobei die Codefeh
ler-Korrekturschaltung zum Auslesen der Digitalsignale
aus dem Speicher und zur Ausführung einer Codefehler-Kor
rektur des Digitalsignales unter Benutzung der Paritäten
P und Q benutzt wird,
gekennzeichnet durch:
- a) Mittel (13; 26, 33, 40), um während der Codefehler-Kor rektur unter Benutzung der Paritäten P die Gesamtheit des eingeschriebenen Digitalsignals aus dem Speicher auszulesen, und
- b) Mittel (13; 26, 33, 40), um während der Codefehler-Kor rektur unter Benutzung der Paritäten Q nur die Audioda ten und die den Audiodaten aus dem Speicher entspre chenden Paritäten Q auszulesen.
2. Codefehler-Korrekturschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Auslesemittel aus einer Adreßgeneratorschal
tung (13; 26, 33, 40) bestehen.
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| EP0155664A2 (de) * | 1984-03-19 | 1985-09-25 | Hitachi, Ltd. | Verfahren und System zur PCM-Aufnahme/Wiedergabe mit rotierendem Kopf |
| DE3511684A1 (de) * | 1984-03-30 | 1985-10-10 | Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo | Verfahren zum korrigieren von daten in einem videoformatsignal |
| EP0180764A2 (de) * | 1984-10-05 | 1986-05-14 | Hitachi, Ltd. | Verfahren und Anordnung zur Fehlerkennzeichen-Verarbeitung eines PCM-Signals |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2197098B (en) | 1990-08-22 |
| KR880005609A (ko) | 1988-06-29 |
| JPS6388920A (ja) | 1988-04-20 |
| GB2197098A (en) | 1988-05-11 |
| GB8723080D0 (en) | 1987-11-04 |
| KR910006155B1 (ko) | 1991-08-16 |
| US4835629A (en) | 1989-05-30 |
| DE3733242C2 (de) | 1991-10-10 |
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