DE376768C - An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenfuehrung einstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der Hauptwelle - Google Patents

An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenfuehrung einstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der Hauptwelle

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DE376768C DEST30439D DEST030439D DE376768C DE 376768 C DE376768 C DE 376768C DE ST30439 D DEST30439 D DE ST30439D DE ST030439 D DEST030439 D DE ST030439D DE 376768 C DE376768 C DE 376768C
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs

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Description

  • An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenführung einstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der Hauptwelle. Die Erfindung betrifft' eine @torrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der den Doppenhalter um ihre Achse schwing- und einstellbar tragenden Hauptwelle von Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenführung einstellbarem Doppenhalter, bei welcher eine in ihrem Unterteil die hohle Bogenführungshülse schwingbar und mittels innerer Bolzenverschraubung feststellbar aufnehmende hohle Spindel oder Haupthülse unverdreh-schiebbar in Tragrahmen geführt und durch Verschraubung an einer geflanschten Mikrometerstellhülse aufgehängt ist. Die die Haupthülse umfassenden Führungsteile dieser Mikrometerstellhülse tragen noch den Flanschenbolzeil und mit ihm die darauf verschraubte, den Druckfedern als Gehäuse dienende Innenhohlspindel. Gemäß der Erfindung greift ferner in die lotrechte Zahnstange der Innenhohlspindel ein im Tragrahmen gelagerter Zahnbogen, dessen Drehung einerseits mittels eines Zahngetriebes von einem Gewichtshebel finit verstellbarem Gewicht beeinflußt wird, anderseits mittels weiterer Zahngetriebe eine Doppelanzeigevorrichtung beeinflußt und ferner an einem Hebelarm die den Werkstückvorschub und Anhub regelnden und bewirkenden Anschlag und Schaltmittel trägt. Gegenstand der Erfindung sind ferner die besondere Ausführung dieser Anschlag- und Schaltmittel für die Regelung des Werkstü ckvorschubes und -anhuben.
  • Die neue Einstellvorrichtung ist in ihrer bevorzugten Ausführungsform in der Zeichnung wiedergegeben, in welcher bedeutet: Abb. i deal Aufriß einer finit dem Anmeldungsgegenstand versehenen Edelsteinschleif-und Poliermaschine, Abb.2 eine teilweise Vorderansicht derselben, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. 4. einen Schnitt nach der Linie 4-.1 der Abb.3. Abb. 5 eine teilweise Draufsicht zu Abb..I. Abb. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Getriebebüchse, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-; der Abb.6. Abb. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb.6. Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 6, Abb. io und i i Einzelheiten zur Anschlag-und Schaltvorrichtung für die Regelung des Werkstückvorschubes und -anhuben, Abb. 12 einen Einzelschnitt durch (las Getriebegehäuse, Abb. 13 einen Schnitt nach der Linie r3-13 der Abb. 12, Abb. 14 eine Einzelheit zu dein Schaltwerk (Abb.6), Abb. i 5 einen Schnitt nach der Linie 15-15 der Abb.14.
  • Die umlaufende Polierscheibe i, deren Oberfläche als Schleif- oder Polierfläche zum Schleifen oder Polieren des Meines oder sonstigen Werkstückes dient, kann durch die Spindel 2 als Achse angetrieben werden. Der Diamant 3 (s. auch Abb. 3 und 4) ist an einer Welle .4 angekittet oder in sonstiger Weise befestigt. Die Welle 4 ist in einer hohlen Spindel oder Doppenspindel5 mittels einer Klemmschraube 6 festgehalten. Ein Stift geht durch die Welle 4. hindurch und ragt in einen exzentrischen Schlitz 8 in der Spindel 5 hinein, damit die Welle in der Spindel stets in der richtigen Winkelstellung relativ zti dem nachstehend beschriebenen Anzeigeflansch i i gehalten wird. Die Spindel 5 ruht in einer Hülse 9 und wird darin durch eine Federschiebe io abgestützt, die mit einem Aimeigeflansch i i am oberen Ende zusaininenwirkt. Die Hülse 9 ist mit einem Bund 12 versehen, der finit einer zweiteiligen Flansclieninutter 13 in Eingriff steht. Diese ist auf eine Büchse 1.I aufgeschraubt, welche in einer Doppe oder einem Tragekopf 15 (s. auch Abh. 3) gehalten ist. Eine Stellschraube i c) mit kegelförmig verjüngtem Ende ist in den Tragkopf 15 eingeschraubt. Wird sie einwärts geschraubt, so wirkt ihr verjüngtes Hnrle auf ein Glied 17 ein (Abb. 5 bis 7), um die Doppenspindelhülse 9 sicher festzuklemnien und sie gegenüber dem Tragkopf 15 (s. auch Abb. 3) starr festzuhalten. Eine Schraube 18 verhindert die Drehung der Hülse 1.1. Durch Lösung der Stellschraube 16 und Bewegung der Flanschenmutter 13 kann die Doppenspindelhülse 9 nebst der Welle .I und dein davon getragenen Stein 3 gegenüber dein Tragkopf 15 nach Wunsch angehoben wer(len. Der Kopf 15 besitzt einen Ansatz i9, der in einer Bogenführung 2o gleitet. Ein am Kopf i_3 befestigter Stutzen 21 geht durch die Bogenführung hindurch und trägt eine I# lanscheninutter 22 zwecks Sperrung des Kopfes 15 in jedweder seiner verschiedenen Stellungen zur Bogenführung 2o (s. auch Abb.2). Damit der Anzeigeflansch ii in jedweder seiner verschiedenen Stellungen gesperrt werden kann, ist er bei 23 an seiner unteren Außenkante verzahnt, und ein Sperrliebel2.I, der gegenüber der Doppenspindelhülse 9 all dem Ansatz 25 eines Bundes 28 angelenkt ist, vermag mit seinem äußeren 1?nde in die Verzahnung bei 23 einzugreifen, wodurch der Anzeigeflansch i i in der eingestellten Lage gesperrt wird. Der Sperrhebel 24 wird durch einen Kolben 26 aufwärts bewegt, der von einer Feder 27 beeinflußt wird. Diese wird von einem Bund 28 auf der Doppenspindelhülse 9 getragen. Ein Riegelhebel 29, der ebenfalls an dem Bund 28 gelenkig befestigt ist, besitzt ein Glied 30, mittels dessen der Riegel 24 aus der Verzahnung 23 herausgezogen und der Anzeigeflansch i i entriegelt werden kann. Der Sperrhebel 24. und das Glied 30 sind so gestaltet, claß, wenn der Riegelhebel 29 in die äußerste Lage nach unten gezogen wird, rder Sperrhehel 24 in seiner heräusgezogenen Stellung verriegelt wird.
  • Die Büchse 14 ist mit zwei aufwärts ragenden Ansätzen 14' (Abb. 4 und 5) versehen, zwischen denen der Ansatz 25 geführt wird, und welche eine Drehbewegung der Hülse 9 gegenüber der Büchse 14 verhindern.
  • Von dem Tragkopf 15 wird noch eine Büchse 31 getragen, an deren oberem Ende sich eine mit Gewinde versehene Einstellflanschenhülse 32 befindet, die am Umfang mit einer Einstellskala 33 versehen ist. Die Flanschenhülse 32 trägt eine Spindel 34, welche darunter einen breiteren Teil 35 und oberhalb der Hülse 32 den Kopf 36 trägt. Eine Federscheibe 37 ist zwischen den verstärkten Teil 35 und den Kopf 36 eingeschaltet, um alle Abnutzung zwischen den Teilen auszugleichen. Der verstärkte Teil 35 besitzt eine Keilnut, um seine Drehung gegenüber der Büchse 31 zu verhindern, dabei aber seine senkrechte Einstellung bei Bewegung der Flanschenhülse 32 zu gestatten. Eine Schraube 38 mit keilförmigem Ende geht durch die Seite des Tragkopfes 15 und der Büchse 31 hindurch, um eine Drehung der Spindel 34 zu verhindern. Das untere Ende der Spindel 34 trägt einen Kopf 39, in welchem ein Einstellzeiger 40 verschiebbar gelagert ist. Dieser kann mittels eines Zahnrades 41 quer verschoben werden, das in eine Zahnstange 42 am Zeiger 4o eingreift. Das Zahnrad 41 wird mittels eines Knaufes 43 gedreht. Es ist mit einer Abflachung versehen, wie in Abb. 3 dargestellt. Diese Abflachung steht in Zusammenwirken mit einem unter Federdruck stehenden Kolben 44, so daß der Zeiger 40, wenn er vom Stein weggezogen ist, in seiner Stellung gehalten wird. Der Zeiger 4o dient dazu, wenn die Einstellskala 33 Null anzeigt, auf den Mittelpunkt des von der Bogenführung 2o gebildeten Bogens oder, mit anderen Worten, auf den Mittelpunkt des Doppenbogens hinzuweisen. Irgendeine Einstellung des Einstellanzeigers 4o durch Drehung des Knaufes 43 ändert an dem letzterwähnten Punkte nichts. Der Zeiger 4o dient dazu, um die Höhenlage der Rundiste des Steines festzulegen, die für kleine Steine in der Höhe der Zeigerspitze 4o liegt, wenn die Skala 33 auf Null steht.
  • Die vorstehend erwähnten Teile sind nur zum Verständnis der Gesamteinrichtung beschrieben und bilden an sich nicht den Gegenstand der Erfindung.
  • Die Bogenführung 2o wird von dem unteren Ende einer Hohlspindel 45 (s. Abb. 6) getragen, welche der Kernrichtung des Steins entsprechend dreh- und einstellbar im unteren Teile einer Haupthülse 46 gelagert ist. Diese erstreckt sich senkrecht durch einen Tragrahmen oder Getriebekasten 47. Die Haupt-; hülse 46 wird an einer Drehung im Getriebeleasten mittels eines Keiles 48 verhindert, welcher in einen Schlitz 49 in der Haupthülse 46 eingreift. In der Hohlspindel 45 sitzt eine Spindel 5o, die an ihrem oberen i Ende einen verbreiterten Kopf 51 und an ihrem unteren Ende eine aufgeschraubte Mut-; ter 52 trägt, um die Spindel 5o in der Hohl-' Spindel 45 zu halten. Die Scheibe 53, die unten auf der Spindel 5o verschiebbar sitzt, ist zwischen die Mutter und die Hohl-; Spindel 45 geschaltet. Ein Stift 54 geht durch den Kopf 51 und die Haupthülse 46 hin-, durch, um die Spindel 5o an der Haupthülse 46 zu befestigen. In das obere Ende der Haupthülse 46 ist eine zur Einstellung dienende geflanschte Stellhülse 55 eingeschraubt, die an einem besonderen Einsatzstück eine Mikrometereinteilung oder Arbeitsskala 56 trägt. Die Gewindegänge der Flanschenhülse 55 sind ebenso wie die (jewindegänge auf der weiter oben beschriebenen Flanschenhülse 32 an der Bogenführung 2o. mit einer Gangzahl von to Gängen pro Zoll versehen, so daß eine Drehung dieser Hülsen ihre entsprechenden Einstellteile um ein Zehntel Zoll bewegt und Hundertstel sowie Tausendstel Zoll an den Gradeinteilungen 56 der i Hülse 55 und 33 der Hülse 32 leicht abgemessen werden können. Das obere Ende der i geflanschten Hülse 55 liegt einem Bund 57 an der mittels einer Schraube 59 gesichert auf eine Hülse 58 aufgeschraubt ist, die ihrerseits in einem Absatz das untere Widerlager für die Stehhülse 55 trägt, so daß sie beim Verdrehen der Stellhülse 55 die Teile 57, 58 mitnehmen muß. Eine Schraubenspindel 6o ist in der Hülse 58 angebracht und besitzt einen Flansch 61, der zwischen dem Bund 57 und dem oberen Ende der Hülse 58 liegt. Auf die f Schraubenspindel 6o ist an ihrem unteren Ende eine Hohlspindel 62 aufgeschraubt, die am unteren Ende durch einen kolbenartigen Ansatz 63 (s. auch Abb. 7) verstärkt ist. Der I verstärkte Teil wird dadurch an einer Dreh-Bewegung gehindert, daß die früher genannte Feder 48 in einen darin angebrachten Schlitz eingreift. Eine Reihe von Federn 64 und Kolben 65 wirkt zwischen dem Ende der Schraubenspindel 6o und dem verstärkten Kopf 51 mit dem Bestreben, diese beiden Teile auseinanderzuschieben. Schrauben 66 halten die Feder 48 an ihrem Platz im Maschinengestell, und die Hohlspindel 45 ist mit einer Spiralnut 67 versehen, die ein Schmiermittel enthält.
  • Der Getriebekasten 47 ist auf beiden Seiten mit Stopfbüchsen 46' . versehen, Lind zwar '; dort, wo die Haupthülse 56, die einen Teil der die Doppe tragenden verschiebbaren Haupt- Spindel bildet, in den Getriebekasten eintritt. Diese Stopfbüchsen enthalten ein geeignetes weiches Stopfmaterial, uni die Spindel oder Hülse 4.6, wo sie in das Gestell .I7 eintritt und darin lagert, gegen Staub und Schmutz abzudichten, wodurch die Bewegung der Spindel in dem Gestell 47 beeinträchtigt werden könnte.
  • Ein Teil der äußeren Unterfläche der Hohlhülse 62 ist mit einer senkrechten Zahnstange ()8 versehen, die mit einem Sektor 69 in Eingriff steht. Dieser sitzt fest an einem Hebel 70, der um Bolzen ;1 ini Gestell des Getriebekastens schwingbar ist. Die Drehung der SchratibenspindelOo hebt und senkt die Hülse 58 nebst dein Bund 57, Flanschenhülse 55, Haupthülse 40, Spindel 5o, Hohlspindel 45, Tragkopf 15 (Abb. i) und den von diesen getragenen Teilen einschließlich des zu schleifenden Steines, und zwar sämtlich relativ zu der Hohlspindel 62, dein Hebel 7o und natürlich auch dein ihn tragenden "Zapfen 71, die somit bei dieser Relativbewegung in Ruhe bleiben. Es erfolgt also eine Verstellung des Steines in der Höhenlage ohne Betätigung der Verstellhülse 55 und ihrer Skaleneinteilung. Die Drehung der Flanschhülse 55 veranlaßt eine Verschiebung der Haupthülse .16 nebst der Spindel 50 und dadurch auch des Tragekopfes 1 5 mit den davon getragenen Teilen, relativ zur Hülse 58 und der an ihr hängenden Teile einschließlich Innenhülse 62 und Hebel 70. Dabei wird also die Skaleneinteilung verdreht. Wenn das Segment 69 in solcher Richtung gedreht wird, daß es die Zahnstange 68 abwärts drückt, dann wird die Innenhülse 62 sowie die Haupthülse 4.6 mit allen den darin enthaltenen Teilen und der Tragkopf 15 mit dein zu schleifenden Stein abwärts gegen die Polierscheibe i bewegt. Damit diese Bewegung erfolgt, und zwar bei Freigabe des den "Zahnbogen 69 tragenden Hebels 70, greift in (las Segment 69 ein Segment 72 ein, das mit einem Segment 73 starr verbunden ist. Dieses greift in ein Zahnrad 7d., von welchem Backen ; 5 seitlich vorragen. Diese können mit Backen 7(; (s. Abb. 9, 12) in Eingriff treten, welche finit (fier Welle 77 starr verbunden sind. Letztere geht durch die Außenwand des Getriebekastens :I7 hindurch und trägt außen einen Arin 78. Dieser trägt eine Schraube 78' (s. auch Abb. i und 12), auf welcher ein Gewicht 79 mittels Drehung des Kopfes 8o der Schraubenspindel 78' verstellbar ist. Auf diese Weise zeigt die Wirkung der Schwerkraft auf das Gewicht 79 las Bestreben, das "Zahnrad 74. entgegengesetzt dein Uhrzeigersinne zu drehen. Dieses ist bestrebt, durch die Segmente 72 und 73 das Segment 69 entgegengesetzt dein t'hrzeigersinne, gemäß der Darstellung in Abb. 6, zu drehen und dadurch die den Stein tragenden Teile abwärts gegen die Polierscheibe i zu drücken. Wenn der Arm 78 sich nahe an seiner senkrechten Stelhing befindet, dann ist offenbar die Wirkung der Schwerkraft des Gewichtes 79 weit geringer als bei wagerechter Stellung des Armes, wie sie in Abb. i dargestellt ist. Im Betriebe wird bei Beginn des Schleifens eines Steines der Arin 78 annähernd senkrecht gestellt. Wenn nun das Schleifen fortschreitet, nähert sich der Arm 78 allmählich der in Abb. i gezeichneten Stellung, so daß, wenn das Schleifen fortschreitet, das Gewicht 79 den Stein gegen die Polierfläche mit gesteigerter Kraft andrückt. Die diesbezügliche Wirkung des Gewichtes kann durch Drehung des Kopfes 8o geregelt werden, wodurch die Stellung des Gewichtes zu der kurzen Welle 77 je nach der Größe des Steines und dein Stande der Arbeit eingestellt wird. Damit diese veränderliche Kraft, welche den Stein gegen die Polierscheibe preßt, nicht durch das Gewicht der den Stein tragenden, sich gegen die Polierscheibe bewegenden Teile beeinträchtigt wird, sind Mittel vorgesehen, welche bestrebt sind, die Spindel 62 gegen die Wirkung des Gewichtes 79 aufwärts zu drücken. Damit die Ablesung an einer weiter unten noch zu beschreibenden Schleifskala genauer wird, ist das Gewicht der erwähnten bewegten Teile mittels einer Feder 81 etwas überausgeglichen, die auf den Hebel 82 an dessen Ende 83 wirkt. Der Hebel 82 ist um Bolzen 84 schwingbar. Sein langer Arm ist mit Zähnen 85 versehen, welche ebenfalls in die "Zahnstange 68 greifen, so daß die Feder 81 das Bestreben zeigt, die den Stein tragenden Teile, die gegenüber dein Getriebekasten .I7 beweglich sind, zu heben.
  • Die Bewegung der einen Stein tragenden Doppe gegen die Schleiffläche muß langsam sein, andernfalls könnten der Stein oder die Schleiffläche oder beide geschädigt werden. Daher müssen die Doppe oder die den Stein tragenden Teile so gelagert und verbunden sein, daß eine andere Annäherung als eine langsame unmöglich wird. Die bei früheren -Taschinen für diesen Zweck vorgesehenen hydraulischen oder pneumatischen Pufferhaben sich aber als unzweckmäßig erwiesen. Bei der neuen llaschine ist zu demselben Zweck ein Mechanismus vorgesehen, der auf dem Widerstande beruht, welchen eine hasse der Beschleunigung und Verzögerung entgegensetzt. Hierbei ist der Reibungswiderstand auf ein Mindestmaß Leschränkt, so daß einer langsamen Bewegung ein nur geringer Widerstand entgegengesetzt wird. Damit also vor dem Beginn des Schleifens die Abwärtsbewegung des Steines gegen die Polierscheibe genügend gedämpft wird, trägt das Zahnrad 74 ein Zahnrad 86, das mit einem Zahnrad 87 kämmt. Dieses greift in ein Zahnrad 88, an welchem ein Zahnrad 89 sitzt. Letzteres .kämmt mit einem lose auf seiner Welle sitzenden Zahnrade go. An dem Zahnrade go ist ein Schaltrad gi befestigt, in das eine federgedrückte Klinke 92, eingreifen kann, welche an einem Zahnrad 93 sitzt. Dieses kämmt mit einem Zahnrad 94, das an einem Zahnrad 95 befestigt ist. Letzteres kämmt mit einem Zahnrad 96. - Die Einzelheiten des Schaltrades gi und der Klinke 92 sind in Abb. 14, 15 klargestellt. Das Zahnrad 96 trägt ein Exzenter 97 (s. auch Abb. 8), das in dem senkrechten Schlitz 98 -in einezn Gewicht 9g wirkt, das um Bolzen ioo schwingbar gelagert ist. Wenn daher der Stein und die ihn tragenden Teile gegen die Polierscheibe bewegt werden, so wird das Zahnrad 96 dadurch rasch gedreht und veranlaßt eine rasche Hin- und Herschwingung oder Pendelung des Gewichtes 9g.. Dieses verzögert wegen seiner Trägheit die Annäherung des Steines an die Polierscheibe. Umgekehrt kann durch Umlegen des Hebels 78 und infolge der Einschaltung des Gesperres g i das Anheben rasch und ohne Bewegung der Masse 9g erfolgen.
  • Das Segment 73 dient auch dazu, das Zahnrad ioi anzutreiben, an welchem ein Zahnrad io2 befestigt ist, das mit einem Zahnrad 103 kämmt. An diesem ist ein Zahnrad io4 befestigt; das mit einem Zahnrad 105 kämmt. Die Welle desselben ragt durch das Gestell oder den Getriebekasten 47 nach außen und trägt einen Zeiger io6, der mit einem Zifferblatt oder einer Schleifskala 1 07 (s. auch Abb. g) zusammenwirkt, so daß, wenn der zu schleifende Stein sich-gegen die Polierscheibe bewegt, der Betrag dieser Bewegung bis auf ein Tausendstel Zoll genau an der Skala 107 gemessen wird. Ein Duplikatzeiger io6', der mit einer entsprechenden Skala io7' zusammenwirkt, wird ebenfalls von dem Zahnrad io5 bewegt, so daß die Bewegung des Steines gegen die Polierscheibe und dementsprechend das Fortschreiten des Schleifvorganges von beiden Seiten der Maschine her beobachtet werden kann. Ein Zahnrad io8 kämmt mit Zahnrad 105, und eine Feder iog sucht das Zahnrad io8 entgegengesetzt zu der Richtung zu drehen, in welcher es durch das Zahnrad io5 gedreht wird. Hierdurch wird der gesamte Totgang zwischen den verschiedenen Getrieben aufgenommen. Im Oberteil des Gestelles oder Getriebekastens 47 befindet sich ein Tropföler iio.
  • Außer der Verwendung einer »Schleifskala« io7, die das Ablesen der Steinstellung ermöglicht, ist es notwendig, noch Vorkehrungen gegen einen zu tiefen Abschliff zu treffen, das heißt, Mittel vorzusehen, welche nach beendetem Schliff eine fernere Veränderung des Abstandes der Steinhaltespindel von der Schleiffläche verhindern. Es ist vorteilhaft, daß der hierzu dienende Anschlag stets ein und dieselbe Stellung einnimmt, so daß keine Einstellungen nötig sind, um den verschiedenen Beträgen des notwendigen Abschliffes Rechnung zu tragen. Es ist auch erwünscht, daß nach Fertigstellung des Schliffes die Maschine den Abstand zwischen der Steinhaltespindel und der Schleiffläche selbsttätig vergrößert, andernfalls wäre diese Stufe des Verfahrens von unbegrenzter Dauer, je nachdem, wie lange man jeweils den Stein mit der Schleiffläche in Berührung ließe. Mit anderen Worten, die neue Maschine ist mit einer automatischen Anschlagsvorrichtung ausgestattet, welche nach Vollendung eines Schleifvorganges zur Wirkung kommt. Diese Vollendung wird durch einen Anschlag bestimmt, welcher eine fernere Verminderung des Abstandes der Steinhaltespindel von der Schleiffläche verhütet. Beim Schleifen von Diamanten muß die Beendigung des Schleifvorganges für die verschiedenen Facetten mit äußerster Gleichförmigkeit erfolgen. Bei der neuen Maschine besitzt, um große Genauigkeit hinsichtlich der Anhaltestellung zu erzielen, das zwecks Ausrückung zu beeinflussende Glied der Anschlagvorrichtung eine vergrößerte Bewegung gegen das Glied, welches das ersterwähnte Glied -beeinflußt. Auch ist die Anordnung der Anschlagvorrichtung so, daß nur eine äußerst geringe Kraft, die auf einem sehr kurzen Wege wirkt, nötig ist, um das vorerwähnte, die Ausrückung bewirkende Glied zu bewegen. Andererseits ist, da bei der neuen Maschine der Anschlag; das heißt die Beendigung des Schleifvorganges stets an einem festen Ablesungspunkte der Schleifskala erfolgt, eine Einstellung vorgesehen, welche es ermöglicht, der Abnutzung der Maschinenteile Rechnung zu tragen, so daß der Anschlag stets an diesem festen Ab-Iestingspunkte erfolgen kann.
  • Damit der Stein auf diese Weise selbsttätig von der Polierscheibe abgehoben wird, wenn eine Facette daran bis zur gewünschten Tiefe geschliffen wurde, ist die folgende Vorrichtung vorgesehen, zum Zwecke, den Hebel 70 im Uhrzeigersinne zu bewegen und dadurch die den Stein haltende Vorrichtung zu heben. Der Hebel 7o besitzt einen abwärts ragenden Arm (s, auch Abb.8, io und i i), an dessen Bolzen i i i ein Hebel i 12 angelenkt ist. Der kurze obere Arm des Hebels i 12 trägt gelenkig das Federlager 113, auf dessen oberem Ende ein Ende einer Druckfeder i 14 ruht, deren anderes Ende in einer muldenartigen Vertiefung des Hebels-70 gelagert ist. An dem Hebel 112 sitzt ein Segment 11,5, dessen Zähne in ein Zahnrad i 16 eingreifen, (las an dem Hebel 7o auf Bolzen 117 gelagert ist. Das "Zahnrad 116 ist mit einem Segment i1& fest verbunden, dessen Zähne mit einem ebenfalls am Hebel 70 gelagerten Zahnrad i 19 kämmen. An dem Hebel 70 sitzt ferner auf Bolzen 120 ein Hebel 121, all dessen kurzem Arm 122 ein Glied 123 angelenkt ist, (las am unteren Ende bei 12:I gewichtsbeschwert ist. Der Hebel 121 ist auch mit einem aufwärts ragenden Ansatz 125 versehen, der von (lein Sperransatz 126 des "Zahnrades i 19 erfaßt werden kann. All dem Hebel 70 ist ein weiterer Hebel oder eine AnschlagsvorrichtUng 127 auf dem "Zapfen 128 gelagert. Der Hebel 127 besitzt einen langen Arm 129, der mit einem Ende des Hebels 121 in Eingriff treten kann, um diesen langen Arm gegen Aufwärtszug durch die '\Virkung des Gewichtes 12,:1 festzuhalten, das all dem kurzen Arm 122 hängt. Die Anschlagsvorrichtung 127 besitzt ferner einen kurzen Arm 130, der nach dem Fortschreiten des Facettenschliffs bis auf (las gewünschte Maß einen Stift i31 anschlägt, der in einen Gelenkarm 132 eingeschraubt ist (Abb. 6). Letzterer wird gegen einen einstellbaren Anschlag 133 durch eine Feder 134 gehalten. Der Arm 132 ist um Bolzen 135 schwingbar gelagert. In den Getriebekasten .1.7 ist auch ein einstellbarer Anschlag 136 eingeschraubt, an den der lange Arm des Hebels 112 anschlagen kann, wenn der lange Arm 129 von dem Hebel 121 abgleitet.
  • Die Wirkungsweise dieser Anschlagsvorrichtung ist die folgende: Wenn das Schleifen der Facette am Stein fortschreitet, bewegt sich die Haupthülse .I6 nebst den dazugehörigen Teilen, zu denen die Zahnstange 68 gehört, unter der Wirkung des Gewichtshebels 78, 79 abwärts gegen die Polierfläche. Dies bewirkt eine allmähliche Drehung des Segmentes 69 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne bei der Darstellung nach Abb. 6, io und i i. Dadurch wird der lange Hebelarm 70 gehoben und nimmt die Teile i i i bis 128 einschließlich mit sich. Diese Bewegung dauert an, bis der Arm 130 des Anschlages 127 gegen den Stift 131 trifft und hierdurch eine sehr geringe Bewegung der Anschlagsvorrichtung 127 um ihren Zapfen 128 hervorruft, so daß der Arm 129 den anliegenden Hebel 121 freigibt. Dadurch wird es ermöglicht, daß das Gewicht 124 den Hebel 121 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne und von dem Sperransatz 126 wegschwingt und dessen Zahnrad iig für eine Drehung freigibt. Diese erfolgt durch die gespannte Feder 114, die nunmehr zwischen den Hebeln ; o und i 12 wirken kann, indes sie den Hebel 112 um seinen Zapfen i i i be wiegt, und zwar entgegen dem Uhrzeiger sinne. Dies be@xirkt, (iaß (las Segment 11 auf (las Zahnrad i 16 und (las Segment i i! einwirkt mit dem Bestreben, dasselbe in Sinne des Uhrzeigers zu bewegen. Das Seg inent 118 wieder sucht (las Zahnrad iig un( den Ansatz 126 entgegengesetzt dem Uhr zeigersinlie gegen den aufrechten Arm 125 zt bewegen, um den Hebel 112 in der Stellun i nach Abb. 6 zu halten. Die Eingriffsflächen zwischen (lein Arm 125 und dem Ansatz. 12( sind so gestaltet, daß unmittelbar, sobald der Arm 129 von dem Hebel 121 abgleitet, (1i( Wirkung der Feder 114, unterstützt durch das Gewicht 124, den Hebel 121 leicht ausschwingt, um den Ansatz 126 auszulösen, Wenn der Arm 125 sich so voll dem Allsatz 126 (furch die Wirkung der Feder i 14 und des Gewichtes 124 wegbewegt, sc schwingt die Feder i 14 den Hebel 112 uni seinen Zapfen, so daß der lange Arm des Hebels 112 zum Eingriff mit dem Anschlag 136 kommt. Hierauf läßt die dabei entspannte Feder 114 den Hebelarm 70 sich abwärts senken, wodurch das Segment 69 sich ini Uhrzeigersinne bewegt. Dadurch wir(I die Zahnstange 68 nebst den damit verbundenen Teilen einschließlich des geschliffenen Steines gehoben, so daß der Stein von der Polierfläche abgezogen wird; das heißt also. wenn die Anschlagsvorrichtung 127 durch Eingriff mit der Anschlagschraube 131 bewegt wird, kommt die Feder i i-[ zur Wirkung, uni die Teile in die Stellung nach Abb. 6 zu bewegen.
  • Um die Teile so, wie in Abb. 6 dargestellt, in die Stellung nach Abb. i i zurückzubringen, erfaßt man das Gewicht 79 oder den Arm 78 mit der Hand und dreht soweit wie möglich im Uhrzeigersinne so, wie in Abb. i ((zrgestellt. Das Maß dieser Bewegung wird (furch die Berührung des Hebels 70 mit dein festen Stift 137 (Abb. 6) bestimmt, das heißt, die den Stein tragenden Teile erhalten eine weitere Bewegung von der Polierscheibe hinweg, so daß die Seite des Segmentes i 15 mit dem festen Stift 137 zum Eingriff kommt, wodurch eine umgekehrte Bewegung des Segmentes 115 und auch eine umgekehrte Bew-egung des Hebels 112 herbeigeführt und die Feder i 14 zusammengepreßt wird. Gleichzeitig kommt das Glied 123 zum Eingriff finit einem festen Stift 138, wie in Abb. i i dargestellt, und zwar derartig, daß das Gewicht 124 den Hebel 121 in umgekehrter Richtung zu schwingen sucht. Mithin wird zu der Zeit, in welcher der Ansatz. 126 umgesteuert wird, der Ansatz 125 darunter-;ebracht. Diese umgekehrte Bewegung des Hebels 121 ermöglicht es auch, daß der lange Arm 129 an der Anschlagsvorrichtung 127 zum Eingriff mit dem langen Arm des Hebels 121 gebracht wird, um denselben in dieser Lage zu sperren (s. Abb. ii). Ein Anschlag 139 begrenzt die Bewegung der Anschlagsvorrichtung 127 in dieser umgekehrten Richtung. Ein Anschlag iq.o begrenzt die Bewegung des Hebels 121 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne und ein Anschlag i4o' im Uhrzeigersinne. Die Anschlagsvorrichtung 127 ist so belastet, daß ihr langer Arm vor dem langen Arm des Hebels 121 sich zu drehen strebt, sobald dem letzteren eine genügende Umkehrbewegung erteilt ist. Die Teile haben dann die Lage nach Abb. i i und sind für einen weiteren Schleifvorgang bereit. Wenn man nun den Arm 78 oder das Gewicht 79 losläßt, so senken sich die den Stein tragenden Teile allmählich unter cler Verzögerungswirkung des Gewichtes 99. Wenn die Schleifwirkung wiederum das gewünschte Maß erreicht hat, so wird von neuem der Stein von der Schleifscheibe weggezogen. Gegen den letzten Teil der Wiedereinstellbewegung kommt ein Stift 25o am Zahnrad 18i (s. Abb. 12) zum Eingriff mit einem Hebelarm 251, der bei 252 gelenkig gelagert ist, und der durch eine Feder 253 für gewöhnlich gegen einen Anschlag 25q. gehalten wird. Wenn der Stift 25o den federbeeinflußten Hebel 251 erfaßt, wie punktiert dargestellt, so wird die Feder 253 zusammengepreßt, die beim Loslassen des Gewichtes 79 oder des Hebelarmes 78 den letzteren nach links von der Senkrechten bewegt, so wie in Abb. i gesehen, worauf das Gewicht die den Stein. tragenden Teile zu senken strebt, um den Stein zum Eingriff mit der Polierfläche zu bringen.
  • Um das Gewicht des Hebelarmes 7o und der von ihm getragenen Teile der Anschlagsvorrichtung auszugleichen, ist folgende Einrichtung vorgesehen.
  • Eine Feder 141 liegt mit dem einen Ende an einem einstellbaren Anschlag 1¢2 an und mit dem anderen Ende an einem darin achsial verschiebbar geführten Arm 143, dessen anderes Ende einen Stift 144 erfaßt. Dieser besteht aus einem Stück mit dem Segment 69 und dem Hebel 7o, so daß die Feder 141 den Hebel 70 um den Zapfen 71 aufwärts zu schwingen sucht. Die Feder ist genügend stark, um das Gewicht des Armes 70 und der von ihm getragenen Teile der Anschlagsvorrichtung auszugleichen.
  • Abb. 6 zeigt, daß die Teile 46, 5o, 56, 6o, 62 usf. in ihrer Gesamtheit eine Hauptspindel bilden, die in dem Rahmen 47 verschiebbar gelagert ist,. um eine Bewegung gegen die Polierscheibe zu erzielen. Diese Spindel hält den zu polierenden Stein mittels des Tragkopfes 15 (Abb. 3 und 5) und der damit verbundenen Teile mit der Polierscheibe in Eingriff. Diese Spindel kann als dreiteilig betrachtet werden. Sie besitzt einen unteren Teil, der aus den Teilen 46, 45 und 5o bestellt, einen zweiten oberen Teil 58 und einen dritten inneren Teil 62. Jeder dieser drei Teile ist einstellbar, und zwar der eine gegen den anderen in Reihenschaltung. Die Flanschenbülse 55 und die Schraube 6o dienen als littel, um den unteren Teil gegenüber dem 1 zweiten Teil der Spindel einzustellen und um clen dritten Teil 62 gegen den zweiten Teil 5o dieser Hauptspindel einzustellen. Die Bewegung der geflanschten Einstellungshülse 55 bringt den Stein in verschiedene Stellungen zur Polierfläche, ohne die Anschlagsvorrichtung oder den Schleifzeiger io6 zu stören. Die Federn 64 nehmen den Totgang zwischen den drei Spindelteilen auf. Wenn die Skala 56 Null zeigt, so liegt der Mittelpunkt der Bogenführung 2o in der Ebene der Polierfache der Scheibe i. Wenn der dritte Teil 62 der genannten Spindel ein bestimmtes Stück gegen die Polierscheibe bewegt wird, so wird die Anschlagsvorrichtung in Tätigkeit versetzt, um den Stein von der Polierscheibe in cler oben erläuterten Art zu entfernen. Die allgemeine Wirkungsweise der 1Iaschine ist die folgende: Der Getriebekasten q.7 wird mittels des Handgriffes 239 in wagerechte Lage geschwenkt, um einen bequemen Zugang zu der Doppenspindel 4 zu ermöglichen. Dann wird, wenn der zu schleifende Stein keinen größeren Rundistendurchmesser als ungefähr 3 Inn' (1/$ Zoll) hat, die Einstellskala 33 mittels der Flanschenhülse 32 auf Null gebracht. Dies bewirkt, daß der Einstellungsanzeiger 40 die Höhenlage des Zentrums des Doppelrführungsbogens 2o anzeigt. Die Steinhaltespindel 4 wird dann in die Doppenspindel 5 eingesetzt und darin durch Anziehen der Schraube B befestigt. Der Stein wird dann so eingestellt, daß seine Rundistenebene in die Spitze des Einstellungsanzeigers .4o fällt, während die Einstellskala sich in der vorerwähnten Nullstellung befindet. Dies wird wie folgt bewirkt: Der Einstellungszeiger q0 wird mittels des Flansches 32 nahe an den Stein herangestellt, jedoch so, daß er völlig von dem Stein frei geht. Die Doppen-Spindel 5 wird durch Herabdrücken des Riegelhebels 29 entriegelt, und die Doppenspindelhülse 9 wird mittels der Schraube 6o von der Klemmung befreit. Die Steinhaltespinde1 q: wird in der Längsrichtung mittels der geflanschten Doppelmutter 13 so weit ver- i stellt, bis die Rundistenebene des Steines ersichtlich in einer Linie mit dem Einstellungszeiger ..o sich befindet. Die Doppenspindel 5 wird dann mittels ihres Anzeigeflansches r r gedreht, während der Einstellungszeiger 4o mittels des Knopfes 4.3 nahe an die Rundiste des Steines herangebracht wird. Dann sieht man, ob fernere Längseinstellung der Doppenspindel5 nötig ist. Nach vollständiger Einstellung in dieser Hinsicht wird die Doppenspindelhülse 9 mittels der Schraube 16 festgeklemmt. Ferner wird vier Einstellungszeiger d.o mittels des Knopfes .a.3 in die Ursprungslage zurückgeführt. Der Riegelhebel 29 wird in die Ursprungslage gebracht, und der Anzeigeflansch 1 i wird gedreht, bis der Sperrhebel 2.4 in die gewünschte Nut seiner Verzahnung 23 einschnappt. Die Doppe ist dann in der richtigen Lage im Tragkopf 15. Soll also eine Mittelfläche geschliffen werden, so wird der Doppenhalter mit dem Tragkopf 15 in der Bogenführung 20 auf ?Null eingestellt. Dann liegt die Achse der Doppenspindel 5 in einer Linie mit der Achse der Haupthülse .I6. Soll aber eine Facette geschliffen werden, dann wird auf diejenige Zahl eingestellt, welche dem gewünschten Fassettenwinkel entspricht. Die Verstellung des Doppenhalters mit der Doppe 5 am Doppenbogen 2o erfolgt, nachdem man die geflanschte Mutter 22 etwas gelöst hat, dadurch, claß man die Doppe oder den Tragekopf 15 in die gewünschte Stellung an Hand schiebt und dann die Mutter 22 wieder anzieht. Die Arbeitsskala 56 wird dann mittels des Flansches 55 nach ausgerechneten Tabellen eingestellt, welche den richtigen Abstand für das Schleifen von Facetten in einer bestimmten Zahl und unter einem bestimmten Winkel angeben oder für das Schleifen einer Mittelfläche in einer bestimmten Höhe von der Rundiste des Steines. Der Getriebekasten .1 .7 wird dann in die Schleifstellung geschwenkt und seitlich eingestellt, wodurch der Stein in die Vorschleifzone der Schleiffläche gebracht wird. Der Schleifdruck wird dann mittels des Kopfes 8o am Gewichtshebel 78, 79 nach Erfordernis geregelt. Dieser Druck kann durch einen Versuch bestimmt werden, indem man mit geringem Druck beginnt, wobei sich also das Gewicht 79 nahe der Welle 77 befindet, worauf man den Druck so weit steigert, wie es die Arbeit verlangt. Die selbsttätige Anschlagsvorrichtung oder Ausrückvorrichtung wird dann eingestellt, indem man den Arn178 im Uhrzeigersinne gemäß der Darstellung in Abb. r dreht und ihn dann freigibt. Der Stand der Arbeit wird stets durch die Schleifskala 107 angezeigt, deren Zeiger roh sich allmählich der Null, das heißt der Marke für die Beendigung der Arbeit nähert. Bei Vollendung des Schleifvorganges hat der Zeiger tob der Schleifskala die Nullstellung erreicht. Alsdann kommt die selbsttätige Anschlagsvorrichtung zur Wirkung und zieht den Stein in der oben erläuterten Art von der Schleiffläche hinweg.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANsPRUcH An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenführung einstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der Hauptwelle, die den Doppenhalter um ihre Achse schwing- und einstellbar trägt, dadurch gekennzeichnet, daß eine hohle Spindel (Haupthülse d.6), die in ihrem Unterteil die hohle Bogenführungshülse (.I5) schwingbar und mittels innerer Bolzenverschraubung (5o bis 53) feststellbar aufnimmt, unverdreh-verschiebbar im Tragrahmen (d.7) geführt, durch -\'erschraubung an einer geflanschten -Mikroineterstellhülse (55, 56) aufgehängt ist, deren sie umfassende Führungsteil (57 und 58) drehbar noch den Flanschenbolzen (6o, 61) tragen und mit ihm die darauf verschraubte, den Druckfedern (6d.) als Gehäuse dienende Innenhohlspindel (62), und daß in deren lotrechter Zahnstange (68) ein im Tragrahmen (d.7) gelagerter Zahnbogen (69) eingreift, dessen Drehung einerseits mittels Zahngetriebe (72 bis 74') von dem Gewichtshebel (78, 79) mit verstellbarem Gewicht beeinflußt wird, anderseits mittels weiterer Zahngetriebe (86 bis 1o5) eine Doppelanzeigevorrichtung (1o6, 107) beeinflußt und ferner an einem Hebelarm (70) die den Werkstückvorschub und Anhub regelnde und bewirkende Anschlag und Schaltmittel trägt.
DEST30439D 1917-03-21 1917-03-21 An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenfuehrung einstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum verschiedenartigen Einstellen der Hauptwelle Expired DE376768C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117444777A (zh) * 2023-11-30 2024-01-26 无锡高卓流体设备有限公司 一种管道泵用叶轮加工用打磨装置
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