DE3823729C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3823729C2
DE3823729C2 DE3823729A DE3823729A DE3823729C2 DE 3823729 C2 DE3823729 C2 DE 3823729C2 DE 3823729 A DE3823729 A DE 3823729A DE 3823729 A DE3823729 A DE 3823729A DE 3823729 C2 DE3823729 C2 DE 3823729C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
monomer
dispersant
polymerization
charge
meth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3823729A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3823729A1 (de
Inventor
Susumu Kyoto Jp Kondo
Tetsuo Takatsuki Osaka Jp Moriya
Hiroshi Hirakata Osaka Jp Aoyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Nippon Synthetic Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Synthetic Chemical Industry Co Ltd filed Critical Nippon Synthetic Chemical Industry Co Ltd
Publication of DE3823729A1 publication Critical patent/DE3823729A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3823729C2 publication Critical patent/DE3823729C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/32Polymerisation in water-in-oil emulsions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Umkehrphasen-Suspen­ sionspolymerisationsverfahren für die Herstellung von Harzen vom (Meth)Acrylsäure-Typ mit hohem Wasserabsorptionsver­ mögen.
Obgleich eine Vielzahl von wasserabsorbierenden Harzen bereits bekannt sind, sind die Harze vom (Meth)Acrylsäure-Typ mit hohem Wasserabsorptionsvermögen, die dadurch erhält­ lich sind, daß man ein partiell neutralisiertes Salz der (Meth)Acrylsäure einer Umkehrphasen-Suspensionspolymerisation unterwirft, besonders wichtig.
Die Technologie der Umkehrphasen-Suspensionspolymerisation eines partiell neutralisierten Salzes der (Meth)Acrylsäure ist in der Patentliteratur beschrieben. Beispielsweise sind in der DE-A-32 10 513, der EP-B-36 463 und der offengelegten japanischen Patentpublikation 61-19 27 03 Beispiele angegeben, in denen überwiegend das Monomere durch kontinuierliches Zutropfen zu einem hydrophoben Medium zugeführt wird.
Die der DE-A-32 28 121 entsprechende offen­ gelegte japanische Patentpublikation 58-32 607 (1983) beschreibt, daß die Zugabe eines wasserlöslichen oder in Wasser disper­ gierbaren oberflächenaktiven Mittels während oder nach der Polymerisation zu einer Verbesserung der Wasserabsorptions­ eigenschaften einschließlich des anfänglichen Wasserabsorp­ tionsvermögens führt. Bei diesem Stand der Technik wird ein öllöslicher Celluloseester oder Celluloseäther im wesentli­ chen als Schutzkolloid verwendet und kein ober­ flächenaktives Mittel als Schutzkolloid.
Darin ist angegeben, daß das oberflächenaktive Mittel entwe­ der "während" oder "nach" der Polymerisation zugegeben wird und daß im allgemeinen die Zugabe desselben zu einer Polymer­ aufschlämmung nach der Polymerisationsreaktion bevorzugt ist. Alle darin enthaltenen Beispiele umfassen aber auch die Ge­ samtzugabe in einer Portion nach der Polymerisation. Bezüg­ lich der Frage, warum die Zugabe eines oberflächenaktiven Mittels zu verbesserten Wasserabsorptionseigenschaften führt, wird angenommen, daß das oberflächenaktive Mittel das die Po­ lymerteilchen bedeckende Schutzkolloid aufbricht und den ge­ samten wasserabsorbierenden Polymeren eine Penetrationsfähig­ keit verleiht.
Als Beispiel für diese wasserlöslichen oder in Wasser dis­ pergierbaren oberflächenaktiven Mittel sind nicht-ionische oberflächenaktive Mittel mit HLB-Werten von nicht weniger als 7, wie z. B. Polyoxyethy­ lenalkyläther, Polyoxyethylenalkylphenoläther, Polyoxyethylen­ sorbitanfettsäureester, Polyoxyethylenfettsäureester, Poly­ oxyethylen-Oxypropylen-Blockpolymere; anionische oberflächenaktive Mittel, wie z. B. Salze von Fettsäuren, Al­ kylnaphthalinsulfonsäure, Dialkylsulfosuccinate, Alkylsulfat­ estersalze, höhere Alkohol-Sulfatestersalze sowie kationische oberflächenaktive Mittel, wie Alkylaminsalze, Alkyl-quaternäre Ammoniumsalze aufgezählt.
Ein Harz mit hohem Wasserabsorptionsvermögen muß den folgenden Anforderungen genügen:
  • a) bei Kontakt mit Wasser oder Körperflüssigkeit unterliegt es keiner ungleichmäßigen Gelierung:
  • b) bei Kontakt mit Wasser oder Körperflüssigkeit weist es eine hohe Absorptionsrate und eine große Absorptionskapa­ zität auf;
  • c) selbst unter Spannungsbelastung behält es eine hohe Ab­ sorptionsrate und eine große Absorptionskapazität für Wasser und Körperflüssigkeit bei;
  • d) es weist eine hohe Gelfestigkeit auf, wenn es bei der Ab­ sorption von Wasser oder Körperflüssigkeit aufquillt;
  • e) bei der Herstellung kann es in einem geeigneten Teilchen­ größenbereich (100 bis 300 µm) in guter Ausbeute erhalten werden.
Das nach dem üblichen Umkehrphasen-Suspensionspolymerisations- Verfahren hergestellte Harz vom (Meth)Acrylsäure-Typ mit hohem Absorptionsvermögen genügt nicht den Anforderungen (b) und (e), obgleich es die übrigen Anforderungen erfüllt.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen, daß ein in einer Einzel­ dosis einmal eingeführtes Dispergiermittel auf praktisch dem gleichen Konzentrationsniveau während der gesamten Polymeri­ sationsreaktion gehalten wird, und es wurden daher entsprechende Versuche durchgeführt aufgrund der Annahme, daß ein homo­ genes Polymeres erhalten werden würde, wenn Sorgfalt bei der Art der Zufuhr des Monomeren geübt würde. Das Ergebnis war jedoch negativ.
Dann wurde angenommen, daß selbst wenn das in Form einer Ein­ zeldosis zugeführte Dispergiermittel während der Polymerisa­ tion nicht zerstört oder anderweitig eliminiert wird, seine wirksame Konzentration im Verlauf der Polymerisationsreaktion einer Änderung unterliegen kann.
In Bezug auf die Be­ dingungen der Umkehrphasen-Suspensionspolymerisation ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gelungen, ein Harz vom (Meth)- Acrylsäure-Typ mit einem hohen Wasserabsorptionsvermögen her­ zustellen, das allen obengenannten Anforderungen (a) bis (e) genügt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Ansprüchen gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durchgeführt un­ ter Verwendung einer Mischung von (Meth)Acrylsäure mit einem wasserlöslichen Salz der (Meth)Acrylsäure als Monomeres. Das wasserlösliche Salz kann das entsprechende Natriumsalz, Kali­ umsalz, Ammoniumsalz sein, das durch partielle Neutralisation der (Meth)Acrylsäure mit einem Alkali, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder Ammoniak erhalten werden kann.
Die Mengenverhältnisse von (Meth)Acrylsäure und wasserlösli­ chem Salz der (Meth)Acrylsäure in dieser Mischung werden vor­ zugsweise aus dem Bereich von 10/90 bis 50/50, bezogen auf das Molverhältnis, ausgewählt. Außerhalb dieses Bereiches sind die Wasserabsorptionseigenschaften des resultierenden Harzes nicht zufriedenstellend.
Das obengenannte Monomere kann in Kombination mit kleinen Portionen anderer Vinylmonomerer, wie z. B. (Meth)Acrylsäure­ estern, ungesättigten Sulfonsäuren oder Salzen davon, (Meth)Acrylamid, (Meth)Acrylnitril, Vinylestern, Vinyläthern verwendet werden.
Als hydrophobes Medium können verwendet werden C6-10-Kohlen­ wasserstoffe und halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Octan, Cyclopentan, Methylcyclopentan, Cyclohexan, Methylcyclohexan, Cyclooctan, Decalin, Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol, Ethylbenzol. Unter Berücksichtigung des Siedepunktes und der Verfügbarkeit sind Cyclohexan und n-Hexan besonders bevorzugt.
Als Dispergiermittel kann jedes beliebige Dispergiermittel, das eine wäßrige Lösung des Monomeren in dem hydrophoben Me­ dium dispergieren kann, verwendet werden, unabhängig davon, ob es sich um ein oberflächenaktives Mittel oder um ein poly­ meres Dispergiermittel handelt. Nicht-ionische oberflächenakti­ ve Mittel mit HLB-Werten in dem Bereich von 3 bis 12 und ins­ besondere Sorbitanfettsäureester und Saccharosefettsäure­ ester, die HLB-Werte in dem Bereich von 3 bis 12 aufweisen, sind für das erfindungsgemäße Verfahren jedoch am besten geeignet.
Die Polymerisationsreaktion wird durchgeführt durch Dispergie­ ren einer wäßrigen Lösung des Monomeren in einem hydrophoben Medium unter Verwendung eines Dispergiermittels.
Dies steht im Gegensatz zu der üblichen Suspensionspolymerisa­ tion, die durchgeführt wird durch Dispergieren des gleichen Mo­ nomeren in einem wäßrigen Medium, und sie wird daher als Umkehr­ phasen-Suspensionspolymerisation bezeichnet.
Der Polymerisationskatalysator wird der wäßrigen Monomerlösung zugesetzt. Die Verwendung eines Kettenübertragungsmittels ist nicht erforderlich, wenn es jedoch verwendet wird, wird es der wäßrigen Monomerlösung zugesetzt.
Die bevorzugte Polymerisationstemperatur liegt in dem Bereich von etwa 50°C bis zur Rückflußtemperatur des Reaktionssystems.
Bei der praktischen Durchführung wird mindestens ein Teil des Monomeren entsprechend dem Fortschreiten der Poly­ merisationsreaktion portionsweise zugegeben, und gleichzeitig wird mindestens ein Teil des Dispergiermittels entsprechend dem Fortschreiten der Reaktion ebenfalls portionsweise zugege­ ben. Das heißt, es erfolgt keine Anfangsbeschickung des Mono­ meren oder des Dispergiermittels oder ihre Anfangsbeschickung ist beschränkt auf eine gegebene Menge, und der Rest wird in kleinen Portionen, insbesondere tropfenweise, zugegeben. Die­ se zusätzlichen Beschickungen des Monomeren und des Disper­ giermittels können gleichzeitig oder unabhängig voneinander erfolgen.
Die bevorzugten Verfahrensparametereinstellungen sind die folgenden:
Mi/Ma = 0/100 bis 20/80
Di/Da = 0/100 bis 40/60
D/M = 1/100 bis 6/100
Di/S = 0/100 bis 0,30/100
worin stehen:
M für die gesamte Monomerbeschickung,
Mi für die anfängliche Monomerbeschickung,
Ma für die Zugabe-Monomerbeschickung,
D für die Gesamtbeschickung des Dispergiermittels,
Di für die anfängliche Beschickung des Dispergiermittels,
Da für die Zugabe-Beschickung des Dispergiermittels,
S für die Beschickung des hydrophoben Mediums (alle bezogen auf das Gewicht; die Indizes "i" und "a" stehen jeweils für "initial" und "additional".
Es ist besonders bevorzugt, das Verhält­ nis Mi/Ma auf einen Wert in dem Bereich von 0/100 bis 10/90 einzustellen und das Verhältnis Di/Da auf einen Wert in dem Bereich von 1/99 bis 30/70 einzustellen.
Während oder nach der Polymerisation können, falls erforder­ lich, verschiedene Zusätze, wie z. B. ein Vernetzungsmittel, eine anorganische teilchenförmige Substanz zugege­ ben werden.
Da erfindungsgemäß mindestens ein Teil des Monomeren portions­ weise dem Reaktionssystem entsprechend dem Fortschreiten der Polymerisation zugeführt wird, wird die Monomerbeschickung im Gleichgewicht mit der Polymerbildung gehalten, so daß die Konzentration des nicht-polymerisierten Monomeren in dem hydrophoben Medium konstant gehalten wird.
Außerdem wird, weil mindestens ein Teil des Dispergiermittels dem System entsprechend dem Fortschritt der Polymerisationsre­ aktion portionsweise zugeführt wird, die wirksame Konzentra­ tion des Dispergiermittels in dem hydrophoben Medium eben­ falls konstant gehalten.
Der Grund dafür, warum die wirksame Konzentration des an­ fänglich zugeführten Dispergiermittels im Verlaufe der Poly­ merisation variiert, ist nicht klar, es wird aber angenommen, daß das Dispergiermittel sein Monomer-Dispergiervermögen mit fortschreitender Polymerisationsreaktion verliert oder an dem gebildeten Polymeren absorbiert wird, wo es einer Abnutzung seiner Funktionalität als Dispergiermittel unterliegt. Ob­ gleich es nicht völlig verständlich ist, daß das zugegebene Dispergiermittel zerstört wird oder verloren geht, scheint es, daß sein Monomer-Dispergiervermögen allmählich verloren geht mit fortschreitender Polymerisation, was zu einer Abnahme der "wirksamen Konzentration des Disper­ giermittels" führt.
Da erfindungsgemäß sowohl die Konzentration des Monomeren als auch die wirksame Konzentration des Dispergiermittels in dem hydrophoben Medium jeweils innerhalb eines definierten Be­ reiches gehalten werden, wird die das suspendierte Monomere während der Polymerisation umgebende Milieu konstant gehalten, wodurch die Bildung eines Polymeren mit einem hohen Wasserab­ sorptionsvermögen, das allen obengenannten Anforderungen (a) bis (e) sichergestellt wird.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältliche Harz mit einem hohen Wasserabsorptionsvermögen ist beispielsweise ver­ wendbar als Körperflüssigkeits-Absorbens in Sanitärprodukten, Bodenverbesserungsmittel, Samen-Beschichtungsmittel, Wasserabdichtungsmittel, Eindickungsmittel oder rheolo­ gisches Modifizierungsmittel, Antikondensationsmittel, Schlammausflockungsmittel, Trocknungsmittel, Feuchthaltemittel.
Die in den Beispielen angegebenen Teile und Prozentsätze beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht.
Die Meßmethoden sind folgende:
Absorptionskapazität für ionenausgetauschtes Wasser oder eine physiologische Salzlösung
Ein 500-ml-Becher wurde mit 0,2 g (bezogen auf Trockenbasis) jedes teilchenförmigen Polymeren beschickt, danach wurden 200 g ionenausgetauschtes Wasser oder 60 g physiologische Salzlösung (0,9%ige wäßrige Natriumchloridlösung) zugegeben. Die Mischung wurde mit einem Glasstab vorsichtig gerührt und dann 1 Stunde bei Raumtemperatur stehengelassen. Dann wurde die Mischung durch ein 0,044-mm-Drahtfilter fil­ triert und das zurückbleibende Gel gewogen. Die Ab­ sorptionskapazität wurde errechnet unter Verwendung der fol­ genden Gleichung:
Absorptionskapazität = (Gewicht des Filtrationsrückstandsgel (g) - 0,2)/0,2
Absorptionsrate für ionenausgetauschtes Wasser und Auftreten einer ungleichmäßigen Gelierung
In einem 100-ml-Meßzylinder, der 100 ml ionenausgetauschtes Wasser enthielt, wurden 0,5 g (bezogen auf Trockenbasis) des teilchenförmigen Testpolymeren eingeführt, um ein Aufquellen der Polymerteilchen zu bewirken, und es wurde das Auftreten ei­ ner ungleichmäßigen Gelierung durch visuelle Betrachtung un­ tersucht.
Außerdem wurde bei der Zugabe des teilchenförmigen Polymeren eine Stoppuhr betätigt und die Zeit bis zur vollständigen Bedeckung mit Gel gemessen und als Quellungszeit angesehen.
Quellungsgeschwindigkeit unter Belastung
Es wurde ein Trichter verwendet, der so aufgebaut war, daß seine Oberseite die Form eines Zylinders hatte mit einem Innendurchmesser von 30 mm und daß seine Unterseite die Form eines Kegels mit einem Schaft aus einem Rohr mit einem gleichen Durchmesser, der sich von der Mitte des konisch- zylindrischen Teils nach unten erstreckte, hatte.
In einer Tiefe von 25 mm ab dem oberen Ende des Trichters wur­ de ein Glasfilter (G-2) installiert und 0,5 g des teilchenförmigen Testpolymeren gleichmäßig auf das Glasfilter gelegt. Dann wurde ein Gewicht mit einem Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Trichters war, auf das teilchenförmige Polymere gelegt, so daß die Polymerteilchen einer Belastung von 15 g/cm² ausgesetzt waren.
Das untere Ende einer eine physiologische Salzlösung (0,9%ige wäßrige NaCl-Lösung) enthaltenden Bürette wurde mit dem un­ teren Ende des obengenannten Schaftes des Trichters mittels eines Polyvinylchlorid-Schlauches verbunden und der Hahn der Bürette geöffnet. Das Gewicht der Flüssigkeit in der Bürette wurde so eingestellt, daß die obere Oberfläche des Glasfilters mit physiologischer Salzlösung benetzt wurde. Die Flüssigkeitsmenge in der Bürette wurde durch kontinuier­ liche Zugabe einer physiologischen Salzlösung konstant gehal­ ten.
Nach 5 Minuten wurde das gequollene Gel herausgenommen und ge­ wogen und die innerhalb von 5 Minuten absorbierte Menge der physiologischen Salzlösung in der Einheit des Mehr­ fachen des Eigengewichtes der Polymeren bestimmt.
Gelfestigkeit
Ein 0,5-g-Anteil des bei der Bestimmung der Absorptionskapa­ zität für die physiologische Salzlösung erhaltenen Filtrations­ rückstandsgels wurde auf die Handfläche gelegt und durch die Handflächen beider Hände gerieben, um die Gelfestigkeit zu bestimmen.
Beispiel 1
Ein Harz mit hohem Adsorptionsvermögen für Wasser wurde wie folgt hergestellt:
  • 1. Ein zerlegbarer, mit Rührer, Rückflußkühler und Stickstoffgas-Einleitungsrohr ausgestatteter 2-l- Rundkolben (A) wurde mit 1000 ml (780 g) Cyclohexan als hydrophobem Medium und 0,2 g Sorbitanmonostearat (HLB = 4,7) als Dispergiermittel beschickt. Dann wurde Stickstoffgas 30 Minuten lang in die Mischung eingeleitet, um darin ge­ löste Luft und Luftatmosphäre zu vertreiben und die Mi­ schung bei 70°C gehalten.
  • 2. Ein weiterer zerlegbarer Kolben (B) wurde mit 140 g Acryl­ säure (von Reagens-Qualität) beschickt und dann eine Lösung von 62 g Natriumhydroxid (Reinheit 95%) in 185 g Was­ ser unter Rühren und Kühlen vorsichtig zugetropft zur Durch­ führung der Neutralisation. Dann wurde Stickstoffgas in die Mischung unter Rühren eingeleitet, um die gelöste Luft auszu­ treiben. Anschließend wurden 4,2 ml einer 2%igen wäßrigen Lösung von Ammoniumpersulfat und 1,4 ml einer 1%igen wäßri­ gen Lösung von N,N-Methylenbisacrylamid, die mit Stickstoff­ gas gestrippt worden war, in den Kolben gegeben und die Mi­ schung gründlich gerührt. Dann wurde die Mischung in einen Tropftrichter (C) überführt, der mit Stickstoffgas ge­ spült worden war.
  • 3. Ein Tropftrichter (D) wurde mit einer Lösung von 4 g Sorbi­ tanmonostearat in 100 ml (78 g) Cyclohexan beschickt und Stickstoffgas in die Lösung eingeleitet.
  • 4. Während die Mischung in dem Kolben (A) unter Rühren bei 70°C gehalten wurde, wurde die Lösung in dem Tropftrichter (C) über einen Zeitraum von 60 Minuten in den Kolben (A) ein­ tropfen gelassen. Gleichzeitig wurde auch die Lösung in dem Tropftrichter (D) über einen Zeitraum von 60 Minuten in den Kolben (A) eintropfen gelassen. Nach Beendigung des Zutropfens wurde die Reaktion weitere 60 Minuten lang bei 70 bis 75°C durchgeführt, wobei das als Nebenprodukt gebildete Wasser in Form einer azeotropen Mischung mit Cyclohexan abdestilliert wurde.
  • 5. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionssystem abgekühlt und das Polymere durch Filtrieren durch ein 0,044-mm-Drahtfilter entfernt, mit warmem Cyclo­ hexan gewaschen und bei 80°C im Vakuum getrocknet.
Die in den obigen Arbeitsgängen eingestellten Parameter waren die folgenden:
Mi/Ma|0/100
Di/Da 4,8/95,2
D/M 3/100
Di/S 0,0233/100
Beispiel 2
Auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Umkehrpha­ sen-Suspensionspolymerisation durchgeführt, wobei diesmal je­ doch das Verhältnis von Anfangsbeschickung zu Zugabebeschickung Di/Da von Sorbitanmonostearat (HLB = 4,7) auf 20/80 eingestellt wurde. Die Parameter-Einstellungen waren die folgenden:
Mi/Ma|0/100
Di/Da 20/80
D/M 3/100
Di/S 0,098/100
Beispiel 3
Auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Umkehrpha­ sen-Suspensionspolymerisation durchgeführt, wobei diesmal als Dispergiermittel Sorbitanmonolaurat mit einem HLB-Wert von 8,6 verwendet wurde und die folgenden Parameter-Bedingungen ange­ wandt wurden:
Mi/Ma|0/100
Di/Da 10/90
D/M 5/100
Di/S 0,1/100
Beispiel 4
Auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Umkehrpha­ sen-Suspensionspolymerisation durchgeführt, wobei diesmal als Dispergiermittel ein Saccharosestearinsäureester mit einem HLB-Wert von 3,6 verwendet und die folgenden Parameter- Bedingungen angewendet wurden:
Mi/Ma|10/90
Di/Da 30/70
D/M 4/100
Di/S 0,196/100
Beispiel 5
Auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Umkehrpha­ sen-Suspensionspolymerisation durchgeführt, wobei diesmal als Dispergiermittel ein Saccharosestearinsäureester mit einem HLB-Wert von 3,6 verwendet und die folgenden Parameter- Bedingungen angewendet wurden:
Mi/Ma|0/100
Di/Da 20/80
D/M 4/100
Di/S 0,13/100
Bezugsbeispiel 1
Es wurde eine Umkehrphasen-Suspensionspolymerisation auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei diesmal das Verhältnis von Anfangsbeschickung zu Zugabebeschickung des Monomeren in Mi/Ma = 30/70 geändert und das Verhält­ nis von Anfangsbeschickung zu Zugabebeschickung von Sorbitan­ monostearat (HLB = 4,7) als Dispergiermittel geändert wurde in Di/Da = 30/70. Die Parameter-Einstellungen waren die folgen­ den:
Mi/Ma|30/70
Di/Da 30/70
D/M 3/100
Di/S 0,147/100
Vergleichsbeispiel 1
In diesem Vergleichsbeispiel wurden die Gesamtmenge der wäßri­ gen Monomerlösung und die Gesamtmenge des Dispergiermittels beide in einer einzigen Dosis zu Beginn der Polymerisations­ reaktion zugegeben.
Ein Harz mit einem hohen Wasserabsorptionsvermögen wurde nach dem folgenden Verfahren hergestellt:
  • 1. Die Stufe 1 des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal der Kolben (A) mit 1100 ml (858 g) Cyclohexan und 4,2 g Sor­ bitanmonostearat (HLB=4,7) als Dispergiermittel beschickt wurde.
  • 2. Die Stufe 2 des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal die Überführung aus dem Kolben (B) in den Tropftrichter (C) weggelassen wurde. Dann wurde der Kolben (B) auf eine Innentem­ peratur von 70°C erhitzt.
  • 3. Die Stufe 3 des Beispiels 1 wurde weggelassen.
  • 4. Während die Mischung in dem Kolben (A) unter konstantem Rühren bei 70°C gehalten wurde, wurde die Lösung in dem Kolben (C) vorsichtig in den Kolben (A) überführt, um zu vermeiden, daß die Lösung atmosphärischer Luft ausgesetzt wurde. Nach der Überführung wurde die Reaktion 2 Stunden lang bei 70 bis 75°C durchgeführt, wobei das als Nebenprodukt gebildete Wasser in Form eines azeotropen Gemisches mit Cyclohexan entfernt wur­ de.
  • 5. Die Stufe 5 des Beispiels 1 wurde wiederholt.
Die Parameter-Einstellungen in den obengenannten Verfahrens­ schritten waren folgende:
Mi/Ma|100/0
Di/Da 100/0
D/M 3/100
Di/S 0,49/100
Vergleichsbeispiel 2
In diesem Vergleichsbeispiel wurde die Polymerisationsreaktion auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei diesmal die Gesamtmenge des Dispergiermittels in einer einzi­ gen Dosis zu Beginn der Reaktion eingeführt wurde.
Es wurde ein Harz mit einem hohen Wasserabsorptionsvermögen nach dem folgenden Verfahren hergestellt:
  • 1. Die Stufe 1 des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal der Kolben (A) mit 1100 ml (858 g) Cyclohexan und 4,2 g Sorbi­ tanmonostearat (HLB=4,7) als Dispergiermittel beschickt wurde.
  • 2. Die Stufe 2 des Beispiels 1 wurde wiederholt.
  • 3. Die Stufe 3 des Beispiels 1 wurde weggelassen.
  • 4. Während die Mischung in dem Kolben (A) unter konstantem Rühren bei 70°C gehalten wurde, wurde die Lösung in dem Tropf­ trichter (C) über einen Zeitraum von 60 Minuten durch Zutrop­ fen in den Kolben (A) überführt. Nach Beendigung des Zu­ tropfens wurde die Reaktion weitere 60 Minuten lang bei 70 bis 75°C durchgeführt, wobei das als Nebenprodukt gebildete Wasser in Form eines azeotropen Gemisches mit Cyclohexan abdestilliert wurde.
  • 5. Die Stufe 5 des Beispiels 1 wurde wiederholt.
Die Parameter-Einstellungen in den obengenannten Verfahrensstufen waren folgende:
Mi/Ma|0/100
Di/Da 100/0
D/M 3/100
Di/S 0,49/100
Die Teilchengrößen und die verschiedenen Eigenschaften der in den Beispielen 1 bis 5, dem Bezugsbeispiel 1 und den Vergleichsbeispielen 1 und 2 herge­ stellten Polymeren sind in der folgenden Tabelle I angegeben:
Versuch 1 (nach Beispiel 6 der JP 58-32607)
Ein zerlegbarer, mit einem Rührer, einem Rückflußkühler und einem Stickstoffgas-Einleitungsrohr ausgestatteter 2-l-Rundkolben (A) wurde mit 1150 ml Cyclohexan, 3,64 g Ethylcellulose als Schutzkolloid und 0,54 g Natriumoleat als Dispersionsmittel beschickt. Dann wurde Stickstoffgas 30 Minuten in das Gemisch eingeleitet, um die darin gelöste Luft und die Luftatmosphäre zu vertreiben, und die Mischung wurde bei 75°C gehalten.
Ein weiterer zerlegbarer Kolben (B) wurde mit 150 g Acrylsäure beschickt und dann eine Lösung von 65,8 g Natriumhydroxid (Reinheit 98%) in 200 g Wasser unter Rühren und Kühlen zur Neutralisation nach und nach tropfenweise hinzugefügt. Danach wurde 0,5 g Kaliumpersulfat und 0,15 g N,N′-Methylenbisacrylamid in den Kolben gegeben, und anschließend wurde Stickstoffgas unter Rühren in das Gemisch eingeleitet, um gelöste Luft auszutreiben. Das Gemisch wurde dann in einen Tropftrichter (C) überführt, der mit Stickstoffgas gespült worden war.
Während die Mischung im Kolben (A) unter Rühren bei 75°C gehalten wurde, wurde das Gemisch aus dem Tropftrichter (C) tropfenweise in den Kolben (A) über einen Zeitraum von 60 Minuten hinzugefügt. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Reaktion bei 75°C weitere 120 Minuten durchgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wurde Cyclohexan im Vakuum abdestilliert, und das verbleibende gequollene Polymer wurde im Vakuum getrocknet, um das reine Polymer zu erhalten.
Versuch 2
Versuch 1 wurde wiederholt, außer daß 4,18 g Polyoxyethylenlaurylether als ein oberflächenaktives Mittel anstelle von 3,64 g Ethylcellulose und 0,54 g Natriumoleat hinzugefügt wurde.
Versuch 3
Versuch 1 wurde wiederholt, außer daß 4,18 g Sorbitanmonostearat als ein Dispersionsmittel anstelle von 3,64 g Ethylcellulose und 0,54 g Natriumoleat hinzugefügt wurde.
Versuch 4 (nach Beispiel 1 der JP 58-32607)
Versuch 1 wurde wiederholt, außer daß 0,54 g Natriumoleat als oberflächenaktives Mittel dem Reaktionsgemisch nach Beendigung der Reaktion hinzugefügt wurde.
Versuch 5
Ein zerlegbarer, mit einem Rührer, einem Rückflußkühler und einem Stickstoff-Einleitungsrohr ausgestatteter 2-l-Rundkolben (A) wurde mit 1150 ml Cyclohexan, 3,64 g Ethylcellulose als Schutzkolloid und 0,2 g Natriumoleat als Dispersionsmittel beschickt. Dann wurde Stickstoffgas 30 Minuten lang in die Mischung eingeleitet, um die darin gelöste Luft und die Luftatmosphäre auszutreiben, und die Mischung wurde bei 75°C gehalten.
Ein weiterer zerlegbarer Kolben (B) wurde mit 150 g Acrylsäure beschickt, dann wurde eine Lösung von 65,8 g Natriumhydroxid (Reinheit 98%) in 200 g Wasser unter Rühren und Kühlen zur Neutralisation nach und nach tropfenweise hinzugefügt. Danach wurden 0,5 g Kaliumpersulfat und 0,15 g N,N′Methylenbisacrylamid in den Kolben gegeben und anschließend Stickstoffgas in das Gemisch unter Rühren eingeleitet, um die darin gelöste Luft auszutreiben. Dann wurde die Mischung in einen Tropftrichter (C) überführt, der mit Stickstoffgas gespült worden war.
Ein Tropftrichter (D) wurde mit eine Lösung von 1,62 g Natriumoleat in 78 g Cyclohexan beschickt, und Stickstoffgas wurde in die Lösung eingeleitet.
Während die Mischung im Kolben (A) unter Rühren bei 75°C gehalten wurde, wurde die Lösung im Tropftrichter (C) über eine Zeitdauer von 60 Minuten in den Kolben (A) tropfenweise hinzugefügt. Gleichzeitig wurde auch das Gemisch im Tropftrichter (D) über einen Zeitraum von 60 Minuten in den Kolben (A) eintropfen gelassen. Nach Beendigung des Zutropfens wurde die Reaktion zwei Stunden bei 75°C durchgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wurde Cyclohexan im Vakuum abdestilliert, und das zurückbleibende gequollene Polymer wurde im Vakuum getrocknet, um das reine Polymer zu erhalten.
Versuch 6 (erfindungsgemäß)
Versuch 5 wurde wiederholt, außer daß 0,2 g Polyoxyethylenlaurylether anstelle von 3,64 g Ethylcellulose und 0,2 g Natriumoleat verwendet wurde und der Tropftrichter (D) mit einer Lösung von 1,62 g Polyoxyethylenlaurylether in 78 g Cyclohexan an Stelle von 1,62 g Natriumoleat in 78 g Cyclohexan beschickt war.
Versuch 7 (erfindungsgemäß)
Versuch 5 wurde wiederholt, außer daß 0,2 g Sorbitanmonostearat anstelle von 3,64 g Ethylcellulose und 0,2 g Natriumoleat verwendet wurde und daß Tropftrichter (D) mit einer Lösung von 1,62 g Sorbitanmonostearat in 78 g Cyclohexan anstelle von 1,62 g Natriumoleat in 78 g Cyclohexan beschickt war.
Die Reaktionsbedingungen im Verhältnis von Schutzkolloid und Dispersionsmittel (oberflächenaktives Mittel) werden in folgender Tabelle II zusammengefaßt.
Tabelle II
Auswertung
Die Eigenschaften der in den obigen Versuchen hergestellten Polymeren werden in der folgenden Tabelle III dargelegt:
Tabelle III

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung eines Harzes mit hohem Wasserabsorptionsvermögen, bei dem eine Mischung von (Meth)Acrylsäure und einem wasserlöslichen Salz davon als Monomeres in einem hydrophoben Lösungsmittel in Gegenwart eines Polymerisationskatalysators, eines Vernetzers und eines Dispergiermittels einer Umkehrphasen-Suspensionspolymerisation unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Molverhältnis der (Meth)Acrylsäure zu dem wasserlöslichen Salz der (Meth)Acrylsäure von 10/90 bis 50/50 gearbeitet wird, daß mindestens ein Teil des Monomeren während der Polymerisationsreaktion portionsweise zugeführt wird und als Dispergiermittel ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel mit einem HLB-Wert zwischen 3 und 12 eingesetzt wird, von dem mindestens ein Teil während der Polymerisation portionsweise zugeführt wird, und die Polymerisation mit den folgenden Mengenverhältnissen durchgeführt wird:
Mi/Ma = 0/100 bis 20/80
Di/Da = 0/100 bis 40/60
D/M = 1/100 bis 6/100
Di/S = 0/100 bis 0,30/100 (alle auf das Gewicht bezogen)
worin
M = die Gesamtbeschickung des Monomeren,
Mi = die anfängliche Beschickung des Monomeren,
Ma = die zusätzliche Beschickung des Monomeren,
D = die Gesamtbeschickung des Dispergiermittels,
Di = die anfängliche Beschickung des Dispergiermittels,
Da = die zusätzliche Beschickung des Dispergiermittels und
S = die Beschickung des hydrophoben Mediums
bedeutet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mi/Ma 0/100 bis 10/90 und Di/Da 1/99 bis 30/70 betragen.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die zusätzlichen Beschickungen des Monomeren und des Dispergiermittels tropfenweise zugeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel um einen Sorbitanfettsäureester oder einen Saccharosefettsäureester handelt.
DE3823729A 1987-07-16 1988-07-13 Verfahren zur herstellung eines harzes mit einem hohen wasserabsorptionsvermoegen Granted DE3823729A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP62177769A JPH0830098B2 (ja) 1987-07-16 1987-07-16 高吸水性樹脂の製造法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3823729A1 DE3823729A1 (de) 1989-01-26
DE3823729C2 true DE3823729C2 (de) 1991-05-08

Family

ID=16036802

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3823729A Granted DE3823729A1 (de) 1987-07-16 1988-07-13 Verfahren zur herstellung eines harzes mit einem hohen wasserabsorptionsvermoegen

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4880886A (de)
JP (1) JPH0830098B2 (de)
DE (1) DE3823729A1 (de)
FR (1) FR2618086B1 (de)
GB (1) GB2207140B (de)

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3843780A1 (de) * 1988-12-24 1990-07-05 Basf Ag Verfahren zur herstellung von feinteiligen, gelfoermigen, wasserquellbaren copolymerisaten
US5258473A (en) * 1989-11-20 1993-11-02 Basf Aktiengesellschaft Preparation of finely divided, water-soluble polymers
DE4007313A1 (de) * 1990-03-08 1991-09-12 Basf Ag Verfahren zur herstellung von feinteiligen, wasserloeslichen polymerisaten
JP2938920B2 (ja) * 1990-01-31 1999-08-25 住友精化株式会社 吸水性樹脂の製造方法
JP2954269B2 (ja) * 1990-04-03 1999-09-27 三菱化学株式会社 多孔性にすぐれた吸水性樹脂の製造法
JP3040438B2 (ja) * 1990-08-21 2000-05-15 三菱化学株式会社 高吸水性ポリマーの製造法
TW213474B (de) * 1991-07-17 1993-09-21 Cargill Inc
WO1993003112A1 (en) * 1991-08-02 1993-02-18 Ronald Peter Hansen Solution for watering plant roots
JP3005124B2 (ja) * 1992-09-10 2000-01-31 花王株式会社 不定形重合体粒子の製造方法
CA2114815C (en) 1993-02-24 2005-06-14 Mark Kevin Melius Absorbent composite
DE4311916A1 (de) * 1993-04-10 1994-10-13 Goldschmidt Ag Th Poly(meth)acrylsäure-Dispersion
FR2732006A1 (fr) * 1995-03-20 1996-09-27 Degremont Perfectionnements apportes a la deshydratation des boues provenant d'operations de traitement d'eau
FR2755693B1 (fr) * 1996-11-14 1998-12-18 Atochem Elf Sa Procede pour l'obtention de polymeres hydrophiles a grande vitesse de dissolution ou de gonflement dans l'eau
US6281407B1 (en) * 1999-05-28 2001-08-28 Kimberly-Clark Worldwide, Inc. Personal care product containing a product agent
US6617372B2 (en) * 2001-10-23 2003-09-09 Isp Investments Inc. Process of making polymeric hydrogel products
US20040122389A1 (en) * 2002-12-23 2004-06-24 Mace Tamara Lee Use of hygroscopic treatments to enhance dryness in an absorbent article
JP5006507B2 (ja) * 2004-01-30 2012-08-22 株式会社日本触媒 アクリル酸の製造方法
GB0511359D0 (en) 2005-06-06 2005-07-13 Ciba Sc Holding Ag Coated plant seeds and a method for coating seeds
EP2112172B2 (de) 2007-01-24 2018-10-17 Nippon Shokubai Co., Ltd. Partikelförmiges wasserabsorbierendes polymer und verfahren zu seiner herstellung
JP2025504998A (ja) * 2022-09-28 2025-02-19 エルジー・ケム・リミテッド 高吸水性樹脂

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS52154888A (en) * 1976-06-17 1977-12-22 Kazutaka Kojima Preparation of water soluble polymer
US4078133A (en) * 1975-12-01 1978-03-07 Kazutaka Ozima Process for producing water-soluble vinyl high-polymers by reversed-phase emulsion polymerization
DE2840894A1 (de) * 1978-09-20 1980-04-03 Roehm Gmbh Stabile polymerisatsuspensionen
JPS6025045B2 (ja) * 1980-03-19 1985-06-15 製鉄化学工業株式会社 塩水吸収能のすぐれたアクリル酸重合体の製造方法
JPS57158209A (en) * 1981-03-25 1982-09-30 Kao Corp Production of bead-form highly water-absorbing polymer
JPS5832607A (ja) * 1981-08-20 1983-02-25 Kao Corp 吸水性に優れた吸水材料の製造法
CA1205935A (en) * 1981-09-14 1986-06-10 Union Carbide Corporation Process for producing a polymer water-in-oil emulsion
CA1187766A (en) * 1981-09-14 1985-05-28 Union Carbide Corporation Polymer water-in-oil emulsions
JPS58179201A (ja) * 1982-04-12 1983-10-20 Sumitomo Chem Co Ltd 球状重合体の製造方法
JPS61243806A (ja) * 1985-04-22 1986-10-30 Lion Corp 吸水性樹脂の製造方法
US4654039A (en) * 1985-06-18 1987-03-31 The Proctor & Gamble Company Hydrogel-forming polymer compositions for use in absorbent structures
ES8604997A1 (es) * 1985-11-20 1986-03-01 Miret Lab Procedimiento para la obtencion de soluciones acuosas de acidos poliacrilicos,copolimeros de los mismos y sus sales correspondientes
JPS63218702A (ja) * 1987-03-06 1988-09-12 Kao Corp 高吸水性ポリマ−の製造方法

Also Published As

Publication number Publication date
US4880886A (en) 1989-11-14
GB8815848D0 (en) 1988-08-10
FR2618086B1 (fr) 1992-07-03
JPH0830098B2 (ja) 1996-03-27
DE3823729A1 (de) 1989-01-26
GB2207140A (en) 1989-01-25
FR2618086A1 (fr) 1989-01-20
GB2207140B (en) 1991-03-13
JPS6422909A (en) 1989-01-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3823729C2 (de)
DE3872978T2 (de) Verfahren zur herstellung eines wasserabsorbierenden harzes.
EP1353975B2 (de) Verfahren zur herstellung von wasser-in-wasser-polymerdispersionen
DE2840010C3 (de) Pfropfmischpolymerisate
DE69219223T2 (de) Verfahren zur Herstellung von hoch wasserabsorbierende Polymeren
DE1795126C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von wasserlöslichen Acrylamidpolymerisaten
DE2800520C2 (de)
DE69132818T2 (de) Verfahren zur Oberflächenbehandlung absorbierender Harze
DE2744727C2 (de) Verfahren zur Herstellung von selbstvernetzten Mischpolymerisaten, von Acrylsäure und acrylsaurem Alkaliacrylat
DE2610207C3 (de) Fein zerteilte modifizierte Kieselsäure, ihre Herstellung und Verwendung
EP1028129B1 (de) Wasserlösliche oder wasserquellbare Polymerisate
EP0238050B1 (de) Verfahren zur diskontinuierlichen Herstellung von vernetzten, feinteiligen Polymerisaten
DE69025980T2 (de) Herstellungsverfahren für hoch wasserabsorbierende Polymere
DE2647420A1 (de) Verfahren zur herstellung eines modifizierten polysaccharids
DE4016338A1 (de) Verfahren zur herstellung von teilchen aus einem harz mit einem hohen wasserabsorptionsvermoegen
DE3110193A1 (de) "verbessertes verfahren zur herstellung von modifiziertem tetrafluorethylen-polymerisatpulver mit hohem schuettgewicht und guter rieselfaehigkeit"
DE69017846T2 (de) Verfahren zur herstellung von harzen mit hoher wasserabsorption.
DE2548120A1 (de) Ein polyalkylenoxid, das in wasser quillt
DE926043C (de) Verfahren zur Herstellung von waessrigen Dispersionen von Polymeren und Mischpolymeren von Vinylchlorid
DE69825809T3 (de) Stark wasserabsorbierendes Polymer und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69321956T2 (de) Schlammentwässerungsmittel
DE3038643A1 (de) Stabilisator oder dispergiermittel und verfahren zum suspensionspolymerisieren einer vinylverbindung
EP0412363B1 (de) Verfahren zur Verbesserung der Wasseraufnahmekapazität von vernetzten, wasserquellbaren Polymeren
DE112014005896T5 (de) Wasserabsorbierende Polymere und Verfahren zu deren Herstellung
EP0242529A2 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserabsorbierenden und wasserquellfähigen Polysaccharidpfropfpolymeren

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MITSUBISHI CHEMICAL CORP., TOKIO/TOKYO, JP

8339 Ceased/non-payment of the annual fee