DE3826412A1 - Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin - Google Patents

Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin

Info

Publication number
DE3826412A1
DE3826412A1 DE3826412A DE3826412A DE3826412A1 DE 3826412 A1 DE3826412 A1 DE 3826412A1 DE 3826412 A DE3826412 A DE 3826412A DE 3826412 A DE3826412 A DE 3826412A DE 3826412 A1 DE3826412 A1 DE 3826412A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
enamine
alkyl
alk
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3826412A
Other languages
English (en)
Inventor
James P Kutney
Lewis S L Choi
Jun Nakano
Hiroki Tsukamoto
Camille A Boulet
Michael Mchugh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
University of British Columbia
Original Assignee
University of British Columbia
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by University of British Columbia filed Critical University of British Columbia
Publication of DE3826412A1 publication Critical patent/DE3826412A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/04Dimeric indole alkaloids, e.g. vincaleucoblastine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung eines neuen und verbesserten Verfahrens zur Herstellung von Dimer-Alkaloid-Verbindungen, speziell der Catharanthus (Vinca)-Alkaloidgruppen, und liefert insbesondere ein verbessertes Verfahren für die Herstellung der Antivirus-, Antileukämie- (antineoplastischen) Verbindungen Vincristin und Vinblastin der nachfolgenden Formel I.
Die vorstehende Verbindung ist, wenn R gleich COOCH₃ ist und R₁ gleich OCH₃ ist, Vinblastin (NSC 49482) und, wenn R gleich COOCH₃ ist und R₁ gleich OCH₃ ist und N₁ gleich N-CHO (N-Formyl) ist, Vincristin (NSC 67574).
Die vorliegenden Reihen von dimerischen Alkaloiden, einschließlich wichtiger tumorhemmender Mittel (Antitumormittel) werden aus einem Indol wie Catharanthin (Formel II, R=COOCH₃) und einer Dihydroindol-Einheit, z. B. Vindolin (Formel III) gebildet, wobei die Hälfen über eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung verbunden werden, die ein aliphatisches Mittelglied C₁₈ in der Indol-Einheit und ein aromatisches Kohlenstoffglied C₁₅ in dem Vindolin-Abschnitt enthält.
Verfahren für die Synthese von Vinblastin und Vincristin wurden bereits in der Deutschen Patentanmeldung P 3801 450.5 von der Anmelderin vorgeschlagen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, durch Abwandlung dieser älteren Verfahren die Ausbeute der jeweils gewünschten Verbindung bei dem Herstellungsverfahren zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden gemäß der vorliegenden Erfindung spezifische Verbesserungen durchgeführt, die nachfolgend im einzelnen beschrieben werden.
Erstens: Verbesserung des neuen Reduktionsverfahrens, bei dem Umwandlung des Iminium-Zwischenproduktes (Formel VI) zu dem Enamin (Formel VIII)
wie später im Verfahrensschritt (e) beschrieben wird, durch die Verwendung verschiedener neuer 1,4-Dihydronikotinamide (Formel IX, R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂, und R₁ kann verschiedene funktionelle Gruppen enthalten, wie Aryl, Carbonsäureester, Zucker, Carbonsäure und Carboxylat-Salz, wie durch die in Tabelle 1 angegebenen Formeln XXVII bis XXXII dargestellt wird) und 1,4-Dihydropyridin-Verbindungen wie gemäß Formeln XXXIII und XXXIV erreicht wird. Von spezieller Bedeutung ist die Anwesenheit von elektronenreichen funktionellen Gruppen (z. B. Carbonsäureestern und Carboxylat-Salzen) in R₁ von Formel IX, die zur Koordination mit dem positiv geladenen Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) fähig sind. Solch eine Koordination erhöht sowohl die Regionalselektivität (1,4-Reduktion über 1,2-Reduktion) als auch die Rate der Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI), was zu einer verbesserten Ausbeute des Enamins (Formel VIII) führt. Eine weitere Verbesserung in der Bildung der letzteren Verbindung wird durch Durchführen der Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) und Halten der Reaktionsmischung vor irgendeiner nachfolgenden Behandlung bei einer niedrigen Temperatur (0 bis -70°C), vorzugsweise unterhalb -40°C, erreicht.
Spezifische Beispiele, die sich auf die vorstehend beschriebenen Verbesserungen für die Synthese von Enamin (Formel VIII) durch die 1,4-Reduktion des Iminium-Zwischenproduktes (Formel VI) beziehen, sind in den Beispielen 1 bis 9 (Verfahren C bis K) angegeben. Ergebnisse von diesen Beispielen sind in den Tabellen 2 und 3 zusammengestellt. Tabelle 2 zeigt Reduktionsverfahren (Verfahren I und J wie in Beispielen 7 und 8), wobei jeweils entsprechend Reduktionsmittel Formel XXXI und Formel XXXII verwendet werden und die die besten Ausbeuten an dem Enamin (Formel VIII) liefern. Tabelle 3 zeigt den Einfluß der Temperatur bei der Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) durch das Reduktionsmittel Formel XXXII. Senken der Reduktionstemperatur auf -40°C (Verfahren K(ii) Beispiel 9) führte zu einem Anstieg sowohl des Anteils von 1,4-Reduktionsprodukt, Enamin (VIII), gegenüber 1,2-Reduktionsprodukt, 3,4-Dehydrovinblastin (VII), (4,2 : 1), als auch der Gesamtausbeute der Reaktion (85%).
Das zweite Gebiet der Verbesserung betrifft die oxidative Transformation des Enamins (Formel VIII) zu dem Iminium-Zwischenprodukt (Formel XVI), die in der früheren Patentanmeldung P 38 01 450.5 beschrieben worden ist. Es sind verschiedene Parameter für diese oxidative Transformation untersucht worden, um die Ausbeute der Vinblastin-(Formel I)-Erzeugung zu optimalisieren.
Tabelle 4 gibt den Einfluß von Eisen(III)-chlorid-Konzentration an. Zwei Äquivalente von Eisen(III)-chlorid liefern die höchste Ausbeute an Vinblastin (I).
Tabelle 1
NADH-Modelle für 1,2- gegenüber 1,4-Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt VI
Tabelle 2
Einfluß von Reduktionsmittel auf 1,4- gegenüber 1,2-Reduktion von Iminium VI
Tabelle 3
Einfluß der Temperatur auf 1,4- gegenüber 1,2-Reduktion von Iminium VI
Tabelle 4
Einfluß von Eisen(III)-chlorid auf die Produktion von Vinblastin (I) von Enamin VIII³)
Tabelle 5
Einfluß der Zeit der Oxidation auf die Erzeugung von Vinblastin (I) von Enamin VIII³)
Tabelle 6
Einfluß der Oxidationstemperatur auf die Erzeugung von Vinblastin (I) von Enamin VIII³)
Tabelle 7
Einfluß der Verdünnung auf die Erzeugung von Vinblastin (I) von Enamin VIII³)
Tabelle 5 gibt die Ergebnisse an, die sich auf die Ausbeute von Vinblastin bei verschiedener Oxidationszeit ergeben. Die maximale Ausbeute von Vinblastin (I) wird nach 5 bis 20 Minuten Belüftung in Anwesenheit von 2 Äquivalenten Eisentrichlorid erreicht.
Tabelle 6 zeigt die Ergebnisse durch den Einfluß verschiedener Oxidationstemperaturen in Anwesenheit von 2 Äquivalenten Eisentrichlorid auf die Ausbeute von Vinblastin (I). Der Temperaturbereich von 0°C bis 20°C liefert die höchste Ausbeute an Vinblastin (I) nach einer reduzierenden Aufarbeitung mit NaBH₄, wie es quantitativ durch umgekehrte Phasen-HPLC bestimmt wurde.
Die Wirkung von Verdünnung der Enamin (VIII)-Lösung auf die Erzeugung von Vinblastin (I) ist in Tabelle 7 angegeben. Ein Verdünnungsfaktor von 10 bis 20 für die Enamin (VIII)-Lösung vor der Belüftung in Anwesenheit von Eisentrichlorid (2 Äquivalente) bei 0°C liefert die beste Ausbeute an Vinblastin (I), wie quantitativ durch umgekehrte Phasen-HPLC nach reduzierender Aufarbeitung mit NaBH₄ festgestellt wurde.
Zusammengefaßt umfassen die spezifischen Verbesserungen bei der vorliegenden Erfindung, so weit sie sich auf die oxidative Transformation des Enamins (VIII) beziehen, die Verdünnung (5- bis 50fach) der Enamin (Formel VIII)-Lösung, die in der oben angegebenen Reduktion des Iminium-Zwischenproduktes (Formel VI) erhalten wird, durch das gleiche Lösungsmittel, das bei der Reduktion verwendet wird. Für praktische Zwecke liegt der bevorzugte Verdünnungsfaktor üblicherweise in dem Bereich des 8- bis 12fachen. Das vorstehend beschriebene Verfahren wird bei einer niedrigen Temperatur (0°C bis -70°C), vorzugsweise unterhalb -40°C, und unter Abdeckung mit inerten Bedingungen wie unter Argon oder einem inerten Gas der Gruppe Null des Periodischen Systems (Stickstoff, Helium, Neon, usw.) durchgeführt. Nach diesem Verdünnungsverfahren kann die oxidative Transformation des Enamins (Formel VIII) so durchgeführt werden, wie es vorstehend beschrieben wurde (Belüftung mit 60 ml/min über 15 Minuten bei 0°C in Anwesenheit von Eisentrichlorid (2 Äquivalente)) oder so, wie es in der älteren Patentanmeldung P 38 01 450.5 beschrieben worden ist, um zu den entsprechenden Iminium-Zwischenprodukten (Formel XVI) zu gelangen.
Das dritte Gebiet der Verbesserung bezieht sich auf die Reduktion von Iminium-Zwischenprodukten (Formel XVI) durch Alkalimetallborhydrid (NaBH₄, KBH₄, LiBH₄, etc) zu Vinblastin (Formel I) und/oder Leurosidin (Formel XXXV). Die Iminium-Zwischenprodukte (Formel XVI und Formel XVIa), die aus der oxidativen Transformation von Enamin (Formel VIII) erzeugt worden sind, werden durch die Zugabe von Alkalimetallborhydrid bei niedriger Temperatur (4°C bis -20°C), vorzugsweise bei 0°C, reduziert. Die Reduktion wird bei pH-Werten durchgeführt, die niedriger als 8,5 sind und vorzugsweise bei 7,5 bis 8 liegen. Das Gesamtreaktionsgemisch wird dann im Vakuum bei niedriger Temperatur (0°C bis 10°C) vor der Extraktion und Isolation von Alkaloid-Produkten konzentriert, wie es in der älteren Patentanmeldung P 38 01 450.5 beschrieben worden ist.
Für die Zwecke der praktischen Durchführung der Erfindung können alle die vorgenannten Verbesserungen direkt in das Gesamtverfahren eingefügt werden, das in einem Ein-Behälter-Betrieb von der Indol-Einheit (Formeln II, XXII oder XXIII) und der Dihydroindol-Einheit (Formel XXI, R=H) bis zu den Endprodukten der Formel XXI durchgeführt werden kann. Isolation der verschiedenen Zwischenprodukte (Formeln XXIV, VI, VIII oder XVI) ist bei der Zusammenstellung in Schema 1 weggelassen worden.
Zusammengefaßt ist das vorliegende Verfahren anwendbar auf die Herstellung von Dimer-Produkten von Catharanthin und Dihydrocatharanthin mit Vindolin als Ausgangsmaterialien und Phenyl-, Alkyl- und Amid-Derivaten, die durch die folgenden Formeln umfaßt werden:
Schema 1
Optimales Verfahren für Ein-Behälter-Betrieb zur Herstellung von Vinblastin aus Catharanthin und Vindolin
Gesamtausbeute: Vinblastin (42%); Leurosidin (17%); Anhydrovinblastin (18%).
Formel XXI wurde vorstehend dargestellt, und in dieser Formel stellt Alk eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen C₁-C₆ und vorzugsweise C₁-C₃ dar; Aryl ist Mono-Aryl wie z. B. Benzyl, Styryl und Xylyl; R₁ ist ein Glied aus der Gruppe, die aus Wasserstoff, Alk, CHO und COR₅ besteht, wobei R₅ Alkyl oder Aryl ist; R₂ und R₃ sind Glieder der Gruppe, die aus Wasserstoff und -CO-Alk besteht; R₄ ist ein Glied aus der Gruppe, die aus COO-Alk, CONH-NH₂, CONH₂, CONHR₆ und CON(R₆)₂ besteht, wobei R₆ Alkyl ist; Z ist ein Glied aus der Gruppe, die aus -CH₂-CH₂ und -CH-CH- besteht, und R ist ein Glied aus der Indol-Familie, die durch die Formel XXII dargestellt wird, wobei R₇ ein Glied aus der Gruppe ist, die aus Wasserstoff oder COO-Alk besteht; R₈ ist ein Glied aus der Gruppe, die aus Wasserstoff, OH, O-Alk, OCO-Alk oder Alkyl besteht; R₉ ist ein Glied aus der Gruppe, die aus Wasserstoff, OH, O-Alk, OCO-Alk oder Alk besteht; R₁₀ ist ein Glied aus der Gruppe, die aus Wasserstoff, OH, O-Alk, OCO-Alk oder Formel XXIII besteht, wobei R₁₁ ein Glied aus der Gruppe ist, die aus Wasserstoff oder COO-Alk besteht; R₁₂ besteht aus Alkyl.
Die Erfindung wird im folgenden detaillierter durch Ausführungsformen beschrieben.
Die Erfindung ist, spezifischer gesagt, ein Verfahren für die Herstellung von Verbindungen, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden:
wobei in Formel XXI
Alkyl = CH₃ oder (CH₂) nCH₃, wobei n=1-5 ist;
R₁ = CH₃ oder CHO,
R₂ = H oder CO-Alk,
R₃ = H,
R₄ = COO-Alk oder CONR₁₃R₁₄, wobei R₁₃ und R₁₄ ein beliebiges Glied aus der Gruppe sein kann, die aus Wasserstoff, Alkyl-, substituierten Alkyl-, Aryl- oder substituierten Aryl-funktionellen Gruppen besteht,
Z = -CH=CH- oder -CH₂-CH₂-,
R = Formel XXII oder XXIII,
R₇ = H oder COO-Alk,
R₈ = H, OH, O-Alk, OCO-Alk oder Aryl,
R₉ = H, OH, O-Alk, OCO-Alk oder Alkyl,
R₁₀ = H, OH, O-Alk, OCO-Alk,
R₁₁ = H oder COO-Alk,
R₁₂ = H oder Alkyl,
wobei das Verfahren für die Synthese eines Dimeren dient, das von einer Indol-Einheit der natürlichen Ibogaalkaloid-Familie, die einen Aza-bicyclo-octan-Abschnitt enthält, und einer Dihydroindol-Einheit der natürlichen Aspidosperma- und Vinca-Alkaloid-Familien abgeleitet ist, wobei die Stereochemie der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zwischen diesen zwei Einheiten identisch mit der von Vinblastin ist, das aus den Verfahrenschritten besteht:
  • (a) Bildung eines N-Oxid-Zwischenproduktes in der Kälte bei einer Temperatur von -70°C bis +40°C von der Indol-Einheit durch Oxidieren des Brückenstickstoffs und ohne Isolation des Zwischenproduktes;
  • (b) Behandeln dieses N-Oxid-Indol-Zwischenproduktes in Anwesenheit eines Gliedes aus der Gruppe, die aus Essigsäureanhydrid, halogeniertem Essigsäureanhydrid und Acetylchlorid besteht, um eine Fragmentierungsreaktion vom Polonovski-Typ zu bewirken;
  • (c) Kuppeln des Reaktionsproduktes ohne Isolation des Produktes von Schritt (b) mit einer Dihydroindol-Einheit in Anwesenheit von Essigsäureanhydrid, halogeniertem Essigsäureanhydrid und Acetylchlorid bei einer niedrigen Temperatur von etwa -70°C bis +40°C unter inerten Bedingungen;
  • (d) Isolieren des Produktes von Schritt (c) durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur in dem Bereich von -20°C bis 0°C;
  • (e) Reduzieren des Produktes von Schritt (d) durch 1,4-Dihydropyridin-Verbindungen, die durch die Formel IX dargestellt werden, wobei R₃ und R₅ in Formel IX Carbonsäureester (COO-Alk) sind und R₁, R₂, R₄ und R₆ Glieder der Gruppe sind, die aus H, Alkyl, Aryl (Hantzch-Ester-Reihen) oder N-substituierten 1,4-Dihydronikotinamiden besteht, wobei R₁ eine substituierte Alkyl- oder substituierte Aryl-funktionelle Gruppe, z. B. Benzyl, ist und R₃ CONR₇R₈ ist, wobei R₇ und R₈ ein Glied aus der Gruppe ist, die aus Wasserstoff, Alkyl- oder Aryl-funktionellen Gruppen besteht;
  • (f) Isolieren des Produktes von Schritt (e), einem Enamin, Formel VIII, durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur in dem Bereich von -20°C bis 0°C;
  • (g) Verdünnen des Produktes von Schritt (e), einer Lösung von Enamin VIII, (5- bis 50fach) durch das gleiche verwendete Lösungsmittel, vorzugsweise in dem Bereich des 8- bis 12fachen bei einer niedrigen Temperatur (0°C bis -70°C), vorzugsweise bei unterhalb -40°C;
  • (h) Verwendung des Enamins, das in Schritt (f) erhalten worden ist, oder der Enamin-Lösung, die in Schritt (g) erhalten worden ist, um Iminium-Zwischenprodukte, Formel XVI oder XVIa, herzustellen, durch eine Anzahl von Oxidationsverfahren, einschließlich:
    • (1) gesteuerter Belüftung/Oxidierung, bei der eine Lösung des Enamins an offener Luft gerührt wird oder mit einem Strom aus Luft/Sauerstoff, der durch die Lösung sprudeln oder perlen gelassen wird;
    • (2) wie in (1), jedoch unter Zugabe eines Metallions;
    • (3) wie in (1), jedoch unter Zugabe eines Flavin-Coenzyms, wie es durch Formel XII dargestellt wird, um in situ das entsprechende 1,5-Dihydroflavin-Coenzym, wie es durch Formel XIII dargestellt wird, zu erzeugen;
    • (4) wie in (1), jedoch unter Zugabe von Wasserstoffperoxid und/oder Hydroperoxiden, wie sie durch die Formel R-OOH dargestellt werden, wobei R Alkyl oder Aryl ist,
  • (i) Isolierung des Produktes, eines Iminium-Zwischenproduktes oder Iminium-Zwischenprodukte, das in Schritt (h) erhalten worden ist, durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur im Bereich von -20°C bis 0°C;
  • (j) Umwandlung des Produktes, das in Schritt (i) erhalten worden ist, oder der Iminium-Zwischenprodukt-Lösung die in Schritt (h) erhalten worden ist, in die Zielverbindungen der Formel XXI, für die Vinblastin und Vincristin Beispiele sind, und Leurosidin (Formel XXXV) durch Reduzieren mit Alkalimetallborhydrid (NaBH₄, KBH₄, LiBH₄) in geeigneten Lösungsmitteln (organischen und/oder wäßrigen), wie sie in den oxidierenden Verfahren von Schritt (h) verwendet werden.
Von spezieller Wichtigkeit ist das Vorhandensein von elektronenreichen funktionellen Gruppen (z. B. Carbonsäureestern und Carboxylat-Salzen) in R₁ von Formel IX, die zur Koordination mit dem positiv geladenen Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) fähig sind. Einige Beispiele dieser 1,4-Dehydropyridin-Verbindungen sind in Tabelle 1 angegeben (z. B. Formeln XXXI und XXXII). Eine solche Koordination erhöht sowohl die regionale Selektivität (1,4-Reduktion über 1,2-Reduktion) als auch die Rate der Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI), was zu einer verbesserten Ausbeute an Enamin (Formel VIII) führt.
Die Reduktion wird unter einer inerten Atmosphäre bei -60°C bis +60°C aber vorzugsweise in dem Temperaturbereich von -20°C bis -40°C durchgeführt. Die verwendeten Lösungsmittel sind Alkohole, Acetonitril oder höhere Glieder dieser Reihen, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, verschiedene Äther wie Dioxan und Tetrahydrofuran, und chlorierte Kohlenwasserstoffe.
Die oxidierenden Verfahren in Schritt (h) (1)-(4) werden in organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen, Acetonitril oder höheren Gliedern dieser Reihen, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, verschiedenen Äthern wie Dioxan, Tetrahydrofuran, aromatischen Kohlenwasserstoffen wie Benzol, Toluol usw. durchgeführt. Ein wäßriger Puffer (z. B. Phosphat, Tris-HCl, MES-Puffer) bei pH 5-9, jedoch vorzugsweise im Bereich von 6-8, kann als Co-Lösungsmittel verwendet werden. Die Reaktionstemperatur kann von -60°C bis +60°C variieren.
Das Produkt von Schritt (e) oben, ein Enamin, Formel VIII, wird durch Lösungsmittelverdampfung vorzugsweise bei niedriger Temperatur im Bereich von -20°C bis 0°C isoliert.
Durch das Verfahren dieser Erfindung wird auch ein Enamin hergestellt und dieses Enamin zu dem Iminium-Zwischenprodukt (Formel XVI und XVIa) durch eine Anzahl oxidierender Verfahren oxidiert, die folgende Oxidationsverfahren einschließen:
  • (a) gesteuerte Belüftung/Oxidierung, bei der eine Lösung des Enamins an offener Luft gerührt wird, wobei ein Strom aus Luft/Sauerstoff durch die Lösung hindurchperlen gelasssen wird;
  • (b) wie Schritt (h) (1), jedoch unter Zugabe eines Eisen(III)-chlorids;
  • (c) wie in Schritt (h) (1), jedoch unter Zugabe eines Flavin-Coenzyms, wie es durch Formel XII dargestellt wird: um in situ das entsprechende 1,5-Dihydroflavin-Coenzym herzustellen, wie es durch Formel XIII dargestellt wird:
Die oxidierenden Verfahren werden in organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen, Acetonitril oder höheren Gliedern dieser Reihen, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Äthern wie Dioxan, Tetrahydrofuran, aromatischen Kohlenwasserstoffen wie Benzol, Toluol usw. durchgeführt.
Beispiele
Die folgenden Beispiele (Beispiele 1 bis 8) wurden bei 20°C durchgeführt.
Beispiel 1 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1-Diphenylmethyl-1,4-dihydronikotinamid (Formel IX, R₁=Diphenylmethyl; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂) (Formel XXVII) - Synthese von Enamin (Formel VIII) - (Verfahren C)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Ethanol (6 ml) wurden 1-Diphenylmethyl-1,4-dihydronikotinamid (Formel XXVII) (76 mg, 2,5 Äquivalente) in Methanol (6 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 60 Minuten hinzugegeben wurden. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (Waters Radial-Pak C₁₈ oder CN-Patrone, Methanol-H₂O-Et₃N als Lösungsmittelsystem) unter anderen Produkten Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 0,9 : 1 (60% Ausbeute) an.
Beispiel 2 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1-Benzyl-3-cyano-1,4-dihydropyridin (Formel IX, R₁=Benzyl; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CN) (Formel XXXII) - Synthese von Enamin (Formel VIII) - (Verfahren D)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1-Benzyl-3-cyano-1,4-dihydropyridin (Formel XXXIII) (206 mg, 10 Äquivalente) in Methanol (10 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon gegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 60 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 1 : 1 (40% Ausbeute) an.
Beispiel 3 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1-Benzyl-1,4-dihydronikotinyl-(2′-carbamoyl-pyrrolidinyl)- amid (Formel IX, R₁=Benzyl; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=(2′- Carbamoyl-pyrrolidinyl)-carbonyl) (Formel XXXIV) - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren E)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1-Benzyl- 1,4-dihydronikotinyl-(2′-carbamoyl-pyrrolidinyl)-amid (Formel XXXIV) (163 mg, 5 Äquivalente) in Methanol (5 ml) unter einem positiven Druck von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 30 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 1,1 : 1 (60% Ausbeute) an.
Beispiel 4 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1,4-Dihydro-1-(1-methoxycarbonylisobutyl)-nikotinamid (Formel IX, R₁=Methoxycarbonylisobutyl; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂) (Formel XXVIII) - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren F)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1,4-Dihydro- 1-(1-methoxycarbonylisobutyl)-nikotinamid (Formel XXVIII) (150 mg, 6 Äquivalente) in Methanol (6 ml) unter einem positiven Druck von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 30 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 2 : 1 (65% Ausbeute) an.
Beispiel 5 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1-(2′,3′,4′,6′-Tetraacetyl-(beta)-D-glcopyranosidyl)- 1,4-dihydronikotinamid (Formel IX, R₁=1-(2′,3′,4′,6′- Tetraacetyl-(beta)-D-glucopyranosidyl); R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂) (Formel XXIX) - Synthese von Enamin (Formel VIII) - (Verfahren G)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1-(2′,3′,4′,6′- Tetra-acetyl-(beta)-D-glycopyranosidyl)-1,4-dihydronikotinamid (Formel XXIX) (238 mg, 5 Äquivalente) in Methanol (10 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 60 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 1,5 : 1 (70% Ausbeute) an.
Beispiel 6 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1,4-Dihydro-1-(2′-methoxycarbonylisopropyl)-nikotinamid (Formel IX, R₁=Methoxycarbonylisopropyl; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂) (Formel XXX) - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren H)
Zu einer gerührten Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1,4-Dihydro- 1-(2′-methoxycarbonylisopropyl)-nikotinamid (Formel XXX) (82 mg, 3,5 Äquivalente) in Methanol (7 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit der Rate von 1 Äquivalent jeweils in 30 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 1,1 : 1 (65% Ausbeute) an.
Beispiel 7 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1,4-Dihydro-1-(1′,2′-dimethoxycarbonyläthyl)-nikotinamid (Formel IX, R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂); R₁=1,2-Dimethoxy-carbonyl-äthyl) (Formel XXXI) - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren I)
Zu einer Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1,4-Dihydro-1-(1′,2′- dimethoxycarbonyläthyl)-nikotinamid (Formel XXXI) (148 mg, 5 Äquivalente) in Methanol (10 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 30 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 1,1 : 1 (70% Ausbeute) an.
Beispiel 8 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1,4-Dihydro-1-(natrium-isobutyl-1-carboxylat)-nikotinamid (Formel IX, R₁=Natrium-isobutyl-1-carboxylat; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂); (Formel XXXII) - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren J)
Zu einer Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) wurde 1,4-Dihydro-1-(natrium- isobutyl-1-carboxylat)-nikotinamid (Formel XXXII) (130 mg, 5 Äquivalente) in Methanol (6 ml) unter einer positiven Atmosphäre aus Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel portionsweise mit einer Rate von 1 Äquivalent jeweils in 30 Minuten hinzugegeben wurde. Danach zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 2,2 : 1 (70% Ausbeute) an.
Beispiel 9 Reduktion von Iminium-Zwischenprodukt (Formel VI) mit 1,4-Dihydro-1-(natrium-isobutyl-1-carboxylat)-nikotinamid (Formel IX, R₁=Natrium-isobutyl-1-carboxylat; R₂=R₄=R₅=R₆=H; R₃=CONH₂); (Formel XXXII) bei niedriger Temperatur - Synthese von Enamin (VIII) - (Verfahren K)
(i) Zu einer Lösung von Iminium-Zwischenprodukt (VI, 100 mg) in entgastem Methanol (6 ml) bei -20°C wurde 1,4- Dihydro-1-(natrium-isobutyl-1-carboxylat)-nikotinamid (Formel XXXII) (155 mg, 6 Äquivalente) in Methanol (6 ml) unter einer positiven Atmosphäre von Argon hinzugegeben, wobei das Reduktionsmittel in einer einzigen Portion hinzugegeben wurde. Nach 45 Minuten bei dieser Temperatur zeigte umgekehrte Phasen-HPLC-Analyse (wie vorstehend beschrieben) unter anderen Produkten die Bildung von Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 3,2 : 1 (80% Ausbeute) an.
(ii) Durchführung der Reaktion bei über -40°C lieferte nach 60 Minuten Enamin (VIII) und 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII) in einem Verhältnis von 4,2 : 1 (85% Ausbeute).
Beispiel 10 Synthese von Vinblastin (Formel I) durch Oxidation von Enamin (Formel VIII) zum Iminium-Zwischenprodukt (Formel XVI) mit Luft in Anwesenheit von Eisentrichlorid in hoher Verdünnung (Verfahren 5)
Die Lösung die das Enamin (VIII) (Verfahren K(ii)) enthielt, das von dem Iminium-Zwischenprodukt (VI, 200 mg) erhalten worden war, wurde 5fach mit Methanol vor der Oxidation verdünnt (Gesamtvolumen: 120 ml). Eisen(III)-chlorid (75 mg, 2 Äquivalente) wurde dann hinzugegeben, und es wurde Luft bei 0°C über 20 Minuten durch die Lösung hindurchperlen gelassen. Es wurde Natriumborhyrid (200 mg) hinzugegeben und die Lösung wurde im Vakuum konzentriert vor einer Zugabe von Wasser (100 ml) und Extraktion mit Äthylacetat (3×200 ml). Das kombinierte organische Extrakt wurde über Na₂SO₄ getrocknet und das Lösungsmittel wurde im Vakuum verdampft. Das Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie gereinigt (Silicagel, TLC-Qualität, 15 g). Elution mit Äther : Chloroform (10 : 7) lieferte 3′,4′-Dehydrovinblastin (VII, 18 mg, 11%). Weitere Elution mit Äther : Chloroform : Methanol (10 : 7 : 0,5) lieferte Vinblastin (I, 62 mg, 37%).
Beispiel 11 Ein-Behälter-Umwandlung von Catharanthin (Formel II) und Vindolin (Formel III) zu Vinblastin (Formel I) und Leurosidin (Formel XXXV) - Gesamtverfahren
Zu einer Lösung von Catharanthin (II, 500 mg, 1,5 mMol) in trockenem Dichlormethan (4,5 ml) bei -15°C unter einer positiven Atmosphäre von Argon wurde m-Chlorperbenzoesäure (330 mg, 1,9 mMol) in einer einzigen Portion hinzugegeben, und die Mischung wurde bei -10 bis -15°C über 5 Minuten gerührt. Nach dieser Zeit wurde die Reaktionsmischung auf -40°C abgekühlt, und es wurde eine Lösung von Vindolin (III, 450 mg, 1mMol) in trockenem Dichlormethan (1 ml) hinzugegeben, woraufhin sofort Trifluoressigsäureanhydrid (1 ml, 7,1 mMol) folgte. Nach 2 Stunden bei -60°C wurden flüchtige Bestandteile im Vakuum (Hochvakuumpumpe) entfernt, und es wurde trockenes, entgastes Methanol (12 ml) nach Spülung des Systems mit Argon hinzugegeben. Die entstandene orange Lösung wurde auf -40°C abgekühlt, und es wurde eine Lösung von 1,4- Dihydro-1-(natrium-isobutyl-1-carboxylat)-nikotinamid (Formel XXXII) (1,5 g, 6mMol) in trockenem entgastem Methanol (12 ml) unter einer positiven Atmosphäre aus Argon hinzugegeben. Nachdem die Reduktion vollständig war (durch Umkehrphasen-HPLC-Überwachung) wurde kaltes Methanol (etwa 300 ml) hinzugegeben, wobei die Temperatur der Lösung zwischen -5 und 0°C gehalten wurde. Eisen(III)-chlorid (330 mg, 2 mMol) wurde dann hinzugegeben, und es wurde trockene Luft durch die Lösung mit einer Rate von 60 ml/min über eine Zeitdauer von 20 Minuten perlen gelassen. Es wurde Natriumborhydrid (1 g) hinzugegeben, und die Lösung wurde im Vakuum konzentriert (mit einem Wasser-Aspirator), bevor Zugabe von Wasser (100 ml) und Extraktion mit Äthylacetat (3×150 ml) folgte. Der kombinierte organische Extrakt wurde über Na₂SO₄ getrocknet, und das Lösungsmittel verdampfte im Vakuum und es entstand das Rohprodukt, das durch Chromatographie gereinigt wurde, wie es vorstehend beschrieben war, und lieferte 3′,4′-Dehydrovinblastin (VIII, 95 mg, 12%), Vinblastin (I, 315 mg, 39%) und Leurosidin (XXXV, 130 mg, 16%).
Als Anhang zu dieser Patentanmeldung wird eine Kopie der Beschreibung zu der älteren Patentanmeldung P 38 01 450.5 eingereicht, in der das neue Verfahen für die Synthese von Vinblastin und Vincristin beschrieben wurde, dessen weitere Verbesserung mit der vorliegenden Erfindung erreicht wird.

Claims (6)

1. Verfahren für die Herstellung von Verbindungen, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden: wobei in Formel XXI
Alkyl = CH₃ oder (CH₂) nCH₃ mit n=1-5;
R₁ = CH₃ oder CHO,
R₂ = H oder CO-alk,
R₃ = H,
R₄ = COO-alk oder CONR₁₃R₁₄, wobei R₁₃ und R₁₄ ein beliebiges Glied aus der Gruppe sein können, die aus Wasserstoff, Alkyl-, substituierten Alkyl-, Aryl- oder substituierten Aryl-funktionellen Gruppen besteht,
Z = -CH=CH- oder -CH₂-CH₂-,
R = Formel XXII oder XXIII,
R₇ = H oder COO-alk,
R₈ = H, OH, O-alk, OCO-alk oder Alkyl,
R₉ = H, OH, O-alk, OCO-alk oder Alkyl,
R₁₀ = H, OH, O-alk, OCO-alk,
R₁₁ = H oder COO-alk,
R₁₂ = H oder Alkyl,
wobei das Verfahren für die Synthese eines Dimeren dient, das von einer Indol-Einheit der natürlichen Ibogaalkaloid-Familie, die einen Aza-bicyclo-octan-Abschnitt enthält, und einer Dihydroindol-Einheit der natürlichen Aspidosperma- und Vinca-Alkaloid-Familien abgeleitet ist, wobei die Stereochemie der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zwischen diesen zwei Einheiten identisch mit der von Vinblastin ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) ein N-Oxid-Zwischenprodukt in der Kälte bei einer Temperatur von -70°C bis +40°C von der Indol-Einheit durch Oxidieren des Brückenstickstoffs und ohne Isolation des Zwischenproduktes gebildet wird;
  • (b) das N-Oxid-Indol-Zwischenprodukt in Anwesenheit eines Gliedes aus der Gruppe, die aus Essigsäureanhydrid, halogeniertem Essigsäureanhydrid und Acetylchlorid besteht, behandelt wird, um eine Fragmentierungsreaktion vom Polonovski-Typ zu bewirken;
  • (c) ohne Isolation des Produktes von Schritt (b) das Reaktionsprodukt mit einer Dihydroindol-Einheit in Anwesenheit von Essigsäureanhydrid, halogeniertem Essigsäureanhydrid und Acetylchlorid bei einer niedrigen Temperatur von etwa -70°C bis +40°C unter inerten Bedingungen gekuppelt wird;
  • (d) das Produkt von Schritt (c) durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur in dem Bereich von -20°C bis 0°C, isoliert wird;
  • (e) das Produkt von Schritt (d) durch 1,4-Dihydropyridin-Verbindungen, die durch die Formel IX dargestellt werden, reduziert wird, wobei R₃ und R₅ in Formel IX Carbonsäureester (COO-alk) sind und R₁, R₂, R₄ und R₆ Glieder der Gruppe sind, die aus H, Alkyl, Aryl (Hantzch-Ester-Reihen) oder N-substituierten 1,4-Dihydronikotinamiden besteht, wobei R₁ eine substituierte Alkyl- oder substituierte Aryl-funktionelle Gruppe ist und R₃ CONR₇R₈ ist, wobei R₇ und R₈ ein Glied aus der Gruppe ist, die aus Wasserstoff, Alkyl- der Aryl-funktionellen Gruppen besteht;
  • (f) das Produkt von Schritt (e), ein Enamin mit der Formel VIII, durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur in dem Bereich von -20°C bis 0°C, isoliert wird;
  • (g) das Produkt von Schritt (e), eine Lösung von Enamin VIII, durch das gleiche verwendete Lösungsmittel (5- bis 50fach) verdünnt wird, vorzugsweise im Bereich des 8- bis 12fachen, bei einer niedrigen Temperatur (0°C bis -70°C), vorzugsweise bei unterhalb -40°C;
  • (h) das in Schritt (f) erhaltene Enamin oder die in Schritt (g) erhaltene Enamin-Lösung verwendet wird, um Iminium-Zwischenprodukte, Formel XVI oder XVIa, durch eine Anzahl von Oxidationsverfahren herzustellen, einschließlich durch:
    • (1) gesteuerte Belüftung/Oxydation, bei der eine Lösung von dem Enamin an offener Luft gerührt wird oder bei der ein Strom aus Luft/Sauerstoff durch die Lösung hindurchperlen gelassen wird;
    • (2) wie in (1), jedoch unter Zugabe eines Metallions;
    • (3) wie in (1), jedoch unter Zugabe eines Flavin-Coenzyms, wie es durch Formel XII dargestellt wird, um in situ das entsprechende 1,5-Dihydroflavin-Coenzym, wie es durch Formel XIII dargestellt wird, zu erzeugen;
    • (4) wie in (1), jedoch unter Zugabe von Wasserstoffperoxid und/oder Hydroperoxiden, wie sie durch die Formel R-OOH dargestellt werden, worin R Alkyl oder Aryl ist,
  • (i) das Produkt, ein Iminium-Zwischenprodukt oder Iminium-Zwischenprodukte, die in Schritt (h) erhalten worden sind, durch Lösungsmittelverdampfung, vorzugsweise bei niedriger Temperatur in dem Bereich von -20°C bis 0°C, isoliert wird (werden) und
  • (j) das in Schritt (i) erhaltene Produkt oder die in Schritt (h) erhaltene Iminium-Zwischenproduktlösung in die Zielverbindungen der Formel XXI, für die Vinblastin und Vincristin Beispiele sind, und Leurosidin (Formel XXXV) durch Reduktion mit Alkalimetallborhydrid (NaBH₄, KBH₄, LiBH₄) in geeigneten Lösungsmitteln (organischen und/oder wäßrigen), wie sie in den Oxidationsverfahren von Schritt (h) verwendet werden, umgewandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation von Zwischenprodukten wie in den Schritten 1(d), 1(f) und 1(i) weggelassen wird und das gesamte Verfahren von der Indol-Einheit (Formeln II, XXII oder XXIII) und der Dihydroindol-Einheit (Formel XXI, R=H) bis zu dem Endprodukt der Formel XXI in einem Ein-Behälter-Betrieb durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein N-Oxid-Indol-Zwischenprodukt mit einer Dihydroindol-Einheit gekuppelt wird und durch 1,4-Dihydropyridin-Verbindungen, die durch Formel IX dargestellt werden, reduziert wird, wobei R₃ und R₅ in Formel IX Carbonsäureester (COO-alk) sind und R₁, R₂, R₄ und R₆ Glieder aus der Gruppe sind, die aus H, Alkyl, Aryl (Hantzch-Ester-Reihen) oder N-substituierten 1,4-Dihydronikotinamiden besteht, wobei R₁ eine substituierte Alkyl- oder substituierte Aryl-funktionelle Gruppe ist und R₃ CONR₇R₈ ist, wobei R₇ und R₈ ein beliebiges Glied aus der Gruppe sein kann, die aus Wasserstoff, Alkyl- der Aryl-funktionellen Gruppen besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt, der das Herstellen eines Enamins und das Oxidieren dieses Enamins zu dem Iminium-Zwischenprodukt (Formel XVI und XVIa) durch eine Anzahl von Oxidationsverfahren umfaßt, die folgenden Schritte einschließt:
  • (a) gesteuerte Belüftung/Oxydation, bei der eine Lösung von dem Enamin an offener Luft gerührt wird, wobei ein Strom aus Luft/Sauerstoff durch die Lösung hindurchperlt;
  • (b) wie in (h) (1), jedoch unter Zugabe eines Eisen(III)-chlorids;
  • (c) wie in (h) (1), jedoch unter Zugabe eines Flavin-Coenzyms, wie es durch Formel XII dargestellt wird: um in situ das entsprechende 1,5-Dihydroflavin-Coenzym, wie es durch Formel XIII dargestellt wird, zu erzeugen;
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (h) (1) unter Zugabe von Wasserstoffperoxid und/oder Hydroperoxiden, wie sie durch Formel R-OOH dargestellt werden, erfolgt, wobei R aus einem Glied der Gruppe ausgewählt ist, die aus Alkyl und Aryl besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus den Iminium-Zwischenprodukten Formeln XVI und XVIa), das durch Lösungsmittelverdampfung bei einer niedrigen Temperatur im Bereich von -20°C bis 0°C isoliert worden ist, zu einem Vinca-Alkaloid, ausgewählt aus einem Glied der Gruppe, bestehend aus Vinblastin und Leurosidin, durch Reduktion mit Alkalimetallborhydrid reduziert wird.
DE3826412A 1987-08-06 1988-08-03 Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin Ceased DE3826412A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CA000543832A CA1341262C (en) 1987-08-06 1987-08-06 A new process of the synthesis of 3',4'-anhydrovinblastine, vinblastine and vincristine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3826412A1 true DE3826412A1 (de) 1989-02-16

Family

ID=4136214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3826412A Ceased DE3826412A1 (de) 1987-08-06 1988-08-03 Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin

Country Status (12)

Country Link
JP (1) JPH0613532B2 (de)
AU (1) AU617342B2 (de)
BE (1) BE1003228A4 (de)
CA (1) CA1341262C (de)
CH (1) CH676711A5 (de)
DE (1) DE3826412A1 (de)
GB (1) GB2215331B (de)
HU (1) HU208829B (de)
IT (1) IT1227155B (de)
NL (1) NL8801966A (de)
SE (1) SE467875B (de)
ZA (1) ZA885765B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5047528A (en) * 1987-01-22 1991-09-10 University Of Bristish Columbia Process of synthesis of vinblastine and vincristine
EP0488345A1 (de) * 1990-11-30 1992-06-03 Fujirebio Inc. 1,4-Dihydropyridinderivate sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
FR2779146A1 (fr) * 1998-06-02 1999-12-03 Roowin Nouveaux derives de vinca-alcaloides et procedes de preparation
USRE37449E1 (en) 1987-02-06 2001-11-13 University Of British Columbia Process of synthesis of 3′,4′-anhydrovinblastine, vinblastine and vincristine

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5432279A (en) * 1989-03-04 1995-07-11 Mitsui Petrochemical Industries, Inc. Process for the preparation of binary indole alkaloids
JP3010151U (ja) * 1994-04-26 1995-04-25 スミ子 片山 切込みのついた筒形食器収納ケース。

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3801450A1 (de) * 1987-01-22 1988-08-18 Univ British Columbia Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4279817A (en) * 1975-05-30 1981-07-21 The United States Of America As Represented By The Department Of Health & Human Services Method for producing dimer alkaloids
HU195513B (en) * 1984-10-16 1988-05-30 Richter Gedeon Vegyeszet Process for producing stable solutions of alkaloides with bis-indole skeleton
AU590873B2 (en) * 1985-03-12 1989-11-23 University Of Vermont And State Agricultural College, The Synthesis of vinblastine and vincristine type compounds

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3801450A1 (de) * 1987-01-22 1988-08-18 Univ British Columbia Verfahren fuer die synthese von vinblastin und vincristin

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5047528A (en) * 1987-01-22 1991-09-10 University Of Bristish Columbia Process of synthesis of vinblastine and vincristine
USRE37449E1 (en) 1987-02-06 2001-11-13 University Of British Columbia Process of synthesis of 3′,4′-anhydrovinblastine, vinblastine and vincristine
EP0488345A1 (de) * 1990-11-30 1992-06-03 Fujirebio Inc. 1,4-Dihydropyridinderivate sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
US5367081A (en) * 1990-11-30 1994-11-22 Fujirebio Inc. 1,4-dihydropyridine derivatives
FR2779146A1 (fr) * 1998-06-02 1999-12-03 Roowin Nouveaux derives de vinca-alcaloides et procedes de preparation
WO1999062912A1 (fr) * 1998-06-02 1999-12-09 Roowin S.A. Nouveaux derives de vinca-alcaloides et procedes de preparation
US6365735B1 (en) 1998-06-02 2002-04-02 Roowin S.A. Vinca-alkaloid derivatives and preparation method

Also Published As

Publication number Publication date
JPH01151590A (ja) 1989-06-14
BE1003228A4 (fr) 1992-02-04
SE8802813L (sv) 1989-02-07
HUT50351A (en) 1990-01-29
CA1341262C (en) 2001-06-26
HU208829B (en) 1994-01-28
AU2051288A (en) 1989-02-09
ZA885765B (en) 1989-09-27
AU617342B2 (en) 1991-11-28
NL8801966A (nl) 1989-03-01
GB8818765D0 (en) 1988-09-07
GB2215331A (en) 1989-09-20
JPH0613532B2 (ja) 1994-02-23
GB2215331B (en) 1992-01-02
SE8802813D0 (sv) 1988-08-03
IT1227155B (it) 1991-03-19
CH676711A5 (de) 1991-02-28
SE467875B (sv) 1992-09-28
IT8821678A0 (it) 1988-08-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2558124C2 (de)
DE3010544A1 (de) 1h-pyrrolo eckige klammer auf 2,1-c eckige klammer zu eckige klammer auf 1,4 eckige klammer zu benzodiazepin- 2-acrylsaeureamid-verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
CH633536A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer tetracyclischer piperidin- oder pyrrolidinderivate.
DE2622894A1 (de) Verfahren zur synthese eines dimeren mit einer indoleinheit und einer dihydroindoleinheit
DE3215269A1 (de) Durch eine heterocyklisch-aromatische gruppe n-substituierte, neuartige piperidin-, piperazin- und homopiperazin-derivate, ihr herstellungsverfahren und ihre anwendung in der therapie
EP0328000A2 (de) Indolocarbazol-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
EP0434057B1 (de) Indolocarbazol-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2433105C2 (de)
EP0270982B1 (de) Derivate bicyclischer Aminocarbonsäuren, Verfahren und Zwischenprodukte zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
DE3801450C2 (de) Verfahren für die Herstellung von Dimeralkaloidverbindungen, insbesondere von 3', 4'-Dihydrovinblastin, Vinblastin und Vincristin
DE1595876A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aminomethylderivaten von Rifamycin SV
DE2330912B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Bromergolinverbindungen
DE2155578C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 8,9-Didehydro- 10-alkoxy-ergolenderivaten
DE3008257C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Penicillansäure-1,1-dioxid und dessen Estern
DE69932938T2 (de) Verfahren zur herstellung eiens naphthyridincarbonsäurederivate (methansulfonat-sesquihydrat)
CH676711A5 (de)
DE69921996T2 (de) Neue vinca-alkaloidderivate und verfahren zur herstellung
EP0307361A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Carbodiimiden
DD236316A5 (de) 1,6-naphthyridin-derivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende arzneimittel
DE3241764A1 (de) Neue azino-rifamycine
CH617197A5 (de)
DE69111640T2 (de) 7-(Diphenylmethyl)oxy-9a-methoxymitosan, seine Herstellung und Verwendung.
Malmusi et al. Synthesis, NMR spectroscopy study, and antimuscarinic activity of a series of 2-(acyloxymethyl)-1, 3-dioxolanes
EP0117467B1 (de) Polyzyklische Bisamidine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Chemotherapeutika
EP0180833A1 (de) 4-Oxo-pyrido[2,3]pyrimidin-Derivate, Verfahren zur deren Herstellung und diese ethaltende Arzneimittel

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection