DE3852143T2 - Serieller Datenprozessor zur Übertragung schneller Daten. - Google Patents

Serieller Datenprozessor zur Übertragung schneller Daten.

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DE3852143T2 DE3852143T DE3852143T DE3852143T2 DE 3852143 T2 DE3852143 T2 DE 3852143T2 DE 3852143 T DE3852143 T DE 3852143T DE 3852143 T DE3852143 T DE 3852143T DE 3852143 T2 DE3852143 T2 DE 3852143T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen seriellen Datenprozessor entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Ein derartiger Datenprozessor ist aus E.D.N. Electrical Design News, vol. 31, no. 7, April 1986, Seiten 153 - 160, 162, Boston Massachusetts, USA; C.K. Fenger: "Bus links peripherals, multiple masters in low-speed network" bekannt.
  • Als Mittel zum Datentransfer zwischen mehreren Datenprozessorchips, wie z.B. Mikroprozessoren, sind zwei Verfahren bekannt. Das erste Verfahren ist ein paralleler Datentransfer, bei dem Daten von zum Beispiel acht oder sechzehn Bits in paralleler Form über einen Datenbus gesendet und empfangen werden, der aus acht oder sechzehn parallelen Datensignalleitungen besteht. Das zweite Verfahren ist ein serieller Datentransfer, bei dem nacheinander eine Vielzahl von Bits bitweise über eine einzige Datensignalleitung übertragen und empfangen werden. Der serielle Datentransfer läßt sich insbesondere mit einer geringeren Anzahl von Leitungen zur Verbindung zwischen den Chips realisieren, und deshalb ist die erforderliche Verdrahtung sehr einfach. Außerdem sind die Chipkosten niedrig.
  • Gewöhnlich wird der serielle Datentransfer unter Verwendung einer einzigen seriellen Datensignalleitung und einer einzigen Taktsignalleitung durchgeführt. Außerdem ist es allgemein üblich, daß die Empfangseinheit nach dem fehlerfreien Empfang seriell übertragener Daten ein Empfangsbestätigungssignal (nachfolgend "ACK-Signal" genannt) an die Datensendeeinheit schickt, um die Zuverlässigkeit des Datentransfers sicherzustellen und zu verbessern. Dieses ACK- Signal kann über eine speziell dafür vorgesehene Leitung gesendet werden, was jedoch in dem Fall, daß mehrere serielle Datenprozessoren an dieselbe Datensignalleitung und dieselbe Taktsignalleitung angeschlossen sind, den Umfang der Verdrahtung beträchtlich erhöht. Deshalb wird gewöhnlich das ACK-Signal über die serielle Datensignalleitung geschickt.
  • In diesem Fall wird die Datensignalleitung von einem Pull- up-Widerstand auf High-Pegel gezogen, und der Ausgangspuffer, der an jedem seriellen Datenprozessor vorgesehen und mit der seriellen Datensignalleitung verbunden ist, wird durch eine Schaltung mit einer offenen Drainelektrode oder einer offenen Kollektorelektrode realisiert, die nur aus einem einzigen Pull-down-Transistor besteht. In der vorliegenden Beschreibung schließt der Ausdruck "offene Drainelektrode" die offene Kollektorelektrode ein. Wenn also der Pull-down-Transistor eingeschaltet wird, wird die serielle Datensignalleitung, die von dem Pull-up-Transistor auf High-Pegel gezogen wird, durch die Wirkung des eingeschalteten Pull-down-Transistors auf Low-Pegel gebracht, und wenn der Pull-down-Transistor ausgeschaltet ist, wird die serielle Datensignalleitung durch die Wirkung des Pull-up- Widerstands auf High-Pegel gebracht. Dadurch kann der Datenprozessor die Daten sequentiell übertragen, indem er den Pull-down-Transistor des Ausgangspuffers in Übereinstimmung mit den zu übertragenden Datenbits ein- und ausschaltet.
  • Nach Abschluß der Datenübertragung bringt der datensendende Datenprozessor den Ausgangspuffer, nämlich den Pull-down- Transistor, in den ausgeschalteten Zustand, so daß die serielle Datensignalleitung durch den Pull-up-Widerstand auf High-Pegel gezogen wird. Unter dieser Bedingung legt der datenempfangende Datenprozessor, wenn er den Empfang der Daten fehlerfrei beendet hat, in Synchronisation mit dem Taktsignal auf der Taktsignalleitung das ACK-Signal mit Low-Pegel auf die serielle Datensignalleitung. Die serielle Datensignalleitung wird nämlich durch den datenempfangenden Datenprozessor auf Low-Pegel gezogen. Auf diese Weise kann der datensendende Datenprozessor durch Erkennung des ACK- Signals, d.h. des Low-Pegels auf der seriellen Datensignalleitung, welcher erscheint, nachdem der datensendende Datenprozessor die serielle Datensignalleitung am Ende der Datenübertragung auf High-Pegel gelegt hat, feststellen, daß der datenempfangende Datenprozessor die Übertragungsdaten sicher empfangen hat.
  • Bei dem oben genannten seriellen Datenprozessor bewirkt der Ausgangspuffer mit offener Drainelektrode, daß die serielle Datensignalleitung Low-Pegel erhält, indem die elektrische Ladung der seriellen Datensignalleitung über den eingeschalteten Ausgangspuffer-Transistor selbst abgeleitet wird. Andererseits erhält die serielle Datensignalleitung High-Pegel, indem sie nach dem Ausschalten des Ausgangspuffer-Transistors über den Pull-up-Widerstand aufgeladen wird. Da der Wert des Pull-up-Widerstandes bedeutend größer ist als der des eingeschalteten Transistors, erfolgt der Anstieg der Datensignalleitung auf High-Pegel langsamer als das Abfallen der Datensignalleitung auf Low-Pegel. Deshalb war die serielle Datentransfergeschwindigkeit auf einen bestimmten Wert begrenzt. Die serielle Datensignalleitung mit offener Drainelektrode kann gerade nur eine maximale Datentransfergeschwindigkeit von 100 kHz verarbeiten. Andererseits steht der serielle Datentransfer gegenwärtig auf Grund der großen Fortschritte bei der verteilten Verarbeitung auf Basis von Mikroprozessoren im Begriff, vorherrschend zu werden, jedoch können Anwendungssysteme, die die oben genannte Art des seriellen Datentransfers verwenden, nur eine begrenzte Effizienz erreichen.
  • Andererseits läßt sich ein serieller Datentransfer mit hoher Geschwindigkeit realisieren, wenn die serielle Datensignalleitung von einem Gegentaktausgangspuffer angesteuert wird. Der Gegentaktausgangspuffer kann nämlich die Datensignalleitung mit hoher Geschwindigkeit auf High-Pegel ziehen. Allerdings ist es in dem Fall, daß ein Gegentaktausgangspuffer verwendet wird, nicht möglich, die Datensignalleitung für die Übertragung des ACK-Signals zu nutzen, das über den sicheren Empfang der übertragenen Daten informiert. Für das ACK-Signal ist also eine andere, speziell dafür bestimmte Leitung erforderlich. Das ist ungünstig, weil dadurch die begrenzte Anzahl der externen Anschlüsse des Prozessors schlecht genutzt wird und die Verdrahtung der Signal leitungen kompliziert wird, was zu höheren Kosten der Anwendungssysteme führt.
  • Der serielle Datenprozessor, der aus "Electrical Design News" bekannt ist, verwendet einen I²C-Bus. Dieser I²C-Bus besitzt den bedeutenden Nachteil, daß der Anstieg des Signals langsam erfolgt und deshalb die Übertragungsgeschwindigkeit nicht schnell genug wird, da er eine Pufferstruktur mit offener Drainelektrode aufweist. Dieser Nachteil stellt für sehr einfache Anwendungssysteme kein Problem dar, wohl aber für Systeme, bei denen Mikrocomputer in Form eines Netzwerkes miteinander verbunden sind. In diesem Fall werden im allgemeinen große Datenmengen übertragen, und die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems wird deshalb durch die Datentransfergeschwindigkeit begrenzt. Andererseits sind in dem Fall eines Netzwerkes mit einer Vielzahl von Knoten Puffer mit offener Drainelektrode günstig, da sich Puffer mit offener Drainelektrode nicht gegenseitig stören oder beeinflussen.
  • Aus der Ep-A-0 162 932 ist ein Datenverarbeitungssystem mit einer verbesserten Ausgangsschaltung bekannt, deren Ausgangsanschluß sich wahlweise in einen Zustand hoher Impedanz, oder im Standby-Modus in einen Zustand fester Spannung versetzen läßt.
  • Demzufolge ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen seriellen Datenprozessor bereitzustellen, bei dem der oben genannte Nachteil des herkömmlichen Datenprozessors beseitigt ist.
  • Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen seriellen Datenprozessor bereitzustellen, der in der Lage ist, einen seriellen Datentransfer hoher Geschwindigkeit mit nur einer Datensignalleitung und einer Taktsignalleitung zu realisieren.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen seriellen Datenprozessor bereitzustellen, der in der Lage ist, über eine serielle Datensignalleitung einen seriellen Datentransfer mit einer hohen Geschwindigkeit zu realisieren, und über dieselbe serielle Datensignalleitung ein Datenempfangsbestätigungssignal zu übertragen.
  • Die obigen und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch die Merkmale des Hauptanspruchs erfüllt.
  • Durch Hinzufügen einer Schaltung, die so aufgebaut ist, daß die Puffer nur im Verlauf eines Datentransfers im Gegentakt angesteuert werden, wird der Datentransfer über den Gegentaktpuffer durchgeführt, so daß eine Datentransfergeschwindigkeit erwartet werden kann, welche das Zehnfache von der eines Puffers mit offener Drainelektrode beträgt. Andererseits wird der Puffer in einem anderen Zustand als dem des Datentransfers abgeschaltet, so daß sich die Puffer dann, wenn gleichzeitig mehrere Knoten zugreifen, nicht gegenseitig stören.
  • Der Vorteil der beanspruchten Erfindung läßt sich nur durch die Verwendung eines Gegentaktpuffers in einem seriellen Datentransfersystem sowie durch die Bereitstellung von Mitteln realisieren, mit denen die Gegentaktsteuerung nur während des Datentransfers aktiviert wird.
  • Weitere Vorteile werden durch die Merkmale der Unteransprüche erzielt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel des Datentransfersystems enthält die Gegentakt-(push-pull)-treiberschaltung einen p-Kanal-Transistor, der mit seinem einen Ende an der Hochspannungsquelle und mit seinem anderen Ende am seriellen Datenanschluß angeschlossen ist, und einen n-Kanal-Transistor, der mit seinem einen Ende an Masse und mit seinem anderen Ende am seriellen Datenanschluß angeschlossen ist. Der Ausgangspuf fer enthält weiterhin eine Gate-Schaltung, die zwischen dem Schiebeausgang eines Schieberegisters und den Gate-Elektroden des p-Kanal- und n-Kanal-Transistors angeschlossen ist, wobei die Gateschaltung durch eine Zähleinrichtung gesteuert wird.
  • Die Gate-Schaltung enthält ein NOR-Gate, dessen erster Eingang mit dem Ausgang der Zähleinrichtung, und dessen zweiter Eingang mit dem Schiebeausgang des Schieberegisters verbunden ist. Das Ausgangssignal des NOR-Gates wird der Gateelektrode des n-Kanal-Transistors zugeführt. Die Gateschaltung enthält weiterhin ein erstes NAND-Gate, dessen erster Eingang über einen Inverter mit dem Ausgang der Zähleinrichtung, und dessen zweiter Eingang mit dem Schiebeausgang des Schieberegisters verbunden ist. Das Ausgangssignal des NAND-Gates wird der Gateelektrode des p-Kanal-Transistors zugeführt, so daß dann, wenn die Zähleinrichtung ein Ausgangssignal mit Low-Pegel erzeugt, das Schiebeausgangssignal des Schieberegisters über das NAND-Gate und das NOR-Gate den Gateelektroden des p-Kanal- beziehungsweise des n-Kanal-Transistors zugeführt wird, wodurch die p-Kanal- und n-Kanal-Transistoren so zusammenwirken, daß der serielle Datenanschluß entsprechend den Daten, die am Schiebeausgang des Schieberegisters seriell ausgegeben werden, im Gegentaktformat angesteuert wird, und daß andererseits dann, wenn die Zähleinrichtung nach einer vorgegebenen Anzahl von Taktimpulsen ein Ausgangssignal mit High-Pegel erzeugt, die Ausgangssignale des NAND-Gates und des OR- Gates auf High-Pegel beziehungsweise auf Low-Pegel blockiert und die p-Kanal- und n-Kanal-Transistoren dadurch ausgeschaltet werden.
  • Weiterhin enthält die Pull-up-Einrichtung einen zweiten p- Kanal-Transistor, der zwischen der Hochspannungsquelle und dem seriellen Datenanschluß liegt. Die Gateelektrode des zweiten p-Kanal-Transistors ist mit dem Ausgang der Zähleinrichtung verbunden, so daß der zweite p-Kanal-Transistor im ausgeschalteten Zustand verbleibt, wenn die Zähleinrichtung ein Low-Pegel-Ausgangssignal abgibt und der Ausgangspuffer dadurch in die Lage versetzt wird, den seriellen Datenanschluß in Übereinstimmung mit den vom Schiebeausgang des Schieberegisters gelieferten seriellen Daten anzusteuern, und daß anderseits der zweite p-Kanal-Transistor einschaltet wird, wenn die Zähleinrichtung nach einer bestimmten Anzahl von Taktimpulsen ein High-Pegel-Ausgangssignal abgibt, wodurch der serielle Datenanschluß und folglich die einzelne Datensignalleitung über den eingeschalteten zweiten p-Kanal-Transistor auf die hohe Spannung gezogen wird.
  • Außerdem kann die Gateschaltung eine Empfangszustandsmarke enthalten, welche auf Low-Pegel gesetzt wird, wenn der eine Datenprozessor als Datensender verwendet wird, und auf High-Pegel, wenn der eine Datenprozesssor als Datenempfänger verwendet wird, sowie ein erstes OR-Gate, dessen erster Eingang die Empfangszustandsmarke erhält, und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang der Zähleinrichtung verbunden ist. Der Ausgang des ersten OR-Gates ist mit dem ersten Eingang des NOR-Gates sowie mit dem Eingang des vor dem ersten Eingang des ersten NAND-Gates liegenden Inverters verbunden.
  • Weiterhin kann die Gateschaltung einen Empfangsbestätigungssignalgenerator enthalten, der ein Low-Pegel-Ausgangssignal liefert, wenn der eine Datenprozessor als Datensender verwendet wird, und der ein High-Pegel-Ausgangssignal erzeugt, wenn der eine Datenprozessor als Datenempfänger fungiert und ein sicherer Datenempfang bestätigt werden soll, sowie ein zweites OR-Gate, dessen erster Eingang mit dem Empfangsbestätigungssignalgenerator, und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang des NOR-Gates verbunden ist. Der Ausgang des zweiten OR-Gates ist mit der Gateelektrode des n-Kanal-Transistors verbunden.
  • Genauer gesagt besitzt die Zähleinrichtung einen Zähleingang, der über einen Eingangspuffer mit dem Taktsignalanschluß verbunden ist. Der Datenprozessor enthält ferner einen internen Taktsignalgenerator, der über einen Dreizustandspuffer ein Taktsignal an den Taktsignalanschluß liefert, und eine Taktsignalauswahlmarke, die am Steuereingang des Dreizustandspuffers anliegt und den Dreizustandspuffer im aktiven Zustand hält, wenn das interne Taktsignal ausgewählt ist, und den Dreizustandspuffer in den Zustand hoher Impedanz versetzt, wenn das externe Taktsignal ausgewählt ist.
  • Weiterhin enthält der Datenprozessor einen zweiten Eingangspuffer, dessen Eingang mit dem Datenanschluß und dessen Ausgang mit dem seriellen Dateneingang des Schieberegisters verbunden ist. Es ist ein Empfangsbestätigungssignaldetektor vorgesehen, dessen Eingang mit dem Ausgang des zweiten Eingangspuffers verbunden ist.
  • Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sollen durch die folgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht werden.
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels des seriellen Datenprozessors entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 ist ein Steuerdiagramm für eine Betriebsart des in Fig. 1 gezeigten Datenprozessors; und
  • Fig. 3 ist ein Steuerdiagramm wie in Fig. 2, jedoch für eine andere Betriebsart des in Fig. 1 dargestellten Datenprozessors
  • In Fig. 1 wird ein Datentransfersystem gezeigt, das ein Paar von seriellen Datenprozessoren entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt. Das gezeigte System enthält einen ersten und einen zweiten seriellen Datenprozessor 10A und 10B, die über eine einzige Datensignalleitung 12 und eine einzige Taktsignalleitung 14 miteinander verbunden sind. Diese seriellen Datenprozessoren 10A und 10B besitzen den gleichen Aufbau, und deshalb wurden gleichen bzw. entsprechenden Elementen der seriellen Datenprozessoren 10A und 10B dieselben Bezugszahlen zugeordnet. Jedoch wurde zur Unterscheidung der seriellen Datenprozessoren 10A und 10B allen Bezugszahlen, die für die Elemente des seriellen Datenprozessors 10A vergeben wurden, ein großes "A" hinzugefügt, und allen Bezugszahlen für die Elemente des seriellen Datenprozessors 10B wurde ein großes "B" hinzugefügt.
  • Im Folgenden wird nur der Aufbau des seriellen Datenprozessors 10A erläutert, da die seriellen Datenprozessoren 10A und 10B, wie oben erwähnt, den gleichen Aufbau besitzen. Der serielle Datenprozessor 10A enthält ein Achtbit-Schieberegister 20A, welches geeignet ist, ein paralleles Achtbitdatum zur Datenverarbeitungseinheit (nicht gezeigt) zu übertragen bzw. von ihr zu empfangen. Das Schieberegister 20A besitzt einen seriellen Datenausgang 22A, der über einen Ausgangspuffer (welcher weiter unten beschrieben wird) mit dem Datenanschluß 24A verbunden ist, an dem die serielle Datensignalleitung 12 angeschlossen ist. Der serielle Dateneingang 26A des Schieberegisters 20A ist mit dem Ausgang des Eingangspuffers 28A verbunden, dessen Eingang am seriellen Datenanschluß 24A liegt. Ferner besitzt das Schieberegister 20A einen Taktsignaleingang 30A, der mit dem Ausgang des anderen Eingangspuffers 32A verbunden ist, dessen Eingang am Taktsignalanschluß 34A liegt, an dem die Taktsignalleitung 14 angeschlossen ist.
  • Der Eingang des Eingangspuffers 32A ist außerdem mit dem Ausgang des Dreizustandspuffers 36A verbunden, an dessen Eingang das Taktsignal von dem im seriellen Datenprozessor eingebauten internen Taktsignalgenerator 38A anliegt. Der Dreizustandspuffer 36A wird durch eine zugehörige Taktsignalauswahlmarke 40A so gesteuert, daß der Dreizustandspuffer 36A bei Nutzung des internen Taktsignalgenerators 38A in den aktiven Zustand versetzt wird, und daß dann, wenn das über die Taktsignalleitung 14 kommende externe Taktsignal verwendet wird, der Dreizustandspuffer in den Zustand hoher Impedanz versetzt wird.
  • Der Ausgang des Eingangspuffers 32A ist außerdem mit einem Taktzähler 42A verbunden, der ein Ergebnissignal mit High- Pegel erzeugt, wenn er acht Taktsignale gezählt hat. Der Ausgang des Taktzählers 42A ist mit einem Eingang des NAND- Gates 44A verbunden, an dessen anderem Eingang die Taktsignalauswahlmarke 40A anliegt. Der Ausgang des NAND-Gates 44A ist mit der Gateelektrode des p-Kanal-Transistors 46A verbunden, der zwischen dem Datenanschluß 24A und der Hochspannungsquelle angeschlossen ist. Der Transistor 46A arbeitet als Pull-up-Transistor mit offener Drainelektrode.
  • Der Ausgang des Taktzählers 42A ist weiterhin mit einem Eingang des OR-Gates 48A verbunden, an dessen anderem Eingang die Empfangszustandsmarke 50A anliegt. Diese Empfangszustandsmarke 50A liegt auf High-Pegel, wenn der Datenprozessor 10A als Datenempfänger arbeiten soll, und auf Low- Pegel, wenn der Datenprozessor 10A als Datensender arbeiten soll. Der Ausgang des OR-Gates 48A ist über einen Inverter 52A mit einem Eingang des NAND-Gates 54A verbunden. Der andere Eingang dieses NAND-Gates 54A liegt am seriellen Datenausgang 22A des Schieberegisters 20A, und sein Ausgang ist mit der Gateelektrode des p-Kanal-Transistors 56A verbunden, welcher zwischen dem Datenanschluß 24A und der Hochspannungsquelle liegt. Außerdem ist der Ausgang des OR- Gates 48A mit einem Eingang des NOR-Gates 58A verbunden, dessen anderer Eingang ebenfalls am seriellen Datenausgang 22A des Schieberegisters 20A liegt. Der Ausgang dieses NOR- Gates 58A ist mit einem Eingang des NOR-Gates 60A verbunden, dessen anderer Eingang von dem ACK-Signalgenerator 62A gespeist wird. Dieser ACK-Signalgenerator 60A wird von der Datenverarbeitungseinheit (nicht gezeigt) angesteuert und erzeugt ein ACK-Signal, wenn der Datenprozessor 10A die seriellen Daten, die von einem anderen Datenprozessor übertragen wurden, sicher empfangen hat. Der Ausgang des OR-Gates 60A ist mit der Gateelektrode des n-Kanal-Transistors 64A verbunden, der zwischen dem Datenanschluß 24A und Masse liegt. Der p-Kanal-Transistor 56A und der n-Kanal-Transistor 64A arbeiten also zusammen als Gegentaktausgangstreiber.
  • Weiterhin ist der Ausgang des Eingangspuffers 28A mit einem ACK-Signaldetektor 66A verbunden.
  • Als nächstes soll die Wirkungsweise des oben genannten Datentransfersystems für den Fall beschrieben werden, daß der Datenprozessor 10A als serieller Datensender und der Datenprozessor 10B als serieller Datenempfänger arbeitet. Hierbei wird vorausgesetzt, daß das Schieberegister 20A mit einem zu übertragenden Achtbitdatum geladen und die Taktsignalauswahlmarke 40A auf High-Pegel gesetzt wurde, so daß sich der zugehörige Dreizustandspuffer 36A im aktiven Zustand befindet, womit die interne Taktsignalquelle 38A ausgewählt ist. Weiterhin wird die Empfangszustandsmarke 50A auf Low-Pegel gesetzt. Andererseits wird die Taktsignalauswahlmarke 40B des Datenprozessor 10B auf Low-Pegel gesetzt, was den zugehörigen Dreizustandspuffer 36B in den Zustand hoher Impedanz versetzt, so daß das über die Taktsignalleitung 14 geschickte externe Taktsignal ausgewählt und den verschiedenen Teilen des Datenprozessors 10B zugeführt wird. Die Empfangszustandsmarke 50B wird auf High-Pegel gesetzt. Im Ergebnis gibt das OR-Gate 48B ein High-Pegel- Signal ab, so daß an der Gateelektrode des p-Kanal-Transistors 54B ein High-Pegel-Signal anliegt, das den Transistor 54B im ausgeschalteten Zustand hält, und an der Gateelektrode des n-Kanal-Transistors 64B ein Low-Pegel-Signal anliegt, das den Transistor 64B im ausgeschalteten Zustand hält. Der Ausgangspuffer des Datenprozessors 10B befindet sich also im ausgeschalteten bzw. im potentialfreien Zustand. Da ferner die Taktsignalauswahlmarke 40B auf Low-Pegel liegt, liefert das NAND-Gate 44B ein High-Pegel-Signal an die Gateelektrode des p-Kanal-Transistors 46B, so daß der Transistor 46B im ausgeschalteten Zustand verbleibt. Auf diese Weise kann der Pegel am Datenanschluß 24B dem Pegel auf der Datensignalleitung 12 folgen.
  • In diesem Zustand wird das Taktsignal, das von dem Taktsignalgenerator 38A erzeugt wird, dem Taktzähler 42A und dem Schieberegister 20A, sowie über die Taktsignalleitung 14, den Taktsignalanschluß 34B und den Eingangspuffer 32B ebenso dem Schieberegister 20B und dem Taktzähler 42B zugeführt. In Synchronisation mit dem Taktsignal verschiebt das Schieberegister 20A die Daten, die darin abgelegt sind, und gibt die Daten bitweise am Datenausgang 22A aus.
  • Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Ausgang des OR-Gates 48A auf Low-Pegel, da sowohl die Empfangszustandsmarke 50A als auch der Ausgang des Taktzählers auf Low-Pegel liegen. Dadurch hält der Inverter 52A den einen Eingang des NAND- Gates 54A auf High-Pegel, so daß das NAND-Gate 54A als Inverter wirkt und den p-Kanal-Transistor 56A mit dem invertierten Signal der von dem Schieberegister 20A kommenden Datenbits ansteuert.
  • Da das OR-Gate 48A Low-Pegel liefert, wirkt andererseits das NOR-Gate 58A als Inverter für das Ausgangssignal des Schieberegisters 20A. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Ausgangssignal des ACK-Signalgenerators 62A auf Low-Pegel, wie oben bereits erwähnt wurde. Damit kann das Ausgangssignal des NOR-Gates 58A das OR-Gate 60A ohne Veränderung durchlaufen. Das NOR-Gate 58A und das OR-Gate 60A wirken also so zusammen, daß der n-Kanal-Transistor 64A mit dem invertierten Signal der von dem Schieberegister 20A kommenden Datenbits angesteuert wird.
  • Demzufolge wird, wenn sich der Ausgang 22A des Schieberegisters 20A auf High-Pegel befindet, der p-Kanal-Transistor 56A eingeschaltet und der n-Kanal-Transistor 64A ausgeschaltet. Andererseits wird, wenn sich der Ausgang 22A des Schieberegisters 20a auf Low-Pegel befindet, der p-Kanal- Transistor 56A ausgeschaltet und der n-Kanal-Transistor 64A eingeschaltet. Der p-Kanal-Transistor 56A und der n-Kanal- Transistor 64A werden also ständig in unterschiedlichen, einander entgegengesetzte Zustände versetzt und realisieren damit für den Datenanschluß 24A eine Gegentaktansteuerung. Folglich stellt das Schieberegister 20A an seinem Ausgang in Synchronisation mit dem Taktsignal bitweise die in ihm abgelegten Daten bereit, und die sequentiell gelieferten Datenbits werden über den Ausgangspuffer, der, wie oben erwähnt, aus dem p-Kanal-Transistor 56A und dem n-Kanal-Transistor 64A besteht, zum Datenanschluß 24A weitergeleitet. Die oberste und die zweite Kurve in Fig. 2 zeigen das Taktsignal auf der Taktsignalleitung 14 beziehungsweise den Zustand des Datenanschlusses 24A.
  • Durch die Verwendung eines Gegentakttreibers für die Ansteuerung des Datenanschlusses 24A und damit der seriellen Datensignalleitung 12 läßt sich, wie bereits oben erwähnt wurde, nicht nur der abfallende Übergang von High-Pegel auf Low-Pegel, sondern auch der ansteigende Übergang von Low- Pegel auf High-Pegel beschleunigen. Dementsprechend läßt sich der serielle Datentransfer zum Beispiel bis auf 1 MHz beschleunigen.
  • Solange die acht Bitdaten aus dem Schieberegister 20A herausgeschoben werden, bleibt das Ausgangssignal des Taktzählers 42A auf Low-Pegel. Deshalb gibt das NAND-Gate 44A ein High-Pegel-Signal an die Gateelektrode des p-Kanal-Transistors 46A, so daß der p-Kanal-Transistor 46A im ausgeschalteten Zustand gehalten wird. Der Transistor 46A wirkt also wie ein hoher Pull-up-Widerstand. Deshalb fließt auch dann, wenn das Ausgangssignal des Schieberegisters 20A Low-Pegel besitzt, kein Strom über den Transistor 46A und den Transistor 64A.
  • Bei dem seriellen Datenprozessor 10B laufen andererseits die seriellen Daten, die in der oben beschriebenen Weise auf die Datensignalleitung 12 gelegt wurden, in den Datenanschluß 24B und über den Eingangspuffer 28B zum Schieberegister 20b, und das serielle Taktsignal, das am Taktsignalanschluß 34B anliegt, wird über den Eingangspuffer 32B dem Taktsignaleingang des Schieberegisters 20B zugeführt. Die seriellen Daten werden somit in Synchronisation mit dem Taktsignal seriell in das Schieberegister 20B eingeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich, wie oben erwähnt, die Transistoren 56B und 64B im ausgeschalteten Zustand, da die Empfangszustandsmarke 50B auf High-Pegel liegt. Außerdem liefert das NAND-Gate 44B ein High-Pegel-Signal an den p-Kanal-Transistor 46B, da sich die Taktsignalauswahlmarke 40B auf Low-Pegel befindet. Dadurch wird der Transistor 46B im ausgeschalteten Zustand gehalten. Der Datenprozessor 10B kann somit die Datensignalleitung 12 nicht ansteuern.
  • Wenn der Taktzähler 42A die acht seriellen Taktsignale abgezählt hat, schaltet sein Ausgang auf High-Pegel. Als Folge davon erhält das Ausgangssignal des OR-Gates 48A High-Pegel, worauf das NOR-Gate 58A seinen Ausgang bedingungslos auf Low-Pegel legt. Da im datensendenden Prozessor keine ACK-Kontrolle erfolgt, bleibt das Ausgangssignal des ACK-Signalgenerators auf Low-Pegel. Dementsprechend erhält auch das Ausgangssignal des OR-Gates 60A Low-Pegel, so daß der n-Kanal-Transistor 64a ausgeschaltet wird. Andererseits wird der Ausgang des NAND-Gates 54A bedingungslos auf High- Pegel gelegt, was den p-Kanal-Transistor 56A in den ausgeschalteten Zustand versetzt. Der Ausgangspuffer, der aus den Transistoren 54A und 64A besteht, geht also in den Zustand hoher Impedanz bzw. den potentialfreien Zustand über. Somit wird die serielle Datensignalleitung in einen Zustand versetzt, in dem sie durch den Datenprozessor 10A nicht angesteuert werden kann. Gleichzeitig bringt das High-Pegel- Ausgangssignal des Taktzählers 42A das Ausgangssignal des NAND-Gates 44A auf Low-Pegel, wodurch der p-Kanal-Transistor 46A einschaltet, so daß der Datenanschluß 24A und damit die Datensignalleitung 12 durch die Wirkung des eingeschalteten Transistors 46A auf High-Pegel gezogen werden. Siehe den Abschnitt zum Zeitpunkt t8 bei der zweiten Kurve in Fig. 2.
  • Auf der anderen Seite prüft der datenempfangende Datenprozessor 10B, ob die übertragenen Daten sicher empfangen wurden oder nicht. Wenn der fehlerfreie Empfang bestätigt wird, bringt der ACK-Signalgenerator sein Ausgangssignal auf High-Pegel. Im Ergebnis wird der n-Kanal-Transistor 64B eingeschaltet, so daß am Datenanschluß 24B ein ACK-Signal erscheint, wie mit der dritten Kurve in Fig. 2 gezeigt wird. Die Datensignalleitung 12 wird also durch den eingeschalteten Transistor 64B auf Low-Pegel gezogen. Demzufolge erscheint nach dem Zeitpunkt t8 auf der Datensignalleitung 12 das Low-Pegel-ACK-Signal, wie an dem untersten Kurvenverlauf in Fig. 2 zu erkennen ist.
  • Dieses ACK-Signal wird über den Datenanschluß 24A und den Eingangspuffer 28A zum ACK-Detektor 66A übertragen. Damit wird dem datensendenden Datenprozessor 10A bestätigt, daß die übertragenen Daten von dem datenempfangenden Datenprozessor 10B sicher empfangen wurden. Der ACK-Detektor 66A reagiert auf das ACK-Signal und gestattet dem Datenprozessor 10A, das nächste Achtbitdatum zu übertragen.
  • Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel schickt der datensendende Datenprozessor 10A sein Taktsignal an den datenempfangenden Datenprozessor 10B. Es kann jedoch stattdessen der datenempfangende Datenprozessor 10B sein Taktsignal zum datensendenden Datenprozessor 10A schicken, indem die Taktsignalauswahlmarke 40A auf Low-Pegel und die Taktsignalauswahlmarke 40B auf High-Pegel gesetzt werden. In diesem Fall wird die serielle Taktsignalleitung 14 von dem empfangenden Datenprozessor 10B angesteuert, und die serielle Datensignalleitung 12 wird nach Abschluß der Übertragung einer Achtbit-Dateneinheit vom Prozessor 10A zum Prozessor 10B durch den empfangenden Datenprozessor 10B auf High-Pegel gezogen. Die übrige Funktion der Operation ist jedoch dieselbe wie in dem oben genannten Fall.
  • Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel befindet sich in Übereinstimmung mit einem Datenübertragungsformat, bei dem das ACK-Signal in Synchronisaticn zur fallenden Flanke des seriellen Taktimpulses erzeugt wird, welcher unmittelbar nach dem Empfang der acht Datenbits eintrifft. Es kann jedoch modifiziert werden, um einem zweiten Datenübertragungsformat zu entsprechen, bei dem das ACK-Signal nicht unmittelbar nach dem Empfang der acht Datenbits, sondern erst nach Ablauf einer kurzen Verzögerungszeit nach dem Empfang der übertragenen Daten geliefert wird.
  • Dieses zweite Datenübertragungsformat läßt sich mit dem Datentransfersystem realisieren, das in Fig. 1 gezeigt wird. Im Fall des zweiten Datenübertragungsformats wird der Taktzähler 42A so modifiziert, daß er ein High-Pegel-Signal liefert, wenn neun Taktsignale gezählt sind. Deshalb steuert, wie in Fig. 3 gezeigt wird, der Ausgangspuffer des Datenprozessors 10A den Datenanschluß 24A bis zum Zeitpunkt t9 im Gegentaktformat an. Da das Schieberegister ein High- Pegel-Signal liefert, wenn alle acht Datenbits herausgeschoben sind, werden der Datenanschluß 24A und dadurch die Datensignalleitung 12 auf High-Pegel gezogen, nachdem das Achtbitdatum übertragen ist. Danach werden die beiden Transistoren 56A und 64A des Ausgangspuffers in Reaktion auf das High-Pegel-Ausgangssignal des Taktzählers 42A zum Zeitpunkt t9 ausgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt geht das Ausgangssignal des NAND-Gates 44A auf Low-Pegel, so daß der Transistor 46A eingeschaltet wird und die Datensignalleitung 12 im Pull-up-Zustand hält. Andererseits erzeugt zum Zeitpunkt t9 der datenempfangende Datenprozessor 10B in Synchronisation mit der abfallenden Flanke des seriellen Taktsignales das ACK-Signal.
  • Das System kann also durch die Änderung der zu zählenden Anzahl von Taktsignalen modifiziert werden, um verschiedene Datenübertragungsformate zu realisieren.
  • Weiterhin wird bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel das Empfangsbestätigungssignal über die serielle Datensignalleitung geschickt. Wenn jedoch die Taktsignalleitung einen Aufbau mit offener Drainelektrode besitzt, kann das Empfangsbestätigungssignal auch über die Taktsignalleitung übertragen werden.
  • Wie aus der obigen Erläuterung erkennbar ist, steuert der serielle Datenprozessor die serielle Datensignalleitung im Gegentakt an, wenn die zu sendenden Daten in einem seriellen Format über die serielle Datensignalleitung übertragen werden sollen. Dadurch lassen sich die Daten mit einer hohen Geschwindigkeit übertragen. Andererseits wird nach Abschluß der seriellen Datenübertragung die Gegentaktsteuerung in den passiven Zustand bzw. in den Zustand hoher Impedanz versetzt, und gleichzeitig wird die serielle Datensignalleitung auf High-Pegel vorgespannt. Deshalb ist es möglich, das Empfangsbestätigungssignal über die serielle Datensignalleitung zu übertragen.
  • Die Erfindung wurde somit unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsbeispiele vorgestellt und beschrieben. Es soll jedoch angemerkt werden, daß die vorliegende Erfindung in keiner Weise auf Einzelheiten des dargestellten Aufbaus beschränkt ist, sondern daß innerhalb des Umfangs der anhängenden Ansprüche Änderungen und Modifikationen möglich sind.

Claims (9)

1. Serieller Datenprozessor, der mit einer einzelnen Datenleitung (12) und einer einzelnen Takt-Leitung (14) verbunden werden kann zum seriellen Datentransfer synchron zum Takt-Signal, mit einem Shiftregister (22), das mit der seriellen Datenleitung (12) verbunden ist und betrieben wird, um die Daten seriell synchron zum Taktsignal auf der Takt- Leitung (14) auszugeben und einer Datenleitungs-Steuervorrichtung (46), die mit der Datenleitung (12) verbunden ist und durch die Zählvorrichtung (42) gesteuert wird, um die Datenleitung auf einen vorbestimmten logischen Pegel zu bringen, nachdem der Zählwert der Zählvorrichtung einen vorbestimmten Wert erreicht hat, gekennzeichnet durch einen Ausgangspuffer, der so geschaltet ist, daß er die seriell vom Schieberegister (20) ausgegebenen Daten empfängt und sequentiell die empfangenen Daten an die Datenleitung (12) ausgibt, wobei der Ausgangspuffer einen Push-Pull- Treiber (56, 64) aufweist, dessen Ausgang mit der Datenleitung verbunden ist und dessen Eingang getrieben wird durch die seriell vom Schieberegister ausgegebenen Daten, und durch eine Zählvorrichtung (42), die den Takt auf der Taktleitung (14) empfängt und den Push-Pull-Driver (56, 64) im Betriebszustand hält, bis der Zählwert einen vorbestimmten Wert erreicht, und den Ausgang des Push-Pull-Treibers (56, 64) in einen Schwebezustand bringt, nachdem der Zählwert einen vorbestimmten Wert erreicht hat.
2. Datenprozessor nach Anspruch 1, wobei der Push-Pull-Treiber einen P-Kanal-Transistor (56) aufweist, der an seinem einen Ende mit hoher Spannung und an seinem anderen Ende mit einem Datenanschluß verbunden ist, der mit der seriellen Datenleitung (24) verbunden ist, und einen N-Kanal-Transistor (64), der an seinem einen Ende mit Masse und mit seinem anderen Ende an den Datenanschluß (12) angeschlossen ist, und wobei der Ausgangspuffer auch eine Torschaltung (54, 58, 60) aufweist, die zwischen einem Schiebeausgang (22) des Schieberegisters (20) und den entsprechenden Gates der P-Kanal und N-Kanal-Transistoren verbunden ist, wobei die Torschaltung durch die Zählvorrichtung (42) gesteuert wird.
3. Datenprozessor nach Anspruch 2, wobei die Torschaltung ein NOR-Gate (58) enthält, dessen erster Eingang verbunden ist, um den Ausgang der Zählvorrichtung zu empfangen und dessen zweiter Eingang verbunden ist, um den Schiebeausgang (22) des Schieberegisters (20) zu empfangen, wobei ein Ausgang des NOR-Gates (58) verbunden ist mit dem Gate des N-Kanal-Transistors (64), und ein erstes NAND-Gate (54), dessen erster Eingang verbunden ist, um über einen Inverter (52) den Ausgang der Zählvorrichtung (42) zu empfangen, und dessen zweiter Eingang verbunden ist, um den Schiebeausgang (22) des Schieberegisters (20) zu empfangen, wobei der Ausgang des NAND-Gates (54) verbunden ist mit dem Gate des P-Kanal-Transistors (56), so daß, wenn die Zählvorrichtung ein Niederpegel-Ausgangssignal ausgibt, der Shiftausgang des Shiftregisters (20) über das NAND-Gate (54) und das NOR-Gate (58) an die Gates der P-Kanal (56) bzw. N-Kanal (64)-Transistoren zugeführt wird, wo durch die P-Kanal- und N-Kanal-Transistoren zusammenwirken, um den Datenanschluß (24) in einer Push- Pull-Form in Übereinstimmung mit den seriell ausgegebenen Daten aus dem Schiebeausgang (22) des Schieberegisters (20) zu treiben, und andererseits, wenn die Zählvorrichtung (42) einen Hochpegelausgangssignal als Ergebnis des Zählens der vorbestimmten Anzahl von Takten liefert, der entsprechende Ausgang des NAND-Gates (54) und NOR-Gates (58) auf einen hohen Pegel bzw. einen tiefen Pegel, wodurch der P-Kanal und N-Kanal-Transistor ausgeschaltet wird.
4. Datenprozessor nach Anspruch 3, wobei die Datenleitungssteuervorrichtung einen zweiten P- Kanal-Transistor (42) aufweist, der zwischen Hochspannung und dem Datenanschluß verbunden ist, wobei das Gate des zweiten P-Kanal-Transistors (46) verbunden ist, um das Ausgangssignal der Zählvorrichtung (42) zu empfangen, so daß, wenn die Zählvorrichtung (42) ein Niederpegel-Ausgangssignal ausgibt, der zweite P-Kanal-Transistor (46) im Aus-Zustand gehalten ist, wodurch der Ausgangspuf fer (56, 64) den Datenanschluß (24) in Übereinstimmung mit den seriell ausgegebenen Daten von dem Schieberausgang (22) treiben kann, und andererseits, wenn die Zählvorrichtung (42) ein Hochpegel-Ausgangssignal liefert, als Ergebnis des Zählens der vorbestimmten Anzahl von Takten, der zweite P-Kanal-Transistor (46) ausgeschaltet ist, wodurch der Datenanschluß (24) und somit die einzelne Datenleitung (12) über den angeschalteten zweiten P-Kanal-Transistor (46) auf die hohe Spannung gezogen wird.
5. Datenprozessor nach Anspruch 4, wobei die Torschaltung ferner eine Empfangsmarke (50) erhält, die auf niedrigen Pegel gesetzt wird, wenn der Datenprozessor (10) als Datensender verwendet wird, und auf einen hohen Pegel, wenn der Datenprozessor (10) als Datenempfänger verwendet wird, und ein erstes OR-Gate (48), dessen erster Eingang mit der Empfangsmarke (50) verbunden ist, und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang der Zählvorrichtung (42) verbunden ist, wobei der Ausgang des ersten OR-Gates (48) mit dem ersten Eingang des NOR-Gates (58) verbunden ist und mit einem Eingang des Inverters (52), der mit dem ersten Eingang des ersten NAND-Gates (54) verbunden ist.
6. Datenprozessor nach Anspruch 5, wobei die Torschaltung ferner aufweist einen Datenempfangs- Bestätigungs-Signalgenerator (62), der im Betrieb einen Niederpegelausgang liefert, wenn der Datenprozessor als Datensender verwendet wird und ein Hochpegel-Ausgangssignal, wenn der Datenprozessor als Datenempfänger arbeitet und ein sicherer Datenempfang bestätigt wird, und ein zweites OR- Gate (60), dessen erster Eingang verbunden ist mit dem Datenempfangs-Bestätigungs-Signalgenerator (62) und dessen zweiter Eingang verbunden ist mit dem Ausgang des NOR-Gates (58), wobei der Ausgang des zweiten OR-Gates (60) verbunden ist mit dem Gate des N-Kanal-Transistors (64).
7. Datenprozessor nach Anspruch 6, wobei die Zählvorrichtung (42) einen Takteingang hat, der über einen Eingangspuffer (32) mit dem Taktanschluß (34) verbunden ist, der mit der Taktleitung (14) verbunden ist, und einen internen Taktgenerator (38), der über einen Drei- Zustands-Puffer (36) einen Takt an den Taktanschluß (43) liefert, und eine Taktwahlmarke (40), die mit dem Steuereingang des Dreizustands-Puffers (36) verbunden ist, um den Dreizustands-Puffer (36) im Betriebszustand zu halten, wenn der interne Takt (38) ausgewählt ist, und um den Dreizustands-Puffer (36) in einen Hochimpedanz-Zustand zu bringen, wenn der externe Takt ausgewählt ist.
8. Datenprozessor nach Anspruch 7, welcher ferner einen zweiten Eingangspuffer (28) enthält, dessen Eingang verbunden ist mit dem Datenanschluß und dessen Ausgang verbunden ist mit einem seriellen Dateneingang (26) des Schieberegisters (20)
9. Datenprozessor nach Anspruch 8, welcher ferner enthält einen Empfangs-Bestätigungs-Signaldetektor (66), dessen Eingang verbunden ist mit dem Ausgang des zweiten Eingangspuffers (28).
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