DE3854322T2 - Funkfernsprechapparat. - Google Patents

Funkfernsprechapparat.

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DE3854322T2
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Takaaki Ishii
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Funktelefonapparate, wie beispielsweise Mobiltelefone, tragbare Telefone, schnurlose Telefone oder dergleichen und insbesondere auf Funktelefone, bei welchen die Energie durch eine Batterie geliefert wird.
  • In jüngster Zeit sind verschiedene Arten von Funktelefonapparaten entwickelt worden. Einer davon wird im allgemeinen als Mobiltelefon bezeichnet. Das Mobil-Funktelefon, welches in einem Auto, einem Zug, auf einem Schiff oder dergleichen eingebaut sein kann, besteht aus einer Sender-Empfänger-Einheit mit einer Antenne und einer Telefoneinheit, die einen Handapparat und eine Basiseinheit einschließt. Diese Einheiten sind physisch voneinander getrennt und werden durch Signalleitungen miteinander verbunden.
  • Eine andere Art von Funktelefon wird als tragbares Telefon bezeichnet. Tragbare Telefone können weiter in zwei Gruppen unterteilt werden: ein transportabler Typ und ein von Hand gehaltener Typ. Bei dem transportablen Typ eines tragbaren Funktelefons ist eine Sender-Empfänger-Einheit zu einer Haupteinheit einer Telefoneinheit kombiniert und ist eine Antenneneinheit an der Haupteinheit befestigt; folglich kann ein Nutzer das transportable Telefon überall dorthin mitnehmen, wohin der Nutzer geht. Bei dem von Hand gehaltenen Typ eines tragbaren Funktelefons sind alle Bauteile zu einer Einheit kompakt zusammengefaßt, welche ein Nutzer in der Hand halten kann. Allen diesen Funktelefonen wird die Energie von einer Batterie geliefert. Zum Unterschied von den vorstehend erwähnten Arten von Funktelefonen gibt es noch eine weitere Art von Funktelefonen, nämlich das schnurlose Telefon. Das schnurlose Telefon hat eine oder mehrere Basiseinheiten, die mit einer oder mehreren Landleitungen verbunden sind und eine oder mehrere Handapparate. Der Handapparat kommuniziert mit einem anderen Telefonapparat dadurch, daß zuerst ein Funkkamal mit der Basiseinheit aufgebaut wird. Der Handapparat eines schnurlosen Telefons wird ebenfalls durch eine Batterie gespeist.
  • Generell ist es erforderlich, den Verbrauch elektrischer Energie bei einem Funktelefon zu reduzieren, da ja eine darin oder in einem Fahrzeug installierte Batterie eine begrenzte Energiekapazität hat.
  • Im Fall eines Mobiltelefons in einem Auto ist die in dem Auto eingebaute Batterie solange wieder aufladbar, wie das Auto fährt. Wenn jedoch die Zündung des Autos abgeschaltet und das Auto geparkt wird, dann kann der Nutzer das Mobiltelefon nur dadurch eingeschaltet lassen, daß ein bestimmter Befehl auf der Tastatur eingegeben wird. In einer solchen Situation verbraucht das Mobiltelefon die Energie der Batterie ungenutzt. Der Energieverbrauch kann die Batterie in dem Umfang entleeren, daß das Auto nicht starten kann.
  • Ein weiteres Problem, das bei einem Mobilfunktelefonapparat des Standes der Technik ungelöst ist, ergibt sich dann, wenn das Auto aus dem Versorgungsbereich des Lieferers der Mobiltelefonversorgung herausgebracht wird. In einer solchen Situation entnimmt der Apparat weiterhin Batterieenergie, obwohl der Mobiltelefonapparat nutzlos ist.
  • Im Fall entweder eines transportablen Telefons oder einer Handeinheit eines schnurlosen Telefons ist der Verbrauch von Batterieenergie ein noch ernsthafteres Problem, weil diese nur eine begrenzte Energiekapazität haben.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für einen verbesserten Funkfernsprechapparat zu sorgen, der in der Lage ist, Batterieenergie zu erhalten.
  • US-A-4,495,649 offenbart einen transportablen Funkapparat, der eine Energiequelleneinrichtung hat, die mit einer Empfangseinheit verbunden ist und mit einer Sendeeinheit durch einen Ein- Aus-Schalter verbunden ist. Wenn der Schalter durch den Nutzer geschlossen wird, um der Sendeeinheit Spannung zu liefern, dann wird eine Zeitkonstantenschaltung ebenfalls gespeist. Die Zeitkonstantenschaltung besteht aus einem Kondensator, und wenn der Kondensator nach einem Zeitintervall bis auf eine vorher bestimmte Spannung aufgeladen worden ist, dann bewirkt dieser, daß die Versorgung zu dem Sendekreis abgeschaltet wird. Die Vorrichtung schließt einen Kurzschlußschalter ein, welchen der Nutzer betätigt, um den Kondensator kurzzuschließen und folglich zu entladen, bevor sich der Kondensator auf die vorbestimmte Spannung aufgeladen hat, bei welcher die Speisung für den Sendekreis abgeschaltet wird. Ein Zeitsignalgenerator bildet ebenfalls einen Bestandteil der Vorrichtung. Dieser Generator erzeugt ein Signal, welches irgendeine Form eines Signals erregt, um den Nutzer zu warnen, bevor der Sendekreis van der Energieversorgungseinrichtung abgeschaltet wird.
  • Es ist auch aus JP-57-147622 bekannt, eine Zählvorrichtung bei einer Kamera zu verwenden, welche beginnt, einen Zeitraum zu zählen, wenn die Batterie der Kamera eingeschaltet wird. Der Zählwert in dem Zähler wird mit einem vorab eingestellten Zählwert verglichen, der in der Kamera gespeichert ist, und wenn die beiden Werte gleich sind, dann wird die Batterie ausgeschaltet, um die Lebensdauer der Batterie zu erhalten.
  • Entsprechend einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht ein Funkfernsprechapparat aus einer Sendeeinrichtung zum übertragen von Signalen über einen ersten Funkkanal; aus einer Empfangseinrichtung zum Empfangen von über einen zweiten Funkkanal übertragenen Signalen; aus einer Tastatur-Eingabeeinrichtung, die eine Anzahl von auf eine Betätigung durch den Nutzer ansprechenden Tasten zum Eingeben von Daten aufweist, die mit dem Betrieb der Sendeeinrichtung und der Empfangseinrichtung verknüpft sind; aus einer Stromversorgungseinrichtung zum Versorgen der Sendeeinrichtung und der Empfangseinrichtung mit elektrischer Energie; aus einer Stromversorgungs-Steuereinrichtung zum Beendigen der Versorgung zumindest der Sendeeinrichtung mit elektrischer Energie von der Stromversorgungseinrichtung; aus einer Speichereinrichtung zum Speichern eines vorbestimmten Zählwertes und einer Zähleinrichtung zum Zählen des Zeitverlaufs und zum Bewirken, daß die Stromversorgungseinrichtung die Lieferung von elektrischer Energie beendet, wenn ein von der Zähleinrichtung gezählter Zählwert den vorbestimmten Zählwert überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung irgendeiner aus der Vielzahl von Tasten den von der Zähleinrichtung gezählten Zählwert auf Null zurücksetzt und es die Betätigung einer speziellen Kombination der Tasten ermöglicht, daß der vorbestimmte Zählwert in der Speichereinrichtung geändert wird.
  • Der Nutzer wird in angemessener Weise vor der unmittelbar bevorstehenden Gefahr einer Energieabschaltung zu seinem Funkfernsprechapparat gewarnt, bevor die Energie abgeschaltet wird. Die Energie zum Funkfernsprechapparat wird automatisch immer dann abgeschaltet, wenn das Telefon über einen vorbestimmten Zeitraum unbenutzt ist. Die Energie wird in einem zweistufigen Prozeß abgeschaltet, wobei der Nutzer zuerst nach einem Zeitraum der Nichtbenutzung des Telefons vor dem unmittelbar bevorstehenden Abschalten der Energie gewarnt wird. Dann wird die Energie endgültig nach einem zweiten vorbestimmten Zeitraum abgeschaltet. Weiterhin kann die vorliegende Vorrichtung in Bauelemente eines Automobils integriert werden, d.h. in das Armaturenbrett, das optische und akustische Warneinrichtungen und die Warn- und Steuersysteme des Autos enthält.
  • Entsprechend einem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung umfaßt ein Verfahren zum Betreiben eines Funkfernsprechapparates die folgenden Schritte: Anwenden der Betätigung einer speziellen Kombination aus einer Vielzahl von Tasten einer Tastatur der Vorrichtung, um einen vorbestimmten Zeitzählwert in einer Speichereinrichtung einzustellen,
  • Abfühlen einer Betätigung irgendeiner dieser Tasten,
  • Zählen des Zeitverlaufs und erneutes Starten der Zeitmessung bei jeder Gelegenheit, bei der die Betätigung einer Taste abgefühlt wird;
  • regelmäßiges Vergleichen der Zeitmessung mit dem vorbestimmten Zeitzählwert und Beendigen der Versorgung mit elektrischer Energie wenigstens einer Sendeeinrichtung des Apparates, wenn der durch die Zähleinrichtung gezählte Zählwert den vorbestimmten Zählwert überschreitet.
  • Damit die Erfindung leichter verstanden wird, wird sie jetzt, nur in der Form eines Beispiels, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei welchen:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild ist, welches eine Anordnung eines Mobiltelefonapparates entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 eine Schnittansicht eines Autos ist, die das Installieren eines Mobiltelefonapparates darin zeigt;
  • Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Funkeinheit in dem Mobiltelefonapparat ist;
  • Fig. 4 ein Schaltschema einer Telefonanlage ist;
  • Fig. 5 ein Flußbild für einen Algorithmus ist, das die Funktionsweise einer Energiespeisungssteuerung entsprechend einer ersten Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 6 ein Flußbild für einen Algorithmus ist, das die Funktionsweise einer Energiespeisungssteuerung entsprechend einer zweiten Ausführungsform zeigt; und
  • Fig. 7 ein schematisches Blockschaltbild ist, das die Steuerung der Speisung zu Funkabschnitt 310 entsprechend einem der beiden Algorithmen von Fig. 5 oder 6 zeigt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, angewendet bei einem Mobiltelefon, wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung kann in gleicher Weise bei irgendeiner anderen Art von Funktelefonapparat angewendet werden, eingeschlossen, aber nicht beschränkt auf tragbare Telefone oder schnurlose Telefone.
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das eine Anordnung eines Mobiltelefonapparates entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 besteht ein Mobiltelefonapparat 100 aus einer Antenne 200, einer Funkeinheit 300 und einer Telefoneinheit 400. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Antenne 200 an einer äußeren Seite der Karosserie von Automobil 500 montiert. Die Telefoneinheit 400 ist in der Nähe des Fahrersitzes 504 innerhalb des Automobils 500 montiert.
  • Die Funkeinheit 300 umfaßt hauptsächlich den Funkabschnitt 310 für den Aufbau eines ersten und eines zweiten Funkkanals 600 mit einer Basisstation (nicht gezeigt) über die Antenne 200 zum Austausch von Daten damit, eine Funkeinheitssteuerung 330 für die Steuerung der Gesamt funktionen der Vorrichtung, eine Sprach- Wähl/Antworteinheit 350 zum Durchführen von Spracherkennung und -synthese und für das Abspeichern von Sprachmustersignalen, den ID-ROM 370 zum Abspeichern dar ID (Kennungs-Nummer) und von Telefonnummern und die Energieguelle 390 für die Lieferung von Energie von der Batterie 506 (Fig. 2), die in dem Automobil für die vorstehenden Bestandteile über Sicherung 508 montiert ist.
  • Die Telefoneinheit 400 umfaßt hauptsächlich die Handapparatesteuerung 418 für die Steuerung der Gesamtfunktionen der Telefoneinheit 400 als Reaktion auf Instruktionen oder dergleichen von Funkeinheitssteuerung 330, die Tasteneinheit 430 für die Eingabe von Tastenwerten, die Anzeigeeinheit 450 für die Sichtanzeige numerischer oder alphabetischer Zeichen als Reaktion auf die Steuerung durch die Handapparatesteuerung 418, den Schalter 470 für die Durchführung verschiedener Schaltoperationen und wählbare Audio-Eingabe/Ausgabeeinheiten 490 a oder b für die Eingabe oder Ausgabe eines hörbaren Tons. Die Telefoneinheit 400 kann in die Haupteinheit 400a und den Handapparat 400b unterteilt sein. Das Mikrofon 494 kann ein Freisprechmikrofon sein, das an der Sonnenblende 510 oder dergleichen in der Nähe des Fahrersitzes 504 montiert und mit der Haupteinheit 400a verbunden ist. Zusainmen umfassen Mikrofon 494 und Lautsprecher 492 einen Freisprech-Handapparat 410a. Der Lautsprecher 492 kann in der Haupteinheit 400a montiert sein. Die Handapparat-Steuereinrichtung 418, die Tasteneinheit 430 und die Anzeigeeinheit 450 sind in Handapparat 400b montiert. Das Handapparat-Mikrofon 466 und der Handapparat-Empfänger 498 bilden die Audio-Eingabe/Ausgabeeinheit 490b von Handapparat 400b.
  • Jedem Abschnitt von Funkeinheit 300, Haupteinheit 400a und Handapparat 400b wird Energie über eine Speiseleitung 1005 Zugeführt, die von der Energiequelle 390 in der Funkeinheit 300 ausgeht. Der geöffnete oder geschlossene Status von Schaltern 470 wird an Energiequelle 390 oder Funkeinheitssteuerung 330 über Leitung 1000 beziehungsweise 1001 übertragen. Steuer- oder Kommandosignale werden zwischen der Handapparatsteuerung 418 und der Funkeinheitssteuerung 330 über die Leitung 1002 übertragen. Audiosignale werden über die Leitungen 1003 übertragen. Die Funkeinheitssteuerung 330 sendet Steuersignale an die Audio- Eingabe/Ausgabeeinheit 490a über die Leitungen 1004.
  • Fig. 3 ist ein Blockschaltbild einer detaillierten Anordnung der Funkeinheit von Fig. 1.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 3 umfaßt der Funkabschnitt 310 den Demodulator 312, den Modulator 314 und den Synthesizer 320. Der Demodulator 312 demoduliert ein von der Basisstation über die Funkkanäle 600, Antenne 200 und Duplexschaltung 318 empfangenes Funksignal. Es sollte beachtet werden, daß dieses Signal hörbare Tonsignale und Steuersignale einschließt. Der Modulator 314 moduliert die Audio- und die Steuersignale und dergleichen von Audiosteuereinheit 330 und erzeugt Übertragungssignale.
  • Leistungsverstärker 316 verstärkt die Übertragungssignale von Modulator 314. Die Verstärkung von Leistungsverstärker 316 ist variabel, z.B. in 8 Schritten variabel. Die Duplexschaltung 318 sendet die über Funkkanal 609 und Antenne 200 empfangenen Signale an den Demodulator 312 und die Signale von Modulator 314 und Leistungsverstärker 316 an die Antenne 200. Der Synthesizer 320 besteht aus einem örtlichen Kanalwahl-Oszillator und spezifiziert eine Frequenz, aus welcher Signale durch den Demodulator 312 demoduliert werden und eine Frequenz, auf welche Signale stehen für den Synthesizer 320 zur Verfügung.
  • Die Funkeinheit-Steuerschaltung 330 besteht aus CPU 331, Oszillator/Frequenzteiler 332, Adressendecoder 333, ROM 334, RAM 335, Funksteuerschaltung 336, Audioschaltung 337, Steuersignalprozessor 338, Audio-Steuerschaltung 339, digitaler Schnittstelle 340, Energie-Steuerschaltung 341 und Unterbrechungs-Steuerschaltung 342. Bezugszahl 343 bezeichnet einen Datenbus; 344 einen Adressenbus und 345 einen Steuerbus. CPU 331 steuert die Operationen von Funkeinheit-Steuerschaltung 330. Der Oszillator/Frequenzteiler 332 liefert Taktsignale an die CPU 331 und teilt die Taktsignale so, daß angemessene frequenzgeteilte Impulse als Zeitsteuerimpulese an jeden Abschnitt des mobilen Telefonapparates geliefert werden, der sie erfordert. Der Adressendecoder 333 gibt vorbestimmte Operationssignale an die Bauelemente als Reaktion auf Instruktionssignale von der CPU 331 aus. ROM 334 speichert verschiedene Programme, die für Operationen durch die CPU 331 erforderlich sind. RAM 335 speichert verschiedene Arten von Daten während der Verarbeitung durch die CPU 331. Funksteuerschaltung 336 steuert den Funkabschnitt 310 als Reaktion auf eine Instruktion von der CPU 331. Beispielsweise sendet die Funksteuerschaltung 336 Signale, die Frequenzen anzeigen, die für den Synthesizer 320 zur Verfügung stehen, Signale, die dem Leistungsverstärker 316 einen Verstärkungspegel anzeigen und Signale, die dem Modulator 314 Modulationsparameter anzeigen. Funksteuerschaltüng 336 empfängt ein Schrittausgabesignal von Synthesizer 320 und gibt Energie-Erkennungssignale von Leistungsverstärker 316 aus und liefert sie an die CPU 331, wodurch Funktionsfehler verhütet werden. Die Audioschaltung 337 extrahiert Steuersignale aus den empfangenen Signalen, die durch Demodulator 312 demoduliert werden und liefert die Steuersignale an den Steuersignalprozessor 338 und die Audiosignale an die Sprach-Wähl/Antwortschaltung 350 und die Telefoneinheit 400. Audioschaltung 337 liefert auch die Steuersignale vom Steuersignalprozessor 338 und Audiosignale von dem Telefonapparat 400 und der Sprach-Wähl/Antwortschaltung 350 an Modulator 314. Es sollte beachtet werden, daß die Audioschaltung 337 auch die Signalform des Steuersignals, das an den Steuersignalprozessor 338 zu liefern ist, in einem bestimmten Wellenformat anordnet und das Steuersignal filtert, das an Modulator 314 zu liefern ist. Der Steuersignalprozessor 338 erfaßt die Bit- und Rahmensynchronisation mit dem Steuersignal von Audioschaltung 337. Unter Beibehaltung der erfaßten Synchronisation konvertiert der Steuersignalprozessor die seriellen Steuersignale einschließlich der von einer Basisstation empfangenen Steuerdaten in parallele Signale und konvertiert die parallelen Steuerdatensignale, die zu einer Basisstation zu senden sind, in serielle Signale, wobei die Steuersignale zur und von der Basisstation über die Audioschaltung 337 gesandt werden. Die Audioschaltungs-Steuereinheit 339 steuert die Audioschaltung 337. Zum Beispiel legt unter der Steuerung durch die Audioschaltungs-Steuereinheit 339 die Audioschaltung 337 selektiv die empfangenen Signale vom Demodulator 312 an den Steuersignalprozessor 338, Sprach-Wähl/Antwortschaltung 350 und Telefoneinheit 400 an und empfängt selektiv die Signale vom Steuersignalprozessor 338, der Sprach-Wähl/Antwortschaltung 350 oder der Telefoneinheit 400. Die digitale Schnittstelle 340 stellt eine Verbindung für die Datenkommunikation zwischen Funkeinheit 300 und Telefoneinheit 400 her. Energie- Steuerschaltung 341 steuert die Energiequelle 390. Beispielsweise bringt die Energie-Steuerschaltung 341 eine Spannung, die von Batterie 506 an Energiequelle 390 geliefert wird, auf einen vorbestimmten Wert. Die Spannung, die den vorbestiinmten Wert hat, wird-an die entsprechenden Bauelemente geliefert. Die Unterbrechungs-Steuerschaltung 342 unterbricht CPU 331 als Reaktion auf ein Unterbrechungssignal von jeden Bauelement.
  • Fig. 4 ist eine weitere detaillierte Ansicht der vorstehend beschriebenen Telefoneinheit 400.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 4 besteht Haupteinheit 400a hauptsächlich aus Audio-Steuerschaltung 410, Sprach-Eingabe/Ausgabeeinheit 490a und Schalteinheit 470. Die Audio-Steuerschaltung 410 besteht hauptsächlich aus dem B/U-Wandler 411, dem U/B-Wandler 412, den Verstärkern 413 und 414, der Echo-Löschschaltung 415 und den Schaltern 416 und 417. Die Sprach-Eingabe/Ausgabeeinheit 490a besteht aus einen Freisprechmikrofon 494 und einem Lautsprecher 492. Die Schalteinheit 470 besteht aus einen Hakenumschalter 472 und dem Ein/Aus-Schalter 474.
  • Der Wandler von symmetrischer auf unsymmetrischer Leitung (B/U- Wandler) 411 konvertiert die von der Audioschaltung 337 in Funkeinheit 300 über eine symmetrische Leitung 411a gelieferten Sprachsignale in Signale auf unsymmetrischer Leitung 411b. Die in die Signale auf unsymmetrischer Leitung 411b konvertierten Sprachsignale werden durch den Verstärker 415b verstärkt und über den Lautsprecher 492 ausgegeben. Da nun die ausgegebenen Sprachsignale aus der Audioschaltung in der Funkeinheit die Signale auf der unsyinrnetrischen Leitung sind, werden die Sprachsignale in die Signale auf der syinrnetrischen Leitung durch U/B- Wandler konvertiert, der in der unmittelbaren Ausgangsstufe der Audioschaltung 337 angeordnet ist. Die Sprachsignale, die am Freisprechmikrofon 494 eingegeben, durch Verstärker 414 verstärkt werden und auf der unsymmetrischen Leitung 412a erscheinen, werden in Signale auf einer symmetrischen Leitung 412b konvertiert. Die in Signale auf der symmetrischen Leitung 412b konvertierten Sprachsignale werden über die symmetrische Leitung 412b zur Audioschaltung 337 gesandt. Die Sprachsignaleingaben zu der Audioschaltung 337 in der Funkeinheit 300 sind Signale auf der unsymmetrischen Leitung, so daß die Sprachsignale in Signale auf der unsymmetrischen Leitung durch B/U-Wandler konvertiert werden, der in der unmittelbaren Ausgangsstufe von Audioschaltung 337 angeordnet ist.
  • Die Echo-Löschschaltung 415 besteht aus einem Dämpfungsglied 415a für die Dämpfung des von B/U-Wandler 411 in den Verstärker 413 eingegebenen Sprachsignals, einer Dämpfungs-Steuerschaltung 415a für die Steuerung einer Dämpfungsrate von Dämpfungsglied 415a, dem Dämpfungsglied 415c für die Dämpfung der von dem Verstärker 414 in U/B-Wandler 412 eingegebenen Sprachsignale, einer Dämpfungs-Steuerschaltung 415d für die Steuerung einer Dämpfungsrate von Dämpfungsglied 415c und einem Steuerbetragsrechner 415e für die Berechnung der Steuerungsbeträge der Dämpfungs- Steuerschaltungen 415b und 415d auf Basis des Sprachsignals auf der entsprechenden Leitung. Schalter 416 wird betätigt, um festzulegen, ob das Sprachsignal von B/U-Wandler 411 von Lautsprecher 492 auszugeben ist. Der Schalter 417 wird betätigt, um festzulegen, ob die Sprachsignale vom Freisprechmikrofon 494 an die Audioschaltung 337 in der Funkeinheit 300 zu senden sind. Die Betätigung der Schalter 416 und 417 wird auf der Basis von Steuersignaien durchgeführt, welche von der Funkeinheit-Steuerschaltung 330 ausgegeben werden. Der Hakenumschalter 472 erkennt den Zustand auf gehängt oder abgenommen von Handapparat 400b. Das festgestellte Signal wird an die Funkeinheit-Steuerschaltung 330 in der Funkeinheit 300 gesandt. Ein/Aus-Schalter 474 führt die Gesamt-Ein/Aus-Funktion von Mobiltelefonapparat 100 durch. Ein Schaltsignal von Schalter 474 wird zur Funkeinheit-Steuerschaltung 330 in der Funkeinheit 300 gesandt.
  • Der Handapparat 400b besteht aus Handapparat-Steuerschaltung 418, Anzeigeeinheit 450, Tasteneinheit 430 und Sprach-Eingabe/Ausgabeeinheit 490b. Die Anzeigeeinheit 450 besteht aus der Flüssigkristallanzeige 452 und dem LCD-Treiber 454. Die Tasteneinheit 430 besteht aus einer Vielzahl von Tasten, welche in einer Tastatur angeordnet sein können. Die Sprach-Eingabe/Ausgabeeinheit 490 umfaßt die Verstärker 419a, 419b und 419c, eine Dämpfungsschaltung 420, U/B-Wandler 421, Sprachschalteinheit 422 und die Schalter 423 und 424, Handapparatmikrofon 496 und Handapparatempfänger 498. Die Handapparat-Steuerschaltung 418 steuert die Gesamt funktionen von Handapparat 400b auf der Basis von Steuersignaien, die von der Funkeinheit-Steuerschaltung 330 in die Funkeinheit 300 gesandt werden. Gleichzeitig sendet die Handapparat-Steuerschaltung 418 Steuersignale oder dergleichen, die von der Tasteneinheit 430 eingegeben werden, an die Funkeinheit-Steuerschaltung 330 in der Funkeinheit 300. Die Verstärker 419a und 419b verstärken das Sprachsignal, das vom B/U-Wandler 411 in Haupteinheit 400a gesandt wird. Die Dämpfungsschaltung 420 dämpft das Sprachsignal, das durch die Verstärker 419a und 419b verstärkt wurde. Der Sprachsignalausgang über Verstärker 419a, Dämpfungsschaltung 420 und Verstärker 419b wird vom Handapparatempfänger 498 ausgegeben. Der Verstärker 419c verstärkt den Sprachsignaleingang vom Handapparatmikrofon 496. Der U/B- Wandler 421 konvertiert die verstärkten Sprachsignale auf unsymmetrischer Leitung 421a in Signale auf symmetrischer Leitung 421b. Das auf das Signal auf symmetrischer Leitung 421b konvertierte Sprachsignal wird über die symmetrische Leitung 421b und 421c zur Audioschaltung 337 gesandt. Der Schalter 423 wird betätigt, um festzulegen, ob das Sprachsignal von B/U-Wandler 411 vom Handapparatempfänger 498 auszugeben ist. Der Schalter 424 wird betätigt, um festzulegen, ob das Sprachsignal von Handapparatmikrofon 496 an die Audioschaltung 337 in der Funkeinheit 300 auszugeben ist. Die Funktion der Schalter 423 und 424 wird auf der Basis des Steuersignalausgangs von Handapparat-Steuerschaltung 418 durchgeführt und ist mit den Schaltern 416 und 417 in Haupteinheit 400a gekoppelt.
  • Bei einem Bereitschaftszustand von Mobiltelefonapparat 100 sind alle Schalter 416, 417, 423 und 424 ausgeschaltet. Bei einem Tonerzeugungsmodus für eine Tasteneingabe ist der Schalter 416 eingeschaltet und sind die Schalter 417, 423 und 424 ausgeschaltet. Wenn der Handapparät 400b für eine Kommunikation im abgenommen Zustand verwendet wird, dann sind die Schalter 416 und 417 eingeschaltet und sind die Schalter 423 und 424 ausgeschaltet. Die Sprachschaltereinheit 422 umfaßt den Pegeldetektor 422a, das ODER-Gatter 422b und den Schalter 422c. Der Pegeldetektor 422a stellt einen Signalpegel eines Sprachsignals fest, das in das Handapparatmikrofon 496 eingegeben wird. Wenn der Signalpegel kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, dann erzeugt der Pegeldetektor 422a ein Signal mit einem Wert "L". Wenn jedoch der Signalpegel den vorbestimmten Wert überschreitet, dann erzeugt der Pegeldetektor 422a ein Signal vom Wert "H". ODER- Gatter 422b empfängt ein Ausgangssignal L oder H vom Pegeldetektor 422a und einen vorbestimmten Steuersignalausgang von Steuerschaltung 418 und erzeugt ein Ausgangssignal, wenn eines der beiden Ausgangssignale vorhanden ist. Der Schalter 422c wird als Reaktion auf das Signal "L" vom ODER-Gatter 422b eingeschaltet, und die Sprachsignalleitung 421a wird geerdet. Das Sprachsignal von Handapparatmikrofon 496 wird nicht zur Audioschaltung 337 übertragen, und das Handapparatmikrofon wird in den Zustand AUS gebracht. Der Schalter 422c wird als Reaktion auf das Signal mit dem Wert "H" vom ODER-Gatter 422b ausgeschaltet, und das Handapparatmikrofon wird in den Zustand EIN gebracht. Der Steuersignaleingang von Steuerschaltung 418 zu einem Eingangsanschluß von ODER-Gatter 422b wird auf den Wert "L" im Bereitschaftszustand und während der normalen Kommunikation und auf den Wert "H" im Spracherkennungsmodus gesetzt, was ein Sprachwählen gestattet. Deshalb wird dann, wenn keine Sprache in Handapparatmikrofon 496 im Besetztzustand eingegeben wird, das Handapparatmikrofon 496 in den Zustand AUS gebracht. Deshalb wird Geräusch in dem Automobil 500 nicht zum anderen Teilnehmer gesandt, weshalb eine angenehme Kommunikation erreicht werden kann.
  • Die Flüssigkristallanzeige 452 besteht aus einem numerischen Anzeigeelement 452a, das mehrere Ziffernanzeigestellen hat und dem Anzeigeelement 452b für die Ausgabe verschiedener Funktionen. Der LCD-Treiber 454 treibt die Flüssigkristallanzeige 452 unter Steuerung durch die Handapparat-Steuerschaltung 418, um numerische oder alphabetische Zeichen auszugeben. Die Tasteneinheit 430 besitzt Tasten, die zumindest die Zifferntasten "0" bis "9" und auch Funktionstasten "*", "#", "SND", "STO", "END", "RCL", "FCN", "CLR", "EMR", "MUTE" und "TONE" einschließen. Wenn eine gewünschte Taste gedrückt wird, dann wird die gedrückte Taste durch Handapparat-Steuerschaltung 418 erkannt.
  • Nun soll die Funktionsweise für die Steuerung der Energiezuführung bei dieser Ausführungsform detailliert unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 5 stellt, nachdem der Ein/Aus-Schalter 474 in Haupteinheit 400a von einem Nutzer eingeschaltet worden ist (Schritt 501), Handapparat-Steuerschaltung 418 in Handapparat 400b fest, ob irgendeine Taste bei Tasteneinheit 430 innerhalb eines ersten vorbestimmten Zeitraums t&sub1; betätigt worden ist (Schritte 504, 506). Wenn nämlich mindestens eine Taste gedrückt wird, wird ein Kennzeichen gesetzt, das anzeigt, daß eine Tastenoperation in einem Register 418a in Handapparat-Steuerschaltung 418 gesetzt ist. Ein Prozessor 418b von Steuerschaltung 418 prüft, ob das Kennzeichen gesetzt ist oder nicht (Schritt 504). Diese Prüfung wird periodisch, beispielsweise in Intervallen von 8 ins, durchgeführt. Für den Fall, daß mindestens eine Taste gedrückt ist, führt die Handapparat-Steuerschaltung 418 die periodische Prüfung weiterhin durch. Andererseits inkrementiert für den Fall, daß das Kennzeichen nicht gesetzt ist, wenn das Kennzeichenregister geprüft wird, der Prozessor 418b von Handapparat-Steuerschaltung 418 einen Zählwert in einem Register A418a in Handapparat-Steuerschaltung 418 (Schritt 505). Folglich zeigt dieser Zählwert, welcher im Anfangszustand gleich Null ist (Schritt 502) an, wie oft die Prüfung kontinuierlich durchgeführt worden ist, ohne, daß festgestellt wurde, daß das Kennzeichen gesetzt ist und wird in Register A418c gespeichert. Und in Schritt 506 wird festgestellt, ob der Zählwert einen ersten vorbestimmten Wert X überschreitet, welcher von RAM 335 durch CPU 331 gelesen, über die digitale Schnittstelle 340 und Leitung 1002 zur Handapparat-Steuerschaltung 418 und in Register 8418d vorab gespeichert wird (Schritt 502). Wenn der Zählwert weder den ersten vorbestimmten Wert X überschreitet, noch gleich diesem ist, dann kehrt die Operation von Handapparat-Steuerschaltung 418 zu Schritt 504 zurück. Der durch den Prozessor 418b von Steuerschaltung 418 gezählte vorstehend erwähnte Wert wird auf Null zurückgesetzt, wenn-das Kennzeichen gesetzt wird, das anzeigt, daß eine Tastenoperation bei Schritt 504 festgestellt worden ist. Wenn der Zählwert den ersten vorbestimmten Wert X bei Schritt 506 überschreitet oder gleich diesem ist, dann wird die Operation bei Schritt 507 fortgesetzt. In Schritt 504 steuert Handapparat-Steuerschaltung 418 den LCD-Treiber 454 für die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 452. Dadurch wird die Flüssigkristallanzeige 452 mittels Steuerung durch die Handapparate- Steuerung 418 so gesteuert, daß eine Alarmnachricht, beispielsweise "ENERGIE WIRD BALD ABGESCHALTET. IRGENDEINE TASTE DRÜCKEN" ausgegeben wird. Bei dieser Ausführungsform werden, da ja die Anzahl von Stellen für eine Anzeige in der Anzeigeeinheit 450 auf zehn Stellen begrenzt ist, Sätze oder Phrasen der Alarmnachricht ordnungsgemäß in Wörter unterteilt, und die Gruppen von Wörtern werden sequentiell und kontinuierlich auf der Flüssigkeitskristalleinrichtung 452 angezeigt. Desgleichen kann auch kontinuierlich ein Piepton über Empfänger 418 oder Lautsprecher 492 unter der Steuerung durch die Handapparatesteuerung 418 und der CPU 331 erzeugt werden. Der Piepton kann solange fortdauern, wie die Alarmnachricht angezeigt wird oder kann auch nur zu der Zeit erzeugt werden, zu der die Alarmnachricht ursprünglich ausgegeben wird. Wenn ein Nutzer am Apparat steht und irgendeine Taste davon drückt, wird das Kennzeichen gesetzt, das eine Tastenoperation anzeigt. Das Setzen des Kennzeichens wird im nachstehend diskutierten Schritt 508 festgestellt.
  • Nach dem Aufleuchten von Anzeige 450 geht die Prozedur zu Schritt 508 weiter. In den Schritten 508 - 510 stellt die Handapparat-Steuerschaltung 418 fest, ob die Tasteneinheit 430 innerhalb eines zweiten vorbestimmten Zeitraums t&sub2; betätigt ist. Wenn mindestens eine Taste betätigt ist, dann wird das Kennzeichen, das eine Tastenoperation anzeigt, bei Register F418a in Handapparat-Steuerschaltung 418 gesetzt. Der Prozessor von Handapparat-Steuerschaltung 418 prüft nach, ob das Kennzeichen gesetzt ist oder nicht (Schritt 508). Diese Prüfung wird periodisch durchgeführt, wie vorstehend erwähnt. Für den Fall, daß mindestens eine Taste betätigt ist, steuert die Handapparat- Steuerschaltung 418 den LCD-Treiber so, daß die Flüssigkristalleinrichtung 452 mit dem Beleuchten aufhört (Schritt 511), und der Zählwert in Register A418c wird auf Null zurückgesetzt (Schritt 503). Danach geht die Prozedur zu Schritt 504 weiter. Wenn andererseits das Kennzeichen nicht gesetzt ist, wenn das Kennzeichenregister geprüft wird, dann erhöht der Prozessor 418b von Handapparat-Steuerschaltung 418 den Zählwert in Register A4lBc und die Prozedur geht zu Schritt 510 über. In Schritt 510 wird festgestellt, ob der Zählwert einen zweiten vorbestimmten Wert Y überschreitet, der von RAM 335 durch CPU 331 gelesen, über die digitale Schnittstelle 340 und Leitung 1002 zu Handapparat-Steuerschaltung 418 und in Register C418e voraus gespeichert wird (Schritt 502) oder nicht. Wenn der Zählwert den zweiten vorbestimmten Wert weder überschreitet, noch gleich diesem ist, kehrt die Operation zu Schritt 508 zurück. Wenn der Zählwert den zweiten vorbestimmten Wert Y bei Schritt 510 überschreitet oder gleich diesem ist, dann geht die Prozedur zu Schritt 512 weiter. In Schritt 512 sendet die Handapparat-Steuerschaltung 418 ein Signal, das eine automatische Beendigung der Energieeinspeisung zu Funkeinheit-Steuerschaltung 330 über Leitung 1002 anzeigt. Das Signal wird in CPU 331 über die digitale Schnittstelle 340 eingegeben. Als Reaktion auf dieses Signal sendet CPU 331 ein Energielieferungs-Beendigungssignal an Energie-Steuerschaltung 341 auf Steuerbus 345. Die Speise-Steuerschaltung 341 steuert als Reaktion auf das Beendigungssignal die Energiequelle 390 so, daß die Energiespeisung zu den entsPrechenden Abschnitten jeder Einheit unterbrochen wird. Dadurch wird die gesamte Energiezufuhr zu jeder Einheit dieses Mobiltelefons beendet. Es sollte beachtet werden, daß ein Nutzer leicht die Einrichtung aus dem Zustand zurückstellen kann, in welchem die Energiezuführung automatisch für ein Schonen der Batterie abgeschaltet wird, indem er Schalter 474 aktiviert.
  • Nun soll die zweite Ausführungsform des Algorithmus' für die Steuerung der Energiezuführung unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben werden.
  • Nachdem der Ein/Aus-Schalter 474 in Haupteinheit 400a durch einen Nutzer eingeschaltet ist (Schritt 601), setzt die CPU 331 in der Funkeinheit-Steuerschaltung 330 einen internen Zeitgeber davon auf Null (Schritt 602). Der interne Zeitgeber ist ein freilaufender Zeitgeber, der als Reaktion auf ein Taktimpulssignal getaktet wird, das von Oszillator/Frequenzteiler 332 geliefert wird. Dann wird durch die Handapparat-Steuerschaltung 418 festgestellt (Schritt 603), ob irgendeine Taste auf Tastatur 430 betätigt ist oder nicht. Für den Fall, daß mindestens eine Taste der Tastatur 430 betätigt ist, sendet die Handapparat- Steuerschaltung 418 ein Erkennungssignal an CPU 331 über die damit verbundene digitale Schnittstelle 340 auf den Leitungen 1002. Als Reaktion auf das Erkennungssignal setzt CPU 331 den Zeitgeber erneut (Schritt 602). Für den Fall, daß die Zeit, welche durch den internen Zeitgeber von CPU 331 gemessen wird, einen ersten vorbestimmten Zeitraum t&sub1; überschreitet, ohne, daß ein Erkennungssignal empfangen wird (Schritt 604), sendet CPU 331 ein Ausgabekommandosignal an Handapparat-Steuerschaltung 418 über die digitale Schnittstelle 340. Als Reaktion auf das Ausgabekommandosignal steuert Handapparat-Steuerschaltung 418 die Anzeigeeinheit 450 so, daß Alarmnachrichten auf der Flüssigkristalleinrichtung 452 angezeigt werden. Desgleichen sendet CPU 331 ein Tonkommandosignal an die Steuereinrichtung der Audioschaltung 339. Als Reaktion auf das Tonkommandosignal steuert die Steuereinrichtung der Audioschaltung 339 die Audioschaltung 338 so, daß ein Impulssignal, das an die Audioschaltung 337 von dem Oszillator/Frequenzteiler 332 zum Lautsprecher 492 in der Haupteinheit 400a oder dem Empfänger 498 in Handapparat 400b über die Leitungen 1103 übertragen wird, damit diese einen Piepton abgeben. Wie vorstehend beschrieben, können Alarmanzeigen sowohl visuell, als auch akustisch vorgenommen werden (Schritt 605). Nachdem die Alarmanzeige eingeschaltet ist, wartet die CPU 331 wieder auf das Erkennungssignal von Handapparat-Steuerschaltung 418 (Schritt 606). Bei Empfang des Erkennungssignals sendet CPU 331 Stopkommandosignale an die Handapparat-Steuerschaltung 418 und die Audiokreis-Steuerschaltung 339. Als Reaktion auf die Stopkommandosignale steuert die Handapparat-Steuerschaltung 418 die Anzeigeeinheit 450, daß die Alarmanzeige beendet wird. Desgleichen steuert die Audiokreis-Steuerschaltung 339 die Audioschaltung 337 so, daß die Lieferung des Impulssignals für das Abgeben eines Pieptons beendet wird. Für den Fall, daß die durch den internen Zeitgeber von CPU 331 gemessene Zeit einen zweiten vorbestimmten Zeitraum t&sub2; überschreitet, ohne, daß das Erkennungssignal empfangen wird (Schritt 607), sendet CPU 331 ein Steuersignal, das die Beendigung der Energiezuführung zu Energiezuführungs-Steuerschaltung 341 über den Steuerbus 345 anzeigt. Als Reaktion auf das Beendigungssignal steuert die Energie-Steuerschaltung 341 die Energiequelle 390 so, daß die Energiezuführung zu entsprechenden Abschnitten jeder Einheit abgeschaltet wird (Schritt 609).
  • Bei der vorstehend erwähnten Ausführungsform kann, während eine Anzeige für einen Nutzer durch Ausgabe einer Alarmnachricht oder Erzeugen eines Pieptones vorgenommen wird, eine Sprachnachricht, zum Beispiel "BITTE DRÜCKEN SIE EINE ANDERE TASTE, ODER ENERGIE WIRD BALD ABGESCHALTET", auf der Grundlage vorab eingespeicherter Daten künstlich synthetisiert oder kann auf der Grundlage von aufgezeichneten Daten reproduziert werden, welche vorab vom Nutzer aus einer Sprachsyntheseeinheit abgespeichert worden sind, die in der Sprach-Wähl/Antwortschaltung 350 installiert ist.
  • Weiterhin kann, während bei der vorstehend erwähnten Ausführungsform die gesamte Energiezuführung zu allen Einheiten der Vorrichtung beendet wird, wenn eine bestimmte Zeit vergeht, auch nur die Energiezuführung zu einem Übertragungsabschnitt für die Übertragung von Signalen in Funkabschnitt 310 beendet werden. Bei dieser Modifikation der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird der Weg der Energiezuführung für Funkabschnitt 301 in zwei Wege 701, 702 geteilt, wie in Fig. 7 gezeigt. Dem Übertragungsabschnitt 703, der Modulator 314 und Leistungsverstärker 316 einschließt, wird Energie auf dem Weg 702 geliefert, und die anderen Abschnitte in Funkabschnitt 310 werden auf dem Weg 701 versorgt. Die Energie-Steuerschaltung 341 schaltet als Reaktion auf das Beendigungssignal nur Weg 702 für den Übertragungsabschnitt ab und setzt die Energiezuführung für die anderen Abschnitte oder Einheiten fort. Entsprechend dieser Modifikation kann dann, wenn irgendjemand neben einem Eigentümer in der Nähe des Apparates ist, die Person immer noch einen Anruf von anderen empfangen. Infolgedessen kann verhütet werden, daß ein Nutzer des Apparates einen Anruf über eine lange Zeit vornimmt und nur einen Anruf von anderen empfangen, was die Batterieenergie schont. Wenn ein Anruf empfangen wird und der Nutzer beantwortet den Anruf dadurch, daß er den Handapparat 400b aufhängt oder die Taste SEND drückt, dann erkennt CPU 331 diesen Status und steuert die Energie-Steuerschaltung 341 so, daß die Energiezuführung zu Übertragungsabschnitt 703 wieder aufgenommen wird.
  • Noch weiterhin kann, während der Zeitgeber als Reaktion auf die Betätigung mindestens einer Taste von Tasteneinheit 430 bei der vorstehenden Ausführungsform auf Null gesetzt wird, er weiterhin als Reaktion auf das Schließen von Hakenumschalter 472 auf Null gesetzt werden, beispielsweise dann, wenn der Handapparat 400b auf einen Halter (nicht gezeigt) zurückgebracht wird. Bei der ersten Ausführungsform wird zum Beispiel der Zustand, wenn der Hakenumschalter 472 geschlossen ist, durch die Audio-Funkeinheit-Steuerschaltung 330 in der Funkeinheit 300 über die Leitung 1001 festgestellt. Als Reaktion auf ein Erkennungssignal bezüglich des Zustands des Hakenumschalters von Funkeinheit-Steuerschaltung 330 setzt die Handapparat-Steuerschaltung 418 das Kennzeichen, das eine Tastenbetätigung anzeigt.
  • Obwohl eine Ausführungsform beschrieben worden ist, die bei einem Mobiltelefonapparat zur Anwendung kommt, ist es für jene, die mit dieser Technik vertraut sind, offensichtlich, daß diese Erfindung auch leicht auf irgendeinen transportablen Typ eines Funktelefons Anwendung finden kann, das mit Batterie betrieben wird. Im Fall eines transportablen Funktelefons sind Funkeinheit 300 und Antenne 200 in ein Gehäuse einer Haupteinheit 400a von Telefoneinheit 400 mit eingebaut, und dadurch kann die Telefoneinheit einschließlich Funkeinheit und Antenne von einem Nutzer getragen werden. Im Falle eines von Hand gehaltenen Funktelefons oder einer mobilen Einheit eines schnurlosen Telefons sind Telefoneinheit 400, Funkeinheit 300 und Antenne 200 zusammen in einem einzigen Gehäuse zusammengefaßt. Die wesentlichen Merkmale dieser Erfindung sind auch auf alle solchen Fälle anwendbar. Weiterhin ist der Geltungsbereich dieser Erfindung nicht auf die Anwendung bei einem Funktelefon beschränkt, das mit einer Telefon-Landleitung verbunden werden kann, wie beispielsweise einem Zellen-Funktelefon in einem Zellen-Funksystem, sondern jede Anwendung eines Funktelefons, das Funkkanäle verwendet, fällt in den Geltungsbereich dieser Erfindung.
  • Weiterhin kann diese Erfindung auf eine Automobil-Steuereinrichtung angewendet werden, welche eine Eingabeeinheit und eine Ausgabeeinheit steuert, die getrennt von einer Haupteinheit eines Funktelefonapparates angeordnet sind, und jede Art von Verarbeitungseinheit mit derselben Funktion wie erwähnt, fällt in den Geltungsbereich dieser Erfindung.
  • Der erste und der zweite vorbestimmte Zeitraum t&sub1; und t&sub2; können von unterschiedlicher Dauer sein. Dies hängt grundsätzlich von der jeweiligen Situation ab. Bei einem Mobiltelefon kann beispielsweise t&sub1; ungefähr zwei Stunden und kann t&sub2; zwei Stunden und drei Minuten sein. Bei tragbaren Telefonen kann beispielsweise t&sub1; ungefähr eine Stunde und kann t&sub2; ungefähr eine Stunde und eine Minute sein. Es ist wichtiger, den Verbrauch von Batterieenergie bei einem tragbaren Telefon herabzusetzen. Desgleichen können t&sub1; und t&sub2; von derselben Dauer sein. In jenem Fall, in dem ein Nutzer neben dem Apparat steht und wünscht, daß der Apparat funktionsfähig ist, nachdem die Energieversorgung automatisch abgeschaltet worden ist, um Batterieenergie zu sparen, muß er den Energie-Ein/Ausschalter erneut aktivieren, statt irgendeine Taste oder den Hakenumschalter zu betätigen. Weiterhin kann ein Nutzer den ersten und den zweiten Zeitraum t&sub1; und t&sub2; selbst einstellen. Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann ein Nutzer sie dadurch umstellen, daß er irgendeine Reihenfolge einer Tasteneingabe an den Tasteneinheiten 430 durchführt, um auf diese Weise den Wert von X und Y, der t&sub1; und t&sub2; entspricht, zu ändern, der vorab in RAM 335 abgespeichert worden ist. Um beispielsweise den Zählwert von X zu ändern, kann der Nutzer die folgenden Tasten drücken: FCN, 8, 0, *, 1, 0, *. In diesem Fall erkennt Handapparat-Steuerschaltung 418 als Reaktion auf FCN, 8, 0, daß der Nutzer fordert, den Zählwert von X zu ändern, und als Reaktion auf die Tasteneingabe 1, 0 zwischen * und * ändert Handapparat-Steuerschaltung 418 den Zählwert X in RAM 335 auf einen Wert, der 10 Stunden entspricht.

Claims (6)

1. Funkfernsprechapparat mit einer Sendeeinrichtung (314, 316) zum Übertragen von Signalen über einen ersten Funkkanal; einer Empfangseinrichtung (312, 320) zum Empfangen von über einen zweiten Funkkanal übertragenen Signalen; einer Tastatureingabeeinrichtung, die eine Anzahl von auf eine Betätigung durch einen Benutzer ansprechenden Tasten (430) zum Eingeben von Daten aufweist, die mit dem Betrieb der Sendeeinrichtung (314, 316) und der Empfangseinrichtung (312, 320) verknüpft sind; einer Stromversorgungseinrichtung (390) zum Versorgen der Sendeeinrichtung und der Empfangseinrichtung mit elektrischer Leistung; einer Stromversorgungs-Steuereinrichtung (418, 331, 341) zum Beendigen der Versorgung zumindest der Sendeeinrichtung mit elektrischer Leistung von der Stromversorgungseinrichtung; einer Speichereinrichtung (335) zum Speichern eines vorbestimmten Zählwertes und einer Zähleinrichtung (331) zum Zählen des Zeitverlaufs und zum Bewirken, daß die Stromversorgungs-Steuereinrichtung (390) die Lieferung von elektrischer Leistung beendet, wenn ein von der Zähleinrichtung gezählter Zählwert den vorbestimmten Zählwert überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung irgendeiner der Anzahl von Tasten (430) den von der Zähleinrichtung gezählten Zählwert auf Null reduziert und es die Betätigung einer besonderen Kombination der Tasten ermöglicht, daß der vorbestimmte Zählwert in der Speichereinrichtung (335) geändert wird.
2. Funkfernsprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (335) einen zweiten vorbestimmten Zählwert speichert, der geringer ist als der erste vorbestimmte Zählwert, und daß die Zähleinrichtung eine Aktivierung einer Alarmeinrichtung bewirkt, wenn ein von der Zähleinrichtung gezählter Zählwert den zweiten vorbestimmten Zählwert überschreitet.
3. Funkfernsprechapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmeinrichtung eine Einrichtung zum Erzeugen von Schall aufweist.
4. Funkfernsprechapparat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarineinrichtung eine visuelle Anzeigeeinheit aufweist.
5. Verfahren zum Betreiben eines Funkfernsprechapparates mit den Schritten: Anwenden der Betätigung einer besonderen Kombination einer Anzahl von Tasten einer Tastatur des Apparats, um einen vorbestimmten Zeitzählwert in einer Speichereinrichtung zu setzen,
Erfassen einer Betätigung irgendeiner der Tasten, Zählen des Zeitverlaufs und Wiederstarten der Zeitmessung bei jeder Gelegenheit, wenn die Betätigung einer Taste erfaßt wird;
regelmäßiges Vergleichen der Zeitmessung mit der vorbestimmten Zeitzählung und Beendigen der Versorgung mit elektrischer Leistung wenigstens einer Sendeeinrichtung des Apparates, wenn der von der Zähleinrichtung gezählte Zählwert den vorbestimmten Zählwert überschreitet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, das den Schritt aufweist zu bestimmen, ob der gezählte Zeitverlauf eine zweite vorbestimmte Zeitperiode überschreitet, die kleiner ist als die erste erwähnte Zeitzählung, und einen Benutzer des Apparates zu alarmieren, wenn die gemessene Zeit die zweite vorbestimmte Zeitperiode überschreitet.
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