DE3855792T2 - Halbleiterspeicheranordnung mit verbesserter Ausgabeschaltung - Google Patents

Halbleiterspeicheranordnung mit verbesserter Ausgabeschaltung

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    • G11C7/062Differential amplifiers of non-latching type, e.g. comparators, long-tailed pairs

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Halbleiterspeichervorrichtung und insbesondere eine Ausgabeschaltung, die in der Halbleiterspeichervorrichtung eingefügt ist.
  • Ein typisches Beispiel der Ausgabeschaltung ist in Fig. 1 dargestellt. Die Ausgabeschaltung 1 ist einem Speicherzellfeld (nicht dargestellt) zugeordnet, das in Reihen und Spalten angeordnet ist, und Speicherzellen in jeder Spalte sind mit einem Paar Bitleitungen verbunden. Obwohl in den Zeichnungen nicht dargestellt, ist eine Spaltenauswahlschaltung zum Auswählen der Bitleitungspaare vorgesehen, so daß komplementäre Signale auf den beiden Datenleitungen 2 und 3 in Übereinstimmung mit einem Datenbit erscheinen, das aus der angesprochenen Speicherzelle ausgelesen wurde. Eine Leseverstärkerschaltung 4 des Stromspiegeltyps ist mit den Datenleitungen 2 und 3 verbunden, und die Leseverstärkerschaltung 4 umfaßt zwei Reihenschaltungen von p-Kanal-Feldeffekttransistoren 5 und 6 und n-Kanal-Feldeffekttransistoren 7 und 8, die parallel mit einer Quelle eines Spannungspegels Vdd verbunden sind, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 9, der zwischen die beiden Reihenschaltungen und einen Masseanschluß zum Aktivieren der Leseverstärkerschaltung 4 bei Anwesenheit eines Aktivierungssignals SE geschaltet ist. Die so aufgebaute Leseverstärkerschaltung 4 arbeitet zur Verstärkung der komplementären Signale auf den Datenleitungen 2 und 3 in Abhängigkeit von dem Aktivierungssignal SE zur Erzeugung eines Datenbitsignals DB an ihrem Ausgangsknoten 10.
  • Die Ausgangsschaltung 1 umfaßt weiterhin ein NOR-Gatter 11, eine Inverterschaltung 12, die parallel mit dem Ausgangsknoten 10 der Leseverstärkerschaltung 4 verbunden ist, ein NOR-Gatter 13, das mit der Inverterschaltung 12 verbunden ist, und eine Ausgangsinverterschaltung 14, die durch die NOR-Gatter 11 und 13 betrieben wird. Das NOR-Gatter 11 umfaßt eine Reihenschaltung aus zwei p-Kanal-Feldeffekttransistoren 15 und 16 und einem n-Kanal-Feldeffekttransistor 17, die zwischen die Quelle des Spannungspegels Vdd und den Masseanschluß geschaltet sind, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 18, der parallel zu dem n-Kanal-Feldeffekttransistor 17 geschaltet ist, und der p-Kanal-Feldeffekttransistor 15 und der n-Kanal-Feldeffekttransistor 18 sind zur Aktivierung einer Komplementärinverterschaltung vorgesehen, die durch die p-Kanal- und n-Kanal-Feldeffekttransistoren 16 und 17 in Abhängigkeit eines Ausgabefreigabesignals OE vorgesehen sind. Die Inverterschaltung 12 ist mit einer Reihenschaltung eines p-Kanal-Feldeffekttransistors 19 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 20 versehen, und das NOR-Gatter 13 entspricht im Schaltungsaufbau dem NOR-Gatter 11. Insbesondere umfaßt das NOR- Gatter 13 eine Reihenschaltung von zwei p-Kanal-Feldeffekttransistoren 21 und 22 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 23, die zwischen die Quelle des Spannungspegels Vdd und dem Masseanschluß geschaltet ist, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 24, der parallel zu dem n-Kanal-Feldeffekttransistor 23 geschaltet ist, wobei der p-Kanal-Feldeffekttransistor 21 und der n-Kanal-Feldeffekttransistor 24 ebenfalls zur Aktivierung einer Komplementärinverterschaltung vorgesehen sind, die durch die p-Kanal- und n-Kanal-Feldeffekttransistoren 22 und 23 gebildet wird, bei Anwesenheit des Ausgabefreigabesignals OE. Die Ausgangsinverterschaltung 14 ist mit einer Reihenschaltung eines n-p- n-Bipolartransistors 25 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 26 versehen, die zwischen die Quelle des Spannungspegels Vdd und dem Masseanschluß geschaltet ist, und der n-p- n-Bipolartransistor 25 und der n-Kanal-Feldeffekttransistor 26 werden durch die NOR-Gatter 11 bzw. 13 betrieben. Ein Ausgangsknoten ist zwischen dem n-p-n-Bipolartransistor 25 und dem n-Kanal-Feldeffekttransistor 26 vorgesehen und mit einem Datenausgangsanschluß 27 verbunden.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Auslesevorgänge unter der Annahme, daß Speicherzellen, die jeweils ein Logikbit "1" und ein Logikbit "0" speichern, in Folge angesprochen werden. Zum Zeitpunkt t1 der Fig. 2 werden die Komplementärsignale von der Speicherzelle an die Datenleitungen 2 und 3 über die Selektorschaltung zugeführt, so daß die Datenleitung 2 auf den niedrigen Spannungspegel heruntergeht, jedoch die Datenleitung 3 auf den hohen Spannungspegel in Übereinstimmung mit dem Logikbit "1", das in der Speicherzelle gespeichert ist. Da die Datenleitung 2 den Logikpegel des Datenbitsignals DB beeinflußt, geht das Datenbitsignal DB zum Zeitpuntk t2 auf den niedrigen Spannungspegel herunter. Mit dem Ausgangsfreigabesignal OE auf aktivem niedrigem Spannungspegel werden die NOR-Gatter 11 und 13 aktiviert, um jeweils an ihren Ausgangsknoten das Inverse zu bilden. Das Datenbitsignal DB wird dem NOR-Gatter 11 direkt zugeführt, dem NOR-Gatter 13 jedoch nach der Invertierung durch die Inverterschaltung 12. Anschließend verschieben die Inverterschaltung 12 und das NOR-Gatter 11 simultan ihre Ausgangsknoten auf den hohen Spannungspegel zum Zeitpunkt t3, jedoch verschiebt das NOR-Gatter 13 seinen Ausgangsknoten auf den niedrigen Spannungspegel zum Zeitpunkt t4. Der n-p-n-Bipolartransistor 25 wird jedoch durch das NOR-Gatter 11 zum Zeitpunkt t3 aktiviert, so daß der Datenausgangsanschluß 27 hinsichtlich des Spannungspegels im Bereich des Zeitpunktes t4 bestimmt wird.
  • Anschließend wird auf die Speicherzelle, die das Logikbit "0" speichert, zugegriffen, und die komplementären Signale werden von der Speicherzelle an die Datenleitungen 2 und 3 über die Selektorschaltung geliefert, so daß die Datenleitung 2 auf den hohen Spannungspegel geht, die Datenleitung 3 aber auf den niedrigen Spannungspegel zum Zeitpunkt t5 geht. Zum Zeitpunkt t6 geht das Datenbitsignal DB hoch auf den niedrigen Spannungspegel und die NOR-Gatter 11 und 13 werden durch das Ausgabefreigabesignal OE des aktiven niedrigen Spannungspegels aktiviert. Anschließend verschieben die Inverterschaltung 12 und das NOR-Gatter 11 simultan ihre Ausgangsknoten auf den niedrigen Spannungspegel zum Zeitpunkt t7, aber das NOR-Gatter 13 verschiebt seinen Ausgangsknoten auf den hohen Spannungspegel zum Zeitpunkt t8. Auf diese Weise beenden die NOR-Gatter 11 und 13 ihre Funktionen zum Zeitpunkt t8, jedoch muß die Ausgangsinverterschaltung 14 den Datenausgabeanschluß 27 entladen, um den Spannungspegel dort zu verschieben. Dann ist der Spannungspegel des Ausgabeanschlusses 27 zum Zeitpunkt t9 bestimmt.
  • Ein Problem ergibt sich bei der vorbekannten Ausgabeschaltung 1 dadurch, daß eine verlängerte Zeitspanne von der Änderung der komplementären Datensignale auf den Signalleitungen 2 und 3 bis zur Beendigung des Auslesevorganges vergeht. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß die Inverterschaltung 12 zwischen der Leseverstärkerschaltung 4 und dem NOR-Gatter 13 vorgesehen ist. Falls auf die Speicherzelle, die das Logikbit "1" speichert, zugegriffen wird, ist im einzelnen die Verzögerungszeitspanne etwa gleich der Gesamtsumme der jeweiligen Zeitspannen zum Verstärken der Komplementärsignale bei der Leseverstärkerschaltung 4, zum Erzeugen des Inversen des Datenbitsignals DB im NOR-Gatter 11 und zum Treiben des Datenausgangsanschlusses 27 durch die Ausgabeinverterschaltung 14. Die Verzögerungszeitspanne wird jedoch bei dem Auslesevorgang aus der Speicherzelle, die das Logikbit "0" speichert, aufgrund der Inverterschaltung 12 verlängert. Somit sollte die Halbleiterspeichervorrichtung auf die längste Zeitspanne eingestellt sein, die für den Auslesevorgang benötigt wird, unabhängig von dem Logikpegel des Datenbits.
  • IEEE 1987 SOLID-STATE CIRCUITS CONFERENCE, DIGEST OF TECHNICAL PAPERS, Februar 1987, Seiten 264-265, New York, USA, beschreibt eine Halbleiterspeichervorrichtung mit einem Aufbau von Leseverstärkern, die auf ein Datensignal auf einem ausgewählten Paar von Bitleitungen zum Betreiben eines Paares von Datenleitungen ansprechen. Des weiteren ist angegeben, daß ein Ausgangspuffer das Datensignal hält.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Halbleiterspeichervorrichtung zu schaffen, die eine Ausgabeschaltung aufweist und eine relativ kurze Zeitspanne für einen Auslesevorgang benötigt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Halbleiterspeichervorrichtung nach Anspruch 1 gelöst; die abhängigen Ansprüche betreffen weitere Entwicklungen der Erfindung.
  • Die Merkmale und Vorteile einer Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Schaltdiagramm einer bekannten Ausgabeschaltung in einer Halbleiterspeichervorrichtung;
  • Fig. 2 ein Diagramm der Signalverläufe zur Beschreibung von Auslesevorgängen in der Ausgabeschaltung gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 eine Schaltungsanordnung einer Ausgabeschaltung für eine Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 ein Diagramm der Signalverläufe, die in wesentlichen Punkten der Ausgabeschaltung der Fig. 3 auftreten; und
  • Fig. 5 ein Diagramm des Schaltungsaufbaus einer weiteren Ausgabeschaltung gemäß der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE Erstes Ausführungsbeispiel
  • Zunächst bezugnehmend auf Fig. 3 der Zeichnungen ist dort eine Ausgabeschaltung 30 dargestellt, die in eine Halbleiterspeichervorrichtung eingebracht ist, die auf einem Halbleiterchip gefertigt ist. Die Ausgabeschaltung 30 ist einem Speicherzellfeld 31 zugeordnet, und eine Spaltenauswahlschaltung 32 ist zwischen dem Speicherzellfeld 31 und der Ausgabeschaltung 30 vorgesehen. Jede der Speicherzellen des Feldes 31 speichert ein Datenbit von entweder Logikpegel "1" oder "0", und das Datenbit wird von der Speicherzelle auf die Spaltenauswahlschaltung 32 übertragen, wenn auf sie zugegriffen wird. Die Ausgabeschaltung 30 umfaßt im wesentlichen eine erste Leseverstärkerschaltung 33, eine zweite Leseverstärkerschaltung 34, die parallel zur ersten Leseverstärkerschaltung 33 vorgesehen ist, ein erstes NOR-Gatter 35, das mit der ersten Leseverstärkerschaltung verbunden ist, ein zweites NOR-Gatter 36, das mit der zweiten Leseverstärkerschaltung 34 verbunden ist, und eine Ausgabeinverterschaltung 37, die durch die NOR-Gatter 35 und 36 betrieben wird. Zwei Datenleitungen 38 und 39 erstrecken sich parallel von der Spaltenauswahlschaltung 32 zur Weiterleitung eines Komplementärbitsignals entsprechend dem Datenbit, so daß eine Spannungsdifferenz zwischen den Datenleitungen 38 und 39 entsprechend dem Logikpegel des Datenbits auftritt.
  • Die erste Leseverstärkerschaltung 33 ist vom Stromspiegeltyp und umfaßt eine Reihenschaltung eines p-Kanal-Feldeffekttransistors 40 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 41, die zwischen eine Quelle positiven Spannungspegels Vdd und einen Aktivierungsknoten 42 geschaltet ist, eine Reihenschaltung eines p-Kanal-Feldeffekttransistors 43 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 44, die zwischen die Quelle positiven Spannungspegels Vdd und den Aktivierungsknoten 42 geschaltet ist, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 45, der zwischen Aktivierungsknoten 42 und einen Masseanschluß geschaltet ist. Die p-Kanal-Feldeffekttransistoren 40 und 43 haben jeweils Gateelektroden, die mit einem gemeinsamen Drainknoten der Transistoren 40 und 41 verbunden sind, aber die n-Kanal-Feldeffekttransistoren 41 und 44 haben jeweils Gateelektroden, die mit den Datenleitungen 38 und 39 verbunden sind. Der n-Kanal-Feldeffekttransistor 45 spricht auf ein Aktivierungssignal SE zur Verbindung des Aktivierungsknotens 42 mit dem Masseanschluß an, und dann wird die erste Leseverstärkerschaltung 33 aktiviert, um den Spannungsdifferenzpegel zwischen den Datenleitungen 38 und 39 zu erhöhen und dadurch ein Datenbitsignal DB an einem gemeinsamen Drainknoten 46 der Transistoren 43 und 44 zu erzeugen.
  • Die zweite Leseverstärkerschaltung 34 entspricht dem Aufbau der ersten Leseverstärkerschaltung 33, ist jedoch mit den Datenleitungen 38 und 39 in invertierter Weise verbunden. Insbesondere umfaßt die zweite Leseverstärkerschaltung 34 eine Reihenschaltung eines p-Kanal-Feldeffekttransistors 47 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 48, die zwischen die Quelle positiven Spannungspegels Vdd und einen Aktivierungsknoten 49 geschaltet ist, eine Reihenschaltung eines p-Kanal-Feldeffekttransistors 50 und eines n-Kanal-Feldeffekttransistors 51, die zwischen die Quelle positiven Spannungspegels Vdd und den Aktivierungsknoten 49 geschaltet ist, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 52, der zwischen den Aktivierungsknoten 49 und den Masseanschluß geschaltet ist. Die p-Kanal-Feldeffekttransistoren 47 und 50 haben jeweils Gateelektroden, die mit einem gemeinsamen Drainknoten der Transistoren 47 und 48 verbunden sind, aber die n-Kanal-Feldeffekttransistoren 48 und 51 haben jeweilige Gateelektroden, die mit den Datenleitungen 39 bzw. 38 verbunden sind. Die so aufgebaute zweite Leseverstärkerschaltung 34 erzeugt das Inverse des Datenbitsignals DB am gemeinsamen Knoten 53 der Transistoren 43 und 44 bei Anwesenheit des Aktivierungssignals SE.
  • Das erste NOR-Gatter 35 umfaßt eine Reihenschaltung aus zwei p-Kanal-Feldeffekttransistoren 54 und 55 und einen n- Kanal-Feldeffekttransistor 56, die zwischen die Quelle des positiven Spannungspegels Vdd und dem Masseanschluß geschaltet ist, und einen n-Kanal-Feldeffekttransistor 57, der parallel zu den n-Kanal-Feldeffekttransistor 56 geschaltet ist, und der p-Kanal-Feldeffekttransistor 54 und der n-Kanal-Feldeffekttransistor 57 sind zur Aktivierung einer Komplementärinverterschaltung vorgesehen, die durch die p-Kanal- und n-Kanal-Feldeffekttransistoren 55 und 56 gebildet ist, bei Anwesenheit eines Ausgabefreigabesignals OE. Das zweite NOR-Gatter 36 entspricht im Schaltungsaufbau dem ersten NOR-Gatter 35, so daß Bezugsziffern 58, 59, 60 und 61 zur Bezeichnung der Komponententransistoren entsprechend den Transistoren 54 bis 57 verwendet werden. Das erste und das zweite NOR-Gatter 35 und 36, die so aufgebaut sind, arbeiten zur Erzeugung eines invertierten Signals des Datenbitsignals bzw. eines nicht-invertierten Signals des Datenbitsignals, bei Anwesenheit des Ausgabefreigabesignals OE.
  • Die Ausgabeinverterschaltung 37 ist mit einer Reihenschaltung eines n-p-n-Bipolartransistors 62 und eines n-Kanal- Feldeffekttransistors 43 versehen, die zwischen die Quelle positiven Spannungspegels Vdd und den Masseanschluß geschaltet ist, und der n-p-n-Bipolartransistor 62 und der n- Kanal-Feldeffekttransistor 63 werden durch das erste und das zweite NOR-Gatter 35 bzw. 36 betrieben. Ein Ausgabeknoten ist zwischen dem n-p-n-Bipolartransistor 62 und dem n- Kanal-Feldeffekttransistor 63 vorgesehen und mit dem Datenausgabeanschluß 64 verbunden.
  • Es folgt eine Beschreibung von Auslesevorgängen mit Bezug auf Fig. 4 unter der gleichen Annahme wie bei der bekannten Technik. Zum Zeitpunkt t11 wird das Komplementärbitsignal von der Speicherzelle den Datenleitungen 38 und 39 über die Spaltenauswahlschaltung 32 übertragen, so daß die Datenleitung 38 auf den niedrigen Spannungspegel heruntergeht, die Datenleitung 39 jedoch auf den hohen Spannungspegel, in Übereinstimmung mit dem Logikbit "1", das aus der Speicherzelle ausgelesen wurde. Da die Datenleitung 38 den Logikpegel des Datenbitsignals DB beeinflußt, geht das Datenbitsignal DB zum Zeitpunkt t12 auf den niedrigen Spannungspegel herunter. Mit dem Ausgabefreigabesignal OE auf dem aktiven niedrigen Spannungspegel werden das erste und das zweite NOR-Gatter 35 und 36 aktiviert, um auf das Datenbitsignal DB und sein Inverses anzusprechen. Das Datenbitsignal DB ist auf dem niedrigen Spannungspegel, so daß das erste NOR- Gatter 35 das invertierte Signal mit hohem Spannungspegel zum Zeitpunkt 13 erzeugt, das zweite NOR-Gatter 36 liefert jedoch gleichzeitig das nicht-invertierte Signal mit niedrigem Spannungspegel. Mit dem invertierten Signal des hohen Spannungspegels schaltet der n-p-n-Bipolartransistor 62 ein und liefert an den Datenausgangsanschluß 64 den positiven Spannungspegel, und der n-Kanal-Feldeffekttransistor 36 liefert keinen Leitungsweg zwischen dem Datenausgabeanschluß 64 und dem Masseanschluß, wodurch der Datenausgabeanschluß 64 auf den hohen Spannungspegel verschoben wird.
  • Anschließend wird auf die Speicherzelle zugegriffen, die das Logikbit "0" speichert, und das Komplementärsignal wird von der Speicherzelle an die Datenleitungen 2 und 3 geliefert, so daß die Datenleitung 38 auf den hohen Pegel hochgeht, die Datenleitung 39 jedoch auf den niedrigen Pegel, zum Zeitpunkt t15. Anschließend geht das Datenbitsignal DB auf den niedrigen Spannungspegel, das Inverse wird jedoch in die entgegengesetzte Richtung zum Zeitpunkt t16 bewegt. Mit dem Ausgabefreigabesignal OE auf dem aktiven niedrigen Spannungspegel werden das erste und das zweite NOR-Gatter 35 und 36 aktiviert und ändern das invertierte Signal und das nicht-invertierte Signal. Anschließend verschiebt das erste NOR-Gatter 35 das invertierte Signal auf den niedrigen Spannungspegel, und das zweite NOR-Gatter 36 verschiebt das nicht-invertierte Signal auf den hohen Spannungspegel zum Zeitpunkt t16. Auf diese Weise beenden die NOR-Gatter 35 und 36 gleichzeitig ihre Funktionen, so daß der n-p-n- Bipolartransistor 62 ausschaltet und den Stromweg von der Quelle positiven Spannungspegels Vdd zum Datenausgabeanschluß 64 blockiert, wobei jedoch ein Leitungsweg von dem Datenausgabeanschluß 64 zum Masseanschluß zum Zeitpunkt t18 gebildet wird, wodurch der Datenausgabeanschluß auf den niedrigen Pegel verschoben wird.
  • Die erfindungsgemäße Ausgabeschaltung erzeugt gleichzeitig ein Datenbitsignal DB und sein inverses, so daß die Verzögerungszeitspanne etwa gleich der Gesamtsumme der jeweiligen Zeitspannen ist, die durch die Leseverstärkerschaltung, das NOR-Gatter und die Ausgabeinverterschaltung 37 benötigt wird, und zwar aufgrund des Dualisierens des Signalflusses von den Datenleitungen 38 und 39 zur Datenausgabeinverterschaltung 37. Als Ergebnis kann die Verzögerungszeitspanne auf die kürzeste Zeitspanne eingestellt werden, unabhängig von dem Logikpegel des aus der Speicherzelle ausgelesenen Datenbits.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Bezugnehmend auf die Fig. 5 der Zeichnungen ist dort der Schaltungsaufbau einer weiteren Ausgabeschaltung 71 gemäß der Erfindung dargestellt. Die Ausgabeschaltung 71 entspricht im Schaltungsaufbau der Ausgabeschaltung 30 mit Ausnahme des ersten und des zweiten NOR-Gatters 72 und 73, so daß gleiche Bezugsziffern zur Bezeichnung von Schaltungen und Komponententransistoren verwendet werden, die denen der Ausgabeschaltung 30 entsprechen und keine weitere Beschreibung erfolgt.
  • Das erste und das zweite NOR-Gatter 72 und 73 entsprechen im Schaltungsaufbau einander, und aus diesem Grund wird nur das erste NOR-Gatter 72 beschrieben. Das erste NOR-Gatter 72 umfaßt eine Reihenschaltung eines ersten p-Kanal-Feldeffekttransistors 74 und einer Komplementärinverterschaltung 75, die zwischen die Quelle des positiven Spannungspegels Vdd und den Masseanschluß geschaltet ist, einen ersten n- Kanal-Feldeffekttransistor 76, der zwischen einen gemeinsamen Drainknoten der Komplementärinverterschaltung 75 und den Masseanschluß geschaltet ist, eine Reihenschaltung eines zweiten und eines dritten n-Kanal-Feldeffekttransistors 77 und 78, die zwischen einen Ausgabeknoten 79 und einen Masseanschluß geschaltet sind, einen vierten n-Kanal-Feldeffekttransistor 80, der parallel zum n-Kanal-Feldeffekttransistor 77 geschaltet ist, und eine Reihenschaltung eines ersten und eines zweiten n-p-n-Bipolartransistors 81 und 82, die zwischen die Quelle positiven Spannungspegels Vdd und den Masseanschluß geschaltet sind. Die Komplementärinverterschaltung 75 und der zweite n-Kanal-Feldeffekttransistor 77 haben jeweils Gateelektroden, die mit dem gemeinsamen Drainknoten 46 verbunden sind, und der erste p- Kanal-Feldeffekttransistor 74 und der erste und der vierte n-Kanal-Feldeffekttransistor 76 und 80 werden an ihren jeweiligen Gateelektroden mit dem Ausgangsfreigabesingal OE versorgt. Des weiteren ist der dritten n-Kanal-Feldeffekttransistor 78 an seiner Gateelektrode mit dem Ausgangsknoten 79 verbunden, und der erste und der zweite n-p-n-Bipolartransistor 81 und 82 sind an ihren Basiselektroden mit einem gemeinsamen Drainknoten der Komplementärinverterschaltung 75 bzw. einem gemeinsamen Drainknoten zwischen dem zweiten und dem dritten n-Kanal-Feldeffekttransistor 77 und 78 verbunden. Das so aufgebaute NOR-Gatter 72 wird bei Anwesenheit des Ausgabefreigabesignals OE mit aktivem niedrigem Pegel aktiviert und erzeugt das invertierte Signal des Datenbitsignals DB. Die n-p-n-Bipolartransistoren 81 und 82 haben eine größere Stromtreiberfähigkeit als die Feldeffekttransistoren, so daß der Datenausgangsanschluß 64 im Spannungspegel mit erhöhter Geschwindigkeit bezüglich der Ausgabeschaltung 30 verschoben wird.

Claims (4)

1. Halbleiterspeichervorrichtung mit einer ersten Datenleitung (38), der ein erstes Datensignal zugeführt wird, das ein aus einer ausgewählten Speicherzelle ausgelesenes Datum angibt, einer zweiten Datenleitung (39), der ein zweites Datensignal zugeführt wird, das eine Inversion des ersten Datensignals angibt, einem Ausgabeanschluß (64) und einer Ausgabeschaltung, die den Ausgabeanschluß in Abhängigkeit von dem ersten und dem zweiten Datensignal treibt, wobei die Ausgabeschaltung eine erste Leseverstärkerschaltung (33) mit einem ersten und einem zweiten Eingangsknoten aufweist, die jeweils mit der ersten und zweiten Datenleitung verbunden sind, und eine Schaltungskonfiguration mit einer ersten Stromspiegellast aufweist zum Erzeugen eines ersten Ausgabesignals durch Differenzverstärkung, mit einer zweiten Leseverstärkerschaltung (34) mit einem dritten und einem vierten Eingangsknoten, die jeweils mit der ersten und der zweiten Datenleitung verbunden sind, und eine Schaltungskonfiguration mit einer Stromspiegellast aufweist zur Erzeugung eines zweiten Ausgabesignals durch Differenzverstärkung, wobei das zweite Ausgabesignal eine Phase aufweist, die bezüglich des ersten Ausgabesignals invertiert ist, gekennzeichnet durch eine Ausgabeinverterschaltung (37) mit einem ersten Ausgabetransistor (62) vom npn-Bipolartyp, der zwischen eine erste Versorgungsleitung (Vdd) und den Ausgabeanschluß (64) geschaltet ist, einem zweiten Ausgabetransistor (63) von einem n-Kanal-FET- Typ, der zwischen eine zweite Versorgungsleitung und den Ausgangsanschluß (64) geschaltet ist, eine erste Treiberschaltung (35), die durch ein Ausgabe-/Freigabesignal (OE) aktiviert wird, um das erste Ausgabesignal an den ersten Ausgabetransistor (62) zu übertragen, und eine zweite Treiberschaltung (36), die durch das Ausgabe-/Freigabesignal (OE) aktiviert wird, um das zweite Ausgabesignal an den zweiten Ausgabetransistor zu übertragen.
2. Halbleiterspeichervorrichtung nach Anspruch 1, wobei jede der ersten und zweiten Treiberschaltungen eine Reihenschaltung eines ersten p-Kanal-Feldeffekttransistors (54) und einer Komplementärinverterschaltung (55, 56) aufweist, die zwischen einer positiven Spannungsquelle und einem Masseanschluß geschaltet ist, und einem ersten n-Kanal- Feldeffekttransistor (57), der zwischen einen gemeinsamen Drainknoten der Komplementär-Inverterschaltung und den Masseanschluß geschaltet ist, wobei der erste p-Kanal-Feldeffekttransistor (54) und der erste n-Kanal-Feldeffekttransistor (57) an ihren jeweiligen Gateelektroden mit dem Ausgabe-/Freigabesignal (OE) versorgt werden, wobei die Komplementär-Inverterschaltung mit entweder dem Datenbitsignal oder seinem Inversen versorgt wird.
3. Halbleiterspeichervorrichtung nach Anspruch 1, wobei jede der ersten und zweiten Treiberschaltungen (72, 73) eine Reihenschaltung eines ersten p-Kanal-Feldeffekttransistors (74) und einer Komplementärinverterschaltung (75) aufweist, die zwischen eine positive Spannungsquelle und eine Masseanschluß geschaltet ist, einem ersten Kanal-Feldeffekttransistor (76), der zwischen einen gemeinsamen Drainknoten der Komplementärinverterschaltung und den Masseanschluß geschaltet ist, und eine Reihenschaltung eines ersten npn-Bipolartransistors (81), einen Ausgangsknoten und einen zweiten npn-Bipolartransistor (82), die zwischen die positive Spannungsquelle und den Masseanschluß geschaltet sind, eine Reihenschaltung eines zweiten n-Kanal-Feldeffekttransistors (77), einen gemeinsamen Drainknoten und einen dritten n-Kanal-Feldeffekttransistor, der zwischen den Ausgangsknoten und den Masseanschluß geschaltet ist, und einen vierten n-Kanal-Feldeffekttransistor (80), der parallel zu dem zweiten n-Kanal-Feldeffekttransistor (77) geschaltet ist, wobei der erste p-Kanal- Feldeffekttransistor (74), der erste und der vierte n-Kanal-Feldeffekttransistor (76, 80) an ihren jeweiligen Gateelektroden mit dem Ausgabe-Freigabe-Signal versorgt werden, wobei die Komplementärinverterschaltung (75) und der zweite n-Kanal-Feldeffekttransistor (77) mit dem Datenbitsignal versorgt werden, wobei der dritte n-Kanal-Feldeffekttransistor (78) mit seiner Gateelektrode zu dem Ausgangsknoten gekoppelt ist, wobei der erste und der zweite npn-Bipolartransistor (81, 82) mit den jeweiligen Basiselektroden mit gemeinsamen Drainknoten der Komplementärinverterschaltung (75) und der Reihenschaltung des zweiten und dritten n-Kanal-Feldeffekttransistors (77, 78) verbunden sind, wobei das invertierte Signal oder das nichtinvertierte Signal an dem Ausgangsknoten erzeugt wird.
4. Halbleiterspeichervorrichtung nach Anspruch 3, wobei jede der ersten und zweiten Leseverstärkerschaltungen (33, 34) eine erste Reihenschaltung eines zweiten p-Kanal- Feldeffekttransistors (40) und eines fünften n-Kanal-Feldeffekttransistors (41) aufweist, die zwischen die positive Spannungsquelle und einen Aktivierungsknoten (42) geschaltet ist, eine zweite Reihenschaltung eines dritten p-Kanal- Feldeffekttransistors (43) und eines sechsten n-Kanal-Feldeffekttransistors (44), die zwischen die positive Spannungsquelle und den Aktivierungsknoten (42) geschaltet ist, und einen siebten n-Kanal-Feldeffekttransistor (45), der zwischen den Aktivierungsknoten und den Masseanschluß geschaltet ist, wobei der zweite und der dritte p-Kanal-Feldeffekttransistor (40, 43) mit ihren jeweiligen Gateelektroden mit dem gemeinsamen Drainknoten der ersten Reihenschaltung verbunden ist, wobei der fünfte und der sechste n-Kanal-Feldeffekttransistor (41, 44) mit ihren jeweiligen Gateelektroden mit den Datenleitungen verbunden sind, wobei die zweite Reihenschaltung einen gemeinsamen Drainknoten aufweist, an dem entweder das Datenbitsignal oder sein Inverses auftritt.
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