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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Polycarbonat-Harzzusammensetzung mit einem verbesserten
Schlagzähigkeits-Widerstand, wobei insbesondere der Schlagzähigkeits-Widerstand eine
niedrigere Abhängigkeit von der Dicke eines Gegenstandes
aufweist, und einer verbesserten Schweißbeständigkeit.
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Polycarbonat-Harze werden als Konstruktionsharze miü einem
guten schlagzähigkeits-Widerstand und einer guten
Wärmebeständigkeit in vielen technischen Gebieten verwendet. Mit
zunehmender Dicke eines aus dem Polycarbonat-Harz hergestellten,
formgepreßten Gegenstandes nimmt sein
Schlagzähigkeits-Widerstand jedoch außerordentlich ab (Abhängigkeit des
Schlagzähigkeits-Widerstandes von der Dicke).
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US-A-4 444 950 offenbart eine schlägzah gemachte
Harzzusammensetzung mit einer verbesserten Schweißbeständigkeit,
umfassend:
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(A) ein Polycarbonat-Harz
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(B) ein mit Kautschuk modifiziertes Copolymer (z.B. AES),
hergestellt durch das Polymerisieren wenigstens zweier
Monomerarten, ausgewählt aus der aus aromatischen
Vinylverbindungen, Vinylcyaniden und Acylestern von
ungesättigten Carbonsäuren bestehenden Gruppe, in Gegenwart
eines Kautschuks (z.B. EP(D)M) und
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(C) ein Epoxygruppen enthaltendes Olefin-Copolymer.
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WO 86/04076 beschreibt Polyester-Zusammensetzungen mit einer
hohen Schlagzähigkeit, umfassend einen mit einem ungesättigten
Epoxymonomer gepfropften Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuk.
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Um die Schlagzähigkeit des Polycarbonat-Harzes zu verbessern,
sind viele Vorschläge wie die Zugabe eines ABS-Harzes
(Acrylnitril-Dienkautschuk-Styrol-Copolymer) zu dem Polycarbonat-
Harz (japanische Patentveröffentlichung Nr. 15225/1963), die
Zugabe eines AES-Harzes
(Acrylnitril-Ethylen/Propylenkautschuk-Styrol-Copolymer) zu dem Polycarbonat-Harz (japanische
Patentveröffentlichung Nr. 48547/1973) und die Zugabe eines
Olefin-Glycidylmethacrylat-Copolymers zu dem Polycarbonat-Harz
(japanische Patentveröffentlichung Nr. 44897/1969) gemacht
worden.
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Da die Anzahl der Austrittsspalte in einer Preßform und der
Fließzustand der Harzschmelze gemäß der Form und der Größe des
beim Spritzgießen, wobei es sich um eines der üblichsten
Formpreß-Verfahren handelt, formzupres senden Gegenstandes
geändert werden sollte, weist der formgepreßte Gegenstand
einen sogenannten "Schweißteil" auf, bei dem wenigstens zwei
Teile der in verschiedene Richtungen fließenden Harzschmelze
aufeinandertreffen. Der aus den herkömmlichen
Harzzusammensetzungen hergestellte Gegenstand weist jedoch eine
unzureichende, sogenannte "Schweißbeständigkeit", die Beständigkeit eines
Gegenstandes am geschweißten Teil mit Hinsicht auf die
praktische Verwendung, auf, und vom praktischen Gesichtspunkt her
stellt die Polycarbonat-Zusammensetzung kein hervorragendes
Material dar.
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Als Ergebnis der durch die Erfinder der vorliegenden Erfindung
durchgeführten, umfassenden Untersuchungen ist gefunden
worden, daß eine Harzzusammensetzung, umfassend ein Polycarbonat-
Harz und ein spezielles Harz, eine Schlagzähigkeit, die
weniger von der Dicke eines Gegenstandes abhängt, und eine
verbesserte Schweißbeständigkeit aufweist, und die vorliegenden
Erfindung ist abgeschlossen worden.
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Demgemäß macht die vorliegende Erfindung eine
Harzzusammensetzung verfügbar, umfassend
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(A) 10 bis 99 Gew.-% eines Polycarbonat-Harzes und
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(B) 90 bis 1 Gew.-% eines Harzes, umfassend
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(b-1) 100 bis 10 Gew.-% eines Copolymers, das
erhältlich ist, indem 1 bis 800 Gew.-Teile eines
ungesättigten Epoxymonomers und 133 bis
2000 Gew.-Teile eines anderen
copolymerisierbaren Monomers, ausgewählt aus aromatischen
Vinylverbindungen und cyanierten
Vinylverbindungen, in der Gegenwart von 100 Gew.-Teilen
eines Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuks
polymerisiert werden, und
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(b-2) 0 bis 90 Gew.-% eines Polymers, das erhältlich
ist, indem wenigstens ein Monomer, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus aromatischen
Vinylverbindungen, cyanierten Vinylverbindungen
und ungesättigten Alkylcarboxylaten,
polymensiert wird.
Polycarbonat-Harz
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Als Polycarbonat-Harz (A) dienen aromatische Polycarbonate,
aliphatische Polycarbonate und aliphatisch-aromatische
Polycarbonate als Beispiele.
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Im allgemeinen ist das Polycarbonat-Harz ein Polymer.oder ein
Copolymer, das aus einer Verbindung vom Bisphenol-Typ, wie
2,2-Bis(4-oxyphenyl)alkanen, Bis(4-oxyphenyl)ethern und Bis(4-
oxyphenyl)sulfonen, Sulfiden oder Sulfoxiden, hergestellt
wird. Für einige Endverbrauchszwecke können Polymere von
Verbindungen des halogensubstituierten Bisphenol-Typs
verwendet werden.
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Herstellungsverfahren und Arten von Polycarbonat-Harzen werden
beispielsweise in "Polycarbonate Resins", herausgegeben von
der Daily Technology Newspaper Company (Nikkan Kogyo
Shinbunsha) (30. September 1969), beschrieben.
Harz (B)
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Der Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuk, der das Copolymer (b-1)
darstellt, umfaßt ein Copolymer von Ethylen mit Propylen oder
Buten (EPR), ein Terpolymer von Ethylen, Propylen oder Buten
und ein nicht konjugiertes Dien (EPDM) und dergleichen. Dieses
können unabhängig voneinander oder als Mischung verwendet
werden.
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Beispiele für das im Terpolymer (EPDM) enthaltene, nicht
konjugierte Dien sind Dicyclopentadien, Ethylidennorbornen,
1,4-Hexadien und 1,5-Cyclooctadien.
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Im Copolymer (EPR) und im Terpolymer (EPDM) beträgt das
Stoffmengenverhältnis zwischen Ethylen und Propylen oder Buten
vorzugsweise 5:1 bis 1:3.
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Im Terpolymer (EPDM) ist das nicht konjugierte Dien in einer
Menge enthalten, die einer Iodzahl von 2 bis 50 entspricht.
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Das ungesättigte Epoxymonomer, das das Copolymer (b-1)
darstellt, umfaßt einen ungesättigten Glycidylester der Formel:
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wobei R eine Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer
copolymerisierbaren, ungesättigten Bindung ist, ein ungesättigter
Glycidylether der Formel:
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ist, wobei R derselbe wie der in Formel (I) definierte ist und
X -CH&sub2;-O- oder
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und ein Epoxyalken der Formel:
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ist, wobei R derselbe wie der in Formel (I) definierte ist und
R' Wasserstoff oder Methyl ist.
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Spezielle Beispiele für diese Epoxid-Monomere sind
Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat, Mono- und Diglycidylester von
Itaconsäure, Mono-, Di- und Tri-glycidylester von
Butentricarbonsäure, Mono- und Diglycidylester von Citraconsäure,
Mono- und Diglycidylester von Endo-cis-bicyclo[2.2.1]hept-5-
en-2,3-dicarbonsäure (Handelsbezeichnung: Nadic acid),
Monound Diglydidylester von Endo-cis-bicyclo[2.2.1]hept-5-en-2-
methyl-2,3-dicarbonsäure (Handelsbezeichnung: Methylnadic
acid), Mono- und Diglycidylester von Allylbemsteinsäure, der
Glycidylester von p-Styrolcarbonsäure, Allylglycidylether, 2-
Methylallylglycidylether, Styrol-p-glycidylether oder p-
Glycidylstyrol, 3,4-Epoxy-1-buten, 3,4-Epoxy-3-methyl-1-buten,
3,4-Epoxy-1-penten, 3,4-Epoxy-3-methyl-1-penten,
5,6-Epoxy-1-
hexen und Vinylcyclohexenmonoxid.
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Andere copolymerisierbare Monomere, die das Copolymer (b-1)
darstellen, umfassen
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(i) aromatische Vinylverbindungen (z.B. Styrol,
α-Methylstyrol, α-Chlorstyrol, p-tert.-Butylstyrol,
p-Methylstyrol, o-Chlorstyrol, p-Chlorstyrol, 2,5-Dichlorstyrol,
3,4-Dichlorstyrol, p-Bromstyrol, o-Bromstyrol,
2,5-Dibromstyrol, 3,4-Dibromstyrol und
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(ii) cyanierte Vinylverbindungen (z.B. Acrylnitril,
Methacrylnitril, Maleinsäurenitril, Fumarsäurenitril).
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Es kann einer oder mehrere davon verwendet werden.
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Das Copolymer (b-1) wird durch das Copolymerisieren von 1 bis
800 Gew.-Teilen des ungesättigten Epoxymonomers und 133 bis
2000 Gew.-Teilen des anderen, copolymerisierbaren Monomers in
Gegenwart von 100 Gew.-Teilen des
Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuks hergestellt.
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Wenn die Menge des ungesättigten Epoxy-Monomers außerhalb des
Bereiches von 1 bis 800 Gew.-Teilen liegt, werden die
Abhängigkeit der Schlagzähigkeit von der Dicke und die
Schweißbeständigkeit der fertigen Zusammensetzung nicht verbessert.
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Wenn die Menge des anderen copolymerisierbaren Monomers
2000 Gew.-Teile überschreitet, werden die Abhängigkeit der
Schlagzähigkeit von der Dicke und die Schweißbeständigkeit der
fertigen Zusammensetzung ebenfalls nicht verbessert.
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Mit Hinsicht auf die Abhängigkeit der Schlagzähigkeit von der
Dicke und die Schweißfestigkeit sowie die Verarbeitbarkeit
werden vorzugsweise 1 bis 400 Gew.-Teile des ungesättigten
Epoxy-Monomers und 133 bis 1000 Gew.-Teile des anderen
copolymerisierbaren Monomers, ausgewählt aus aromatischen
Vinylverbindungen
und cyanierten Vinylverbindungen, auf 100 Gew.-
Teile des Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuks verwendet.
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Das das Harz (B) darstellende Polymer (b-2) wird hergestellt,
indem wenigstens ein aus der aus den aromtischen
Vinylverbindungen, den cyanierten Vinylverbindungen und den ungesättigten
Alkylcarboxylaten bestehenden Gruppe ausgewähltes Polymer
polymerisiert wird.
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Als die aromatischen Vinylverbindungen und die cyanierten
Vinylverbindungen können die zur Herstellung des Copolymers
(b-1) verwendeten als Beispiel aufgeführt werden.
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ungesättigte Carboxylate sind z.B. Methylacrylat,
Ethylacrylat, Butylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat,
Butylmethacrylat, Hydroxyethylacrylat, Hydroxyethylmethacrylat,
Hydroxypropylmethacrylat.
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Besonders bevorzugt ist ein Polymer, das 10 bis 100 Gew.-% der
aromatischen Vinylverbindung, 0 bis 40 Gew.-% der cyanierten
Vinylverbindung und 0 bis 90 Gew.-% des ungesättigten
Alkylcarboxylats enthält.
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Als Verfahren zur Herstellung der (Co)polymere (b-1) und (b-2)
besteht keine Einschränkung, und es kann eine beliebige
Polymerisation aus der Emulsions-, Suspensions-, Masse-, Lösungs-,
Emulsions-Suspensions- und Masse-Suspensions-Polymerisation
verwendet werden.
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Das Harz (B) umfaßt 100 bis 10 Gew.-% des oben beschriebenen
Copolymers (b-1) und 0 bis 90 Gew.-% des Polymers (b-2). Wenn
der Gehalt des Polymers (b-2) 90 Gew.-% überschreitet, werden
die Abhängigkeit der Schlagzähigkeit von der Dicke und die
Schweißbeständigkeit nicht verbessert. Vorzugsweise umfaßt
Harz (B) 100 bis 20 Gew.-% des Copolymers (b-1) und 0 bis
80 Gew.-% des Polymers (b-2).
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Die Harzzusammensetzung umfaßt 10 bis 99 Gew.-% Polycarbonat-
Harz (A) und 90 bis 1 Gew.-% Harz (B). Wenn der Gehalt des
Polycarbonat-Harzes (A) weniger als 10 Gew.-% beträgt, wird
die Wärmebeständigkeit außerordentlich verschlechtert, und das
formgepreßte Harz weist eine niedrigere Schweißbeständigkeit
auf. Wenn es 99 Gew.-% überschreitet, wird die Abhängigkeit
der schlagzähigkeit von der Dicke verschlechtert, und die
Schweißbeständigkeit wird erniedrigt.
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In bezug auf die Reihenfolge des Mischens des Polycarbonat-
Harzes (A) mit den das Harz (B) darstellenden (Co)Polymeren
(b-1) und (b-2) besteht keine Einschränkung. Beispielsweise
werden die (Co)Polymere (b-1) und (b-2) vorgemischt und dann
mit dem Polycarbonat-Harz (A) vermischt. Alternativ werden
alle drei Komponenten zusammengemischt.
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Als Mischvorrichtung kann eine beliebige Mischapparatur wie
ein Banbury-Mischer, ein Einschnecken-Extruder und ein
Doppelschnecken-Extruder mit einem Compoundierungsblock verwendet
werden.
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Während des Mischens können normalerweise verwendete Zusätze
wie ein Farbstoff, ein Pigment, ein Stabilisator, ein
Weichmacher, ein Antistatikmittel, ein ultraviolettes Licht
absorbierendes Mittel, ein Gleitmittel und ein Füllstoff zugegeben
werden.
Beisdiele und Vergleichsbeispiele
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Ein Polycarbonat-Harz (A) und ein Harz (B) oder zum Vergleich
ein Polycarbonat-Harz und ein Olefin-Glycidylmethacrylat-
Copolymer, ein ABS-Harz oder ein ABS-Harz wurden in einem in
der Tabelle angegebenen Verhältnis mit einem
Doppelschnecken-Extruder
compoundiert, um jede der Harzzusammensetzungen
herzustellen, und dessen physikalischen Eigenschaften wurden
gemessen.
Polycarbonat (A)
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Panlite L-1250 W, Bisphenol A-Phosgenpolycarbonat
Harz (B) (1) Copolymer (b-1(1))
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Dieses Copolymer wurde hergestellt, indem 250 Gew.-Teile EPDM
mit einer Iodzahl von 8,5, einer Möoney-Viskosität von 61 und
einem Propylengehalt von 43 Gew.-%, das Ethylidennorbornen als
Dienkomponente enthielt, in 3000 Gew.-Teilen n-Hexan und
2000 Gew.-Teilen Ethylendichlond gelöst wurden, 50 Gew.-Teile
Glycidylmethacrylat und 1 Gew.-Teil Benzoylperoxid zugegeben
wurden und dann 10 h lang in einer Stickstoff-Atmosphäre bei
67 ºC eine Polymerisation bewirkt wurde. Die Polymerisations-
Flüssigkeit wurde mit einer großen Menge Methanol in Berührung
gebracht, um das Produkt auszufällen, das getrennt und
getrocknet wurde, wodurch das Copolymer erhalten wurde.
(2) Copolymer (b-1(2))
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Das Copolymer wurde auf dieselbe Weise wie in (1), aber durch
das Lösen von 240 Gew.-Teilen EPDM mit einer Iodzahl von 15,3,
einer Mooney-Viskosität von 67 und einem Propylengehalt von
50 Gew.-%, das Ethylidennorbornen als Dienkomponente enthielt,.
in 3000 Gew.-Teilen n-Hexan und 2000 Gew.-Teilen
Ethylendichlorid und die Zugabe von 40 Gew.-Teilen Glycidylmethacrylat,
eo Gew.-Teilen Acrylnitril, 240 Gew.-Teilen Styrol und 8 Gew.-
Teilen Benzoylperoxid hergestellt.
(3) Copolymer (b-1(3))
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Das Copolymer wurde auf dieselbe Weise wie in (1), aber unter
Verwendung von Glycidylmethacrylat, Acrylnitril, Styrol und
Benzoylperoxid in einer Menge von 20 bzw. 400 bzw. 1200 bzw.
32 Gew.-Teilen hergestellt.
(4) Copolymer (b-2)
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Zu 100 Gew.-Teilen einer Mischung von 70 Gew.-% Styrol und
30 Gew.-% Acrylnitril wurden 0,1 Gew.-Teile
tert.-Dodecylmercaptan zugegeben, um diese 3 h lang bei 90 ºC in Masse
vorzupolymerisieren. Dann wurden 210 Gew.-Teile Wasser,
1,0 Gew.-Teile Methylcellulose und 0,3 Gew.-Teile
Benzoylperoxid zugegeben, und die Temperatur der wässrigen Dispersion
wurde von 30 ºC auf 90 ºC erhöht, um 10 h lang in einem
wässrigen Dispersionssystem mit der Polymerisation fortzufahren.
Nach der Entwässerung wurde ein Copolymer mit einer
Grenzviskosität von 0,50 erhalten.
ABS-Harz (C-(1))
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Ein Harz, bestehend aus einem nach dem unten beschriebenen
Verfahren hergestellten Pfropf-Copolymer, allein oder als
Mischung des Pfropf-Copolymers mit dem oben beschriebenen
Copolymer (b-2).
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Nach dem Mischen von 50 Gew.-Teilen (als Festmaterial)
Polybutadien (Gelgehalt 90 %), 0,5 Gew.-Teilen Kaliumpersulfat,
0,5 Gew.-Teilen Kahumoleat und 0,3 Gew.-Teilen
Dodecylmercaptan wurden 36 Gew.-Teile Styrol und 14 Gew.-Teile Acrylnitril
zugegeben und 3 h lang bei 70 ºC polymerisiert, gefolgt von
einem einstündigen Altern. Das Produkt wurde ausgesalzen,
entwässert und getrocknet, wodurch ein Pfropf-Copolymer mit
einer Teilchengröße von 0,3 bis 0,4 um und einem
Kautschukgehalt von 50 Gew.-% erhalten wurde.
AES-Harz (C-(2))
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Ein Harz, bestehend aus einem nach dem unten beschriebenen
Verfahren hergestellten Pfropf-Copolymer, allein oder als
Mischung des Pfropf-Copolymers mit dem oben beschriebenen
Copolymer (b-2).
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250 Gew.-Teile EPDM mit einer Iodzahl von 15,3, einer Mooney-
Viskosität von 67, einem Propylengehalt von 50 Gew.-% und
Ethylidennorbornen als Dienkomponente enthaltend wurden in
3000 Gew.-Teilen n-Hexan und 2000 Gew.-Teilen Ethylendichlorid
gelöst, und dann wurden 80 Gew.-Teile Acrylnitril, 240 Gew.-
Teile Styrol und 8 Gew.-Teile Benzoylperoxid zugegeben und
10 h lang bei 67 ºC in einer Stickstoff-Atmosphäre
polymiensiert. Die Polymerflüssigkeit wurde mit einer großen
Überschußmenge Methanol in Berührung gebracht, um das Produkt
auszufällen, das abgetrennt und getrocknet wurde, wodurch ein
Pfropf-Copolymer mit einem Kautschukgehalt von 50 Gew.-%
erhalten wurde.
Tabelle
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* Vergleichsbeispiel
Tabelle (Fortsetzung)
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Hinweis: *1) Ethylen-Glycidylmethacrylat-Copolymer (Gewichtsverhältnis 90/10)
Schweißbeständigkeit
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Eine Harzschmelze (250 bis 310 ºC) wurde aus zwei
Ausflußspalten (jeweils 2,5 x 2,5 mm) mit einem Abstand von 100 mm
injiziert, wodurch ein Teststück mit einer Dicke von 3 mm,
einer Länge von 150 mm und einer Breite von 150 mm gebildet
wurde.
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Das Teststück wurde in eine Spannvorrichtung mit einer Höhe
von 80 cm, einem Innendurchmesser von 120 mm und einem
Außendurchmesser von 126 mm angeordnet.
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In einem auf -30 ºC gehaltenen Kühlraum wurde eine 1 kg
Stahlkugel auf die Mitte des Teststücks fallen gelassen, und die
maximale Energie (kg cm), bei der das Teststück nicht gebrochen
wurde, wurde aufgezeichnet.
AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
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Da die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung eine
niedrigere Abhängigkeit der Schlagzähigkeit von der Dicke als die
herkömmliche Zusammensetzung und eine gute
Schweißbeständigkeit aufweist, kann sie einem formgepreßten Gegenstand mit
einer dicken Wandung und einem formgepreßten Gegenstand mit
einer komplizierten Form und dem geschweißten Teil einen guten
Schlagzähigkeits-Widerstand verleihen.