DE3885363T2 - Packungsstruktur für Halbleiteranordnung. - Google Patents

Packungsstruktur für Halbleiteranordnung.

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DE3885363T2
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semiconductor
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Light Receiving Elements (AREA)
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  • Measurement Of Radiation (AREA)
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Gehäusekonstruktion zur Abstützung einer Halbleitervorrichtung und insbesondere ein Gehäuse zur Abstützung einer Halbleitervorrichtung, wobei das Gehäuse eine Gehäusewand aufweist, durch die eine exakte Position der Halbleitervorrichtung bestimmt werden soll.
  • In letzter Zeit hat es bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet von Halbleitervorrichtungen für Infrarotdetektoren gegeben. Insbesondere können Detektoren, die eine Silizium- Halbleitervorrichtung vom Schottky-Sperrschichttyp zur Überwachung des Wellenlängenbereichs von 3 bis 5 um verwenden, mit einem monolithischen zweidimensionalen Detektor realisiert werden, der 512 · 512 Bildelemente hat, was ein sehr gutes Bild ergibt.
  • Die meisten IR-Detektoren vom Schottky-Siliziumträgertyp sind so ausgebildet, daß sie ankommende IR-Strahlen auf einer Siliziumsubstratoberfläche empfangen, die die Unterseite bzw. Rückseite der Halbleitervorrichtung ist und die auf der Seite des Substrats liegt, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der das Halbleiterelement strukturiert ist. Die IR-Strahlen werden an der Schottky-Sperrschicht in dem Halbleiterelement an der Oberseite der Halbleitervorrichtung lichtelektrisch in einen elektrischen Strom umgewandelt.
  • Eine bekannte Halbleitervorrichtung ist in Teil V von IEEE Transactions on Electron Devices, Bd. ED-32, Nr. 8, August 1985, beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt im Querschnitt ein Beispiel dieser bekannten Halbleitervorrichtung 1, die in einem Gehäuse enthalten sein kann, um als IR-Halbleiterdetektor verwendet zu werden. Es ist ersichtlich, daß die Halbleitervorrichtung 1 ein Siliziumsubstrat 2 und ein Halbleiterelement 3 aufweist, das u. a. eine auf dem Siliziumsubstrat gebildete Schottky- Sperrschicht 4 hat. Daher hat die Halbleitervorrichtung 1 eine erste Hauptfläche 5, die von der oberen Oberfläche des Halbleiterelements 3 gebildet ist, und eine zweite Hauptfläche 6, die von der unteren Oberfläche des Siliziumsubstrats 2 gebildet ist. Die Halbleitervorrichtung 1 ist, obwohl es in Fig. 1 nicht zu sehen ist, in der Draufsicht im wesentlichen rechteckig und hat vier Ecken, wie Fig. 2 zeigt, die noch beschrieben wird. Die Halbleitervorrichtung 1 empfängt ihre IR-Eingangsstrahlen von der zweiten Hauptfläche 6, wie ein Pfeil 7 andeutet.
  • In den Fig. 2 und 3 ist zu sehen, daß die in Fig. 1 gezeigte Halbleitervorrichtung 1 in einem Gehäuse 8 für einen IR-Detektor angebracht ist. Das Gehäuse 8 ist ein im wesentlichen kastenförmiger Behälter mit einem Hauptkörper 9 mit einer rechteckigen oberen Wand 10, vier Seitenwänden 11 und einer Abdeckplatte 12. Die obere Wand 10 ist mit einem rechteckigen Freilegungsfenster 13 versehen, dessen Längen- und Breitendimensionen kleiner als die der rechteckigen Halbleitervorrichtung 1 sind. Die Halbleitervorrichtung 1 ist an dem Außenrand ihrer Rückseite bzw. der zweiten Hauptfläche 6 an der Innenfläche der oberen Wand 10 des Gehäuses befestigt. Somit ist ein erheblicher Teil des zentralen Bereichs der zweiten Hauptfläche 6 der Halbleitervorrichtung 1 durch das Freilegungsfenster 13 freigelegt, so daß die zweite Hauptfläche 6, die die Oberfläche der Halbleitervorrichtung 1 zum Empfang von IR-Strahlen ist, von den zu überwachenden IR- Strahlen bestrahlt werden kann.
  • Bei der vorstehend beschriebenen herkömmlichen Gehäusekonstruktion für eine Halbleitervorrichtung ist die Halbleitervorrichtung 1 in dem Gehäuse 8 so angebracht, daß die zweite Hauptfläche 6, die die Rückseite der Halbleitervorrichtung 1 ist, durch das in dem Gehäuse 8 gebildete Freilegungsfenster 13 freigelegt ist, aber das Halbleiterelement 3 an der Oberseite der Vorrichtung 1 kann durch das Freilegungsfenster 13 nicht erkannt werden. Daher kann die exakte Position der Halbleitervorrichtung 1 von der IR-Empfangsseite des Gehäuses 8 aus nicht festgestellt werden, was es sehr erschwert, einen Spektralfilter oder eine Kühleinrichtung an der IR- Empfangsseite des Gehäuses 8 relativ zu dem Detektorelement, wie etwa der Schottky-Sperrschicht 4 der Halbleitervorrichtung 1 präzise zu positionieren.
  • Bei der Gehäusekonstruktion herkömmlicher Auslegung muß also, wenn es erforderlich ist, eine Kühleinrichtung an der Rückseite bzw. der zweiten Hauptfläche 6 der Halbleitervorrichtung 1 in bezug auf das IR-Detektierelement 4 auf der ersten Hauptfläche 5 der Halbleitervorrichtung 1 zu positionieren, eine Positionsmarkierung an der Rückseite bzw. der zweiten Hauptfläche 6 der Halbleitervorrichtung 1 relativ zu dem IR-Detektierelement 4 auf der ersten Hauptfläche 5 vorgesehen sein. Dadurch wird die Herstellung des IR-Halbleiterdetektors komplizierter. Bei dem IR-Detektor, wie etwa dem zweidimensionalen Detektor, bei dem die Fläche des IR- Detektierelements 4 groß ist und sich im wesentlichen über das gesamte Halbleiterelement 3 erstreckt, ist es außerdem erforderlich, die oben erwähnte Positionsmarkierung so anzuordnen, daß sie keinen optischen Einfluß auf die Erfassung von IR-Strahlen hat.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Halbleitervorrichtungs-Gehäusekonstruktion anzugeben, bei der die präzise Position der Halbleitervorrichtung durch eine Abstützelement für die Halbleitervorrichtung bestimmt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Halbleitervorrichtungs-Gehäuses, bei dem die präzise Position der Halbleitervorrichtung durch ein Abstützelement bestimmt werden kann.
  • Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Halbleitervorrichtungs-Gehäuse anzugeben, das eine Einrichtung zur Anzeige der exakten Position der Halbleitervorrichtung durch ein Abstützelement vorsieht.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Halbleitervorrichtungs-Gehäuses, bei dem eine Einrichtung zum Anzeigen der exakten Position der Halbleitervorrichtung durch ein Abstützelement keinen nachteiligen Einfluß auf die Detektierfunktion der Halbleitervorrichtung hat.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Halbleitervorrichtungs-Gehäuse angegeben, das einen Behälter und eine Halbleitervorrichtung mit Ecken in dem Behälter aufweist, und ist gekennzeichnet durch mindestens zwei Öffnungen in einer der Behälterwände, wobei die Öffnungen an Positionen liegen, die vorbestimmten Positionen von Ecken der Halbleitervorrichtung entsprechen, und die Ecken in den vorbestimmten Positionen freilegen.
  • Die Gehäusewand hat ein Freilegungsfenster, durch das ein wesentlicher zentraler Bereich der anderen ihrer Hauptflächen freiliegt, und die Halbleitervorrichtung ist an dem Umfang der anderen ihrer Hauptflächen an einem Rand des Freilegungsfensters befestigt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Querschnitt einer IR-Strahlen detektierenden Halbleitervorrichtung, die in dem Gehäuse der Erfindung verwendet werden kann;
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen IR-Detektor mit einer Gehäusekonstruktion herkömmlicher Auslegung;
  • Fig. 3 ist eine seitliche Schnittansicht entlang der Linie III-III von Fig. 2;
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht auf einen IR-Detektor mit einer Gehäusekonstruktion gemäß der Erfindung;
  • Fig. 5 ist eine seitliche Schnittansicht entlang der Linie V-V von Fig. 4; und
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht auf eine modifizierte Detektorgehäusekonstruktion der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Aus den Fig. 4 und 5, die ein Gehäuse 15 für eine Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung zeigen, ist ersichtlich, daß eine Halbleitervorrichtung 1, die derjenigen von Fig. 1 entspricht, in dem Gehäuse 15 für einen IR-Detektor angebracht ist. Das Gehäuse 15 ist ein im wesentlichen kastenförmiger Behälter, der einen Hauptkörper 16 mit einer rechteckigen oberen Wand 17, vier Seitenwänden 18 und einer Abdeckplatte 19 hat. Die obere Wand 17 ist mit einem rechteckigen Freilegungsfenster 20 versehen, das kleinere Längen- und Breitendimensionen als die rechteckige Halbleitervorrichtung 1 hat.
  • Die Halbleitervorrichtung 1 ist an dem Umfang ihrer Rückseite bzw. der zweiten Hauptfläche 6 an der Innenfläche der oberen Wand 17 des Gehäuses befestigt. Infolgedessen ist ein erheblicher Teil des zentralen Bereichs der zweiten Hauptfläche 6 der Halbleitervorrichtung 1 durch das Freilegungsfenster 20 freigelegt, so daß die zweite Hauptfläche 6, die die Oberfläche der Halbleitervorrichtung 1 zum Empfang von IR-Strahlen ist, von den zu überwachenden IR-Strahlen bestrahlt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung hat die obere Wand 17 des Halbleitervorrichtungs-Gehäuses 15 vier Öffnungen 21, die in der oberen Wand 17 gebildet sind, um die Erkennung der Ecken 14 der an dem Gehäuse 15 befestigten Halbleitervorrichtung 1 zu ermöglichen. Die Öffnungen 21 sind kreisförmig, und der Durchmesser der Öffnungen 21 kann zwischen 1 mm und 2 mm liegen. Die Öffnungen 21 liegen an den Positionen an der oberen Wand 17, die vier Ecken 14 der Halbleitervorrichtung 1 entsprechen, so daß die Ecken 14 freigelegt und durch die Öffnungen 21 erkennbar sind. Daher kann die exakte Position der Halbleitervorrichtung 1 durch Erkennen der Ecken 14 der Halbleitervorrichtung festgestellt werden.
  • Wenn irgendein geeigneter Bezugspunkt 22 auf der Struktur der ersten Hauptfläche 5 der Halbleitervorrichtung 1 gewählt wird, können die Entfernungen zwischen dem Bezugspunkt 22 und jeder Ecke 14 ohne weiteres gemessen werden, nachdem die einzelne Halbleitervorrichtung von dem Halbleiterwafer durch Ritzen abgetrennt ist und bevor die Halbleitervorrichtung 1 an dem Gehäuse 15 befestigt wird. Nachdem die obigen Entfernungen einmal bekannt sind, kann die exakte Position des Bezugspunkts 22, der auf der ersten Hauptfläche 5 der Halbleitervorrichtung 1 liegt, ohne weiteres von der zweiten Hauptfläche 6 aus bestimmt werden, indem einfach ein Punkt mit den gleichen Entfernungen von jeder der Ecken 14 der Halbleitervorrichtung 1 aufgetragen wird.
  • Diese Positionsbestimmung des Bezugspunkts an der Halbleitervorrichtung 1 durch die Positionen der Ecken 14 der Halbleitervorrichtung 1 wird zwar indirekt erreicht, da aber kontaktlose Meßeinrichtungen ohne weiteres eine Genauigkeit von ±1 um ergeben, kann der dimensionsmäßige Fehler zwischen dem Bezugspunkt 22 auf der Halbleitervorrichtung 1 und einem Punkt auf dem Gehäuse 15 oder einer anderen dem Gehäuse 15 zugeordneten Komponente bei Werten von nicht mehr als ±2 um gehalten werden.
  • Da der dimensionsmäßige Fehler beim Ritzen 50 um nicht überschreitet und die Seitenflächen der Halbleitervorrichtung 1 im wesentlichen senkrecht zu der Waferoberfläche sind, kann die Positionierung der Halbleitervorrichtung 1 relativ zu dem Gehäuse 15 derart, daß die Ecken 14 der Halbleitervorrichtung durch die Öffnungen freigelegt sind, ohne weiteres erreicht werden, wenn die an der vorbestimmten Position befindlichen Öffnungen 21 einen Durchmesser zwischen ca. 1 mm und 2 mm haben.
  • Sobald die exakte Position der Halbleitervorrichtung 1 oder des Bezugspunkts 22 festgestellt worden ist, ist es möglich, ein Spektrometer in bezug auf das Detektierelement der Halbleitervorrichtung 1 präzise anzubringen, oder es ist möglich, die Position einer Kühleinrichtung relativ zu dem Detektierelement präzise einzustellen.
  • Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Halbleitervorrichtungs-Gehäuses 25. Das Gehäuse 25 weist eine obere Wand 26 mit einem Fenster 27, durch das die Rückseite bzw. die zweite Hauptfläche 6 der Halbleitervorrichtung 1 freigelegt ist, sowie Öffnungen 28 auf. Die Öffnungen 28 können die gleichen wie die Öffnungen 21 der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 sein, mit der Ausnahme, daß sie mit dem Fenster 27 über Schlitze 29 verbunden sind, so daß die Öffnungen 28 als fortlaufende Verlängerungen des Fensters 27 gebildet sind.
  • Bei den Ausführungsformen, die in Verbindung mit den Fig. 4 bis 6 beschrieben wurden, sind zwar vier Öffnungen 21 oder 28 vorgesehen, wenigstens zwei Öffnungen 21 oder 28 können jedoch genügen, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen.
  • Wie beschrieben wurde, kann gemäß der Erfindung die exakte Position der Halbleitervorrichtung durch das Abstützelement für die Halbleitervorrichtung bestimmt werden, ohne daß eine Positionsmarkierung an der Rückseite der Halbleitervorrichtung 1 vorgesehen werden muß, die die Detektierung von IR- Strahlen nachteilig beeinflussen kann. Außerdem ist die Gehäusekonstruktion der Erfindung einfach.

Claims (4)

1. Halbleitervorrichtungs-Gehäuse (15), das einen Behälter und eine Halbleitervorrichtung (1) mit Ecken (14) in dem Behälter aufweist, gekennzeichnet durch mindestens zwei Öffnungen (21) in einer der Behälterwände (17), wobei die Öffnungen an Positionen liegen, die vorbestimmten Positionen von Ecken (14) der Halbleitervorrichtung entsprechen, und die Ecken in den vorbestimmten Positionen freilegen.
2. Halbleitervorrichtungs-Gehäuse nach Anspruch 1, wobei die Halbleitervorrichtung (1) ein Halbleiterelement (3) auf der einen ihrer Hauptflächen hat, die Gehäusewand (17) ein Freilegungsfenster (20) hat, durch das ein wesentlicher zentraler Bereich von der anderen ihrer Hauptflächen freiliegt, und die Halbleitervorrichtung (1) an einem Umfang der anderen ihrer Hauptflächen an einem Rand des Freilegungsfensters befestigt ist.
3. Halbleitervorrichtungs-Gehäuse nach Anspruch 1, wobei die Halbleitervorrichtung (1) eine im wesentlichen rechteckige Gestalt hat und vier Öffnungen, eine für jede Ecke, vorgesehen sind.
4. Halbleitervorrichtungs-Gehäuse nach Anspruch 2, wobei die Öffnungen (28) kontinuierliche Fortsetzungen des Freilegungsfensters (27) sind.
DE3885363T 1987-07-22 1988-03-29 Packungsstruktur für Halbleiteranordnung. Expired - Lifetime DE3885363T2 (de)

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JP62181157A JPH073874B2 (ja) 1987-07-22 1987-07-22 半導体装置

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DE3885363D1 DE3885363D1 (de) 1993-12-09
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