DE3889633T2 - Banknotenhandhabungsvorrichtung. - Google Patents

Banknotenhandhabungsvorrichtung.

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Description

    A. Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung, die in einem Finanzunternehmen wie einer Bank verwendet wird, und insbesondere eine Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung, bei der die empfangenen Banknoten im Anschluß an ihre automatische Überprüfung auf Echtheit oder Fälschung in Aufbewahrungsbehältern (Ablagefächern) nach ihren betreffenden Nennwerten aufbewahrt werden und bei der die Banknoten in den Aufbewahrungsbehältern selektiv auslaufen und zur Auszahlung ausgegeben werden.
  • B. Stand der Technik
  • In der oben beschriebenen Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung ist eine Funktion zur kollektiven Beschickung bzw. kollektiven Entnahme von Banknoten erforderlich. In der niedergelegten Patentanmeldung Nr. 33757/1981 und dem zugehörigen Dokument EP-A-0024 704 werden eine Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung offenbart, die mit einer solchen Funktion ausgestattet ist. Dies bedeutet, daß die Vorrichtung mit einem herausnehmbaren kollektiven Aufbewahrungsbehälter ausgestattet ist, in dem Banknoten mit beliebigem Nennwert zusätzlich zu den Aufbewahrungsbehältern für die entsprechenden Nennwerte aufbewahrt werden können, und über eine kollektive Beschickungsfunktion verfügt, bei welcher der kollektive Aufbewahrungsbehälter mit den zur Auszahlung vorgesehenen Banknoten jedes Nennwerts auf dem Gehäuse der Vorrichtung zu Beginn des Geschäftsbetriebs montiert wird und die darin befindlichen Banknoten nacheinander auslaufen, hinsichtlich ihres Nennwertes differenziert und in den entsprechenden Aufbewahrungsbehältern für die verschiedenen Nennwerte aufbewahrt werden, sowie über eine kollektive Entnahmefunktion, bei welcher die Banknoten in jedem Aufbewahrungsbehälter für die verschiedenen Nennwerte auslaufen und in dem kollektiven Aufbewahrungsbehälter nach sorgfältiger Überprüfung aufbewahrt werden.
  • Hirose et al offenbaren in dem US-Patent 4.473.157 eine automatische Banknotentransaktionsvorrichtung, mit der bevorratete Banknoten nach Nennwert aufbewahrt und vorübergehend gesammelte Banknoten kollektiv an einen Benutzer zurückgegeben werden können.
  • Arldt et al offenbaren im IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 26, Nr. 7A , Dezember 1983, Seite 5133, ein Dokumententransportsystem mit einem Schräglaufrad, das eine Registrierung unabhängig von der Transportrichtung des Dokuments ermöglicht.
  • C. Von der Erfindung zu lösende Probleme
  • Bei einer Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung ist es normalerweise erforderlich, Banknoten mit hoher Geschwindigkeit zuzuführen. Dabei kommen die Ecken der Banknoten jedoch mit feststehenden Komponenten wie z. B. den Seitenwänden des Zuführpfads in Kontakt und können dadurch einen Zuführstau verursachen. Um dies zu verhindern, wird der Zuführpfad verbreitert, und die zugeführten Banknoten werden von Rollen oder Bändern gehalten. Bei dieser Art von Banknotenzuführmechanismus kann im Zuführpfad jedoch leicht ein Schräglaufen oder seitliches Rutschen verursacht werden, wenn die Banknoten einzeln nacheinander von einem Banknotenstapel abgezogen werden, und des weiteren ist es aufgrund dieser Konstruktion unvermeidbar, daß - wenn die mit hoher Geschwindigkeit zugeführten Banknoten in einem freien Raum freigegeben und (z. B. in einem Zwischenlagerungs- oder Ablagefach) gestapelt werden - die Banknoten zum Abrutschen in ihrer Längsrichtung neigen.
  • Dieses Abrutschen kann in gewissem Maße durch die Seitenwände des Aufbewahrungsbehälters eingeschränkt werden, doch wenn der Abstand zwischen den Seitenwänden nicht groß genug bemessen ist, kann es leicht zu Staus kommen. Deshalb überschreitet die Breite des Aufbewahrungsbehälters die Breite der Banknoten beträchtlich. Aus diesem Grund verschieben sich die aus einem solchen Aufbewahrungsbehälter auslaufenden Banknoten in seitlicher Richtung, und bei ihrer kollektiven Beschickung oder Entnahme kann es daher leicht zu Zuführstaus, Fehlern bei der Differenzierung des Nennwerts oder Staus bei der Stapelung im Aufbewahrungsbehälter kommen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung bereitzustellen, in der Zuführ- und Differenzierungsfehler aufgrund eines solchen Abrutschens der Banknoten vermieden werden.
  • D. Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm der Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung, welche die vorliegende Erfindung veranschaulicht;
  • Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht, die den Verschiebemechanismus darstellt;
  • Fig. 3A zeigt eine perspektivische Ansicht, die den inversen Verschiebemechanismus darstellt;
  • Fig. 3B zeigt eine Flächenansicht der Nockenmechanismus-Komponente im inversen Verschiebemechanismus, und
  • Fig. 3C zeigt eine Seitenansicht dieser Nockenmechanismus- Komponente.
  • E. Mittel zur Lösung der Probleme
  • In der vorliegenden Erfindung werden die oben beschriebenen Probleme gelöst, indem die folgenden Mechanismen in der Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung in Umlaufausführung bereitgestellt werden.
  • (1) Durch Bereitstellung eines Verschiebemechanismus, durch den die zwecks Überprüfung auf Echtheit oder Fälschung zum Zeitpunkt des Banknotenempfangs zuzuführenden Banknoten sowie zwecks Differenzierung des Nennwertes zum Zeitpunkt der kollektiven Beschickung oder kollektiven Entnahme zuzuführenden Banknoten auf eine vorbestimmte Position auf der linken oder rechten Seite in bezug zur Zuführrichtung verschoben werden, um eine Verschiebung von Banknoten in seitlicher Richtung zu vermeiden, werden
  • Fehler bei der Differenzierung von gefälschten oder echten Banknoten sowie Fehler bei der Differenzierung des Nennwertes und nachfolgende Zuführstaus vermieden.
  • (2) Durch Bereitstellung eines inversen Verschiebemechanismus, durch den erneut zu verschiebende Banknoten - z. B. wiederholt zu differenzierende Banknoten oder aus dem Aufbewahrungsbehälter zwecks kollektiver Beschickung oder kollektiver Entnahme auslaufende Banknoten - um einen vorbestimmten Betrag zu der Seite bewegt werden, die dieser Verschiebung hinsichtlich der Zuführrichtung gegenüberliegt, wird die nachfolgende fehlerfreie Verschiebeoperation aktiviert.
  • F. Ausführungsbeispiel
  • Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm der umlaufenden Banknotenbevorratungs- und -ausgabevorrichtung, in der die vorliegende Erfindung implementiert ist, und unter Bezugnahme auf dieses Blockdiagramm werden die Banknotenbevorratungsoperation, Banknotenausgabeoperation, kollektive Entnahmeoperation und kollektive Beschickungsoperation beschrieben.
  • (a) Banknotenbevorratungsoperation
  • Bei der Banknotenbevorratung öffnet sich eine Verschlußklappe I, die zu bevorratenden Banknoten werden vom Bediener in einen Banknotenaufnahme- und Rücknahmebehälter 2 eingelegt. Dann werden diese Banknoten gesammelt einem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet, von dem aus sie einzeln nacheinander auslaufen. Jede auf diese Weise ausgelaufene Banknote wird von einem Verschiebemechanismus 4 zur vorbestimmten linken Seite im Hinblick auf die Zuführrichtung verschoben. Analog dazu durchlaufen alle Banknoten - wenn sie dem nächsten Banknotendifferenziermechanismus 5 zugeleitet werden - die im wesentlichen gleiche Position in Richtung der Breite entlang der linken Seite des Zuführpfads unabhängig von ihrem Nennwert, so daß eine genaue Differenzierung zwischen echten und gefälschten Banknoten möglich ist. Die Banknoten, die hier als echt identifiziert wurden, werden über die Zuführpfade 6, 7, 8 und 9 zu einem temporären Behältnis oder einem Zwischenlagerungsfach 10 geleitet und zwischengelagert, bis diese Transaktion beendet ist. Die Banknoten, die als gefälscht identifiziert wurden, sowie die abnormal zugeführten Banknoten (Schräglauf/Doppeleinzug usw.) werden über die Zuführpfade 6, 11 und 12 in den Behälter 2 zurückgeleitet, der nach unten in die Rücklaufposition zurückgefahren wird. Nach Auslaufen aller Banknoten aus dem Zufuhrbehälter 3 wird der Behälter 2 nach oben in die Banknotenaufnahmeposition gefahren, und die im Behälter befindlichen Banknoten werden dem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet und laufen zur wiederholten Differenzierung erneut aus. Die von dem Differenziermechanismus 5 über die Zuführpfade 6, 11 und 12 zum Behälter 2 zurückgeleiteten Banknoten neigen jedoch dazu, in bezug auf die Zuführrichtung nach rechts oder nach links schrägzulaufen oder abzurutschen (seitlich zu verrutschen), und wenn die seitlich nach links verrutschten Banknoten aus dem Zufuhrbehälter 3 dem Verschiebemechanismus 4 zwecks wiederholter Differenzierung erneut zugeleitet werden und sie über die vorbestimmte Seite des Verschiebemechanismus hinausgehend nach links geneigt sind, können sie mit der Ecke der linken Seitenwand kollidieren, bevor sie verschoben werden, und dadurch einen Stau verursachen. Aus diesem Grund sorgt ein zusammen mit dem Behälter 2 bereitgestellter inverser Verschiebemechanismus (nicht gezeigt) dafür, daß die wiederholt zu differenzierenden Banknoten in seitlicher Richtung um eine vorbestimmte Distanz nach rechts verschoben werden, und leitet sie anschließend dem Zufuhrbehälter 3 zu. Wenn sie erneut den Verschiebemechanismus 4 durchlaufen, kann somit die Verschiebeoperation abgeschlossen werden, ohne daß eine Kollision mit der Ecke der linken Seitenwand erfolgt. Die Banknoten, die im Rahmen der wiederholten Differenzierung als echt identifiziert wurden, werden in das Zwischenlagerungsfach 10 geleitet und dort zwischengelagert, während die Banknoten, die erneut als gefälscht identifiziert wurden, in den Behälter 2 geleitet werden, aus dem sie vom Bediener entnommen werden. Die Anzahl der erneuten Differenzierungen kann vom Programm variiert werden.
  • Hat der Bediener keine Anweisung zum Abbrechen der Transaktion gegeben, oder wurde die Transaktion abgeschlossen, werden die im Zwischenlagerungsfach 10 vorübergehend aufbewahrten Banknoten einzeln nacheinander erneut über den Zuführpfad 15 zum Differenziermechanismus 5 geleitet, in dem sie auf ihren Nennwert überprüft werden. Der Differenzierung des Nennwerts liegt im wesentlichen die gleiche Operation wie der Differenzierung zwischen echten und gefälschten Banknoten zugrunde, und der einzige Unterschied besteht darin, daß die Entscheidungsebene tiefer ist als bei der Differenzierung zwischen echten oder gefälschten Banknoten. Bei der Differenzierung des Nennwerts werden Banknoten, die beschädigt sind und daher für eine Wiederverwendung als ungeeignet identifiziert werden, über die Zuführpfade 6, 7 und 16 einem Behälter 17 zugeleitet, der zur Aufbewahrung beschädigter Banknoten dient. Die als wiederverwendbar identifizierten Banknoten werden weitergeleitet und in den Aufbewahrungsbehältern für die entsprechenden Nennwerte aufbewahrt (d. h. einem 10.000-Yen-Banknotenfach 18, einem 1000-Yen-Banknotenfach 19 oder einem 5000-Yen-Banknotenfach 20 entsprechend dem Ergebnis der Nennwert-Differenzierung). Wird eine Anweisung zum Abbrechen der Transaktion ausgegeben, werden alle Banknoten in dem Zwischenlagerungsfach 10 über die Zuführpfade 15, 6, 11 und 12 zum Behälter 2 zurückgeleitet.
  • (b) Banknotenausgabeoperation
  • Wenn der Host-Rechner einen Banknotenausgabebefehl an diese E/A-Einheit ausgibt, laufen die den spezifizierten Nennwerten und Beträgen entsprechenden Banknoten aus den jeweiligen Ablagefächern einzeln nacheinander aus und werden über die Zuführpfade 9, 15, 6, 11 und 21 einer Banknotenausgabevorrichtung 22 zugeleitet. Bei der Zuleitung der auszugebenden Banknoten erfolgt eine Nennwert-Differenzierung im Differenziermechanismus 5, und der auszugebende Betrag wird auf der Basis dieser Differenzierung überprüft. Außerdem erfolgt auch eine Überprüfung auf Banknotenzuführfehler, z. B. Doppelentnahme. Die Banknoten, bei denen im Rahmen dieser Prüfungen irgendwelche Fehler festgestellt wurden, werden über die Transportpfade 7 und 16 dem Aufbewahrungsbehälter 17 für beschädigte Banknoten zugeleitet. Wenn die Banknoten der spezifizierten Nennwerte und Beträge auf der Ablage der Banknotenausgabevorrichtung 22 ausgegeben werden, öffnet sich die Sperre 23 der Ausgabeöffnung, und die Ablage neigt sich nach links oder rechts, damit der Bediener die Banknoten auf einfache Weise entnehmen kann.
  • (c) Kollektive Entnahmeoperation
  • Bei der sorgfältigen Überprüfung am Ende des Geschäftsbetriebs laufen die Banknoten aus jedem Ablagefach nacheinander aus, durchlaufen die Zuführpfade 9, 15, 6, 11 und 12 und werden in dem Behälter 2 gestapelt, der in die Rücklaufposition bewegt wurde. Da wie oben beschrieben einige der in den Ablagefächern aufbewahrten Banknoten schräg in die Ablagefächer eingelaufen sein können, nachdem sie zum Zeitpunkt der Banknotenbevorratung nach links verschoben wurden, können die im Behälter 2 gestapelten Banknoten sich in seitlicher Richtung verlagert haben. Daher werden sie - sobald eine vorbestimmte Anzahl von Banknoten gestapelt ist - vom inversen Verschiebemechanismus komplett nach rechts verschoben und dem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet; danach laufen sie - vom Verschiebemechanismus 4 verschoben - einzeln aus und werden vom Differenziermechanismus 5 nach ihren Nennwerten identifiziert. Anschließend werden alle Banknoten über die Zuführpfade 6, 7 und 8 in einer Kassette 24 aufbewahrt. Auf diese Weise wird die Anzahl der Banknoten in jedem Ablagefach geprüft und sorgfältig kontrolliert und dann in die Kassette 24 entladen.
  • (d) Kollektive Beschickungsoperation
  • Da zu Beginn des Geschäftsbetriebs alle Ablagefächer leer sind, ist es notwendig, sie mit den zur Ausgabe vorgesehenen Banknoten zu bestücken. Der Bediener setzt daher die Kassette 24 mit Banknoten jedes Nennwerts in das Gehäuse der Vorrichtung ein. Nach einem entsprechenden Beschickungsbefehl des Host-Rechners führt die Vorrichtung die Banknoten in den Kassetten 24 einzeln nacheinander zu und stapelt sie über die Zuführpfade 9, 15, 6, 11 und 12 in dem Behälter 2, der in die Rücklaufposition bewegt wurde. Da diese Banknoten wie oben erwähnt bei der kollektiven Entnahme nach links verschoben und in der Kassette 24 gelagert werden und bei der Zuführung ein Abrutschen verursacht wurde, sind die in Behälter 2 gestapelten Banknoten in seitlicher Richtung verlagert. Wenn eine vorbestimmte Anzahl von Banknoten gestapelt ist, wird der gesamte Stapel vom inversen Verschiebemechanismus nach rechts verschoben und dem Zufuhrbehälter 3 zugeführt; dann werden sie einzeln nacheinander ausgegeben und nach ihren Nennwerten über den Verschiebemechanismus 4 und den Differenziermechanismus 5 identifiziert und in den Ablagefächern entsprechend ihren Nennwerten aufbewahrt. Auf diese Weise kann eine automatische Beschickung mit den Banknoten der verschiedenen Nennwerte erfolgen.
  • Im folgenden wird der Aufbau und die Funktionsweise des Verschiebemechanismus unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Alle Banknoten-Nennwerte werden in der parallel zu ihrer kurzen Seite verlaufenden Richtung zugeführt, und dieser Verschiebemechanismus richtet die linke Seite jeder Banknote auf eine vorbestimmte Position aus, d. h., führt die Verschiebung durch und leitet sie zu. Wie aus der Darstellung hervorgeht, ist eine Zuführrolle 31 vorhanden, deren Oberfläche mit Urethangummi beschichtet ist, der einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist. Beim Transport über diese Rolle 31 wird die Banknote ausreichend stabilisiert, so daß sie der in Richtung ihrer Breite einwirkenden Kraft standhalten kann, die zum Zeitpunkt der Verschiebung ausgeübt wird. Am linken Ende der Zuführrolle 31 in bezug auf die Zuführrichtung befindet sich eine Führung 33, die als Anschlag dient, gegen den eine Banknote stößt, wenn sie verschoben wird. Im Bereich der oberen Hälfte der Zuführrolle 31 befinden sich zwei Paar Schräglaufrollen 34 aus Urethangummi, die einen hohen Reibungskoeffizienten aufweisen. Die Schräglaufrollen 34 sind so befestigt, daß sie sich beim Transport einer Banknote über die Zuführrolle 31 in Kontakt mit der Banknote stehend drehen, wodurch sie in bezug auf die Zuführrichtung schräglaufen, damit die Banknote 32 zur Führung 33 hin geschoben wird. Dies heißt, daß die Schräglaufrollen 34 durch eine Feder 35 zur Führung 33 hin geneigt sind, und - wenn keine Banknote von der Zuführrolle 31 transportiert wird - sie sich drehen bzw. an einer Position (Winkel) gleiten, an der die Reibung zwischen jeder Schräglaufrolle 34 und der Zuführrolle 31 und die Kraft der Feder 35 ausgeglichen sind. Da die Reibungskraft zwischen der Banknote 32, die diesem Verschiebemechanismus zugeführt wird, und der Zuführrolle 31 kleiner ist als die Reibungskraft zwischen der Banknote 32 und den Schräglaufrollen 34, gleitet die Banknote 32 auf der Rolle 31 aufgrund der von der Feder 35 ausgeübten Kraft zur Führung 33 hin, und wenn sie gegen die Führung 33 stößt, wird sie unter dieser Bedingung zugeführt. Auf diese Weise erfolgt die Verschiebung der Banknoten.
  • Im folgenden werden der Aufbau sowie die Funktionsweise des inversen Verschiebemechanismus beschrieben. Der inverse Verschiebemechanismus dient zur Verschiebung der zugeführten Banknoten um einen vorbestimmten Betrag in die Richtung, die der zuvor genannten Verschiebungsrichtung entgegengesetzt ist, bzw. nach links in Relation zur Zuführrichtung, wodurch verhindert wird, daß die Banknote mit dem vorderen Eckbereich der Führung 33 (Fig. 2) kollidiert, wenn sie erneut dem Verschiebemechanismus zugeleitet wird. In diesem Ausführungsbeispiel werden alle Banknoten, die in dem Behälter 2 in der Rücklaufposition gestapelt sind, zuerst in seitlicher Richtung nach rechts bewegt und anschließend dem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet.
  • Fig. 3A bis 3C veranschaulichen den Aufbau und das Funktionsprinzip dieses inversen Verschiebemechanismus. Bei der Banknotenbevorratung werden die in den Banknotenaufnahme- und Rückgabebehälter 2 eingeführten Banknoten in diesem Behälter gestapelt und stoßen dabei an den beiden Anschlägen 41 an, dann werden die Anschläge 41 nach unten unter den Behälter 2 gedrückt, indem die oberen Bänder 42 abgesenkt werden, bis sie diese Banknoten berühren; gleichzeitig werden die Banknoten in dem Behälter 2 kollektiv dem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet, indem die oberen Bänder 42 und die unteren Bänder 43 angetrieben werden. Anschließend wird der Behälter 2 durch die Antriebskraft eines Motors 44 um eine Welle 45 gegen den Uhrzeigersinn in die Rücklaufposition zurückgefahren, damit er die über ein Zuführband 46 zugeleiteten Banknoten aufnehmen und stapeln kann. Wenn die Banknoten dem Zufuhrbehälter 3 zugeleitet werden, wird ein Andruckplatte 47 angehoben, welche die Banknoten gegen die Transportbänder 48 drückt; gleichzeitig werden die Transportbänder 48 angetrieben, damit die Banknoten einzeln von oben nach unten auslaufen können. Die auf diese Weise auslaufenden Banknoten werden von dem Verschiebemechanismus in Relation zur Zuführrichtung wie oben beschrieben nach links verschoben.
  • Andererseits werden die Banknoten, die vom Zuführband 46 zum Zeitpunkt der kollektiven Beschickung oder wiederholten Differenzierung transportiert werden, von einer mit Folie befestigten Rolle 49 sowie einer Andruckrolle 50 dem Behälter 2 in der Rücklaufposition (wie durch die gestrichelte Linie veranschaulicht) zugeleitet. Diese Banknoten wurden alle vom Verschiebemechanismus nach links verschoben, und beinhalten auch solche, bei denen beim späteren Transport ein Abrutschen oder Schräglaufen auftrat. Die durch die vorliegende Erfindung erzielte inverse Verschiebung erfolgt durch Rotieren des (in-der Rücklaufposition befindlichen) Behälters 2 im Uhrzeigersinn, um den Behälter 2 in die Banknotenaufnahmeposition zurückzubewegen (wie durch die durchgehende Linie veranschaulicht). Wie aus Fig. 3C hervorgeht, wird - da der Behälter 2 mittels Keilwellenverbindungen mit der Welle 45 gekoppelt ist - das Drehmoment der Welle 45 dorthin übertragen, doch der Behälter 2 kann sich gleichzeitig frei entlang der Wellenachse bewegen. Der Behälter 2 ist mit einem Lager 51 an seiner Seite versehen und wird durch eine Feder 53 gegen eine Nocke 52 gedrückt, die am Gehäuse der Vorrichtung befestigt ist. Die Nocke 52 ist so ausgebildet, daß sie sich nach links bewegt, wenn sich der Behälter 2 in Rücklaufposition befindet, bzw. nach rechts, wenn sich der Behälter 2 in der Banknotenaufnahmeposition befindet. Die Banknoten, die dem in Rücklaufposition verbleibenden Behälter 2 zugeführt werden, werden invers verschoben, indem sie aufgrund der Wirkung der Nocke zwischen dem Lager 51 und der Nocke 52 nach rechts bewegt werden, wenn der Behälter 2 vom Motor 44 in die Banknotenaufnahmeposition gefahren wird. Fig. 3B und 3C stellen den Behälter in der Banknotenaufnahmeposition durch eine durchgehende Linie bzw. in der Rücklaufposition durch eine gestrichelte Linie dar.
  • G. Wirkung
  • Durch Bereitstellung eines Verschiebemechanismus, durch den die Abweichung der Banknotenposition im Differenziermechanismus verhindert wird, wird eine genaue Differenzierung zwischen echten und gefälschten Banknoten ermöglicht, und durch Bereitstellung eines inversen Verschiebemechanismus wird ein Zuführstau im Verschiebemechanismus verhindert, wodurch eine automatische kollektive Entnahme, kollektive Beschickung und wiederholte Differenzierung von Banknoten ermöglicht werden.

Claims (3)

1. Eine mit einer Banknotenbevorrratungsfunktion ausgestattete Banknotenhandhabungsvorrichtung mit einem wiederholten Differenzierverfahren, welche folgendes umfaßt:
einen Haltemechanismus (2) zur Aufnahme und Halterung der ihm zugeführten Banknoten;
einen Transportmechanismus (42, 43), um die in dem genannten Haltemechanismus (2) gehaltenen Banknoten kollektiv herauszutransportieren;
einen Zufuhrmechanismus (3) zur Aufnahme der Banknoten, die aus diesem Transportmechanismus heraustransportiert wurden, und zur jeweils einzelnen Ausgabe der Banknoten;
einen Differenziermechanismus (5) zur Differenzierung von echten und gefälschten Banknoten;
einen Aufbewahrungsmechanismus (10) zur Aufbewahrung der Banknoten, die als echt identifiziert wurden;
einen ersten Zuleitungsmechanismus (6, 7, 8, 9) zur Zuleitung der vom genannten Differenziermechanismus
(5) als echt identifizierten Banknoten zu dem genannten Aufbewahrungsmechanismus (10); und
einen zweiten Zuleitungsmechanismus (6, 11, 12) zur Zuleitung der vom genannten Differenziermechanismus (5) als gefälscht identifizierten Banknoten zu dem genannten Haltemechanismus (2);
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung weiterhin folgendes beinhaltet:
einen Verschiebemechanismus (4) zur Verschiebung der aus dem genannten Zufuhrmechanismus (3) ausgelaufenen Banknoten zu einer Seite in Relation zu deren Zuführrichtung;
einen inversen Verschiebemechanismus (51, 52) zur inversen Verschiebung der wiederholt zu differenzierenden Banknoten vor dem Transport durch den genannten Transportmechanismus, indem sie um einen vorbestimmten Betrag zu der Seite bewegt werden, die der einen genannten Seite gegenüberliegt; und
wobei die vom Differenziermechanismus (5) identifizierten Banknoten von dem genannten Verschiebemechanismus (4) verschoben wurden.
2. Eine mit einer kollektiven Beschickungsfunktion ausgestattete Banknotenhandhabungsvorrichtung, die folgendes umfaßt:
einen Haltemechanismus (2) zur Aufnahme und Halterung der ihm zugeführten Banknoten;
einen Transportmechanismus (42, 43), um die in diesem Haltemechanismus (2) gehaltenen Banknoten kollektiv herauszutransportieren;
einen Zufuhrmechanismus (3) zur Aufnahme der Banknoten, die aus dem genannten Transportmechanismus heraustransportiert wurden, und zur jeweils einzelnen Ausgabe der Banknoten;
einen Differenziermechanismus (5) zur Identifizierung des Nennwertes der Banknoten;
einen ersten Aufbewahrungsmechanismus (18, 19, 20) zur Aufbewahrung der Banknoten, die von dem genannten Differenziermechanismus für jeden Nennwert identifiziert wurden;
einen herausnehmbaren zweiten Aufbewahrungsmechanismus (24) mit allen Nennwerten der darin aufbewahrten Banknoten; und
einen Zuleitungsmechanismus (8, 9, 15, 6, 11, 12) zur Zuleitung der in dem genannten zweiten Aufbewahrungsmechanismus (5) aufbewahrten Banknoten zu dem genannten Haltemechanismus;
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung weiterhin folgendes beinhaltet:
einen Verschiebemechanismus (4) zur Verschiebung der aus dem genannten Zufuhrmechanismus ausgelaufenen Banknoten zu einer Seite in Relation zu deren Zuführrichtung;
einen inversen Verschiebemechanismus (51, 52) zur inversen Verschiebung der Banknoten vor dem Transport durch den genannten Transportmechanismus, indem die Banknoten um einen vorbestimmten Betrag zu der Seite bewegt werden, die der einen genannten Seite gegenüberliegt; und
wobei die vom Differenziermechanismus (5) identifizierten Banknoten von dem genannten Verschiebemechanismus (4) verschoben wurden.
3. Eine mit einer kollektiven Entnahmefunktion ausgestattete Banknotenhandhabungsvorrichtung, die folgendes umfaßt:
einen Haltemechanismus (2) zur Aufnahme und Halterung der ihm zugeführten Banknoten;
einen Transportmechanismus (42, 43), um die in dem genannten Haltemechanismus (2) gehaltenen Banknoten kollektiv herauszutransportieren;
einen Zufuhrmechanismus (3) zur Aufnahme der Banknoten, die aus diesem Transportmechanismus heraustransportiert wurden, und zur jeweils einzelnen Ausgabe der Banknoten;
einen Differenziermechanismus (5) zur Identifizierung des Nennwertes der Banknoten;
einen ersten Aufbewahrungsmechanismus (18, 19, 20) zur Aufbewahrung der Banknoten, die von dem genannten Differenziermechanismus (5) identifiziert wurden;
einen herausnehmbaren zweiten Aufbewahrungsmechanismus (24) mit allen Nennwerten der darin aufbewahrten Banknoten; und
einen Zuleitungsmechanismus (9, 15, 6, 11, 12) zur Zuleitung der in dem genannten ersten Aufbewahrungsmechanismus (18, 19, 20) aufbewahrten Banknoten zu dem genannten Haltemechanismus (2);
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung weiterhin folgendes beinhaltet:
einen Verschiebemechanismus (4) zur Verschiebung der aus dem genannten Zufuhrmechanismus (3) ausgelaufenen Banknoten zu einer Seite in Relation zu deren Zuführrichtung;
einen inversen Verschiebemechanismus (51, 52) zur inversen Verschiebung der Banknoten vor dem Transport durch den genannten Transportmechanismus, indem die Banknoten um einen vorbestimmten Betrag zu der Seite bewegt werden, die der einen genannten Seite gegenüberliegt; und
wobei die vom Differenziermechanismus (5) identifizierten Banknoten von dem genannten Verschiebemechanismus (4) verschoben wurden.
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