DE391696C - Sargeinfuehrungswagen fuer Leichenverbrennungsoefen - Google Patents

Sargeinfuehrungswagen fuer Leichenverbrennungsoefen

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DE391696C
DE391696C DER57026D DER0057026D DE391696C DE 391696 C DE391696 C DE 391696C DE R57026 D DER57026 D DE R57026D DE R0057026 D DER0057026 D DE R0057026D DE 391696 C DE391696 C DE 391696C
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coffin
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lugs
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DER57026D
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WALTHER REIMANN
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G1/00Furnaces for cremation of human or animal carcasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Sargeinführungswagen für Leichenverbrennungsöfen. Bei Leichenverbrennungsöfen führt man vorteilhaft den Sarg in die hochgeheizte Einäscherungskammer mittels einer Vorrichtung ein, bei der zwei Längsträger für den Sarg auskragend an einem auf einer Bühne in der Längsrichtung der Kammer fahrbaren Wagen angebracht sind. Die Träger' sind heb- und senkbar und haben einen gegenseitigen Abstand, welcher der Entfernung zweier Rostspalten des Schamotterostes entspricht, @ auf den der Sarg abgesetzt wird. Die Träger werden mit dem auf ihnen ruhenden Sarg zwischen die Roststäbe so in die Kammer eingeführt; daß der Sargboden etwas oberhalb des Schamotterostes liegt. Nach der Einführung in die Kammer werden die Träger gesenkt, so daß der Sarg auf den Rost abgesetzt wird, worauf die Träger innerhalb der Rostspalten aus der Kammer zurückgezogen werden.
  • Da der gegenseitige Abstand der Träger durch die Entfernung zweier Rostspalten gegeben ist, kann die Auflagefläche für den Sarg durch Änderung des gegenseitigen Abstandes der Träger nicht den verschiedenen Breiten der Särge angepaßt werden. Man hat sich daher damit geholfen, daß man Querträger, z. B. Holzlatten über die Längsträger legte, auf diese den Sarg niedersetzte und ihn zusammen mit den Holzlatten in die Kammer einführte, in der sie beim Zurückziehen der Längsträger verbleiben und somit auch verbrennen.
  • E er mit dem Herbeischaffen und Auflegen der Querträger verbundene Arbeits- und Zeitaufwand, sowie die Vergeudung von Baustoff durch das Verbrennen der Holzlatten werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Träger mit beweglichen Stützknaggen für den Sarg versehen sind, die beim Senken der Träger in Aussparungen des Rostes eintreten und beim Zurückziehen der Träger durch Auftreffen auf die Roststäbe selbsttätig aus deren Bereich gebracht werden. Läflt man beim Aufsetzen des Sarges die Stützknaggen nach innen zwischen die Längsträger vorspringen, so kann bei jeder vorkommenden Sargbreite eine gute Auflagefläche für den Sarg leicht und schnell geschaffen werden, während infolge des Zusammenwirkens des Schamotterostes mit den drehbaren eisernen Stützknaggen beim Zurückziehen der Längsträger die Knaggen unversehrt aus der hochgeheizten Kammer heraustreten und für die folgende Einäscherung sofort wieder benutzbar sind.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sargeinführungsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einem Längsschnitt durch die Einäscherungskammer.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf den Schamotterost.
  • Abb. 3 und q. zeigen einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i bei zwei verschiedenen Betriebsstellungen der Vorrichtung.
  • Vor der Einäscherungskammer a des Leichenverbrennungsofens ist in bekannter Weise eine Bühne b vorgesehen, auf der ein Wagen c in der Längsrichtung der Kammer a fahrbar ist. Auf dem Wagen sind zwei, z. B. aus Loppel-T-Trägern bestehende Längsträger d angebracht, die mittels einer durch das Handrad e bedienbaren Hebevorrichtung f beliebiger Bauart parallel zu sich selbst gehoben und gesenkt werden können. Die Träger d kragen über den Wagen c um fast die ganze Länge der Kammer a aus. Der gegenseitige Abstand der Träger d entspricht dem Abstand zweier Rostspalten g des Schamotterostes, der den Boden der Kammer a bildet. Dieser Rost besteht aus Querträgern h und aus von diesen getragenen, längsgerichteten Roststäben i. In der Verlängerung der den gegenseitigen Abstand der Träger d entsprechenden Rostspalten g sind in der Auf,' enwand k zwischen Kammer a und Bühne b Aussparungen m zur Einführung der Träger vorgesehen. In den Trägern d sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einander gegenüber und in einem der mittleren Länge der vorkommenden Särge entsprechenden gegenseitigen Abstand je zwei Stützknaggen it für den Sarg o angebracht, die an einem Ende um den Bolzen P lose drehbar sind. In den Roststäben i, welche zwischen den beiden Rostspalten g liegen, in welche die Träger d eingeführt werden, sind Aussparungen r in der gleichen Anzahl und dem gleichen Abstand wie die Knaggen n vorgesehen.
  • Vor dem Aufsetzen des Sarges o auf die Träger d werden die Knaggen it senkrecht zu den Trägern nach innen gedreht. L ie Knaggen sind dabei so lang, dafi sie bei allen vorkommenden Breiten der Särge o ein gutes Auflager für diese bilden. I. er Sarg o wird in der aus Abb. 3 ersichtlichen Lage in die Kammer a eingeführt, so daß also die Knaggen it und damit der Boden des Sarges etwa oberhalb desSchamotterostes lt, i liegen. Nach erfolgter Einführung des Sarges soweit, daB die Knaggen 7a sich über den Aussparungen r der Roststäbe i befinden, werden die Träger d mittels der Hebevorrichtung f gesenkt, worauf sich der Sarg auf den Rost absetzt und die Knaggen it mit ihrem freien Ende in die Aussparungen r eintreten (Abb. 2 und q.). Werden nun die Träger d zurückgezogen, so treffen die Knaggen n am Ende der Aussparungen auf die diese begrenzenden Stirnwände der Roststäbe i und werden um die Bolzen P gedreht, wie Abb. 2 mit gestrichelten Linien zeigt. Die Knaggen n kommen hierdurch selbsttätig aus dem Bereich der Roststäbe, so daß die Träger d unbehindert zurückgezogen werden kennen. Lie Kammer a wird darauf durch eine Tür abgeschlossen, und die Einäscherung beginnt.
  • Um nach Herausführung der Träger d aus der Kammer a die Einführungsvorrichtung für eine neue Einäscherung betriebsbereit zu machen, brauchen nur die Knaggen n wieder in die Lage senkrecht zu den Trägern d gedreht und diese angehoben zu werden.
  • Die Stützknaggen für den Sarg können natürlich verschieden ausgebildet und in verschiedener Anzahl vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-AN-SPRUcH Sargeinführungswagen mit heb- und senkbaren Sargträgern für Leichenverbrennungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (d) mit um einen senkrechten Zapfen drehbaren Stützknaggen (n) für den Sarg versehen sind, die beim Senken der Träger in Aussparungen (r) des Rostes (h, i) eintreten und beim Zurückziehen der Träger durch Auftreffen auf die Roststäbe selbsttätig aus deren Bereich gebracht werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996010718A1 (en) * 1994-10-03 1996-04-11 Tabo Inex Holding B.V. Cremator bier

Cited By (2)

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WO1996010718A1 (en) * 1994-10-03 1996-04-11 Tabo Inex Holding B.V. Cremator bier
NL9401622A (nl) * 1994-10-03 1996-05-01 Tabo Inex Holding Bv Crematieoven-belader.

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