DE3933302C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P3/00—Other installations
- F02P3/02—Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/12—Ignition, e.g. for IC engines
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zündspuleneinheit für eine Brenn
kraftmaschine, wobei die Zündspuleneinheit von einem teilweise
wärmeleitfähigen Stoff umgeben ist und von einem mehrteiligen
Gehäuse umschlossen wird.
Eine derartige Zündvorrichtung ist aus der DE-39 22 267 A1 gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Durch die besondere
Bauform des alles umfassenden Gehäuses dieser Zündvorrichtung
wird die vom Steuerstromkreis erzeugte Wärme auf das Gehäuse
übertragen und von diesem nach außen abgeführt. Die Abstrahlung
der Wärme geschieht dabei im wesentlichen durch ein Gehäuseteil,
das aus einem gut wärmeleitfähigen Material besteht. Dieses
wärmeleitfähige Material liegt frei an der Außenluft und trägt
nicht zur Gesamtfestigkeit des Gehäuses bei, sondern bewirkt
eher eine Instabilität, so daß das erste Gehäuseteil die mecha
nischen Kräfte des zweiten Gehäuseteils abfangen muß. Daher ist
dieses zweiteilige Gehäuse verhältnismäßig aufwendig in der
Herstellung und daher kostenungünstig.
In Fig. 1 wird ein Schaltschema gezeigt, das eine konventionelle
Zündspuleneinheit für eine Brennkraftmaschine mit einer Zündspu
le 1 und einer Zündvorrichtung 2 darstellt. Die Zündspule 1 und
die Zündvorrichtung 2 sind jeweils in gesonderten Gehäusen ange
ordnet, und das Gehäuse der Zündvorrichtung 2 ist entweder an
einer anderen Stelle als die Zündspule 1 oder am Gehäuse der
Zündspule 1 befestigt oder im Inneren eines Zündverteilers
(nicht gezeigt) angeordnet.
Bei der so aufgebauten konventionellen Zündspuleneinheit für
eine Brennkraftmaschine sind die Gehäuse von Zündspule und Zünd
vorrichtung getrennte Bauteile, so daß die Zündspuleneinheit
insgesamt groß ist, viel Einbauplatz beansprucht und teuer
herzustellen ist.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik liegt daher der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Zündspuleneinheit für eine
Brennkraftmaschine bereitzustellen, die die durch die Steuer
elektronik entstehende Wärme mit einer Wärmesenke gut abführt
sowie zusätzlich mechanische und fertigungstechnische Vorteile
bietet.
Diese Aufgabe wird in einfacher Weise durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Demnach ist die erfindungsgemäße Zündspuleneinheit für eine
Brennkraftmaschine dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen
ersten Teil aus einem Spritzgießharz und einen als Wärmesenke
für den Steuerkreis dienenden Teil aus einem wärmeleitfähigen
Stoff aufweist, wobei der zweite Teil teilweise im Zweistufen-
Spritzgießverfahren in den ersten Teil eingegossen ist und teil
weise nach außen freiliegt und der zweite Teil an dem Eisenkern
so angeordnet ist, daß er mit seinem Befestigungsabschnitt den
ersten Teil einteilig abstützt.
Im Kunststoffgehäuse ist ein Hohlraum definiert, der die Primär-
und die Sekundärwicklung enthält, die um den Eisenkern gewickelt
sind, und der Raum um die Primär- und die Sekundärwicklung im
Hohlraum des Gehäuses ist mit einer Kunstharzfüllmasse ausge
füllt.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltschema der konventionellen Zündspuleneinheit
für eine Brennkraftmaschine;
Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsbeispiels der Zündspuleneinheit;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Zündspuleneinheit von Fig. 2
und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI von Fig. 3.
Bei dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Zündspulenanordnung sind Aufbau und Funktion des
Steuerkreises 48 im wesentlichen gleich wie bei dem kon
ventionellen Steuerkreis 2 von Fig. 1, und die Zündspulenan
ordnung wird vom Leistungstransistor des Steuerkreises 48
gesteuert.
Die Fig. 2-4 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Zündspuleneinheit für eine Brennkraftmaschine. Diese Zünd
spuleneinheit hat eine Zündspulenanordnung 40 mit einem
magnetischen Eisenkern 43, einer um diesen gewickelten
Primärwicklung 46 und einer ebenfalls um den Eisenkern 43
gewickelten und mit der Primärwicklung 46 elektromagnetisch
gekoppelten Sekundärwicklung 47. Eine Wärmesenke 44 ist an
dem Eisenkern 43 mit ihrem Befestigungsabschnitt 41, der
über dem Eisenkern 43 angeordnet ist, befestigt. Die Zünd
spuleneinheit umfaßt ferner einen an der Wärmesenke 44
befestigten Steuerkreis 48 für die Steuerung der Primär
wicklung 46.
Die Zündspuleneinheit hat ferner ein Spritzgießgehäuse 50,
das den Eisenkern 43 und die Wärmesenke 44 enthält und
damit einteilig abstützt. Das Spritzgießgehäuse 50 bildet
einen Hohlraum 51, in dem die Primärwicklung 46 und die
Sekundärwicklung 47, die um den Eisenkern 43 gewickelt
sind, enthalten sind, sowie eine Tasche bzw. einen zweiten
Hohlraum 52, in dem der Steuerkreis 48 mit Leistungstransi
stor (nicht gezeigt) enthalten ist und Teil einer Zündvor
richtung bildet. Das Spritzgießgehäuse 50 weist ferner
Fenster 45 und 53 auf, so daß Teile der Oberflächen 54 und
55 der Wärmesenke 44 nach außen freiliegen und als Wärme
ableitflächen dienen können. Das Spritzgießgehäuse 50
umfaßt weiter einen Hochspannungs-Ausgangsanschluß 56 sowie
einen Verbinder 57 zum Anschluß des Steuerkreises 48 an
einen externen Stromkreis (nicht gezeigt).
Der restliche Raum der Hohlräume 51 und 52, der nicht von
den Bauelementen wie Eisenkern 43, Wicklungseinheit 46 und
Steuerkreis 48 belegt ist, ist mit einer Kunstharzfüllmasse
58 ausgefüllt, so daß der Raum um den Eisenkern 43, die
Primär- und die Sekundärwicklung 46 und 47 in dem Hohlraum
des Spritzgießgehäuses 50 ausgefüllt ist. Die Kunstharz
füllmasse 58 ist ein elektrischer Isolator und hat gute
Warmfestigkeit, sie besteht z. B. aus Silikongel oder
Epoxidharz.
Die von dem Steuerkreis 48 und speziell vom Leistungstran
sistor (nicht gezeigt) während des Betriebs der Zündspulen
einheit erzeugte Wärme wird überwiegend zur Wärmesenke 44
geleitet und von den Wärmeableitflächen 54 und 55, die
durch die Fenster 52 und 53 des Spritzgießgehäuses 50
freiliegen, abgeführt. Die Restwärme des Steuerkreises 48
und die von der Zündspulenanordnung 40 erzeugte Wärme wird
durch die Kunstharzfüllmasse 58 zum Spritzgießgehäuse 50
geleitet und von dessen Außenflächen abgeführt.
Wie beschrieben, sind der Steuerkreis und die Zündspulen
anordnung in dem einzigen gemeinsamen Spritzgießgehäuse
angeordnet, so daß die Zündspuleneinheit kompakt und leicht
gebaut werden kann. Da außerdem die Wärmesenke durch Auf
setzen auf den Eisenkern montiert und mit dem Spritzgieß
gehäuse einteilig verbunden ist, ist die Fertigung einfach,
und die Herstellungskosten können gesenkt werden.
Claims (8)
1. Zündspuleneinheit für eine Brennkraftmaschine mit
- - einem magnetischen Eisenkern (43), um den eine Primär wicklung (46) gewickelt ist;
- - einer mit der Primärwicklung (46) elektromagnetisch gekoppelten Sekundärwicklung (47);
- - einem Steuerkreis (48) zur Steuerung eines durch die Pri märwicklung fließenden Primärstroms und
- - einem einzigen gemeinsamen Gehäuse, das den Eisenkern (43), die Primärwicklung (46), die Sekundärwicklung (47) und den Steuerkreis (48) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Gehäuse einen erstsen Teil (50) aus einem Spritzgießharz und einen als Wärmesenke für den Steuerkreis (48) dienenden Teil (44) aus einem wärmeleitfähigen Stoff aufweist, wobei der zweite Teil (44) teilweise im Zweistufen- Spritzgießverfahren in den ersten Teil (50) eingegossen ist und teilweise nach außen freiliegt und
- - der zweite Teil (44) an dem Eisenkern (43) so angeordnet ist, daß er mit seinem Befestigungsabschnitt (41) den ersten Teil (50) einteilig abstützt.
2. Zündspuleneinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Gehäuse ein erster Hohlraum (51) gebildet ist, der den
Eisenkern (43), die Primärwicklung (46) und die
Sekundärwicklung (47) enthält, und ein zweiter Hohlraum (52)
gebildet ist, der den Steuerkreis (48) enthält und
daß beide Hohlräume mit einer Kunstharzfüllmasse (58) ausgefüllt sind.
3. Zündspuleneinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunstharzfüllmasse (23) ein elektrischer Isolator
und warmfest ist.
4. Zündspuleneinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerkreis (48) an dem wärmeleitfähigen zweiten
Gehäuseteil befestigt ist.
5. Zündspuleneinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der als Wärmesenke dienende zweite Gehäuseteil (44) an dem Eisenkern (43) befestigt und
abgestützt ist.
6. Zündspuleneinheit nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Gehäuseteil (44) auf den Eisenkern (43) aufgesetzt
ist.
7. Zündspuleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem ersten Gehäuseteil (50) ein Fenster (45, 53)
gebildet ist, durch das die Wärmesenke unter Bildung einer
Wärmeableitfläche freiliegt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP25203388A JPH0299772A (ja) | 1988-10-07 | 1988-10-07 | 内燃機関点火コイル装置 |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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Also Published As
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