DE4029111C2 - Einrichtung zum Endverarbeiten von Papierblättern mit einem Sortierer - Google Patents
Einrichtung zum Endverarbeiten von Papierblättern mit einem SortiererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Endbearbeiten
von Papierblättern mit einem Sortierer mit einer Anzahl Fä
cher nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Einrichtung zum Endbearbeiten von Papier
blättern mit einem Sortierer ist aus der DE 39 13 600 A1
bekannt. Diese bekannte Einrichtung umfaßt eine Anzahl Fä
cher, welche übereinander angeordnet sind, um dorthin
transportierte Papierblätter aufzunehmen. Es ist ferner ein
Hefter zum Heften von Stapeln von Papierblättern vorhanden,
welche auf die Fächer ausgetragen wurden und darüber hinaus
ist eine Papierzieheinrichtung vorhanden, um die Stapel von
Papierblättern, welche auf den Fächern positioniert wurden,
einzeln in eine Heftposition des Hefters herauszuziehen.
Die bekannte Papierzieheinrichtung ist so ausgebildet, daß
sie ein Blatt oder einen Stapel von Papierblättern an einer
einzigen bestimmten Stelle erfaßt, um das Blatt bzw. den
Stapel an Papierblättern aus dem betreffenden Fach heraus
zuziehen. Beim Herausziehen eines Stapels von Papierblät
tern besteht bei dieser bekannten Konstruktion jedoch eine
erhöhte Gefahr dahingehend, daß die Blätter in dem betref
fenden Stapel in Unordnung geraten können bzw. sich relativ
zueinander im Stapel verschieben oder verdrehen können, wo
bei diese Gefahr insbesondere dann besonders hoch ist, wenn
die Festhaltekraft bzw. Einspannkraft der Papierziehein
richtung relativ gering ist.
Andererseits ist es aber nicht möglich, diese Einspannkraft
zu hoch einzustellen, da sich nämlich dann Eindrücke an den
weiter außen liegenden Blättern eines Stapels von Papier
blättern ergeben, d. h. die Klemmstelle wird nach dem Her
ausziehen eines Stapels von Papierblättern sichtbar. Die
Einspannkraft bzw. Klemmkraft der Papierzieheinrichtung
kann daher nicht auf einen beliebig hohen Wert erhöht wer
den.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine Einrichtung zum Endbearbeiten von Papierblättern der
angegebenen Gattung zu schaffen, bei der sowohl das Heraus
ziehen eines Stapels an Papierblättern in die Heftposition
mit verbesserter Sicherheit erfolgen kann und darüber hin
aus der Mechanismus für die Betätigung der Einspann- und
Festklemmeinrichtung weiter verbessert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeich
nungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß wird die Gefahr des Verrutschens oder eines
Verdrehens der Papierblätter innerhalb eines Stapels da
durch stark vermindert, daß die Papierzieheinrichtung eine
Einspann- und Festklemmeinrichtung aufweist, um einen Sta
pel Papierblätter an mehreren Stellen des Stapels gleich
zeitig einzuspannen.
Darüber hinaus führt die besondere Konstruktion der Papier
zieheinrichtung dazu, daß ein Stapel von Papierblättern
schnell und ruckfrei eingespannt und festgeklemmt werden
kann und ebenso ein schnelles Loslassen der Papierziehein
richtung sichergestellt wird.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Fach mit zugeordnetem Hef
ter und einer Einrichtung, um diesen zu bewegen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Heftvorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Heftvorrichtung;
Fig. 4 einen Aufriß einer Papierzieheinrichtung;
Fig. 5 bis 7 Aufrisse, in welchen die Arbeitsweise der
Papierzieheinrichtung dargestellt ist;
Fig. 8 und 9 eine spezielle Bewegung eines Papierblattes
auf einem Fach.
Wie in einer Draufsicht in Fig. 1 dargestellt ist, ist eine
Heftvorrichtung 700 an einer Seite einer Gruppe von Fächern
350 angeordnet und hat einen Hefter 701, eine Ziehvorrich
tung oder einen Festklemmabschnitt 615, um einen Papiersta
pel zu dem Hefter 701 zu ziehen, und einen Mechanismus, um
den Hefter 701 und den Festklemmabschnitt 615 auf- und ab
wärts zu den einzelnen Fächern zu bewegen. Eine Glattstoß
vorrichtung 500 ist an der anderen Seite der Fächergruppe
angeordnet und hat eine Glattstoßwelle 502, um ein Papier
blatt vor einem Heftvorgang in die richtige Lage zu bringen,
sowie eine Anordnung, um die Welle 502 in eine zu einer
bestimmten Papiergröße passende Lage zu bringen. Eine Po
sitionnierrollenvorrichtung 550 ist in unmittelbarer Nähe an
der Seite der Fächer 550 positioniert, an welcher die Heft
vorrichtung 700 angeordnet ist.
In Fig. 2 hat die Heftvorrichtung 700, welche an
einer Seite der Fächer 350 angeordnet ist, einen ebenen
Tragteil 703, welcher den Hefter 701 und die Papierziehein
richtung 615 trägt. Der Hefter 701 treibt nacheinander Heft
klammern in Papierblätter, welche den einzelnen Fächern zu
geteilt und auf diesen gestapelt sind, während die Papier
zieheinrichtung 615 solche Papierstapel festklemmt und sie
dann im wesentlichen in horizontaler Richtung trägt. Ein
Ende des Tragteils 703 ist nach oben gebogen, und ein Teil
703a ist am Ende des Tragteils 703 befestigt. Ein in Fig. 3
dargestelltes Lager 704 ist an dem Tragteil 703a
gehaltert und an diesem mittels eines Anschlagringes be
festigt. Eine Welle 710 ist durch Halter 708 und 709 ge
halten, welche an einem Bodenteil 706 bzw. einem oberen Trag
teil 707 gehaltert sind. Das Lager 704 ist auf der Welle
710 verschiebbar. Rollen 714 und 715 sind an Wellen 712 bzw.
713 gehaltert, welche ihrerseits an dem Tragarm 711 gehal
tert sind. Die Rollen 714 und 715 halten zwischen sich ei
nen Tragarm 716.
Ein Antriebsriemen 717 verläuft aufwärts und im wesentli
chen parallel zu den Seitenkanten der Fächer 350. Der An
triebsriemen 717 ist zwischen dem Tragteil 703a und einem
Tragteil 718 gehalten und an diesen Tragteilen 703a und
718 durch Schrauben befestigt und läuft über Riemenscheiben
719a und 719b, welche in vertikaler Richtung in einem vor
herbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind. Die Rota
tion eines Antriebsmotors 720 wird durch eine Riemenscheibe
721, welche an der Abtriebswelle des Motors 720 befestigt
ist, und durch einen Riemen 722 an eine Riemenscheibe 723
übertragen. Ein Antriebszahnrad 724 ist an derselben Welle
wie die Riemenscheibe 723 gehaltert, während ein Zahnrad
725 in kämmendem Eingriff mit dem Antriebszahnrad 724 gehal
ten ist. Folglich wird die Umdrehung der Riemenscheibe 723
über die Zahnräder 724 und 725 an die Riemenscheibe 719a
übertragen, welche an einem Ende einer Welle 726 angebracht
ist. Hierdurch wird der Antriebsriemen 717 in Drehung ver
setzt, wodurch der Hefter 701 und die Papierzieheinrichtung
615 auf- und abwärts bewegt werden. Ein Positionsfühler
727 ist an dem Tragteil 711 vorgesehen. Ein Tragarm 718 hat
an in gleichen Abständen voneinander angeordneten Stellen,
welche den Fächern 350 entsprechen, Löcher 716a. Durch die
sen Positionsfühlmechanismus werden der Hefter 701 und die
Papierziehvorrichtung 615 so gesteuert, daß sie in den Po
sitionen stoppen, welche den einzelnen Fächern 350 zuge
ordnet sind Ferner arbeiten ein Ansatz 728 und ein Fühler
729 (Fig. 49) zusammen, um eine obere Grenzstellung des
Tragteils 703 festzulegen. Insbesondere wenn der Ansatz 728
in den Fühler 729 eintritt, wird der Motor 720 abgeschaltet.
In Fig. 4 bis 7 weist die Papierzieheinrichtung 615 einen
Festklemmschnitt 620 und einen Mechanismus 640 auf,
um den Festklemmabschnitt 620 im wesentlichen in horizon
taler Richtung vor und zurückzubewegen. Der Festklemmab
schnitt 620 hat einen oberen und einen unteren Teil 622 bzw.
624, welche an einer Grundplatte 621 drehbar gehaltert sind.
Ein Solenoid 626 betätigt die oberen und unteren Teile 622
und 624, wodurch ein oberes und ein unteres (Festklemm-)
Futter 623 und 625 einen Papierstapel P festklemmt.
Der sich hin- und herbewegende Mechanismus 640 hat einen
Rahmen 641 und eine Welle 642, auf und entlang welcher der
Festklemmabschnitt 620 verschiebbar ist. Insbesondere trägt
ein Lager 629 die Grundplatte 621 und ist verschiebbar an
der Welle 642 gehaltert. Ein Synchronriemen 643 ist an dem
Rahmen 641 vorgesehen, um den Festklemmabschnitt 620 auf dem
Papierstapel P zu und von diesem weg zu bewegen. Der Fest
klemmabschnitt 620 und der Synchronriemen 643 sind an einem
Arm 621a befestigt, welcher von der Grundplatte 621 vor
steht. Der Synchronriemen 643 läuft über Riemenscheiben
644 und 645. Die Riemenscheibe 644 ist an der Abtriebswelle
eines Schrittmotors 646 angebracht. Die Riemenscheibe 644
wird daher durch die Abtriebswelle des Schrittmotors 646 ge
dreht, wodurch wiederum der Riemen 643 bewegt wird. Durch
den Riemen 643 wird dann der daran befestigte Einspannab
schnitt 620 über den Arm 621a hin- und herbewegt. Ein Po
sitionsfühler 650 ist an dem Rahmen 641 vorgesehen, während
an der Grundplatte 621 eine Platte 630 vorgesehen ist, die
von dem Fühler 650 gefühlt werden kann. Der Positionsfühler
650 spricht auf die Ausgangsstellung des Einspannabschnitts
620 an. Die Ausgangsstellung des Abschnitts 620 liegt zwi
schen der Einspannposition an dem Fach 350 und einer Heft
position.
Bei dem Start eines Heftbetriebs bewegt der Antriebsriemen
717 (Fig. 2) den Hefter 701 und die Papierziehvorrichtung
615 auf- oder abwärts. Insbesondere werden, wie in Fig. 4
dargestellt, der Hefter 701 und die Papierzieheinrichtung
615 zu einem der Fächer 350 hingebracht, welches mit einem
zu heftenden Papierstapel P geladen ist. Der Hefter 701 und
die Papierzieheinrichtung 615 werden in der Nähe des interes
sierenden Fachs 350 auf Basis des Ausgangssignals des Posi
tionsfühlers 727 (Fig. 2) angehalten. Zu diesem Zeitpunkt
ist das Solenoid 626 nicht erregt, so daß die drehbaren
Teile 622 und 624 und folglich die Festklemmfutter 623 und
625 in ihrer offenen Position gehalten sind.
Danach wird der Schritt 646 ein vorherbestimmtes Stück ge
dreht, wodurch der Riemen 643 und dadurch der Festklemmab
schnitt 620 zu dem Papierstapel P hin bewegt werden. Die
Geschwindigkeit, mit welcher der Abschnitt 620 bewegt wird,
wird durch Ändern der Drehzahl des Schrittmotors 646 ge
steuert. Wenn in der dargestellten Ausführungsform der Ab
schnitt 620, der einen Papierstapel P eingespannt hat, in
die Heftposition zurückkehrt, wird er zu Beginn einer sol
chen Bewegung ständig beschleunigt und am Ende derselben ent
sprechend verzögert, um zu verhindern, daß die genaue Posi
tion des Papierstapels P infolge dessen Trägheit beeinträch
tigt wird. In dieser Ausführungsform wird der Festklemmab
schnitt nahezu konstant beschleunigt und verzögert, da die
maximale Trägheit einer konstanten Beschleunigungsbewegung
sehr klein ist.
Sobald die Einspannfutter 623 und 625 eine Position errei
chen, in welcher sie den Papierstapel P (Fig. 6) einspannen
können, werden sie dort gestoppt und gleichzeitig wird das
Solenoid 626 erregt. Folglich werden die Einspannfutter 623
und 625 geschlossen (Fig. 5), wodurch ein Randteil des Pa
pierstapels P festgeklemmt ist. Insbesondere wenn das Sole
noid 626 angeschaltet wird, zieht eine an dem Solenoid 626
befestigte Feder 627 ein Verbindungsteil 628, mit welchem
der obere Teil 622 verbunden ist. Folglich wird der obere
Teil 622 entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Drehpunkt 622a
gedreht, wodurch wiederum das obere Futter 623 gesenkt wird.
Der untere Teil 624 berührt den oberen Teil 622 an einer
Stelle 624c, so daß die Bewegung des oberen Teils 622 an den
unteren Teil 624 übertragen wird. Der untere Teil 624 wird
folglich um eine Welle 624a im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch
das untere Futter 625 angehoben wird. Folglich spannen die
beiden Festklemmfutter 623 und 625 zwischen sich den Papier
sstapel P ein. Das Verstellen jedes der Einspannfutter 623
und 625 ist durch die Abstände zwischen dem Drehpunkt des
Teils 628 und den Kraft- und Wirkungsstellen festgelegt. In
der dargestellten Ausführungsform soll, wie in Fig. 5 dar
gestellt, das obere Futter 623 einen Drehpunkt 622a haben,
welcher in einem Abstand von 92 mm von einem Wirkungspunkt
622b und in einem Abstand von 33 mm von einem Punkt 622c an
geordnet ist. Folglich ist das Verstellen des Futters 623
92 : 33, was annähernd gleich einem Verhältnis von 2,79:1
ist. Hinsichtlich des unteren Futters 625 soll die Welle
624a in einem Abstand von 26 mm von einem Wirkungspunkt 624b
und in einem Abstand von 33 mm von einem Punkt 624c angeord
net sein, so daß die Verschiebung 26 : 33 ist, was annähernd
gleich einem Verhältnis von 0,79:1 ist. Insbesondere wenn
das obere Einspann- oder Festklemmfutter 623 sich um 3,5 ab
wärts bewegt, bewegt sich das untere Futter 623 um 1 auf
wärts. Ferner wird die Einspann- bzw. Festklemmkraft der
Futter 623 und 625 durch die Kraft der an dem Solenoid 626
befestigten Feder 627 bestimmt. Wenn die Anzahl Papierblät
ter P, welche mittels der Einspannfutter 623 und 625 festzu
klemmen ist, zunimmt, wird die Feder 627 länger und folglich
wird die Einspannkraft stärker. Folglich werden Papierblät
ter P nicht verschoben, was auf eine schwache Einspannkraft
zurückzuführen wäre.
Wenn die Einspannfutter 623 und 625 so ausgeführt sind, daß
sie eine Stelle des Papierstapels P nahe einer Ecke erfassen,
wirkt in dem Fall, wenn der Papierstapel P herausgezogen
wird, infolge der Trägheit ein Moment auf den Papierstapel
P, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Dann wird der Papiersta
pel P auf dem Fach 350 in eine Schräglage gebracht und da
durch in einer unerwarteten Position geheftet. Um dies aus
zuschließen, können, wie in Fig. 9 dargestellt, die Fest
klemmfutterbacken 623 und 625 jeweils gegabelt oder in an
derer Weise ausgebildet sein, um den Papierstapel P an einer
Anzahl Stellen zu erfassen.
Anschließend wird die Drehrichtung des Schrittmotors 646 um
gekehrt, wodurch dann der Festklemmabschnitt 620 in die Aus
gangslage zurückgebracht wird, wobei er den Papierstapel P
mitnimmt, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Folglich wird der
Papierstapel P im wesentlichen in der horizontalen Richtung
zu dem Hefter 701 hin verschoben. Sobald ein Randteil des
Papierstapels eine Position erreicht, in welcher er geheftet
werden kann, wird der Einspannabschnitt 620 angehalten. Da
nach wird der Hefter 701 betätigt, um eine Heftklammer in
den Randteil des Papierstapels P zu treiben.
Bei Beendigung des Heftvorgangs wird der Schrittmotor 646
in der Vorwärtsrichtung gedreht, um das Einspannfutter 620
von dem Hefter 701 zu entfernen. Nachdem der Festklemmab
schnitt 620 den Papierstapel P in das Fach 350 zurückgebracht
hat, wird das Solenoid 626 entregt, so daß dann die oberen
und unteren Einspann-Futterbacken 623 und 625 geöffnet wer
den. Der Schrittmotor 646 wird dann wieder umgekehrt, um den
Festklemmabschnitt 626 zurück in die vorherbestimmte Posi
tion zu bringen. Dann werden der Hefter 701 und die Papier
ziehvorrichtung 615 abwärts zu dem nächsten Fach bewegt, um
dort dann den vorstehend beschriebenen Heftvorgang zu
wiederholen.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Endbearbeiten von Papierblättern mit
einem Sortierer mit einer Anzahl Fächer (350), welche über
einander angeordnet sind, um dorthin transportierte Papier
blätter aufzunehmen, mit einem Hefter (701) zum Heften von
Stapeln von papierblättern, welche auf die Fächer ausgetra
gen sind, und mit einer Papierzieheinrichtung (615), um die
Stapel von Papierblättern (p), welche auf den Fächern (350)
positioniert sind, einzeln in eine Heftposition des Hefters
(701) herauszuziehen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Papierzieheinrichtung (615) eine Einspann- und Fest klemmeinrichtung (623, 625) aufweist, um einen Stapel Papierblätter an mehreren Stellen des Stapels gleichzei tig einzuspannen,
- b) ein oberes Einspannfutter (623) der Einspann- und Fest klemmeinrichtung am freien Ende eines oberen drehbaren Hebels (622) befestigt ist und ein unteres Einspannfut ter (625) der Einspann- und Festklemmeinrichtung am freien Ende eines unteren drehbaren Hebels (624) befe stigt ist, und
- c) ein Kraft-Angriffspunkt, welcher auf den unteren drehba ren Hebel (624) wirkt, zwischen dem Drehpunkt des oberen drehbaren Hebels (622) und dem oberen Einspannfutter (623) festgelegt ist, während eine Drehachse des unteren drehbaren Hebels (624) zwischen dem unteren Einspannfut ter (625) und einem Teil des unteren drehbaren Hebels (624) festgelegt ist, welches an dem Kraft-Angriffspunkt anliegt.
2. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen Schritt
motor aufweist, welcher die Papierziehvorrichtung (656) mit
einer im wesentlichen konstanten Beschleunigungsbewegung
beschleunigen und verzögern kann.
3. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hefter (701) eine Öffnung (701a)
zum Unterbringen des Stapels Papierblätter aufweist, und
daß die Papierziehvorrichtung (656) ein Papierandrückteil
aufweist, um einen vorderen Rand des Stapels von zu heften
den Papierblättern zu der Öffnung (701a) des Hefters (701)
zu führen.
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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