DE405109C - Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit UEberschieb- und Befestigungsvorrichtungen - Google Patents

Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit UEberschieb- und Befestigungsvorrichtungen

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DE405109C
DE405109C DEU8120D DEU0008120D DE405109C DE 405109 C DE405109 C DE 405109C DE U8120 D DEU8120 D DE U8120D DE U0008120 D DEU0008120 D DE U0008120D DE 405109 C DE405109 C DE 405109C
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DE
Germany
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sliding
slide
machine
fastening devices
movement
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Expired
Application number
DEU8120D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00—Lasting machines
    • A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit überschieb Befestigungsvorrichtungen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Lnionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom i3. März 1922 beansprucht. Die gebräuchlichen Maschinen zum Aufbringen des Oberleders auf den Leisten, z. B. die gewöhnlichen überholmaschinen, sind mit Greifern ausgerüstet, die das Oberleder gespannt erhalten, während der Einschlag durch Überschieber einwärts über den Schuhboden gelegt wird (vgl. Patent 246247). Wenn die Überschieber dabei auf einen starken Widerstand stoßen, so geben sie nach und lösen dabei die Vorrichtung zum Eintreiben der Befestigungsmittel aus. , Wenn dickes oder hartes Leder für das Schuhwerk benutzt wird, so wird mitunter den Überschiebern ein so beträchtlicher Widerstand geboten, daß sie nachgeben und die Befestigungsvorrichtung auslösen, ehe die beabsichtigte Lage der Lberschieber gegenüber dem Schuhboden erreicht ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die überschiebvorrichtungen und die Vorrichtungen zum Eintreiben der Befestigungsmittel zwangläufig bis in eine von der Größe und Form des Schuhes abhängige Lage gebracht werden, so daß die Befestigungsmittel stets die richtige Entfernung vom Randes des Schuhbodens haben. Die zwangläufige Bewegung dieser Maschinenteile wird zweckmäßig dadurch erreicht, daß die Feder, welche in den Getriebegang zur Einwärtsbewegung der Maschinenteile eingeschaltet ist, mit einer Sperrung versehen ist, die das Nachgeben verhindert, bis eine Auslösung der Sperrvorrichtung stattfindet. Die Auslösung erfolgt durch mit dem Schuh zusammentreffende Vorrichtungen in einer von der Schuhgröße abhängigen Stellung.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r ist eine Vorderansicht der im wesentlichen in Betracht kommenden Maschinenteile, teilweise im Schnitt.
  • Abb. 2 ist eine Einzeldarstellung.
  • Abb.3 ist ein wagerechter Schnitt durch die federnde Vorrichtung und die Sperrvorrichtung.
  • Abb.4 und j zeigen Ausführungsformen der mit der Schuhseite zusammentreffenden Teile zur Auslösung dieser Sperrung.
  • Die Maschine besitzt Seitengreifer 2, von denen nur einer in der Zeichnung veranschaulicht ist, und einen Sohlendrücker Das Werkstück wird an den Seiten durch Stütz- und Klemmvorrichtungen gefaßt, die von schwingbaren Armen 6 getragen werden. An jedem Arm ist ein Schieber 14 wagerecht geführt. der durch eine kreisbogenförmige Führung mit einem Block 12 verbunden ist. Die obere Fläche des Blockes 12 ist bei 84 gezahnt und tritt mit der unteren Fläche 82 eines Blockes 8 in Eingriff, dessen vordere Seite zu einem Kissen ausgebildet ist. Der Block 8 ist in der Richtung auf den Schuh hin gegenüber dem Block 12 verstellbar und wird durch den Eingriff der verzahnten Teile 82, 84 gesichert. Ein Kopfbolzen 86, der in einen oben abgesetzten Schlitz 88 des Blockes 8 eingreift, sichert die Teile 8, t 2 in ihrer Lage. Der Bolzen 86 wird durch eine Schraube 9o mit konischer Spitze, die in einen seitlichen Einschnitt 92 des Bolzens 86 eintritt, gehalten.
  • Im Arm 6 ist noch in bekannter Weise eine sich gegen die untere Fläche des Werkstückes legende Stütze beweglich angebracht.
  • Nachdem diese Stütz- und Klemmvorrichtung 8, to mit der Seitenfläche des Werkstückes in Berührung gebracht ist, bewegen sich die Überschieber 18 einwärts, um den Rand des von den Greifern, gehaltenen Oberleders über die Sohlenfläche zu legen. Die Überschieber sind am unteren Ende eines Armes 16 befestigt, der von der Maschine aus ein- und .auswärts bewegt wird. Wenn der Arm 16 genügend weit einwärts geschwungen ist, trifft er gegen eine Klinke 20 und löst dadurch die Seitengreifer. Die Überschieber 18 sind an dem Arm 16 durch Vermittelung eines Blockes 22 befestigt, und zwar durch eine an den Überschiebern vorspringende, halbkugelige Erhöhung 78, die in eine entsprechende Vertiefung des Blockes paßt. Eine Feder 8o drückt den Überschieber nach oben. Dadurch wird erreicht, daß der Überschieber vom Block zwangläufig mitgenommen wird, aber etwa senkrecht zur Sohlenfläche nachgeben kann. Der auch die Nagelvorrichtungen tragende Block 22 besitzt unten einen Anschlag 28, der mit einer Anschlagfläche 3o des Blockes 12 zusammentrifft, wenn der Arm 16 einwärts schwingt. Dadurch wird die Einwärtsbewegung des Armes 16 begrenzt und zugleich die Winkellage des Überschiebers und der Nagelvorrichtung so eingestellt, daß der Überschieber etwa senkrecht zur Kante des Schuhbodens steht.
  • In dem Arm 16 (vgl. Abb. 3) ist die Treiberstange 26 geführt, .die durch eine Feder belastet und eine Nase 48 gestützt wird. Wenn diese Nase die Treiberstange freigibt, fährt die Stange 26 nieder, so daß die Treiber 24 die Nägel eintreiben.
  • Die Einwärtsbewegung des Armes' 16 wird durch einen Schieber 32 herbeigeführt, der durch einen zweiten Schieber 34 bewegt wird. Ein Zahnbogen 36 dient zur Bewegung des Schiebers 34. In einem am Schieber 34 festen Gehäuse 40 ist ein Kolben 38 verschiebbar, der durch eine Feder 42 nach innen (in Abb. 3 nach unten) gedrückt wird. Das äußere Ende der Feder stützt sich gegen ein Glied 4¢, welches in das Gehäuse 40 eingeschraubt ist. Wenn der der Einwärtsbewegung des Armes 16 entgegenstehende Widerstand eine bestimmte Größe erreicht, so gleiten Keilflächen 46 des Schiebers 32 und des Kolbens 38 aufeinander, so daß der Kolben 38 sich zurückbewegt und der Schieber 34 gegenüber dem Schieber 32 sich verstellt. Dadurch wird die Treiberstange 26 freigegeben. Gemäß der Erfindung kann nun dieser Kolben 38 gesperrt werden, bis der Arm 16 eine bestimmte Lage gegenüber dem Schuh erreicht hat, so daß die Treiberstange nicht vorzeitig ausgelöst werden kann.
  • Zu diesem Zweck ist an dem Glied 4.1 ein Schieber 5o vorgesehen, der ein Loch 54 besitzt. Der Kolben 38 besitzt einen Fortsatz 52, der in das Gehäuse 4.4. hineinragt und vor dem Schieber 5o liegt. Der Kolben 38 kann nur dann nachgeben, wenn der Stift 52 sich gerade vor dem Loch 54. befindet. Der Schieber 5o wird durch eine Feder 56 in der Sperrlage gehalten und durch eine Keilfläche 6o an einen Schieber 58 zurückgedrückt. Der Schieber 5,8 ist durch eine Kugelgelenkstange, deren Länge durch ein Schloß 62 verändert werden kann, mit einem Arm 64. verbunden. Der Arm 6.1 ist um einen festen Zapfen 66 drehbar und durch eine Kugelgelenkstange 68 mit dem äußeren Ende des Schiebers 14 verbunden. Auch die Länge der Stange 68 kann durch ein Schlol.') eingestellt werden. L m den Arm 64. zu führen, greift er mit einem Bügel 7.1 (Abb. 2 ) über eine Stange 7o, die durch Schraube 72 am Maschinengestell befestigt ist und Anschlagmuttern 76 trägt, die die Einwärtsbewegung des Armes 64. bei leer laufender Maschine begrenzen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Nachdem die Greifer 2 den Rand des sich gegen den Sohlendrücker .1 stützenden Werkstückes angezogen haben, schwingt Arm 6 einwärts, bis die Teile 8, i o mit der Seitenfläche des Werkstückes in Berührung treten. Durch die Stange 68 wird dabei der Arm 64. mitgenommen und dadurch der Schieber 58 eingestellt. Nunmehr schwingt Arm 16 einwärts, wobei die L berschieber 18 das von den Greifern erfaßte Oberleder über den Sohlenrand pressen. Wenn die Überschieber weit genug über den Sohlenrand gegangen sind, trifft die Schulter 6o gegen den Schieber 50 und drückt den letzteren so weit zurück, daß das Loch 54. über dem Stift 52 liegt. Nunmehr kann der Kolben 38 nachgeben, und die Stange 26 wird freigegeben, so daß die Treiber 2.1 die Nägel in der gewünschten Stellung eintreiben.

Claims (3)

  1. PATE --N-T- ANSpRL cH1:: i. Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit C?berschieb- und Befestigungsvorrichtungen, gekennzeichnet durch eine zwangläufig wirkende Vorrichtung (i6, 32, 38-,50,52) zur Einwärtsbewegung der C'berschieb- und Befestigungsvorrichtung, die durch eine Steuervorrichtung (58, 64., 68), auf welche das Werkstück einwirkt, derart beeinflußt wird, daß die Befestigungsvorrichtung stets in der von der Werkstückform bedingten Stellung zur Wirkung kommt, unabhängig von dem den Überschiebern gebotenen Widerstand.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Bewegung der L'berschieb- und Befestigungsvorrichtung dadurch erreicht wird, daß die nachgiebige -Wirkung bei Einwärtsbewegung 'der die Cberschieber und Befestigungsvorrichtungen tragenden Nagelarme (16) durch eine Sperrung (50) verhindert wird, die bei einer bestimmten Stellung der Befestigungsvorrichtungen gegenüber dem Werkstück ausgelöst wird und zu diesem Zweck mit einer vom Schuh eingestellten Steuerungsvorrichtung 1-64, 68) verbunden ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung durch die mit der Schuhseite in Berührung tretenden Stütz- und Klemmglieder (8, i o ) hervorgebracht wird. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der überschieber derart mit seinem Träger (;22) verbunden ist, daß er in der Richtung der Überschiebbewegung unnachgiebig ist, aber quer zu der Cberschiebbewegung nachgeben kann.
DEU8120D 1922-03-13 1923-03-13 Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit UEberschieb- und Befestigungsvorrichtungen Expired DE405109C (de)

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DEU8120D Expired DE405109C (de) 1922-03-13 1923-03-13 Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf Leisten mit UEberschieb- und Befestigungsvorrichtungen

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