DE408086C - Sperrvorrichtung fuer Rechenmaschinen mit doppeltem Resultatzaehlwerk - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Rechenmaschinen mit doppeltem Resultatzaehlwerk

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DE408086C
DE408086C DET28213D DET0028213D DE408086C DE 408086 C DE408086 C DE 408086C DE T28213 D DET28213 D DE T28213D DE T0028213 D DET0028213 D DE T0028213D DE 408086 C DE408086 C DE 408086C
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locking
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locking device
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calculating machines
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Resultatzählwerk. Während des Kurbelns wird bekanntlich der Schlitten gesperrt, «z-- umgekehrt beim Verschieben des Schlittens die Kurbelwelle am Drehen verhindert wird. Anderseits ist die die Zahlenräder tragende Stift- oder Nullstellwelle gesperrt, und wird diese Sperrung erst bei Ausführung der Nullstellung aufgehoben, wobei gleichzeitig ebenfalls eine Sperrung der Kurbelwelle erfolgen. muß, ohne daß jedoch eine Schlittenverschiebung möglich ist.
  • 'Da bei der vorliegenden Rechenmaschine zwei Resultatwerke vorhanden sind, so muß bei Nullstellung jedes dieser Werke die Sperrung der Kurbelwelle erfolgen. Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung wird diese Sperrung und Auslösung auf beide Stiftwellen übertragen, so daß bei Nullstellung jedes der Resultatwerke üblicherweise die Sperrung der Kurbelwelle erfolgt.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung.
  • Abb. i ist ein Querschnitt durch die Rechenmaschine neben dem mittleren Schlittensteg. Abb.2 ist ein Schnitt nach A-A', Abb. 3 ein Schnitt nach B-B' und Abb. 4. ein Schnitt nach C-C der Abb. i.
  • In dem Mittelsteg 62 des Schlittens i o ist in bekannter Weise der Schlittensperrhebel 5o auf einer Welle 23 gelagert, dessen Zahn 51 in die in die Grundplatte i der Maschine eingelassene Sperrstange 49 eingreifen kann. DI-e Verlängerung 52 des Hebels 5o reicht bis unter ein Lineal 63, das bei 66 im Maschinengestell drehbar gelagert ist. Das Lineal trägt einen Zahn 64, der in eine Lücke 65 der Sperrscheibe 67 treten und so die Welle 3 sperren kann.
  • Am Hebel 5o sitzt als Reiter die Fingertaste 53, die bei der Schlittenverschiebung bedient wird. Zu beiden Seiten des Mittelstegs 62, dicht an diesem, sind auf der Welle 23 die Hebel 54 gelagert, die an der Taste 53 befestigt sind. Auf den die Zahlenräder tragenden Wellen 19 und 18 sind in der Ebene der Hebel 54 die Sperrscheiben 56 und 6o gelagert. Auf einer Welle 22 sitzt in der gleichen Ebene ein Hebel 58. Die Hebel 54 und 58 sind durch eine Zugstange 57 gelenkig miteinander verbunden. Sie besitzen außerdem Nasen 55 und 59, mit welchen sie in Kerbungen der Sperrscheiben 56 und 6o eingreifen. Die Stiftwelle 18 ist mit der Sperrscheibe 6o durch einen in eine Längsnut der Sperrscheibe eingreifenden Stift 61 verbunden, so daß die Sperrscheibe in der Drehrichtung mitgenommen wird und eine Längsbewegung der Welle möglich ist (Abb. 2).
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Abb. i zeigt die Feststellvorrichtung des Schlittens während des Kurbelns. Der Zahn 5 i liegt in der Sperrstange 49 und hält den Schlitten in seiner Lage. Die Nasen 55 und 59 liegen in den Einkerbungen der Sperrscheiben 56 und ho und machen eine Drehung der Wellen i 8 und i 9 dann unmöglich, wenn ein Ausweichen der Hebel 58, 54, 52, 63 verhindert wird, also beim Drehen der Kurbel. Der Zahn 64 liegt außer dem Bereich der Sperrscheibe 67, so daß deren Drehung nicht behindert ist.
  • Soll eine Verschiebung des Schlittens io erfolgen, so wird die Taste 53 niedergedrückt, wodurch sich der Hebel 5o hebt und den Zahn 51 aus der Sperrstange 49 entfernt. Gleichzeitig drückt die Verlängerung das Lineal 63 hoch, so daß der Zahn 6:1 in die Lücke 65 der Sperrscheibe tritt und die Kurbelwelle sperrt.
  • Wird eine der Stiftwellen i g, 18 zwecks Nullstellung gedreht, so drücken die Sperrscheiben 56, 6o die Nasen 55, 59 zurück, wodurch die miteinander verbundenen Hebel 54, 58 bewegt werden. Da Hebel 54 an der Taste 53 sitzt, wird diese mitbewegt und dadurch auch der Hebel 5o, so daß auch in diesem Falle in der vorbeschriebenen Weise eine Sperrung der Welle 3 erfolgt. Das Anheben des Zahnes 51 geschieht aber diesmal weniger als bei dem Fingerdruck auf Taste 53, so daß die Sperre 49, 51 während der Nullstellung noch ein ungewolltes Verschieben des Schlittens verhindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcii Sperrvorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Resultatwerk, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem üblichen Sperrhebel (5o), der die Sperrung des Schlittens und der Kurbelwelle betätigt, mit der am Hebel (5o) sitzenden Taste (53) verbundene Sperrhebel (54) angeordnet sind, die mit Nasen (55) in Sperrscheiben (56) der Null'stellwellen (19) des unteren Zählwerkes eingreifen und deren Bewegung durch angelenkte Zugstangen (57) auf ähnlich arbeitende, in Sperrscheiben (6o) der Nullstellwellen (18) des oberen Zählwerkes (6o) eingreifende Sperrhebel (5g, 59) übertragen wird und umgekehrt, so daß beim Drehen einer oberen Nullstellwelle (18) der Schlittensperrhebel (5o) ebenfalls bewegt wird.
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