DE409818C - Herstellung von Ketten und Ringgeflechten - Google Patents

Herstellung von Ketten und Ringgeflechten

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DE409818C
DE409818C DEB89720D DEB0089720D DE409818C DE 409818 C DE409818 C DE 409818C DE B89720 D DEB89720 D DE B89720D DE B0089720 D DEB0089720 D DE B0089720D DE 409818 C DE409818 C DE 409818C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/005Making ornamental chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Herstellung von Ketten und Ringgeflechten. Bei der Herstellung von Ketten und Ringgeflecht aus Lotdraht muß man ein besonderes Verfahren einleiten, um bei der Einzelverlötung das Steiflöten oder Zusammenlöten mehrerer Ringglieder zu verhindern.
  • Dieses Verfahren besteht entweder darin, daß die Ringglieder der Kette oder des Geflechtes mit einer lötwidrigen Masse versehen oder einer während der Verlötung eingeleiteten ununterbrochenen Lageveränderung unterworfen werden. Insbesondere ist das erstere der beiden Verfahren, das sogenannte Deckverfahren, umständlich, weil es sehr schwierig ist, die Deckmasse gleichmäßig aufzutragen, und immer die Gefahr in sich birgt, eine teilweise Steiflötung bei Auftragung zu geringer Deckmasse herbeizuführen. Das zweite Verfahren hingegen erfordert zur rationellen Anwendung eine mehr oder weniger komplizierte maschinelle Einrichtung und geübte Arbeitskräfte.
  • Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung wird die Herstellung gelöteter Ketten oder Ringgeflechte aus Lotdraht wesentlich vereinfacht und verbilligt und die Verhütung des Steiflötens ohne Beobachtung besonderer Bedingungen und Voraussetzungen gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung wird der Lotdraht vor seiner Verarbeitung in Ringstücke oder hereits bei seiner Herstellung mit einem dünnen Metallmantel überzogen, dessen Schmelzpunkt höher liegt als der Schmelzpunkt de. Lotdrahtes. Bei der Erhitzung der Ringwerkstücke auf Löttemperatur, d. h. bis zum Schmelzen dtr-.,1_otmetalleinlage, gehen dann dieKernflächen der Stoßfugen eine metallische Verbindung miteinander ein, von welcher der Metallüberzug infolge seines hohen Schmelzpunktes unberührt bleibt. Damit wird aber auch das Steiflöten oder Zusammenlöten der Ringglieder einer Kette oder des Ringgeflechtes unmöglich, ebenso wie dieser Metallüberzug dem eigentlichen Metalldraht, der meistens aus Edelmetall ist, als Schutz gegen Überhitzung -während des Lötens dient. Es ist sogar eine größere Erhitzung des zu lötenden Metalls möglich, ohne daß das Edelmetall selbst angegriffen wird, wogegen die Verbindung der Lötstellen und des Lotes mit dem Metallkern selbst eine noch innigere wird.
  • Ein metallischer Überzug von der geschilderten Eigenschaft läßt sich beispielsweise aus Nickel oder Kobalt erzeugen, der seinerseits so gering aufgetragen wird, daß er nach dem Verlöten auf einfache Weise, 'z. B. durch Abbrennen, entfernt werden kann. Die Wahl des Metallüberzuges richtet sich gewöhnlich nach dem Drahtmetall, aus welchem der zu verarbeitende Draht besteht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsP1tUCH: Verfahren zur Herstellung von Ketten und Ringgeflecht aus Lotdraht, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht vor seiner Verarbeitung mit einem metallischen Überzug versehen wird, dessen Schmelzpunkt höher liegt als der Schmelzpunkt des Lotdrahtes, zum Zwecke, das Steiflöten oder das Zusammenlöten mehrerer Glieder zu verhüten.
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