DE4108754C2 - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft eine Stützlasche für Platten zum Bekleiden von Flossenrohren.
Bisher wurden Flossenrohrwände in Dampferzeugern mit feuerfester Stampfmasse
gegen die Rauchgase geschützt. Die Lebensdauer einer solchen Bekleidung
ist begrenzt, so daß man seit einigen Jahren dazu übergegangen ist, anstelle
der Stampfmassen verdichtete Platten aus z. B. Siliziumkarbid mittels
eines feuerfesten Bindemittels an den Rohrwänden zu befestigen. Dabei wird
das Gewicht der Platten von Stützlaschen aufgenommen, die die Platten untergreifen
und mittels eines Vorsteckbolzens sichern. Die bekannten Laschen
bestehen aus im wesentlichen trapezförmigem Flachmaterial, dessen verjüngtes
Ende zwischen benachbarte Rohre der Rohrwand paßt und an diesen wie auch
an dem Steg zwischen ihnen angeschweißt ist.
Das Anschweißen dieser Stützlaschen ist eine zeit- und damit kostenaufwendige
Arbeit und verzögert die Inbetriebnahme des Dampferzeugers nach Errichtung
oder Reparatur.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Anbringung
der Stützlaschen erheblich zu beschleunigen.
Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung ergibt sich aus den Patentansprüchen.
Die Ausgestaltung der Lasche derart, daß sie mittels einer Bolzensetzmaschine
angeschweißt werden kann, erfordert zwar einen gewissen
Mehraufwand bei der Fertigung der Lasche, doch überwiegend bei weitem die
Vorteile der Zeiteinsparung beim Schweißen. Darüber hinaus liegen auch vielfältige
Erfahrung bezüglich des Verhaltens von Schweißbolzen in Verbindung
mit Rohrwänden von Dampferzeugern vor, da die früher üblichen Stampfmassen
von Ankern bewehrt waren, die ebenfalls mittels Bolzenschweißung befestigt
worden waren. Es läßt sich zeigen, daß bei richtiger Dimensionierung
erfindungsgemäße Stützlaschen hinreichende Festigkeit aufweisen, um die
Platten im Gewicht von jeweils etwa 10 kg zu tragen.
Die Druckschrift DE-PS 5 48 078 offenbart bereits die im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Merkmale.
Die Druckschrift DE-PS 9 47 921 offenbart eine Kühlrohrwand für
Strahlungsdampferzeuger, bei der auf die dem Feuerraum abgewandte Seite
der Rohrwand Gewindebolzen durch eine Blechzwischenlage hindurch
angeschweißt sind; diese Bolzen können mittels der Bolzenschweißtechnik
gesetzt werden. Im übrigen haben diese Bolzen durchgehend die übliche
zylindrische Gestalt; erst ihr Gewinde ermöglicht, die äußere Isolierung
mittels aufgeschraubter Hilfsteile zu halten.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf
der beigefügten Zeichnung dargestellt und wird nachstehend im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Lasche, und
Fig. 2 ist ein rohrparalleler Schnitt in der Symmetrieebene der Lasche zur
Darstellung eines Ausschnitts der montierten Bekleidung.
Zur Verdeutlichung der relativen Abmessungen ist in Fig. 1 ein Ausschnitt der
Flossenrohrwand dargestellt, an der die Lasche anzuschweißen ist. Die Lasche
umfaßt einen im wesentlichen trapezförmigen Stützteil 10 gleichförmiger
Dicke von z. B. 8 mm, versehen mit einer Bohrung 12. An den Stützteil 10
schließt sich ein zylindrischer Fußteil 14 mit z. B. 8 mm Durchmesser an,
versehen mit der für das Bolzenschweißen notwendigen Spitze 16. Die Lasche
kann einstückig gestanzt sein, wonach der Fußteil zylindrisch gedreht wird; es
ist aber auch möglich, das Stützteil aus Flachmaterial durch z. B. Reibschweißen
mit dem zylindrischen Fußteil zu verbinden.
Der Durchmesser des Fußteils ist so gewählt, daß der für das Bolzenschweißen
notwendige Keramikring gerade noch zwischen zwei benachbarte Rohre
der Flossenrohrwand 18 paßt.
Man erkennt in Fig. 2 einen Steg 20 der Rohrwand, an den eine Lasche mittels
einer Bolzenschweißmaschine angeschweißt ist. Eine untere Bekleidungsplatte
22 und eine obere Bekleidungsplatte 24 umgreifen die Lasche, durch
deren Bohrung 12 ein Sicherungsbolzen 26 gesteckt ist. Die Platten sind mittels
Bindemittel 28 an der Rohrwand gehalten, während die Laschen die Gewichtsbelastung
aufnehmen. Die Fuge 30 zwischen aneinandergrenzenden Platten
wird am Schluß mit feuerfestem Fugenfüller geschlossen.
Claims (2)
1. Stützlasche für Platten zum Bekleiden von Flossenrohren,
umfassend einen jeweils eine Platte untergreifenden Stützteil aus Flachmaterial,
gekennzeichnet durch einen zylindrischen, mit dem Stützteil
einstückig verbundenen Fußteil, der mittels Bolzenschweißens an einer
Flossenrohrwand befestigbar ist.
2. Stützlasche nach Anspruch 1, bolzenverschweißt mit einer
Flossenrohrwand eines Dampferzeugers.
Priority Applications (1)
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| DE19914108754 DE4108754A1 (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | Stuetzlasche fuer platten zum bekleiden von flossenrohren und mit solchen laschen versehene flossenrohrwand eines dampferzeugers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914108754 DE4108754A1 (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | Stuetzlasche fuer platten zum bekleiden von flossenrohren und mit solchen laschen versehene flossenrohrwand eines dampferzeugers |
Publications (2)
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| DE4108754A1 DE4108754A1 (de) | 1992-09-24 |
| DE4108754C2 true DE4108754C2 (de) | 1993-05-19 |
Family
ID=6427554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914108754 Granted DE4108754A1 (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | Stuetzlasche fuer platten zum bekleiden von flossenrohren und mit solchen laschen versehene flossenrohrwand eines dampferzeugers |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1991
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Also Published As
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Owner name: KOESTER & CO. KRAFTWERK-SERVICE GMBH, 58256 ENNEPE |
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