DE4137111C2 - Geldbetätigtes Spielgerät - Google Patents

Geldbetätigtes Spielgerät

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein geldbetätigtes, einen Gewinn in Aussicht stellendes, mikrocomputergesteuertes Spielgerät mit einer mindestens einen Spielmerkmalträger umfassenden Symbol-Spieleinrichtung, einer Punkte-Matrix- Anzeige zur Darstellung unterschiedlicher Informationen und einer bei Einsatz des bereits erzielten Gewinns diesen bei Verlustgefahr erhöhende Risiko-Spieleinrichtung, die eine Risikoleiter aus mehreren gewinnindividuellen Anzeigeele­ menten umfaßt.
Die mit einer Symbol-Spieleinrichtung versehenen Spielgerä­ te besitzen in der Regel drei Spielmerkmalträger, die als Walzen, Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sein können. Auf der von außen durch Fenster einsehbaren Oberfläche tragen die Spielmerkmalträger Ge­ winnsymbole. Die Spielmerkmalträger werden nacheinander stillgesetzt und nachdem alle Spielmerkmalträger zum Still­ stand gekommen sind, entscheiden die in Ablesefenstern an­ gezeigten Symbolkombinationen über Gewinn oder Verlust. Selbstverständlich können anstelle der Umlaufkörper auch mit Symbolen belegte Lichtfelder, über die ein Lichtpunkt wandert, zur Anwendung kommen. In unterschiedlicher Höhe werden Geld- und/oder Punkte- und/oder Sonderspielgewinne in Aussicht gestellt. Die erzielten Gewinne werden in entspre­ chenden Anzeigen dargestellt. Des weiteren wird der einge­ worfene Geldbetrag in einer Münzanzeige dargestellt. Alle diese Anzeigen sind üblicherweise als Flüssigkristall- Anzeigen ausgebildet, die jedoch wegen des Blickwinkels, des Temperaturbereiches und der Abhängigkeit vom Umgebungs­ licht in ihrer Anwendung eingeschränkt sind. Da Flüssigkri­ stall-Anzeigen auf einer nicht-emittierenden Technologie basieren, ist auch der Kontrast über den sich verändernden Umgebungslichtbereich fest, wobei ein stärkeres Hinter­ leuchten keine Besserung bringt, da in diesem Falle die "Aus"-Pixel ebenfalls mit erhellt werden. Bei niedrigen Temperaturen wird die Beweglichkeit der Flüssigkristalle eingeschränkt. Notwendige Heizungen und Hinterleuchtungen addieren sich zu den Display-Kosten.
Aus der EP 0 253 584-A2 ist ein Geldspielgerät mit einer Symbolspieleinrichtung und einer Punkte-Matrix-Anzeige be­ kannt, wobei diese Anzeige durch einen Mikrocomputer ange­ steuert wird. Des weiteren ist aus der EP 0 070 613-A2 ein Unterhaltungsgerät bekannt, bei dem auf einem elektroni­ schen Display die Spielelemente wiedergegeben werden.
Weiterhin weisen bekannte Spielgeräte häufig eine Risiko- Spieleinrichtung auf, die bei einem bereits erzielten Ge­ winn rechner- oder tastengesteuert in Betätigung gesetzt werden kann. Dabei wird auf einer Risikoleiter, die auf Ge­ winnanzeigeelementen verschiedene Gewinnwerte mit zugeord­ neten Wahrscheinlichkeiten ihres Auftretens anzeigt, der bereits erzielte Gewinn und der erzielbare Gewinn optisch hervorgehoben. Über einen in dem Mikrocomputer enthaltenen Zufallsgenerator wird entschieden, ob der bereits erzielte Gewinn verlorengeht oder erhöht wird. Bei Erhöhung des Ge­ winnes wird dieser wieder als erzielter Gewinn angezeigt und auch der nun erzielbare Gewinn wird wieder optisch her­ vorgehoben. Durch Betätigung der Risikotaste kann der er­ zielte Gewinn erneut riskiert werden. Entscheidet der Zu­ fallsgenerator, daß der Gewinn verlorengeht, so leuchtet ein der Risikoleiter zugeordnetes Anzeigefeld "0" auf und ein neues Spiel kann beginnen, d. h. die Spielmerkmalträger können wieder in Umlauf gesetzt werden. Die auf den Ge­ winnanzeigeelementen der Risikoleiter angegebenen Gewinn­ werte sind in ihrer Wertigkeit nicht veränderbar, wodurch also bei jedem Risikospiel nur bestimmte Gewinnerhöhungen erzielt werden können, was sich auf das Interesse des Spie­ lers am Spiel negativ auswirkt.
Ferner besteht bei vielen Spielgeräten die Möglichkeit, mit Hilfe einer Ausspieleinrichtung die Anzahl der in der Sym­ bol-Spieleinrichtung erzielten Sonderspiele, bei denen ein Gewinnschlüssel mit erhöhter Gewinnchance zur Anwendung kommt, zufallsgesteuert zu erhöhen oder bis auf eine be­ stimmte Anzahl zu erniedrigen. Hierzu weist die Ausspie­ leinrichtung aufleuchtbare Anzeigefelder auf, die mit un­ terschiedlichen Anzahlen an Sonderspielen belegt sind. Die Ausspielung, bei der die Anzeigefelder zufallsgesteuert aufleuchten und ein Anzeigefeld schließlich erleuchtet bleibt, das die erreichte Anzahl an Sonderspielen anzeigt, ist an eine bestimmte Symbolkombination gebunden, wodurch der Spieler versuchen kann, die Anzahl der Sonderspiele möglichst weit zu erhöhen. Die auf den Anzeigefeldern ange­ gebenen Anzahlen an Sonderspielen sind somit fest vorgege­ ben, d. h. es findet stets nur eine Ausspielung zwischen festgelegten Anzahlen an Sonderspielen statt, wodurch auf Dauer die Faszination des Spiels verlorengeht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Spiel­ gerät der eingangs genannten Art die Darstellung von Kompo­ nenten einzelner Spielmerkmale in ihrer Erkennbarkeit bei gleichzeitig gegebener einfacher Veränderbarkeit derselben zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anzeigeelemente der Risikoleiter aus übereinander angeord­ neten Abschnitten der Punkte-Matrix-Anzeige bestehen, deren Belegung mit unterschiedlichen Geld- und/oder Sonderspiel- und/oder Punktegewinnen und gegebenenfalls zugeordneten Wahrscheinlichkeiten ihres Auftretens von Spiel zu Spiel oder im jeweiligen Spiel rechner- oder tastengesteuert ver­ änderbar sind. Hierdurch entstehen für das Risikospiel be­ sondere Spannungsmomente mit entsprechendem Spielanreiz, da die erzielbaren einzelnen Gewinnwerte in ihrer Höhe verän­ dert werden können.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahme ergibt sich für die einzelnen Anzeigen jeweils ein kontrastreiches, deutliches Anzeigebild mit großem Ablesewinkel, wobei selbst bei schnellsten Bildveränderungen kein Verschwimmen oder Zit­ tern des alphanumerischen und/oder figürlichen Bildes auf­ tritt. Darüber hinaus arbeiten Punkt-Matrix-Anzeigen über einen relativ großen Temperaturbereich äußerst zuverlässig. Weitere Vorteile dieser Anzeigen liegen in der leichten An­ steuerung, in ihrer einfachen Veränderbarkeit bezüglich der Darstellung der Größe der Information, in ihrer Farbände­ rung, in ihrer handlichen Adaption in das Spielgerät und in den niedrigen Herstellungskosten.
Zur Erhöhung des Unterhaltungswertes für den Spieler sind nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die üblicherweise als Scheiben, Walzen, Klappkartenkarusselle, Lichtfelder oder dergleichen ausgebildeten Spielmerkmalträ­ ger in einer Punkt-Matrix-Anzeige simuliert. Hierdurch ist eine unterschiedliche Symbol-Belegung der Spielmerkmalträ­ ger der Symbol-Spieleinrichtung von Spiel zu Spiel auf ein­ fache Weise realisierbar, wodurch das Spielgeschehen über längere Zeit weitaus abwechslungsreicher wird. Zweckmäßi­ gerweise sind hierbei die Sonderspieleanzeige, die Geldge­ winnanzeige, die Punktegewinnanzeige und die Münzvorratsan­ zeige jeweils als Punkt-Matrix-Anzeige ausgebildet.
Bevorzugt sind die Anzeigen als Punkt-Matrix-Anzeigen mit intelligenter Ansteuerung ausgebildet und über entsprechen­ de Schnittstellen mit dem Mikrocomputer verbunden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein LED-Display. Diese Anzeige bietet ein aktives Display mit guter Helligkeit und hohem Kontrast. Der Sichtwinkel beträgt je nach Bauform na­ hezu 160°.
Bei einer alternativen Ausführung der Erfindung ist die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Gas-Plasma-Display (GPD). Solche Anzeigen bieten als emittierende Technologie eben­ falls einen guten Kontrast und großen Sichtwinkel. In die­ ser Technik lassen sich insbesondere große Displays ver­ wirklichen, die auch eine entsprechende mechanische Robust­ heit besitzen.
Eine weitere alternative Ausgestaltung der Erfindung zeich­ net sich dadurch aus, daß die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Vakuum-Fluoreszenz-Display (VFD) ist. Diese Anzeigen­ weisen einen guten Kontrast und einen Blickwinkel auf, der den LED-Anzeigen gleichkommt. Da das Emissionsspektrum der VFD-Anzeigen vom Blau-Bereich über Grün bis in das Orange reicht, kann durch Einsatz von Filtern eine Vielzahl von Farben erreicht werden.
Ferner ist bei einer weiteren Alternativausführung der Er­ findung die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Elektrolu­ mineszenz-Display (ELD). Diese Anzeigen bieten ein klares Bild mit hohem Kontrast und ebenfalls einen großen Sicht­ winkel. Darüber hinaus ermöglichen sie den Aufbau großer Grafik-Anzeigen mit hoher Auflösung.
Zur weiteren Erhöhung des Unterhaltungswertes des Spielge­ rätes ist zweckmäßigerweise eine akustische Ausgabe in Form musikalischer Untermalung und/oder synthetischer Sprache vorgesehen.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispie­ les, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung der Vorderansicht eines Spielgerätes.
Das vollständig durch einen Mikrocomputer gesteuerte Spiel­ gerät 1 mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Frontseite hinter Ablesefenstern 2 drei nebeneinander angeordnete, scheibenförmig auf einer Punkt-Matrix-Anzeige 3 dargestell­ te Spielmerkmalträger 4 mit Symbolen 5 einer Symbol- Spieleinrichtung 6 auf. Während des Spielablaufes leuchten die Symbole 5 der Spielmerkmalträger 4 im Rundlauf auf, und werden während oder zum Ende des Spiels unter Zufallsein­ fluß stillgesetzt. Aus der dann in den Ablesefenstern 2 er­ scheinenden Symbolkombination kann der Spieler das Spieler­ gebnis ablesen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem in einer Punkt-Matrix-Anzeige 7 erläuterten Gewinn­ plan aus einer Kombination der angezeigten Symbole 5 erge­ ben hat.
Im unteren Bereich des Spielgerätes 1 befindet sich eine Multifunktionstaste 8, mit der die in der Symbol-Spielein­ richtung 6 angezeigten Symbole 5 gehalten bzw. nachgestar­ tet werden können. Im Falle eines Gewinns kann eine Gewinn­ ausgabe in bar, d. h. durch Münzauswurf in die Ausgabeschale 9 oder durch Aufaddieren in einer als Münzvorratsanzeige dienenden Punkt-Matrix-Anzeige 10 erfolgen, wobei das Gut­ haben durch Betätigung einer neben dem Münzeinwurfschlitz 11 einer nicht näher dargestellten Münzeinheit liegenden Rückgabetaste 12 in die Ausgabeschale 9 abrufbar ist. Der erzielte Geldgewinn kann zusätzlich in einer als Geldge­ winnanzeige dienenden Punkt-Matrix-Anzeige 13 dargestellt werden. Weiterhin können erzielte Punkte-Gewinne in einer weiteren Punkt-Matrix-Anzeige 14 angezeigt werden. Ein po­ sitives Spielergebnis kann auch darin bestehen, daß anstel­ le von oder zusätzlich zu einem definierten Geld- oder Punkt-Gewinn eine Anzahl von Sonderspielen gewährt werden, bei denen ein Gewinnschlüssel mit erhöhter Gewinnchance zur Anwendung kommt. Diese Anzahl wird in einer als Sonderspie­ le-Anzeige ausgeführten Punkt-Matrix-Anzeige 15 darge­ stellt. In einer weiteren Punkt-Matrix-Anzeige 16, die in mehrere Abschnitte unterteilt ist, ist die Anzeige eines "Jackpot" möglich.
Ein besonderer Gewinnanreiz entsteht durch die Möglichkeit, mit Hilfe einer Ausspieleinheit 17 die Anzahl der in der Symbol-Spieleinrichtung 1 erzielten Sonderspiele zufallsge­ steuert zu erhöhen oder bis auf eine bestimmte Anzahl zu erniedrigen. Hierzu weist die Ausspieleinrichtung 17 acht aufleuchtbare, auf einer Punkt-Matrix-Anzeige 18 angeordne­ te Anzeigefelder 19 auf, die mit unterschiedlichen Anzahlen an Sonderspielen belegt sind, wobei die Belegung rechner- oder tastengesteuert von Spiel zu Spiel oder innerhalb ei­ nes Spiels verändert werden kann. Die Ausspielung, bei der die Anzeigefelder 19 zufallsgesteuert aufleuchten, und ein Anzeigefeld 19 schließlich erleuchtet bleibt, das die er­ reichte Anzahl an Sonderspielen anzeigt, ist an eine be­ stimmte Symbol-Kombination gebunden, wodurch der Spieler versuchen kann, die Anzahl der Sonderspiele möglichst weit zu erhöhen.
Die in der Symbol-Spieleinrichtung 6 oder in der Ausspie­ leinrichtung 17 erzielten Gewinne können entweder mittels einer Taste 20 oder rechnergesteuert als Einsatz für ein Risikospiel in eine Risiko-Spieleinrichtung 21 übertragen werden. Die Risiko-Spieleinrichtung 21 besitzt auf einer in eine entsprechende Anzahl an Abschnitten unterteilten Punkt-Matrix-Anzeige 22 mehrere zu einer Risikoleiter zu­ sammengefaßte, beleuchtbare Anzeigefelder 23, die im unte­ ren Bereich mit steigenden Geldgewinnen und im oberen Be­ reich in steigender Reihenfolge mit den Anzahlen der Son­ derspielgewinne belegt sind, wobei die Belegung der Anzei­ gefelder 23 von Spiel zu Spiel oder innerhalb eines Spiels rechner- oder tastengesteuert verändert werden kann. Der in der Risiko-Spieleinrichtung 21 angezeigte Gewinn kann da­ durch riskiert werden, daß das nächsthöhere Anzeigefeld 23 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzei­ gefeld 23 im Wechsel mit dem unterhalb der Risikoleiter auf der Punkt-Matrix-Anzeige 22 angebrachten Totalverlust- Anzeigefeld 24 mit der Beschriftung "0" blinkt. Bei Betäti­ gung einer Risikotaste 25 wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zur Erhöhung des Höchstgewinnes an Sonder­ spielen fortgesetzt werden. Die Sonderspiel-Gewinne werden in der Punkt-Matrix-Anzeige 15 für die Sonderspiel-Anzeige und die Geldgewinne in der Punkt-Matrix-Anzeige 13 für die Geldgewinnanzeige aufaddiert.
Hierbei kann ein besonders hoher Gewinn durch eine von der üblichen Darstellung abweichende, große Darstellung optisch hervorgehoben werden.
In einer weiteren Punkt-Matrix-Anzeige 26 ist eine Fehler­ diagnostik des Spielgerätes 1 darstellbar. Hierbei wird bei entsprechendem Aufruf in der Punkt-Matrix-Anzeige 26 die Art des Fehlers numerisch oder alphanumerisch angezeigt, was sich dadurch ergibt, daß der Mikrocomputer in eine ent­ sprechende Fehlerroutine springt. Ferner ist in einer wei­ teren Punkt-Matrix-Anzeige 27 bei entsprechendem Aufruf mittels entsperrtem Zugriffs eine Gerätestatistik darstell­ bar, die sich auf den Kasseninhalt, die Sonderspieleanzahl, die Tageseinnahmen und dergleichen bezieht.
Über die Punkt-Matrix-Anzeigen ergibt sich die Möglichkeit, in Spielpausen in einer oder mehreren Anzeigen Werbespots zusenden oder zum Spiel aufzurufen. Zusätzlich zur opti­ schen Anzeige ist auch eine Ausgabe in Form synthetischer Sprache oder musikalischer Untermalung möglich.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschrie­ bene Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt auch alle fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen sowie Teil- und/oder Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dar­ gestellten Merkmale und Maßnahmen.

Claims (9)

1. Geldbetätigtes, einen Gewinn in Aussicht stellendes, mikrocomputergesteuertes Spielgerät mit einer minde­ stens einen Spielmerkmalträger umfassenden Symbol- Spieleinrichtung, einer Punkte-Matrix-Anzeige zur Dar­ stellung unterschiedlicher Informationen und einer bei Einsatz des bereits erzielten Gewinns diesen bei Ver­ lustgefahr erhöhende Risiko-Spieleinrichtung, die eine Risikoleiter aus mehreren gewinnindividuellen Anzeige­ elementen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die An­ zeigeelemente der Risikoleiter aus übereinander ange­ ordneten Abschnitten der Punkte-Matrix-Anzeige (22) bestehen, deren Belegung mit unterschiedlichen Geld- und/oder Sonderspiel- und/oder Punktegewinnen und ge­ gebenenfalls zugeordneten Wahrscheinlichkeiten ihres Auftretens von Spiel zu Spiel oder im jeweiligen Spiel rechner- oder tastengesteuert veränderbar sind.
2. Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die üblicherweise als Scheiben, Walzen, Klappkartenka­ russelle oder Lichtfelder ausgebildeten Spielmerkmalträger (4) in einer weiteren Punkt-Matrix- Anzeige (3) simuliert sind.
3. Spielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Sonderspieleanzeige, die Geldge­ winnanzeige, die Punktegewinnanzeige und die Münzvor­ ratsanzeige jeweils als Punkt-Matrix-Anzeige (15 bzw. 13 bzw. 14 bzw. 10) ausgebildet sind.
4. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigen als Punkt-Matrix- Anzeigen (3, 7, 10, 13 bis 16, 18, 22, 26 und 27) mit intelligenter Ansteuerung ausgebildet und über ent­ sprechende Schnittstellen mit dem Mikrocomputer ver­ bunden sind.
5. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein LED-Display ist.
6. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Gas-Plasma-Display (GPD) ist.
7. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Vakuum-Fluoreszenz-Display (VFD) ist.
8. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Punkt-Matrix-Anzeige ein Elektrolumineszenz-Display (ELD) ist.
9. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine akustische Ausgabe in Form musikalischer Untermalung und/oder synthetischer Spra­ che vorgesehen ist.
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