DE414732C - Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern - Google Patents

Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern

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DE414732C
DE414732C DEB109059D DEB0109059D DE414732C DE 414732 C DE414732 C DE 414732C DE B109059 D DEB109059 D DE B109059D DE B0109059 D DEB0109059 D DE B0109059D DE 414732 C DE414732 C DE 414732C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. JUNI 1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 m GRUPPE
(B 109059 IX142m)
Jean Bergmann in Wannsee.
Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1923 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern und Zehnerübertragung durch vom Rechenstift betätigte vierzähnige Schalträdchen. Derartige Schalträdchen sind nicht geeignet, unmittelbar in eine Verzahnung der Nachbarschieber einzugreifen, da sich wegen, der geringen Zähnezahl Klemmungen ergeben.
Der Erfindung gemäß werden die vierzähnisren Schalträdchen unter Zwischenschal-
tung einer Zwischenplatte mit einem mehrzähnigen Zahnrädchen verbunden, das in eine Zahnstange des Nachbarschiebers eingreift.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausfiihrungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt in der Draufsicht einen Teil der Vorrichtung. Dabei ist rechts die Deckplatte abgebrochen, so daß die Zwischenplatte mit ίο zwei Schiebern und dem Schalträdchen sichtbar wird.
Abb. 2 zeigt die Zwischenplatte in der Unter- I ansicht.
Abb. 3 zeigt die Seitenansicht von Abb. 2, Abb. 4 einen Querschnitt durch die Zahnstange und !
Abb. 5 die Seitenansicht des Endes der Zahnstange, '
Abb. 6 eine Draufsicht auf das Ende der ! Zahnstange,
Abb. 7 schaubildlich die gesamte Vorrichtung. !
Die Zwischenplatte 1 ist mit Längsschlitzeii 2 versehen. Die Längsschlitze sind mit ; kleinen Seitenschlitzen 3 ausgestattet, die einem später zu erläuternden Zweck dienen.
In den Längsschlitzen 2 sind die Zahnstangen 4 (Abb. 2) geführt. Zu dem Zwecke der Führung sind die Zahnstangen 4 an ihren 1 Ender, mit doppel-T-förmigen Köpfen ver- \ sehen. Die Köpfe besitzen die beiden längeren ; Querstege 5 und die beiden kürzeren Quer- [ Stege 6. Die Länge dieser kürzeren Quer- i Stege 6 entspricht der Länge der Seiten- | schlitze 3 in der Zwischenplatte, so daß die ! Querstege 6 in die Querschlitze 3 eingeführt werden können, bis die Querstege S auf der Zwischenplatte aufruhen. Durch Längsverschiebung werden sodann die Querstege außer Eingriff mit den Querschlitzen gebracht, so daß die Zahnstange sich mittels der Querstege 5 und 6 sicher an den Rändern des Längsschlitzes führt.
An der einen Seite ist die Zahnstange mit : den Zähnen 7, an der anderen Seite mit den Rasten 8 versehen. An ihren Stirnflächen sind kleine Quernuten 9 (Abb. 5 und 6) vorgesehen, in welche kleine Lappen 10 des Zahlenschiebers 11 eingreifen (Abb. 2 und 3). Mittels Bolzen sind an der Zwischenplatte 1 Rastenfedern 12 angeordnet, die in die Rasten 8 der Zahnstange 4 eingreifen.
Zwischen den Schiebern sind die kleinen Achsen 13 durch die Zwischenplatte 1 hindurchgeführt. Diese Achsen tragen auf ihrem :
! einen Ende die vierzähnigen Schalträdchen 14 und auf ihrem anderen Ende die mehrzähnigen Schalträdchen 15; letztere greifen in die Zähne 7 der Zahnstange 4 ein. Jedoch wirki das Schalträdchen mit einem anderen Schieber zusammen als das zugehörige Zahnrädchen. Während nämlich beispielsweise das in Abb. 1 rechts liegende Schalträdchen 14 mit dem in Abb. 1 rechts liegenden Schieber 11 zusammenwirkt, greift das zugehörige Schaltlädchen 15 in die Zahnstange 4, 7 des in Abb. ι links liegenden Nachbarschiebers 11 ein.
Die Anzahl der Schieber entspricht der Stellenzahl der betreffenden Rechenvorrichtung. Die Deckplatte jst in altbekannter Weise mit Führungsschlitzen für die Rechenstifte versehen. Ebenso ist die Rechenvorrichtung mit den sonst üblichen Hilfsvorrichtungen ausgestattet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Soll an einer Stelle beispielsweise zunächst eine 7 eingestellt werden, so wird der Rechenstift neben der 7 in die Zahnlücke des Schiebers der betreffenden Stelle eingeführt und der Schieber nach unten gezogen, bis er bei der Null seinen Anschlag an der Unterkante des Schlitzes der Deckplatte findet. Darauf erscheint in dem Fenster 16 die 7. Soll nun beispielsweise eine 6 zuaddiert werden, so wird der Stift in die Zahnlücke neben der 6 eingeführt und nach oben verschoben, bis er seinen Anschlag an dem oberen Ende des Schlitzes findet. Dabei dreht der Stift auf go seinem Wege das Schalträdchen 14 und mit diesem das starr mit dem Schalträdchen 14 verbundene Zahnrädchen 15, welches in die Zahnstange 7 des Nachbarschiebers 11 eingreift und durch seine Bewegung diesen Nachbarschieber um eine Stelle weiterbewegt. Es erscheint nunmehr in dem ersten Fenster 16 die Ziffer 3, im benachbarten Fenster 16 die Ziffer i.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern und Zehnerübertragung durch vom Rechenstift betätigte vierzähnige Schalträdchen, dadurch gekennzeichnet, daß die vierzähnigen Schalträdchen unter Zwischenschaltung einer Zwischenplatte mit je einem mehrzähnigen Zahnrädchen verbunden sind, das in eine Zahnstange des Nachbarschiebers eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei,
DEB109059D 1923-04-01 1923-04-01 Rechenvorrichtung mit Zahlenschiebern Expired DE414732C (de)

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