DE417080C - Verfahren zur Leistungssteigerung von zum Antrieb von Schiffen dienenden OElmotoren - Google Patents

Verfahren zur Leistungssteigerung von zum Antrieb von Schiffen dienenden OElmotoren

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DE417080C
DE417080C DEL58531D DEL0058531D DE417080C DE 417080 C DE417080 C DE 417080C DE L58531 D DEL58531 D DE L58531D DE L0058531 D DEL0058531 D DE L0058531D DE 417080 C DE417080 C DE 417080C
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cooling chamber
compressor
stroke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2700/00Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
    • F02B2700/02Four stroke engines
    • F02B2700/023Four stroke engines with measures for charging, increasing the power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5.AUGUST1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 41^080 -
KLASSE 46;a. GRUPPE 25
LSb H ß)
a)
Dr. Arnold Langen in Köln-Lindenthal.
Verfahren zur Leistungssteigerung von zum Antrieb von Schiffen dienenden Ölmotoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1923 ab.
Die Höhe der am Ende der Verdichtung im Maschinenzylinder erreichten Temperatur der Verbrennungsluft ist ausschlaggebend für sicheres Anlassen und einwandfreien Betrieb der Ölmotoren. Diese Temperatur hängt bei gegebenen Maschinenabmessungen von folgenden Punkten ab:
1. von dem Gesamtverdichtungsgrad, der durch das Verhältnis der Drücke vor und am Ende der verlustlos angenommenen Verdichtung gegeben ist;
2. von der Lufttemperatur im Ansaugeraum :
3. von der Wärmezu- oder -abfuhr wäh-

Claims (1)

  1. 417Ö8Ö
    rend des \"erdichtungsvorganges (Wandungseinilüsse).
    Die unter 2 und 3 genannten Arten der Temperaturbeeinflussung ändern sich während des Betriebes der Maschine derart, daß dann eine bedeutend höhere Temperatur als beim Anlassen erreicht wird, und zwar ist die Temperatursteigerung so groß, als ob die Anfangstemperatur der Ansaugeluft bei betriebswarmer Maschine 40 bis 803 höher als bei kalter Maschine läge. Wenn es auch im Hinblick auf gute Verbrennung erwünscht ist, daß die Betriebstemperatur ein wenig höher als die. kurz nach dem Anlassen erreichte Verdichtungstemperatur ist, so geht doch die tatsächliche Temperatursteigerung weit über die günstigste hinaus und bedeutet eine starke Leistungsabnahme der Maschine insofern, als die zu heiße Luft eine entsprechend geringe
    ao Dichte aufweist und daher das je Hub verarbeitete Luftgewicht und der mittlere Arbeitsdruck verhältnismäßig niedrig sind.
    Es ist bereits bekannt geworden, die in einem Gebläse vor verdichte te Luft unter Zuhilfenahme des Motorkühlwassers oder der Außenluft rückzukühlen. Da die Temperatur der vorverdichteten Luft aber nicht hoch ist, so bleibt infolge des geringen Temperaturunterschiedes der Wirkungsgrad der Rückkühlung sehr gering.
    Es ist ferner auch bereits vorgeschlagen worden, die Abgase der Verbrennungskraftmaschinen zur Erzeugung von Dampf als Betriebsmittel einer Kältemaschine auszunutzen, deren Sohle die Ladung kühlt. Aber in diesem Falle stehen die aufgewendeten Mittel in keinem Verhältnis mehr zu dem erreichbaren Erfolge, weshalb auch dieser Weg wieder verlassen worden ist.
    Die Erfindung gibt nun ein Mittel an die Hand, um auf einfachste Weise und ohne Aufwand besonderer Einrichtungen die Vorteile gekühlter Ansauge-, Spül- oder Aufladeluft zu genießen. Die Erfindung besteht darin, daß als Ansauge-, Spül- oder Ladeluft die Abluft einer auf Schiffen ohnehin vorhandenen Kühlkammer verwendet wird. Dabei kann die dem Zylinder zuzuführende Luft entweder unmittelbar dem Kühlraum entnommen oder ■ durch die Sohle gekühlt werden. Hierdurch ist es ohne Aufwendung besonderer Hilfsmittel möglich, eine Leistungsabnahme 'durch zu heiße Luft zu verhindern, was bisher nur auf Umwegen, und zwar ohne wirtschaftliche Besserung versucht worden ist.
    In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht, und zwar teils an Viertakt-, teils an Zweitaktmaschinen. Es bezeichnet M den Motor, JiT? den Kühlraum, V den zum Nachladen bzw. Spülen vorgesehe- ! nen Verdichter und SK ein von dem Kälte- ! träger durchflossenes Gefäß.
    In Abb. ι ist der einfachste Fall dargestellt, bei welchem ein Viertaktmotor kühle Luft aus : dem Kühlraum KR ansaugt. Bei dem Ausführungsbeispiele nach Abb. 2 saugt ebenfalls der Motor die Luft aus dem Kühlraum-an, es j findet aber außerdem auch noch ein Nachj laden mittels des Verdichters V statt, welcher die Luft ebenfalls aus dem Kühlraume KR entnimmt. Das Beispiel nach Abb. 3 unterscheidet sich von dem vorherigen nur dadurch, daß auch noch eine Abkühlung der vom Verdichter V dem Motor M zugeführten Aufladeluft durch die Sohle im Gefäß SK vorgenommen wird.
    Bei den Zweitaktmotoren der Abb. 4 und ς entfällt naturgemäß das unmittelbare Ansaugen kühler Luft aus dem Kühlraum. Der Verdichter V entnimmt die Luft aus dem Kühlraum KR und liefert sie entweder ohne nochmalige Abkühlung (Abb. 4) oder nach Hindurchleiten durch das zwischengeschaltete Gefäß SK (Abb. 5) dem Motor.
    Naturgemäß ist es auch möglich, daß der Motor und der Verdichter nur teilweise kühle Luft ansaugen und zum Teil die Luft unmittelbar aus der freien Luft entnehmen, wie es in Abb. 2, 3 und 5 durch die gestrichelten go Pfeile angedeutet ist. Das Verhältnis von gekühlter zu ungekühlter Luft wäre dann von der Temperatur der Außenluft, dem verwendeten Brennstoff o. dgl. abhängig und könnte durch Drosselorgane geregelt werden.
    Ρλτεν τ-Anspruch:
    Verfahren zur Leistungssteigerung von zum Antrieb von Schiffen dienenden Ölmotoren durch unterkühlte Luft, dadurch gekennzeichnet, daß als Ansauge-, Spüloder Aufladeluft die Abluft einer auf .Schiffen ohnehin vorhandenen Kühlkammer verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL58531D 1923-08-22 1923-08-22 Verfahren zur Leistungssteigerung von zum Antrieb von Schiffen dienenden OElmotoren Expired DE417080C (de)

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