DE4243682C2 - Signalextraktions/Einfügungsvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal - Google Patents

Signalextraktions/Einfügungsvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal

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Description

Die Erfindung betrifft eine Signalextraktions/Einfü­ gungsvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal unter Verwendung von digitalen Hochgeschwindigkeits-Multi­ plexern.
Fig. 7 zeigt eine bekannte Signalextraktions/Einfü­ gungvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal, die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 60-1 53 697 veröffentlicht ist. Die digitalen Si­ gnale 1 für eine Mehrzahl von entsprechend bestimmten Digitalsignal-Leitungen enden an Digitalendstellen DTI1-DTIn 2, von denen jede aus einem Modulator/De­ modulator, einer Rahmen-Synchronisiereinrichtung, einer Rahmenausrichtschaltung und einer Erfassungs­ schaltung für verschiedene Alarmsignale für die be­ stimmten Digitalsignal-Leitungen besteht. Die Aus­ gangssignale von den Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 werden zu einer Multiplexerschaltung 3 geliefert, um die Datensignale 1 einer Multiplexverknüpfung zu un­ terziehen. Wenn somit vier Digitalsignal-Leitungen von je 1,5 MB/s vorhanden sind, wird ein Signal von mehr als 6 MB/s, das die vier Digitalsignale multi­ plex verknüpft, aus der Multiplexerschaltung 3 ausge­ geben.
Das multiplexverknüpfte Signal aus der Multiplexer­ schaltung 3 wird zu einem empfängerseitigen Zeit­ schalter 10a eines Empfangs/Übertragungs-Zeitschal­ ters 10 geliefert, so daß die Datenbereiche von die­ sen von den Signalbereichen des gemeinsamen Kanals getrennt werden. Die so voneinander getrennten Daten­ signale und Signale des gemeinsamen Kanals werden jeweils in den Digital-Schalterkanal 6 und die Si­ gnalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal eingegeben. Die Ausgangssignale des Digital-Schalter­ kanals 6 und der Signalsteuervorrichtung 7 werden zu dem übertragerseitigen Zeitschalter 10b des Empfangs/Übertragungs-Zeitschalters 10 geliefert, in welchem die Datensignale und die Signale für den ge­ meinsamen Kanal multiplex verknüpft werden. Die mul­ tiplexverknüpften Signale von dem übertragerseitigen Zeitschalter 10b werden in der Demultiplexerschaltung 12 entschachtelt und die sich ergebenden getrennten Digitalsignale werden über die Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 zu den bestimmten Digitalleitungen ausgege­ ben.
Der empfängerseitige Zeitschalter 10a empfängt das multiplexverknüpfte Signal von der Multiplexerschal­ tung 3 und trennt ein oder mehrere Signale für den gemeinsamen Kanal bei 64 KB/s von den Datenbereichen. Umgekehrt fügt der übertragerseitige Zeitschalter 10b ein oder mehrere Signale für den gemeinsamen Kanal bei 64 KB/s an vorbestimmten Stellen in das multip­ lexverknüpfte Signal ein. Die Demultiplexerschaltung 12 entschachtelt das Signal und verzweigt es über die Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 auf die hierfür be­ stimmten Digitalleitungen.
Die Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal empfängt das Signal für den gemeinsamen Kanal bei 64 KB/s vom empfängerseitigen Zeitschalter 10a und bewirkt Funktionen wie die Fehlerkorrektur der Daten, die Einrichtung von Datenverbindungen mit der entgegengesetzten kommunizierenden Partei, die Zusam­ mensetzung der Datenstruktur und die Dekodierung der Signale innerhalb von Rahmen. Das resultierende Aus­ gangssignal der Signalsteuervorrichtung 7 wird zur Schaltersteuervorrichtung 8 geliefert, der die Daten vom Digital-Schalterkanal 6 zugeführt werden. Die Schaltersteuervorrichtung 8 liefert die zur entgegen­ gesetzten kommunizierenden Partei übertragenen Daten zur Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal. Als Folge hiervon setzt die Signalsteuervor­ richtung 7 die zur entgegengesetzten Partei übertra­ genen Daten zusammen, stellt die Datenverbindung da­ mit her und gibt das Signal für den gemeinsamen Kanal bei 64 KB/s zum übertragerseitigen Zeitschalter 10b aus.
Die vorbeschriebene bekannte Signalextraktions/Ein­ fügungsvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal hat den folgenden Nachteil. Wenn die Kapazität der Vor­ richtung vergrößert wird (zum Beispiel, wenn hierfür bestimmte Hochgeschwindigkeits-Digitalleitungen auf­ genommen werden oder wenn die multiplexverknüpfte Anzahl von bestimmten Digitalleitungen erhöht wird), erhöht sich die Datenübertragungsrate von der Multi­ plexerschaltung 3 zum Empfangs/Übertragungs-Zeit­ schalter 10 und von diesem zur Demultiplexerschaltung 12. Somit sollte auch die Verarbeitungsgeschwindig­ keit des Empfangs/Übertragungs-Zeitschalters 10 er­ höht werden. Innerhalb des empfängerseitigen Zeit­ schalters 10a werden jedoch die Datensignale und die Signale für den gemeinsamen Kanal durch die gleiche Schaltung verarbeitet. Somit steigen die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der Signale für den gemein­ samen Kanal entsprechend. Es wird eine Signalsteuer­ vorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal, die auf die Hochgeschwindigkeits-Eingabe und -Ausgabe antworten kann, erforderlich.
Wenn eine derartige Signalsteuerschaltung 7 für den gemeinsamen Kanal mit den kommerziell verfügbaren integrierten Schaltungen und Großschaltungen einge­ setzt wird, wird die Vorrichtung teuer und die Anzahl der unterstützten Kanäle muß reduziert werden. Da die Signale für den gemeinsamen Kanal und die Daten durch die gleiche Schaltung des Empfangs/Übertragungs-Zeit­ schalters 10 verarbeitet werden, beeinträchtigt ein Fehler in diesem direkt die Verarbeitung der Signale für den gemeinsamen Kanal.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Signalextraktions/Einfügungsvorrichtung für ei­ nen gemeinsamen Kanal zu schaffen, durch die die Si­ gnale für den gemeinsamen Kanal mit hoher Geschwin­ digkeit verarbeitet werden (Verarbeitungsgeschwindig­ keit) unabhängig von der Eingabe/Ausgabe-Geschwindig­ keit des multiplexverknüpften Signals und durch die auf die Zeitschalter verzichtet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Signalextraktions/Einfügungsvorrichtung für einen gemeinsamen Kanal zum Herausnehmen und Einfügen von Signalen für den gemeinsamen Kanal, die enthalten sind in einem über ein Übertragungssystem für multi­ plexverknüpfte digitale Signale übertragenen multi­ plexverknüpften Signal, welche aufweist: eine Mehr­ zahl von Digitalendstellen, in denen jeweils eine entsprechend bestimmte Digitalleitung zur Übertragung eines wenigstens ein Signal für den gemeinsamen Kanal enthaltenden digitalen Signals endet; eine Multiple­ xervorrichtung zur Multiplexverknüpfung von an den Digitalendstellen empfangener Digitalsignale, die ein multiplexverknüpftes Signal mit Signalen für den ge­ meinsamen Kanal an vorbestimmten Bitpositionen inner­ halb jedes Rahmens von diesen ausgibt; eine mit der Multiplexervorrichtung gekoppelte Kanalvorrichtung zur Übertragung des von der Multiplexervorrichtung ausgegebenen multiplexverknüpften Signals über diese; eine Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Ka­ nal zur Verarbeitung der im multiplexverknüpften Si­ gnal enthaltenen Signale für den gemeinsamen Kanal; und eine Demultiplexervorrichtung zum Entschachteln des über die Kanalvorrichtung übertragenen multiplex­ verknüpften Signals und zur Ausgabe entschachtelter Signale zu der Mehrzahl von Digitalendstellen zur Übertragung der entschachtelten Signale zu den jewei­ ligen bestimmten Digitalleitungen; welche Signalex­ traktions/Einfügungsvorrichtung für den gemeinsamen Kanal weiterhin aufweist: eine mit der Multiplexer­ vorrichtung gekoppelte Signalextraktionsschaltung zum Herausziehen der Signale für den gemeinsamen Kanal aus dem multiplexverknüpften Signal und zur Lieferung der Signale für den gemeinsamen Kanal zu der Signal­ steuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal mit einer Bitrate, die gleich der Eingabebitrate der Signal­ steuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal ist; eine mit der Kanalvorrichtung und der Signalsteuervorrich­ tung für den gemeinsamen Kanal gekoppelte Signalein­ fügungsschaltung für den gemeinsamen Kanal zum Emp­ fang der Signale für den gemeinsamen Kanal von der Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal mit einer Ausgabebitrate von dieser und zum Einfügen der Signale für den gemeinsamen Kanal an vorbestimmten Bitpositionen in jeden Rahmen des von der Kanalvor­ richtung empfangenen multiplexverknüpften Signals, wobei die Signaleinfügungsschaltung das die Signale für den gemeinsamen Kanal enthaltende multiplexver­ knüpfte Signal zu der Demultiplexervorrichtung aus­ gibt.
Vorzugsweise enthalten die Signalextraktionsschaltung und die Signaleinfügungsschaltung; eine mit der Mul­ tiplexervorrichtung gekoppelte empfängerseitige Puf­ fervorrichtung zum Puffern der Signale für den ge­ meinsamen Kanal; eine mit der Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal gekoppelte übertragerseiti­ ge Puffervorrichtung zum Puffern der Signale für den gemeinsamen Kanal; eine hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung, um das Schreiben der empfängersei­ tigen Puffervorrichtung und das Lesen der übertrager­ seitigen Puffervorrichtung zu Zeitpunkten, die den vorbestimmten, den Signalen für den gemeinsamen Kanal zugeordneten Bitpositionen entsprechen, zu ermögli­ chen, derart, daß die von der Multiplexervorrichtung gelieferten Signale für den gemeinsamen Kanal in der empfängerseitigen Puffervorrichtung gespeichert wer­ den und die in der übertragerseitigen Puffervorrich­ tung gespeicherten Signale für den gemeinsamen Kanal aus dieser ausgelesen werden zu Zeitpunkten, die den vorbestimmten, den Signalen für den gemeinsamen Kanal zugeordneten Bitpositionen entsprechen; und eine nie­ driggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung, um das Lesen der empfängerseitigen Puffervorrichtung und das Schreiben der übertragerseitigen Puffervorrichtung synchron mit den Eingabe/Ausgabevorgängen der Signal­ steuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal zu ermög­ lichen, derart, daß die in der empfängerseitigen Puf­ fervorrichtung gespeicherten Signale für den gemein­ samen Kanal aus dieser zu der Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal ausgelesen und die von die­ ser ausgegebenen Signale für den gemeinsamen Kanal in der übertragerseitigen Puffervorrichtung gespeichert werden synchron mit den Eingabe/Ausgabevorgängen der Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal; wobei die Signalextraktionsschaltung die empfänger­ seitige Puffervorrichtung und die hochgeschwindig­ keitsseitige sowie die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung und die Signaleinfügungsschaltung die übertragerseitige Puffervorrichtung und die hoch­ geschwindigkeitsseitige sowie die niedrigge­ schwindigkeitsseitige Steuervorrichtung enthalten.
Weiterhin enthält die Signaleinfügungsschaltung vor­ teilhaft eine mit der übertragerseitigen Puffervor­ richtung und der Kanalvorrichtung gekoppelte Auswahl­ vorrichtung zur Auswahl zwischen den aus der übertra­ gerseitigen Puffervorrichtung ausgelesenen Signalen für den gemeinsamen Kanal und den von der Kanalvor­ richtung gelieferten im multiplexverknüpften Signal enthaltenen Daten.
Vorzugsweise enthält die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung eine Einstellungsspeichervorrich­ tung zum Speichern erster Informationselemente, die die jeweiligen Bitpositionen der Signale für den ge­ meinsamen Kanal innerhalb des Rahmens des multiplex­ verknüpften Signals anzeigen, und zweiter Informa­ tionselemente, die die jeweiligen Anfangspositionen der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jewei­ ligen Wege der digitalen Signale, die von den Digita­ lendstellen empfangen und von diesen übertragen wer­ den, anzeigen; die hochgeschwindigkeitsseitige Steu­ ervorrichtung bestimmt Bitpositionen von Signalen für den gemeinsamen Kanal innerhalb des Rahmens des mul­ tiplexverknüpften Signals auf der Grundlage der er­ sten Informationselemente; die hochgeschwindigkeits­ seitige Steuervorrichtung ermöglicht ein Einschreiben in die empfängerseitige Puffervorrichtung an Adres­ sen, die den jeweiligen Signalen für den gemeinsamen Kanal zu den Bitpositionen zugeordneten Zeitpunkten entsprechen, derart, daß die Signale für den gemein­ samen Kanal und die diesen entsprechenden zweiten Informationselemente an den jeweiligen Adressen in der empfängerseitigen Puffervorrichtung gespeichert werden; die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung ermöglicht das Lesen aus der übertragersei­ tigen Puffervorrichtung an Adressen, die den jeweili­ gen Signalen für den gemeinsamen Kanal zu den Bitpo­ sitionen zugeordneten Zeitpunkten entsprechen, der­ art, daß die in der übertragerseitigen Puffervorrich­ tung an den jeweiligen Adressen gespeicherten Signale für den gemeinsamen Kanal aus dieser zu den Bitposi­ tionen zugeordneten Zeitpunkten ausgelesen werden; und die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrich­ tung liest die zweiten Informationselemente entspre­ chend den jeweiligen Signalen für den gemeinsamen Kanal aus, die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuer­ vorrichtung bestimmt Wege für jeweilige Signale für den gemeinsamen Kanal auf der Grundlage der zweiten Informationselemente und gibt Befähigungssignale ent­ sprechend den Wegen an die Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal aus.
Die zweiten Informationselemente können eine Anfangs­ positionsinformation enthalten, die die Anfangsposi­ tionen der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jeweiligen Wege anzeigen, und die niedriggeschwindig­ keitsseitige Steuervorrichtung aktualisiert die Befä­ higungssignale in Abhängigkeit von jeder Änderung der Anfangspositionsinformation. Alternativ können die zweiten Informationselemente Weginformationen enthal­ ten, die Wege für jeweilige Signale für den gemein­ samen Kanal anzeigen, und die niedriggeschwindig­ keitsseitige Steuervorrichtung dekodiert die Wegin­ formationen und erzeugt Befähigungssignale in Über­ einstimmung hiermit. Die ersten Informationselemente können enthalten: signifikant empfangene Informatio­ nen des Signals für den gemeinsamen Kanal und Ge­ schwindigkeitsinformationen (Übertragungsgeschwindig­ keit) über das Signal für den gemeinsamen Kanal.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild, das die Struktur einer Signalextraktions/Einfügungsvor­ richtung für einen gemeinsamen Kanal nach der Erfindung zeigt,
Fig. 2 das Rahmenformat des multiplexver­ knüpften Signals nach Fig. 1,
Fig. 3 das Blockschaltbild der Signaleinfü­ gungs/Extraktionsschaltung für den gemeinsamen Kanal nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Tabelle der im Einstellungsspei­ cher der Signaleinfügungs/Extraktions­ schaltung nach Fig. 3 gespeicherten Informationen,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines anderen Aus­ führungsbeispiels der Struktur einer Signaleinfügungs/Extraktionsschaltung für den gemeinsamen Kanal nach Fig. 1,
Fig. 6 eine Tabelle der im Einstellungsspei­ cher der Signaleinfügungs/Extraktions­ schaltung nach Fig. 5 gespeicherten Informationen, und
Fig. 7 ein Blockschaltbild, das die Struktur einer bekannten Signalextraktions/Ein­ fügungsvorrichtung für einen gemein­ samen Kanal zeigt.
Die in Fig. 1 gezeigten Schaltungskomponenten, die solchen in Fig. 7 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Anstelle des Empfangs/Über­ tragungs-Zeitschalters 10 in Fig. 7 ist die Schaltung nach Fig. 1 mit einer Signaleinfügungs/Extraktions­ schaltung 5 für den gemeinsamen Kanal versehen, wel­ che enthält: eine Signalextraktionsschaltung 51 für den gemeinsamen Kanal zum Herausziehen der Signale für den gemeinsamen Kanal aus dem von der Multiple­ xerschaltung 3 empfangenen multiplexverknüpften Si­ gnal und zur Umwandlung von dessen Geschwindigkeit oder Übertragungsrate; eine Signaleinfügungsschaltung 52 für den gemeinsamen Kanal zur Umwandlung der Ge­ schwindigkeit oder Übertragungsrate der von der Si­ gnalsteuervorrichtung 7 empfangenen Signale für den gemeinsamen Kanal und zu deren Einfügung in das mul­ tiplexverknüpfte Signal; und eine Auswahlvorrichtung 53 zur Auswahl zwischen den Daten und dem Signal für den gemeinsamen Kanal. Die digitalen Signale 1 auf den entsprechend bestimmten Digitalleitungen enden an den Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 und werden von dort mit der Multiplexerschaltung 3 verbunden. Die Arbeitsweise der Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 und der Multiplexerschaltung 3 ist dieselbe wie derjeni­ gen in Fig. 7.
Fig. 2 zeigt das Rahmenformat des multiplexverknüpf­ ten Signals in Fig. 1. Das in einer Einheit von 64 K (d. h. in 64 K×n) von der Multiplexerschaltung 3 ausgegebene multiplexverknüpfte Signal 13 enthält die multiplexverknüpften Signale für den gemeinsamen Ka­ nal 13 1, 13 2, . . ., 13 n, die von der Mehrzahl von Wegen L1, L2, . . ., Ln empfangen wurden. Die Signale für den gemeinsamen Kanal von den jeweiligen Wegen können die gleichen oder unterschiedliche Übertragungsraten auf­ weisen. Beispielsweise beträgt diese für das Signal 13 1 für den gemeinsamen Kanal von der Route L1 16 K, für das Signal 13 2 für den gemeinsamen Kanal für den Weg L₂ 256 K und das Signal 13 n für den gemeinsamen Kanal für den Weg Ln 64 K.
Das Ausgangssignal der Multiplexerschaltung 3 ver­ zweigt sich zum Digital-Schalterkanal 6 und zur Si­ gnalextraktionsschaltung 51 für den gemeinsamen Ka­ nal. Die Signalextraktionsschaltung 51 zieht ein oder mehr Signale für den gemeinsamen Kanal an den vorbe­ stimmten Positionen der multiplexverknüpften Signals 13 heraus und wandelt die Geschwindigkeit (Übertra­ gungsrate) hiervon in die Eingabegeschwindigkeit der Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal um. Die Daten von dem Digital-Schalterkanal 6 werden zur Auswahlvorrichtung 53 und zur Schaltersteuervor­ richtung 8 geliefert. Die Signale für den gemeinsamen Kanal von der Signalsteuervorrichtung 7 werden mit der Ausgabegeschwindigkeit von dieser zu der Signal­ einfügungsschaltung 52 für den gemeinsamen Kanal ge­ liefert. Die Signaleinfügungsschaltung 52 wandelt die Geschwindigkeit der Signale für den gemeinsamen Kanal in die Geschwindigkeit des multiplexverknüpften Si­ gnals 13 um und gibt sie an den vorbestimmten Posi­ tionen von diesem an die Auswahlvorrichtung 53. Die Auswahlvorrichtung 53 führt eine Multiplexverknüpfung der von dem Digital-Schalterkanal 6 empfangenen Daten und der von der Signaleinfügungsschaltung 52 empfan­ genen Signale für den gemeinsamen Kanal durch, wo­ durch das multiplexverknüpfte Signal 13a erhalten wird. Das multiplexverknüpfte Signal 13a wird durch die Demultiplexerschaltung 12 für die jeweiligen Lei­ tungen entschachtelt und von dort über die Digitalendstellen DTI1-DTIn 2 zu den entsprechend bestimmten Digitalleitungen übertragen.
Somit können die übertrager- und empfängerseitigen Zeitschalter, die sich in den dem Digital-Schalterka­ nal 6 vorhergehenden und nachfolgenden Stufen befin­ den, weggelassen werden. Weiterhin kann die Einfügung und die Extraktion der Signale für den gemeinsamen Kanal unabhängig von einer Zunahme der Kapazität der multiplexverknüpften Signale durchgeführt werden. Die Schaltung ist somit wesentlich vereinfacht.
Fig. 3 zeigt die Einzelheiten eines Ausführungsbei­ spiels der Einfügungs/Extraktionsschaltung für den gemeinsamen Kanal nach Fig. 1. Die Signalextraktions­ schaltung 41 wird gebildet durch einen empfängersei­ tigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A, einen Einstellungsspeicher 51B, eine hochgeschwindigkeits­ seitige Steuervorrichtung 51C und eine niedrigge­ schwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51D. Anderer­ seits wird die Signaleinfügungsschaltung 52 gebildet durch einen übertragerseitigen Geschwindigkeitsum­ wandlungsspeicher 52A, den Einstellungsspeicher 51B, die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51C und die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrich­ tung 51D. Der Einstellungsspeicher 51B, die hochge­ schwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51C und die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51D sind der Signalextraktionsschaltung 51 und der Si­ gnaleinfügungsschaltung 52 gemeinsam.
Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 3 ist wie folgt. Die Signale für den gemeinsamen Kanal werden aus dem multiplexverknüpften Signal 13 von der Multi­ plexerschaltung 3 nach Fig. 1 (empfangenes Signal RxD) herausgezogen und in dem empfängerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A gepuffert. Die Extraktion wird durch die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51C auf der Grundlage der im Ein­ stellungsspeicher 51B gespeicherten Informationen durchgeführt. Die im empfängerseitigen Geschwindig­ keitsumwandlungsspeicher 51A gepufferten Signale für den gemeinsamen Kanal werden aus diesem mit der Ein­ gabegeschwindigkeit der Signalsteuervorrichtung 7 zu dieser geliefert. Die von der Signalsteuervorrichtung 7 mit deren Ausgabegeschwindigkeit ausgegebenen Si­ gnale für den gemeinsamen Kanal werden im übertrager­ seitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A mit­ tels der niedriggeschwindigkeitsseitigen Steuervor­ richtung 51D gepuffert. Die im übertragerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A gepufferten Signale für den gemeinsamen Kanal werden aus diesem mit der Geschwindigkeit des multiplexverknüpften Si­ gnals 13a zur Auswahlvorrichtung 53 ausgelesen. Die­ ser Vorgang wird durch die hochgeschwindigkeitsseiti­ ge Steuervorrichtung 51C gesteuert. Somit wird das multiplexverknüpfte Signal 13 von der Multiplexer­ schaltung 3 zuerst in den empfängerseitigen Geschwin­ digkeitsumwandlungsspeicher 51A eingegeben. Wie vor­ beschrieben ist, ist das empfangene Signal RxD ein multiplexverknüpftes Signal, in dem die Signale für den gemeinsamen Kanal und die Daten für eine Mehrzahl von Wegen multiplexverknüpft sind. Die Merkmale der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jeweiligen Wege sind im Einstellungsspeicher 51B gespeichert. Fig. 4 zeigt in einer Tabelle die im Einstellungs­ speicher der Signaleinfügungs/Extraktionsschaltung für den gemeinsamen Kanal nach Fig. 3 gespeicherten Informationen. An den Adressen entsprechend den je­ weiligen Zeitschlitzen 1 bis n für die multiplexver­ knüpften Leitungen (links von der Tabelle in Fig. 4) sind im Einstellungsspeicher 51B gespeichert (von rechts nach links in Fig. 4): die empfangenen signi­ fikanten Informationen 51e des Signals für den ge­ meinsamen Kanal, die Geschwindigkeitsinformationen (Übertragungsrate) 51f für das Signal für den gemein­ samen Kanal, und die Informationen 51g über den An­ fangsteil des Signals für den gemeinsamen Kanal, die die Anfangsposition oder den Anfangsteil der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jeweiligen Wege anzeigen.
Die empfangenen signifikanten Informationen 51e des Signals für den gemeinsamen Kanal, die Geschwindig­ keitsinformationen 51f und die Anfangsinformationen 51g werden nacheinander aus dem Einstellungsspeicher 51b in die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrich­ tung 51C ausgelesen in der Reihenfolge von oben nach unten entsprechend den Zeitschlitzen 1 bis n. Auf der Grundlage hiervon bestimmt die hochgeschwindigkeits­ seitige Steuervorrichtung 51C die jeweiligen Bitposi­ tionen der Signale für den gemeinsamen Kanal inner­ halb des empfangenen Signals RxD. An jeder auf diese Weise bestimmten Bitposition gibt die hochgeschwin­ digkeitsseitige Steuervorrichtung 51C die Adresse entsprechend der Bitposition und das Adressenbefähi­ gungssignal zum empfängerseitigen Geschwindigkeits­ umwandlungsspeicher 51A aus. In Abhängigkeit hiervon werden die Anfangsinformationen 51g für das Signal für den gemeinsamen Kanal und die Geschwindigkeits­ informationen 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal, die im Einstellungsspeicher 51B an der ent­ sprechenden Adresse gespeichert sind, in den empfän­ gerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A eingeschrieben, zusammen mit den Signalen für den gemeinsamen Kanal, die an der entsprechenden Bitposi­ tion auftreten. Somit werden die Signale für den ge­ meinsamen Kanal in Reihenfolge an den jeweiligen Adressen im empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwand­ lungsspeicher 51A gespeichert.
Die im empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungs­ speicher 51A gepufferten Signale für den gemeinsamen Kanal werden aus diesem mit der vorbestimmten Einga­ be/Ausgabegeschwindigkeit der Signalsteuervorrichtung für den gemeinsamen Kanal ausgelesen. Das heißt, die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51D liefert die Adressen von oben nach unten (und das Schreibbefähigungssignal) zum empfängerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A mit der Einga­ be/Ausgabegeschwindigkeit der Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal. In Abhängigkeit hiervon werden das Signal für den gemeinsamen Kanal, die An­ fangsinformationen 51g für das Signal für den gemein­ samen Kanal und die Geschwindigkeitsinformationen 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal entsprechend jeder Adresse aus dem empfängerseitigen Geschwindig­ keitsumwandlungsspeicher 51A ausgelesen, wodurch die Geschwindigkeitsumwandlung der jeweiligen Signale bewirkt wird. Die Signale für den gemeinsamen Kanal werden vom empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwand­ lungsspeicher 51A zur Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal geliefert, während die Anfangs­ informationen und die Geschwindigkeitsinformationen für das Signal für den gemeinsamen Kanal zu der nied­ riggeschwindigkeitsseitigen Steuervorrichtung 51D geliefert werden.
Auf der Grundlage der Geschwindigkeitsinformationen 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal und die Änderung der Anfangsinformationen 51g für das Signal für den gemeinsamen Kanal bestimmt die niedrigge­ schwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51D den Weg entsprechend dem Signal für den gemeinsamen Kanal. Bei jeder Änderung der Anfangsinformation 51g des Signals für den gemeinsamen Kanal erzeugt die nied­ riggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51D das Befähigungssignal 51h für den so bestimmten jeweili­ gen Weg und gibt es an die Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal aus. Somit werden die aus dem empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungs­ speicher 51A ausgelesenen Signale für den gemeinsamen Kanal und das zugeordnete Befähigungssignal 51h zur Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal geliefert.
Die Signale für den gemeinsamen Kanal für die jewei­ ligen Wege werden von der Signalsteuervorrichtung 7 synchron mit dem (den Perioden des) Befähigungssignal 51h zum übertragerseitigen Geschwindigkeitsumwand­ lungsspeicher 52A geliefert und in diesem an den Schreibadressen gespeichert, die von der niedrigge­ schwindigkeitsseitigen Steuervorrichtung 51D gelie­ fert wurden. Die von der niedriggeschwindigkeitssei­ tigen Steuervorrichtung 51D gelieferte Adresse ist die gleiche wie die des entsprechenden Signals für den gemeinsamen Kanal, die aus dem empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A ausgelesen und zur Signalsteuervorrichtung 7 übertragen wurde. Die Signale für den gemeinsamen Kanal aus der Signal­ steuervorrichtung 7 werden im übertragerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A an den jeweili­ gen Adressen gepuffert.
Die im übertragerseitigen Geschwindigkeitsumwand­ lungsspeicher 52A gespeicherten Signale für den ge­ meinsamen Kanal werden aus diesem mit Hilfe der von der hochgeschwindigkeitsseitigen Steuervorrichtung 51C gelieferten Signale ausgelesen. Das heißt, die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51C liefert die Adressen mit der hohen Geschwindigkeit der multiplexverknüpften Signale zum übertragerseiti­ gen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A. Die Le­ seadressen sind die gleichen wie die Adressen, bei denen die Signale für den gemeinsamen Kanal der ent­ sprechenden Wege des empfangenen Signals RxD in den empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51A eingeschrieben sind. Somit werden synchron mit dem Adressensignal und dem Adressenbefähigungssignal, die von der hochgeschwindigkeitsseitigen Steuervor­ richtung 51C zugeführt werden, die im übertragersei­ tigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A an den entsprechenden Adressen gespeicherten Signale TxD für den gemeinsamen Kanal für die jeweilige Wege mit der hohen Geschwindigkeit aus diesem ausgelesen und zur Auswahlvorrichtung 53 übermittelt. Bei Empfang der Signale für den gemeinsamen Kanal vom übertragersei­ tigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 52A und der Daten vom Digital-Schalterkanal 6 erzeugt die Aus­ wahlvorrichtung 53 das multiplexverknüpfte Signal 13a.
Das Blockschaltbild nach Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Signaleinfügungs/Extraktions­ schaltung für den gemeinsamen Kanal gemäß Fig. 1, bei welchem die Schaltungskomponenten 51a bis 51d und 52a den Schaltungskomponenten 51A bis 51D und 52A in Fig. 3 entsprechen. Die Tabelle in Fig. 6 zeigt die im Einstellungsspeicher der Signaleinfügungs/Extrak­ tionsschaltung nach Fig. 5 gespeicherten Informatio­ nen. An den den jeweiligen Zeitschlitzen 1 bis n für die jeweiligen multiplexverknüpften Leitungen ent­ sprechenden Adressen im Einstellungsspeicher 51b (auf der linken Seite der Tabelle in Fig. 6) sind die je­ weiligen Eigenschaften der Signale für den gemeinsa­ men Kanal gespeichert: die empfangenen signifikanten Informationen 51e des Signals für den gemeinsamen Kanal, die Geschwindigkeitsinformationen (Übertra­ gungsrate) 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal, und die Weginformation 51i für das Signal für den gemeinsamen Kanal (von rechts nach links in Fig. 6).
Der Unterschied der Schaltung nach Fig. 5 gegenüber der Schaltung nach Fig. 3 liegt in der im Einstel­ lungsspeicher 51b gespeicherten Information. Bei der Schaltung nach Fig. 3 wird die Anfangsinformation 51g der jeweiligen Signale für den gemeinsamen Kanal zur Identifizierung der jeweiligen Wege verwendet. Somit wird auf der Niedriggeschwindigkeitsseite festge­ stellt, daß jedesmal, wenn eine Änderung der Anfangs­ informationen erfaßt wird, das Signal für den gemein­ samen Kanal für einen bestimmten Weg beginnt. Demge­ mäß wird das zur Signalsteuervorrichtung 7 gelieferte Befähigungssignal 51h für die jeweiligen Wege in Ab­ hängigkeit von jeder Änderung in den Anfangsinforma­ tionen umgeschaltet. Bei der Schaltung nach Fig. 5 wird andererseits die Weginformation 51i, die die Wege für die Signale für den gemeinsamen Kanal direkt anzeigt, im Einstellungsspeicher 51b gespeichert. Somit wird die Weginformation auf der Niedrigge­ schwindigkeitsseite einfach dekodiert, um das zur Signalsteuervorrichtung 7 gelieferte jeweilige Befä­ higungssignal 51h für die Signale für den gemeinsamen Kanal zu erzeugen. Selbst wenn neue Wege hinzugefügt oder alte Wege weggenommen werden, können die Wegin­ formationen 51i für das Signal für den gemeinsamen Kanal für die unveränderten Wege im Einstellungsspei­ cher 51b gehalten werden. Das Befähigungssignal 51h für diese Wege kann in Abhängigkeit von der Weginfor­ mation ohne Änderung erzeugt werden.
Als nächstes wird die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 5 näher beschrieben. Das multiplexverknüpfte Signal 13 von der Multiplexerschaltung 3 in Fig. 1 (empfangenes Signal RxD) wird in den empfängerseiti­ gen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a eingege­ ben. Wie vorbeschrieben ist, ist das empfangene Si­ gnal RxD ein multiplexverknüpftes Signal, in welchem die Signale für den gemeinsamen Kanal und Daten für eine Mehrzahl von Wegen multiplex verknüpft sind. Die Eigenschaften der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jeweiligen Wege sind im Einstellungsspeicher 51b gespeichert, wie in Fig. 6 gezeigt ist. An den den jeweiligen Zeitschlitzen 1 bis n für die multi­ plexverknüpften Leitungen (auf der linken Seite der Tabelle in Fig. 6) entsprechenden Adressen sind im Einstellungsspeicher 51b gespeichert (von rechts nach links in Fig. 6): die empfangenen signifikanten In­ formationen 51e des Signals für den gemeinsamen Ka­ nal, die Geschwindigkeitsinformationen (Übertragungs­ rate) 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal und die Weginformationen 51i für das Signal für den gemeinsamen Kanal, die die Wege der Signale für den gemeinsamen Kanal anzeigen. Die empfangenen signifi­ kanten Informationen 51e, die Geschwindigkeitsinfor­ mationen 51f und die Weginformationen 51i werden nacheinander von oben nach unten gemäß den Zeit­ schlitzen 1 bis n aus dem Einstellungsspeicher 51b ausgelesen und in die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51c eingegeben. Diese bestimmt die Bitpositionen der Signale für den gemeinsamen Kanal innerhalb des empfangenen Signals RxD und gibt an den bestimmten Bitpositionen das Adressensignal und das Adressenbefähigungssignal an den empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a, so daß die Weginformation 51i für das Signal für den gemeinsamen Kanal und die Geschwindigkeitsinformationen 51f für das Signal für den gemeinsamen Kanal, die im Einstel­ lungsspeicher 51b gespeichert sind, zusammen mit den Signalen für den gemeinsamen Kanal, die an den ent­ sprechenden Positionen auftreten, in den empfänger­ seitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a ein­ geschrieben werden.
Andererseits gibt die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung 51d, die mit der vorbestimmten Ein­ gabe/Ausgabegeschwindigkeit der Signalsteuervorrich­ tung 7 für den gemeinsamen Kanal arbeitet, die Adres­ sen von oben nach unten zum empfängerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a aus. In Abhän­ gigkeit hiervon werden aus dem empfängerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a die Signale für den gemeinsamen Kanal, die Weginformationen für das Signal für den gemeinsamen Kanal und die Geschwindig­ keitsinformationen für das Signal für den gemeinsamen Kanal ausgelesen. Die Geschwindigkeitsumwandlung der jeweiligen Signale wird auf diese Weise bewirkt. Die Signale für den gemeinsamen Kanal werden vom empfän­ gerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a zur Signalsteuervorrichtung 7 geliefert und die Weg­ informationen und die Geschwindigkeitsinformationen für das Signal für den gemeinsamen Kanal werden zur niedriggeschwindigkeitsseitigen Steuervorrichtung 51d geliefert. Durch Dekodierung der Weginformationen erzeugt die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung 51d das Befähigungssignal 51h für die jewei­ ligen Wege, so daß das Befähigungssignal 51h und die aus dem empfängerseitigen Geschwindigkeitsumwand­ lungsspeicher 51a ausgelesenen Signale für den ge­ meinsamen Kanal zu der Signalsteuervorrichtung 7 für den gemeinsamen Kanal geliefert werden.
Die Signale für den gemeinsamen Kanal für die jewei­ ligen Wege werden synchron mit den Perioden des Befä­ higungssignals 51h von der Signalsteuervorrichtung 7 zum übertragerseitigen Geschwindigkeitsumwandlungs­ speicher 52a geliefert und in diesem in Übereinstim­ mung mit den von der niedriggeschwindigkeitsseitigen Steuervorrichtung 51d zugeführten Schreibadressen gespeichert. Die von der niedriggeschwindigkeitssei­ tigen Steuervorrichtung 51d gelieferten Adressen sind die gleichen wie diejenigen der entsprechenden Signa­ le für den gemeinsamen Kanal, die aus dem empfänger­ seitigen Geschwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a aus­ gelesen und zur Signalsteuervorrichtung 7 übermittelt wurden. Andererseits werden die Adressen auf der Hochgeschwindigkeitsseite, an denen die Signale für den gemeinsamen Kanal aus dem übertragerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 52a ausgelesen wer­ den, von der hochgeschwindigkeitsseitigen Steuervor­ richtung 51c geliefert. Die Leseadressen sind die gleichen wie die Adressen, an denen die Signale für den gemeinsamen Kanal der entsprechenden Wege des empfangenen Signals RxD in den empfängerseitigen Ge­ schwindigkeitsumwandlungsspeicher 51a eingeschrieben werden.

Claims (7)

1. Signalextraktions/Einfügungsvorrichtung für ei­ nen gemeinsamen Kanal zum Herausnehmen und Ein­ fügen von Signalen für den gemeinsamen Kanal, die enthalten sind in einem über ein Übertra­ gungssystem für multiplexverknüpfte digitale Signale übertragenen multiplexverknüpften Si­ gnal, welche aufweist: eine Mehrzahl von Digi­ talendstellen, in denen jeweils eine entspre­ chend bestimmte Digitalleitung zur Übertragung eines wenigstens ein Signal für den gemeinsamen Kanal enthaltenden digitalen Signals endet; eine Multiplexervorrichtung zur Multiplexverknüpfung von an den Digitalendstellen empfangener Digi­ talsignale, die ein multiplexverknüpftes Signal mit Signalen für den gemeinsamen Kanal an vorbe­ stimmten Bitpositionen innerhalb jedes Rahmens von diesem ausgibt; eine mit der Multiplexervor­ richtung gekoppelte Kanalvorrichtung zur Über­ tragung des von der Multiplexervorrichtung aus­ gegebene multiplexverknüpften Signals über die­ se; eine Signalsteuervorrichtung für den gemein­ samen Kanal zur Verarbeitung der im multiplex­ verknüpften Signal enthaltenen Signale für den gemeinsamen Kanal; und eine Demultiplexervor­ richtung zum Entschachteln des über die Kanal­ vorrichtung übertragenen multiplexverknüpften Signals und zur Ausgabe entschachtelter Signale zu der Mehrzahl von Digitalendstellen zur Über­ tragung der entschachtelten Signale zu den je­ weiligen bestimmten Digitalleitungen; gekennzeichnet durch eine mit der Multiplexervorrichtung (3) gekop­ pelte Signalextraktionsschaltung (51) zum Her­ ausziehen der Signale für den gemeinsamen Kanal aus dem multiplexverknüpften Signal und zur Lie­ ferung der Signale für den gemeinsamen Kanal zu der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemein­ samen Kanal mit einer Bitrate, die gleich der Eingabebitrate der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal ist; eine mit der Ka­ nalvorrichtung (6) und der Signalsteuervorrich­ tung (7) für den gemeinsamen Kanal gekoppelte Signaleinfügungsschaltung (52) für den gemein­ samen Kanal zum Empfang der Signale für den ge­ meinsamen Kanal von der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal mit einer Ausgabe­ bitrate von dieser und zum Einfügen der Signale für den gemeinsamen Kanal an vorbestimmten Bit­ positionen in jedem Rahmen des von der Kanalvor­ richtung (6) empfangenen multiplexverknüpften Signals, wobei die Signaleinfügungsschaltung (52) das die Signale für den gemeinsamen Kanal enthaltende multiplexverknüpfte Signal zu der Demultiplexervorrichtung (12) ausgibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Signalextraktionsschaltung (51) und die Signaleinfügungsschaltung (52) ent­ halten:
eine mit der Multiplexervorrichtung (3) gekop­ pelte empfängerseitige Puffervorrichtung (51A) zum Puffern der Signale für den gemeinsamen Ka­ nal;
eine mit der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal gekoppelte übertragerseitige Puffervorrichtung (52A) zum Puffern der Signale für den gemeinsamen Kanal;
eine hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrich­ tung (51C), um das Schreiben der empfängerseiti­ gen Puffervorrichtung (51A) und das Lesen der übertragerseitigen Puffervorrichtung (52A) zu Zeitpunkten, die den vorbestimmten, den Signalen für den gemeinsamen Kanal zugeordneten Bitposi­ tionen entsprechen, zu ermöglichen, derart, daß die von der Multiplexervorrichtung (3) geliefer­ ten Signale für den gemeinsamen Kanal in der empfängerseitigen Puffervorrichtung (51A) ge­ speichert werden und die in der übertragerseiti­ gen Puffervorrichtung (52A) gespeicherten Signa­ le für den gemeinsamen Kanal aus dieser ausgele­ sen werden zu Zeitpunkten, die den vorbestimm­ ten, den Signalen für den gemeinsamen Kanal zu­ geordneten Bitpositionen entsprechen; und
eine niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung (51D), um das Lesen der empfängerseiti­ gen Puffervorrichtung (51A) und das Schreiben der übertragerseitigen Puffervorrichtung (52A) synchron mit den Eingabe/Ausgabevorgängen der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal zu ermöglichen, derart, daß die in der empfängerseitigen Puffervorrichtung (51A) ge­ speicherten Signale für den gemeinsamen Kanal aus diesem zu der Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal ausgelesen und die von dieser ausgegebenen Signale für den gemeinsamen Kanal in der übertragerseitigen Puffervorrich­ tung (52A) gespeichert werden synchron mit den Eingabe/Ausgabevorgängen der Signalsteuervor­ richtung für den gemeinsamen Kanal;
wobei die Signalextraktionsschaltung (51) die empfängerseitige Puffervorrichtung (51A) und die hochgeschwindigkeitsseitige sowie die niedrigge­ schwindigkeitsseitige Steuervorrichtung (51C, 51D) und die Signaleinfügungsschaltung (52) die übertragerseitige Puffervorrichtung (52A) und die hochgeschwindigkeitsseitige sowie die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung (51C, 51D) enthalten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Signaleinfügungsschaltung (52) eine mit der übertragerseitigen Puffervorrich­ tung (52A) und der Kanalvorrichtung (6) gekop­ pelte Auswahlvorrichtung (53) zur Auswahl zwi­ schen den aus der übertragerseitigen Puffervor­ richtung (52A) ausgelesenen Signalen für den gemeinsamen Kanal und den von der Kanalvorrich­ tung (6) gelieferten, im multiplexverknüpften Signal enthaltenen Daten enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung (51C) eine Einstellungsspei­ chervorrichtung (51B) enthält zum Speichern er­ ster Informationselemente, die die jeweiligen Bitpositionen der Signale für den gemeinsamen Kanal innerhalb des Rahmens des multiplexver­ knüpften Signals anzeigen, und zweiter Informa­ tionselemente, die die jeweiligen Anfangsposi­ tionen der Signale für den gemeinsamen Kanal für die jeweiligen Wege der digitalen Signale, die von den Digitalendstellen (2) empfangen und von diesen übertragen werden, anzeigen;
daß die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung (51C) Bitpositionen von Signalen für den gemeinsamen Kanal innerhalb des Rahmens des multiplexverknüpften Signals auf der Grundlage der ersten Informationselemente bestimmt;
daß die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung (51C) ein Einschreiben in die empfän­ gerseitige Puffervorrichtung (51A) an Adressen ermöglicht, die den jeweiligen Signalen für den gemeinsamen Kanal zu den Bitpositionen zugeord­ neten Zeitpunkten entsprechen, derart, daß die Signale für den gemeinsamen Kanal und die diesen entsprechenden zweiten Informationselemente an den jeweiligen Adressen in der empfängerseitigen Puffervorrichtung (51A) gespeichert werden;
daß die hochgeschwindigkeitsseitige Steuervor­ richtung (51C) das Lesen aus der übertragersei­ tigen Puffervorrichtung (52A) an Adressen ermög­ licht, die den jeweiligen Signalen für den ge­ meinsamen Kanal zu den Bitpositionen zugeordne­ ten Zeitpunkten entsprechen, derart, daß die in der übertragerseitigen Puffervorrichtung (52A) an den jeweiligen Adressen gespeicherten Signale für den gemeinsamen Kanal aus dieser zu den Bit­ positionen zugeordneten Zeitpunkten ausgelesen werden; und
daß die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuer­ vorrichtung (51D) die zweiten Informationsele­ mente entsprechend den jeweiligen Signalen für den gemeinsamen Kanal ausliest und Wege für je­ weilige Signale für den gemeinsamen Kanal auf der Grundlage der zweiten Informationselemente bestimmt und Befähigungssignale entsprechend den Wegen an die Signalsteuervorrichtung (7) für den gemeinsamen Kanal ausgibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweiten Informationselemente eine Anfangspositionsinformation enthalten, die die Anfangspositionen der Signale für den ge­ meinsamen Kanal für die jeweiligen Wege anzei­ gen, und daß die niedriggeschwindigkeitsseitige Steuervorrichtung (51D) die Befähigungssignale in Abhängigkeit von jeder Änderung der Anfangs­ positionsinformation aktualisiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweiten Informationselemente Weginformationen enthalten, die Wege für jewei­ lige Signale für den gemeinsamen Kanal anzeigen, und daß die niedriggeschwindigkeitsseitige Steu­ ervorrichtung (51D) die Weginformationen deko­ diert und Befähigungssignale in Übereinstimmung hiermit erzeugt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die ersten Informationselemente empfangene signifikante Informationen für das Signal für den gemeinsamen Kanal und Geschwin­ digkeitsinformationen (Übertragungsrate) für das Signal für den gemeinsamen Kanal enthalten.
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