DE4336877A1 - Gleisrost auf durchgehender Tragplatte - Google Patents
Gleisrost auf durchgehender TragplatteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gleisrost auf durchgehender
Tragplatte. Bei der Tragplatte kann es sich um eine mit
Bewehrung und gegebenenfalls mit Querfugen versehene Be
tonplatte handeln oder um eine Asphalt-Platte. Die Platte
selbst ist auf dem Untergrund, insbesondere auf der übli
chen hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT-Schicht)
aufgetragen. Die Schwellen des gegebenenfalls vormontier
ten Gleisrostes stützen sich also nicht, wie beim klassi
schen Oberbau üblich, über ein Schotterbett auf dem Un
tergrund ab, wobei sich der Gleisrost im Schotter
verkeilt, sondern über die durchgehende Tragplatte.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die Schwellen des Gleis
jochs dadurch mit der Tragplatte kraftübertragend zu ver
binden, daß man nach dem Einjustieren der Schwellen die
Schwellenzwischenräume mit Beton größtenteils ausgießt
(System Rheda). Um eine kraftübertragende Verbindung auch
zwischen der Schwellenunterseite und der Tragplatte zu
erhalten unter gleichzeitiger Vermeidung störender Hohl
räume, müssen die Schwellen vor dem Ausgießen so weit von
der Tragplatte entfernt aufgeständert werden, daß der
Beton ohne weiteres zwischen Schwellenunterseite und
Tragplatte eindringen kann, d. h. der Gleisrost wird mit
tels Vertikal- und Horizontalspindeln, z. B. an jeder
zweiten Schwelle, in die exakte Höhen- und Seitenlage
gebracht und anschließend ausbetoniert. Diese Arbeiten
sind arbeits- und materialaufwendig. Eine Nachjustierung
des Gleisrostes insgesamt nach dem Aushärten des Betons
ist nicht möglich; in beschränktem Maße können die Schie
nen an den Schwellen bei entsprechend ausgestalteter
Schienenbefestigungseinrichtung nachjustiert werden.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde,
einen Eisenbahnoberbau mit einem Gleisrost auf einer
durchgehenden Tragplatte bereitzustellen, welcher
arbeits-und materialsparend aufzubauen ist bei einfacher
Justierbarkeit des Gleisrostes, gegebenenfalls
Nachjustierbarkeit.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Tragplatte mit
wenigstens einer Längsnut versehen ist, und daß die
Schwellen des Gleisrostes auf der Tragplatte mit Hilfe
von vorzugsweise lösbaren Befestigungsmitteln befestigt
sind, die in der Längsnut verankert sind.
Die einfache Verankerung der Schwellen über die Befesti
gungsmittel an der Längsnut reicht aus, um sämtliche im
praktischen Betrieb auftretenden Kräfte von den Schwellen
in den Untergrund weiterleiten zu können. Aufgrund der
Verwendung lösbarer Befestigungsmittel kann mit hoher
Justiergenauigkeit gearbeitet werden mit der Möglichkeit
einer seitlichen Nachjustierung, einer Reparatur durch
Auswechseln von Schwellen sowie sogar einer jochweisen
Gleiserneuerung. Tragplatten können heutzutage mit hoher
Höhenpräzision gefertigt werden. Falls erforderlich, ist
eine Höhenkorrektur in der Schienenbefestigungseinrich
tung möglich. Die vertikal nach unten gerichteten Kräfte
werden von den Schwellen unmittelbar auf die darunter
liegende Tragplatte abgeleitet. Die Längsnut kann in ein
facher Weise in die Tragplatte entweder bereits bei der
Tragplattenfertigung oder nachträglich in diese eingear
beitet werden. Die Befestigungsmittel können bei einer
Vorjustierung auch mehr oder minder lose in die Längsnut
eingesetzt sein, so daß Längenänderungen des zu justie
renden Gleisrostabschnitts aufgrund termischer Ausdehnung
oder Kontraktion der Schienen, insbesondere beim
Tag/Nacht-Wechsel, zulässig sind und zu keiner Verspan
nung des Gleisrostes führen.
Um überhöhte Punktbelastungen des Betonmaterials der
Schwellen sowie der Tragplatte zu vermeiden, wird vorge
schlagen, daß die Schwellen auf der Tragplatte flächig
aufliegen, vorzugsweise mit Zwischenlage einer Spannungs
ausgleichsschicht.
Als Spannungsausgleichsschicht könnte eine Bitumenschicht
oder dgl. eingesetzt werden. Besonders bevorzugt ist der
Einsatz einer Spannungsausgleichsschicht aus einem Vlies
oder Gewebe aus Kunststoffmaterial. Der besondere Vorzug
dieses Materials ist neben der einfachen Handhabbarkeit,
daß keine Gefahr besteht, daß die Spannungsausgleichs
schicht nach häufiger starker Belastung seitlich aus dem
Zwischenraum zwischen Schwelle und Tragplatte heraus
quillt.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Befestigungsmittel
einen die jeweilige Schwelle übergreifenden Bügel umfas
sen, dessen beide Enden jeweils über Haltemittel mit der
Längsnut kraftübertragend (formschlüssig und/oder kraft
schlüssig) verbunden sind.
Der Bügel gestattet eine leichte Justierung der Schwellen
in Querrichtung, d. h. parallel zur Schwellenlängsrich
tung. Die jeweilige Schwellenquerposition wird dann in
einfacher Weise dadurch fixiert, daß der Bügel über die
Haltemittel an beiden Bügelenden in Richtung auf die
Tragplatte angezogen wird. Aufgrund des Einsatzes der
Längsnut kann jede Schwelle in jeder beliebigen, durch
die Lage des jeweiligen Gleisrostes definierte Längenpo
sition parallel zur Schienenrichtung an der Tragplatte
festgelegt werden.
Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist vor
gesehen, daß die Längsnut hinterschnitten ist, und daß
die Befestigungsmittel Haltemittel umfassen mit einem in
die Längsnut eingreifenden, sich an den Nutflanken ab
stützenden Halteteil. Auf diese Weise erhält man bei ein
fachem Aufbau und einfacher Handhabung einen zuverlässi
gen Halt der Haltemittel innerhalb der Nut. Auch kann
durch geringes Anziehen der Haltemittel zum Zwecke der
Vorjustierung eine gewisse Nachgiebigkeit der Haltemittel
in Richtung der Längsnut sichergestellt werden mit der
Möglichkeit einer Seitenjustierung der Schwellen bei ent
sprechend locker gehaltenem Bügel.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß das Halteteil von einer an
den Nutquerschnitt angepaßten Schraubenmutter oder von
einem Bolzen mit an den Nutquerschnitt angepaßtem Kopf
(Hammerkopf) gebildet ist.
Um bei einfacher Herstellbarkeit für hohe Ausreißfestig
keit der Halteteile innerhalb der Längsnut zu sorgen,
wird vorgeschlagen, daß die Längsnut von einer in die
Tragplatte eingesetzten Stahlprofilschiene mit C-Profil
oder Trapez-Profil gebildet ist. Um die Ausreißfestigkeit
der Stahlprofilschiene selbst in der Tragplatte (Beton
oder Asphalt) zu erhöhen, wird vorgeschlagen, daß die
Stahlprofilschiene an ihrer Außenseite aufgerauht oder
profiliert ist. Hierzu wird vorgeschlagen, daß die Stahl
schiene an ihrer Außenseite mit Riefen versehen ist.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Längsnut im wesentlichen parallel
zueinander verlaufende Nutflanken aufweist, und daß die
Befestigungsmittel Haltemittel umfassen mit einem in die
Längsnut eingreifenden, an die Nutflanken andrückenden
Spreizelement. Dies ergibt eine wesentliche Montagever
einfachung, da die Haltemittel samt Spreizelement ohne
weiteres in die Längsnut eingesetzt und ohne Demontage
einzelner Teile auch wieder aus der Nut herausgehoben
werden können. Man kann einen komplett vormontierten
Abschnitt des Gleisrostes (= Gleisjoch) auf die Trag
platte absenken und die ggf. ebenfalls vormontierten Be
festigungs- und Haltemittel in der Nut durch Aufspreizen
der Spreizelemente verankern. Auch eine schnelle Demon
tage einzelner Schwellen oder gar eines Gleisjochs ist
ohne weiteres möglich, wobei in letzterem Falle die Befe
stigungsmittel samt Haltemittel und Spreizelement
komplett mit abgehoben werden.
Um einerseits die Ausreißfestigkeit der Spreizelemente in
der Nut zu erhöhen und andererseits weiterhin die
Möglichkeit haben, die Spreizelemente an den Schwellen
vorzumontieren ohne Schwierigkeiten beim Einsetzen in die
Längsnut bzw. Herausheben aus der Längsnut, wird vorge
schlagen, daß die Nutflanken in Richtung nach oben ge
ringfügig aufeinander zulaufen mit einem Einschließwinkel
(2α) von 1 bis 10°, vorzugsweise 2 bis 6°, besser 3 bis
5°, am besten etwa 4°.
Um die Ausreißfestigkeit weiter zu erhöhen, wird vorge
schlagen, daß die Nutflanken eine in Nutlängsrichtung
verlaufende Profilierung aufweisen.
Bevorzugt bildet die Profilierung im Nutquerschnitt im
wesentlichen eine Wellenlinie, am besten mit einer Ampli
tude der Wellenlinie von etwa 1,5 mm, so daß sich einer
seits ein guter Zusammenhalt zwischen Spreizelement und
Nutflanken ergibt und zum anderen die Möglichkeit nicht
ausgeschlossen ist, zu Reparaturzwecken die Schwelle samt
Spreizelement von der Tragplatte abzuheben, wobei das
Spreizelement zuvor mehr oder weniger stark, u. U. über
haupt nicht gelockert zu werden braucht.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
das Spreizelement einen im wesentlichen U-förmigen Quer
schnitt mit an den Nutflanken anliegenden Seitenwänden
und einem Verbindungssteg vorzugsweise an den oberen En
den der Seitenwände aufweist, daß die einander zugewand
ten Innenflächen der Seitenwände in Richtung nach oben
aufeinander zu laufen, und daß die Haltemittel ein an den
Innenflächen der Seitenwände des Spreizelements anliegen
des Druckelement sowie ein an das Druckelement angreifen
des Spannelement zum Aufspreizen des Spreizelements auf
weist. Hierbei könnte der Verbindungssteg auch an den
unteren Enden der Seitenwände angeordnet sein. Bevorzugt
ist jedoch dessen Anordnung an den oberen Enden der Sei
tenwände, um eine größere Anlagefläche an der Unterseite
der Schwelle zu erhalten.
Einfacher, mechanisch robuster Aufbau ist dadurch sicher
gestellt, daß das Druckelement von einer Druckschiene
gebildet ist, die an den Innenflächen des Spreizelements
anliegende, in Richtung nach oben aufeinander zu laufende
Seitenflächen aufweist, und daß das Spannmittel einen
Gewindebolzen umfaßt zum Einstellen des Abstandes der
Druckschiene von der Unterseite der Schwelle.
Alternativ hierzu kann vorgesehen sein, daß das Druckele
ment von einem Schraubbolzenkopf oder einer
Schraubenmutter einer Schraubverbindung gebildet ist mit
an den Innenflächen des Spreizelements anliegenden, in
Richtung nach oben aufeinander zu laufenden Seitenflä
chen.
An den unteren Enden der Seitenwände des Spreizelements
können einander zugewandte Vorsprünge vorgesehen sein,
die die unteren Enden der Seitenwände verstärken, um eine
Beschädigung beim Einsetzen des Spreizelements in die
Längsnut zu verhindern.
Das Spreizelement kann auch von einem allseits verform
baren Kompressionsteil gebildet sein, welches an den Nut
flanken, an der Oberseite eines Druckelements sowie an
der Unterseite der Schwelle oder eines Gegendruckelements
anliegt, und daß ein an das Druckelement angreifendes
Spannelement vorgesehen ist zur Kompression des Kompres
sionsteils zwischen Druckelement und Schwelle bzw. Gegen
druckelement und dementsprechendem Andruck des Kompres
sionsteils an die Nutflanken.
Bei dem Kompressionsteil kann es sich um ein Hartgummi
teil mit geringer Kompressibilität handeln.
Hierbei kann vorgesehen sein, daß das Druckelement von
einer Druckschiene gebildet ist mit einer der Nutbreite
entsprechenden Schienenbreite, und daß das Spannelement
einen Gewindebolzen umfaßt zum Einstellen des Abstandes
der Druckschiene von der Unterseite der Schwelle.
Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, daß das
Druckelement von einem an die Nutbereite angepaßten
Schraubbolzenkopf oder Schraubenmutter gebildet ist.
Für die Ausbildung der Druckschiene zum Aufspreizen des
Spreizelements bzw. Komprimieren des Kompressionsteils
kommen viele Ausbildungsformen in Frage. Bei einer ersten
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die bei
den Enden der Druckschiene mit den beiden Enden des die
Schwelle übergreifenden Bügels verbunden sind, vorzugs
weise über wenigstens eine einstellbare Schraubverbin
dung. Die Druckschiene kann in diesem Falle durchgehend
gerade ausgebildet sein.
In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
die Druckschiene vom mittleren Abschnitt eines im wesent
lichen U-förmigen, die Schwelle von unten umgreifenden
Bügels gebildet ist, dessen Enden mit den Enden des die
Schwelle von oben übergreifenden Bügels verbunden sind,
vorzugsweise über wenigstens eine einstellbare Schraub
verbindung.
Gemäß einer weiteren Möglichkeit ist vorgesehen, daß der
im wesentlichen U-förmige Bügel die Schwelle seitlich
umgreift, daß ein Seitenschenkel der U-Form des Bügels
die Druckschiene bildet, und daß die Enden des Bügels
über eine einstellbare Schraubverbindung miteinander ver
bunden sind.
In einer weiteren Ausbildungsform ist vorgesehen, daß der
im wesentlichen U-förmige Bügel die Schwelle dreiseitig
umgreift, daß einer der beiden Seitenschenkel der U-Form
an der Unterseite der Schwelle anliegt mit einem über die
Schwelle vorkragenden Bügelende, und daß das Bügelende
als Gegendruckelement ausgebildet ist, an dessen Unter
seite das Spreizelement bzw. das Kompressionselement an
liegt zur Verspannung durch einen das Bügelende durchset
zenden, beide Bügelenden miteinander verbindenden, den
Schraubbolzen bzw. die Schraubenmutter tragenden Spann
bolzen.
Erfindungsgemäß wird zwar Schotter als Kraftübertragungs
medium zwischen Schwelle und Untergrund vermieden. Den
noch kann Schotter mit Vorteil zum Verfüllen der Schwel
lenzwischenräume eingesetzt werden, da er sich als wirk
sames Schalldämmungsmittel herausgestellt hat und zudem
relativ preisgünstig zur Verfügung steht. Da der Schotter
während des Betriebes nicht direkt belastet wird, entfal
len auch die üblichen, in periodischen Abständen durchzu
führenden Schotterbearbeitungsmaßnahmen.
Es hat sich herausgestellt, daß es für ausreichenden Zu
sammenhalt von Schwelle und Tragplatte ausreicht, daß die
Schwellen lediglich im Bereich ihrer Längenmitte an der
Längsnut verankert sind. Der Material- und Montageaufwand
ist dementsprechend gering.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstel
lung eines Eisenbahnoberbaus mit Gleisrost auf durchge
hender Tragplatte mit folgenden Schritten:
- a) Herstellen einer Tragplatte mit Längsnut;
- b) Auflegen der Schwellen eines Gleisrostes, vorzugsweise eines Gleisjochs, auf die Tragplatte, vorzugsweise mit Zwischenlage einer Spannungsausgleichsschicht;
- c) lockeres Montieren von in der Längsnut verankerbaren Befestigungsmitteln zum Befestigen der Schwellen an der Tragplatte;
- d) Justieren des Gleisrostes;
- e) Anziehen der Befestigungsmittel.
Unter Gleisrost wird in dieser Anmeldung allgemein ver
standen eine Anordnung aus Schwellen und auf den Schwel
len montierten Schienen, wobei die Schienen auch nach
Auflegen der Schwellen auf die Tragplatte aufgelegt und
montiert werden können. Eine fertig vormontierte Einheit
aus Schwellen und Schienen wird dagegen als Gleisjoch
bezeichnet.
Die Erfindung betrifft schließlich auch ein Verfahren zur
Demontage eines Gleisjochs von der Tragplatte eines gemäß
vorstehenden Angaben hergestellten Eisenbahnoberbaus,
wobei man das Gleisjoch von der Tragplatte komplett ab
hebt, ggf. nach Lockern der Befestigungsmittel.
Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Aus
führungsbeispielen anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Eisenbahnoberbau
mit Gleisrostjoch auf durchgehender Tragplatte;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des Details A in Fig.
1;
Fig. 3 eine teilweise Schnittansicht nach Linie
III/III in Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen Querschnitt ähnlich Fig. 1 ei
ner weiteren Ausführungsform;
Fig. 5 einen vergrößerten Teilschnitt nach
Linie V-V in den Fig. 4 und 6;
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in
Fig. 5;
Fig. 7 einen vergrößerten Nutquerschnitt der
Nut in der Tragplatte gemäß Fig. 4
bis 6;
Fig. 8 eine seitliche Schnittansicht ähnlich
Fig. 5 einer weiteren Ausführungsform
(Schnitt nach Linie VIII-VIII in Fig.
9);
Fig. 9 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 6 der
Ausführungsform in Fig. 8 (Schnitt
nach Linie IX-IX in Fig. 8);
Fig. 10 eine seitliche Schnittansicht einer
weiteren Ausführungsform (Schnitt
nach Linie X-X in Fig. 11);
Fig. 11 einen teilweisen Längsschnitt der
Ausführungsform gemäß Fig. 10
(Schnitt nach Linie XI-XI in Fig.
10);
Fig. 12 eine seitliche Schnittansicht ähnlich
Fig. 10 einer weiteren Ausführungs
form (Schnitt nach Linie XII-XII in
den Fig. 13 und 14);
Fig. 13 einen teilweisen Schnitt der Anord
nung in Fig. 12 (Schnitt nach Linie
XIII-XIII in Fig. 12);
Fig. 14 einen weiteren teilweisen Schnitt der
Anordnung in Fig. 12 (Schnitt nach
Linie XIV-XIV in Fig. 12);
Fig. 15 einen Schnitt entsprechend Fig. 14
einer weiteren Variante;
Fig. 16 eine seitliche Schnittansicht einer
letzten Ausführungsform (Schnitt nach
Linie XVI-XVI in Fig. 17);
Fig. 17 einen teilweisen Schnitt der Anord
nung in Fig. 16 (Schnitt nach Linie
XVII-XVII in Fig. 16); und
Fig. 18 einen Schnitt entsprechend Fig. 17
einer weiteren Variante.
Der Gesamtaufbau des erfindungsgemäßen Eisenbahnoberbaus
samt Gleisrost bzw. Gleisjoch geht aus Fig. 1 hervor. Auf
dem eigentlichen Erdkörper 10 ist als erstes die übliche
Frostschutzschicht 12 aufgetragen und anschließend die
ebenfalls übliche hydraulisch gebundene Tragschicht (HGT)
14. Es folgt eine Tragplatte 16, die im bevorzugten Aus
führungsbeispiel von einer Betonplatte gebildet ist.
Diese ist in Schienenrichtung durchgehend ausgebildet,
gegebenenfalls mit Querfugen, um eine kontrollierte Quer
rißbildung sicherzustellen. Die Tragplatte 16 kann mit
einer Bewehrung 18 aus Querstäben 18a und Längsstäben 18b
versehen sein, um die Zugfestigkeit zu erhöhen.
Bei der Tragplatte kann es sich jedoch auch um eine
Platte aus Asphalt oder ähnlichem Material handeln.
Auf die Tragplatte 18 sind Schwellen 20 eines Gleisjochs
22 unmittelbar aufgelegt, wobei mit Vorteil als
Spannungsausgleichsschicht 24 eine Zwischenlage aus "Geo
textil" vorzusehen ist. Hierbei handelt es sich um ein
Vlies oder Gewebe aus Kunststoffmaterial. Vorzugsweise
ist eine Materialstärke von 300 g/cm² vorgesehen. Dieses
"Geotextil" kann als durchgehende Bahn verlegt werden,
was die Verlegungskosten dementsprechend klein hält, oder
auch auf die Größe der Unterseite der jeweiligen Schwelle
20 zugeschnitten sein, um den Materialaufwand dementspre
chend klein zu halten. Die Spannungsausgleichsschicht 24
verhindert übermäßige Spannungsspitzen im Kontaktbereich
zwischen der Tragplatte 16 und der auf ihr flächig auf
liegenden Schwelle 20. Die Schwelle 20 kann dabei mit
ihrer gesamten Unterseite 20a auf der Tragplatte 16 auf
liegen. Die Schwelle 20 kann im Bereich ihrer Längenmitte
auch mit einer in Fig. 1 strichliert angedeuteten, rela
tiv flachen Aussparung 20b an der Unterseite 20a ausge
bildet sein. Die Aussparung 20b verhindert, daß die
Schwelle im Bereich ihrer Längenmitte aufliegt, so daß
eine Biegung der Schwelle unter Last bei nicht genau ebe
ner Tragplatte 16 vermieden wird. Anstelle der Aussparung
20b an der Unterseite 20a der Schwelle 20 kann auch eine
entsprechende Aussparung an der Oberseite der Tragplatte
vorgesehen sein, wie diese noch anhand der Fig. 4 bis 6
erläutert wird.
Befestigungsmittel 26 dienen der Befestigung der die
Schienen 28 tragenden Schwellen 20 an der Tragplatte 18.
Sie werden von einem im wesentlichen U-förmig gebogenen,
die Schwelle 20 oben und seitlich umgreifenden, an den
Schwellenquerschnitt angepaßten Bügel 30 gebildet, der
mit Hilfe von an beide Bügelenden angreifenden Haltemit
teln 32 mit der Tragplatte 16 kraftübertragend verbunden
ist.
Die Haltemittel werden von einer Kopfschraube 34 gebil
det, die durch eine Bohrung 36a in einem nach außen hori
zontal abgewinkelten Bügelendabschnitt 36 des Bügels 30
gesteckt sind und in eine Mutter 38 innerhalb einer hin
terschnittenen Längsnut 40 der Platte 16 eingreifen
(siehe auch Fig. 2).
Die Längsnut 40 erstreckt sich gemäß Fig. 1 parallel zur
Längsrichtung der Schiene 28 in Breitenmitte der
Tragplatte 16. Sie wird durch den Innenraum einer Stahl
profilschiene 42 definiert, die beispielsweise C-Profil
aufweist oder das in Fig. 2 dargestellte Trapezprofil mit
nach oben aufeinander zu strebenden Trapezseiten zur Bil
dung der Nuthinterschneidung. Die Mutter 38 ist an den
Nutquerschnitt angepaßt, also mit dementsprechend abge
schrägten, einander gegenüberliegenden Seitenflächen 38a.
Um die Mutter 38 problemlos in die Längsnut 40 von oben
her einsetzen zu können, ist der Umriß der Mutter 38 an
genähert rechteckig mit einer in Nutlängsrichtung gemes
senen Breite a der Mutter 38, die kleiner ist, als die
lichte Einsetz-Weite der Längsnut 40. Die Mutter kann
dann in, gegenüber der unteren Teilabbildung der
Fig. 2 der Mutter 38, um 90 Grad mit vertikaler Achse
gedrehter Anordnung in die Längsnut 40 eingesetzt und
anschließend um 90 Grad zurückgedreht werden, so daß sich
die Flächen 38a an der Innenseite der Seitenschenkel 42a
der Stahlschiene 42 abstützten können.
Durch mehr oder weniger starkes Anziehen der in das Ge
winde 38c der Mutter 38 eingeschraubten Kopfschraube 34
in der Konfiguration gemäß Fig. 2 kann der Bügel 30 mehr
oder weniger stark in lotrechter Richtung auf die Trag
platte 16 herangezogen werden zur entsprechenden Vorspan
nung der Schwelle 20 gegen die Tragplatte 16.
Die Schienen 28 sind in üblicher, nicht näher dargestell
ter Weise über Schienenbefestigungseinrichtungen (Stahl
klammern oder dgl.) mit einer Zwischenlage 44 an den
Schwellen 20 befestigt.
Bei der Herstellung des Gleisunterbaus samt aufliegendem
Gleisjoch 22 geht man in der folgenden Weise vor:
Als erstes wird die Tragplatte 16 auf die HGT-Schicht 14
aufgetragen, wozu entsprechende Fertiger zur Verfügung
stehen. Bereits bei der Fertigung oder auch anschließend
wird die Längsnut 40 eingearbeitet unter Einsatz der
Stahlprofilschiene 42. Um den Zusammenhalt zwischen
Stahlprofilschiene 42 und Tragplatte 16 zu verbessern,
kann die Stahlprofilschiene 42 an ihrer Außenseite aufge
rauht oder profiliert sein, am besten mit einer Reihe von
Riefen 42b, die in Fig. 2 angedeutet sind.
Nach Aufbringen der Spannungsausgleichsschicht 24 werden
die Schwellen 20 aufgelegt, sei es als Teil des vormon
tierten Gleisjoches oder jeweils für sich mit anschlie
ßender Montage der Schienen 28. Dann werden die Befesti
gungsmittel 26 locker montiert, indem der jeweilige Bügel
30 aufgesetzt und die Kopfschrauben 34 in die vorher in
die Längsfuge 40 eingesetzten Muttern 38 locker
eingeschraubt werden. Die Muttern 38 können längs der
Längsfuge 40 praktisch ungehindert hin und her verschoben
werden, so daß die Bügel 30 und damit auch die Schwellen
20 in beliebiger Längsposition parallel zur
Schienenlängsrichtung an der Tragplatte 16 festgelegt
werden können. Desgleichen können die Schwellen 20 ohne
weiteres unter dem nur locker aufgesetzten Bügel 30 in
Querrichtung, d. h. parallel zur Längsrichtung der Schwel
len 20, zur entsprechenden Seitenjustierung des
Gleisjochs 20 verschoben werden und in jeder beliebigen
Position an der Tragplatte 16 fixiert werden. Solange die
Befestigungsmittel 26 nicht angezogen sind, kann sowohl
eine Seitenjustierung des Gleisjochs 22 vorgenommen wer
den, als auch eine Längsverschiebung von Abschnitten des
Gleisjochs, insbesondere aufgrund termischer Ausdehnung
und Kontraktion der Schienen 28, erfolgen.
Durch Anziehen der Befestigungsmittel 26, d. h. der Kopf
schrauben 34, läßt sich die einmal eingestellte Justier
position der Schwellen 20 dauerhaft fixieren. Dennoch ist
ein Nachjustieren ebenfalls auch nach langer Zeit ohne
weiteres möglich. Hierzu sind die Kopfschrauben 34 dem
entsprechend momentan zu lockern. Auch können einzelne
Schwellen 20 oder der gesamte Gleisrost demontiert wer
den, indem die Kopfschrauben 34 gelöst werden.
Zur Schalldämmung kann üblicher Schotter 45 eingesetzt
werden, der auf die Tragplatte 16 in die Zwischenräume 46
zwischen aufeinanderfolgenden Schwellen 20 eingefüllt
wird.
Man erhält so bei einfachem Herstellungs- und Justierauf
wand eine auch hohen Belastungen dauerhaft standhaltende
Konstruktion des Eisenbahnoberbaus mit Gleisrost und
durchgehender Tragplatte.
In den Fig. 4 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform des
Gleisoberbaus mit Gleisrost auf durchgehender Tragplatte
dargestellt. Bauelemente, die ihrer Funktion nach solchen
der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 entsprechen,
sind mit denselben Bezugsziffern, jedoch jeweils vermehrt
um die Zahl 100 versehen. Im folgenden wird in erster
Linie auf die unterschiedlichen Merkmale dem zweiten Aus
führungsform eingegangen, so daß für die gemeinsamen
Merkmale ausdrücklich auf die vorstehende Beschreibung
des ersten Ausführungsbeispiels Bezug genommen wird.
Der Hauptunterschied liegt darin, daß beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel das kraftübertragende Element, nämlich die
Mutter 38, durch eine vertikal nach oben gerichtete Aus
ziehkraft innerhalb der hinterschnittenen Längsnut 40 auf
Scherung beansprucht wird, so daß eine formschlüssige
Verbindung vorliegt, die ein Ausziehen der Befestigungs
mittel 16 aus der Längsnut 40 zuverlässig verhindert.
Andererseits ist die Montage sowie ggf. Demontage
erschwert, da hierzu die Kopfschraube 34 vollständig von
der Mutter 38 gelöst werden muß und die Mutter 38 beim
Einsetzen oder Herausnehmen aus der Längsnut 40 um 90°
gedreht werden muß.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 liegt
im wesentlichen eine kraftschlüssige Verbindung vor, bei
der in erster Linie Reibungskräfte ein Herausziehen der
Haltemittel 116 aus der Längsnut 140 so lange verhindern,
wie die Auszugskräfte die Reibungskräfte nicht über
schreiten. Die Längsnut 140 ist aus diesem Grunde entwe
der mit parallel zueinander verlaufenden Nutflanken oder
besser mit nach oben geringfügig aufeinander zu laufenden
Nutflanken 146 versehen. Der Neigungswinkel α jeder Nut
flanke gegenüber der Vertikalrichtung beträgt 1/2° bis
5°, besser 1 bis 3°, am besten etwa 2°. In letzterem
Falle beträgt dann der Einschließwinkel 2α zwischen bei
den Nutflanken 146 4°. Bei einer Nutbreite a der Längs
nut 140 am Nutboden von 80 mm ergibt sich eine Nutbreite
b am oberen Ende des Nutquerschnitts von 76,5 mm.
Zur weiteren Verbesserung des Kontakts zwischen den Nut
flanken 146 und einem in die Längsnut 140 einzusetzenden,
in den Fig. 5 und 6 dargestellten Spreizelement in Form
eines Spreizprofils 150, sind beide Nutflanken 146 mit
einer in Nutlängsrichtung verlaufenden Profilierung ver
sehen. Diese bildet im Querschnitt der Fig. 7 jeweils
eine Wellenlinie 152, die sowohl tangential in die Trag
plattenoberseite 116a der Tragplatte 116 übergeht als
auch in den Nutboden 140a. Jede Wellenlinie 152 kann von
insbesondere drei Wellenzügen gebildet sein, wobei die
Wellenamplitude c etwa 1 bis 3 mm, besser 1 bis 2 mm, am
besten etwa 1,5 mm beträgt. Die Nuttiefe d beträgt im
Beispielsfalle 50 mm. Die Wellenlinie 152 besteht aus
einer Reihe aufeinanderfolgender Teilkreise. Wie in Fig.
7, rechte Hälfte im einzelnen dargestellt ist, folgen auf
einen Teilkreis im Radius R1 (10 mm) an der Nutmündung
der Reihe nach vier Teilkreise mit gleichen Radien
R1, R2, R3 und R4 (8 mm) sowie ein unterer Teilkreis mit
Radius R6 (6 mm).
Das bereits erwähnte Spreizprofil 150 hat einen im
wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit an den Nutflanken
146 anliegenden Seitenwänden 154 und einem diese verbin
denden Verbindungssteg 156 an den oberen Enden der Sei
tenwände 154.
Das Aufspreizen des Spreizprofils 150 erfolgt mit Hilfe
eines Druckelements in Form einer geraden Druckschiene
158. Diese liegt mit in Richtung nach oben aufeinander zu
laufenden Seitenflächen 158a an den dementsprechend ge
neigten Innenflächen 154a der Seitenwände 154 an unter
Bildung jeweils einer Art "Doppelkeilanordnung". Diese
führt dazu, daß bei einer entsprechenden Relativbewegung
zwischen Druckschiene 158 und Spreizprofil 150 die Sei
tenwände 154 zunehmend nach außen zur Anlage an die Nut
flanken 146 gedruckt werden.
Dies ist im dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch
realisiert, daß an die beiden Enden der Druckschiene 158
Spannelemente in Form von Schraubbolzen 160 angreifen,
die mit ihrem anderen Bolzenende jeweils an einem Ende
des die Schwelle 120 übergreifenden Bügels 130 in axialer
Richtung festgelegt sind. Durch mehr oder weniger starkes
Einschrauben der Schraubbolzen 160 in eine entsprechende
Gewindebohrung 158b am jeweiligen Profilschienenende kann
der Grad der Aufspreizung des Spreizprofils 150 in ge
wünschter Weise eingestellt werden. Dabei stützt sich das
Spreizprofil 150 mit seinem Verbindungssteg 156 an der
Unterseite 120a der Schwelle 120 ab, so daß entsprechende
Reaktionskräfte beim Einschrauben der Schraubbolzen 160
unmittelbar in die Schwelle 120 geleitet werden.
An den unteren Enden der Seitenwände 154 des Spreizpro
fils 150 sind einander zugewandte Vorsprünge 162 vorgese
hen, die eine Randverstärkung der Seitenwände 154 bilden,
die eine Beschädigung der Spreizprofile beim Einsetzen in
die Längsnut 140 verhindern.
Zum generellen Aufbau ist noch anzumerken, daß anstelle
der in der Schwelle 20 vorgesehenen Aussparung 20b im
Bereich der Längenmitte der Schwelle nunmehr die Trag
platte 116 mit einer entsprechend geformten Aussparung
116a versehen ist, die sich beidseits der Längsnut 140
erstreckt. Die Aussparungstiefe beträgt beispielsweise
10 mm bei einer Gesamtbreite von 60 cm. Wie beim zuerst
beschriebenen Ausführungsbeispiel ist auch hier eine Zwi
schenlage in Form einer Spannungsausgleichsschicht 124
(Geotextil) zwischen Schwelle 120 und Tragplatte 116 vor
gesehen, die sich auf die Berührungsflächen beschränken
kann.
Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel kann auch
beim zweiten Ausführungsbeispiel die Längsnut 140 vor
teilhafterweise bereits bei der Fertigung der durchgehen
den Tragplatte 116 miteingearbeitet werden, wie auch die
Ausnehmung 116a. Die Profilierung der Längsnut 140 gemäß
Fig. 7 kann ebenfalls bereits bei der Plattenfertigung
erfolgen. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel
können die Haltemittel aus Spreizprofil 150, Druckschiene
158 und Schraubbolzen 160 im zusammengebauten Zustand in
die Längsnut 140 von oben her eingeführt werden. Dies
eröffnet die Möglichkeit einer kompletten Vormontage ei
nes Gleisjochs aus die Schienen 128 tragenden Schwellen
120, versehen mit den Befestigungsmitteln aus Bügel 130,
Schraubbolzen 160, Spreizprofil 150 und Druckschiene 158.
Die Schraubbolzen 160 sind dabei natürlich nicht stärker
angezogen, um die Spreizprofile 150 ohne weiteres in die
Längsnut 140 einführen zu können. Hierbei sind die abge
rundeten Kanten (Radius R1) der Längsnut 140 gemäß Fig. 7
hilfreich.
Nach Einjustieren der Schwellen 120 parallel und
senkrecht zur Nutlängsrichtung werden die Schraubbolzen
160 angezogen, woraufhin die Seitenwände 154 des Spreiz
profils 150 sich unter dementsprechend großer Normalkraft
gegen die Nutflanken 146 abstützen. Aufgrund der gering
fügigen Neigung der Nutflanken 146 sowie ihrer "Ondulie
rung" erhält man zusätzlich zum Reibungskraftschluß auch
noch einen gewissen Formschluß. Es besteht daher nicht
die Gefahr, daß während des normalen Zugfahrbetriebs auf
tretende, die Schwellen momentan nach oben abzuheben ver
suchende Kräfte die Rückhaltekräfte der beschriebenen
Spreizverbindung überschreiten.
Andererseits besteht die Möglichkeit zu Reparaturzwecken
einzelne Schwellen oder sogar ein komplettes Gleisjoch
ohne Demontage der beschriebenen Befestigungsmittel von
der durchgehenden Tragplatte 116 beispielsweise mit Hilfe
eines entsprechenden Krans abzuheben. Gegebenenfalls müs
sen die Schraubbolzen 160 etwas gelockert werden. Die
Montage des Gleisjochs nach erfolgter Reparatur ist in
gleicher Weise schnell und einfach durchzuführen.
In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, wobei wiederum Bauelemente, die
ihrer Funktion nach solchen im zweiten Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 4 bis 7 entsprechen, mit denselben
Bezugsziffern, jedoch jeweils vermehrt um die Zahl 100,
versehen sind. Auch hier beschränkt sich die Beschreibung
auf die Erläuterung der Unterschiedsmerkmale, so daß im
übrigen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
Der Aufbau der Befestigungsmittel ähnelt dem des zweiten
Ausführungsbeispiels, da auch hier der die Schwelle 220
übergreifende, im wesentlichen U-förmige Bügel 230 mit
seitlich abstehenden Bügelenden 230a über Schraubbolzen
260 mit einer Druckschiene 258 verbunden ist, die sich
innerhalb der Längsnut 240 erstreckt. Es ist jedoch kein
Spreizprofil vorgesehen. Dafür ist die Längsnut 240 ent
sprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis
3 hinterschnitten mit geneigten Nutflanken 246, die nach
oben hin aufeinander zu laufen. Zur Erhöhung der Ausreiß
festigkeit wird die Längsnut 240 vom Innenraum einer ge
mäß Fig. 8 angenähert trapezförmigen profilierten Stahl
schiene 242 gebildet.
Zum Einsetzen der Druckschiene 258 wird diese
zweckmäßigerweise etwas um ihre Längsachse gekippt und
dann in die Stahlschiene 242 eingesetzt. Die Seitenflä
chen 258a der Druckschiene 258 sind entsprechend der Nei
gung der Nutflanken 246 geneigt.
Die die Schwelle 220 tragende Tragplatte 216 ist im dar
gestellten Ausführungsbeispiel durchgehend eben ausgebil
det. Es kann jedoch bedarfsweise auch hier eine Ausneh
mung vorgesehen sein, ebenso wie im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 bis 7 im Bedarfsfalle die Ausnehmung 116a
auch wegfallen kann.
Nach dem Einsetzen der Druckschiene 258 werden die
Schraubbolzen 260 durch entsprechende Bohrungen 230b an
den Bügelenden 230a des Bügels 230 gesteckt und die Ge
windebohrungen 258b an den Enden der Druckschiene 258
eingeschraubt, bis eine gewünschte Vorspannung erreicht
ist. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Weise.
Die folgenden Ausführungsbeispiele unterscheiden sich den
vorangegangenen im wesentlichen durch Umgestaltungen der
Bügelform. So zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß den
Fig. 10 und 11 eine Doppelbügel-Anordnung aus einem obe
ren, relativ niedrigbauenden Bügel 330 und einem unteren
Bügel 370, die die Schwelle 320 insgesamt umfassen. Die
jeweiligen, nach außen abgewinkelten Bügelenden 330a bzw.
370a sind jeweils über Schraubbolzen-Mutternverbindungen
372 miteinander einstellbar verbunden. Der Mittelab
schnitt 370b des unteren Bügels 370 dient gleichzeitig
als Druckschiene. Hierzu erstreckt er sich mit Abstand
von der Unterseite 320a der Schwelle 320 innerhalb der
Längsnut 340. Er greift in ein Spreizprofil 354 ein, wel
ches in Aufbau und Funktion dem Spreizprofil 154 ent
spricht. Dementsprechend sind auch die Seitenflächen 358a
des Mittelabschnitts 370b nach oben zulaufend geneigt, um
flächig an den entsprechend geneigten Innenflächen 354a
des Spreizprofils 354 anzuliegen.
Durch entsprechendes Anspannen oder Lockern der Schraub
verbindungen 372 kann das Spreizprofil 354 in gewünschter
Weise mehr oder weniger stark an die Nutflanken 346 der
Längsnut 340 gedrückt werden. Es ergibt sich im wesentli
chen die gleiche Funktion wie beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 bis 7. Auch kann die Längsnut 340 von der
Rechteckform entsprechend Fig. 7 geringfügig abweichen.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 12 bis 14 kommt mit
einem einzigen Bügel 430 aus, wobei ein Seitenschenkel
430d des Bügels 430 gleichzeitig als Druckschiene dient.
Dementsprechend ist der Bügel 430 nach einer Seite der
Schwelle 420 hin offen, wobei die Bügelenden 430a wiede
rum über dementsprechend lange Schraubbolzen 460 mitein
ander einstellbar verbunden sind. Gemäß der in Fig. 15
angedeuteten Variante kann die Druckschiene 440d′ mit
einem Spreizprofil 454′ zusammenwirken entsprechend der
in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform.
Es kommt jedoch auch eine andere Art der Verankerung in
der Längsnut 440 in Betracht. Wie die Fig. 12 bis 14 zei
gen, wird das Spreizelement nunmehr von einer Hartgummi
leiste 476 gebildet mit einer der Nutbreite im wesentli
chen entsprechenden Leistenbreite d. Die Leiste 476 liegt
daher zum einen an den beiden Nutseitenflanken 446 an und
zum anderen an der Unterseite 420a der Schwelle 420 und
der Oberseite 430e des Seitenschenkels 430d des Bügels
430. Die Breite des Seitenschenkels 430d entspricht wie
derum der Nutbreite.
Um die Montage und Demontage, insbesondere das Schließen
des um die Schwelle 420 gelegten Bügels 430 zu erleich
tern, ist eines der beiden Bügelenden 430a, am besten das
untere Bügelende, mit einem Aufnahmeschlitz 478 versehen,
in den ein Halsabschnitt 460b eines Hammerkopf-Endes 460a
des Schraubbolzens 460 seitlich einsetzbar ist. Der Hals
abschnitt ist an die Schlitzform angepaßt, so daß der
Schraubbolzen 460 gegen Verdrehung gesichert ist. Durch
Anziehen einer Mutter 480 am oberen Schraubbolzenende
können die Bügelenden 430a zusammengespannt werden mit
der Folge, daß der Bügelabschnitt 430d die Hartgummi
leiste 476 zunehmend komprimiert. Die Folge ist eine dem
entsprechend zunehmende Druckkraft zwischen Leiste 476
und Nutflanken 446. Dies erhöht den Reibungskraftschluß
und, bei einer Nutgestaltung entsprechend Fig. 7, in ge
wisser Weise auch den Formschluß, da die Hartgummileiste
476 zunehmend in das Wellenprofil der Nutflanken einge
druckt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 16 bis 18 er
folgt die Krafteinleitung seitlich neben der Schwelle 520
und nicht unterhalb der Schwelle wie in den übrigen Aus
führungsbeispielen. Das untere Bügelende 530a dient hier
bei als Gegendruckelement, an dessen Unterseite das je
weilige Spreizelement in Form einer Hartgummischeibe 576
(Fig. 16 und 17) bzw. das Spreizprofil 576′ (Fig. 18)
anliegt. Der das untere Bügelende 530a tragende untere
Seitenschenkel 530d ist durchgehend gerade und liegt an
der Unterseite 520a der Schwelle 520 flächig an.
Die Hartgummischeibe 576 ist wiederum an die Nutbreite
angepaßt und weist beispielsweise quadratischen Umriß auf
(s. Fig. 17, unten). Sie weist eine zentrale Durchgangs
bohrung 576a auf, durch die ein Schraubbolzen 560
hindurchgesteckt ist, so daß die Hartgummischeibe 576 auf
der Oberseite eines entsprechend der Hartgummischeibe 576
im Umriß quadratischen Bolzenkopfes 560a des Schraubbol
zens 560 liegt. Zur Erleichterung von Montage und Demon
tage durchsetzt der Bolzen 560 wiederum einen in Fig. 16
nach links hin offenen Schlitz 578 im unteren Ende 530a
des Bügels 530.
Das obere Ende des Schraubbolzens 560 ist wiederum durch
eine entsprechende Bohrung 579 (oder Schlitz) am oberen
Ende 530a des Bügels 530 hindurchgesteckt und mit einer
Mutter 580 versehen, die sich auf der Oberseite des Bü
gels 530 abstützt. Durch Verdrehen der Mutter 580 kann
die Hartgummischeibe 576 in gewünscht er Weise derart
axial komprimiert werden, daß sie sich mit einer ge
wünschten Kraft seitlich an den Nutflanken abstützt zur
Erzeugung einer entsprechend hohen Reibungskraft.
Die Variante gemäß Fig. 18 verwendet anstelle der Hart
gummischeibe wiederum eine Doppelkeil-Anordnung ähnlich
Fig. 11 oder Fig. 15, wobei hier das Spreizprofil 576′
etwas abgewandet ist. Der Verbindungssteg 556 befindet
sich nunmehr an den unteren Enden der beiden Seitenwände
554, die sich folgerichtig unmittelbar an der Unterseite
des Endes 530a des Bügels 530 abstützen. Zur Erzeugung
der Keilwirkung ist am unteren Ende des Schraubbolzens
560′ dementsprechend ein Schraubbolzenkopf 590 mit abge
schrägten Seitenflächen 590a vorgesehen entsprechend der
Neigung der Innenflächen der Seitenwände 554. Durch An
ziehen der nicht dargestellten Mutter 580 am oberen Ende
des Schraubbolzens 560 kann das Spreizprofil 576′ in ge
wünschter Weise mehr oder weniger weit aufgespreizt wer
den zur Erzeugung einer entsprechenden Reibungskraft in
nerhalb der Nut 540′.
Claims (31)
1. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte
(16)
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (16) mit wenigstens einer Längs nut (40; . . . 540) versehen ist, und
daß die Schwellen (30; . . . 530) des Gleisrostes auf der Tragplatte mit Hilfe von Befestigungsmitteln befestigt sind, die in der Längsnut (40; 140 . . . 540) verankert sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (16) mit wenigstens einer Längs nut (40; . . . 540) versehen ist, und
daß die Schwellen (30; . . . 530) des Gleisrostes auf der Tragplatte mit Hilfe von Befestigungsmitteln befestigt sind, die in der Längsnut (40; 140 . . . 540) verankert sind.
2. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellen (30 . . . 530) auf der Tragplatte
aufliegen, vorzugsweise mit Zwischenlage einer
Spannungsausgleichsschicht.
3. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsausgleichsschicht (24; 124) ein
Vlies oder Gewebe aus Kunststoffmaterial, vorzugs
weise Geo-Textil, ist.
4. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel einen die jeweilige
Schwelle übergreifenden Bügel (30; . . . 530) umfas
sen, dessen beide Enden über Haltemittel mit der
Längsnut (40; . . . 540) kraftübertragend verbunden
sind.
5. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut (40; 240) hinterschnitten ist, und
daß die Befestigungsmittel Haltemittel umfassen mit einem in die Längsnut (40; 240) eingreifenden, sich an den Nutflanken abstützenden Halteteil.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut (40; 240) hinterschnitten ist, und
daß die Befestigungsmittel Haltemittel umfassen mit einem in die Längsnut (40; 240) eingreifenden, sich an den Nutflanken abstützenden Halteteil.
6. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil von einer an den Nutquerschnitt
angepaßten Schraubenmutter oder von einem Bolzen mit
an den Nutquerschnitt angepaßten Schraubenmutter
(38) oder von einem Bolzen mit an den Nutquerschnitt
angepaßtem Kopf (Hammerkopf) gebildet ist.
7. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut (40; 240) von einer in die Trag
platte eingesetzten Stahlprofilschiene (42) mit
C-Profil oder Trapez-Profil gebildet ist.
8. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlprofilschiene (42) an ihrer Außenseite
aufgerauht oder profiliert ist.
9. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlprofilschiene (42) an ihrer Außenseite
mit Riefen versehen ist.
10. Gleisrost (22) nach durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut (140; 340; 440, 540) im wesentlichen
parallel zueinander verlaufende Nutflanken
(146; 346; 446) aufweist, und daß die Befestigungsmit
tel Haltemittel umfassen mit einem in die Längsnut
(140; 340; 440; 540) eingreifenden, an die Nutflanken
(146; 346; 446) andrückenden Spreizelement.
11. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nutflanken (146) in Richtung nach oben ge
ringfügig aufeinander zulaufen mit einem Einschließ
winkel (2α) von 1 bis 10°, vorzugsweise 2 bis 6°,
besser 3 bis 5°, am besten etwa 4°.
12. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nutflanken (146) eine in Nutlängsrichtung
verlaufende Profilierung aufweisen.
13. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilierung im Nutzquerschnitt im wesentli
chen eine Wellenlinie (152) bildet und daß die
Amplitude (c) der Wellenlinie vorzugsweise 1
bis 3 mm, besser 1 bis 2 mm, am besten etwa 1,5
mm beträgt.
14. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
einem der
Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spreizelement mittels wenigstens einer Dop
pelkeilanordnung aufspreizbar ausgebildet ist.
15. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spreizelement einen im wesentliche U-förmi
gen Querschnitt mit an den Nutflanken (146) anlie
genden Seitenwänden (154 und einem Verbindungssteg
(156), vorzugsweise an den oberen Enden der Seiten
wände (154), aufweist, daß die einander zugewandten
Innenflächen (154a) der Seitenwände (154) in Rich
tung nach oben aufeinander zu laufen, und daß die
Haltemittel ein an den Innenflächen (154a) der Sei
tenwände (154) des Spreizelements anliegendes Druck
element sowie ein an das Druckelement angreifendes
Spannelement zum Aufspreizen des Spreizelements auf
weist.
16. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement von einer Druckschiene (158)
gebildet ist, die an den Innenflächen des Spreizel
ements anliegen, in Richtung nach oben aufeinander
zu laufende Seitenflächen (158a) aufweist, und daß
das Spannmittel einen Gewindebolzen (160) umfaßt zum
Einstellen des Abstandes der Druckschiene (158) von
der Unterseite (116a) der Schwelle (120).
17. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement von einem Schraubbolzenkkopf
(590) oder einer Schraubenmutter einer Schraubver
bindung gebildet ist mit an den Innenflächen des
Spreizelements anliegenden, in Richtung nach oben
aufeinander zu laufenden Seitenflächen (590a).
18. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den unteren Enden der Seitenwände (154) des
Spreizelements einander zugewandte Vorsprünge (162)
vorgesehen sind.
19. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spreizelement von einem allseits verform
baren Kompressionsteil, vorzugsweise Hartgummiteil
(476; 576), gebildet ist, welches an den Nutflanken
(446), an der Oberseite eines Druckelements sowie an
der Unterseite (420a) der Schwelle (420) oder eines
Gegendruckelements (530a) anliegt, und daß ein an
das Druckelement angreifendes Spannelement vorgese
hen ist zur Kompression des Kompressionsteils zwi
schen Druckelement und Schwelle bzw. Gegendruckele
ment und dementsprechendem Andruck des Kompression
steils an die Nutflanken (446).
20. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement von einer Druckschiene (Seiten
schenkel 430d) gebildet ist mit einer der Nutbreite
entsprechenden Schienenbreite, und daß das Spannele
ment einen Gewindebolzen (460) umfaßt zum Einstellen
des Abstandes der Druckschiene von der Unterseite
der Schwelle (420).
21. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement von einem an die Nutbreite an
gepaßten Schraubbolzenkopf (560a) oder Schraubenmut
ter gebildet ist.
22. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 16, oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Enden der Druckschiene (158; 258) mit
den beiden Enden des die Schwelle (120; 220) über
greifenden Bügels (130; 230) verbunden sind, vorzugs
weise über wenigstens eine einstellbare Schraubver
bindung (Fig. 6; Fig. 9).
23. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 16 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckschiene vom mittleren Abschnitt (370b)
eines im wesentlichen U-förmigen, die Schwelle (320)
von unten umgreifenden Bügels (370) gebildet ist,
dessen Enden (370a) mit den Enden (330a) des die
Schwelle (320) von oben übergreifenden Bügels (330)
verbunden sind, vorzugsweise über wenigstens eine
einstellbare Schraubverbindung (Fig. 10).
24. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 16 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im wesentlichen U-förmige Bügel (430) die
Schwelle (420) seitlich umgreift, daß ein Seiten
schenkel (430d) der U-Form des Bügels die Druck
schiene bildet, und daß die Enden (430a) des Bügels
(430) über eine einstellbare Schraubverbindung mit
einander verbunden ist (Fig. 12).
25. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach Anspruch 17 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im wesentlichen U-förmige Bügel (530) die
Schwelle (520) dreiseitig umgreift, daß eine (530d)
der beiden Seitenschenkel der U-Form an der Unter
seite der Schwelle (420) anliegt mit einem über die
Schwelle vorkragenden unteren Bügelende (530a), und
daß das Bügelende (530a) als Gegendruckelement aus
gebildet ist, an dessen Unterseite das Spreizelement
bzw. das Kompressionselement anliegt zur Verspannung
durch einen, beide Bügelenden (530a) miteinander
verbindenden, den Schraubbolzenkopf (560a: 590a) bzw.
die Schraubenmutter tragenden Spannbolzen (560;
560′).
26. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenzwischenräume zumindest teilweise
mit Schotter verfüllt sind.
27. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellen (20; . . . 520) lediglich im Bereich
ihrer Längenmitte an der Längsnut (40; . . . 540) ver
ankert sind.
28. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte (16) nach
Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellen (20; 120) im Bereich ihrer
Längenmitte lichten Abstand zur Tragplatte
(16; 116) aufweisen.
29. Gleisrost (22) auf durchgehender Tragplatte
(16) nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (116) mit einer Aussparung
(116a) beidseits der Längsnut (140) versehen
ist mit einer Aussparungstiefe von vorzugsweise
von 5 bis 15 mm, am besten etwa 10 mm.
30. Verfahren zur Herstellung eines Eisenbahnober
baus mit Gleisrost auf durchgehender Tragplatte
mit folgenden Schritten:
- a) Herstellen einer Tragplatte (16; 116) mit Längsfuge (40; 140),
- b) Auflegen der Schwellen eines Gleisro stes, vorzugsweise Gleisjochs, auf die Tragplatte (16; 116), vorzugsweise mit Zwischenlage einer Spanungsaus gleichsschicht,
- c) lockeres Montieren von in der Längs nut verankerbaren Befestigungsmitteln zum Befestigen der Schwellen (20; . . . 520) an der Tragplatte (16; 116),
- d) Justieren des Gleisrostes
- e) Anziehen der Befestigungsmittel.
31. Verfahren zur Demontage eines Gleisjochs von
der Tragplatte eines gemäß Anspruch 29 herge
stellten Eisenbahnoberbaus,
dadurch gekennzeichnet,
daß man das Gleisjoch von der Tragplatte
(16; 116) komplett abhebt, ggf. nach Lockern der
Befestigungsmittel.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4336877A DE4336877A1 (de) | 1993-08-18 | 1993-10-28 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
| EP94112925A EP0640718B1 (de) | 1993-08-18 | 1994-08-18 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
| DE59406117T DE59406117D1 (de) | 1993-08-18 | 1994-08-18 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
| AT94112925T ATE166936T1 (de) | 1993-08-18 | 1994-08-18 | Gleisrost auf durchgehender tragplatte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4327817 | 1993-08-18 | ||
| DE4336877A DE4336877A1 (de) | 1993-08-18 | 1993-10-28 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4336877A1 true DE4336877A1 (de) | 1995-03-02 |
Family
ID=6495493
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4336877A Ceased DE4336877A1 (de) | 1993-08-18 | 1993-10-28 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
| DE59406117T Expired - Lifetime DE59406117D1 (de) | 1993-08-18 | 1994-08-18 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59406117T Expired - Lifetime DE59406117D1 (de) | 1993-08-18 | 1994-08-18 | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE4336877A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29514571U1 (de) * | 1995-09-11 | 1997-01-23 | Heilit + Woerner Bau-AG, 81677 München | Gleisrost auf durchgehender Tragplatte |
| CN103518019A (zh) * | 2011-04-05 | 2014-01-15 | 纽斯特莱罗米尼私人有限公司 | 路轨轨道轨枕支承体 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1731155A (en) * | 1928-05-29 | 1929-10-08 | Wildt Steffen | Track |
| DE3710188A1 (de) * | 1987-03-27 | 1988-10-13 | Achim Wirth | Spannoberbau |
| DE4113566A1 (de) * | 1991-04-25 | 1992-10-29 | Deutsche Asphalt Gmbh | Schotterlose oberbaukonstruktion fuer schienenbahnen |
| DE4316664A1 (de) * | 1993-05-11 | 1994-11-17 | Frenzel Otto Bauunternehmen | Lagestabiler Eisenbahnoberbau |
-
1993
- 1993-10-28 DE DE4336877A patent/DE4336877A1/de not_active Ceased
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1994
- 1994-08-18 DE DE59406117T patent/DE59406117D1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59406117D1 (de) | 1998-07-09 |
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Legal Events
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