DE457169C - Maschinenrad, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents

Maschinenrad, insbesondere fuer Lokomotiven

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DE457169C
DE457169C DEL62715D DEL0062715D DE457169C DE 457169 C DE457169 C DE 457169C DE L62715 D DEL62715 D DE L62715D DE L0062715 D DEL0062715 D DE L0062715D DE 457169 C DE457169 C DE 457169C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0006—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels
    • B60B17/002—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels with counter-balance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Maschinenrad, insbesondere für Lokomotiven. Die nach bekannten Verfahren aus Stahlguß hergestellten Lokomotivräder enthalten Teile von sehr verschiedener Masse. Die Nabe und das Gegengewicht sind viel massiger als die Speichen und der Kranz. Hierdurch entstehen große Herstellungsschwierigkeiten. Das Rad wird nämlich während des Festwerdens des Stahls sehr großen Spannungen infolge der eintretenden Zusammenziehung unterworfen, zunächst einem Schrumpfen des Kranzes in der Richtung zur Nabe, dann einem Schrumpfen der Nabe in der Richtung zur Achse, endlich einem Schrumpfen des Gegengewichts in der Richtung auf seinen Mittelpunkt und einem Zusammenziehen einer jeden Speiche nach ihrer Mitte zu. Das letztere ergibt sich daraus, daß der mittlere Teil einer jeden Speiche am schnellsten abgekühlt wird, da er am «-eitesten sowohl von dem Kranz, wie von der Nabe entfernt ist. Es entstehen daher in dem Rade sehr große Spannungen.
  • Man hat, um diesen Spannungen entgegenzuwirken, vorgeschlagen, jede Speiche eines Rades mit dem Kranz durch zwei Abzweigungen zu verbinden, um die Widerstandsfähigkeit und Nachgiebigkeit des Rades zu erhöhen.
  • Es ist aber bisher nicht möglich gewesen, die Gußspannungen zwischen Speichen und Nabe zu überwinden.
  • Der verlorene Kopf ist zwar dazu bestimmt, die Masse der Nabe während der Abkühlung mit geschmolzenem Metall zu speisen, aber bei der großen Zahl der Spannungszonen (die Zahl ist dieselbe wie diejenige der Speichen), der geringen Ausdehnung dieser Zonen und dem zähflüssigen Zustand des Metalls, welches in diesem Augenblick die Nabe bildet, kommt es vor, daß der Druck des verlorenen Kopfes nicht genügt, um die Zugkraft, welche die Speichen auf die Nabe ausüben, auszugleichen. Diese Zugkräfte führen daher häufig zu der Bildung von Rissen auf der Nabe.
  • Die Risse lassen sich infolge der während der vorzeitigen ,#£bkrihlung der Speichen entstehenden Oxydation nicht wieder durch Bindung des Metalls entfernen.
  • Unter diesen Verhältnissen kann die Nabe nicht mehr die erforderliche Festigkeit besitzen, um auf den Kranz im Betrieb die bedeutenden Kräfte mit voller Sicherheit zu übertragen. Infolge. von Schwingungen kann sich die Nabe der Achse ausdehnen und das Rad ausheben, was bei Lokomotivrädern zu schweren Unfällen Anlaß geben würde.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Rad, welches für Lokomotiven und andere Maschinen bestimmt ist, und bei dessen Herstellung die Mängel der bekannten Einrichtungen beseitigt sind. Das Rad ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Speichen, anstatt den Kranz unmittelbar mit der Nabe zu verbinden, mit einer benachbarten Speiche verbunden ist, so daß die Zahl der Angriffspunkte der Speichen an der :Tabe und infolgedessen die Zahl der Spannungsbereiche v erringert ist. Der verlorene Kopf kann daher ohne Schwierigkeiten diese kleinere Zahl von Spannungsbereichen speisen ünd die Bildung von Rissen auf der Nabe verhindern.
  • Ein Lokomotivrad gemäß der Erfindung wird z. B. durch die beifolgenden Abbildungen dargestellt.
  • Abb. r ist ein Aufriß des Rades, Abb. 2 ein Schnitt des Rades nach der gebrochenen Linie4-4-4 der Abb. i.
  • Das Rad trägt zwei Reihen von Speichen 51 und 52. Die Speichen 51 stehen in unmittelbarer Verbindung mit der Nabe r, während die Speichen 52 mit den Nebenspeichen 51 durch zwei Abzweigungen 201 und 2o2 in der Weise verbunden sind, daß zwischen den Abzweigungen und der Nabe ein dreieckiger Raum 2r bleibt.
  • Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß die Zahl der Punkte, an denen die Zugkräfte an der Nabe r angreifen, auf die Hälfte der Zahl der Speichen verringert wird. Da nur die Speichen 51 an der Nabe angreifen, ist infolgedessen auch die Zahl der Spannungsbereiche r5 auf die Hälfte zurückgeführt. Diese der Zahl nach verringerten Bereiche können während des Festwerdens gleichmäßig durch den verlorenen Kopf r6 versorgt werden. Die Entstehung von Rissen auf der Nabe r wird daher vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschinenrad, insbesondere für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Speichen, anstatt den Kranz unmittelbar mit der Nabe zu verbinden, mit benachbarten Speichen verbunden ist, so daß die Zahl der Angriffspunkte der Speichen an der Nabe und infolgedessen die Zahl der Spannungsbereiche an der Nabe während der Erstarrung verringert wird.
DEL62715D 1925-03-14 1925-03-14 Maschinenrad, insbesondere fuer Lokomotiven Expired DE457169C (de)

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