DE482553C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladenformware - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladenformware

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DE482553C
DE482553C DEG69460D DEG0069460D DE482553C DE 482553 C DE482553 C DE 482553C DE G69460 D DEG69460 D DE G69460D DE G0069460 D DEG0069460 D DE G0069460D DE 482553 C DE482553 C DE 482553C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/22Chocolate moulds
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    • A23G1/21Apparatus for moulding hollow products, open shells or other articles having cavities, e.g. open cavities

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladenformware Schokoladenplätzchen und bildmäßige Gestaltungen von Schokolade, wie Osterhasen, Lämmchen o. dgl., hat man bisher lediglich aus weicher Schokoladenmasse, also einer an Kakaobutter reichen Schokolade hergestellt. Man hat diese weiche Schokoladenmasse auf Bleche gebracht, in welche die der jeweils gewünschten Form der Pastillen entsprechenden Vertiefungen gestanzt waren. Um die Schokoladenmasse den vertieften Formen möglichst anzupassen, walzte man die weiche Schokoladenmasse aus und nahm die nicht wn der Vertiefung bleibende Masse mit dem Messer ab.
  • Nach neueren Verfahren arbeitet man mit Plätzchenmaschinen, bei welchen festere, d. h. trockenere Schokolade durch Löcher einer Löcherplatte hindurchgepreßt wird, um dann durch Rütteln die endgültige Form zu erhalten. Formware hat man auf diese Weise jedoch nicht hergestellt.
  • Die bekannten Verfahren zur Herstellung von Schokoladenformware gestatten lediglich die Verarbeitung von flüssiger, also- kakaobutterreicher Schokolade; sie bedingen daher einen verhältnismäßig hohen Preis der hergestellten bildmäßigen Erzeugnisse (Osterhasen, Lämmchen o. dgl.).
  • Nach dem vorliegenden Verfahren wird nun kakaobutterarme, also verhältnismäßig billige Schokolade bildmäßiger Gestaltung zum ersten Male hergestellt. Die Herstiellung geschieht mit der Pastillen- oder Plätzchenmaschine, indem die kakaobutterarme Schokolade aus der Maschine auf Bleche aufgebracht wird, in denen die entsprechend gewünschte bildmäßige Form des Schokoladenerzeugnisses in ihren seitlichen Begrenzungen durch Vertiefungen, d.. h. Prägungen des Formbodens, angeordnet ist. Da die Lage dieser Formplatte zu den Tropföffnungen der Pastillenmaschine genau bestimmbar ist, wird dafür Sorge getragen, daß für die bildmäßige Ausgestaltung die Tropfen in bestimmter Anordnung in die Vertiefungen fallen. Das ist wichtig, weil die -endgültige Form nicht durch Walzen o. dgl. gewonnen werden soll, sondern lediglich durch Rütteln des Bleches. Man könnte bei an sich verschiedenen Formen (Osterhasen, Lämmchen o. dgl.), die einen gleichen Flächeninhalt haben, die gleiche Anzahl von Tropfen verwenden und diese Tropfen einfach in gleicher, durch das Lochblech bestimmter Entfernung voneinander anordnen. Man erhielt so. Erzeugnisse der entsprochenden Form, aber gewissermaßen ohne besondere künstlerische Gestaltung.
  • Es ist deshalb .ein Merkmal der Erfindung, diese Tropfen nicht in gleichmäßiger Entfernung voneinander anzuordnen, wie es bisher z. B. bei der Herstellung von Ringen usiw. als Christbaumbehang geschah, sondern jeweils der darzustellenden bildmäßigen Form anzupassen, weil nach dem Rüttelverfahren noch an dem Enderzeugnis erkennbare Erhöhungen und Vertiefungen vorhanden sind, die zur Erhöhung der Bildwirkung ausgenutzt werden sollen. Das war bei den bisher bekannten Verfahren nicht möglich, da diese z. B. durch Walzen, also unter Glättung der Oberfläche für den flüssigen Forminhalt, der dabei noch aus- einer flüssigen Sclvokoladenmasse besteht, ausgeübt wurden. Durch die verschiedene Anordnung der Tropfpunkte zueinander, also in verschiedener Entfernung zueinander, läßt sich hier zum ersten Male eine besondere Wirkung dieser figürlichen Gestaltung erzielen, die als grundsätzlich neu gelten darf. Während sich bei den bisher üblichen Formen nicht Erhöhungen und Vertiefungen auf der dem Formboden abgewendeten Seite ergaben, werden diese nach der vorliegenden Erfindung zweckmäßig der Form des Bildes durch besondere Anordnung der Entfernung und gegebenenfalls der durch verschiedene Bemessung der Ausflußöffnung erzielten Größe der Tröpfchen innerhalb der Form angepaßt, indem man von vornherein an den Stellen des Bildes, welche eine Exhöhung tragen sollen, den Tropfen bestimmter Größe anordnet, der sich dann durch die Rüttelbewegung von diesem Punkt aus ausbreitet. Die so erhaltenen Erzeugnisse sind von besonders schönem und massigem Aussehen und trotzdem, weil sie aus kakao=-butterarmer Masse bestehen, wohlfeiler als die bisher bekannten.
  • Zur Ausübung des neuen Verfahrens sind die Platten mit Vertiefungen für die Form versehen. Diese Vertiefungen oder Prägungen sind von einfacher Form; sie verhindern nur das Auslaufen der Schokdladenmasse, sind aber für die Höhe des Farmkörpärsi nicht maßgeblich, zumal die Tiefe der Prägungen zweckmäßig nur i bis z mm beträgt. Die fertige Formware kann. dann noch in an sich bekannter Weise mit Zuckerperlen versehen werden, was für in dieser Art hergestellte Formware neu ist, bei der also die im Betriebe dem Formboden abgewendexe Seite des Erzeugnisses auch beim Fertig* erzeugnis die obere Seite bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schokoladenformware, dadurch gekennzeichnet, daß trockene, d. h. kakaobutteranne Schokoladenmasse mit Hilfe einer Pastill'enmaschine in Form einzelner Tropfen unter bestimmter Verteilung der Tropfen auf ein mit dem Umriß, der Fertigware entsprechenden Vertiefungen versehenes Blech gebracht werden und dieses @so lange gerüttelt wird, daß, einerseits die Tropfen sich an die Begrenzungskanten der Vertiefungen anpassen, anderseits auf der dem Formboden abgewendeten Seite (Oberseite der Fertigware) noch Erhöhungen und Vertiefungen, also raumbildliche Gestaltungen behalten. a. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Löcher in den Tropfblechen der Pastillenmaschine entsprechend innerhalb der Prägungsfächen des Formbleches je nach dem darzustellenden Bild in verschiedener Entfernung voneinander und gegebenenfalls auch in verschiedener Lochgröße vorgesehen sind.
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