DE484043C - Druckapparat zum Behandeln von Hautkrankheiten mit konzentriertem Kohlenbogenlicht - Google Patents

Druckapparat zum Behandeln von Hautkrankheiten mit konzentriertem Kohlenbogenlicht

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DE484043C
DE484043C DEL69922D DEL0069922D DE484043C DE 484043 C DE484043 C DE 484043C DE L69922 D DEL69922 D DE L69922D DE L0069922 D DEL0069922 D DE L0069922D DE 484043 C DE484043 C DE 484043C
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cooling
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rays
quartz
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SVEND LOMHOLT DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light
    • A61N5/0613Apparatus adapted for a specific treatment
    • A61N5/0616Skin treatment other than tanning
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light
    • A61N2005/0635Radiation therapy using light characterised by the body area to be irradiated
    • A61N2005/0643Applicators, probes irradiating specific body areas in close proximity
    • A61N2005/0644Handheld applicators

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Description

  • Druckapparat zum Behandeln von Hautkrankheiten mit konzentriertem Kohlenbogenlicht Bei der Behandlung von Hautkrankheiten mit konzentriertem Kohlenbogenlicht, wie ursprünglich von dem Dänen Nie 1 s F i n s e n angegeben, wird u. a. eine Vorrichtung benutzt, die auf die bestrahlte Stelle der Haut aufgesetzt -wird und dazu dient, sie blutleer zu drücken und abzukühlen, ohne die wirksamen Strahlen zu absorbieren. Bisher hat man stets eine einkammerige Druckvorrichtung mit zwei Wänden aus kristallinischem Quarz, die in einer Metallfassung eingespannt sind, benutzt, in der der Raum zwischen den Wänden von Wasser durchströmt wird. Kühlwasser von einer Temperatur unter dem Taupunkt der Zimmerluft läßt sich hierbei nicht anwenden, weil eine derartig kräftige Kühlung der vorderen freien Quarzfläche einen Niederschlag von Tau auf ihr hervorrufen würde, wodurch das Licht sehr stark abgeschwächt würde. Bei den Einrichtungen der angegebenen Art ist es auch bekannt, Lichtfilter zum Absorbieren der Wärmestrahlen zu verwenden, um eine unerwünschte Erwärmung der Haut an der behandelten Stelle zu verhindern.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besitzt gegenüber den bekannten Ausführungen wesentliche Vorzüge, die darauf gerichtet sind, das Licht der Kohlenbogenlampen besser auszunutzen und die Anwendung größerer Stromstärken möglich zu machen, so daß man in den Stand gesetzt ist, die Haut mit Lichtmengen zu bestrahlen, die vielfach größer sind, als man bisher anzuwenden pflegte. Zu dem Zweck geht die Erfindung von einer Verkürzung der Baulänge der ganzen Vorrichtung aus, die dadurch vorgenommen wird, daß der zum Absorbieren der für die Behandlung nicht geeigneten Strahlen vor den Druckkörper gesetzte Lichtfilter innerhalb der Kühlvorrichtung für den Druckapparat angeordnet ist. Damit bei dieser Anordnung der obenerwähnte Mangel vermieden wird, daß auf der die Filterkammer abschließenden Rückwand, die der Lichtquelle zugekehrt ist, ein Tauniederschlag entsteht, ist gemäß der Erfindung der Lichtfilter mit einer derart gefärbten Flüssigkeit gefüllt, daß die der Lichtquelle zugekehrte Wand der Filterkammer durch die vom Filter absorbierten Wärme-und Leuchtstrahlen eine Erwärmung erfährt. Zur Füllung des Lichtfilters sieht die Erfindung eine komplexe Kupfersulfat-Ammoniaklösung o. dgl. vor, durch die zugleich der vom Konzentrationsapparat noch übrigbleibende Rest der Wärmestrahlen und die für die Heilwirkung nicht bedeutenden Leuchtstrahlen absorbiert werden. Bei dieser Füllung des Lichtfilters werden aber noch zuviel blaue Strahlen hindurchgelassen, die auf die zu behandelnde Stelle unerwünschte Einwirkungen hervorrufen. Um dieses zu vermeiden, sieht die Erfindung eine zusätzliche, eine Kobaltsulfatlösung o. dgl. enthaltende Filterkammer vor, durch die die Absorption derart verstärkt wird, daß auch die blauen Strahlen absorbiert werden. Eine Ausführungsform der neuen. Vorrichtung ist auf der Zeichnung schematisch im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Lampe mit dem Konzentrationsapparat, bestehend aus Kondensatorlinsen aus Quarz und einem Rohr mit einer dicken Schicht reinen destillierten und fortwährend gekühlten Wassers, kann beliebiger Art und Ausbildung sein. Die neue Vorrichtung besteht aus einem Hohlkörper a aus Quarz, der in zwei Kammern unterteilt sein kann. Die durch ebene Quarzwände voneinander getrennten Kammern dienen dazu, Filterflüssigkeiten, wie z. B. komplexe Kupfersulfat-Ammoniaklösungen, Kobaltsulfatlösung o. 1g1., aufzunehmen. Jeder Raum ist zu diesem Zweck mit einem Hals mit eingeschliffenem Stöpsel versehen. Nach der Vorderseite zu, die der Lichtquelle zugekehrt ist, kann der Körper a von einer Sammellinse b und nach hinten von einer Quarzplatte c. begrenzt werden. Gegebenenfalls kann die Linse b durch eine ebene oder eine uhrglasförmige Quarzwand ersetzt sein. Die Seiten und Trennwände sowie der kegelförmige Außenmantel d werden am besten miteinander durch Verschmelzen zu einem zusammenhängenden Quarzkörper vereinigt. Infolgedessen ist kein Kitt o. dgl. erforderlich, mit dem die Filterflüssigkeiten in Berührung kommen und verunreinigt werden könnten. Der Außenmantel d und die Platte c werden von Kühlwasser umspült und sind zu diesem Zweck mit einem Metallmantel e umgeben, der am besten zwei Zuläufe f, g und zwei Abläufe h, k für das Kühlwasser hat, um eine regelmäßige Strömung des Wassers herbeizuführen. In dem hinteren Teil des Kühlmantels ist ein Druckkörper m aus Quarz eingesetzt, am besten auswechselbar, der durch das zuströmende, unter Umständen sehr kalte Kühlwasser unmittelbar gekühlt' wird. Der nach der Darstellung als Linse ausgebildete Druckkörper nz, der gegen die Haut .gedrückt wird, um sie blutleer zu machen, kann durch andere Formen ersetzt werden, die sich nach der Gestalt der Haut an der zu behandelnden Stelle richten.
  • Für die Erfindung von wesentlicher Bedeutung ist, daß der als Filterkammer wirkende Hohlkörper ra mit einer komplexen Kupfersulfat-Anunoniaklösung o. dgl. gefüllt ist, durch die zwei Wirkungen erzielt werden. Zunächst wird der bei der üblichen Absorption noch übrigbleibende Rest der Wärmestrahlen sowie die für die Behandlung nicht bedeutenden Leuchtstrahlen absorbiert. Sodann wird durch die absorbierten Wärme-und Leuchtstrahlen die der Lichtquelle zugekehrte, die Filterkammer abschließende Quarzwand b so weit ex@värmt, daß ein Tauniederschlag, der infolge der gekürzten Baulänge durch die Kühlung des Druckkörpers leicht entsteht, ausgeschlossen ist. Will man noch die blauen Strahlen, die ebenfalls für die Heilwirkung keine wesentliche Bedeutung haben, durch den Lichtfilter absorbieren, so wendet man einen Hohlkörper a gemäß der Darstellung mit zwei Kammern an, wobei die .erste Kammer, die sich an die Quarzwand b anschließt, mit der komplexen Kupfersulfat-Ammoniaklösung, wie angegeben, und die zweite Kammer mit einer Kobaltsulfatlösung o. dgl. gefüllt wird.
  • Der Druckapparat trägt im allgemeinen zur Konzentration des Lichtes nicht bei, denn seine auf die Haut gesetzte Linse m, der sogenannte Druckkörper, wirkt während ihxez Lage zur Haut optisch nicht mit. Man kann aber dadurch eine Konzentrationswirkung erhalten, daß man die nach der Lichtseite zu abschließende Quarzwand b der Filterkammer, wie dargestellt, als Linse ausbildet.
  • Der beschriebene Apparat gestattet, mittels Durchspülung von sehr kaltem Wasser an der Haut eine niedrige Temperatur zu erhalten, ohne daß bei der verkürzten Baulänge die vordere Wand (Linse b) so stark abgekühlt wird, daß sich Tau auf ihr niederschlägt. Die Ausbildung der Vorrichtung in der beschriebenen Weise mit einem oder mehreren Räumen für Lichtfilterflüssigkeiten gestatte,', den nicht gewünschten Anteil des Lichtes zu absorbieren, ohne daß nennenswerte Lichtmengen durch Zurückwerfen an Trennflächen verlorengehen. Da die Vorrichtung a aus zusammengeschmolzenen Quarzteilen besteht, ist auch eine Verunreinigung der verwendeten Absorptionsflüssigkeiten ausgeschlossen.
  • Wenn die ganze Vorrichtung, wie angegeben, mit dem übrigen Teil des Konzentrationsapparates und der Lampe ortsfest verbunden wird, ist eine vollkommene Zentrierung' des Lichtes im Apparat gesichert, und es kann also eine Person zum Bedienen der Vorrichtung und Halten des Kompressoriums in vielen Fällen erspart werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Behandeln von Hautkrankheiten mit konzentriertem, wasserfiltriertem Kohlenbogenlicht, die mit einer Kühlvorrichtung zum Abkühlen der Haut versehen ist und gleichzeitig zum Blutleermachen der bestrahlten Stellen dienen kann, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verkürzung der Baulänge der zum Absorbieren der für die Bestrahlung nicht geeigneten Strahlen vor den Druckkörper (m) gesetzte Lichtfilter (a) innerhalb der Kühlvorrichtung für die Druckvorrichtung angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtfilter (a) mit einer derart gefärbten Flüssigkeit gefüllt ist, daß die der Lichtquelle zugekehrte; die Filterkammer abschließende Quarzwand (b) durch die vorn Filter absorbierten Wärme- und Leuchtstrahlen so weit erwärmt wird, daß ein Tauniederschlag, der durch die Kühlung des Druckapparates selbst bei stärkster Abkühlung verursacht wird, nicht entstehen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusewand des Lichtfilters (a) mit der Quarzwand (b) und etwaigen Zwischenwänden einen zusammenhängenden Quarzkörper bilden. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtfilter (a) mit einer komplexen Kupfersulfat-Ammoniaklösung o. dgl. gefüllt ist, um zugleich den bei der üblichen Absorption der Wärmestrahlen noch übri!gbleibenden Rest und die für die Heilwirkung nicht bedeutenden Leuchtstrahlen zu absorbieren.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q.,. .gekennzeichnet durch einen zusätzlichen, eine Kobaltsulfatlösung o. dgl. enthaltenden Lichtfilter (a) um die Absorption derart zu verstärken, daß auch die blauen Strahlen absorbiert werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quarzwand (b) aus einer Sammellinse oder einer konvexen Scheibe besteht, so daß die Vorrichtung zugleich zur Konzentration des Lichtes beiträgt.
DEL69922D 1927-10-15 1927-10-15 Druckapparat zum Behandeln von Hautkrankheiten mit konzentriertem Kohlenbogenlicht Expired DE484043C (de)

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