DE615706C - Medizinische Bestrahlungseinrichtung fuer Operationen - Google Patents

Medizinische Bestrahlungseinrichtung fuer Operationen

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DE615706C
DE615706C DEQ1826D DEQ0001826D DE615706C DE 615706 C DE615706 C DE 615706C DE Q1826 D DEQ1826 D DE Q1826D DE Q0001826 D DEQ0001826 D DE Q0001826D DE 615706 C DE615706 C DE 615706C
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DE
Germany
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Expired
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DEQ1826D
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Quarzlampen GmbH
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Quarzlampen GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Medizinische Bestrahlungseinrichtung für Operationen Die Erfindung bezieht sich auf eine medizinische Bestrahlungseinrichtung für Operationen mit einem Brenner, der in seinem Betriebszustand das den Lichtbogen bildende Metall nur dampfförmig enthält.
  • Bei derartigen Bestrahlungseinrichtungen kommt es vor allem darauf an, das sich beim Betrieb derartiger Metalidampfbogenlampen, besonders solcher aus Quarzglas, bildende Ozon fernzuhalten, da dessen scharfer Geruch häufig als lästig empfunden wird. Dies ist besonders wichtig; um den an und für sich vor Operationen schon in einem gewissen Erregungszustand befindlichen -Patienten nicht noch mit diesem meistens. Kopfschmerzen verursachenden Ozongeruch weiterhin zu beunruhigen.
  • Es ist daher bereits bekannt, medizinische Bestrahlungseinrichtungen derart luftdicht zu kapseln, daß eine Ozonisierung in unmittelbarer Umgebung des Brenners dadurch nicht möglich ist, daß man das Gehäuse des Brenners für einen Kühlwasserumlauf einrichtet. Dazu ist es aber erforderlich, eine Wasserzuführungs- und eine Wasserabführungsleitung an den Brenner heranzuführen, die infolge der erforderlichen Beweglichkeit des Brenners in Form von Schläuchen ausgeführt sein müssen. Es ist eine Erfahrungstatsache, daß derartige Schläuche oftmals undicht werden und in einem Operationssaal erst recht unerwünscht sind, da sie im Operationssaal herumhängen und auch bei Unrichtigkeiten durch Spritzer die Operation empfindlich stören können.: Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile dadurch, daß der Brenner, der gegen übermäßige Erwärmung an und für sich verhältnismäßig unempfindlich ist, weil die Dampfspannung mit wachsender Temperatur nur in geringem Maße steigt, in einem derart großen Gehäuse mit einem Strahlena:ustritts,-fenster luftdicht untergebracht ist, daß Ozon außerhalb des Gehäuses nicht auftreten. kann und dieses Gehäuse von einem Mantel umgeben ist, der mit Öffnungen versehen ist, um das innere Gehäuse durch den zwischen den Wandungen entstehenden natürlichen Luftstrom zu kühlen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Strahlenaustrittsfenster des inneren Gehäuses in an sich bekannter Weise ein zweites Fenster oder ein Filter, etwa in Form einer Schwarzuviolfilterscheibe, in gewissem Abstande vorgesetzt. Dieses Schwarzuviolfilter kann erfindungsgemäß so beschaffen sein, daß es nur die Strahlung im Spektralgebiet 366,uu hindurchläßt, die sich gerade zur Bestrahlung offener Wunden bei Operationen als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Dieses Dunkelfilter läßt die Linie 366 des Quecksilberspektrums, die sich durch besonders intensive Lumineszenzerregung auszeichnet, fast monochromatisch durch. Bei Vorschaltung derartiger Filter empfiehlt es sich, das Prinzip der Luftzugkühlung in sinngemäßer Weise zur Anwendung zu bringen, indem zwischen dem das Innengehäuse abschließenden, naturgemäß- heiß werdenden Fenster imd dem Schwarzglasfilter ein Raum gelassen wird, in dein die erwärmte Luft nach oben steigen und abströmen kann, während unten frische Luft zuströmt. Hierdurch wird nicht nur das Fenster des inneren Gehäuses, sondern auch das Schwarzuvi.olfilter gekühlt. Dadurch ist es möglich, die Scheibe des Schwarzuviolfilters aus einem Stück herzustellen. Bisher war man nicht dazu in der Lage, sondern gezwungen, das Schwarzglas zur Vermeidung des Zerspringens bei längerem Betrieb aus Streifen zusammenzusetzen. Durch dieses Zusammensetzen entstanden naturgemäß Spalte im Filter, durch welche unfiltriertes und z. B. die Fluoreszenzerscheinungen verfälschendes Licht austreten konnte.
  • Zur weiteren Kühlung des Brenners ist es vorteilhaft, die Enden des. Brenners, die die Elektrodeneinführungen besitzen, durch das innere Gehäuse luftdicht hindurchzuführen, so daß die Poleinführungen in dem Luftdurchzogenen Zwischenraum zwischen Gehäuse und Mantel liegen und dadurch besonders gut gekühlt werden.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch eine derartige Bestrahlungseinrichtung, Abb. 2 einen Querschnitt dazu, Abb. 3 eine Seitenansicht mit der eingezeichneten Luftführung und Abb. q. eine Vorderansicht.
  • In Abb. i und 2 ist a der Brenner, der die Form eines geradlinigen Rohres hat. Er enthält, eine so geringe Menge Quecksilber, daß dieses im Betriebszustand vollkommen verdampft ist. Der Brenner befindet sich in einem luftdicht verschlossenen Gehäuse b, das stromlinienförmig, insbesondere eiförmig, ausgebildet ist. Der Brenner ist quer zur Längsachse des Gehäuses angeordnet, das an dem einen Ende durch ein Strahlenaustrittsfenster e abgeschlossen ist. Um dieses Gehäuse legt sich ein Mantel d von ähnlicher Gestalt in einem gewissen Abstand, der an seinen beiden Enden d offen ist. In dem Raum zwischen dem inneren Gehäuse b und Mantel d entsteht infolge der vom inneren Gehäuse ausstrahlenden Wärme eine Luftbewegung, weil die erwärmte Luft in einer Gebrauchsstellung der Einrichtung nach Abb. 3 bzw. Abb. q. aus der jeweils höher gelegenen Üffnung austritt, während kalte Frischluft an der unteren Öffnung zutritt, wie dies die eingezeichneten Pfeile in Abb. 3 deutlich veranschaulichen.
  • Wie Abb. a zeigt, liegen die Poleinführungen c, welche z. B. zur Vakuumdichtung flüssiges Quecksilber enthalten, in diesem Luftstrom dadurch, daß sie luftdicht aus dem inneren Gehäuse herausgeführt sind, aber nocf innerhalb des Mantels d liegen. Dadurch können die Poleinführungen auf einer für den Dauerbetrieb zulässigen Temperatur gehalten werden. Geringe Mengen von Streulicht, die etwa zufolge der Lichtleitung der Quarzeinschmelzungen heraustreten könnten, sind unschädlich, weil sie durch den übergreifenden Mantel d zurückgehalten werden. Wie Abb. i weiterhin zeigt, ist dem Str ahlenaustrittsfenster e ein Schwarzuviolfilter f vorgesetzt und die; Haltevorrichtung so eingerichtet, daß auch durch die Wärmeabgabe des Strahlenaustrittsfensters e und des Filters feine natürliche Luftströmung entstehen kann zur Kühlung dieser Teile, wie dies in Abb.3 durch die drei Pfeile dargestellt ist. Zur Verstärkung der Ausstrahlung kann hinter dem Leuchtrohr a im Gehäuse b noch ein Reflektor vorgesehen sein. Die Einrichtung selbst ist zweckmäßig schwenkbar in einem Bügel h aufgehängt, der den Mantel d an zwei annähernd in der Leuchtrohrachse liegenden Stellen hält. Dadurch ist es möglich, die Strahlung der luftdicht abgeschlossenen Quecksilberdampflampe in beliebige Richtungen zu leiten und einzustellen. Durch Wahl des Fenstermaterials ist es möglich, die Einrichtung dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Falls die volle Ultraviolettstärke des Brenners ausgenutzt werden soll, verwendet man Quarzfenster, während Uviolglasfenster Anwendung finden, wenn mit geschwächter Ultraviolettstrahlung gearbeitet werden soll.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Medizinische Bestrahlungseinrichtung für Operationen mit einem Brenner, der in seinem Betriebszustand das den Lichtbogen bildende Metall nur dampfförmig enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner in einem derart großen Gehäuse mit einem Strahlenaustrittsfenster luftdicht untergebracht ist, daß Ozon außerhalb des Gehäuses nicht auftreten kann und dieses Gehäuse von einem Mantel umgeben ist, der mit Öffnungen versehen ist, um das innere Gehäuse durch den zwischen den Wandungen entstehenden natürlichen Luftstrom zu kühlen. .
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Strahlenaustrittsfenster ein Filter, beispielsweise ein Schwarzuviolfilter, vorgesetzt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter so beschaffen ist, d.aß es nur die Strahlung im Spektralgebiet von 366 uu durchläßt. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter derart vor dem Fenster angeordnet ist, daß zwischen beiden ein natürlicher kühlender Luftstrom hindurchströmen kann.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Brenners durch das innere Gehäuse luftdicht hindurchgeführt sind, so daß die Poleinführungen in dem luftdurchzogenen Zwischenraum zwischen Gehäuse und Mantel liegen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, - daß der Brenner als gerades Rohr ausgebildet und innerhalb eines stromlinienförmig, z. B.- eiförmig, ausgebildeten Gehäuses quer zu dessen Längsachse angebracht ist, während der Mantel um die Achse des Leuchtrohres oder eine dazu parallele Achse drehbar aufgehängt ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsfenster an dem: der Luftaustrittsöffnung gegenüberliegenden Ende des Ge-* häuses eingesetzt und ein Reflektor hinter dem Leuchtrohr vorgesehen ist.
DEQ1826D 1932-03-30 1932-03-30 Medizinische Bestrahlungseinrichtung fuer Operationen Expired DE615706C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855397C (de) * 1948-10-02 1953-01-08 Quarzlampen Gmbh Vorrichtung zum Bestrahlen von Fluessigkeiten
DE900118C (de) * 1939-12-28 1953-12-21 Quarzlampen Gmbh Therapeutische Bestrahlungslampe fuer Waermebehandlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900118C (de) * 1939-12-28 1953-12-21 Quarzlampen Gmbh Therapeutische Bestrahlungslampe fuer Waermebehandlung
DE855397C (de) * 1948-10-02 1953-01-08 Quarzlampen Gmbh Vorrichtung zum Bestrahlen von Fluessigkeiten

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