DE51428C - Heifsluftdampfmaschine mit Hoch- und Niederdruckkessel - Google Patents

Heifsluftdampfmaschine mit Hoch- und Niederdruckkessel

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DE51428C
DE51428C DENDAT51428D DE51428DA DE51428C DE 51428 C DE51428 C DE 51428C DE NDAT51428 D DENDAT51428 D DE NDAT51428D DE 51428D A DE51428D A DE 51428DA DE 51428 C DE51428 C DE 51428C
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Germany
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pressure boiler
water
evaporation
boiler
low pressure
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Expired - Lifetime
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DENDAT51428D
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English (en)
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w- schmidt in Halberstadt, Plantagenstr. 8
Publication of DE51428C publication Critical patent/DE51428C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K21/00Steam engine plants not otherwise provided for
    • F01K21/04Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

WvV
he*
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die nachfolgend und in der Zeichnung erläuterte Neuerung an Kleinmotoren stellt eine. Abänderung der im Haupt-Patent geschützten Kesselanordnung dar, und zwar besteht dieselbe darin j dafs, wahrend im Haupt-Patent Niederdruckkessel und Hochdruckkessel völlig von einander getrennt sind, hier eine Verbindung beider in der Weise stattfindet, dafs das im Niederdruckkessel erhitzte Wasser in den Hochdruckkessel geprefst wird, dort mit der eingeprefsten comprimirten Luft in innige Berührung kommt und verdunstet und nach seiner Abkühlung wieder in den Niederdruckkessel zurückkehrt, um, aufs Neue erhitzt zu werden. Das im Hochdruckkessel durch die Verdunstung sich bildende Dampfluftgemisch wird, wie im Haupt-Patent, bevor es in dem Kraftcylinder zur Wirkung gelangt, in einem Ueberhitzer getrocknet bezw. überhitzt.
Die zweite Neuerung ist die, dafs die Verdunstung im Hochdruckkessel nach dem Gegenstromprincip stattfindet, indem das zu verdunstende erwärmte Wasser von oben in den Hochdruckkessel eingeführt und, durch Siebe fein zertheilt, der von unten aufsteigenden comprimirten Luft ausgesetzt 'wird, wobei eine sehr energische Verdunstung und Abkühlung des Wassers eintritt.
Die Anordnung ist in Fig. 1 und 2 der Zeichnung im Verticalschnitt und in Seitenansicht mit theilweisem Schnitt dargestellt.
A ist der von der Feuerung r beheizte Wasserkessel, der durch Standrohr 5 mit der Atmosphäre in Verbindung steht, also unter niedrigem Druck sich befindet und völlig explosionssicher ist.
Das im Kessel A bis auf ca. 1050 erwärmte Wasser wird durch die Pumpe ρ in den unter höherem Druck stehenden Verdunstungskessel ν gedruckt und fliefst vom Deckel d aus, fein zertheilt, durch die Siebe e nach unten. Diesem Wasserstrom entgegen wird ein Strom comprimirter Luft aus dem Luftpumpenraum m durch Rohr h in den Hochdruckkessel ν geprefst. Es findet eine lebhafte Verdunstung des fein zertheilten heifsen Wass'ers statt und dadurch eine lebhafte Abkühlung des letzteren, welches sich am Boden von ν sammelt und durch einen Wasserabieiter beliebiger Construction (in der Zeichnung ist eine Schwimmeranordnung vorgesehen) nach dem Niederdruckkessel A zurückgeführt wird.
Das im Hochdruckkessel ν erzeugte Gemisch von Luft und Dampf tritt durch Rohr η aus dem Verdunstungskessel und passirt den Ueberhitzer ff1, um in demselben überhitzt bezw. getrocknet zu werden, ehe es durch Rohr g1 zum Cylinder geführt wird und auf der Kraftseite k desselben zur Verwendung gelangt.
Der Ueberhitzer besteht aus den beiden Rohren f und f1, zwischen denen das Dampfluftgemisch durchströmt.
Das innere Rohr f besitzt · die Rippen /2, um eine gröfsere Wärmeabgabe der durch f
und an f2 entlang streichenden Feuergase zu erzielen; im Innern von Rohr f ist das Dampfabzugsrohr \ angebracht, so dafs der Exhaustdampf auf Zugvermehrung für die Rostfeuerung wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei der im Haupt-Patent geschützten Heifsluftdampfmaschine die Abänderung, dafs dem Hochdruckkessel das erhitzte Wasser aus dem Niederdruckkessel, sowie die comprimirte Luft zugeprefst wird und das durch Verdunstung abgekühlte Wasser in den Niederdruckkessel zurückkehrt, wonach das gebildete Dampfluftgemisch im Ueberhitzer getrocknet bezw. überhitzt wird, zum Zwecke, wie im Haupt - Patent.
    Bei dέr unter i. geschützten Anordnung von zwei unter verschiedenem Druck stehenden Kesseln die Anordnung, dafs das zu verdunstende Wasser von oben in den Verdunstungskessel eingeführt wird und die comprimirte Luft von unten dem Verdunstungswasser entgegenströmt, zum Zwecke grofser Abkühlung des Verdunstungswassers.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51428D Heifsluftdampfmaschine mit Hoch- und Niederdruckkessel Expired - Lifetime DE51428C (de)

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