DE524251C - Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Lauge bei kettenlosen Mercerisiermaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Lauge bei kettenlosen Mercerisiermaschinen

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DE524251C
DE524251C DEH113177D DEH0113177D DE524251C DE 524251 C DE524251 C DE 524251C DE H113177 D DEH113177 D DE H113177D DE H0113177 D DEH0113177 D DE H0113177D DE 524251 C DE524251 C DE 524251C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Lauge bei kettenlosen mercerisiermaschinen Um die beim Mercerisieren benutzte Lauge möglichst wiederzugewinnen, laufen bei den bisherigen kettenlosen Mercerisiermaschinen sämtliche Führungswalzen in einer Spülflüssigkeit, welche die Lauge aus der Ware entfernen und sich allmählich in ihrem Gehalt anreichern soll.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, bei kettenlosen Mercerisiermaschinen die Lauge aus dem Gewebe möglichst rasch zu entfernen und sie in erheblich höherer Konzentration als bisher fast vollständig dadurch wiederzugewinnen, daß jede der unteren Transportwalzen in einem besonderen Kasten läuft, in welchem die Lauge in einer der Ware entgegengesetzten Richtung in an sich bekannter Weise und außerdem im Zickzackweg von einer Maschinenseite zur anderen quer zur Laufrichtung des Gewebes kreist.- In den Kasten der letzten Führungswalze läuft fast reines Wasser ein, reichert sich in jedem der folgenden Kästen etwas an und läuft aus dem letzten Kasten mit hohem Laugengehalt ab. Um die Entlaugung der Ware zu erleichtern, werden in einigen oder allen Kästen sich mit großer Geschwindigkeit drehende Flügel angebracht, welche die Entlaugungsflüssigkeit an die Ware werfen. Außerdem wird die Flüssigkeit aus jedem Kasten durch eine Pumpe in an sich bekannter Weise nach oben in ein Spritzrohr geführt, durch welches die über die obere Führungswalze laufende Ware angespritzt wird. Die Flüssigkeit läuft an und in dem Gewebe herab, vermischt sich mit der Lauge im Gewebe und bildet schließlich einen Flüssigkeitswulst an den Berührungsstellen der Walzen, welcher besonders beim Ein- und Austreten aus den Berührungsstellen der Walzenpaare die Ware durchdringt und das Auslaugen erheblich befördert. Die Ware v erläßt die Maschine, sobald sie genügend entlaugt ist, und wird weiterhin durch mehrmaliges Auf- und Abführen in einem Spülkasten fast vollständig entlaugt. Aus diesem Spülkasten wird die Spülflüssigkeit zur weiteren Anreicherung zu den obenerwähnten Kästen unter den Transportwalzen geleitet.
  • Als Vorteil ergibt sich hierbei die Ersparnis an Lauge und an Zeit. Die Lauge braucht vor der Wiederverwendung nicht mehr erheblich eingedampft zu werden, und die Maschine kann mit größerer Geschwindigkeit laufen. Es wirken zu diesem Zwecke bei vorliegender Neuerung die bekannten Einrichtungen, Gegenstromprinzip, Spritzrohre und Flügelwellen, zusammen mit der neuen Einrichtung des Laufes der Lauge in den einzelnen Kästen im Zickzackweg.
  • Dadurch, daß ferner jede untere Transportwalze mit einem Laugenkasten versehen ist, wird die Konzentration der Lauge allmählich gesteigert und bis zu einem bisher nicht er- Teichbaren Grade erhöht. In den Zeichnungen ist eine Einrichtung im Sinne der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Entlaugungseinrichtung der Mercerisiermaschine im Durchschnitt, Abb.2 die Wirkung der Spritzrohre und der Laugenkästen, Abb.3 die Anwendung der Flügelwellen und Abb. .4 den Zickzackweg der Flotte.
  • Die Einrichtung enthält eine Anzahl von Führungswalzen 3. Fünf der unteren Führungswalzen tauchen in die Kästen 4.a bis 4e, die mit den Pumpen 6a und 6e durch Z'berlaufrohre verbunden sind. Von den Pumpen führen Leitungen zu den Spritzrohren 7. Die Kästen 511 bis 5c bzw. 5a bis 5k sind abwechselnd an den Stirnseiten durch die Rohre io so verbunden, daß die Flotte gezwungen wird, diese Kästen quer zur Förderrichtung der Stoffbahn zu durchfließen. In jedem derartig eingerichteten Kasten befindet sich eine Flügelwelle B.
  • Das Gewebe i wird bei 2 eingeführt, nachdem es mit starker Lauge bereits behandelt ist, und von den Führungswalzen 3 derart weitergeführt, daß das Gewebe abwechselnd die obere und die untere Walze teilweise umhüllt. Jede untere Walze 3 läuft in einem Kasten 4.a, q.v usw. (Abb. i) mit Entlaugungsflüssigkeit, die ihrerseits entgegen der Richtung des Gewebes fließt. Aus Kasten 5a (Abb. i) gelangt diese durch Kasten 5v, 5e usw. vermittels Pumpe 611 nach Kasten 4a. Sämtliche Kästen 5 sind mit Flügelwellen 8 (Abb. i und 3) versehen, welche die Spülflüssigkeit mit großer Geschwindigkeit an die Walzen 3 und damit in das Gewebe schleudern. Dadurch wird eine gründliche Verinischung der Spülflüssigkeit mit der im Gewebe befindlichen Lauge erzielt und die Entlaugung erheblich befördert. Die Spülflüssigkeit, entweder Wasser oder sehr verdünnte Lauge, die beispielsweise aus einem offenen, am Ende der Maschine stehenden Spülkasten entnommen wird, tritt bei g (Abb. i und 3) ein und durchströmt die Kastengruppen 5, wobei sie in jedem einzelnen Kasten von einer l aschinenseite zur anderen und von dort durch Rohr io (Abb. 4) zum jeweils benachbarten Kasten gelangt. Hierbei konzentriert sich die Lauge allmählich und wird bei i i (Abb. i und 3) aufgefangen. In Abb. 2 wird die Spülflüssigkeit von Spritzrohr 7 über die Ware auf Walzen 3 gebracht, bildet bei 12 einen Flüssigkeitswulst, der ein Durchdringen der Ware an den Berührungsstellen der Walzen 3 herbeiführt und der nach Kasten 4. abläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Lauge bei kettenlosen Mercerisiermaschinen für Gewebe, die mit einer Reihe versetzt zueinander angeordneter Transportwalzen versehen sind und bei denen ununterbrochene Berührung des Warenlaufes mit den Transportwalzen stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß jede von den unteren Transportwalzen (3) in einen mit Flügelkreuzen (8) versehenen Laugenkasten (q., 5) eintaucht, in dem die Spülflüssigkeit entgegen dem Warenlauf im Zickzackweg fließt, und wobei die Lauge durch Pumpen (6) aus den einzelnen Kästen zu Spritzrohren (7) über den oberen entsprechenden Transportwalzen (3) geführt ist.
DEH113177D 1927-09-20 1927-09-20 Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Lauge bei kettenlosen Mercerisiermaschinen Expired DE524251C (de)

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