DE549725C - Verfahren zur Darstellung von Dichloressigsaeure neben Acetylchlorid - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dichloressigsaeure neben Acetylchlorid

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DE549725C
DE549725C DEC44472D DEC0044472D DE549725C DE 549725 C DE549725 C DE 549725C DE C44472 D DEC44472 D DE C44472D DE C0044472 D DEC0044472 D DE C0044472D DE 549725 C DE549725 C DE 549725C
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acetyl chloride
dichloroacetic acid
chloride
acid
acetic acid
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DEC44472D
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Dr Martin Mugdan
Dr Josef Wimmer
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Consortium fuer Elektrochemische Industrie GmbH
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Consortium fuer Elektrochemische Industrie GmbH
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/04—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from carboxylic acid halides
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58—Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/60—Preparation of carboxylic acid halides by conversion of carboxylic acids or their anhydrides or esters, lactones, salts into halides with the same carboxylic acid part

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Description

  • Verfahren zur Darstellung von Dichloressigsäure neben Acetylchlorid Die Dichloressigsäure wird in der Technik gewöhnlich bei der Essigsäurechlorierung gewonnen. Dabei entsteht jedoch vorwiegend entweder Mono- oder Trichloressigsäure. Nach einem anderen Verfahren kann Dichloressigsäure aus Chlorhydrat und Kaliumcyanid hergestellt werden. Dieses Verfahren geht von teuren Rohstoffen :aus und führt nur zum Alkalisalz.
  • Es wurde gefunden, daß sich Dichloracetylchlorid, wie es beispielsweise nach Patent 531 579 vom Trichloräthylen ausgehend gewinnbar ist, durch Erhitzen mit Eisessig in einfacher Weise in Dichloressigsäure und Acetylchlorid umwandeln läßt, und zwar nach der Gleichung -CHCI2COC1+ CH@COOH = CHCI,COOH -E- CH,COC1 Diese Reaktion ist überraschenderweise die Hauptreaktion, während die von vornherein zu erwartende Anhydridbildung nach der Gleichung CHC1zCOC1+ CH3COOH = CHChC00COCH3 -E- HCl Nebenreaktion ist. Es hat sich ferner gezeigt, daß sich auch das nach der Gleichung a gebildete Anhydrid glatt in Acetylchlorid und Dichloressigsäure überführen läßt, wenn man es mit Chlorwasserstoff behandelt. Beispiel In eine mit Fraktionierkolonne ausgerüstete Blase wurden ?,z Mole Eisessig ein-efüllt und zum Sieden erhitzt. In die Essigsäure wurden z Mole Dichloracetylchlorid allmählich einfließen gelassen. Es destillierten neben o,6 Mol H Cl I, q. Mol Acetylchlorid ab, die durch Tiefkühlung kondensiert wurden. Die Acetylchloridausbeute betrug also 700;ö. Durch den Blasenrückstand, der in der Hauptsache Dichloressigsäure, außerdem die dem entwichenen Chlorwasserstoff entsprechende Menge Anhydrid und etwas Essigsäure enthielt, wurde so lange Chlorwasserstoff eingeleitet, als noch nennenswerte Mengen Acetylchlorid abdestillierten. Es wurden so noch 0,4 Mole Acetylchlorid gewonnen. Die Gesamtausbeute :an Acetylchlorid betrug somit, auf das angewandte Dichloracetylchlorid berechnet, etwa go%. Sodann wurde nochetwas Wasser zugesetzt, um noch vorhandene geringe Anhydridreste in Dichloressigsäure überzuführen. Durch Fraktionierung, zweckmäßig im Vakuum, wurde die Dichloressigsäure rein erhalten und die im Überschuß angewandte Essigsäure zurückgewonnen.
  • Der Prozeß kann auch kontinuierlich ausgeführt werden, indem Dichloracetylchlorid und Essigsäure dem mittleren Teil einer Kolonne zufließen gelassen werden. Die sich bildende Dichloressigsäure fließt in der Kolonne nach unten: = - Das- - Acetylchl'o.@,id destilliert ob und wird kondensiert. Der- aus der Kondensationsvorrich@u g entweichtndie Chlorwasserstoff wird zweckmäßig von derjenigen Essigsäure absorbiert, welche für die Reaktion verwandt wird. Ein Teil dieser chlorwasserstbffhaltigen Essigsäure wird in die Blase oder etwas oberhalb derselben der Kolonne zugeführt, wo sie auf die rohe, noch etwas anhydridhaltige Dichloressigsäure einwirkt und das in ihr noch enthaltene Anhydrid in Aaetylchlorid und Dichloressigsäure überführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Darstellung von Dichloressigsäure neben Acetylchlorid, dadurch gekennzeichnet, daß Eisessig mit Dichloracetylchlorid unter Abdestillieren des Acetylchlorids erhitzt wird. z. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in der gebildeten Dichloressigsäure enthaltene Anhydrid durch Behandeln desselben mit Chlorwasserstoff in Dichloressigsäure und Acetylchlorid übergeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß Dichloracetylchlorid und Eisessig dem mittleren Teil einer kontinuierlich wirkenden Fraktionierkolonne zugeführt werden, das Acetylchlorid abdestilliert wird und der entweichende Chlorwasserstoff, zweckmäßig in Form seiner Lösung in Eisessig, der im unteren Teil der Kolonne befindlichen rohen Dichloressigsäure wieder zugeführt wird.
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