DE552500C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenraeume an einer Stirnseite verengt sind - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenraeume an einer Stirnseite verengt sind

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DE552500C
DE552500C DESCH89893D DESC089893D DE552500C DE 552500 C DE552500 C DE 552500C DE SCH89893 D DESCH89893 D DE SCH89893D DE SC089893 D DESC089893 D DE SC089893D DE 552500 C DE552500 C DE 552500C
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenräume an einer Stirnseite verengt sind Es sind bereits Einrichtungen zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenräume an der Stirnseite verengt sind, vorgeschlagen worden, wobei der Tonstrang auf der Strangpresse gegen einen Formkörper geführt wird, so daß durch den Druck der Tonmasse gegen den Formkörper die Ränder der Stege umgelegt und die zwischen denselben befindlichenHohlräume verengt werden.
  • Bei dieser Anordnung reicht aber die Geschwindigkeit des Stranges nicht aus, um die Vorsprünge des Formkörpers innerhalb der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit genügend tief in die Stege eindringen zu lassen. Ferner wird die Masse der Stege zurückgestaut, so daß die ursprüngliche Länge der Stege wesentlich verringert wird. Dabei wird ein schlechter Verschluß erzielt und infolgedessen beim Vermauern viel Mörtel verbraucht. Außerdem sind die Stege nicht mehr zur unmittelbaren Übertragung von Druckkräften geeignet. Ferner wird durch die fest angeordnete Formplatte die fortlaufende Herstellung und Abführung der Hohlsteine gestört.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung dem hohlen Tonstrang eine profilierte Formklappe entgegengeführt und dadurch infolge der großen Geschwindigkeit, mit der die Klappe auf den Hohlstrang trifft, einmal ein Zurückstauen der Masse vermieden und ferner ein scharfes Abtrennen der Verschlußlappen erreicht. Die Klappe befindet sich dabei nur sehr kurze Zeit im Wege des Tonstranges, so daß der Vorschub desselben bzw. das Abführen der abgeschnittenen Steine nicht behindert wird.
  • Die Formplatte kann dabei vorteilhaft mit der Abschneidvorrichtung der Strangpresse zwangsläufig verbunden sein.
  • Die beiliegenden Zeichnungen zeigen schematisch Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i die Vorrichtung im Aufriß, Abb. a einen erfindungsgemäß hergestellten Hohlstein im Querschnitt, Abb. 3 einen Grundriß der Formklappe, Abb. 4. eine besondere Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht und Abb. 5 eine Vorderansicht zu Abb. 4..
  • Im Mundstück a der Strangpresse befinden sich, wie üblich, eine beliebige Anzahl Kerne, wodurch dem austretenden Hohlstrang b Hohlräume c und Stege d (Abb. a) gegeben werden. Am Vorderende des Abschneidtisches e ist eine beliebig profilierte Anschlagklappe f angebracht.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Der hohle Tonstrang schiebt sich auf den Rollen g des Abschneidtisches e vorwärts, und es wird ihm gleichzeitig die Anschlagklappe f selbsttätig oder von Hand oder auch beides zugleich entgegengeführt. Durch den Anstoß derAnschlagklappe fdrücken sich die Profileh in die Stege d und trennen dabei so viel Material ab, daß der zweckentsprechende Verschluß entsteht. Der kleine bleibende Spalt ist für die spätere Trocknung der Steine sehr vorteilhaft. Nach diesem Vorgang wird der Stein abgeschnitten, die Anschlagklappe zurückgebracht, und der zweckentsprechend fünfseitig geschlossene Stein ist fertig. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Stein.
  • Bei selbsttätigen Abschneidern wird die profilierte Anschlagklappe von Hand oder selbsttätig oder beides zusammen an den kommenden Tonstrang geführt, und Vorgang und Erfolg sind wie oben beschrieben.
  • Die Profile h der Anschlagklappe können, wie auf der Zeichnung aus Abb. 3 ersichtlich, beliebig geformt sein, kurz so, daß sie das Verschlußmaterial von den Stegen' abtrennen.
  • Es können mit dieser Vorrichtung alle Steingrößen erzeugt werden.
  • In Abb. 4 und 5 ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung dargestellt, bei welcher Anschlagklappe und Abschneidvorrichtung zwangsläufig miteinander verbunden sind.
  • Hierbei ist der mit einem Schneiddraht i o. dgl. ausgestattete Abschneidbügel 2 auf ainer Antriebswelle 3 schwenkbar- gelagert, während die Formklappe 4 auf einer Welle 5 festsitzt. Am Ende der Welle 3 sitzt ein Regelrad 6, welches in ein Kegelrad 7 einer einen Hebel 8 tragenden Welle 9 eingreift. Der Hebel 8 ist durch eine Gelenkstange io mit einem auf der Welle 5 befestigten Hebel ii verbunden.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß bei jeder Schwingbewegung des Schneidbügels 2 gleichzeitig die Formplatte 4 die erforderliche Schwingbewegung zum Auftreffen auf den Hohlstrang erfährt, so daß eine besondere Bedienung derselben vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenräume an einer Stirnseite durch Gegendrücken eines profilierten Formkörpers verengt werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem hohlen Tonstrang eine profilierte Formklappe entgegengeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß die Formklappe (4) mit der Abschneidvorrichtung (i, 2) zwangsläufig verbunden ist.
DESCH89893D 1929-04-02 1929-04-02 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen, deren Zwischenraeume an einer Stirnseite verengt sind Expired DE552500C (de)

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